• Liebe User mit web.de oder gmx.de E-Mail-Adressen: Bitte ändert eure Adressen, da wir nicht garantieren können das E-Mails vom Forum an euch ankommen. Genaueres dazu im Feedbackforum

Würdet ihr euch gegen Covid zeitnah impfen lassen?

Würdet ihr euch zeitnah gegen Covid impfen lassen?

  • Ja

    Stimmen: 88 86,3%
  • Nein

    Stimmen: 2 2,0%
  • Erstmal nicht

    Stimmen: 11 10,8%
  • sonstiges

    Stimmen: 1 1,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    102
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
2.888
Reaktionen
207
Bei uns hat schon der Kontakt zu den entsprechenden Familienmitgliedern aufgrund divergierenden Auffassungen gelitten.
Zuletzt hatte sich einer der erwähnten Herren im Vorfeld eines geplanten Treffens einfach nicht mehr gemeldet, nachdem ich es gewagt hatte als kleines Licht ohne medizinische Expertise Prof. Bhakdi einen Scharlatan zu nennen. :troll:
 
Mitglied seit
28.03.2003
Beiträge
8.293
Reaktionen
155
Bei mir ist mein komplettes Umfeld geimpft. Familie, Freunde, Kollegen einfach alle. Mit einer Ausnahme, meiner Mutter. Bei der war es aber allen schon vorher klar die ist irgendwie auf ihrem Hippie-Scheiß aus den 70ern hängengeblieben und inzwischen ist sie Esoterik-Super Sayajin mit einem Power Level über 9000. Positiv ist allerdings zu sagen, dass sie mit dem Kack keinem auf den Sack geht sondern halt einfach ihr Ding macht. Sie trägt auch Masken usw. nur impfen ist halt nicht drin. Ich glaube da ist auch nichts mehr zu machen. Entweder Corona geht oder sie.
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
16.493
Reaktionen
370
Ort
Hamburg
Hast du deiner Mutter dann auch die Blutsverwandtschaft gekündigt, nach dem ja nicht mal ong bak ins Gesicht geholfen hat?
 
Mitglied seit
28.03.2003
Beiträge
8.293
Reaktionen
155
Hab an ihrem Geburtstag in diesem Jahr nicht angerufen das muss reichen!
 

skY

Mitglied seit
03.01.2006
Beiträge
209
Reaktionen
2
Kann verstehen wenn du auf familiäre Verhältnisse nicht weiter eingehen willst, aber: Habt ihr noch Kontakt zu denen? Ich würde den Kontakt zu solchen Leuten sofort abbrechen, egal wer es ist.
ich direkt nicht, hauptsaechlich deshalb :mond: normalerweise bekomme ich seine schraegen aluhut stories also nur ueber erzaehlungen meiner mutter mit.
ihn von der schiene wegzubewegen hat leider nicht funktioniert, ich bin aber auch nicht gerade ein guter redner.

aber meine oma und seine mutter haben frueher auf quasi dem selben grundstueck (mit 2 getrennten haeusern) gewohnt, jetzt wohnt er mit family im ehemaligen haus seiner mutter. da laesst sich kontakt zwischen denen nicht vermeiden. da meine mutter auch jeden tag bei oma vorbeischaut sehen die sich auch oefter mal.
die verstehen sich auch gut, gehen ab und an essen, sie kuemmern sich ebenfalls bisschen um die oma (alt, demenz schlaegt langsam durch), sonst sind sie voll nett und hilfsbereit usw.
meine mutter hat auch durchaus leichte tendenzen zu so heilpraktiker quatsch, was mich aber nur maessig stoert, solang sie mehr auf mich hoert als auf ihn.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
2.938
Reaktionen
252
Möchtest du ernsthaft und ehrlich Diskutieren? Wenn ja und mit mir: Nicht auf Basis einer typischen Stammtischparolen- Behauptung und ohne so Geschichten mit dem Prinzip. Sonst ist mir dazu meine Zeit zu schade.

Es würde mich ernsthaft interessieren, ja. Also speziell die Abwägung. Normalerweise ist es bei dem Thema häufig so, dass meine Zweifel eher in die Richtung zielen, dass ich nicht sehe wo der große Nutzen bzgl. Datenschutz liegt, weil ich (mit einer nicht unbeträchtlichen Portion Neid) bspw. nach Schweden schaue, wo massiv Datasets verfügbar sind, aus denen man anhand von administrativen Daten alles mögliche über die schwedische Bevölkerung ablesen kann. Aber meistens würde ich schon zugeben, dass selbst in den Fällen, in denen ich den Schaden von niedrigeren Standards nicht sehe, der Nutzen auch eher unkonkret ist. Aber hier fällt es mir mal nicht schwer, mir vorzustellen, wie der konkrete Nutzen aussehen würde, weil du selbst mit minimalen Effekten (niedriger einstelliger Prozentbereich) schnell bei hohen Fallzahlen bist, die du verhindern würdest. Ich frage mich wie du das mental ausbalancierst, dass die Waage immer noch eher (oder vielleicht auch komplett) Richtung Datenschutz zeigt.
 

Shihatsu

Administrator
Mitglied seit
26.09.2001
Beiträge
32.315
Reaktionen
2.114
Das kann ich dir ganz einfach beantworten, mag zwar Nahbereichsempirie sein, aber beinharte, inkl. Klage bzw. deren Anbahnung:
Ich habe zur Zeit ein Thema an der Backe bei dem wegen genau sowas heulende Menschen auf meinem Schoss sitzen. Und sie heulen weil sie ausgegrenzt, ja diskriminiert werden. Einer ist ein Schwachkopf (Ogott die Nebenwirkungen, denk doch mal einer an die Kinder), der andere kann aus gesundheitlichen (aber der Allgemeinheit unbekannten) Gründen nicht - beide werden ob ihres Ungeimpft sein geschnitten. Geschnitte wie in "Ich möchte die Abteilung verlassen".
Meiner Erfahrnung nach schlägt sowas irgendwann komplett durch, und dann wirds blöd für den AG. Daher ist es besser, so etwas nicht zu wissen als AG, vergleichbar einer Krebserkrankung. Diskriminierung ist scheiße, aber Fakt. Solange es keine Impfpflicht gibt (die es mMn gestern hätte geben sollen) wäre es falsch diese Art Verantwortung durch Aufweichung des Datenschutzes dem AG in die Schuhe zu schieben.

On Top kommt natürlich das "Prinzip"-Argument: Jede Aufweichung des Datenschutzes ist potentiell gefährlich, denn es wird sofort immer "MEHR" geschrien, wegen Kinderpornos, Terroristen und anderer Angst. Weret den Anfängen ist hier ein ganz wichtiger Punkt.
 
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
2.888
Reaktionen
207
Naja, überzeugend finde ich diese Argumentation jetzt nicht. Meiner Erfahrung nach ist unter Kollegen eh bekannt, wer geimpft ist und wer nicht - wenn es ein so heißes Thema ist, dass deswegen gemobbt wird, dann wohl erst recht.
Ich sehe nicht, inwiefern ein Auskunftsanspruch des AGs hier überhaupt großen Impact hätte. Und selbst wenn, steht es dem AG doch frei, wie er mit der Information umgeht. Hält er sie unter Verschluss, dann kommts auch nicht raus, wenigstens nicht durch ihn. Und wenn er meint, das geht nicht, zwingt ihn doch auch niemand, es überhaupt abzufragen.

Der Vergleich mit der Krebserkrankung hinkt doch enorm, weil sich niemand für eine Krebserkrankung entscheidet, aber nahezu jeder Ungeimpfte gegen eine Impfung. (Die Menge derjenigen, die aus gesundheitlichen Gründen wirklich nicht geimpft werden kann, ist afaik verschwindend klein. Das ist imo in den meisten Fällen ein Vorwand.)

Die Impfpflicht hat damit imo nichts zu tun. Man kann dafür oder dagegen sein. Aber wir werden sie schlicht nicht bekommen, darum ist es relativ müßig zu argumentieren, dass sie viel besser wäre als xy, weil sie halt nicht wirklich zur Debatte steht.
 

Shihatsu

Administrator
Mitglied seit
26.09.2001
Beiträge
32.315
Reaktionen
2.114
Meine Erfahrung ist - was das Mitteilen der Impfgegnerschaft angeht - eine völlig andere. Die beiden Personen sind sehr unglücklich darüber daß das die Runde gemacht hat und das wird noch richtig eklig. Und der AG könnte dieses Wissen nur schwer schützen. Und nein, mein Beispiel war explizit. Und korrekt. Das Beispiel hat nämlich Krebs und kann deshalb nicht geimpft werden. Und will nicht das das rauskommt. Klar erwischt man die 90% Idioten, aber eben auch Unschuldige. Diese darf ich gerade beschützen, beide, und es ist gut so.
Und bevor du das falsch verstehst: Ich werde hier nicht in einen circlejerk mit dir gehen. Ich habe explizit Gustavo gefragt und ihm geantwortet. Was dich angeht: Ich respektiere deine Meinung, tu das bitte auch mit meiner, und: Agree to disagree.
 
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
2.888
Reaktionen
207
Imo übergewichtest du diesen sehr speziellen Einzelfall. Afaik wird auch Krebspatienten die Impfung grundsätzlich empfohlen und eigentlich nur darauf verzichtet, wenn zusätzliche Allergien vorliegen - gegen alle verfügbaren Impfstoffe, taugt dann aber als Grund für sich -, zusätzlich eine akute Infektion vorliegt oder man gerade in Chemo ist. Die letzten beiden Zustände sind nur temporär. Zum Teil geht man währenddessen sowieso nicht arbeiten und eine Chemo lässt sich ohnehin nicht immer geheim halten.

Kurzum: Es geht hier wirklich um ganz wenige Einzelfälle, denen man eventuell zumuten müsste sich eine Schutzlüge zurechtzulegen oder eine Grunderkrankung preiszugeben, die sie nicht preisgeben wollen.
Dagegen steht das Interesse einer großen Mehrheit und der Allgemeinheit, die davon profitieren, wenn Ungeimpfte sich outen müssen.
Das Ganze zieht ja weitere Kreise als nur eine Auskunftspflicht. Mit einer derart rigiden Auffassung, wie du sie vertrittst, wäre ja nicht mal sowas wie konsequentes 3G am Arbeitsplatz möglich, weil sich durch den Test-, statt Impfnachweis sofort jeder Ungeimpfte outen würde.

Hier steht der Persönlichkeitsschutz ganz weniger Einzelner imo in keinem Verhältnis zum Nutzen für die öffentliche Gesundheit.
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
16.493
Reaktionen
370
Ort
Hamburg
Bei meiner Frau stand die alljährliche Untersuchung durch den Betriebsarzt auf dem Plan. Das komplette Personal also einmal zur Blutabnahme um den Impfschutz für alle nötigen Krankheiten zu bestimmen. Der Betriebsarzt wurde dann gefragt, ob auch gleich der Titer für Corona bestimmt wird.
"Nö, steht hier nicht auf dem Zettel nur DTP, MMR und Hep A/B". :rofl2:
Wohlgemerkt die volle Bandbreite von 18j bis 60j dazu geimpft im März/April und in Summe ca. 80 Personen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben