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Serien Vorstellungs- und Empfehlungsthread

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Hör auf zu pöbeln, du schuldest mir noch zwei Ringe des Gemetzels.
 
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@Syz: Mich haben die Sachen gestört. Auch ein friedliches Volk könnte zum Beispiel bei der krassen körperlichen Überlegenheit sehr schnell ausgebildet werden (immerhin ging der Krieg eine ganze Weile). Dass die Burg einerseits einen Stellvertreterkrieg führt und andererseits die bestmöglichen Soldaten vollkommen ungenutzt lässt finde ich nicht schlüssig. Aber bekanntlich ist Geschmack total objektiv, wenn es dir nichts ausmacht ist ja alles gut. Dass mein Geschmack nicht unbedingt mehrheitsfähig ist ist mir durchaus bewusst ;)

Hab mir gerade das Finale von Mr Robot angeschaut. Bin immernoch enttäuscht.

S01 war genial, die beste und einzige semi-"realistische" Hacker-Serie. Okay, der Plot war letztendlich nur copy&paste von Fight Club mit Hacking aber hey, Fight Club ist toll, Hacking ist toll, beides zusammenwerfen und umrühren war toll!

S02 war dann richtig scheiße und hat sich stark vom Hacking weg und hin zu blödsinnigen Verschwörungstheorien und Beziehungsdrama entwickelt. Bäh.

S03 war genauso doof, nur dass es nicht mehr ganz so krass aufgefallen ist, da es auf die schlechte S02 anstatt auf die geniale S01 folgte. Man war quasi abgehärtet und erwartete nur noch Mittelmäßigkeit und genau die kam dann leider auch.

S04 hat diese Tradition dann fortgesetzt und schwachsinnige Verschwörungstheorien sowie immer absurder werdende Beziehungsdramen weiter bedient sowie das Hacking und den IT-Anteil, ursprünglich der Kern der Serie, weiter marginalisiert. Den Höhepunkt findet es darin, dass es in der letzten Folge sogar nur noch im Zeitraffer dargestellt wird - leider repräsentativ für die Ausrichtung der Staffel. Das Finale wurde dann immer bescheuerter und es geht letztendlich nur noch um Drama und die Geistesstörung und um allerlei dämlichen Mist. Es wäre besser gewesen, wenn sie einfach nach der grandiosen ersten Staffel aufgehört hätten, die Erweiterung auf 4 ruiniert diesen Eindruck nur.
 
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Du findest ne Serie seit S2 scheisse und schaust sie weiter bis S4?
Ich kann deine Kritik ab S2 sogar nachvollziehen, aber dann haben die Autoren wohl schlicht ne andere Vorstellung wo die Fahrt hingehen soll als du. Die Serie dann 3 Staffeln daran aufzuhängen ist irgendwie dum?
 
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Schaue gerade das und finde es unglaublich, sodass ich immer mindestens 2 Folgen pro Session schaue. Empfehlung!
 
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The Capture

the_capture_-_bbc_serkljm8.jpg

The Capture is a British mystery crime-drama series created, written and directed by Ben Chanan, and starring Holliday Grainger, Callum Turner, Laura Haddock, Ben Miles, Paul Ritter and Ron Perlman. Set in present-day London, Grainger stars as Detective Inspector Rachel Carey, who is assigned to arrest and charge United Kingdom Special Forces Lance Corporal Shaun Emery (Turner), who is looking to clear his name of a horrific crime supposedly captured by CCTV.

Thrillerserie im Vibe von Staatsfeind Nr.1 mit allem was man so braucht: Mord, Verschwörung, Geheimdienste und Co. Mit 6 Folgen ne gute Länge und so bleibt jede Folge eigentlich gut spannend. Die Dialoge sind größtenteils gut, hin und wieder gibt es ein paar Aussetzer. Fällt aber in Summe nicht so negativ auf. Insgesamt gibt es hier eigentlich nichts, was es nicht auch schon woanders gab, aber gerade die Thematik des Videobeweises und der damit einhergehenden Problematiken hat mir gut gefallen und war im Fokus auch eher neu. Insgesamt ne kurzweilige Serie, die mich gut unterhalten hat. 7/10
 
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Habe jetzt mal die ersten vier Folgen von The Boys geschaut.

Bisher finde ich die Serie sehr gut bis großartig. Super Schauspieler, cooles Setting, prima Inszenierung. Wenn die letzten vier Episoden das Niveau halten können imho eine extremst gelungene erste Staffel.
 
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vor kurzem staffel 1 von "dark" beendet und bin ein wenig hin- und hergerissen, ob sich die zweite staffel auszahlt, oder nicht
ich find die schauspieler (größtenteils) wirklich gut und überzeugend in ihrer rolle, story gefällt mir, wenn auch die mitunter vorkommenden, unnötig lehrerhaften passagen ("das ist eine einstein-rosen-brücke" "ein wurmloch erlaubt zeitreisen" blabliblubb) nerven, sowie die tw. wirklich billig aussehenden requisiten

was die, mit tixo umwickelten spielzeuggewehre der "rebellen" in der dystopischen wannabe steampunk zukunft im finale, nicht unbedingt besser gemacht haben 8[

darum meine frage: lösen sich in der zweiten staffel zumindest mehr sachen auf, oder wird die story noch verworrener?
 

pinko

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die story bleibt so, das überdramatisieren von banalitäten nimmt leider zu.

viele szenen laufen so ab:
charakter a kommt zu charakter b. b hat einen wissensvorsprung.
a: "o hi b, kannst du mir verraten, was hier los ist?"
b: "pferde schlafen bei dunkelheit auch im freien."
a: (wütend) "bitte was? ich brauche antworten!"
b: (langsam, jede silbe betonend) "die zeit wird zeigen, welche wege sich öffnen."

und so geht das dauernd. nervte mich dann gg. ende tierisch. sie lösen auch wenig auf, sondern wiederholen vieles, nur auf einer anderen ebene.
schlecht fand ich s2 deswegen nicht, nur ermüdend.
 
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dark ist so ein bisschen wie akte x ,aber wenn man sich die mühe macht alle wirklich storyrelevanten folgen nach s1 herauszusuchen gehts eigtl.
 
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Dracula auf Netflix gesehen.
Miniserie mit nur drei Teilen, jede 1.5h. Ich glaube bei dem Titel muss ich nicht sagen worum es geht. Daher ganz kurz:
1. Folge sehr gut
2. Folge sehr gut
3. Folge schlecht

Ka was die sich bei der letzten Folge gedacht haben. Die ist zu schnell, zu konfus, die Handlungen der Charaktere machen keinen Sinn, die Auflösungen machen keinen Sinn. Schade, der Aufbau der Characktere war in den ersten zwei Folgen ziemlich gut.
 
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Mir hat Folge 3 gut gefallen. War natürlich, gerade am Ende, extrem vom Original abweichend, aber die Auflösungen fand ich ganz gut und naheliegend (hat man sich doch schon Seit Folge 2 in etwa gedacht). Kannst du das etwas konkretisieren?
Imo hat eher Folge 2 geschwächelt, das war mir etwas zu sehr 08/15 Horrorfilm Story.
 
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ein paar beispiele

-es macht keinen Sinn das der Anwalt ihn so einfach befreien kann. Die Organisation wird nicht detailliert dargestellt, aber sie haben gut bewaffnete Söldner, eine riesige Anlage und irgendwelche großen und geheimen Geldflüsse. Das legt Militär oder sonstwas nahe. Aber sie verhalten sich wie kleine Kinder die Angst vor Erwachsenen haben sobald Renfield kommt. Warum lassen sie ihn überhaupt aufs Gelände? Warum lachen sie ihn nicht aus für seine Drohung? Warum kämpfen sie überhaupt nicht darum Dracula zu behalten, er ist doch das zentrale Ziel der Organisation, aber sobald Renfield kommt alle so "hm schade dann halt doch nicht". Man könnte vielleicht mit mit viel Mühe irgendwas konstruieren warum sie ihn trotzdem gehen lassen, aber so wie es dargestellt wurde war es lächerlich. Als wäre Renfield die große, wohlhabende und gut bewaffnete Organisation und die Leute die ihn gefangen haben irgendein dahergelaufener niemand anstatt andersrum. Und warum interessiert sich eigentlich absolut niemand für die ganzen Leute die er tötet? "Oh er hat nen Anwalt, dann kann er ja töten wen er will" oder wie soll man sich das vorstellen?
-dass Draculas Schwächen alle nur eingebildet sind wirkt total unglaubwürdig nachdem er in den vorherigen folgen so extrem reagiert hat. Dracula verliert bei Blut total die Kontrolle, aber kann auch in dem Zustand die Grenzen nicht überschreiten ohne Einladung. Er geht gerne nah ran ans Sonnenlicht und mag die Sonne eigentlich, aber hat in den 400 Jahren seines Daseins niemals versehentlich die Sonne berührt und gemerkt dass es ihm nichts tut? Oder einfach mal getestet wie weit die Schwäche geht? Er bemerkt in der letzten Folge ja praktisch instant dass es ihm nichts tut, also sind es auch keine eingebildeten Schmerzen. Es wurde sogar dargestellt wie er in Folge 1 die sonne durch das kreuz abkriegt. Hat ihm das jetzt was gemacht oder nicht?
-Seine Beziehung zu dem Mädchen ist viel zu hastig und schnell. er lebt 400 Jahre und sobald er aus dem Gefängnis rauskommt findet er sie praktisch augenblicklich ohne suchen zu müssen durch das Handy. übertriebener Zufall. Außerdem hat an der eigentlich nichts besonders gewirkt. Dieses blabla von keine angst vor dem Tod oder sonstwas wirkte eher aufgesetzt. Davon abgesehen dass suizidale menschen wirklich nicht so selten sind, als das untote Kind im Zimmer war hatte sie ja doch furchtbare angst. Sowas hätte er in seinen 400 Jahren schon öfter finden können, ohne große Mühe.
-Warum spielte die Graberde eigentlich keine Rolle mehr? Die Kisten waren alle im Meer. Oder war das auch nur eine eingebildete Schwäche der er dann einfach vergessen hat und somit nicht mehr betroffen ist?
-Wie casual die Untoten am Friedhof auftauchen. Ist die Existenz von Untoten also Allgemeinwissen in dieser Welt? Sowas braucht eine Erklärung.
 
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ein paar beispiele

- Die Renfield-Befreiung kann ich verstehen, das kam für mich auch überraschend. Erklärt hab ich mir das folgendermaßen: Die hatten zwar Söldner da, das war aber kein Top-Secret Regierungsbunker, sondern tatsächlich öffentlich bekannt - zumindest die Einrichtung. Und Renfield war ja nicht als Einzelperson da, sondern als Vertreter einer Anwaltskanzlei. Insgesamt geh ich mit dir aber d'accord
- Was die Einbildung der Schwächen angeht: Das fand ich hervorragend und war ja letztlich der entscheidende Twist der letzten Folge und imo der ganzen Serie. Das fand ich jetzt auch nicht unmöglich im dargestellten Setting. Ich kann mir z.B. vorstellen, dass er alleine aufgrund der Vorstellung schon bei ner Millisekunde Sonnenlicht Phantomschmerzen kriegt. Und was den Blutrausch angeht: Die "Regeln" sind ihm halt nach den 400 Jahren in Fleisch und Blut übergegangen. Er definiert sich ja quasi darüber. Was Menschen schon in ein paar Jahren mit fragilen Geistern konstruieren können ist doch beeindruckend; gib einem dazu noch hunderte Jahre mehr Zeit und da kann alles möglich bei raus kommen.
- Untote am Friedhof: Bin mal davon ausgegangen, dass die Dracula genauso spüren konnten wie umgekehrt und daraufhin aktiv geworden sind. War aber ja eh nur ein Randding.
- Suizidal und Gleichgültigkeit gegenüber dem Tod ist nicht das gleiche. Ich bin davon überzeugt, dass du in früheren Jahren solche Menschen wie in unserer heutigen Gesellschaft quasi gar nicht hattest. Alleine schon der Glaube hat viel über Angst gemacht. Aber das Mädel war ja ganz gut als Produkt unserer Zeit gemacht. Hätte er so ne Person auch 100Jahre früher finden können? Imo sehr unwahrscheinlich. Dass sie sich super schnell gefunden haben: Joa, aber das ist doch irgendwo normal für Serien.
 
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Was mich an den ganzen Punkten stört ist weniger dass auf keinen Fall so sein kann, sondern dass es Zusatzannahmen braucht um irgendwie Sinn zu machen anstatt eine Erklärung zu bieten. Das ist gelegentlich ok, aber bei so vielen plotrelevanten Sachen aufeinmal wirkt es nur noch konfus.

Ich gehe mal nur auf einen der Punkte ein weil es einer der wichtigsten ist, beim anderen wichtigen sind wir uns ja eh ziemlich einig
"Es war alles nur eingebildet" erklärt letztlich alles und gar nichts, und liegt für mich etwa auf dem Niveau von "der Hauptcharakter wacht auf und merkt dass alles nur ein Traum war". Damit kann man natürlich jeden Plot immer widerspruchsfrei auflösen, und daher ist es meistens scheiße. Wir kriegen als Zuschauer die ganze Zeit gezeigt dass seine Schwächen sehr spezifisch sind. Er kann bis zur Grenze der Schatten gehen, auch am hellichten Tag. Er kann die Sonne im Fernsehen anschauen und freut sich dabei. Er weicht vor Kreuzen zurück. Er muss eingeladen werden aber selbst eine Einladung eines Untoten unter Erpressung reicht. Warum das alles? Das ist eine durchaus interessante Frage, vor Allem weil angedeutet wird das es einen größeren Zusammenhang zwischen den Sachen geben könnte anstatt des es halt die Klischee Schwächen sind. "weil er sich das alles einbildet" ist aber keine Antwort darauf, sondern eine Antwort auf letztlich alles. Die Erklärung hätte auch dafür funktioniert warum er immer in der Sonne bleiben muss, warum er nur Häuser betreten kann in der nicht eingeladen wurde, und warum er vor dem Schlafen gehen "alle meine Entchen" singen muss. Es gab überhaupt keinen Hinweis darauf dass diese Erklärung richtig sein könnte, im Gegenteil es wurde versucht immer darzustellen dass die Schwächen echt sind. Wie z.B. die schon erwähnte Szene dass er trotz Blutrausch nicht rein kann. Wenn z.B. gezeigt worden wäre dass sein Untotendasein irgendeine Art Krankheit ohne Übernatürlich Komponente ist, dann hätte es irgendwie ein bisschen Sinn gemacht, aber das Gegenteil wurde ja ganz deutlich gezeigt. Er ist ganz klar Übernatürlich, warum sollten es seine Schwächen nicht auch sein? Die Erklärung erzeugt nicht unbedingt einen direkten Widerspruch, es macht schon "Sinn". Aber nicht weil sie zur Story passt. Nicht weil sie irgendwelche Zusammenhänge erklärt. Nicht weil es Hinweise darauf gab. Sie funktioniert nur weil sie so generisch ist dass sie auf absolut alles anwendbar wäre und letztlich gar nichts erklärt. Wenn man die Einbildungen nur stark gemacht hat (und hier müssen sie schon sehr stark sein) kann man jedes Verhalten jedes Charakters in jeder existierenden Geschichte erklären. "Er hat es halt gemacht weil er sich eingebildet hat das machen zu müssen".
 
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Bin wohl der weltgrößte schisser. Hab nach 20 min ausmachen müssen :|
 
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12 Monkeys fertig geguckt

Endlich auch mal ein vernünftiges Serienende.
Das einzige was irgendwann dann doch ein wenig nervte, war das Überstrapazieren des Plotarmors, natürlich sind wir mittlerweile alle dran gewöhnt, dass die Bösen meistens doch vorbei schießen und die Guten halbwegs oft treffen, aber vielleicht könnte man sich dann auch noch ein paar mal was anderes als ne Schießerei einfallen lassen.
Story nimmt natürlich einige komplexe Wendungen, aber das hat Zeitreisestoff ja so an sich.
 
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Hunters

Neue Serie auf Prime mit Al Pacino, die letzten drei Tage mal durchgeschaut. Spielt primär in den späten 70ern der USA (hauptsächlich New York). Plot ist grob, dass sich geflohene Nazis dort aufhalten und ein gutes Leben führen. Was einigen Menschen (primär oder auch alles Juden), die das heraus gefunden haben, natürlich ein Dorn im Auge ist, welche dementsprechend nach Vergeltung streben und diese jagen wollen. Klang für mich etwas nach Inglorious Basterds und die teilweise grellbunte, klischeehafte und teils überzogene Comic-Optik lassen das auch zunächst vermuten. Ist aber imho gar nicht der Fall. Die Serie ist eigentlich durchweg sehr ernst, menschlich (nicht comichaft) brutal und ziemlich fies. Insbesondere bei den Rückblicken auf die Schicksale der Hunters kam das für meinen Geschmack teilweise eher an Schindlers Liste ran. Musste bei der realistischen Darstellung menschlicher Ungerechtigkeit/Grausamkeit jedenfalls wie bei vorgenanntem Film öfters den Tränenkanal kontrollieren. Insgesamt jedenfalls eine imho sehr gute Serie, leider zum Ende hin bemüht auf eine zweite Staffel hingekrampft statt einfach eine prima Mini-Serie mit 10 Folgen stehen zu lassen. Werde die nächste zwar schauen, aber habe die Befürchtung dass es bei Erfolg wieder so ne Melk-Geschichte wird, was unwürdig wäre.
 
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Shihatsu

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It's the end of the fu**ing world und I am not okay with this
2 Netflix-Serien, die in der selben "Welt" spielen. Beides coming of age, beides hat einen ähnlichen "vibe".
Tolle Schauspieler, die abgefuckte Teenies spielen, die eigentlich alles loser sind, aber man mag sie auf Anhieb. Kann ich nur empfehlen.
 
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Franken
Tiger King: Murder, Mayhem and Madness

Diese mehrteilige Doku ist ein echtes Juwel. Schillernde Protagonisten, plot twists aus dem Nichts und ein frisches unverbrauchtes Thema. Sehenswert! Habe heute 3 Folgen am Stück gesehen und möchte es weiter empfehlen.

 

Benrath

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Hat hier jemand Handmaid´s Tail geguckt. Krasser Shit sich sowas auszudenken.Quasi Islamischer Staat in den USA und die noch fruchtbaren Frauen werden als Konkubinen gehalten. Afaik ein Buch, aber auf die Story muss man erstmal kommen.
 
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Tiger King: Murder, Mayhem and Madness

Diese mehrteilige Doku ist ein echtes Juwel. Schillernde Protagonisten, plot twists aus dem Nichts und ein frisches unverbrauchtes Thema. Sehenswert! Habe heute 3 Folgen am Stück gesehen und möchte es weiter empfehlen.


Es ist halt..
Grandios
und Grauenhaft
gleichzeitig.

Man kann es einfach beim Sehen nicht begreifen, dass das alles keine Schauspieler sondern echte Menschen sind. Es sind viel zu viele Dinge die OFFENSICHTLICH ausgedacht sein müssen..

Holy shit.
7 Folgen am Stück gesehen.
 
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www.darkangelcorps.de
hmm. jetzt bin ich angefixt. Ein Kollege hatte mir das schonmal empfohlen, soll der duchgeknallteste Hurensohnscheiß seit langem sein. War bisher skeptisch ob sich die investierte Zeit lohnt.
 
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Es ist halt..
Grandios
und Grauenhaft
gleichzeitig.

Man kann es einfach beim Sehen nicht begreifen, dass das alles keine Schauspieler sondern echte Menschen sind. Es sind viel zu viele Dinge die OFFENSICHTLICH ausgedacht sein müssen..

Holy shit.
7 Folgen am Stück gesehen.

Hab 5 folgen angeschaut aber keine ahnung ob ich weiter mache. Grundsätzlich ganz unterhaltsam aber mitunter auch harter tobak der betroffen macht. Hurensohndichte quasi unendlich hoch.

Carole Baskin dann bitte mal wegsperren. Die alte ist einfach nur scheiß creepy und es glaubt doch wohl keiner ernsthaft dass sie ihren ehemann nicht an die tiger verfüttert hat.:|
 
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Hat hier jemand Handmaid´s Tail geguckt. Krasser Shit sich sowas auszudenken.Quasi Islamischer Staat in den USA und die noch fruchtbaren Frauen werden als Konkubinen gehalten. Afaik ein Buch, aber auf die Story muss man erstmal kommen.

Bei Benrath tun sich Bildungslücken auf? Margaret Atwood - The Handmaid's Tale (1985)

Konnte bisher nur die erste Folge schauen, fand die aber so krass, dass ich mich bisher nicht in die Lage die weiterzuschauen :|
 

Benrath

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Bei Benrath tun sich Bildungslücken auf? Margaret Atwood - The Handmaid's Tale (1985)

Konnte bisher nur die erste Folge schauen, fand die aber so krass, dass ich mich bisher nicht in die Lage die weiterzuschauen :|

Hatte tatsächlich noch nie davon gehört, mea clupa. Das Buch jetzt noch lesen ist wohl zu spät

Zur Serie an sich. Ersten beiden Staffeln Top und Dritte Flop. Wir habens noch zu Ende geschaut, aber man merkt dann total, dass sie es noch unbedingt weiter melken mussten, es aber kein Originalmaterial mehr gab.. Ich würde empfehlen die zweite Staffeln als Ende zu betrachten und
davon auszugehen, dass sie mit dem Kind nach Kanada abhaupt. Der Anfang der dritten Staffel usw. ist erstmal auch mega wirr, weil es so unglaubwürdig erscheint, dass sie nicht einfach alle vor die Wand stellen.
 
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Ich hab mal ne verfilmung davon gesehen. Handmaids Tale (1990). Fand's eigentlich ganz nett aber auch nichts was die langestreckte erzählform von ner serie gebraucht hätte.
 

Benrath

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Hab zwei Folgen Tiger King hinter mir. Wird das jetzt besser oder eher nicht.
Klar ist alles abstrus und so und die mögen sich nicht. Sektenartig blablabl.
Aber ich find es zieht sich eher etwas.
 
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Tiger kings ist mehr so ne "Welchen von all diesen vollpsychos find ich persönlich am gruseligsten?" geschichte. Hab bisher noch keine eindeutige antwort gefunden bin aber auch erst bei folge 3.
 
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Tiger kings ist mehr so ne "Welchen von all diesen vollpsychos find ich persönlich am gruseligsten?" geschichte. Hab bisher noch keine eindeutige antwort gefunden bin aber auch erst bei folge 3.

exakt das
hab gestern folge 2 gesehen und es ist einfach wie ein endloser autounfall, bin schon absolut gespannt auf folge 3 ff. :deliver:
 
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Folge 2 IST NOCH GAAAR NICHTS.
Bis dahin ist es komisch... wenn ihr bislang nicht ausgemacht habt, schaut auf jedenfall weiter. Es ist so... verrückt.
 
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Hab zwei Folgen Tiger King hinter mir. Wird das jetzt besser oder eher nicht.
Klar ist alles abstrus und so und die mögen sich nicht. Sektenartig blablabl.
Aber ich find es zieht sich eher etwas.

Empfand ich auch so und kann den Hype net wirklich nachvollziehen. Natürlich haben alle Charaktere einen Sockenschuss und jeder hat Dreck am Stecken, aber insgesamt fand ich es jetzt net so prall. Dachte auch bis zum Schluss das noch irgendwas kommt an das man gar nicht denkt.
Da hatte ich bei Making a Murderer (1.Staffel) oder Dont fuck with cats wesentlich mehr wtf momente
 
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The last dance

Schöne doku bisher. Das einzige was nervt sind die ganzen zeitsprünge.

Dont fuck with cats

Besser als tiger king und stellenweise schon ziemlich gruselig.

Finger weg

Teilnehmer sind natürlich saublöd und aus plastik, aber zu beginn ganz unterhaltsam.
 
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In den letzten Tagen mal die ersten paar folgen von "how to get away with murder" gesehen. Was für ein furchtbarer trash. So richtig übler müll. Dabei wurde die serie zwischenzeitlich mal so gehyped. :rofl2:

3/10
 
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Allgemein fällt mir auf, dass ich mich kaum noch für neue Serien begeistern kann, egal ob Netflix oder außerhalb. Auch die aktuellen Staffeln von Serien, welche mir ursprünglich mal ziemlich zusagten, fand ich überwiegend mau. Westworld, stranger things, the expanse, haus des geldes, narcos, etc. Alles so 2016 rum entstanden. Seitdem war hin und wieder mal so eine Perle wie Tschernobyl dabei, aber im großen und ganzen hab ich eher den Eindruck, dass die Dichte an qualitativ hochwertigen Serien schon stark nachgelassen hat. Oder ich werde schlicht zu alt dafür :|

Sehe ich gar nicht so. Hier mal ein paar aktuelle die mir direkt einfallen und hier im Forum nicht (mehr) diskutiert werden, direkt neu ist davon aber auch nur eine:


- Devs: wunderte mich dass die Serie noch von niemandem hier erwähnt wurde, eigentlich typisches Nerd-Sci-Fi-Material.
- Goliath: abgefuckter Anwalt, Billy Bob being Billy Bob, er hat wohl vorher nochmal Bad Santa geschaut. Die erste Staffel ist ein Fest, zweite meh, dritte etwas wirr. Grad gesehen dass eine vierte läuft, noice.
- Start-up: drei absolut ungleiche Partner starten eine Softwarefirma. Kriminelle Verwicklungen, gutes Drama und hervorragend entwickelte Charaktere.
- Bosch: bester Krimi seit Der Kabel. Was kein Zufall ist, der Creator war auch Schreiber und Producer bei selbigem.
- Good Fight: Anwaltsserie, entstanden aus The Good Wife, Greift stets aktuelle politische Themen und Zeitgeist auf und bearbeitet das im Justizkontext, wobei ein ganz eigener trockener Humor bei rauskommt der oft in kafkaeske Absurditäten eintaucht. Teilweise war die political correctness Keule etwas zu direkt, dritte Staffel war zuviel in der Hinsicht, die vierte die gerade läuft ist wieder absolut großartig.
- Billions: schon fünfte Staffel, wo ist die Zeit geblieben. Nicht mehr so stark wie am Anfang aber immer noch verdammt gut. Gibt es glaube ich auch einen Thread im Forum zu.
- Better Call Saul: lief grad eine neue Staffel, auch runde Sache.
 
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