Israel mal wieder

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Im zweiten Teil geht es um die Zeit nach dem Osloer Abkommen von '93.

 
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IDF Sprecher sagt das, was u.a. ich hier vor zig Seiten mehrfach gesagt haben:

Hamas kann nicht (militärisch) zerstört werden.

“The idea that it is possible to destroy Hamas, to make Hamas vanish — that is throwing sand in the eyes of the public,” Israel Defense Forces (IDF) spokesman Rear Adm. Daniel Hagari said Wednesday in an interview with Israel’s Channel 13.


Wo sind die "political change through civilian massacres" Clowns von bw.de nun?



Ansonsten hat der Guardian die direkte Einflussnahme Israels in die US Politik weiter enthüllt, mit wenig überraschenden Ergebnissen.
Dagegen war der russische Einfluss in die Wahl 2016 Peanuts.




In dem Kontext tratscht ein Republikaner bei Tucker Carlson, dass quasi jeder GOP Politiker einen AIPAC-Babysitter hat.



Mal ganz abgesehen davon, dass es grundsätzlich fraglich ist ob ein Two-Party-System
- bei dem populäre, aber für das Establishment unangenehme Präsidentschaftskandidaten bei den Vorauswahlen rausgefiltert werden (siehe Bernie Sanders),
- bei dem sich Lobbyisten gegenseitig mit Spendengeldern um Einfluss überbieten um Gesetzesvorschläge gegen den Willen der Bevölkerung zu erzwingen,
- bei dem erwiesen ist, dass höhere Spenden für einen Kandidaten relativ sicher zu Ergebnissen führen (und sich das jetzt wieder bewiesen hat bei Bowman vs. Latimer),
noch den Titel "Demokratie" verdient.
 
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Derweil versuchte das Goldstück Stark-Watzinger zu prüfen, ob etwaige staatliche Fördergelder für Hochschulpersonal gestrichen werden können, weil diese es gewagt haben das Recht der Studenten auf Protest in einem offenen Brief zu unterstützen. Watzingers Mitarbeiter arbeiteten auf Anordnung an einer Erstellung einer solchen Namensliste, die Fördergelder erhalten und den offenen Brief unterzeichnet haben. Davon gewusst haben will sie heute natürlich nichts.

 
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Derweil versuchte das Goldstück Stark-Watzinger zu prüfen, ob etwaige staatliche Fördergelder für Hochschulpersonal gestrichen werden können, weil diese es gewagt haben das Recht der Studenten auf Protest in einem offenen Brief zu unterstützen. Watzingers Mitarbeiter arbeiteten auf Anordnung an einer Erstellung einer solchen Namensliste, die Fördergelder erhalten und den offenen Brief unterzeichnet haben. Davon gewusst haben will sie heute natürlich nichts.

Ja, das habe ich auch mitbekommen. Abartig.
 
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Zur angeblichen Hungersnot im Gaza. Wegen paywall kopiere ich:

"Tausende Palästinenser würden wegen der schlechten Versorgungslage in Gaza verhungern, warnten UN-Vertreter regelmäßig. Nun haben Experten ihren Bericht korrigiert, ein Massensterben werde zum Glück nicht eintreten. Nicht nur dieser Fall offenbart die Schlagseite der Vereinten Nationen.

Im März hatten die mit den Vereinten Nationen verbundenen Experten des Hungerindexes IPC (Integrated Food Security Phase Classification) noch düsterste Prognosen für den Gaza-Streifen herausgegeben. 3000 bis 6000 Palästinenser würden wegen der schlechten Versorgungslage in Zukunft pro Woche an Hunger sterben.

Eine Behauptung, die danach regelmäßig und ausführlich von Vertretern verschiedenster UN-Organisationen wiederholt wurde. Und die den Eindruck erweckte, als stünde ein Massensterben in dem abgeriegelten Küstenstreifen kurz bevor. Ein Massensterben, für das Israel verantwortlich sei.

In ihrem jüngsten Bericht erklärten die Experten nun jedoch, dass es glücklicherweise nicht dazu kommen wird. „Die vorliegenden Belege deuten nicht darauf hin, dass derzeit Hunger herrscht“, heißt es. Tatsächlich hat sich die Situation in den wichtigsten Regionen Gazas seit Monaten stark verbessert, in manchen Gegenden sogar schon seit Dezember vergangenen Jahres. Schaut man sich die Studie genauer an, stellt man fest, dass die Nahrungsmittelversorgung heute sogar leicht besser ist als vor dem Krieg.

„Wir verdienen eine Entschuldigung und den sofortigen Rücktritt aller korrupten Offiziellen, die die Ritualmordlegende vom ,Hunger‘ verbreitet haben, die die UN gerade zurückgezogen hat“, schreibt der israelische Pressesprecher Elon Levy auf X. Tatsächlich hat kaum etwas Israels Image auf der Welt so sehr geschadet wie die Anschuldigung, Israel hungere die palästinensische Bevölkerung aus. Weltweit gab es Proteste und Demonstrationen gegen einen angeblichen „Genozid“ in Gaza.

Es besteht der Verdacht, dass das Palästinenserhilfswerk UNRWA die Zahlen der nach Gaza gebrachten Lastwagenladungen bewusst nach unten korrigiert haben könnte. Nachdem Israel mehrfach massive und systematische Fehler in der offiziellen UNRWA-Statistik nachgewiesen hatte, die vom IPC und vielen NGOs als Referenzquelle benutzt wird, nahm die UN-Organisation die Statistik in dieser Woche erst ganz aus dem Netz – und versah sie dann später mit dem Hinweis, man zähle nur UNRWA-Lkws und nicht alle Lieferungen, die das Küstengebiet erreichen.

Da hatten die Anschuldigungen aber längst Eingang in den Antrag des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofes gefunden, der einen Haftbefehl gegen den israelischen Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Joaw Galant anstrebt. Unter anderem wird ihnen „Aushungerung von Zivilisten als eine Methode der Kriegsführung und ein Kriegsverbrechen“ vorgeworfen.

Videobilder und Berichte vor Ort legen nahe, dass die Terrormiliz Hamas viele Lieferungen unterschlägt und für sich selbst bunkert, anstatt sie an die Bevölkerung zu verteilen. „Ein UN-Offizieller sagte mir, dass zuletzt 80 Prozent der humanitären Hilfe, die nach Gaza geschickt wird, von kriminellen Banden oder der Hamas geplündert wird“, schreibt der ehemalige amerikanische Nahost-Beauftragte Dennis Ross.

Viele Lieferungen bleiben auch einfach auf einem großen Parkplatz liegen, weil sie von den UN nicht bearbeitet werden können. Erst in dieser Woche gestand UNRWA-Chef Philippe Lazzarini dann ein, was nicht mehr zu leugnen war: „Viel zu viele Lastwagen wurden geplündert, haben ihr Ziel nicht erreicht“.

Tatsächlich haben die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen die eigene Glaubwürdigkeit in diesem Konflikt schwer beschädigt. Ein Überblick zeigt, wie kritiklos Angaben der Hamas übernommen wurden und wie schnell Offizielle auf der anderen Seite mit dem Finger auf Israel zeigten.

WHO schaute der Hamas jahrelang nur zu
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So übernahm etwa das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) monatelang kritiklos die von der Hamas gemeldeten palästinensischen Opferzahlen, obwohl Datenexperten wiederholt darauf hingewiesen hatten, dass diese Zahlen höchst problematisch sind. Auch in internationalen Medien tauchten viele dieser Zahlen ohne ausreichende Einordnung auf.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wiederum muss geahnt haben, dass die Hamas Krankenhäuser in Gaza zu Kommandozentralen und Waffendepots ausbaute und sie untertunnelte. Als Israel begann, diese Stellungen Stück für Stück auszuheben, hagelte es Kritik. Dass die Terrormiliz die Krankenhäuser, eigentlich zivile und zu beschützende Gebäude, übernommen und damit erst zu militärischen Zielen gemacht hatte, wurde deutlich weniger thematisiert.

GAZA-STREIFEN
Vorwurf Kriegsverbrechen – So ermittelt Israels Justiz gegen die eigene Armee
Israelische Frauen dürften auch nie vergessen, dass viele Monate und heftige internationale Kritik nötig waren, bevor sich die Frauenorganisation der UN endlich dazu durchrang, den Einsatz sexualisierter Gewalt am 7. Oktober anzuprangern. Gar nicht zu sprechen von den antisemitischen Ausfällen der UN-Palästinenserbeauftragten Francesca Albanese.

Keine UN-Organisation hat sich jedoch so sehr diskreditiert wie das palästinensische Flüchtlingshilfswerk UNRWA. Enthüllungen der vergangenen Monate belegen, wie tief die UN-Organisation, der größte Arbeitgeber in Gaza, von der Hamas unterwandert ist. Da waren Chat-Gruppen, in denen Tausende UNRWA-Lehrer sich austauschten und in denen das Massaker vom 7. Oktober gefeiert wurde.

Manche UNRWA-Angestellte beteiligten sich sogar selbst an dem Überfall auf Israel. Eine freigelassene israelische Geisel berichtete, von einem UNRWA-Lehrer gefangen gehalten worden zu sein. Hunderte UNRWA-Bedienstete outeten sich in sozialen Medien als Terrorunterstützer, mehr als 1000 sollen militante Hamas-Mitglieder sein.

Opfer klagen gegen die UNRWA
Wegen der Kollaboration zwischen UNRWA und Hamas hat eine Gruppe von mehr als 100 israelischen Hamas-Opfern und deren Angehörigen inzwischen eine Sammelklage am Sitz der Vereinten Nationen in New York eingereicht. Sie klagen auf eine Entschädigung in Höhe von einer Milliarde Dollar

Die Klage richtet sich „gegen sieben aktuelle und ehemalige leitende UNRWA-Offizielle, denen vorgeworfen wird, gewusst zu haben, dass die Hamas mehr als eine Milliarde Dollar von der Organisation abgeleitet hat, um unter anderem Tunnelbaugeräte und Waffen zu kaufen, die beigetragen haben zu ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober“, wie es in der 167 Seiten umfassenden Anklageschrift heißt.

PALÄSTINENSERHILFSWERK
Wie tief ist die UNRWA von der Hamas unterwandert?

Darin wird auch behauptet, die UNRWA habe Geld gewaschen für die Terrororganisation und „die Hamas mit US-Dollar in bar ausgestattet, die sie brauchte, um Waffenschmuggler zu bezahlen, sowie Sprengstoff und anderes Terrormaterial“. So habe UNRWA regelmäßig Dollar nach Gaza transferieren müssen, um die eigenen Angestellten zu bezahlen und dafür Geldwechsler der Hamas benutzt, die Provisionen zwischen 10 und 25 Prozent kassiert hätten.

„Diese Klage wirft ein Schlaglicht auf die langjährige Komplizenschaft der UNRWA bei der Terrorismus-Förderung“, meint Nick Stewart von der „Foundation for Defense of Democracies“ in Washington. „UNRWA-Einrichtungen wurden als Waffenlager benutzt, dazu, Terrortunnel der Hamas zu verbergen und als Kommandozentralen. Die Organisation hat auch Individuen mit Terrorkontakten angestellt“, so Stewart. Im besten Falle habe die UN-Organisation extreme Nachlässigkeit gezeigt, im schlimmsten Falle wissentlich und direkt Terroroperationen der Hamas befördert.

Eines ist jedenfalls deutlich geworden: Wenn es um Israel und den Nahost-Konflikt geht, dürfen die UN und ihre Unterorganisationen nicht mehr als neutrale und unabhängige Institutionen gelten. Dafür haben sie sich im Gaza-Konflikt zu deutlich auf eine Seite geschlagen."

 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Weil ich diesen Post gerade sehe: Ich habe bewusst nicht den Lancet-Brief verlinkt, weil der Übersterblichkeits-Multiplikator pure Spekulation ist bisher. Aber der Artikel in der Welt suggeriert ja, dass das alles an den Haaren herbeigezogen ist und DAS erscheint mir dann auch etwas dubios: Leute brauchen auch jenseits von Raketeneinschlägen medizinische Versorgung, brauchen gesicherte Nahrungszufuhr, brauchen sanitäre Anlagen. Wir regen uns hier jetzt zurecht alle darüber auf, dass Russland wieder ein Krankenhaus bombardiert hat, aber in Gaza gibt es seit Monaten kein Krankenhaus mehr, das Vollversorgung leisten kann und selbst rudimentäre Notversorgung scheint vielerorts nicht mehr möglich. Wie soll sich sowas rechtfertigen lassen? "Hamas hat Infrastruktur unter den Krankenhäusern"?

€dit: Ganz vergessen den Link zu posten den ich posten wollte. Hier: https://thebaffler.com/latest/trauma-wards-kirchwey


Derweil versuchte das Goldstück Stark-Watzinger zu prüfen, ob etwaige staatliche Fördergelder für Hochschulpersonal gestrichen werden können, weil diese es gewagt haben das Recht der Studenten auf Protest in einem offenen Brief zu unterstützen. Watzingers Mitarbeiter arbeiteten auf Anordnung an einer Erstellung einer solchen Namensliste, die Fördergelder erhalten und den offenen Brief unterzeichnet haben. Davon gewusst haben will sie heute natürlich nichts.


Wofür ich aber eigentlich hier reingeschaut habe: https://www.spiegel.de/politik/foer...oering-a-886722a1-ddb2-41b0-b45d-d1333a1a9c23

Politikwissenschaftler mit Typ B Doktorarbeit und keiner offensichtlichen Qualifikation für Wissenschaftspolitik wird zum Staatssekretär mit Aufgabengebiet Wissenschaftspolitik ernannt, Spiegel findet innerhalb von Tagen raus dass er im Gruppenchat der Leitungsebene auf BSWs Äußerungen in der Bild "den Gedanken reinballert, dass er es ja ziemlich gut fände wenn Wissenschaftler sich durch das Gebähren von BSW so sehr verunsichert fühlen, dass sie solche Aufrufe nicht mehr unterschreiben. Schon beeindruckend dämlich, den leisen Teil laut in einen Gruppenchat zu posten, von dem man weiß dass der Verlauf von Journalisten angefragt werden kann.
 
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Augenzeugenbericht einer entlassenen pal. Geisel:



Gegen den sadistisch-kranken Shit wirkt das Andor-Prison moderat.
 
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Haaretz veröffentlichte anhand von Dokumenten und Zeugenaussagen von IDF-Personal einen Artikel über den Einsatz der "Hannibal Directive" am 7. Oktober.

Warum ist das erwähnenswert? Die Direktive stellt die strategische Verhandlungsposition Israels über das Leben der eigenen Zivilisten und Soldaten. Es ist laut dieser Doktrin besser, wenn Geiseln getötet werden, bevor sie in einem Gefangenenaustausch oder andersartiger Verhandlung die Position Israels schwächen. Es macht eine völlige Zerstörung und ethnische Säuberung Gazas auch unpopulärer, wenn sich dort auch isr. Geiseln befinden. Erwähnt wird im Artikel auch, dass die Direktive nicht vom division commander ausgerufen wurde, lässt aber offen ob es direkt von der Regierung kam.
Wer heute noch posaunt es gehe dem IDF und der Regierung um die Geiseln, der ist entweder völlig verblödet, oder ideologisch nicht mehr zu retten.



Artikel ist hinter einer Paywall, darum der plan text:

IDF Ordered Hannibal Directive on October 7 to Prevent Hamas Taking Soldiers Captive​

'There was crazy hysteria, and decisions started being made without verified information': Documents and testimonies obtained by Haaretz reveal the Hannibal operational order, which directs the use of force to prevent soldiers being taken into captivity, was employed at three army facilities infiltrated by Hamas, potentially endangering civilians as well


Gaza Division operations and airstrikes in the first hours of October 7 were based on limited information. The first long moments after the Hamas attack was launched were chaotic. Reports were coming in, with their significance not always clear. When their meaning was understood, it was realized that something horrific had taken place.

Communication networks could not keep up with the flow of information, as was the case for soldiers sending these reports. However, the message conveyed at 11:22 A.M. across the Gaza Division network was understood by everyone. "Not a single vehicle can return to Gaza" was the order.

At this point, the IDF was not aware of the extent of kidnapping along the Gaza border, but it did know that many people were involved. Thus, it was entirely clear what that message meant, and what the fate of some of the kidnapped people would be.

This was not the first order given by the division with the intent of foiling kidnapping even at the expense of the lives of the kidnapped, a procedure known in the army as the "Hannibal procedure."


Documents obtained by Haaretz, as well as testimonies of soldiers, mid-level and senior IDF officers, reveal a host of orders and procedures laid down by the Gaza Division, Southern Command and the IDF General Staff up to the afternoon hours of that day, showing how widespread this procedure was, from the first hours following the attack and at various points along the border.

Haaretz does not know whether or how many civilians and soldiers were hit due to these procedures, but the cumulative data indicates that many of the kidnapped people were at risk, exposed to Israeli gunfire, even if they were not the target.

At 6:43 A.M., at which time rocket barrages were launched at Israel and thousands of Hamas operatives were attacking army strongholds and the division's observation and communications capabilities, the division's commander Brig. Gen. Avi Rosenfeld declared that "the Philistines have invaded."

This is the procedure when an enemy invades Israeli territory, upon which a division commander can assume extraordinary authority, including the employment of heavy fire inside Israeli territory, in order to block an enemy raid.

A very senior IDF source confirmed to Haaretz that the Hannibal procedure was employed on October 7, adding that this was not used by the divisional commander. Who did give the order? This, said the source, will perhaps be established by post-war investigations.

In any case, says a defense official who is familiar with the October 7 operations at the Gaza Division, in the morning hours "no one knew what was going on outside." He says that Rosenfeld was in the war room, not emerging, "while outside a world war was raging."

"Everyone was shocked by the number of terrorists who had penetrated the base. Even in our nightmares, we didn't have plans for such an attack. No one had a clue about the number of people kidnapped or where army forces were. There was crazy hysteria, with decisions made without any verified information," he continued.


One of these decisions was made at 7:18 A.M., when an observation post at the Yiftah outpost reported that someone had been kidnapped at the Erez border crossing, adjacent to the IDF's liaison office. "Hannibal at Erez" came the command from divisional headquarters, "dispatch a Zik." The Zik is an unmanned assault drone, and the meaning of this command was clear.

This wasn't the last time that such an order was heard over the communications network. Over the next half hour, the division realized that Hamas terrorists had managed to kill and abduct soldiers serving at the crossing and at the adjacent base. Then, at 7:41 A.M., it happened again: Hannibal at Erez, an assault on the crossing and the base, just so that no more soldiers be taken. Such commands were given later as well.

The Erez border crossing was not the only place this happened. Information obtained by Haaretz and confirmed by the army shows that throughout that morning, the Hannibal procedure was employed at two other locations penetrated by terrorists: the Re'im army base, where the divisional headquarters were located, and the Nahal Oz outpost in which female spotters were based. This did not prevent the kidnapping of seven of them or the killing of 15 other spotters, as well as 38 other soldiers.

Over the next few hours, division headquarters started putting the pieces of the puzzle together, realizing the extent of the Hamas attack, but missing the invasion of Kibbutz Nir Oz, which the first army forces reached only after the terrorists had left. Regarding the frequency of employing the Hannibal procedure, it seems that nothing changed. Thus, for example, at 10:19 A.M. a report reached divisional headquarters indicating that a Zik had attacked the Re'im base.

Three minutes later, another such report arrived. At that time, Shaldag commando forces were already on the base fighting the terrorists. To this day, it's not clear whether one of them was hurt in the drone attack. What is known is that over the communications network there was a message asking everyone to make sure no soldier was outdoors on the base, since IDF forces were about to enter and drive out or kill remaining terrorists.

The decision to conduct attacks inside outposts, says a senior defense official, will haunt senior commanders all their lives. "Anyone making such a decision knew that our combatants in the area could be hit as well."

But such attacks took place, it turns out, not only inside outposts or bases. At 10:32 A.M., a new order was issued, according to which all battalions in the area were ordered to fire mortars in the direction of the Gaza Strip. Internal discussions in the army noted that this order, attributed to Brig. Gen. Rosenfeld, was heavily criticized, since at that time, the IDF did not have a complete picture of all the forces in the area, including soldiers and civilians. Some of these were in open areas or in woods along the border, trying to hide from the terrorists.


At that point, the army did not know the number of people who had been kidnapped. "We thought they numbered dozens at that stage," a military source told Haaretz. Firing mortars at the Gaza Strip would endanger them as well. Furthermore, another order given at 11:22 A.M., according to which no vehicle would be allowed to return to Gaza, took this a step further.

"Everyone knew by then that such vehicles could be carrying kidnapped civilians or soldiers," a source in Southern Command told Haaretz. "There was no case in which a vehicle carrying kidnapped people was knowingly attacked, but you couldn't really know if there were any such people in a vehicle. I can't say there was a clear instruction, but everyone knew what it meant to not let any vehicles return to Gaza."


A new development occurred at 2:00 P.M. All the forces were instructed not to exit border communities toward the west, in the direction of the border, with an emphasis on not chasing terrorists. At that point, the border area was under intense fire, directed at anyone in that area, making it a danger zone.

"The instruction," says the source in Southern Command, "was meant to turn the area around the border fence into a killing zone, closing it off toward the west."

At 6:40 P.M., military intelligence believed that many terrorists were intending to flee together back to the Gaza Strip, in an organized manner. This was near Kibbutz Be'eri, Kfar Azza and Kissufim. Following this, the army launched artillery raids at the border fence area, very close to some of these communities. Shortly afterwards, shells were fired at the Erez border crossing. The IDF says it is not aware of any civilians being hurt in these bombardments.

Unrestricted fire

One case in which it is known that civilians were hit, a case that received wide coverage, took place in the house of Pessi Cohen at Kibbutz Be'eri. 14 hostages were held in the house as the IDF attacked it, with 13 of them killed. In the coming weeks, the IDF is expected to publish the results of its investigation of the incident, which will answer the question of whether Brig. Gen. Barak Hiram, the commander of Division 99 who was in charge of operations in Be'eri on October 7, was employing the Hannibal procedure. Did he order the tank to move ahead even at the cost of civilian casualties, as he stated in an interview he gave later to the New York Times?

Over all the months that have passed, the IDF has refused to say whether this procedure was employed against civilians who had been taken hostage. It now seems that even if the answer is positive, the question may have been only a partial one. The actions of Hiram may have simply been congruent with the way the IDF operated that day.

As far as Haaretz knows, even at 9:33 P.M. this was still the situation on the ground. At that time, there was a further order from Southern Command: close off all the border area with tanks. In fact, all forces in the area received permission to open fire at anyone approaching the border area, without any restrictions.

The IDF spokesman responded by saying that "the army has been fighting for six months at high intensity on several fronts, focused on attaining the war's objectives. In tandem, the IDF has begun conducting internal investigations of what transpired on October 7 and the preceding period. The aim of these investigations is to learn and to draw lessons which could be used in continuing the battle. When these investigations are concluded, the results will be presented to the public with transparency."
 
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