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Zukunft Home Office

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
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Danke für die Liste. ;)
Die meisten Punkte sind aber eben doch Sachen, die man rein fürs Home Office nicht ändern würde oder kann. Weder ziehst Du in eine größere Wohnung ohne Asi Nachbarn, noch änderst Du dein Equipment dafür, das ist absolut klar.
Mir geht es eher um den Sachverhalt, dass ich mitkiege, das die Leute sich darüber beklagen, dass sie sich nicht konzentrieren können und man hört während des Gesprächs im Hintergrund NTV in Dauerschleife aus dem Fernseher dröhnen. Das sind zufällig auch die Kollegen, die man auf der Arbeit mehr in anderen Büros findet als in deren eigenem. Alles fachlichen Gespräche natürlich. :deliver:

Kurzum die Leute fangen zu Hause mit Dingen an, die auf der Arbeit gar nicht gehen würde, weil der sonstige Zeitvertreib im Büro weggefallen ist. Das die teilweise auch vorher eher weniger arbeitsbezogen durch den Alltag gekommen sind, wird dabei gedanklich ausgeklammert.
 
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Ich denke wir sind uns hier einig, dass diejenigen die schon im Büro wenig gearbeitet haben, auch zu Hause nicht wirklich produktiver sind.
Bei uns wird bereits daran gearbeitet, die MA bald wieder langsam ins Büro zurückzuholen sobald sich die Situation bessert, ob das sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.

Ich für meinen Teil kann grundsätzlich komplett zu Hause arbeiten. In anderen Threads hatte ich aber schon geschrieben, dass ich trotzdem 1-2 mal in der Woche "freiwillig" ins Büro fahre. Von meinem Chef aus könnte ich komplett zu Hause arbeiten, dass will ich aber nicht, da ich glücklicherweise ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kolleginnen und Kollegen habe, von denen immer welche im Büro sind und das z.T. auch müssen wegen Unterschriften usw.
Bezüglich der Einarbeitung scheint das bei uns in der Abteilung soweit ganz zu funktionieren, wenn auch alles ein wenig länger dauert, da eben mehr darauf gesetzt wird das der neue MA sich selbst hinsetzt und sich mit Sachen beschäftigt, wo man sich eben davor vor Ort mehr Zeit nehmen konnte. Zumindest ist hier bislang noch kein neuer gegangen :D

Glücklicherweise habe ich einen Chef der das alles sehr locker sieht, da er weiß das die Arbeit läuft, unabhängig davon ob man vor Ort ist oder nicht. Wenn ich vor Ort bin und ihn sehe schwätzen wir ca. 90 % nur über privates (Fußball usw.) das war allerdings auch schon vorher so :ugly:
Bei manchen FK bekomme ich aber mit, dass auch ein Jahr später immer noch das Misstrauen da ist, dass die MA sich zu Hause einen faulen Lenz machen, die sind vermutlich froh wenn wieder alle im Büro sind.
Damit will ich sagen, dass es steht und fällt mit der jeweiligen FK aber natürlich auch mit den unterstellten Kollegen.

Ich werde auch zukünftig den einen oder anderen Tag die Woche zu Hause arbeiten, da ich jeden Tag ca. 2 Stunden Fahrtzeit spare und ich der Meinung bin, dass ich zu Hause sehr gut und fokussiert arbeiten kann, wie im Büro auch. Vor allem auch für Termine / einkaufen will ich die Tage zu Hause nicht missen, dass ist schon sehr praktisch da viel flexibler zu sein. Einkaufen vormittags um 10 Uhr ist ein Traum :D
Ich habe allerdings gemerkt, dass mir das abschalten nach der Arbeit, wenn ich zu Hause arbeite, sehr schwer fällt. Auch jetzt noch, nach über einem Jahr, kreisen die Gedanken immer noch relativ lange im Kopf herum. Das ist nicht so wenn ich das Büro verlasse und nach Hause fahre. Auch der Zugriff auf das System ist rein theoretisch immer möglich und wenn einen ein Thema nicht loslässt, loggt man sich dann eben doch nochmal schnell ein weil einem unter der Dusche am Wochenende etwas eingefallen ist. Vielleicht ist es am Ende aber auch einfach nur eine Typensache und viele andere schaffen es direkt abzuschalten wenn sie sich ausgeloggt haben.
 
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ich werde zukünftig den ein oder anderen Tag ins Büro fahren, ich werde morgens laaang mit den Kollegen in der Kaffeeküche quatschen und anschließend gehen wir erstmal gute 1,5h Mittagstisch machen, alles fürs Betriebsklima 😅
 
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Ich denke wir sind uns hier einig, dass diejenigen die schon im Büro wenig gearbeitet haben, auch zu Hause nicht wirklich produktiver sind.
Bei uns wird bereits daran gearbeitet, die MA bald wieder langsam ins Büro zurückzuholen sobald sich die Situation bessert, ob das sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.

Ich für meinen Teil kann grundsätzlich komplett zu Hause arbeiten. In anderen Threads hatte ich aber schon geschrieben, dass ich trotzdem 1-2 mal in der Woche "freiwillig" ins Büro fahre. Von meinem Chef aus könnte ich komplett zu Hause arbeiten, dass will ich aber nicht, da ich glücklicherweise ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kolleginnen und Kollegen habe, von denen immer welche im Büro sind und das z.T. auch müssen wegen Unterschriften usw.
Bezüglich der Einarbeitung scheint das bei uns in der Abteilung soweit ganz zu funktionieren, wenn auch alles ein wenig länger dauert, da eben mehr darauf gesetzt wird das der neue MA sich selbst hinsetzt und sich mit Sachen beschäftigt, wo man sich eben davor vor Ort mehr Zeit nehmen konnte. Zumindest ist hier bislang noch kein neuer gegangen :D

Glücklicherweise habe ich einen Chef der das alles sehr locker sieht, da er weiß das die Arbeit läuft, unabhängig davon ob man vor Ort ist oder nicht. Wenn ich vor Ort bin und ihn sehe schwätzen wir ca. 90 % nur über privates (Fußball usw.) das war allerdings auch schon vorher so :ugly:
Bei manchen FK bekomme ich aber mit, dass auch ein Jahr später immer noch das Misstrauen da ist, dass die MA sich zu Hause einen faulen Lenz machen, die sind vermutlich froh wenn wieder alle im Büro sind.
Damit will ich sagen, dass es steht und fällt mit der jeweiligen FK aber natürlich auch mit den unterstellten Kollegen.

Ich werde auch zukünftig den einen oder anderen Tag die Woche zu Hause arbeiten, da ich jeden Tag ca. 2 Stunden Fahrtzeit spare und ich der Meinung bin, dass ich zu Hause sehr gut und fokussiert arbeiten kann, wie im Büro auch. Vor allem auch für Termine / einkaufen will ich die Tage zu Hause nicht missen, dass ist schon sehr praktisch da viel flexibler zu sein. Einkaufen vormittags um 10 Uhr ist ein Traum :D
Ich habe allerdings gemerkt, dass mir das abschalten nach der Arbeit, wenn ich zu Hause arbeite, sehr schwer fällt. Auch jetzt noch, nach über einem Jahr, kreisen die Gedanken immer noch relativ lange im Kopf herum. Das ist nicht so wenn ich das Büro verlasse und nach Hause fahre. Auch der Zugriff auf das System ist rein theoretisch immer möglich und wenn einen ein Thema nicht loslässt, loggt man sich dann eben doch nochmal schnell ein weil einem unter der Dusche am Wochenende etwas eingefallen ist. Vielleicht ist es am Ende aber auch einfach nur eine Typensache und viele andere schaffen es direkt abzuschalten wenn sie sich ausgeloggt haben.

Bzgl. Arbeit und Freizeit: feste Rituale helfen dabei "im Kopf" umzuschalten. Ich ziehe mir z.B. jeden Morgen nach dem duschen Hemd und Jeans an und bin damit exakt so angezogen als würde ich ins Büro fahren. Und wenn dann Feierabend ist, ziehe ich das Hemd aus.
Der Rechner steht auch nicht im Sichtfeld - auch das ist für mich eine gute Sache. Lässt sich aber natürlich nicht überall einrichten.

Letztlich klappt das Umschalten bei mir aber auch so gut, weil ich im Anschluss an die Arbeit immer auf die Baustelle fahre :ugly:
 
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Jeder von uns reagiert anders darauf - mein Chef hasst es, gerade WEIL er Kontrollen einführen muss.
ich beuge der kontrolle vor in dem ich kurze updates zum stand meiner arbeit gebe :raul: so laesst man mich in ruhe und das resultat spricht dafuer das ich es auch einhalte.
 
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Bzgl. Arbeit und Freizeit: feste Rituale helfen dabei "im Kopf" umzuschalten. Ich ziehe mir z.B. jeden Morgen nach dem duschen Hemd und Jeans an und bin damit exakt so angezogen als würde ich ins Büro fahren. Und wenn dann Feierabend ist, ziehe ich das Hemd aus.
Der Rechner steht auch nicht im Sichtfeld - auch das ist für mich eine gute Sache. Lässt sich aber natürlich nicht überall einrichten.

Letztlich klappt das Umschalten bei mir aber auch so gut, weil ich im Anschluss an die Arbeit immer auf die Baustelle fahre :ugly:

Letztes Jahr im Sommer hat das auch wesentlich besser funktioniert, da meine Mutter die Zeit nutzen und gefühlt den ganzen Garten erneuern wollte mit Mährandsteinen usw.
Das heißt es ging direkt von zu Hause in den Garten und es wurde weitergearbeitet. Das war zwar vom abschalten her besser, aber zum Glück war dann zum Ende des Sommers so gut wie alles erledigt :ugly:

Da bei uns der Workflow jetzt wieder steigen wird in den nächsten Wochen werde ich mir da aber mal was überlegen. Die Jogginghose zu hause will ich aber nicht missen :ugly:
 
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ich werde zukünftig den ein oder anderen Tag ins Büro fahren, ich werde morgens laaang mit den Kollegen in der Kaffeeküche quatschen und anschließend gehen wir erstmal gute 1,5h Mittagstisch machen, alles fürs Betriebsklima 😅
Du wirst Dich also benehmen wie ein beleidigtes Kind, dass mit Nachdruck beweisen will, dass es Recht hatte und behalten will?

Ich mein … bitte, tu was Du nicht lassen kannst. Es zeigt mE allerdings v.a. in welcher privilegierten Umgebung Du arbeitest, denn ein großer Teil der Menschen wird sich genau das nicht leisten können. Dir wird man da vielleicht zähneknirschend Zugeständnisse machen solange Du ausreichend wichtig bist, aber denen die eben nicht so wichtig sind wird man diese Privilegien verwehren. Unabhängig davon ob sie performen oder nicht. Daran kann ich nichts Gutes finden, denn das Grundproblem der Leistungskontrolle bleibt da nach wie vor ungelöst.
 
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also besonders wichtig bin ich nicht, bestimmt nicht wichtiger als der Rest meines Teams.

Ich werde nicht gezwungen zur Arbeit zu gehen, aber wenn ich es mache dann tatsächlich hauptsächlich um die Kollegen zu treffe und zu "socialisen". Produktiver bin ich nämlich im Büro mit Sicherheit nicht.
Kann sein dass ich nen recht privilegierten Job habe, dafür habe ich auch ein bisschen was getan und vor allem viel viel ausprobiert, ich habe wirklich etliche Jobs noch während der Probezeit beendet weil ich das Gefühl hatte es passt nicht und bin dann auch sehr oft ins kalte Wasser gesprungen und durch den Bewerbungsmarathon gegangen, ja ich weiß, auch so ein Verhalten kann sich nicht jeder kleine Arbeiter leisten, aber zumindest habe ich nicht nach Ausbildung und/oder Studium den erstbesten (Werksstudenten) Job aus Bequemlichkeit genommen.

Ich bin immer recht argwöhnisch, wenn Menschen in privilegierten sozialen Situationen sich als Anwalt des kleinen Mannes aufspielen, erfahrungsgemäß ist da ein sehr egoistischer Hintergedanke bei und die Liebe zum Prekariat vorgeschoben.
 
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Dein letzter Absatz, so guter. Du konntest es dir schon leisten, etliche Jobs noch während der Probezeit zu schmeißen "nur" wegen dem Gefühl, es passe nicht, bis du den richtigen gefunden hattest.

Dein jetziges Umfeld besteht nicht aus desillusionierten Menschen mit Kindern/pflegebedürftigen Eltern/sonstigen Angehörigen, die schon halbes dutzend "Umstrukturierungen" durchgemacht hatten, oder deine Aufgabenstellung hat nicht Schnittstellen zu anderen Abteilungen, über die du null Weisungsbefugnis hast, aber verantwortlich für das Ergebnis bist. Oder je produktionsnäher, desto schwerer wird Home Office,
HF das alles zu steuern, wenn man selber oder alle anderen großteils im HO sind.

Zu kain mit seinen 40 Leuten, wo nur eitel Sonnenschein herrscht, der erfolgreich jedwede Gruppendynamik unter Kontrolle hat und niemand andere Prioritäten entwickelt. So glaubwürdig.
 

GeckoVOD

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Ich habe gesagt dass die intrinsische Motivation unter höher qualifizierten AN höher ist und du erzählst was von Knechtschaft im mittleren Dienst.
Ka
Weil mich diverse Wordings und Perspektiven auf die Sache massiv stören, nicht nur bei dir, sondern auch bei ehemaligen Kunden und Arbeitgebern. Der potenzielle Nutzen von flexibleren Arbeitsformen im Kontext der mobilen Arbeit / Arbeit zu Hause wird auf einmal mit geschätzter Motivation und von imaginären Qualifikationsebenen verknüpft und anschließend beurteilt. Das ist nicht das gesamte Bild, es spielen andere Faktoren mit rein. Intrinsische Motivation entsteht nicht nur durch die Anforderungen, die eine Aufgabe stellt, auch durch die, mangels Worte nun ein Buzzword, Führungskultur und Kollegialität. Wenn auf andere Dinge statt nur purer Erfüllung von rein statistischen Leistungskennzahlen geachtet wird, steigert das die Zufriedenheit und die Motivation enorm. Ist halt Arbeit auf allen Ebenen, nicht nur die Erwartung man könne Unsicherheiten immer von oben nach unten wälzen. Wie Heator es schon sagte: Flexibilität wird meist von denen erwartet, die es am wenigsten sind. Wenn es dann nicht klappt, dann hat war das ja schon klar.
 
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also besonders wichtig bin ich nicht, bestimmt nicht wichtiger als der Rest meines Teams.

Ich werde nicht gezwungen zur Arbeit zu gehen, aber wenn ich es mache dann tatsächlich hauptsächlich um die Kollegen zu treffe und zu "socialisen". Produktiver bin ich nämlich im Büro mit Sicherheit nicht.
Kann sein dass ich nen recht privilegierten Job habe, dafür habe ich auch ein bisschen was getan und vor allem viel viel ausprobiert, ich habe wirklich etliche Jobs noch während der Probezeit beendet weil ich das Gefühl hatte es passt nicht und bin dann auch sehr oft ins kalte Wasser gesprungen und durch den Bewerbungsmarathon gegangen, ja ich weiß, auch so ein Verhalten kann sich nicht jeder kleine Arbeiter leisten, aber zumindest habe ich nicht nach Ausbildung und/oder Studium den erstbesten (Werksstudenten) Job aus Bequemlichkeit genommen.

Ich bin immer recht argwöhnisch, wenn Menschen in privilegierten sozialen Situationen sich als Anwalt des kleinen Mannes aufspielen, erfahrungsgemäß ist da ein sehr egoistischer Hintergedanke bei und die Liebe zum Prekariat vorgeschoben.
Dieses Posting ist ein echter tzui.
Erst ganz bescheiden anfangen und dann vor Selbstlob und zur Schau gestelltem Hochmut fast platzend.
Der Herr tzui hat also etwas dafür getan … und alle anderen hier nicht.
Der Herr tzui hat also etliche Jobs in der Probezeit geschmissen weil es nicht gepasst hat weil er es sich leisten konnte … im Gegensatz zu allen anderen Muggels hier.
Der Herr tzui hatte es auch ganz hart mit den Bewerbungen wie ein echter Unterprivilegierter … was der Rest hier einfach nicht nachvollziehen kann, denn…
Der Herr tzui weiß, dass der Rest hier einfach den erstbesten Job nach dem Studium genommen hat, genauso wie
Der Herr tzui auch weiß, dass alle bei allem immer nur egoistische Hintergedanken haben. Nur der Herr tzui hat die nicht. Der spielt sich nämlich auch nicht auf.

Puh. Und nur im Nebensatz auf die Frage der Produktivität eingegangen. Ein echtes tzui-Posting eben.
 
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Na wenn du das so dermaßen auf dich beziehst okee, übrigens erwähnte ich dass man es sich ist auch leisten können muss viele Jobs dann doch abzulehnen 🤷
 
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Du bist doch derjenige der meint er wäre soviel produktiver im Büro weil es dort Schokoriegel for free gibt...
 
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Nein. Ich beziehe es nicht auf mich. Ich finde es lediglich auffallend wie Du bewusst oder unbewusst einfach die ganze Zeit latent die Selbstbeweihräucherungsschiene fährst und dabei implizit alle in diesem Thread gegenüber Dir selbst abwertest.

Einen wichtigen Faktor der bei mir für Büro spricht habe ich noch vergessen:
  • ca. 10 Minuten Entfernung mit dem Fahrrad
  • Eine zwingende Motivation jeden Tag halbwegs ordentlich auszusehen und geduscht zu sein :ugly:

edit: lol. Wie Du es durch das Doppelposting noch unterstreichst.
 
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tzui kann es sein das du absolut nutzlos in einem team bist, jedoch den chef und das hr um den finger gewickelt hast weshalb sie dich run lassen was du willst?
 
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Nee glaube ich nicht ich habe ein surprsise ziemliches autoritätsproblem
 
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Nee glaube ich nicht ich habe ein surprsise ziemliches autoritätsproblem
um denen im arsch zu stecken kann man ein autoritaetsproblem haben. es geht darum seinen status zu halten oder gar zu verbessern ohne irgendwelches talent zu haben ausser gehasst zu werden im eigenen team
 
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habe meinen Chef einmal gesehen und ich hatte nicht den Eindruck dass wir uns besonders sympathisch sind.

Es hat weder was mit meiner (bestimmt nicht einfachen) Persönlichkeit zu tun, noch habe ich irgendjemanden um die Finger gewickelt ich hatte irgendwann Fachwissenmässig ein so akzeptables standing dass ich mir gewisse Ansprüche bei der Jobwahl erlauben konnte.

Mein wichtigster Wunsch ist nun mal Home Office dafür würde ich auch Jobs mit anderen benefits z.B. besserer Bezahlung ablehnen.
Wir werden im Team übrigens alle gleich behandelt, unser Jobprofil gibt einfach 100% Home Office her, genau deswegen habe ich den Job ja genommen. Würde sich das Jobprofil ändern würde ich vermutlich kündigen.

Was ich eigentlich sagen wollte, es dauert meist einfach eine Zeit bis man weiß was man will und sein Plätzchen in der Arbeitswelt gefunden hat und dafür muss man meist auch mehr als einmal ins kalte Wasser springen.
Ich habe keinem unterstellt das er dies nie tun musste, ich kenne aber zufällig Leute die aus Bequemlichkeit einfach bei ihrem Werksstudenten AG geblieben sind, und noch nie eine echten Bewerbungsprozess erlebt haben, jetzt sind sie unzufrieden aber trauen sich nicht so wirklich zu wechseln. Da so ein Bewerbungsprozess zumindest in meiner Wahrnehmung schon durchaus stressig und anstrengend sein kann.

Boot und ich leben mit unserem Ansprüchen und Vorstellungen einfach auf komplett verschiedenen Planeten deswegen würde ich ihn nicht gerne in meinem Team haben. (er mich mit Sicherheit auch nicht). Ich glaube allerdings dass meine Vorstellung die zeugungsfähigere ist, und wunderte mich wie man als Akademiker (der sowas im Studium gelernt haben sollte) zu Hause per se nicht produktiv sein kann. Ich finde es eher vermessen und privilegiert zu sagen, "ohne mein Büro, meinen Park, meine Snacks, rühre ich keinen Finger".
 
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Ich glaube allerdings dass meine Vorstellung die zeugungsfähigere ist, und wunderte mich wie man als Akademiker (der sowas im Studium gelernt haben sollte) zu Hause per se nicht produktiv sein kann. Ich finde es eher vermessen und privilegiert zu sagen, "ohne mein Büro, meinen Park, meine Snacks, rühre ich keinen Finger".
du verstehst also nicht das menschen unterschiedlich sind :rofl2:
 
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Na wenn du das so dermaßen auf dich beziehst okee, übrigens erwähnte ich dass man es sich ist auch leisten können muss viele Jobs dann doch abzulehnen 🤷
Naja, wenn man sich das leisten kann hat das nicht unbedingt was damit zu tun, dass man so ein goiler Hengst ist. Wenn du der einzige Waffenschmied im Land bist, kannst du krumme Lanzen mit Kaugummi zusammen kleben und wirst trotzdem von den Fürsten umgarnt :deliver:

und wunderte mich wie man als Akademiker (der sowas im Studium gelernt haben sollte) zu Hause per se nicht produktiv sein kann. Ich finde es eher vermessen und privilegiert zu sagen, "ohne mein Büro, meinen Park, meine Snacks, rühre ich keinen Finger".

Nicht jeder arbeitet nur am und mit dem Computer. Das mit der Motivation kann für manche schon schwieriger werden, wenn sie das Ergebnis ihrer Arbeit nicht mehr wirklich sehen.
 
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Naja, wenn man sich das leisten kann hat das nicht unbedingt was damit zu tun, dass man so ein goiler Hengst ist. Wenn du der einzige Waffenschmied im Land bist, kannst du krumme Lanzen mit Kaugummi zusammen kleben und wirst trotzdem von den Fürsten umgarnt
genau das ist der Punkt und jetzt zeig mir bitte die Stelle an der ich mich als so geiler Hengst dargestellt habe :)
 
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Bei uns ist das Thema Homeoffice recht spannend. Bereich: Softwareentwicklung im Universitätsumfeld (alle Kunden sind Unis, öffentliche Förderung, Ausgründung einer Uni etc.)

Die Produktivität ist bei uns (Team mit 6-8 Mitarbeitern, 3-4 Hiwis) massiv gestiegen. Während es vor Corona bei Deadlines schon mal knapp werden konnte, sind wir unserem Zeitplan auf einmal deutlich voraus, ganz ohne jegliche Form der Überwachung (nicht mal Zeiterfassung).
Als Gründe dafür sehe ich folgende:
  1. Keine telefonische Erreichbarkeit für Entwickler durch externe. Wir haben alle keine Weiterleitung auf den Privatanschluss geschaltet. Es gibt einen Product Manager, der für Kundenkontakt zuständig ist. Das war diversen Kunden und der Uni-Verwaltung aber komplett egal. Die riefen dann direkt den erstbesten Entwickler an, dessen Nummer sie finden konnten, um mal 30 Minuten ihren enorm wichtigen Featurewunsch zu diskutieren. Je nachdem wie "wichtig" derjenige war, musste man das dann komplett unvorbereitet mitmachen, später feedback geben, den Product Manager informieren und so weiter. Auf einmal klappt das wunderbar, viele nutzen sogar freiwillig direkt unser Ticketsystem.
  2. Umgehen der Verwaltung. Die werden jetzt viel öfter einfach mal vor vollendete Tatsachen gestellt. Da wollten diverse Verwaltungsebenen vorher viel zu oft Sachen totdiskutieren und genehmigen, für die sie gar nicht zuständig waren, einfach nur um mal mitgeredet zu haben. Ich bin von 2-3h Verwaltungsmeetings pro Woche auf 1-2 Stunden im Quartal runter.
  3. Absolute Ruhe. Wir haben zuhause die Möglichkeit, ohne Ablenkung zu arbeiten, wenn es nötig ist. Das geht im Büro nur sehr eingeschränkt, wenn da mehrere Leute sitzen, das Telefon klingelt, jemand mal eben ne Frage hat etc.
  4. Deutlich mehr Schlaf. Da der Arbeitsweg wegfällt, stehen die meisten 10 Minuten vor der Arbeit auf, während man zu dem Zeitpunkt vorher gerade aus der Bahn ausstieg und schon ne Weile unterwegs war.
  5. Mehr Freiheit bei der persönlichen Arbeitsweise. Wir hatten zwar vorher schon viele Freiheiten, aber man will ja trotzdem z.B. nicht immer der sein, der 2 Stunden nach allen anderen im Büro auftaucht oder "zu viele" Raucher- oder Kaffeepausen macht. Fällt jetzt weg, jeder arbeitet wann und wie er mag, solange zu unseren selbst vereinbarten Kernzeiten die Erreichbarkeit gegeben ist und die Arbeit erledigt wird.
  6. Höhere Beachtung von persönlichen Stärken & Schwächen. Ist mir beim schreiben erst aufgefallen, aber ich habe den Eindruck, dass durch den Aufwand der Arbeitsorganisation, der durch die räumliche Trennung bedingt ist, jeder etwas mehr mit den Aufgaben betraut wird, die ihm persönlich am ehesten liegen und eher weniger Aufgaben übernehmen muss, die einem nicht so sehr liegen. Wir haben z.B. jemanden im Team, der "faul" ist. Nicht, was seine eigentliche Arbeit angeht, aber der lebt sein Leben eher nach dem Motto, dass jede vermeidbare Tätigkeit unbedingt wegoptimiert gehört, um den persönlichen Aufwand zu minimieren. Der kümmert sich jetzt mit Begeisterung um unsere CI/CD Pipelines, schreibt Testframeworks und automatisiert einfach alles weg, was er automatisieren kann. Dafür wird er beim Thema Support und Kundenkontakt komplett rausgehalten.
  7. Konsequente Kommunikation. Es ist enorm wichtig, dass Informationen alle Teammitglieder erreichen, alle auf dem selben Stand sind und jeder sich von sich aus meldet, wenn es irgendwo Probleme oder Fragen gibt. Klappt bei uns bisher hervorragend.
Insgesamt könnte man sagen, dass wir alle mehr schaffen, aber dafür weniger gestresst sind. Und wir arbeiten an der Digitalisierung der Lehre, d.h. wir müssten im Moment eigentlich mehr Stress haben als vorher. Es ist auch tatsächlich mehr zu tun, es verursacht nur weniger Stress. (Ausgenommen ein Kollege mit 2 Kindern, der hat ausreichend Stress. Wobei es da wohl noch schlimmer aussähe, wenn er auch noch ins Büro müsste und eine Kinderbetreuung zu organisieren hätte)

Was bei uns Kacke läuft: Lizenzmanagement. Ich behaupte mal, dass bei uns keiner ausschließlich Software nutzt, für die er die nötigen, kommerziellen Lizenzen hat. Das wird einfach genutzt was man möchte, da die meisten zuhause ihr privates Setup nutzen. Ansonsten gibts keine wirklichen Regelungen fürs Homeoffice, das läuft alles über teaminterne absprachen.

Zum Thema neue Studentische Hilfskräfte bzw. Anfänger einarbeiten, da das hier mal aufkam:

Wir machen das über "virtuelles Pairprogramming". Zumindestens in unseren IDEs (Jetbrains) kann man mittlerweile gemeinsam arbeiten. In Kombination mit Videokonferenzen kann man Hiwis dann mal ne Tour durch den Code geben, mit ihnen zusammen einfache Aufgaben lösen etc oder zusammen ein Codereview durchgehen.
Wir halten auch unsere erfahreneren Hiwis dazu an, sowas bei neuen Leuten immer mal zusammen zu machen. Wir haben in den letzten 1.5 Jahren 3 neue Hiwis eingestellt, bei 2 hat das gut funktioniert, beim 3. überhaupt nicht - wobei der seine vorherigen Programmierkenntnisse in der Bewerbung extrem geschönt hatte.
 
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Das Schaf

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Wir machen das über "virtuelles Pairprogramming". Zumindestens in unseren IDEs (Jetbrains
Code with me ist schon ziemlich geil.
Was habt ihr denn für Lizenz Probleme?
Wir nutzen bei uns Lizenz mäßig echt nur intellij ultimate zum Arbeiten. Ansonsten hat jeder eh nur kde neon oder kubuntu installiert
 
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Wir haben Lizenzen für Goland und Webstorm für alle Vollzeitentwickler. Bei Datagrip bin ich mir nicht sicher, das wird erst seit ein paar Monaten teilweise genutzt :ugly:
Da gehts dann aber auch darum, welchen Rechner man benutzt. Ich hab einen Laptop von der Arbeit hier, auf dem alle Programme korrekt lizensiert sind. Der war aber seit 1,5 Jahren nicht mehr eingeschaltet, weil ich meinen Privatrechner benutze. Wie fast alle anderen bei uns.

Aber wenns z.B. um unsere Hiwis geht: Die haben im Büro eingerichtete Arbeitsplätze, die sie sich teilen, für die es Lizenzen gibt. Im Homeoffice nutzen die dann halt irgendwelche Studentenlizenzen oder was sie gerade auf ihrem privaten Rechner eben sonst so laufen haben.
Es gibt keine wirklich Prüfung, ob wir da die nötigen Lizenzen haben - kann auch sein, dass alles in Ordnung ist, ich bezweifle es aber.
 
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Das Schaf

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Gerade bei jetbrains gibt es ja wenigstens die Möglichkeit per Account zu verifizieren. Da syncen auch für Einstellungen.
Die Bucht voll frühgeschalteten Versionen von den IDEs mag man ja echt nicht benutzen wenn man es Mal gewohnt war.

Ich dachte jetzt eher an Windows + Datenbank Lizenzen den meiner Erfahrung nach sind die eher heikel.
 
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Stimmt, meine Windowslizenz (+Office) auf dem Privatrechner sind z.B. tatsächlich Azure Dev Tools for Teaching Versionen, d.h. im Prinzip Studentenlizenzen.
 

Gustavo

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Bin mal gespannt was daraus wird. Vor ein paar Jahren gab es diese Diskussion schon mal, da klang an dass die Arbeitgeber bereit wären, sich auf mehr HO einzulassen, wenn dafür andere Arbeitsregelungen "flexibilisiert" werden. Möglicherweise HO also nur Verhandlungsmasse, möglicherweise aber auch ernsthafte Überzeugung.
 
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Sorry, vielleicht bin ich echt zu dumm, aber ich habe immer noch nicht verstanden, wo das Problem der Arbeitgeber mit HO ist. Wenn die Dinge fristgerecht und gut erledigt werden, warum sollte es mich als AG interessieren, von wo das passiert (vorausgesetzt die Tätigkeit ist halt ortsunabhängig erbringbnar natürlich). Also wovor hat man Angst? WEnn die Leute ihren Job nicht richtig erledigen, kann man ja immer noch sagen "so sorry aber das klappt nicht, plz Büro". Aber warum pauschal vorbeugend die Mitarbeiter wie kleine Kinder behandeln?
 
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Also wovor hat man Angst? WEnn die Leute ihren Job nicht richtig erledigen, kann man ja immer noch sagen "so sorry aber das klappt nicht, plz Büro".
Wenn es erstmal ein gesetzlich verankertes Recht gibt, wird eben genau das schwieriger.
 
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Wenn es erstmal ein gesetzlich verankertes Recht gibt, wird eben genau das schwieriger.
Na in dem Gesetz wird sicher nicht stehen "auch wenn im HO nicht richtig gearbeitet wird, hat man das zu akzeptieren". Da wird man doch 100% eine Verwirkung reinschreiben, damit das Recht eben nicht missbraucht wird.
 
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Wer darf denn bestimmen, ab wann "richtig gearbeitet" wird? Wenn es der AG darf, kann man sich das Recht doch gleich schenken. Wenn es die AN dürfen, wird es schon wieder schwieriger mit der Handhabe für den AG.
Das ist ja ein Industrieverband, der das Recht ablehnt. In der Industrie gibt es einige Jobs, die zu 90% am Computer gemacht werden, aber hin und wieder (z.T. kurzfristig) produktionsnah sind.
Ich denke die AG haben da bei einem Recht auf HO die Angst, dass das am Ende zum Nachteil der Firma ausgelegt wird. Sie sagen ja nicht mal, dass sie grundsätzlich gegen HO sind, sondern gegen eine Vorschrift.
 

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Sorry, vielleicht bin ich echt zu dumm, aber ich habe immer noch nicht verstanden, wo das Problem der Arbeitgeber mit HO ist. Wenn die Dinge fristgerecht und gut erledigt werden, warum sollte es mich als AG interessieren, von wo das passiert (vorausgesetzt die Tätigkeit ist halt ortsunabhängig erbringbnar natürlich). Also wovor hat man Angst? WEnn die Leute ihren Job nicht richtig erledigen, kann man ja immer noch sagen "so sorry aber das klappt nicht, plz Büro". Aber warum pauschal vorbeugend die Mitarbeiter wie kleine Kinder behandeln?
Kein Widerspruch bei dem Einwand. Häufig gehörte Fragen, die ich als Laie in dem Bereich aus AG-Sicht verstehe: Die restlichen Gesetze zum Arbeitsschutz und Urteile zur Zeiterfassung schüchtern ein. Sprich, wann muss was gezahlt werden, damit der Arbeitsplatz sicher ist? Wie sehen die Versicherungen aus? Wie wird Arbeitszeit rechtskonform erfasst? Problem bei den Gesetzesvorschlägen ist meist eher, dass da nur 2-3 Sätze dazu stehen, aber nie die volle Dimension präsentiert wird. Das könnte die Akzeptanz AG-seitig erhöhen.
 

Gustavo

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Wenn es erstmal ein gesetzlich verankertes Recht gibt, wird eben genau das schwieriger.
Wer darf denn bestimmen, ab wann "richtig gearbeitet" wird? Wenn es der AG darf, kann man sich das Recht doch gleich schenken. Wenn es die AN dürfen, wird es schon wieder schwieriger mit der Handhabe für den AG.

Sicher nicht ganz falsch, aber sowas ähnliches kann man bei so ziemlich allen Arbeitnehmerrechten anführen. Trotzdem habe ich jetzt nicht das Gefühl, dass Arbeitnehmer sich grundsätzlich einen 30% fauleren Lenz machen, weil sie wissen dass es Kündigungsschutz gibt oder so.
 

parats'

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Sorry, vielleicht bin ich echt zu dumm, aber ich habe immer noch nicht verstanden, wo das Problem der Arbeitgeber mit HO ist. Wenn die Dinge fristgerecht und gut erledigt werden, warum sollte es mich als AG interessieren, von wo das passiert (vorausgesetzt die Tätigkeit ist halt ortsunabhängig erbringbnar natürlich). Also wovor hat man Angst? WEnn die Leute ihren Job nicht richtig erledigen, kann man ja immer noch sagen "so sorry aber das klappt nicht, plz Büro". Aber warum pauschal vorbeugend die Mitarbeiter wie kleine Kinder behandeln?
Stand aktuell müsste man halt beim Arbeitsschutz etc. pp. ein wenig ran. Afaik gelten Unfälle im HO nicht als Arbeitsunfälle. Wenn diese denn als Arbeitsunfälle irgendwie über die BG gedeckt sein sollen, dann muss der AG dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz und das Umfeld sicher ist.
Das ist meine ich auf der Grund, weshalb es mobiles arbeiten und nicht home office genannt wird.

Da hakt es zumindest bei uns aktuell..
 
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Meiner Meinung nach ist es absurd und typisch deutsch, da ein Gesetz zu erlassen, um Firmen zu HO zu zwingen.

Macht es einfach attraktiver, bspw durch Deregulierung bei Arbeitsschutz. Auch das Abschaffen der Pendlerpauschale (dafür lieber Sozialabgaben/Steuern runter) würde helfen, damit nicht Büro und Pendeln belohnt wird, was indirekt sowohl HO als auch Büro ohne Pendeln (Büronah wohnen) bestraft.
 

parats'

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Macht es einfach attraktiver, bspw durch Deregulierung bei Arbeitsschutz. Auch das Abschaffen der Pendlerpauschale (dafür lieber Sozialabgaben/Steuern runter) würde helfen, damit nicht Büro und Pendeln belohnt wird, was indirekt sowohl HO als auch Büro ohne Pendeln (Büronah wohnen) bestraft.
Was willst Du am Arbeitsschutz denn deregulieren?
Es gibt ja nicht grundlos eine Mindestanforderung an den Arbeitsplatz um den Schutz der Arbeitnehmer zu gewährleisten.

doch, hat mit dem ort erstmal nicht zwingend was zu tun
Hast da was konkretes zu?
 

Gustavo

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Meiner Meinung nach ist es absurd und typisch deutsch, da ein Gesetz zu erlassen, um Firmen zu HO zu zwingen.

Was soll daran "typisch deutsch" sein, Arbeitnehmerrechte festzulegen? Das ist in Westeuropa doch absolut die Regel. Und die Erfahrungen aus den Ländern, wo das nicht passiert, zeigen doch auch deutlich, dass man sich auf die Benevolenz der Arbeitgeber in KEINSTER Weise verlassen kann. Schau dir das amerikanische System an: Selbst begehrte Arbeitnehmer haben bestenfalls lückenhafte Rechte und austauschbare Arbeitnehmer werden behandelt wie Nutzvieh.
 
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Hast da was konkretes zu?
ergibt sich einerseits schon aus der definition im gesetzestext, gibt aber auch urteile dazu, bspw:

es muss da scheinbar SEHR genau betrachtet werden, wobei da etwas passiert ist, sprich, wenn man gerade etwas tut, was den privaten interessen dient, ist das dann nicht mehr abgesichert:
 
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Bin mal gespannt was daraus wird. Vor ein paar Jahren gab es diese Diskussion schon mal, da klang an dass die Arbeitgeber bereit wären, sich auf mehr HO einzulassen, wenn dafür andere Arbeitsregelungen "flexibilisiert" werden. Möglicherweise HO also nur Verhandlungsmasse, möglicherweise aber auch ernsthafte Überzeugung.
natuerlich lehnen sie das ab, man kann den arbeiter ja nicht ohne kontrolle sich selber ueberlassen
 
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