• Liebe User mit web.de oder gmx.de E-Mail-Adressen: Bitte ändert eure Adressen, da wir nicht garantieren können das E-Mails vom Forum an euch ankommen. Genaueres dazu im Feedbackforum

Würdet ihr euch gegen Covid zeitnah impfen lassen?

Würdet ihr euch zeitnah gegen Covid impfen lassen?

  • Ja

    Stimmen: 87 86,1%
  • Nein

    Stimmen: 2 2,0%
  • Erstmal nicht

    Stimmen: 11 10,9%
  • sonstiges

    Stimmen: 1 1,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    101
Mitglied seit
29.10.2003
Beiträge
1.112
Reaktionen
11
War bei mir leider komplett weg, erst nach Löschen und Neuinstallation der App war es wieder da. Halt doof, wenn man sowas am Checkin Schalter merkt :D

Richtig. Hatte die App jetzt auch ewig nicht mehr offen. Daher lieber noch oldschool den Impfausweis dabei :ugly:
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
16.208
Reaktionen
279
Ort
Hamburg
Ich benutze die Luca App, da ich die sowieso für viele Sachen hier in Hamburg brauche. Die fünf male bei denen ich was vorzeigen musste lief es reibungslos.
 
Mitglied seit
03.08.2002
Beiträge
4.721
Reaktionen
24
Ort
Berlin
Habe CovPass installiert, keine Probleme. In den FAQs steht drin, dass man den QR-Code erneut scannen muss, sollte man die App neu installieren müssen. Ergibt ja auch Sinn, wenn die Deinstallationsroutine alles an Files von dem Prog weghaut. Wobei der gemeine Smartphone-User die FAQs sicherlich nicht lesen wird.

Luca habe ich auch installiert und Adresse eingetippert, aber bislang noch nicht gebraucht.
 

Shihatsu

Administrator
Mitglied seit
26.09.2001
Beiträge
31.412
Reaktionen
1.666
Ich nutze die CCTG-App (CWA ohne google Trojaner Crap) und hab for the lulz noch lucifer und lucia installiert falls ich mal tatsächlich wo rein muss wo luca vorrausgesetzt wird. Hab aber meine Ympfung noch nicht in CCTG eingetragen, sollte ich mal machen.
 
Mitglied seit
19.09.2001
Beiträge
2.322
Reaktionen
0
hab seit letzter woche 2. biontech drin. keine nebenwirkungen (bei beiden)

in meinem freundes/bekanntenkreis gibt es einige, die die impfung ablehnen und klar kann man da sagen „dumme menschen“, aber das trifft allgemein absolut nicht zu… das sind intelligente menschen. ich frag mich halt wieso….
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
Persönliche Risikoabwägung.

wenn es tatsächlich eine rationale Risikoabwägung wäre, wären diese Menschen tatsächlich dumm, ist es aber nicht. Auch intelligente Menschen sind von Ängsten getrieben.

Intelligenz schützt nicht davor an die bescheuertsten (Verschwörungs) Theorien zu glauben, im Gegenteil, Leute die zu sowas neigen sind zumindest überdurchschnittlich gebildet.

Auch der Vertrauensverlust in Staat, Medien, Demokratie und Institutionen ist emotional und hat mMn nichts mit Bildung oder Intelligenz zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
16.208
Reaktionen
279
Ort
Hamburg
wenn es tatsächlich eine rationale Risikoabwägung wäre, wären diese Menschen tatsächlich dumm, ist es aber nicht. Auch intelligente Menschen sind von Ängsten getrieben.
Ich schrieb persönlich und nicht rational.
Wenn es Eremiten sind, dann kann es schon passen. ;)
Aber mal ernsthaft. Es geht hier um die eigene Einschätzung und die trifft man nicht immer auf Basis von Zahlen.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
1.383
Reaktionen
255
Ort
Hamburg
Kontrollillusion kann eine Rolle spielen.
  • Ich überschätze, wie ich im Alltag das Risiko einer Infektion kontrollieren kann
  • Ich sehe die Vermeidung des Risikos einer Infektion als Erfolg in meinem Bedürfnis, meine Umgebung und Einflüsse auf mich zu kontrollieren
Intelligenz schliesst sich leider nicht mit vielen komischen Sachen aus.

Beispiele:
  • Ein Schachgroßmeister, mit dem ich viel gearbeitet habe war der krasseste Verschwörungstheoretiker, den ich je kannte.
  • Ein Matheprof aus dem persönlichen Umfeld, der total ernsthaft an Astrologie glaubt
Für die Beispiele ist mein mentales Modell, dass sie abgeschlossene Systeme wertschätzen und sich vielleicht gerade deshalb in Mathematik und Schach reingenerdet haben. Verschwörungstheorien sind ein Ansatz, die komplexe und teils nicht berechenbare/chaotische Welt "zu erklären", also quasi zu einem abgeschlossenen System zu machen.
 
Mitglied seit
02.08.2002
Beiträge
6.271
Reaktionen
15
hab seit letzter woche 2. biontech drin. keine nebenwirkungen (bei beiden)

in meinem freundes/bekanntenkreis gibt es einige, die die impfung ablehnen und klar kann man da sagen „dumme menschen“, aber das trifft allgemein absolut nicht zu… das sind intelligente menschen. ich frag mich halt wieso….

Der Grund sind aller Wahrscheinlichkeit nach verschiedene Biase, die zu einer (meiner Meinung nach) falschen Einschätzung der variablen führen. Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem russischstämmigen Asset-Analysten bei Deloitte, der hat dann erstmal korrekterweise gesagt:
Impfbenefit = (Infektionswahrscheinlichkeit * schwerer Verlauf Infektion + Long COVID) - ((Impfschaden * Wahrscheinlichkeit + "Wir wissen ja nicht, was in 2 Jahren nach Impfung ist))
Für ihn war der rechte Teil der Gleichung größer und damit der Benefit negativ. Er warf dann (als strategischer Asset-Analyst wohlgemerkt) die Zahlen in den Raum: Infektionswahrscheinlichkeit = 0,00(00)1 x Problemwahrscheinlichkeit 0,00(00)1 etc.

Der hat dann tatsächlich so gerechnet, dass er glaubt, COVID Infektion allein sei 1 zu 10.000(0) oder so ohne Impfung und nicht, wie Drosten sagt, 0,5-1. Bei den schweren Verläufen ebenfalls im 1 zu 10.000(0) Bereich. Long COVID und unknown effects, die auftreten können quasi 0. Und das, wo die 3. Person im Bunde vor 14 Monaten COVID hatte und seit dem nichts mehr schmecken kann (was weder als schwerer Verlauf noch unter Long COVID fällt)

Es wurde ja anderweitig beschrieben, dass Impfskeptiker der COVID Infektion quasi einen Bonus gibt, dass sie "harmlos" ist, obwohl es sehr wohl Evidenzen gibt, dass echte Virusinfektionen durchaus (im Ggsatz zu Impfungen), neben schwerem Verlauf und Long COVID noch weitere Langzeitschäden auftreten können, die wir vllt erst in 1-2 Jahren verstehen, und das dafür Evidenzen gibt, dass das bei anderen Viren passiert ist.

Bei der Impfung gibt man einen Malus. Die Komplikationen werden überbewertet, die Wahrscheinlichkeiten nicht korrekt eingeordnet im Vergleich zu Alltagsrisiken, (SVT etc, Herzmuskelentzündung) und, entgegen der wissenschaftlichten Daten aus 50 Jahre Impfhistorie, glaubt man fest daran, dass ja in 2+ Jahren irgendwelche ominösen Impfschäden auftreten könnten und dem gibt man eine signifikante Wahrscheinlichkeit. mRNA Vakzine seien ja schließlich "unerforscht" und man wisse ja nicht "was mRNA im Körper so anstellen kann".
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
10.05.2003
Beiträge
4.517
Reaktionen
62
Für ihn war der rechter Teil der Gleichung größer und damit der Benefit negativ. Er warf dann (als strategischer Asset-Analyst wohlgemerkt) die Zahlen in den Raum: Infektionswahrscheinlichkeit = 0,00(00)1 x Problemwahrscheinlichkeit 0,00(00)1 etc.

Um mal die aktuellen Zahlen dagegen zuhalten:
Wir haben in Deutschland bisher ~4 Mio Covid Fälle auf ~80 Mio Einwohner, allein in den ~1.5 Jahren die der Virus schon da ist. Also nur die registrierten Fälle über den relativ kurzen Zeitraum sind schon bei 1:20.
Darauf kommen ~100.000 Todesfälle, also als absolutes Minimum noch mal 1:40 für einen schweren Verlauf. Long covid noch gar nicht mit betrachtet was wahrscheinlich wesentlich höher ist.
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
dass er glaubt, COVID Infektion allein sei 1 zu 10.000(0) oder so ohne Impfung und nicht, wie Drosten sagt, 0,5-1.

Das ist der Punkt:
Wieso glauben (selbst Intelligente) Menschen, Experten in Fachgebieten immer weniger als dem eigenen "Bauchgefühl"?
Wird er als Analyst im Job wohl eher weniger machen.

Gab gestern ne Doku und da war von 30% der Bevölkerung die Rede, die ihrem eigene Gefühl mehr glauben als "der Wissenschaft"
Man verlässt sich doch in anderen Dingen auf Experten. (selbst auf solche die etwas dabei "verdienen") :confused:

Dieses Grundgefühl, "Drosten sagt nicht die Wahrheit", "aber bei Wodrag habe ich ein besseres Gefühl", echt crazy...
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
2.733
Reaktionen
210
Bei der Impfung gibt man einen Malus. Die Komplikationen werden überbewertet, die Wahrscheinlichkeiten nicht korrekt eingeordnet im Vergleich zu Alltagsrisiken, (SVT etc, Herzmuskelentzündung) und, entgegen der wissenschaftlichten Daten aus 50 Jahre Impfhistorie, glaubt man fest daran, dass ja in 2+ Jahren irgendwelche ominösen Impfschäden auftreten könnten und dem gibt man eine signifikante Wahrscheinlichkeit. mRNA Vakzine seien ja schließlich "unerforscht" und man wisse ja nicht "was mRNA im Körper so anstellen kann".

Das ist imho btw, wo bei der öffentlichen Aufklärung Luft nach oben gewesen wäre. Grundsätzlich fand ich, dass Wissenschaft und Medien schon eine sehr ordentliche Arbeit gemacht haben und dass jeder, der auch nur irgendwie wollte, locker genug Informationen bekommen konnte und eventuell auch en passant mitgenommen hat. Aber bei der Frage, wie mRNA-Impfstoffe funktionieren, wie sie sich von "herkömmlichen" Impfstoffen unterscheiden, wie wahrscheinlich Langzeitfolgen sind und insbesondere, wie wahrscheinlich Langzeitfolgen sind, die erst nach ein paar Monaten/Jahren auftreten, hätte man mehr machen können. Das ist natürlich ein sensibles Thema, weil die meisten Wissenschaftler ungerne konkrete Aussagen zu Sachverhalten treffen, die sie nicht 100% belegen können, aber in dem Fall übersteigt der Nutzen imho zigfach den Schaden.

Langsam aber sicher muss sich der Staat imho Gedanken darüber machen, wie er die Impfquoten möglichst hoch bekommt. Das Impftempo verlangsamt sich deutlich stärker als erwartet werden konnte, wenn der Grund nur die Zahl der bereits Geimpften wäre. Imho sollte man so viel Druck machen wie irgendwie möglich. Mir geht ja immer noch nicht so recht in den Kopf wieso sich Deutschland so sehr gegen eine Impfflicht widersetzt, aber gut, wir leben halt nicht in einer Diktatur also muss man andere Wege finden. Man könnte es sicher auch mit positiven Anreizen versuchen, aber imho wäre der beste Weg eindeutig negative Anreize, also sowas wie "wir bleiben bei einer relativ strikten Testpflicht, aber Ungeimpfte müssen ihre Tests selbst zahlen" oder ähnliches. So nahe wie man "Impfflicht durch die Hintertür" kommen kann.
 
Mitglied seit
31.03.2001
Beiträge
26.100
Reaktionen
298
Würd mir aber erstmal überhaupt weiterhin eine relative starke Testpflicht wünschen. Jedenfalls hier in NRW gilt afaik für eigentlich alles geimpft = negativer Test. Seit dieser Woche gilt zB ne neue Landesverordnung, dass man nach 1 Woche Urlaub bei der Rückkehr ins Büro nachweisen muss, dass man negativ ist. Alternativ reicht es aber auch geimpft oder genesen zu sein.
Für mich klingt das so als dürfte man mit Ansage drauf warten, dass ein geimpfter Urlauber eine frische Virusvariante mit heimbringt und verteilt :8[:
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.018
Reaktionen
108
Diese Testregelung finde ich aber ohnehin irgendwie komisch. Wer monatelang im Home Office war und dann ins Büro kommt, muss sich nicht testen lassen. Wenn ich fünf Tage zu Hause frei hatte und dann ins Büro komme, aber schon. Wenn ich vier Tage im Ausland war, jedoch nicht.
Und wenn man nach dem Urlaub 4 Wochen ins Home Office geht und dann ins Büro, benötigt man offenbar auch einen Test, aber eben erst 4 Wochen nach dem Urlaub.
Diese ganze Regelung klingt für mich 100% nach "Hauptsache was beschlossen" und scheint mir nicht sehr durchdacht.
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
Würd mir aber erstmal überhaupt weiterhin eine relative starke Testpflicht wünschen.


Ach, also wie ich hier ja auch schon vor Monaten schrieb, ich finde immer noch das Schnelltests ne ziemliche Geldverschwendung sind


Hohe Fehlerquote auch beim original Coronavirus

Mal abgesehen davon, dass Schnelltests auch nicht besonders zuverlässig sind – 40 bis 50 Prozent der Infektionen würden übersehen, sagt der Vorstand des Berufsverbandes Deutscher Laborärzte (BDL) Matthias Orth, also fast jede zweite. Das hat auch mit dem Zweck zu tun, zu dem sie eigentlich entwickelt wurden. Ursprünglich sollte damit bei Patienten mit Symptomen schnell festgestellt werden können, ob eine Covid-19 Infektion vorliegt.

Aber die Fragestellung, die wir haben, ist ja: wir möchten die Leute „freitesten“ also wir möchten sagen, dass der Patient negativ ist. Wenn jemand symptomatisch ist, dann kann man diese Tests verwenden, aber symptomatische Kinder sollten gar nicht in die Schule gehen. Sondern wir machen das ja nur bei asymptomatische Kindern - und dafür sind die Tests definitiv nicht geeignet.

Klar, Schnelltest detektieren Infizierte mit schweren Symptomen recht zuverlässig, aber mal ganz ehrlich wenn jemand hohes Fieber, Geruchsverlust und Husten hat, kann in einer Sars2 Pandemie bei so einem Patienten so ziemlich jeder Covid detektieren, dafür brauchen wir keine Schnelltests.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
31.03.2001
Beiträge
26.100
Reaktionen
298
klar, lieber 0% der positiven Geimpften finden als 50-60% :mond:
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
Es geht mir ums Kosten Nutzen Verhältnis, wie viel asymptomatische Kinder die dann tatsächlich im PCR positiv waren wurden denn entdeckt?

Habe jetzt auf die schnelle nur eine Auswertung der zweiten Testwoche an Schulen in Niedersachsen gefunden, von 1,2 Millionen Tests wurden noch nicht einmal 500 im PCR positiv bestätigt. Und das war im April da hatten wir 100er Inzidenzen. Jetzt mit einer Inzidenz von 10 werden es noch sehr viel weniger sein. Da wird doch mit einem Riesenaufwand die Nadel im Heuhaufen gesucht.

Millionen Euro um die Epidemie in Deutschland um ein paar Prozent abzumildern, ich weiß ja nicht.

Über 1,2 Millionen Testkits wurden an Schülerinnen und Schüler ausgegeben, sowie mehr als 242.000 Testkits an Schulbeschäftigte. Bei Schülerinnen und Schülern wurden 667 positive Selbsttest-Ergebnisse ermittelt, von welchen 495 in der PCR-Nachtestung auch bestätigt wurden.

dass ein geimpfter Urlauber eine frische Virusvariante mit heimbringt und verteilt

Man kann doch mit einem Schnelltest eine neue Virusvariante nicht aus Deutschland "raushalten".
Die wird ja nicht nur von einer oder zwei Personen eingetragen sondern von hunderten, die erwischt man doch sowieso nicht alle, selbst nicht, wenn man einen 100% zuverlässigen Schnelltest hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
31.03.2001
Beiträge
26.100
Reaktionen
298
Man kann doch mit einem Schnelltest eine neue Virusvariante nicht aus Deutschland "raushalten".
Die wird ja nicht nur von einer oder zwei Personen eingetragen sondern von hunderten, die erwischt man doch sowieso nicht alle, selbst nicht, wenn man einen 100% zuverlässigen Schnelltest hätte.
Perfekt raushalten sicher nicht, nur hätte man durch Testen halt eine Chance darauf zu reagieren. Jetzt wird es eben laufen wie immer bisher, irgendwann kommt die News, dass die Neuvariante jetzt irgendwo 20-30% Verbreitung hat und nen Monat später ist es halt die dominante Variante im Bundesland oder ganz Deutschland.
Wir werden sicher nicht alle relevanten Tests durch "gute" Tests ersetzen. Ergo ist die Alternative zu den mittelmäßigen Schnelltest halt einfach nicht testen. Klingt für mich jetzt nicht nach dem besseren Ansatz.

€: so Späße wie irgendwas als Virusvariantengebiet einzuordnen könnten wir uns dann auch gleich sparen
 
Zuletzt bearbeitet:

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
2.733
Reaktionen
210
Nach allem was ich so lese sind die PCR-Ergebnisse vom April nicht mit denen vergleichbar, die wir mit Delta-Quote von 90%+ kriegen, weil der viral load deutlich höher ist und die Tests dementsprechend deutlich häufiger Infektionen anzeigen. Gibt es irgendeinen Grund anzunehmen, dass das nicht stimmt?

€dit: Ernstgemeinte Frage, ich weiß es wirklich nicht, wäre aber interessiert an Gründen.
 
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
2.779
Reaktionen
163
Dass Schnelltests im Sinne von "freitesten" nicht der Bringer sind, war doch eigentlich von Anfang an klar. Darum betonen Leute wie Drosten und Lauterbach ja auch die ganze Zeit, wie wichtig das systematische Testen in bestimmten Settings wie Arbeitsplatz und Schule ist, um eben nicht die einzelne Infektion, sondern den Cluster zu entdecken und durch Isolation zerschlagen zu können.

Afaik gehen auch die meisten Leute (Drosten, Lauterbach, Priesemann und andere) davon aus, dass die vielen Tests durchaus viel gebracht haben. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist im Vergleich zur Impfung natürlich lächerlich.

Perspektivisch sehe ich auch einen großen Wert der Tests darin, dass man die Kostenfreiheit zu gegebener Zeit Aufheben und damit einen großen Impfanreiz schaffen kann.
Hier kann ich Lauterbachs Ablehnung nicht teilen, dass das ja Testpflicht durch die Hintertür und Diskriminierung der ärmeren Bevölkerungsschichten sei. Ja, natürlich ist es das. Aber nur weil der Status quo ist, dass ich mich auf Kosten des Staates nach Belieben testen lassen darf, sehe ich nicht ein, warum die Allgemeinheit weiter dafür bezahlen sollte, wenn es mit der Impfung eine langfristig deutlich günstigere und effektivere Alternative gibt, um das Risiko Überträger zu sein deutlich einzuschränken.

Dazu würde ich bestimmte Settings mit hohem Potential für Superspreading (Clubs, Bars usw.) tatsächlich nur für Geimpfte und Genese öffnen.
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
€: so Späße wie irgendwas als Virusvariantengebiet einzuordnen könnten wir uns dann auch gleich sparen

Bei den Virusvariantengebieten handelt es sich ja um bekannte Varianten, die sich schon Ausgebreitet haben und früher oder Später auch hier dominieren werden, in dem Fall ist eine Verlangsamung der Ausbreitung in Deutschland durchaus sinnig z.B. um wie aktuell die Impfquote zu steigern bevor die Variante voll durchschlägt.

Ein generelles PCR-Testangebot für Reiserückkehrer aus dem Ausland fordert der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL). So soll dazu beigetragen werden, die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus abzubremsen bis alle Impfwilligen wirksam geschützt werden können.

Ich würde diese Sinnhaftigkeit aber auch ab einem bestimmten Punkt und auch bei anderen Mutanten in Frage stellen.
Ich habe z.B. nicht ganz verstanden warum Portugal mit 50% Delta noch zum Virusvariantengebiet erklärt wurde obwohl Deutschland da auch schon 40% Delta Ausbreitung hatte. (Vielleicht täusche ich mich und es ging Primär um Lissabon die zu dem Zeitpunkt wohl schon 70%-80% Delta hatten.)

Wenn es darum geht eine neue noch unbekannte (Immunescape) Varianten die Menschen mit Impfschutz nach Deutschland eintragen durch schnelltest aufzuspüren:
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich das ausgerechnet hier eine neue unbekannte Variante dadurch entdeckt und massiv eingedämmt werden kann. Es gibt doch mittlerweile 2 Milliarden einfach geimpfte Menschen (USA, restlichen Europa, Israel).
Ich denke an einer deutschen Grenze können wir da recht wenig machen, das wäre schon wirklich ein lucky Punch. Natürlich ist es nicht gänzlich ausgeschlossen. Also dass wir dadurch die nächste potentiell sehr bedrohliche Variante super früh entdecken und rechtzeitig neue Impfstoffe formulieren können.

In dem Fall wären wohl Schnelltests welche bekannte Varianten ignorieren und bei unbekannten anschlagen am tollsten, um diese dann früh sequenzieren und einschätzen zu können. Aber das ist wohl Träumerei.

Noch ein interessantes Statement:

Die Schnelltests würden keine relevante Rolle für den Infektionsschutz spielen. Das Geld, das der Staat in gewerbliche Schnelltests investiere, fehle ihm für die PCR-Tests und die Mutationssuche, deren Vergütung reduziert worden sei. „Die Teststrategie muss an der veränderten Infektionsentwicklung neu ausgerichtet werden. Testqualität und der Fokus auf den grenzüberschreitenden Reiseverkehr sind das Gebot der Stunde“, so Bobrowski.

Ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, es ist der Verband der Labormediziner die ihre Felle davonschwimmen sehen


 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
Afaik gehen auch die meisten Leute (Drosten, Lauterbach, Priesemann und andere) davon aus, dass die vielen Tests durchaus viel gebracht haben. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist im Vergleich zur Impfung natürlich lächerlich.

ja um Schulunterricht bei einer Inzidenz von 100+ und ohne Impfung zu ermöglichen wie es im April der Fall war, konnte ich da ja auch noch so irgendwie halbwegs mitgehen.
Ich hätte aber lieber die Schulen einfach zu gelassen und würde jetzt die Kinder nicht so zögerlich Impfen. Gerne auch Impfpflicht für Erwachsene, geht ja nicht, freies Land undso... Thüringen gammelt bei 50% Erstimpfquote rum... viel wird da nicht mehr gehen.

edit: Modellierungen zu einer vierten Welle von der TU Berlin denen ich mehr traue als denen vom RKI: (Bevor ich hier in die Panikmacher Ecke gestellt werde, an nennenswert schwere Verläufe bei geimpften glaube ich weiterhin nicht, ich hoffe der UK Weg funktioniert)
Pessimistischer fällt die Einschätzung der Corona-Modellierer von der TU Berlin um den Mobilitätsforscher Kai Nagel aus. "Nur wenn die Impfstoffe gegen Delta deutlich besser wirken als derzeit bekannt, oder wenn eine Impfquote von 95 Prozent erreicht wird, dann bleibt diese Welle in unseren Simulationen aus", heißt es in einem am Freitag erschienenen Bericht.

 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
20.04.2003
Beiträge
6.653
Reaktionen
130
Ich denke, dass die Politik/die politischen Entscheider darauf aus sind, dass diejenigen, die an offenen Einrichtungen (Gastronomie, Freizeit, etc) interessiert sind, dafür sorgen, dass bald nur für Geimpfte der Zutritt möglich sein wird. Warum? Weil die Politik dann nicht sagen muss "Die Impfpflicht haben wir nicht eingeführt, aber die Gastronomen haben ein Interesse daran, damit sie offen bleiben können. Die dürfen das ja machen. Ist ja Hausrecht." Und zack, haben die Politiker nichts beschlossen und die Impfquote geht dann in die Höhe. Trotzdem können sie sich darüber freuen und es an ihr Revers heften, wie toll ohne Druck die die Quote nach oben bekommen haben.
Wenn es so wäre, find ich es ein falsches Spiel, denn Politik muss weiterhin im Sinne aller denken (Schutz der Bevölkerung vor steigenden Zahlen), ist aber untätig.
Aus meiner Sicht müssten die Handelnden handeln und klar sagen:" mit Impfung besser, also beschließen wir". Wie gesagt, wegen Verantwortung handeln. Und nicht wegen der (auch) schlimmen Ereignisse in ne NRW und RLP das Fähnchen in den Wind halten und zeigen wie toll man was macht. Bei Hochwasser wissen sie ja, wie man damit umgeht, bei nee Pandemie nach 1,5 Jahren immer noch nicht.
 
Mitglied seit
12.07.2003
Beiträge
1.628
Reaktionen
15
Hab gestern (11 Wochen nach der AZ-Impfung) meinen Biontech-Shot bekommen und im Vergleich zum AZ haut der relativ stark rein.
Kann meinen Oberarm nicht mehr heben vor Schmerz, das linke Bein tut auch höllisch weh und bin insgesamt ziemlich schlapp.
Nach der AZ-Spritze hatte ich nur leichte Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle und war am zweiten Tag etwas müde.

Gut, dass ich gerade nen frischen Bänderriss am rechten Fuß habe, immerhin der rechte Arm funktioniert noch :ugly:
 
Mitglied seit
02.08.2002
Beiträge
6.271
Reaktionen
15
Es geht mir ums Kosten Nutzen Verhältnis, wie viel asymptomatische Kinder die dann tatsächlich im PCR positiv waren wurden denn entdeckt?

Habe jetzt auf die schnelle nur eine Auswertung der zweiten Testwoche an Schulen in Niedersachsen gefunden, von 1,2 Millionen Tests wurden noch nicht einmal 500 im PCR positiv bestätigt. Und das war im April da hatten wir 100er Inzidenzen. Jetzt mit einer Inzidenz von 10 werden es noch sehr viel weniger sein. Da wird doch mit einem Riesenaufwand die Nadel im Heuhaufen gesucht.

Millionen Euro um die Epidemie in Deutschland um ein paar Prozent abzumildern, ich weiß ja nicht.





Man kann doch mit einem Schnelltest eine neue Virusvariante nicht aus Deutschland "raushalten".
Die wird ja nicht nur von einer oder zwei Personen eingetragen sondern von hunderten, die erwischt man doch sowieso nicht alle, selbst nicht, wenn man einen 100% zuverlässigen Schnelltest hätte.
Die Testpflicht dient meines Erachtens vor allen Dingen der Abschreckung, dass jemand mit Symptomen gar nicht erst auf die Idee kommt, zu sagen "Ach wird nur ein Schnupfen sein, ich gehe trotzdem aufs Konzert".
Du stellst ja auch nicht die Sinnhaftigkeit von Sprengstofftests an Flughäfen infrage, selbst wenn bei den letzten 5 Millionen Tests kein einzig positiver dabei war.

Insofern kann man es auch so sehen "Funktioniert doch gut, dass alle die Symptome haben, auch schon zu Haus bleiben" + man findet halt zumindest 60% derer, die mit besten Wissen und Gewissen glauben, sie seien negativ, sind es aber nicht.

Auf der anderen Seite gibt es ja aber durchaus sowohl durch EM als auch das Festival in Holland, dass man mit "jeder muss geimpft, getestet oder genesen" sein, nicht ansatzweise Richtung 100% Safety kommt.
 
Mitglied seit
20.04.2003
Beiträge
6.653
Reaktionen
130
Ich denke, dass die Politik/die politischen Entscheider darauf aus sind, dass diejenigen, die an offenen Einrichtungen (Gastronomie, Freizeit, etc) interessiert sind, dafür sorgen, dass bald nur für Geimpfte der Zutritt möglich sein wird. Warum? Weil die Politik dann nicht sagen muss "Die Impfpflicht haben wir nicht eingeführt, aber die Gastronomen haben ein Interesse daran, damit sie offen bleiben können. Die dürfen das ja machen. Ist ja Hausrecht." Und zack, haben die Politiker nichts beschlossen und die Impfquote geht dann in die Höhe. Trotzdem können sie sich darüber freuen und es an ihr Revers heften, wie toll ohne Druck die die Quote nach oben bekommen haben.
Wenn es so wäre, find ich es ein falsches Spiel, denn Politik muss weiterhin im Sinne aller denken (Schutz der Bevölkerung vor steigenden Zahlen), ist aber untätig.
Aus meiner Sicht müssten die Handelnden handeln und klar sagen:" mit Impfung besser, also beschließen wir". Wie gesagt, wegen Verantwortung handeln. Und nicht wegen der (auch) schlimmen Ereignisse in ne NRW und RLP das Fähnchen in den Wind halten und zeigen wie toll man was macht. Bei Hochwasser wissen sie ja, wie man damit umgeht, bei nee Pandemie nach 1,5 Jahren immer noch nicht.
Ich gebe mal nen Link zur Tagesschau. Ich bin für das Huhn!
 

GeckoVOD

Moderator
Mitglied seit
18.03.2019
Beiträge
560
Reaktionen
238
Ich gebe mal nen Link zur Tagesschau. Ich bin für das Huhn!
- link entfernt -
Ich komme immer wieder auf meinen Post mit den diversen "rationalen" Gründen von Impfunwilligen. Alleine wenn ich wieder höre "ich kann die Langzeitfolgen von AZ & co. nicht abschätzen" mit gepaartem "die Einschränkungen müssen aufhören" und "ich gucke erstmal, wie's den jetzt-Geimpften geht" krieg ich die Krätze und Auswurf. Dazu noch der Neid der letzten Monate, von wegen Testpflicht entfällt für die Geimpften. Wer seine Ängste nicht mit realer Wissenschaft untermauern kann, der hat halt irgendwann wirklich gelitten - sorry. Diese Art von Mensch noch zu belohnen, weil sie sich schön lange wegducken hat nichts mit Solidarität zu tun. Sollen die's halt kriegen, mir wurst. Sollen sie halt auch nix dürfen, mir auch egal, sobald die Chance da ist, sollte man sie nehmen. Rest darf dann gerne verbittert in Kartoffelmanier mit der Faust in der Hosentasche rumlaufen und über die böse Regierung am Stammtisch schimpfen.
 
Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge
3.107
Reaktionen
193
Wer sperren halt einfach alles auf und wer nicht geimpft ist darf nicht rein - Käse gegessen. Die "Skeptiker" können dann halt vma gerne krakeelen wie die kleinen Kinder, die sie sind.
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.018
Reaktionen
108
Im Moment sind wir halt noch in der Übergangsphase, aber sobald alle Willigen die Möglichkeit zur Impfung hatten, sehe ich nicht das Problem mit Impfverweigerern? Die Impfungen wirken ausreichend gut, wer dann noch stirbt, ist doch selbst schuld (bis auf ein paar wenige, aber 100% Sicherheit gibt's nie).

Wenn es irgendwelche Prämien gibt, will ich die im Nachhinein auch haben.
 
Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge
3.107
Reaktionen
193
Jupp, sobald der Punkt erreicht ist an dem die gesamte zum Impfen berechtigte Bevölkerung geimpft sein könnte wenn sie nur willens wäre, sind alle Beschränkungen aufzuheben. Impfverweigerer würde ich aber trotzdem zumindest von besonders spread-anfälligen Locations (Zappelbuden, Stadien) fernhalten, weil man das Virus ja trotzdem nicht verbreiten muss auch wenn es für die Geimpften harmlos ist (weil wegen Mutation und so).

Impfprämien u.ä. lehne ich auch kategorisch ab.
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.012
Reaktionen
142
Hab meine Meinung etwas geändert (war vorher für den englischen Weg in leicht abgeschwächter Form), mittlerweile finde ich, ungeimpfte sollten doch von diversen Aktivitäten ausgeschlossen werden, vor allem indoor wie Restaurant- oder Kinobesuche, aber auch Flugreisen usw.

Gründe:

1. Auch geimpfte können sich mit Delta infizieren und krank werden, somit gefährden ungeimpfte weiterhin auch geimpfte Personen, gerade solche mit geschwächten Immunsystem, diese haben zusätzlich nämlich meist sowieso einen geringen Impfschutz.
2. ungeimpfte die das Virus bekommen, sind nach allem was man bisher weiß, wesentlich infektiöser als vollständig geimpfte

(Weitere Daten belegen, dass selbst bei Menschen, die trotz Impfung PCR-positiv werden, die Viruslast signifikant reduziert wird (Ct Shift) und weniger lange anhält (verkürztes Shedding)."
 
Mitglied seit
11.09.2002
Beiträge
4.442
Reaktionen
74
Ungeimpfte sollen die Tests halt selber zahlen (außer bei medizinisch begründeten ungeimpften).
Wieso ausschließen von etwas bei dem sie sich vor allem selber gefährden? Das macht doch keinen Sinn.
 
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
2.779
Reaktionen
163
Jupp, sobald der Punkt erreicht ist an dem die gesamte zum Impfen berechtigte Bevölkerung geimpft sein könnte wenn sie nur willens wäre, sind alle Beschränkungen aufzuheben. Impfverweigerer würde ich aber trotzdem zumindest von besonders spread-anfälligen Locations (Zappelbuden, Stadien) fernhalten, weil man das Virus ja trotzdem nicht verbreiten muss auch wenn es für die Geimpften harmlos ist (weil wegen Mutation und so).

Impfprämien u.ä. lehne ich auch kategorisch ab.
Naja, prinzipiell würde ich das auch so sehen. Aber wird dadurch verkompliziert, dass die Impfung für U12 bisher nicht zugelassen ist und es wohl auch nicht wird, bevor die nächste Welle abhebt. Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass für Kinder U12 das Virus so harmlos ist, dass man eine Durchinfektion in Kauf nehmen kann, wäre ich bei dir. Ich bin aber skeptisch, ob man das wirklich sagen kann.
Und wenn mangelnde Durchimpfung der Erwachsenen bspw. abermals den Schul- und Kitabetrieb zu beeinträchtigen drohen, dann könnten sich Impfanreize schon aus volkswirtschaftlicher Perspektive lohnen.

Imo könnte man einfach mit Zuckerbrot und Peitsche arbeiten: Bis zum Stichtag x (im September?) bleibt alles wie gehabt. Dann kriegt jeder, der mindestens zwei Impfungen erhalten hat, 300 Euro ausgezahlt und ab dann dürfen bestimmte Dinge (Club, Bar, Restaurant, Events usw. innen) nur noch Vollgeimpfte. Für alles andere braucht man weiterhin einen Test, der aber selbst bezahlt werden muss.
 
Mitglied seit
03.10.2005
Beiträge
1.842
Reaktionen
24
Zweitimpfung abgeholt, Impfzertifikat gabs keins, Apotheke kann auch keins ausstellen, weil das System ja abgeschaltet wurde.

 
Mitglied seit
31.03.2001
Beiträge
26.100
Reaktionen
298
Ich gebe mal nen Link zur Tagesschau. Ich bin für das Huhn!
Bzgl der Firmen ist es glaub ich manchmal auch ne Mischung aus Datenschutz und der Tatsache das man vielleicht besser nicht wissen möchte, ob/wieviele Impfgegner/Coronaleugner man in der Firma hat. Alles was Tests und Impfung anging wurde bei uns offiziell völlig anonym gehalten. Hat man dann auch im Impfprozess gemerkt, denn die Dosen wurden dann auch eher "auf Verdacht" bestellt, weil man auch nicht wusste wieviele schon woanders geimpft waren. Ab ca der 4. Terminwelle hatte man dann plötzlich Probleme die Termine noch loszuwerden und ist dann schnell zu "Family & Friends" übergegangen. Jetzt, nochmal nen Monat später, wird man nicht mal mehr damit vernünftig die Impftermine los, aber mittlerweile kann man sich ja auch problemlos im Impfzentrum impfen zu lassen, da gibt es ja auch wenig Grund drauf zu warten das man bei wem anders auf der Arbeit mitgeimpft werden könnte.
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
16.208
Reaktionen
279
Ort
Hamburg
Zweitimpfung abgeholt, Impfzertifikat gabs keins, Apotheke kann auch keins ausstellen, weil das System ja abgeschaltet wurde.

Du hast doch im Impfzentrum einen Code bekommen (müsste irgendwo bei dem QR Code sein), damit kann man das digital beantragen.
 
Oben