Klima Guerilla Aktionen

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Ich glaube als aufgehaltener Autofahrer hätte ich da 2 mal gesagt, dass ich dringend pinkeln muss und hätte dann auf die festgeklebten Leute gepisst. Können sich ja nicht wehren :rofl: Was hätte das denn für eine Strafe gegeben? Ist das eine Körperverletzung?
Aber mit Auto anfahren geht halt nicht - finde das Urteil deswegen richtig aber etwas zu hoch. Wobei man nicht weiß, was der Autofahrer sonst für eine Historie hat im Straßenverkehr...
 
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Deswegen Pickuptrucks. Die sind so hoch, da kann man über die Menschen hinwegfahren ohne sie zu verletzen, außer sie sitzen zu nah beieinander und einer kommt unter nen Reifen.
Aber Deutschland braucht definitiv mehr Pickups, vor allem im Stadtgebiet
 

Celetuiw

StarCraft: Brood War
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Ich glaub, das ist relativ umstrittenen, ob schon das reine anketten eine Nötigung darstellt, oder ob eine weitere Komponente dazukommen muss?

Aber Disclaimer wie immer: nicht mein Rechtsgebiet.
 
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Ich glaube als aufgehaltener Autofahrer hätte ich da 2 mal gesagt, dass ich dringend pinkeln muss und hätte dann auf die festgeklebten Leute gepisst. Können sich ja nicht wehren :rofl: Was hätte das denn für eine Strafe gegeben? Ist das eine Körperverletzung?
Aber mit Auto anfahren geht halt nicht - finde das Urteil deswegen richtig aber etwas zu hoch. Wobei man nicht weiß, was der Autofahrer sonst für eine Historie hat im Straßenverkehr...

Da gibt es sicher mehrere Straftatbestände, die in Frage kommen. Wird am Ende nen Gericht entscheiden, dürfte aber weit teurer werden und/oder die Zukunft nachhaltiger beeinträchtigen. Gerade wenn etwas wie sexuelle Belästigung im Raum steht. Sind wir mal ehrlich, 90 Tagessätze (wie hier) wären in dem Fall wahrscheinlich das harmloseste.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Ich glaub, das ist relativ umstrittenen, ob schon das reine anketten eine Nötigung darstellt, oder ob eine weitere Komponente dazukommen muss?

Aber Disclaimer wie immer: nicht mein Rechtsgebiet.
Jo, wie gesagt, die zweite Reihe Rechtsprung, hatte tic0r schon erwähnt. Ist hier nur egal, weil es ja auch ein Nothilferecht gibt. Wäre nur dann ein Problem, wenn es wirklich nur ein Auto gewesen wäre.
 
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Da gibt es sicher mehrere Straftatbestände, die in Frage kommen. Wird am Ende nen Gericht entscheiden, dürfte aber weit teurer werden und/oder die Zukunft nachhaltiger beeinträchtigen. Gerade wenn etwas wie sexuelle Belästigung im Raum steht. Sind wir mal ehrlich, 90 Tagessätze (wie hier) wären in dem Fall wahrscheinlich das harmloseste.
Äh wo ist denn das etwas sexuelles? Und es ist auf jeden Fall keine Gefährdung wie ein Auto...
Aber ja, mag sein, dass das vor Gericht anders gewertet werden würde.
Wie wäre es mit "in einen Becher pissen und die damit übergießen"? Dann wäre das sexuelle auf jeden Fall raus, oder?
 
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Wenn du dich entblößt um jemanden (wortwörtlich) anzupissen, dann ist der Vorwurf erstmal nicht so weit entfernt. Soll ja so Fetische geben. :deliver:

Aber das muss demjenigen ja erstmal nachgewiesen werden. Kommt dann auf den Einzelfall drauf an.

Körperverletzung könnte dabei auch noch in Frage kommen. Gibt ja auch an mögliche Geschlechtskrankheiten, welche dadurch übertragen werden könnten. Also abseits vom sowieso eintretenden Ekelgefühl (Brechreiz als körperliche Auswirkung könnte da schon zu reichen als KV). Da wäre auch ein Strafrahmen möglich, bei dem man mit 90 Tagessätzen auch mehr als gut weg kommt. Ich würde es nicht ausprobieren wollen.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Natürlich war der Fahrer in Gefahr. Notwehr ist nicht nur bei Gefahr gegen Körper oder Leben erlaubt, sondern bei Gefährdung sämtlicher Rechtsgüter, einschließlich Bewegungsfreiheit, Eigentum usw. Als Opfer einer Nötigung war sein Rechtsgut der Bewegungsfreiheit/allgemeinen Handlungsfreiheit rechtsgrundlos in Gefahr.

Nur aus Interesse: Was schätzt du, wie viele Gerichte in Deutschland bei diesem Sachverhalt freisprechen würden?
 

parats'

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Der :raul: ?
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Gelöschtes Mitglied 137386

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An der Aktion war laut dem von der „Letzten Generation“ veröffentlichten Video unter anderem die 31-jährige Aktivistin Penelope F. aus Heidelberg und die 20-jährige Leipzigerin Lina S. aus beteiligt. S. sagte vor laufender Kamera mit zitternder Stimme an die Bundesregierung gerichtet: „Hört doch auf uns, wir wollen alle ein Klimaticket. Wir wollen alle ein Tempolimit. Die sollen nicht auf ihre superreichen Freunde hören.“

Hahahaha wie ich mir diese jämmerlichen Deppen exakt vorstellen kann, genau die Asta Klientel, die wegen 1 Euro mehr für Mensafraß rumgeheult haben :rofl: Blöd nur, dass aur Eingriffe in den Luftverkehr eigentlich fast nur Haftstrafen möglich sind. Viel Spaß im Knast Penelope, Zukunft versaut. Ach ne, ist ja eh egal, weil ja „die Welt untergeht“ :rofl:
 
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Naja, kann man es ihnen verdenken. Die glauben doch wirklich, dass es hier in 50 Jahren wie bei Mad Max aussieht.
 
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Medienhäuser ist doch die offensichtliche Option.
Das wäre ja der Lackmustest, wie die Medien darauf reagieren würden.
 
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Ich finde die Aktionen wenig hilfreich (Cpt. Obvious out), aber denke auch, dass irgendwas Radikales passieren muss, damit endlich ein Umdenken stattfindet. Nicht erst in 10, 20 oder 50 Jahren. Natürlich gibt es bereits viele Ansätze, klimaneutral zu wirtschaften. Das Problem an den Folgen des Klimawandels ist, dass sie nicht plötzlich eintreten. Hier mal ne Dürre, dort mal ne Überflutung, nur halt in höherer / unerwarteter Frequenz.

Wenn die aktuelle Ü50-Generation endlich aus den Ämtern verschwunden ist, dürfte sich fast automatisch etwas ändern, weil schon jetzt viele jüngere Menschen versuchen, anders zu leben. Gleichzeitig ist dieses "anders leben" ein Luxusmove, den sich jmd. in nem Dritte-Welt-Land schlicht nicht erlauben kann. Und damit sind wir auch wieder beim Thema Migration, denn sobald es wirklich räudig wird, dürfte es Ressourcenkriege und massive Wanderungsbewegungen geben. Ratet mal, wohin. Schon allein deshalb muss es im Interesse Deutschlands liegen, für Nachhaltigkeit einzutreten.

Was mich tatsächlich triggert, sind die Aktionen, bei denen Kunstwerke beschädigt werden. Das ist völlig hohl und typische Symbolpolitik-Kacke. Dann lieber Autofabriken sprengen, oder so.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Ich finde die Aktionen wenig hilfreich (Cpt. Obvious out), aber denke auch, dass irgendwas Radikales passieren muss, damit endlich ein Umdenken stattfindet
Hast Du wirklich diese Hoffnung? Ich finde das nur noch naiv. Es wird kein Umdenken stattfinden, völlig egal wer was macht und wenn sie sich alle die Pulsadern aufschneiden. Niemals werden alle Menschen den Co2 Ausstoß hinreichend reduzieren. Wenn man mit unrealistischen Annahmen operiert, wird man niemals zufriedenstellende Ergebnisse erreichen. Wir müssen uns auf 1,5-2 Grad einstellen und darauf vorbereiten. Dämme bauen und Grenzzäune. Denn zur Wahrheit gehört auch, die Welt wird nicht untergehen und Mitteleuropa vor allem nicht.

Wenn die aktuelle Ü50-Generation endlich aus den Ämtern verschwunden ist, dürfte sich fast automatisch etwas ändern, weil schon jetzt viele jüngere Menschen versuchen, anders zu leben.
Nein. Milliarden Chinesen, Inder, Brasilianer etc denken im Traum nicht daran ihre Wohlstandsentwicklung auch nur minimalst zu gefährden. Entweder Du findest einen Weg, wie sie weiter wachsen können und die ganze Welt so leben kann wie wir (40qm Wohnraum pro Person, mindestens ein Auto, jeden Tag Fleisch) oder sie werden weiterhin alles tun. Ich weiß nicht ob die Leute nicht aus Deutschland rauskommen, aber außerhalb der Mediendarstellung interessiert der Klimawandel einfach keine Sau. Hier in Afrika hat sowieso niemand je etwas davon gehört, die Leute haben genug damit zu tun die 150 € Jahresgeld für die Schule ihrer Kinder zu erwirtschaften und auch nicht in Südamerika, in Indien oder woauchimmer. Diese ganzen Klimabewegten sind weltweit absolute Ausnahmefälle. Sie spielen in der politischen Realität außerhalb eines kleinen Teils Westeuropas keinerlei Rolle. Und da das Umdenken schon hätte stattgefunden haben müsste und wir keine Zeit haben, ist das Game schon lange over. Deshalb Dämme und Grenzzäune und die Realität anerkennen, dass wir unseren Wohlstand in Zukunft mit Gewalt verteidigen werden müssen.
 
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Hast Du wirklich diese Hoffnung? Ich finde das nur noch naiv. Es wird kein Umdenken stattfinden, völlig egal wer was macht und wenn sie sich alle die Pulsadern aufschneiden. Niemals werden alle Menschen den Co2 Ausstoß hinreichend reduzieren. Wenn man mit unrealistischen Annahmen operiert, wird man niemals zufriedenstellende Ergebnisse erreichen. Wir müssen uns auf 1,5-2 Grad einstellen und darauf vorbereiten. Dämme bauen und Grenzzäune. Denn zur Wahrheit gehört auch, die Welt wird nicht untergehen und Mitteleuropa vor allem nicht.
Bitte Realismus einstellen und bis 2040 noch glauben dass der Klimawandel verhindert werden kann. :troll:

tbh.
Ohne einen plötzlichen technologischen Durchbruch der billig, sauber und schnell co2-freie Energie bereitstellt, wird es die Erwärmung des Planeten geben, Klimagipfel hin, Windrad in Hessen her, denn Menschen werden alles tun, aber nicht verzichten, schon gar nicht jene, die jetzt erst an der Schwelle zum Wohlstand stehen (Indien, China usw.)

Daher sehe ich das so drastisch wie Heator - Orte werden unbewohnbar werden und all die Menschen, die sich jetzt in den afrikanischen Bevökerungspyramiden am Sockel befinden (und das sind verdammt viele) werden sich auf den Weg machen.

Ganz gleich wie sich Europa entscheidet (alle rein oder pushbacks), wird es hässlich werden. Ich denke aber wenn es hart auf hart kommt sind die "westlichen Werte" ganz schnell über Bord geworfen und die breite Bevölkerung wird Erschießungen an Grenzzäunen zumindest billigen.

Der Klimawandel ist scheiße, unser Glück ist, dass wir klimatisch und wirtschaftlich erstmal am längeren Hebel sitzen auch wenn das am Ende eine Gated Community von Lissabon bis Helsinki bedeutet.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Ganz gleich wie sich Europa entscheidet (alle rein oder pushbacks), wird es hässlich werden. Ich denke aber wenn es hart auf hart kommt sind die "westlichen Werte" ganz schnell über Bord geworfen und die breite Bevölkerung wird Erschießungen an Grenzzäunen zumindest billigen.
Man kann es nur hoffen. Wenn wir dazu nicht bereit sind, haben wir unser Schicksal auch verdient und gehen unter.
 
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Also mehr regenerative Energien in Deutschland sind in jedem Fall sinnvoll und da sollten die Politiker definitiv mehr machen. Richtig behindert einfach, wo Sondervermögen Energieerzeugung?
Unabhängig vom Klimawandel, aber dann müssen wir keine Kohlenwasserstoffe mehr importieren und können gleichzeitig geile Windradtechnik und ähnliches verkaufen.
 

zimms

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Diese dämlichen Aktionen schaden dem Klimaschutz doch mehr, als sie helfen. Wie kann man sich Unterstützung aus der breiten Gesellschaft erhoffen, wenn man der ständig ans Bein pisst? Die "aber wie sonst?" Ausrede kann ich auch nicht mehr hören.

Demokratie ist voll cool und so, außer ich bekomm nicht meinen Willen. Dann gehts sofort zu Gewalt und Anarchie.
 
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Bin schon auch Realist und glaube nicht, dass die Menschheit schlau genug ist, auf Wohlstand zu verzichten, um langfristig das Überleben von mehr Menschen zu sichern. Wobei Auto (je nachdem, wo man lebt) und Fleisch (überall) z.B. Dinge sind, auf die man sehr gut verzichten kann. Wohnraum, Zugang zu sauberem Wasser, medizinische Grundversorgung sind hingegen unverzichtbar.

Wir haben halt jetzt ca. 75 Jahre nur Wachstum gekannt, die paar Krisen, die uns erwischt haben, sind insgesamt nahezu bedeutungslos. Das, was evtl. durch den Klimawandel auf uns zurollt, wird existenziell. Man merkt doch schon jetzt, dass die Einschläge näher kommen. Der Krieg in der Ukraine wird u.a. auch wg. Zugang zu Gasvorkommen geführt. Wer in den nächsten Jahrzehnten die fossilen Rohstoffe kontrolliert, ist automatisch stark. Gleichzeitig wird derjenige, der als erstes den Tech für die Zeit danach hat, Weltmacht.

Der Witz bzgl. der 3. Welt ist ja eben, dass dort (wie immer) am meisten Leute wg. des Klimawandels verrecken werden, aber sich keine Sau dafür interessieren kann, weil es akutere Probleme (s.o.) gibt. Nur werden diese halt immer schlimmer durch den Klimawandel. Ist schon ne räudige Entwicklung.

@zimms:
Deswegen ja mein Wunsch nach radikalen Reformen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. (Beispiele: Massiver Ausbau des ÖPNV, noch mehr gezieltes Investment in Forschung bzgl. EE, Umdenken bzgl. der Städteplanung (De-Urbanisierung als Fernziel), Reduktion der industriellen Fleischproduktion, Verbot von Plastikverpackungen usw.))

Das, was gemacht wird, ist immer noch so Wischiwaschi nach dem Motto "Windräder ja, aber bitte nicht in meinem Dorf." Aber auch da muss man realistisch bleiben. Die Politik macht das, was ihr die dicken Konzerne erlauben. Es läuft immer auf Kuhhandel raus.
 
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Gelöschtes Mitglied 137386

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Bin schon auch Realist und glaube nicht, dass die Menschheit schlau genug ist, auf Wohlstand zu verzichten, um langfristig das Überleben von mehr Menschen zu sichern. Wobei Auto (je nachdem, wo man lebt) und Fleisch (überall) z.B. Dinge sind, auf die man sehr gut verzichten kann.
Erzähl das halt den Indern oder Chinesen. Ist auch gut so zu sprechen, wenn man in der Situation aufgewachsen ist beides jederzeit haben zu können. Und warum soll es überhaupt schlecht sein, wenn die Weltbevölkerung ein bisschen schrumpft? Ist es nicht besser, wenn es weniger von uns gibt und wir dafür besser leben? Ist doch besser wenn 10 Leute ein leckeres Butterbrot essen können anstatt die wenige Butter auf 100 Brote so dünn zu verteilen, dass keiner mehr was hat.

Letztlich ist es auch völlig egal, was man moralisch so denkt. Es wird passieren und wir müssen das Beste daraus für unser Land und unsere Gesellschaft machen.
 
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Erzähl das halt den Indern oder Chinesen. Ist auch gut so zu sprechen, wenn man in der Situation aufgewachsen ist beides jederzeit haben zu können. Und warum soll es überhaupt schlecht sein, wenn die Weltbevölkerung ein bisschen schrumpft? Ist es nicht besser, wenn es weniger von uns gibt und wir dafür besser leben? Ist doch besser wenn 10 Leute ein leckeres Butterbrot essen können anstatt die wenige Butter auf 100 Brote so dünn zu verteilen, dass keiner mehr was hat.
Die Weltbevölkerung wird nach aktuellen Modellen wohl bei ca. 10 Mrd. erstmal stagnieren. Sobald Afrika und Asien ihren großen Boom durch Medizin und Wirtschaftswachstum hinter sich haben, dürfte dort das gleiche passieren wie bei uns. Ich denke, dass man 10 Mrd. Menschen managen kann.

Über Autos rege ich mich immer mehr auf, als ich sollte. Aber ich halte sie einfach für den falschen Weg. Ja, Individualverkehr ist geil und macht Spaß und was weiß ich. Und wenn jmd. ne Familie hat, soll er meinetwegen auch ein Auto haben. Aber es ist doch absurd, dass in Großstädten in den meisten Autos 1 Person sitzt und sich dann über den täglichen Stau beschwert. Wobei wir in Dtl. da noch auf sehr hohem Niveau jammern. Wie du schon sagst: In den meisten Ländern existiert praktisch gar kein ÖPNV. Geil sind auch die USA, wo Städte zum Großteil aus Parkplätzen und drölfspurigen Straßen bestehen.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Die Weltbevölkerung wird nach aktuellen Modellen wohl bei ca. 10 Mrd. erstmal stagnieren. Sobald Afrika und Asien ihren großen Boom durch Medizin und Wirtschaftswachstum hinter sich haben, dürfte dort das gleiche passieren wie bei uns. Ich denke, dass man 10 Mrd. Menschen managen kann.
Nur dass es Dank Klimawandel und co. kein Wirtschaftswachstum und Medizin geben wird dort. Für Afrika besteht Null Hoffnung, hier sind teilweise 100 Ethnien die sich bis aufs Blut hassen in einem Staat zusammengepfercht, überall brodelt es nur mit einem leichten Deckel drauf und niemand gönnt dem Nachbarn den Krümel unter dem Fingernagel (Multikulti ist DIE Ursache für alle Leiden in Afrika).

Ich denke, dass es einfacher wäre 1 Mrd Menschen zu managen. Ist besser für alle.
 
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Nur dass es Dank Klimawandel und co. kein Wirtschaftswachstum und Medizin geben wird dorr.
Wo hast du denn das her? Klingt ja wie ein Zitat der letzten Generation.

Edit: gerade deinen Edit gelesen, nur für Afrika stimmt es vielleicht. Aber sicher wäre ich mir da auch nicht.
 
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Nur dass es Dank Klimawandel und co. kein Wirtschaftswachstum und Medizin geben wird dort. Für Afrika besteht Null Hoffnung, hier sind teilweise 100 Ethnien die sich bis aufs Blut hassen in einem Staat zusammengepfercht, überall brodelt es nur mit einem leichten Deckel drauf und niemand gönnt dem Nachbarn den Krümel unter dem Fingernagel (Multikulti ist DIE Ursache für alle Leiden in Afrika).

Ich denke, dass es einfacher wäre 1 Mrd Menschen zu managen. Ist besser für alle.
Multikulti ist nicht die Ursache. Die Ursache ist der europäische Kolonialismus, der diese bescheuerten Grenzen gezogen hat.

Natürlich wäre eine Gesundschrumpfung der Menschheit geil, gerade mit dem aktuellen Tech. Aber versuch das mal aktiv umzusetzen. :mond:
 
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Ich finde die Aktionen wenig hilfreich (Cpt. Obvious out), aber denke auch, dass irgendwas Radikales passieren muss, damit endlich ein Umdenken stattfindet.

Dann macht eure behinderten Dummkinder-Aktionen doch einfach in China? In Indien? Gott, einfach in 99% aller anderen Länder auf der Welt.
Ein Scheiß muss hier noch radikaleres Umdenken stattfinden. Man darf einfach mal einsehen, dass wir der Fliegenschiss der Welt sind, wenn es um die heilige Kuh Klimarettung geht.
 
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Irgendwo muss man ja anfangen. :troll:

Im Ernst: Die Aktionen sind bescheuert, weil sie das Gegenteil von dem bewirken, was passieren soll. Braucht man mMn nicht groß drüber zu diskutieren.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Multikulti ist nicht die Ursache. Die Ursache ist der europäische Kolonialismus, der diese bescheuerten Grenzen gezogen hat.
Haarspalterei. Wie willst Du es sonst machen? Nur weil ich grad hier bin: In Benin, einem
Land das so groß ist wie Bayern und Sachsen zusammen, leben über 100 Völker mit eigener Sprache, die sich alle hassen. Die trauen Franzosen, die sie auch hassen, jeweils mehr als ihren eigenen Mitbürgern. Sollen die alle einen eigenen Staat haben? In Liberia gibt es 25 (?), in Togo ebenfalls mehrere Dutzend usw usf. Die ethnische Struktur Afrikas ist mir modernem Staatenwesen schlicht nicht vereinbar. Ich frage hier jeder erfahrenen GiZler und UN Menschen genau so wie Einheimische immer dieselbe Frage: Warum hat sich Afrika trotz Kolonialisierung so anders Entwickelt als Asien. Und die Antwort ist immer dieselbe: zu viele Partikulargruppen die kein Gemeinschaftsgefühl haben. Du hast hier keine Han Chinesen oder Koreaner mit zig tausend Jahren Geschichte als ein Volk und deshalb wird sich in Afrika auch im Grundsatz niemals viel ändern.

Natürlich wäre eine Gesundschrumpfung der Menschheit geil, gerade mit dem aktuellen Tech. Aber versuch das mal aktiv umzusetzen. :mond:

Aktiv wäre verbrecherisch, aber der Klimawandel erledigt das passiv.
 
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Polemik beiseite bin ich da durchaus bei dir. Afrika ist einfach aufgrund seiner geographischen Ausgangsbedingungen ein totaler Clusterfuck. Im Norden haste diese Wüste, die Kulturen komplett voneinander abschneidet. Im Osten haste Gebirge, in der Mitte Dschungel und im Süden wieder Wüsten und Steinhaufen. Wobei man nicht vergessen darf, dass Afrika erst im 19. Jh. durch die Kolonisation "Anschluss" an den Rest der Welt gefunden hat, davor war es größtenteils terra incognita und maximal Sklavenreservoir (gilt v.a. für Subsahara). Auch in Europa gab es früher ein viel kleinteiligeres Selbstverständnis, man kann sogar soweit gehen und sagen, dass dieses eigentlich erst seit dem Ende des 2. WK halbwegs überwunden ist, wenngleich es immer noch nicht so wirklich funktioniert.

Aber im Vergleich zu Afrika war Europa schon im Mittelalter relativ geeint, was Kultur anging. Teilweise sogar schon in der Antike (röm. Reich). So nen Rückstand holste nicht in 100 Jahren auf.
 
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Komisch, China und Indien liegen deutlich hinter uns bei den pro Kopf Emissionen. Typisches Reflex Argument.

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Das wird sich aber massiv ändern in den nächsten 100 Jahren, außer die Leute bleiben einfach arm.
 
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Komisch, China und Indien liegen deutlich hinter uns bei den pro Kopf Emissionen. Typisches Reflex Argument.

Anhang anzeigen 6376
Pro Kopf stand heute ist vollkommen unerheblich wenn man die Absolute Zahl, sowie die Entwicklung berücksichtigt. Es gibt nun mal über 10 mal mehr Chinesen als Deutsche und während unser Ausstoß sinkt, steigt deren Ausstoß an. Indien gleiche Geschichte.

Damit möchte ich uns nicht reinwaschen, aber wir können unseren historischen Ausstoß, den wir gerade, gesamtgesellschaftlich erfolgreich, gerade verringern, nicht ungeschehen machen.

Das Klima wird in Washington, Peking und Neu-Delhi entschieden. Ist leider so.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Komisch, China und Indien liegen deutlich hinter uns bei den pro Kopf Emissionen. Typisches Reflex Argument.

Ist halt ein völliges Nonsenseargument. Es geht nicht um „gerecht“ (die haben aber pro Kopf weniger), es geht nur um die absoluten Zahlen. Und da es von denen 2 Mrd gibt, sind sie ein größeres Problem als die 7 Deutschen die es weltweit gibt.

Also #2 Shemil (und pinko auch, genau so ist es halt und ich fürchte, dass aufgrund der Größe und des Rückstandes auch 300 Jahre nicht reichen werden. Ein paar Staaten könnten durchaus Hoffnung haben, das sind die größeren Staaten mit weitestgehend homogener Ethnie und Ressourcen. Übrigens: wir könnten davon auch was für Europa lernen - Multikulturalismus ist in kleinen Dosen bereichernd. In großen Dosen aber vernichtend für jede Gesellschaft. Leider will man das in Deutschland nicht raffen).
 

Das Schaf

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Haarspalterei. Wie willst Du es sonst machen? Nur weil ich grad hier bin: In Benin, einem
Land das so groß ist wie Bayern und Sachsen zusammen, leben über 100 Völker mit eigener Sprache, die sich alle hassen. Die trauen Franzosen, die sie auch hassen, jeweils mehr als ihren eigenen Mitbürgern. Sollen die alle einen eigenen Staat haben? In Liberia gibt es 25 (?), in Togo ebenfalls mehrere Dutzend usw usf. Die ethnische Struktur Afrikas ist mir modernem Staatenwesen schlicht nicht vereinbar. Ich frage hier jeder erfahrenen GiZler und UN Menschen genau so wie Einheimische immer dieselbe Frage: Warum hat sich Afrika trotz Kolonialisierung so anders Entwickelt als Asien. Und die Antwort ist immer dieselbe: zu viele Partikulargruppen die kein Gemeinschaftsgefühl haben. Du hast hier keine Han Chinesen oder Koreaner mit zig tausend Jahren Geschichte als ein Volk und deshalb wird sich in Afrika auch im Grundsatz niemals viel ändern.



Aktiv wäre verbrecherisch, aber der Klimawandel erledigt das passiv.
Also was ist deine Lösung?
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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Also was ist deine Lösung?
Es gibt keine. Wir müssen uns auf 1,5 bis 2 Grad vorbereiten. Dämme, Grenzzäune und sich darauf einstellen, dass wir unseren Wohlstand mit Gewalt verteidigen müssen. Es wird ein Jahrhundert voller Krieg und Gewalt und wir können nur versuchen das Ganze so gut wie möglich von Europa fernzuhalten und unsere Oase mit aller Macht zu erhalten. Oder halt untergehen, falls wir die emotionale Härte nicht aufbringen. Auch fein, ich hab keine Kinder die in diesem Europa dann leben müssen.
 

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Ein Scheiß muss hier noch radikaleres Umdenken stattfinden. Man darf einfach mal einsehen, dass wir der Fliegenschiss der Welt sind, wenn es um die heilige Kuh Klimarettung geht.
Das ist halt etwas kurz gedacht. Ich nehme an, du gehst von irgendeinem Schuldgefühl aus, dass man haben müsste, wenn man seine Lebensweise umstellen "muss". Unabhängig von der Auswirkung auf das persönliche Leben stört mich an der Debatte, dass es nur um die negativen Auswirkungen geht - immer mehr vom Selben, bischen Durchwursteln hier, bischen Durchwursteln da.
Irgendwo ist der Wandel auch eine Chance, veränderbar ist er nämlich nicht. Es braucht zwingend neue Technologien, mir fehlt der Invest in diese und die Motivation das anpacken zu wollen, es wäre ja etwas eher neues. Auch andere Länder werden das Zeug brauchen, egal ob es um die Wasserversorgung, Landwirtschaft, Energieerzeugung- und Speicherung oder Konzepte Energie zu sparen geht. Sich auf den Rücken drehen und den toten Käfer zu spielen hilft nicht.
Das in kurz, bevor ich über die Generation Babyboomer und die deutsche Autoindustrie rante, die irgendwie denken, man müsse nur neue Konzepte für den Individualverkehr und bischen Windrad machen, dann würde das schon. Als ob.
 
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