Klima Guerilla Aktionen

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Geht essen nicht wegwerfen über Symbolpolitik hinaus? Was genau wird für Gruppe X besser wenn nun 40 kg statt 80 kg weggeworfen werden?
 
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Geht essen nicht wegwerfen über Symbolpolitik hinaus? Was genau wird für Gruppe X besser wenn nun 40 kg statt 80 kg weggeworfen werden?
  • Es muss potentiell weniger produziert werden -> Weniger Energie-, Wasser- und Flächenverbrauch
  • Teil eines generellen Sinneswandels hin zu Recylcing, d.h. Halo-Effekte auf andere Bereiche
  • Bei Fleisch finde ich es auch ethisch fragwürdig, nicht vernünftig zu versuchen, Müll zu reduzieren
  • Potentiell sehr günstige / kostenlose Lebensmittel aus solchen B-Quellen. Ähnlich wie bei Too Good to Go.
Ob das nun gigantische Effekte sind, gute Frage.
Aber ich verstehe schon, warum sich Leute in die Richtung engagieren & Forderungen stellen.
 
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Das wären, wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, ca. 230 Gramm pro Tag. Was werfen denn manche Leute bitte an Essen weg, damit man auf solche Werte kommt? :confused: Ich liege da definitiv weit drunter.

230 Gramm sind doch echt nix, also da liege ich aber locker drüber
 
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Oh Wunder! Unser Nazi-Grüner (ja genau, jetzt hab ich's gesagt!) ist an der Stelle genauso wenig Grün wie in den allermeisten seiner Positionen. :troll:

Ich war früher auch so, hab mich aber in den letzten Jahren ganz gut umgestellt. D.h. wirklich was unbenutztes/angebrochenes wegschmeißen mach ich höchstens einmal im Monat und auch wenn zu viel gekocht ist, wird es aufbewahrt und am nächsten Tag gegessen. Ich geh aber auch quasi jeden Tag (bis jeden zweiten) einkaufen und kaufe eigentlich immer nur für ganz konkrete Essen ein, die ich schon geplant habe. So familienmäßig mit Wocheneinkäufen könnte ich das glaub ich nicht.
 
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Man kann auch gut auf Vorrat einkaufen und Müll vermeiden, wenn man bereit ist, dann halt opportunistisch zu kochen.
Wenn wir bspw "zuviel" Stangensellerie und Gurken haben, dann lege ich sie halt ein, bevor sie lätschert werden.
Eine gewisse Disziplin, aufbewahrte Reste dann auch rechtzeitig zu essen, gehört auch dazu.

Wer viel wegschmeißt, kauft meist gleichzeitig sehr falsch ein UND kann nicht kochen.
 
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Oh Wunder! Unser Nazi-Grüner (ja genau, jetzt hab ich's gesagt!) ist an der Stelle genauso wenig Grün wie in den allermeisten seiner Positionen. :troll:

Ich war früher auch so, hab mich aber in den letzten Jahren ganz gut umgestellt. D.h. wirklich was unbenutztes/angebrochenes wegschmeißen mach ich höchstens einmal im Monat und auch wenn zu viel gekocht ist, wird es aufbewahrt und am nächsten Tag gegessen. Ich geh aber auch quasi jeden Tag (bis jeden zweiten) einkaufen und kaufe eigentlich immer nur für ganz konkrete Essen ein, die ich schon geplant habe. So familienmäßig mit Wocheneinkäufen könnte ich das glaub ich nicht.

oh nein, habe es schon wieder getan, hab ne riesigroße Avocado, ne Zitrone und den großzügigen Verschnitt einer matschigen Banane weggeworfen 😱😢

edit: gerade wer viel kocht hat viel Verschnitt und nicht jeder hat ständig eine frische Gemüsebrühe in der Mache um den Gemüse Verschnitt zweitzuverwerten.
 
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Das sind ja jetzt auch nochmal 2 paar Schuhe: Wer viel (frisch) kocht hat Schalen und weiteren Verschnitt, den man erzeugt wenn man frisches Gemüse verarbeitet (Letztens noch Rosenkohl geputzt, da kommt gut was rum.) Das ist aber nicht essbar, kommt in den Biomüll und wird somit im Kreislauf wiederverwendet. Ansonsten hat Xantos 100% Recht:
Wer viel wegschmeißt, kauft meist gleichzeitig sehr falsch ein UND kann nicht kochen.
Bevor ne Banane so matschig wird, dass ich davon die Hälfte wegschneiden muss, sehe ich der das 1-2 Tage vorher schon an. Dann wird die halt zwischendurch gefuttert und nicht das frischere Obst. Ist halt eine Frage der Einstellung.
 
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Bananen sind ein gutes Beispiel, weil man gerade aus überreifen Bananen perfekte Banana-Pancakes ohne extra Zucker machen kann!
Könnte man fast einen "Preventing Food Waste Best Practices" Thread draus machen :elefant:
 
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überreife Bananen schmecken einfach scheisse und zwar überall. Fakt!
 

USS Endrox 2.6

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Wie gefährlich sind Guerillabananen eigentlich, gibts da ne Studie zu? Sind die dann links oder rechts oder vertreten die dann die radikale Mitte?
 

parats'

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Mal sehen wie viel da wirklich hinter steckt. Kann mir kaum vorstellen das vorsätzliche Sachbeschädigung in der Größenordnung lange gut gehen wird.


Einer der Mitgründer der Braunkohlegegner von „Ende Gelände““, Tadzio Müller, hält die Bildung einer „grünen RAF“ für möglich. Er selbst sprach sich gegenüber der Zeitung für das Zerstören von Industrieanlagen aus.
 
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Wtf. :eagle:

Die gehören doch alle ins Strafbattalion und an die Ostfront geschickt.
 
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Dass politischer Aktivismus und psychische Störungen Hand in Hand gehen, weiß man ja nun spätestens seit den 68ern. Gabs nicht auch ne Studie aus den USA mit einer sehr interessanten Korrelation von Depressionen und co. zu "Wokeness"? Aber ist doch schön, je mehr sie sich radikalisieren, desto mehr wird ihnen der Hass der Bevölkerung entgegeneschlagen und zu umso härteren Mitteln kann der Staat dann mit der Mehrheitsmeinung im Rücken greifen. Demnächst Luisa in Stammheim? Wer weiß, lustig wärs.

Besonders freue ich mich darauf, wenn Kapitalismus und Patriarchat auch diesen Modetrend assimilieren und 2040 die Jugend in coolen Retro "Klimaschutz" Shirts mit Thunberg Aufdruck für 29,99 rumlaufen - produziert in Myanmar oder wasimmer dann die Werkbank des Westens sein wird.
 
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Hoffentlich geht die in den Knast und alle involvierten bekommen 6 digits Schadenersatz.

Statt dessen bekommt sie vermutlich Lob und noch mehr Sendezeit...
 

zimms

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Luftballons um die Umwelt zu schützen. :stupid3:
 
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