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Die Bundeswehr eine lachnummer?

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Ne, das passt schon zur geheimen Doktrin: Blitzkrieg Deluxe. Innerhalb von 24 Stunden bis zum Ural.
 
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Erstmal muss die russische Armee überhaupt soweit kommen. Vorher fällt deren fuhrpark auseinander.
 
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Dass die Soldaten sich etwas Munition als Souvenir mit nach Hause nehmen, kommt wohl öfter vor. Ein Verwandter hat mir mal seine kleine Patronensammlung gezeigt. Das war allerdings Übungsmunition.
Da es aber auch Übungen mit scharfer Munition gibt, sollte es auch da nicht unmöglich sein. Ich bezweifle, dass die BW genug Praktikanten hat, um nach jeder Übung alle Hülsen einzusammeln und durchzuzählen.
Das mit den Gewehren klingt erstmal bedenklich, aber um ehrlich zu sein: Die BW ist ein Riesenbetrieb mit hunderttausenden Leuten und Waffen. Mich würde eher positiv überraschen, wenn da nie was wegkäme ...
 
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https://www.n-tv.de/politik/Maschinengewehre-verschwinden-spurlos-article21298852.html

Okay, wie bekomme ich ein Maschinengewehr plus Munition unauffällig bei Seite?
Sowas geht wirklich schnell, gerade im einsatzland geht so viel verloren während man draussen ist. Sowas ist nicht neu, passiert jedes Jahr und war früher sogar weitaus umfangreicher als heutzutage. Bsp in der nva war sowas soweit ich von ehemaligen nva offizieren gehört habe monatlich der Fall.

Tricky wird es wenn wie im Standort unna bewusst waffen gestohlen werden. Da sind allerdings alle im laufe der Jahre wieder aufgetaucht.
 

parats'

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Es verwundert mich einfach, ich mein so ein MG ist ja wirklich nicht unauffällig und sicherlich auch relativ gut zuzuordnen. Munition oder auch Ausrüstung sehe ich ja noch ein, das ist klein und handlich (größtenteils :ugly:).
 
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Ein MG zu verlieren ist schon relativ krass.
Aber wie schon gesagt: Die Bw ist eine riesen Organisation mit hunderttausenden von Leuten. Teilweise sind zehntausend Soldaten gleichzeitig draussen für Wochen unterwegs, im Wald bei Dunkelheit, im Regen, üben stressige Situationen wo man ganz schnell von A nach B muss und dass dort Sachen verloren gehen gehört zum Alltag. Gerade bei Waffen ist man natürlich besonders sensibel und es wird mehrfach am Tag auf Vollzähligkeit geprüft, aber verhindern lassen sich diese Verluste nicht zu 100 %.
Das MG liegt dann auch nicht irgendwo auf der Straße oder beim Bäcker und wird "gefunden", sondern irgendwo auf einem riesen Übungsplatz in einem unzugänglichem Waldstück in einem Busch, wo es bei einem kurzen Fahrzeughalt durch einen dummen Zufall runtergefallen ist.

Wenn so ein "Fehl" auffällt wird in der Regel alles getan, um die Waffe wiederzufinden. Bei einem MG kann man davon ausgehen, dass die ganze Kompane (>100 Mann) einen ganzen lang Tag rausfährt und von morgens bis abends alle Orte absucht, wo es sein könnte. Wird es trotzdem nicht gefunden, dann gibts ne Verlustmeldung.

Munition als Andenken ist eher ein alter Hut. Die Strafen sind inzwischen so hart geworden und alle die bei der Bw sind, wollen ihren Job behalten (großer Unterschied zu Wehrpflichtarmee), dass Munition nicht mehr einfach so eingesteckt wird, wie das früher der Fall war.
 
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parats'

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So ein Micro-GPS/Galileo/GLONASS-Transponder würde die Kosten sprengen, oder? ;)
Ja, die dinger wiegen inkl. der eigenen Stromversorgung etwas, aber macht dies den Kohl fett?
 
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250.000 Waffen mit Transpondern auszustatten und dauerhaft logistisch zu versorgen, hört sich für mich nach einem ziemlichen Aufwand an.
Was soll damit erreicht werden? Die Kosten der verlorenen Waffen sind miminal im Vergleich zu sonstigen Ausgaben und Betriebskosten. Kriminaltechnisch spielen diese Waffen wohl auch keine Rolle.
Insofern würde ich sagen: lohnt sich nicht.

Ich hätte aber vor allem große Bedenken alle Waffen zu taggen, weil der Feind sicher Möglichkeiten finden wird das auszunutzen und damit wäre das Leben der Soldaten im Einsatz gefährdet.
 

Benrath

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Naja nicht die Bundeswehr sondern der Zulieferer. Macht halt für ne bessere Schlagzeile
 

parats'

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Naja, per PayPal hätten die BW noch den Käuferschutz ziehen können. :troll:
 
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Was ich mich dabei immer Frage, wie wird die Wartung zukünftig gewährleistet. Ist das Problem der bisherige Flotte nicht der Wartungsstau?
Der derzeitige Wartungsstau entsteht dadurch, dass der Tornado und damit Ersatzteile nicht mehr produziert werden und daher ständig Teile des vorhandenen Bestandes kannibalisiert werden müssen um den Rest am Laufen zu halten.

Die Wartung wird dann wohl genauso funktionieren wie mit der Schweizer Luftwaffe, die afaik ebenfalls über F-18 verfügt - oder in jedem anderen Land, das Amijets hat.
 
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Unterschrieben ist noch nichts und die Opposition schießt sich auf die Thematik schon ein.

Außerdem ziehen Airbus und das Bundesland Bayern alle Register, um uns noch mehr teure Schrottmaschinen von unserem deutsch-französischen Leuchtturmprojekt Airbus anzudrehen.
 
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Pragmatisch und im stile unserer bw wäre leasing incl Piloten. Wie mit den israelischen drohnen
 
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Unterschrieben ist noch nichts und die Opposition schießt sich auf die Thematik schon ein.

Außerdem ziehen Airbus und das Bundesland Bayern alle Register, um uns noch mehr teure Schrottmaschinen von unserem deutsch-französischen Leuchtturmprojekt Airbus anzudrehen.

Wo ist nochmal dein rüstungsindustrie patriotismus hin verschwunden? Der franzose ist derzeit doch einfach der viel verlässlichere partner als der ami. Schon morgen kann trump wegen irgend nem furz beleidigt sein und alles einfrieren. Planungssicherheit sieht anders aus.
 

parats'

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Ich glaub da überwiegt einfach die antipathie. :ugly:
 
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Hab mir die ersten paar Seiten des ersten Links durchgelesen. Ganz schön langweilig.
Ein paar Verrückte wollen sich auf ein Bürgerkriegsszenario vorbereiten und sich in irgendeinem Kaff verschanzen. So what, lass sie sich verschanzen, so gehen sie niemandem auf den Keks.
 

Misfit

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naja, macht schon einen unterschied ob es irgendein random spinner ist dessen aktivitäten nicht über wütende facebookposts rausgehen, oder ob es eben leute sind die aktiv schießtraining machen, sich illegale waffen besorgen wollen und gut vernetzt in der bundeswehr, burschenschaften, ib, referent im landtag für die afd, usw.
 

parats'

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Im Zuge des KSK Themas bei der BW ist jetzt aufgefallen, dass ein bisschen was fehlt.
Natürlich unklar ob das Zeug entwendet wurde oder einfach natürlicher Schwund ist. Aber 62kg Sprengstoff ist gefühlt jetzt auch nicht so wenig.

Nach der Enttarnung von Rechtsextremisten bei der Eliteeinheit KSK sind massenweise Munition und Sprengstoff nicht auffindbar. Der Bundeswehr-Generalinspekteur warnt, dass diese bei Attentaten eingesetzt werden könnten.


https://www.spiegel.de/politik/deut...enzial-a-cd08f92d-8650-4282-8c4a-4e8a0edce356
 
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Damit lässt sich sicherlich der ein oder andere Reichstag sprengen.
 
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Diese ganze Sache regt mich natürlich massiv auf.

Ich sehe massives Führungsversagen auf Ebene der Kompaniechefs, Bataillonskommandeure und natürlich beim Kommandeur des KSK. Es ist die ureigenste Pflicht der Vorgesetzten solche Exzesse in den Griff zu bekommen. Wofür sonst braucht man Offiziere. Aber werden diese Herren bestraft? Nein, die wurden schon lange wegbefördert, oder sitzen sogar in den Prüfungskommissionen, die jetzt Besserung bringen sollen. Was für eine verlogene Veranstaltung.
Haltung, Verantwortung übernehmen? Fehlanzeige. Am schlimmsten ist der aktuelle Kommandeur, der von seinem Führungsversagen mit einem "Brandbrief" ablenken will. Was ist das für ein Führer, der einen offenen und diffamierenden Brief an seine Truppe schickt, anstatt den Laden aufzuräumen?

Die öffentliche Debatte ist natürlich auch heuchlerisch hoch zehn und von Unwissenheit und Ignoranz geprägt. Was denken die schlauen Kommentatoren eigentlich, was für ein Schlag Mensch das ist, der unter völliger Geheimhaltung in rechtlicher Grauzone und darüber hinaus auf Befehl des Parlaments in fremde Länder fliegt und dort Menschen tötet und sein eigenes Leben aufs Spiel setzt? Natürlich sind diese Leute anders sozialisiert, als Jan-Malte aus dem Soziologiestudium. Ein schlechter Tag im Leben eines Elitesoldaten ist wenn Menschen wiederrechtlich getötet werden, aber doch nicht wenn besoffen ein paar Schweineköpfe fliegen. Und natürlich sind diese Leute rechts, einige sind auch bestimmt sehr rechts aber man wird keine Spezialeinheit auf diesem Niveau weltweit finden, bei der das nicht der Fall ist.
 
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Da ist sicherlich was dran. Aber es ist nochmal ein gehöriger Unterschied, ob man einfach politisch rechts eingestellt ist oder mehr oder weniger unverblümt auf einen Umsturz der FDGO hofft.
 

parats'

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Ich kann mackia aber schon irgendwie verstehen. Momentan geht nämlich als "ach herrje was sind das denn für Barbaren beim KSK, gibts ja nicht" durch die Medien. Es ist halt verlogen und wenn sich dann auch noch Vorgesetzte wegducken ist es einfach nur peinlich. Du ziehst mit diesem Aufgabenprofil halt natürlich alles extreme irgendwie an.
 
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Ne ganz andere Frage ist allerdings, ob man sowas wie das KSK wirklich unbedingt braucht oder nicht auch weniger abgeschottete spezialisierte Einheiten reichen würden.
 
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Wenn solche spezialeinheiten nur mit dreckigen nazis funktionieren muss man sie meiner meinung nach umgehend auflösen. Kann ja nicht sein, dass man sich die terroristen von morgen auch noch selber züchtet.
 
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Ich muss aber sagen, ich habe auch ein wenig Angst davor was diese gut ausgebildeten Elitesoldaten machen wenn sie ihren Job los sind. Klar, wird nicht jeder gleich gekündigt - aber züchten wir uns nicht eine 'RAF von rechts' an?
Kein Grund sie nicht aufzulösen, aber ich bin bei dem verschwundenen militärischen Material schon stutzig geworden.
 
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