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Würdet ihr euch gegen Covid zeitnah impfen lassen?

Würdet ihr euch zeitnah gegen Covid impfen lassen?

  • Ja

    Stimmen: 85 85,9%
  • Nein

    Stimmen: 2 2,0%
  • Erstmal nicht

    Stimmen: 11 11,1%
  • sonstiges

    Stimmen: 1 1,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    99
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warum willst du gerade Johnson & Johnson haben?
So weit ich weiß ist der aktuell auch nur für ältere empfohlen (wohl auch wegen den Nebenwirkungen, hab den nicht so genau verfolgt), efficacy ist auch eher niedrig.
Der Vorteil das man nach einer Dosis Johnson & Johnson einen etwas besseren Schutz hat als nach einer Dosis Biontech scheint mir da ziemlich niedrig zu sein.

Bei J&J musst dich wohl nur einmal impfen lassen. Und jetzt die "volle Immunität" interessiert mich eher wenig.
Sondern: du kannst an Covid nicht krepieren oder Langzeitschäden erhalten.
Hast bei alle anderen Impftypen so wohl auch. Aber damit giltst du dann schon nach einmal als vollständig geimpft. Was eher mit "Freiheits-Bescheinigung" zu tun hat, auch wenn es blöd klingt.

Aber so wie es ausschaut, wirds wohl Freitag AstraZeneca.
 
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Ich habe noch keine Studie gesehen die bestätigt dass alle Impfstoffe zu 100% vor Langzeitfolgen schützen. Und ich halte es auch für unmöglich dass es eine solche Studie gibt. Covid und dessen Langzeitfolgen sind immer noch so schlecht verstanden dass man diese Aussage einfach nicht machen kann.
Auf den besseren Schutz verzichten nur um etwas früher eine Bescheinigung zu kriegen scheint mir nicht lohnend.

Außerdem würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass man mit höherer efficacy auch seine Umgebung besser schützt, auch bei leichtem Verlauf muss man ja eine gewisse Virenlast haben.
 

Benrath

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Was musstest du vorlegen? Versuche das grad für meine Frau zu eruieren, aber die Info-Hotline gibt widersprüchliche Auskünfte.
Einen Bestätigung der Krankenkasse für die Pflegestufe und eine Erklärung der Person. Ihnen war das Schreiben nicht aktuell genug,was ich affig finde weil Pflegestufe lautet Schreiben unbefristet gilt.

Sie wollen jetzt noch eine Kopie des persos der Person.

Wie Sie wirklich gucken wollen dass man über den Weg, mehr als zwei Personen impft, weiß ich auch nicht
 
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Nein, wieso? Eine Corona-Infektion wird bei mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schwer verlaufen, daher gilt diese Abwägung auch, falls ich Pech habe und infiziert werde. Ich nehme das Risiko bewusst in Kauf, auch wenn ich natürlich hoffe, dass es mich nicht erwischt.

Und über seinen eigenen Körper selbst zu entscheiden und Medikamente/Impfungen selbst abzuwägen ist mit Sicherheit nicht egoistisch, sondern die Pflicht jedes mündigen Bürgers. Ich habe jede Menge Impfungen, nur diese eine überzeugt mich (vorerst) nicht.

Edit: Und ich habe bisher eh noch keine Möglichkeit, mich impfen zu lassen, weil ich die unterste Prioritätsstufe bin. Das nur zur Vollständigkeit.
Du hast lieber für Tage Fieber Schwierigkeiten beim Atmen wenn die alternative eine Spritze ist? Na dann viel spass
 
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Was definitiv für AZ und gegen Biontech spricht ist die generell wohl bessere Immunisierung, falls nochmal irgendwelche neuen Mutante auftauchen.

Glaube du verwechselt da etwas, AZ ist z.B. useless gegen die afrikanische Mutante, Pfizer wirkt dagegen noch ausreichend.

Ob man AZ nun als Impfstoff zweiter Klasse bezeichnen muss wie kekule es tut, sei Mal dahingestellt. Fakt ist, er wirkt schlechter gegen Mutanten und der Vektorvirus ist auch nicht ganz unproblematisch.
Stichwort Integration der Virus DNA in die menschliche (Muskelzell) DNA.

Bin mir sicher in einem Jahr gibt es AZ, wenn überhaupt nur noch in Entwicklungsländern. Die Frage ist ja kann ein Vektor-Virenimpfstoff schnell genug an die Escape Mutanten angepasst werden. Oder wurde bis dahin der Markt bereits mit modifizierten m-rna Impfstoffen überschwemmt.
 
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Du hast lieber für Tage Fieber Schwierigkeiten beim Atmen wenn die alternative eine Spritze ist? Na dann viel spass

Wie kommst du bitte darauf, dass es an der Spritze liegt? Wirkt sich AZ bei dir auf das Leseverständnis aus? Wenn ja, sag mal besser dem Paul-Ehrlich-Institut bescheid.
 
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Nein, wieso? Eine Corona-Infektion wird bei mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schwer verlaufen, daher gilt diese Abwägung auch, falls ich Pech habe und infiziert werde. Ich nehme das Risiko bewusst in Kauf, auch wenn ich natürlich hoffe, dass es mich nicht erwischt.

Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Covid Verlauf ist auch bei dir um viele Größenordnungen höher als die Wahrscheinlichkeit für schwere Impfkomplikationen. Auf jeden Fall bei mRNA Impfstoffen es ist zwar "nur" eine Notfallzulassung, trotzdem gab es viel und gründliche Tests, und mittlerweile sind da auch viele Millionen Dosen verimpft, so dass man einfach siehen würde wenn was passiert, so wie man ja auch die relativ niedrige Gefahr von AZ erkannt hat. Und von den mRNA gibt es bereits viel mehr Daten.

Falls du Angst vor bisher unbekannten Langzeitfolgen der Impfungen hast: Die kann man natürlich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Allerdings kann man bisher unbekannte Langzeitfolgen von Covid erst recht nicht ausschließen. Und die sind bei Covid ebenfalls viel wahrscheinlicher. Wir wissen recht gut wie der Impfstoff funktioniert, Langzeitfolgen sind da sehr unwahrscheinlich. Aber was genau Covid macht (und erst recht was genau die zahllosen Mutanten machen) wissen wir immer noch ziemlich schlecht. Es greift anscheinend alles mögliche an (Herz, Gehirn, Lunge...), und macht da irgendwelche Schäden, da sind Langzeitfolgen viel wahrscheinlicher.

Also falls deine Risikoabschätzung nicht davon ausgeht dass deine Wahrscheinlichkeit dich mit Covid zu infizieren nahe Null ist, und auch so bleiben wird, halte ich sie für grob falsch.
 
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Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Covid Verlauf ist auch bei dir um viele Größenordnungen höher als die Wahrscheinlichkeit für schwere Impfkomplikationen. Auf jeden Fall bei mRNA Impfstoffen es ist zwar "nur" eine Notfallzulassung, trotzdem gab es viel und gründliche Tests, und mittlerweile sind da auch viele Millionen Dosen verimpft, so dass man einfach siehen würde wenn was passiert, so wie man ja auch die relativ niedrige Gefahr von AZ erkannt hat. Und von den mRNA gibt es bereits viel mehr Daten.

Falls du Angst vor bisher unbekannten Langzeitfolgen der Impfungen hast: Die kann man natürlich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Allerdings kann man bisher unbekannte Langzeitfolgen von Covid erst recht nicht ausschließen. Und die sind bei Covid ebenfalls viel wahrscheinlicher. Wir wissen recht gut wie der Impfstoff funktioniert, Langzeitfolgen sind da sehr unwahrscheinlich. Aber was genau Covid macht (und erst recht was genau die zahllosen Mutanten machen) wissen wir immer noch ziemlich schlecht. Es greift anscheinend alles mögliche an (Herz, Gehirn, Lunge...), und macht da irgendwelche Schäden, da sind Langzeitfolgen viel wahrscheinlicher.

Also falls deine Risikoabschätzung nicht davon ausgeht dass deine Wahrscheinlichkeit dich mit Covid zu infizieren nahe Null ist, und auch so bleiben wird, halte ich sie für grob falsch.

Interessant, ich hätte es genau andersherum eingeschätzt. Mein Eindruck war, dass wir mehr über die möglichen Langzeitfolgen von Covid wissen als über die Nebenwirkungen der Impfung, weil es dazu schon mehr Untersuchungen gibt. Vermutlich kommt es auch auf den Impfstoff an, manche sind ja schon länger draußen als die anderen. Letztendlich gibt es leider für beide Aspekte noch viel zu wenige Daten, mir wäre die Entscheidung auch deutlich leichter gefallen, wenn es schon mehr Untersuchungen gäbe :/
 
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Ich habe vorhin Moderna bekommen. Bisher merk ich nichts. Mal schauen wie es morgen aussieht.

Bisschen spannend haben sie es gemacht, ob Sie meine Berechtigung als Kontaktperson einer Pflegeperson akzeptieren.
Und, wie ist der Stand heute? Ich hab Freitag Nachmittag ebenfalls Moderna bekommen. Freitag war soweit auch nix besonderes, außer schmerzender Arm. Die Nacht hab ich aber nicht gut geschlafen und gestern war ich dann auch den ganzen Tag k.o., inkl. Kopf- und Gliederschmerzen. Heute ist aber eigentlich wieder ganz gut würde ich sagen.
 
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Interessant, ich hätte es genau andersherum eingeschätzt. Mein Eindruck war, dass wir mehr über die möglichen Langzeitfolgen von Covid wissen als über die Nebenwirkungen der Impfung
Wir wissen schon "mehr" über die Langzeitfolgen von Covid. Und das ist zusammengefasst: Covid kann alles mögliche schlimme an Langzeitfolgen machen, wir wissen nicht genau wie und warum und wie man es wieder los wird. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/longcovid-101.html

Was wir über die Langzeitfolgen von der Impfungen wissen ist ungefähr: Es sind keine bekannt, und es gibt keine Anzeichen dafür dass es welche geben könnte.

Darum bezog ich mich ja explizit auf unbekannte Langzeitfolgen der Impfung ob du davor mehr Angst hast, denn nach den bekannten ist Covid viel viel riskanter. Und da ist es nach meinem Verständnis eben so dass der Mechanismus der Impfung viel besser verstanden ist als der von Covid und das Risiko vor bisher unbekannten Folge daher bei Covid ebenfalls drastisch höher ist.

Darum eben meine Folgerung:
Wenn man nicht davon ausgeht keinerlei Risiko für eine Ansteckung mit Covid zu haben ist es nach einer Risikoabwägung unvernünftig sich nicht zu impfen (bei Biontech jedenfalls, AZ kann bei bestimmten Personengruppen riskanter sein)
 

Benrath

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Und, wie ist der Stand heute? Ich hab Freitag Nachmittag ebenfalls Moderna bekommen. Freitag war soweit auch nix besonderes, außer schmerzender Arm. Die Nacht hab ich aber nicht gut geschlafen und gestern war ich dann auch den ganzen Tag k.o., inkl. Kopf- und Gliederschmerzen. Heute ist aber eigentlich wieder ganz gut würde ich sagen.
Ich habe eigentlich ganz gut geschlafen, nur halt bißchen Schmerzen im Arm. Tag bisher auch OK. :deliver:

Mal abwarten
 
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Interessant, ich hätte es genau andersherum eingeschätzt. Mein Eindruck war, dass wir mehr über die möglichen Langzeitfolgen von Covid wissen als über die Nebenwirkungen der Impfung, weil es dazu schon mehr Untersuchungen gibt. Vermutlich kommt es auch auf den Impfstoff an, manche sind ja schon länger draußen als die anderen. Letztendlich gibt es leider für beide Aspekte noch viel zu wenige Daten, mir wäre die Entscheidung auch deutlich leichter gefallen, wenn es schon mehr Untersuchungen gäbe :/
Vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe:

Ich bin jetzt auch kein riesen Fan davon, gegen alles und jeden Scheiß geimpft zu werden... aber wer diesen Fix nicht will, ist dum.
 
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Risikoabwägung. Wenn die Risiken einer Erkrankung gut bekannt und für einen immungesunden Menschen überschaubar sind und/oder das Ansteckungsrisiko hier, in Deutschland, verschwindend gering ist, brauche ich mich nicht dem Risiko einer Impfung auszusetzen. Beispiele dafür wären Tropenkrankheiten (solange ich nicht in die Tropen fahre), FSME (Fun Fact: bin ich sogar, zumindest einmal, gegen geimpft, bei weiter steigender Verbreitung des Holzbocks aber durchaus eine Überlegung wert, weil ich viel mit meiner Familie draußen bin), Hepatitis A (wurde mir beim Betriebsarzt angeboten, ich sehe aber kein Risiko, solange ich korrekt arbeite und nicht irgendwelchen Jauchegruben planschen gehe. Und falls man doch mal infizierte Kacke frisst, ist es "nur" akut und nicht chronisch) oder auch Influenza (zu sehr hit-or-miss. Und solange kein neuer Über-Strain a la Spanische Grippe kommt, ich selber zur Risikogruppe gehöre oder Angehörige einer solchen zu meinem engeren Umfeld gehören*).

Über Covid-19 ist inzwischen genug bekannt, sodass ich für mich klar sagen kann, dass ich es nicht bekommen will - die Unsicherheiten und potenziellen Langzeitfolgen wiegen zu schwer. Zudem ist/war das Expositionsrisiko hoch, einige meiner Kollegen hatten Covid (glücklicherweise keiner mit schwerem Verlauf, obwohl da ein oder zwei Risikokandidaten bei waren).
 

pinko

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Über Covid-19 ist inzwischen genug bekannt, sodass ich für mich klar sagen kann, dass ich es nicht bekommen will - die Unsicherheiten und potenziellen Langzeitfolgen wiegen zu schwer. Zudem ist/war das Expositionsrisiko hoch, einige meiner Kollegen hatten Covid (glücklicherweise keiner mit schwerem Verlauf, obwohl da ein oder zwei Risikokandidaten bei waren).
Dies. Grippeimpfung habe ich z.B. bisher immer ignoriert, aber auf Long Covid habe ich überhaupt keinen Bock. Daher impferle.
 
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Vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe:

Ich bin jetzt auch kein riesen Fan davon, gegen alles und jeden Scheiß geimpft zu werden... aber wer diesen Fix nicht will, ist dum.

Ich glaube, dum sind eher die Leute, die a) nicht mit Entscheidungen anderer Leute umgehen können, die sie null betreffen, und b) ernsthaft Panik wegen Long Covid schieben. Long Covid betrifft maximal bis zu 10% der Infizierten (gibt auch deutlich niedrigere Schätzungen) und die Risikogruppen dafür sind mehr oder weniger die gleichen wie für eine normale Infektion -> ich gehöre nicht dazu. Und man darf nicht vergessen, dass - hoffentlich - deutlich mehr Leute geimpft werden, als sich Menschen mit Corona infizieren. Bei dieser Menge an Probanten werden auch sehr unwahrscheinliche Nebenwirkungen sehr relevant, weshalb eine Impfung die mehr oder weniger für die ganze Welt gedacht ist, sehr genau geprüft werden muss (und normalerweise auch wird). War bei den Covid-Impfstoffen aber leider zeitlich nicht möglich und daher bin ich erstmal raus.

Wie gesagt, ich habe überhaupt kein Problem mit erprobten, ausgereiften Impfungen (und ich bin sogar gegen mehr geimpft als du), aber hier wurden mir zu viele Abkürzungen genommen und dafür sehe ich einfach das persönliche Risiko von Covid als nicht hoch genug an.
 
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dann finde ich es auch nicht recht wenn du von der herdenimmunitaet profitierst ohne dazu beitragen zu wollen. wie waere es wenn du dich an einen ort begibst wo du sicherlich niemanden anstecken kannst, angesteckt wirst und nicht von der herden immunitaet profitieren kannst?
 

parats'

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Seine Aussage ist glaube ich nicht, dass die anderen mal schön vor sollen und er dann von der Herdenimmunität profitiert.
Sondern, dass jeder sein individuelles Risiko selbst abwägen muss und würde eine Impfung bspw. nur auf Risikogruppen beschränkt, sich nie eine Herdenimmunität entwickeln könnte, da der Pool zu klein wäre.
Ist allerdings jetzt nur ne Mutmaßung. ;)
 
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Seine Aussage ist glaube ich nicht, dass die anderen mal schön vor sollen und er dann von der Herdenimmunität profitiert.
Sondern, dass jeder sein individuelles Risiko selbst abwägen muss und würde eine Impfung bspw. nur auf Risikogruppen beschränkt, sich nie eine Herdenimmunität entwickeln könnte, da der Pool zu klein wäre.
Ist allerdings jetzt nur ne Mutmaßung. ;)
schlussendlich fuehrt sein verhalten aber genau dazu. nutzen ohne seinen teil dafuer zu leisten. es sollte impfpflicht geben bei sowas, und wer nicht will der wird geimpft. und als strafe gibts ein paar 100h stunden sozialarbeit.
 

parats'

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Dem ersten Teil widerspreche ich nicht, volle Zustimmung.
Beim Gulag muss man nochmal gucken. :ugly:
 
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ich dachte eher so an strassen wischen, muelltonnen im park leeren etc.
 

parats'

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Du kannst Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen/können nicht mit Zwangsarbeit beikommen.
Wenn daran eine konkrete Leistung geknüpft ist, dann wird diese Leistung eben verwehrt -> in SH gibt es eine MMR Impfflicht für die Kita und ohne Nachweis keine Betreuung.
Das funktioniert hier nicht und die Androhung von Zwangsmaßnahmen bestärkt wahrscheinlich eher die Haltung.
 
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dafuer sollte man eine grundlage dann schaffen, am ende schadet man damit der gesellschaft. wobei so eine grundlage gleich mal die pimmel aller politker steiff machen wird und sie dann alles was sie glauben sei schaedlich fuer die gesellschaft unter strafe stellen werden. :kotzerle:

ist leider ein sehr heickles thema, wobei ich nachteile dafuer begruessen wuerde. egoismus hat manchmal einfach keinen platz und covid ist echt so ein fall. persoenlich lebe ich ja abgelegen, kann raus ohne maske wann immer ich es will und die natur geniessen. weshalb ich es um so wichtiger empfinde meinen teil zu tun damit andere dies auch wieder koennen.
 
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Seine Aussage ist glaube ich nicht, dass die anderen mal schön vor sollen und er dann von der Herdenimmunität profitiert.
Sondern, dass jeder sein individuelles Risiko selbst abwägen muss und würde eine Impfung bspw. nur auf Risikogruppen beschränkt, sich nie eine Herdenimmunität entwickeln könnte, da der Pool zu klein wäre.
Ist allerdings jetzt nur ne Mutmaßung. ;)

Halb-richtig, mein Punkt ist in der Tat, dass jeder selbst abwägen soll. Meine Guideline wäre, dass die Risikogruppe sich bitte impfen lassen sollte (aber natürlich steht es jedem frei, es nicht zu tun, meine Großeltern sind über 90 und wollen es trotzdem nicht, keine gute Entscheidung, aber ich kann sie ja nicht zwingen), alle anderen soll sich selbst Gedanken machen.

Was die Herdenimmunität angeht, so habe ich keine starke Meinung, ich habe aber vage Zweifel, dass sie bei einer Zoonose, die noch dazu so schnell mutiert, wirklich erreichbar ist. Dafür müsste auch die Impfkampagne in der ganzen Welt deutlich schneller laufen. Ich würde daher auf keinen Fall die Gesundheitspolitik danach ausrichten.

@Der Ziegentobi
Du bist einfach nur ein Panikschaf und Möchtegerndiktator, der sich weit von jedem demokratischen Konsens entfernt hat. Nimm mal drei Valium und komm wieder runter. Oder geh nach China, da kannst du dann Leuten etwas Social Credit abziehen, wenn sie sich nicht impfen lassen.
 
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@Der Ziegentobi
Du bist einfach nur ein Panikschaf und Möchtegerndiktator, der sich weit von jedem demokratischen Konsens entfernt hat. Nimm mal drei Valium und komm wieder runter. Oder geh nach China, da kannst du dann Leuten etwas Social Credit abziehen, wenn sie sich nicht impfen lassen.
Während du auf Kosten der Leute lebst welche sich impfen lassen. Alles klar du willst die ganzen Vorteil einer geimpften Bevölkerung ohne auch nur das geringste Risiko selber eingehen.
Das covid schlimmere folgen haben wird als die Impfung sollte inzwischen bekannt sein. Selbst bei jungen Menschen findet sich totes Gewebe in den Lungen welches sich wohl nicht mehr in der lebzeit regenerieren wird. Und wie kommst du darauf daß du ein geeint Risiko dafür hast? Lebst du alleine im Keller deiner Eltern welche dir per Luftschleuse das Essen bringen?
 
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Ich glaub, du solltest weniger Schauermärchen aus den Medien konsumieren. Und ich hab ja gesagt, dass ich das Risiko bewusst eingehe, wo ist da bitte das auf Kosten anderer leben? Und ich lebe ganz normal im Lockdown wie alle anderen eben auch.
 
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Ich glaub, du solltest weniger Schauermärchen aus den Medien konsumieren. Und ich hab ja gesagt, dass ich das Risiko bewusst eingehe, wo ist da bitte das auf Kosten anderer leben? Und ich lebe ganz normal im Lockdown wie alle anderen eben auch.
wenn wir wieder in normalitaet leben dann weil leute bereit waren sich impfen zu lassen. DANN wirst du auf kosten eben dieser leute leben, 100% nutzen 0% risiko
 
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Nein, du gibst mir hier gerade die Schuld für die Maßnahmen der Politik. Nicht ich verursache irgendwelche Einschränkungen, sondern die Entscheider in den Hauptstädten. Maul die an, anstatt jemanden, der auch betroffen ist. Und Herdenimmunität - sofern sie denn erreichbar wäre - wäre ja spätestens bei 95% Impfquote (das war es für Masern, ich glaube bei Covid gibt es auch deutlich niedrigere Zahlen) erreicht, also wäre ich auch mathematisch dafür kein Problem.

Mal abgesehen davon brauchen wir keine Herdenimmunität zum Aufheben von Lockdown und sonstigen Maßnahmen. Die USA lockert alles möglich und die haben auch keine.
 
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Und Respekt vor anderen offenbar deins. Komm lass, gut sein. Geht nach China, wenn du meinst, andere Menschen als dein Eigentum betrachten zu müssen.
 

parats'

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Ich bin auch absolut pro impf Pflicht es gibt mMn echt keinen guten Grund warum es keine impf Pflicht geben sollte.
Das schließt Masern etc mit ein.
Aber nicht im Allgemeinen sondern anlassbezogen.
MMR(+V) hat sicherlich eine Sonderstellung und die 3-Fach-Impfung gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten ist imo gesetzt.
Aber alle anderen Impfungen von Grippe über Tollwut etc. pp. sollten dem Individuum und seiner Risikoabwägung überlassen sein.
 
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Und Respekt vor anderen offenbar deins. Komm lass, gut sein. Geht nach China, wenn du meinst, andere Menschen als dein Eigentum betrachten zu müssen.
du weinst doch sicherlich auch lautstark rum ueber all die einschraenkungen, kurzarbeitzeit etc. :rofl: und menschen in verantwortung ziehen bedeutet nun das man sie als eigentum sieht.
 

Shihatsu

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Lasst gut sein - ihr geht beide null aufeinander ein. Entweder ihr zeigt Bereitschaft die Poisition des anderen zu verstehen und respektvoll zu hinterfragen oder eben nicht. Bei letzterem: Nicht weiter posten. Bei ersterem: Zurück auf Null und Respekt vor der Meinung anderer zeigen!
 
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Edit. Sorry, Shi, hab das gerade abgeschickt, als du geschrieben hast.
 
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Lasst gut sein - ihr geht beide null aufeinander ein. Entweder ihr zeigt Bereitschaft die Poisition des anderen zu verstehen und respektvoll zu hinterfragen oder eben nicht. Bei letzterem: Nicht weiter posten. Bei ersterem: Zurück auf Null und Respekt vor der Meinung anderer zeigen!

Naja das liest sich so als ob es beides gleichberechtigte und gleich valide Positionen wären. Das sind sie aber nicht, eine ist richtig, die andere ist falsch. Ich weiß nicht, was diese Relativierung bringen soll, das würden wir bei anderen Themen auch nicht durchgehen lassen, aber bei Corona ist es ok? Man muss auch nicht vor der Position Respekt haben, vor dem Menschen meinetwegen ja. Aber man kann einen Menschen respektieren und ihm trotzdem sagen, dass seine Meinung asozial ist - wie beispielsweise bei Impfverweigerern.

Achja wir haben (zum Glück) bereits eine Impfpflicht in Deutschland, das scheinen viele irgendwie nicht zu wissen und Impfpflichten für irgendwie undemokratisch zu halten? Auch das halt absoluter Oberschwachsinn. So gut wie jede westliche Demokratie hatte oder hat (je nach Bedarf) Impfplichten bspw. für Masern.
 

Shihatsu

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Da du es offenbar nicht verstanden hast: Das war eine moderative Ansage, keine Teilnahme an der Diskussion.
Wenn du an die Moderation Anmerkungen hast, lass mich das direkt wissen - hier gehört es jedoch nicht hin.
 

parats'

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Achja wir haben (zum Glück) bereits eine Impfpflicht in Deutschland, das scheinen viele irgendwie nicht zu wissen und Impfpflichten für irgendwie undemokratisch zu halten? Auch das halt absoluter Oberschwachsinn. So gut wie jede westliche Demokratie hatte oder hat (je nach Bedarf) Impfplichten bspw. für Masern.
Aber ja nicht allgemein, sondern bezogen auf eine Sache. Ich habe wie gesagt die MMR-Impfung im Kopf, die als Grundlage zur Betreuung verpflichtend ist. Darüber hinaus würde mir aber nichts einfallen, wo eine Impfung derart verpflichtend wäre, dass sie zu einer Teilnahme am "Leben" berechtigt (ist jetzt mal sehr überspitzt formuliert).
 
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sollte man nicht seinen teil dafuer beitragen? man kann dann die freiheiten auf kosten anderer geniessen welche sich dem risiko der impfung stellten. ich empfinde dieses verhalten als aeusserst verachtenswert.
und meistens kommt es doch auch von leuten die sich am lautstarksten ueber covid beschweren.
 
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