Flüchtlingsströme Richtung Europa #2

Mitglied seit
07.04.2003
Beiträge
22.298
Reaktionen
997
Mein Bruder hat einen Azubi (bzw. jetzt ausgelernt) aus der Ecke, der hat ihm das so gesagt. Und das kann ich irgendwie auch gut nachvollziehen.
In der Ukraine gibt es einen klaren Feind, es gibt die ukrainische Regierung der man folgt weil man die Idee und die Seite unterstützen will. Deshalb fliehen von dort - weil es einfach ist - meist Frauen, Kinder und Alte.
Naja einmal das und zweitens werden Männer einfach nicht aus dem Land gelassen.
 
Mitglied seit
15.08.2000
Beiträge
9.179
Reaktionen
274
Um dem wissenschaftlichen Anspruch dieses Forums zu genügen, hier das vollständige Zitat:

Martin Schulz: „Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen ist wertvoller als Gold. Es ist etwas, was wir in den letzten Jahren wohl irgendwo auf dem Weg verloren haben: Es ist die Überzeugung, ja der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de

Bereits jetzt ist dieses Zitat ein absoluter Klassiker.
 
Mitglied seit
11.09.2002
Beiträge
4.628
Reaktionen
184
Um dem wissenschaftlichen Anspruch dieses Forums zu genügen, hier das vollständige Zitat:

Martin Schulz: „Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen ist wertvoller als Gold. Es ist etwas, was wir in den letzten Jahren wohl irgendwo auf dem Weg verloren haben: Es ist die Überzeugung, ja der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de

Bereits jetzt ist dieses Zitat ein absoluter Klassiker.
Aber die Aussage ist doch Richtig!
Der Traum von Europa, nämlich dass es einem besser geht und dass man in Frieden leben kann. Das bringen die Menschen mit. Den Glauben, dass es sich lohnt hier bei uns zu leben.
Ich sehe nicht, warum Du das anders sehen könntest.
 

zimms

StarCraft 2
Mitglied seit
20.06.2007
Beiträge
2.075
Reaktionen
41
Wo genau steht denn festgeschrieben, was "der Traum von Europa" ist?

Ein vollkommen eigennütziges "Ich hol das beste für mich persönlich raus" alleine ist jetzt weder selten noch besonders lobenswert. Und dass sich jeder Flüchtling aktiv für ein friedliches Miteinander einsetzt ist einfach genauso weit weg von der Realität, wie zu behaupten es wären alles Terroristen.
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.575
Reaktionen
313
Der Traum von Europa ist ja wohl eindeutig ein weltumspannendes Kolonialreich :troll:

Leider ein verlorener Traum :cry:
 
Mitglied seit
06.12.2003
Beiträge
5.361
Reaktionen
102
Aber die Aussage ist doch Richtig!
Der Traum von Europa, nämlich dass es einem besser geht und dass man in Frieden leben kann. Das bringen die Menschen mit. Den Glauben, dass es sich lohnt hier bei uns zu leben.
Ich sehe nicht, warum Du das anders sehen könntest.
Was du hier schreibst und was Schulz meinte sind so schöngeistige, idealistische Ideen wie Meinungsfreiheit, Friede, Gleichheit usw.
Zeig mir doch bitte Untersuchungen die diese Dinge abfragen und dann auch noch das reale Verständnis der Flüchtlinge diesbezüglich abfragen bzw. untersucht (bei Befragungen kann man alles mögliche behaupten). "Meinungsfreiheit finde ich toll, aber bitte meine Religion darf man nicht kritisieren k thx bye" wird da nämlich gerne dabei sein.
Das ist auf dem Level von Kommunisten die meinten die Arbeiter werden garantiert morgen sich ihnen anschließen und dann kommt ganz bestimmt die Weltrevolution, denn sie habe doch alle Marx gelesen und es ist doch so schön logisch zwingend. Komplette Realitätsverweigerung.
 
Mitglied seit
07.04.2003
Beiträge
22.298
Reaktionen
997
Aber die Aussage ist doch Richtig!
Der Traum von Europa, nämlich dass es einem besser geht und dass man in Frieden leben kann. Das bringen die Menschen mit. Den Glauben, dass es sich lohnt hier bei uns zu leben.
Ich sehe nicht, warum Du das anders sehen könntest.
Ich glaube damit sind eher Identifikation mit europäischen Werten wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gemeint. Den teilen am ehesten noch die Flüchtlinge aus der Ukraine, weil sie genau dafür 2014 auf den Maidan gegangen sind und jetzt von Russland getötet werden. Dass der arabische Frühling hingegen jemals einen demokratischen oder rechtsstaatlichen Kern im westlichen Sinne gehabt hätte, ist reines Wunschdenken.
 
Mitglied seit
07.04.2003
Beiträge
22.298
Reaktionen
997

Surprise, das ist wirklich völlig unerwartet und ein bislang noch gänzlich unbekannter Fakt:

Judenfeindliche Aussagen finden bei Muslimen doppelt so starke Zustimmung wie im Rest der Bevölkerung. Das zeigt eine Allensbach-Umfrage. Politiker meiden das Thema aber, weil es ihre Haltung zur Zuwanderung infrage stellt. Andere Länder sind da weiter.

Wir halt nicht, wapdap.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.575
Reaktionen
313
Muss man halt mehr aufklären und gegen antisemitische Aussagen vorgehen.
Oder einfach weniger rein lassen, aber das ist zu einfach oder rassistisch oder so. Sollte man mal Hengameh fragen.
 
Mitglied seit
13.06.2005
Beiträge
18.265
Reaktionen
496
Ort
Baden/Berlin

Surprise, das ist wirklich völlig unerwartet und ein bislang noch gänzlich unbekannter Fakt:



Wir halt nicht, wapdap.
Das trifft mich jetzt vollkommen unerwartet aus heiterem Himmel. Das hätte ich wirklich Niemals(!) erwartet!

pikachu-shocked-face-stunned.gif
 
Mitglied seit
12.05.2001
Beiträge
1.539
Reaktionen
63
hmm, dann lass uns mal ganz grob zahlen rechnen. anzahl muslime in deutschland in absoluten zahlen: zwischen 5,3 und 5,6 millionen.
nehmen wir einfach 5,5 millionen. von denen stimmen 46% antisemitischen aussagen zu, dann kommen wir auf absolut ca. 2,5 millionen muslime. bei der gesamtbevölkerung von 83 millionen deutschen stimmen 22% antisemitischen aussagen zu. macht summasummarum ca. 18 mio menschen.

selbst wenn ich quasi alle muslime deutschlands zu den antisemiten rechne so wie mackiavelli und co. das selbstverfreilich tun, repräsentieren diese "nur" ca. ein viertel der gesamtmenge an antisemiten.

surprised pikachu sieht ein bisschen anders aus. umgekehrt wird viel eher ein schuh daraus. die rechte ecke versucht nämlich schon seit geraumer zeit den eindruck zu erwecken, antisemitismus der neuzeit sei mehr oder weniger ein exklusiv muslimisches phänomen und die paar blaunen und braunen im antisemitischen meer seien in wirklichkeit kaum mehr auszumachen. oder irgendwie so ähnlich, blaune und braune scheiße kann man ob ihrer unerträglichen dumheit selten leicht wiedergeben.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
1.907
Reaktionen
521
Ort
Hamburg
Gibt ja verschiedene Formen des Antisemitismus.

"Hegt einige Vorurteile gegenüber Juden"
vs
"Hängt vielen Verschwörungstheorien über Juden an"
vs
"Setzt dies im Zweifel in Gewalt gegenüber Juden um"

Kann also schon sein, dass bei noch "schlimmeren" Formen des Antisemitismus der Mix anders aussieht.
 
Mitglied seit
12.05.2001
Beiträge
1.539
Reaktionen
63
würde ich auch nicht unbedingt bezweifeln und mir liegt nichts ferner als irgendwelche steinzeitmuslime zu verteidigen.

ich warne nur vor der übernahme dieses rechtsaußennarrativs, nach dem für antisemitismus im modernen deutschland nur noch der moslem verantwortlich ist und niemand sonst.
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.575
Reaktionen
313
Was spricht denn dagegen alle Muslime abzuweisen und zusätzlich allen deutschen Antisemiten die Staatsbürgerschaft zu entziehen? Problem solved, Stirling for Kaiser.

Oder man lässt sie im Asow Regiment kämpfen, da passen die doch gut rein und können noch was sinnvolles tun :deliver:
 

Celetuiw

StarCraft: Brood War
Mitglied seit
01.04.2008
Beiträge
1.443
Reaktionen
134
Gibt es eine Hierachie, welche Flüchtlinge mit Hass auf andere Gruppen wir aufnehmen sollen und welche nicht?
Passen Kurden die die Türken hassen besser zu uns? Wie stehts mit Juden, die Vorurteile gegenüber Muslimen haben? Sollen wir die auch ausweisen?

Mir ist schon klar, dass Antisemitismus in arabischen Gesellschaften ein Problem ist, dass ich hier auch nicht verharmlose. Das in der Flüchtlingsdebatte zu instrumentalisieren, ist aber unredlich. Allein aus der Tatsache, dass hier (auch) Menschen aufgenommen werden, die schlimme Vorurteile pflegen, lässt sich nichts schlussfolgern.
 
Mitglied seit
11.07.2021
Beiträge
93
Reaktionen
24

Surprise, das ist wirklich völlig unerwartet und ein bislang noch gänzlich unbekannter Fakt:



Wir halt nicht, wapdap.
Die Artikel auf tagesschau.de dazu sind immer köstlich. Natürlich will niemand es auf den Punkt bringen indem er einfach sagt, dass wir uns die Scheiße mit 2015 selbst eingebrockt haben. Weil Nazi ganz böse und so. Stattdessen erklärt man dieses "Phänomen" zu einem Gesamtdeutschen Problem, das Gesamtdeutschland zu bewältigen habe. Woher dieses Problem nun kommt, darüber kann man freilich nur spekulieren. Ganz ganz schwer die Ursache dafür zu finden. Warscheinlich sogar unmöglich.

Mir ist schon klar, dass Antisemitismus in arabischen Gesellschaften ein Problem ist, dass ich hier auch nicht verharmlose. Das in der Flüchtlingsdebatte zu instrumentalisieren, ist aber unredlich. Allein aus der Tatsache, dass hier (auch) Menschen aufgenommen werden, die schlimme Vorurteile pflegen, lässt sich nichts schlussfolgern.
Man kann die Aufnahme der Flüchtlinge 2015 gut oder schlecht finden, aber dass der zunehmende Antisemitismus etwas mit den 2015 aufgenommenen Menschen zu tun hat, das kann man schon ziemlich sicher schlussfolgern. Wir können auch noch 1000 Jahre Probleme nicht beim Namen benennen weil es "unredlich" ist. Mir geht es aber mittlerweile ziemlich auf den Sack äußerst subtil für etwas verantwortlich gemacht zu werden, für das ich überhaupt nichts kann. Mal ganz davon abgesehen, dass die Artikel ja wieder von den gleichen Truppen geschrieben werden, die damals schon taub für jegliche Kritik an der Aufnahme von zu vielen muslimischen Flüchtlingen waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
4.575
Reaktionen
313
Ich meine, dass Juden den meisten Menschen genetisch überlegen sind und Übermenschen möchte jede Gesellschaft haben.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
3.556
Reaktionen
550
Gibt ja verschiedene Formen des Antisemitismus.

"Hegt einige Vorurteile gegenüber Juden"
vs
"Hängt vielen Verschwörungstheorien über Juden an"
vs
"Setzt dies im Zweifel in Gewalt gegenüber Juden um"

Kann also schon sein, dass bei noch "schlimmeren" Formen des Antisemitismus der Mix anders aussieht.

Das ist mit ziemlicher Sicherheit so, würde ich sagen. Allerdings ist es wohl auch mit ziemlicher Sicherheit so, dass die Aussagen aufgrund unterschiedlicher Sozialisation unterschiedliche Dinge aussagen. Wer als autochthoner Deutscher echte antisemitische Vorurteile hegt ist mutmaßlich ein Fall gescheiterter politischer Sozialisation unter ziemlich idealen Voraussetzungen. Wer als Muslim in Deutschland aufgewachsen ist, für den gilt das analog genauso. Wer als Muslim mit 20 oder so hier angekommen ist eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
1.907
Reaktionen
521
Ort
Hamburg
Agree -- steht nur zu befürchten, dass die Lage auch bei hier aufgewachsenen Muslimen nicht so rosig ist.
Was man qualitativ dazu hört ist ja, dass es auch noch in Elternhäusern der 2. & 3. Generation zu den "Basics" gehört, welche den Kindern vermittelt/vorgelebt werden.

Was wiederum damit zu tun hat, dass die Fälle der -wie du es nennst- gescheiterten politischen Sozialistation unter Muslimen häufig sind, weil die Religion nicht nur aus kulturelles, sondern auch als politisches Abgreenzungsmerkmal dient.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
3.556
Reaktionen
550
Agree -- steht nur zu befürchten, dass die Lage auch bei hier aufgewachsenen Muslimen nicht so rosig ist.
Was man qualitativ dazu hört ist ja, dass es auch noch in Elternhäusern der 2. & 3. Generation zu den "Basics" gehört, welche den Kindern vermittelt/vorgelebt werden.

Was wiederum damit zu tun hat, dass die Fälle der -wie du es nennst- gescheiterten politischen Sozialistation unter Muslimen häufig sind, weil die Religion nicht nur aus kulturelles, sondern auch als politisches Abgreenzungsmerkmal dient.

Jetzt nichts für ungut, aber das sind erst mal unbelegte Behauptungen deinerseits. Natürlich ist mir auch klar, dass im Schnitt die autochthone Bevölkerung wünschenswertere Einstellungen zu allem möglichen hat als die muslimische Bevölkerung. Aber es ergibt keinen Sinn darüber "qualitativ" zu reden, weil das pure selection on the DV ist: "Qualitative" Betrachten, wie du sie verstehst, werden problembezogen gemacht, nicht wahllos. Meine Vermutung ist, dass die quantitative Betrachtung ähnliches zutage bringen würde wie die quantitativen Betrachtungen hier: https://broodwar.net/forum/threads/flüchtlingsströme-richtung-europa-2.242476/page-16#post-6877287
 
Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge
7.576
Reaktionen
923
Menschen mit Geld sind natürlich immer gerne gesehen :troll:.

Du meinst die internationale Finanzelite wird in der BRD GmbH gerne gesehen?

Ich meine, dass Juden den meisten Menschen genetisch überlegen sind und Übermenschen möchte jede Gesellschaft haben.

So ist das eben bei Herrenrassen. :deliver:
Ein Gespräch a lá bw.de, wie man es einfach für die Nachwelt bewahren muss. :rofl2:
 
Oben