Energiepreise was tun?

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gas ist btw. suewag, bin da aber schon seit 10 jahren.

stadtwerke haben den strompreis von 0,25€/kWh auf 0,34€/kWh angehoben.
 
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Bei uns hat sich der Strompreis bisher "nur" verdoppelt. D.h. dann wahrscheinlich, dass sie jetzt noch mehr verlangen und dann nächstes jahr ne fette Nachzahlung ansteht.

...
Ka wie das laufen soll tbh
 
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Hausstrom: 23 auf 39,x Cent
Wärmepumpenstrom: 16 auf 28,x Cent

Wir verdienen schon beide nicht schlecht, aber auch nicht mega gut. Gehen mit zusammen ~6.5k netto nach Hause. Keine Kinder, nix. Trotzdem spürt man die Teuerung so komplett absurd. Will und kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie andere Leute das machen. Ne Friseurin geht mit was im Monat nach Hause? 1k netto? 1.2k netto? Würde ich meinen Hintern nicht mehr für ausm Bett quälen und Stütze nehmen. Bleibt dir am Ende noch mehr und das ganze sorgenfrei
 
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Habe die Woche ein Angebot meines Anbieters bekommen:
37c/kwh + 12€ Grundgebühr pro Monat mit Preisgarantie für 12 Monate. Aktuell zahle ich 18 cent und 9 Euro Grundgebühr, den Tarif kann ich ohne Preisgarantie auch weiterhin erstmal behalten :ugly:
 
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Wo in Hamburg gibt es das noch? :ugly:
Heute gabs die Mitteilung von 31ct auf 49ct. Zukünftig 250€ Abschlag im Monat. :rofl2:
Bei wem bist Du? Ich bin in HH bei Vattenfall aber hab von denen einfach nix gehört. Oder hab ich evtl Glück weil ich eh schon immer den teueren Ökostrom bezogen hab und sich da nicht viel tut?
 

parats'

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Bei wem bist Du? Ich bin in HH bei Vattenfall aber hab von denen einfach nix gehört. Oder hab ich evtl Glück weil ich eh schon immer den teueren Ökostrom bezogen hab und sich da nicht viel tut?
Hamburg Energie. Vattenfall hatte bis Ende Oktober noch 44ct für Neukunden, die haben jetzt aber angeglichen und es ist egal ob ich Hamburg Energie oder Vattenfal nehme. Wenn ich ein Vergleichsportal bemühe, dann bin ich bei beiden Anbietern schon am unteren Ende. :ugly:
Zugegeben haben wir auch einen relativ hohen Verbrauch, den wir denke ich so um 10% gesenkt bekommen mit den letzten Maßnahmen.
 
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Als ob 90% der Zeit Wind wehen würde.
Schöner Traum :8[:
Ich will lieber mein schönen AKWs Krümmel und Stade wieder haben
Also wenn Vattenfall keinen Betrug begeht, dann ist da weder Atom, noch Kohle dabei:


kA wie die das machen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nicht einfach behaupten dürfen
 
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Also wenn ich mich nicht irre, bedeutet das, dass sie die Menge an Strom, die sie dir verkaufen, aus Ökostrom einspeisen. Aber eben nicht immer dann, wenn du es verbrauchst. Also die speisen zB Januar bis Juni 1000kWh Ökostrom ein und jemand anderes von Juli bis Dezember 1000kWh Kohlestrom. Wenn du jetzt 1000 kWh im Jahr verbrauchst und ich auch mit einem Kohlestromvertrag, bezahlst du den Ökostrom und ich den Kohlestrom. Faktisch bekommen wir aber beide in der ersten Jahreshälfte jeweils 500kWh Ökostrom und in der zweiten 500kWh Kohlestrom.

Die genannten Zahlen und Zeiträume sind natürlich quatsch, nur so vom Prinzip her.
 
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Bei wem bist Du? Ich bin in HH bei Vattenfall aber hab von denen einfach nix gehört. Oder hab ich evtl Glück weil ich eh schon immer den teueren Ökostrom bezogen hab und sich da nicht viel tut?
Bin zwar nicht in Hamburg aber auch bei Vattenfall und warte auch schon das ganze Jahr auf irgendwas von denen aber kommt nichts.

Grundpreis 15,40 €/Monat
Verbrauchspreis 22,66 Cent/kWh

War auch gerade Jahresabrechnung und spätestens da hätte ich eine Anpassung erwartet aber nichts.
 
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Beziehe auch Ökostrom, bisher tut sich nichts. Arbeitspreis müsste ich nachschauen, Abschlag seit Ewigkeiten bei knapp 60€
 
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Joar, bei mir steigt der Strompreis nur ein wenig. Von 23,x cent/KWh auf schlanke 48,x cent/KWh :ugly:
Das bringt mich jetzt nicht um, aber … fast +110% ist schon eine Ansage.

Da frage ich mich jetzt schon warum der Strompreis so stark steigen muss. Denn wenn man die ganzen exogenen Faktoren wegnimmt bleiben ja immer noch einige Faktoren die man beeinflussen könnte wenn man es denn wollte.
 

Benrath

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Finds beim Strompreis auch unverständlich, dass man das System zwischenzeitlich nicht anpasst, weil der Strom aus Kohle, Wind und Sonne ist ja sonst eigentlich nicht teurer geworden. Das habe ich glaub ich schon mal vor drölf Posts geschrieben.
 
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ich mein laut Verbraucherschutz sind viele der erhöhten Preise mehr durch Profitgier als Not zu erklären - denke hier wird es genauso sein. Ka wieso das nicht entsprechend reguliert wird
 
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Gestern ist bei uns auch der Wisch mit der Erhöhung reingeflattert, hielt sich für Bestandskunden aber doch in Grenzen: von 26,x auf 42,x ct/kWh mit ein paar Euro mehr Grundgebühr. Ökostrom. Abschlag statt 52 Euro jetzt 72 Euro, also alles im Rahmen.
 

Das Schaf

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Naja, ich habe Anfang des Jahres einen Neuvertrag abschließen müssen da gab es nur 40c aufwärts :deliver:
Von daher kommt das meiner Meinung nach nicht so unerwartet
 
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Gestern ist bei uns auch der Wisch mit der Erhöhung reingeflattert, hielt sich für Bestandskunden aber doch in Grenzen: von 26,x auf 42,x ct/kWh mit ein paar Euro mehr Grundgebühr. Ökostrom. Abschlag statt 52 Euro jetzt 72 Euro, also alles im Rahmen.

62% Aufschlag. Absolut im Rahmen. Absolut. Hätten ruhig 150% sein können. :fetti:
 
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Selbst der Gaspreis basiert ja teilweise auf Profitgier von "Investoren".
Da merkt man einfach, dass die Marktwirtschaft mittlerweile ein Irrweg ist. Dank moderner (Informations-) Technologien wäre eine Planwirtschaft absolut machbar und sinnvoll.
 
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Lol, genau. Planwirtschaft klappt bestimmt viel besser, gerade was die Allokation von Kapital angeht.
 
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Jo, das kann schon funktionieren. Vor allem für ausgewählte, kritische Branchen.
 
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Die Öl- und Gasförderung, die nicht in Deutschland stattfindet, ist dafür aber bestimmt kein gutes Beispiel.
 
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Finds beim Strompreis auch unverständlich, dass man das System zwischenzeitlich nicht anpasst, weil der Strom aus Kohle, Wind und Sonne ist ja sonst eigentlich nicht teurer geworden. Das habe ich glaub ich schon mal vor drölf Posts geschrieben.
My point exactly. Es gibt eigentlich gerade genügend Gründe dafür, zum Beispiel den Preisbildungsmechanismus mit der Priorität für die teuerste Quelle anzupassen. Zumindest sehe ich nicht warum man jetzt für jeden Strom den Gas-Strom-Preis bezahlen sollte. Das sorgt nur für Windfall-Gains bei allen Anbietern die nicht Gaskraftwerke nutzen. Ich verstehe es wirklich nicht. Das ist gerade für Menschen die das nicht einfach mal so wegstecken können ein echtes Problem … das sich auf einfache Art und Weise zumindest relevant verkleinern ließe.

Selbst der Gaspreis basiert ja teilweise auf Profitgier von "Investoren".
Da merkt man einfach, dass die Marktwirtschaft mittlerweile ein Irrweg ist. Dank moderner (Informations-) Technologien wäre eine Planwirtschaft absolut machbar und sinnvoll.
Puh. So circa alles in einer Marktwirtschaft basiert auf der Profitgier von Menschen. Eine Planwirtschaft funktioniert auch irgendwie, allerdings muss man sich bewusst sein, dass es im Detail einen Haufen Ineffizienzen geben wird. Und mit "ein Haufen" ist wirklich ein riesiger Haufen gemeint. Das äußert sich dann in deutlichen Wohlfahrtsverlusten.
Es gibt halt schon einige Gründe, jenseits der sektoralen Gewichtung in Richtung Schwerindustrie, wegen derer das Leben in der SU für den Durchschnitt vergleichsweise beschissen war.
Was es braucht ist eine sinnvolle Regulierung relevanter Märkte. Gerade auf dem Strommarkt ist es ja ironischerweise so, dass aktuell genau der Markteingriff in den Preisbildungsprozess dieses Problem produziert, und eine freie Preisbildung weniger unerwünschte Nebeneffekte hätte.
 
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Ist das denn wirklich so? Ich dachte, die Merit-Order sei einfach, wie sich die Preise am Strommarkt bilden?
Wenn zu einem beliebigen Zeitpunkt eine gewisse Menge an Strom benötigt wird, ist doch klar, dass der Marktpreis zu diesem Zeitpunkt dem höchsten Preis entspricht, der für eine Einheit Strom bezahlt werden muss zu genau diesem Zeitpunkt.
Alles andere hieße ja, dass Anbieter ihren Strom unter dem Marktpreis anbieten sollten, nur weil ihre Produktionskosten deutlich niedriger sind.
Das Problem entsteht wesentlich, weil wir Strom nicht in nennenswerter Menge speichern können und daher Verbrauch und Angebot zu jedem Zeitpunkt im Gleichgewicht sein müssen.
 

parats'

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Das Problem entsteht wesentlich, weil wir Strom nicht in nennenswerter Menge speichern können und daher Verbrauch und Angebot zu jedem Zeitpunkt im Gleichgewicht sein müssen.
Auch eine Speicherung würde das Problem des Gleichgewichts aus Erzeugung und Verbrauch um die 50Hz nicht beheben. Physikalische Gesetzmäßigkeiten lassen sich nicht aushebeln, aber du hast recht, dass durch die fehlende Speicherung eine Synchronität inhärent vorhanden sein muss. Könnte man Erzeugung und Verbrauch nennenswert durch Speicherung entkoppeln, müsste man "den Strom" auch nicht als eine Einheit betrachten. Die aktuelle Gestaltung bei der Preisfindung ergibt so aber schon Sinn, denn bei der Stromerzeugung gilt aktuell eben alles oder nichts (wobei nichts einzuschränken wäre mit Lastabwürfen etc. pp.).

Mein einziger Lichtblick ist ein nennenswerter Ausbau der Speicherkapazitäten, anders sehe ich nicht, wie man jemals komplett auf EE umsteigen will.
 
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Ist das denn wirklich so? Ich dachte, die Merit-Order sei einfach, wie sich die Preise am Strommarkt bilden?
Wenn zu einem beliebigen Zeitpunkt eine gewisse Menge an Strom benötigt wird, ist doch klar, dass der Marktpreis zu diesem Zeitpunkt dem höchsten Preis entspricht, der für eine Einheit Strom bezahlt werden muss zu genau diesem Zeitpunkt.
Alles andere hieße ja, dass Anbieter ihren Strom unter dem Marktpreis anbieten sollten, nur weil ihre Produktionskosten deutlich niedriger sind.
Das Problem entsteht wesentlich, weil wir Strom nicht in nennenswerter Menge speichern können und daher Verbrauch und Angebot zu jedem Zeitpunkt im Gleichgewicht sein müssen.
Ja schon. Bei Merit-Order hast Du Recht, aber es ist ja schon so, dass wir zum Beispiel mit mehr Grundlastkapazität (aka AKW) genau diese Zeitanteile bei denen die Gaskraftwerke den Spotpreis setzen deutlich zurückgehen dürften.
 
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