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Deutschland: Wahlen 2021

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Ich schätze das sind viele CDU-Wähler, die einfach minus 30 Bock auf den Laschet haben. Weil den halt wirklich niemand haben möchte. Hätte die CDU einfach nen Stein nominiert, wäre das beim Volk besser angekommen.
Passt halt nur so mäßig als Begründung, wenn die CDU gleichzeitig auch wieder hoch geht
 
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Passt halt nur so mäßig als Begründung, wenn die CDU gleichzeitig auch wieder hoch geht
Ich weiß es natürlich nicht, kann mir bei der CDU aber eher vorstellen, dass die Wähler von der SPD oder Nichtwähler anziehen können. Bei der FDP sehe ich nur ehemalige CDUler als "Reservoir".
Aber vielleicht lassen sich die Grünen-Wähler tatsächlich von dem Wiki-Skandal beeinflussen :deliver:
Oder die Umfragen sind mal wieder scheiße.
 

parats'

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Passt halt nur so mäßig als Begründung, wenn die CDU gleichzeitig auch wieder hoch geht
Aktuellen Umfragen nach, geht der Support bei den Grünen doch zurück. Ist auch kaum verwunderlich, da wohl kaum nach Fachkompetenz sondern eher Glaubwürdigkeit gewählt wird. Auch wenn es eigentlich nur Kleinigkeiten waren, kann ich mir kaum vorstellen, dass sowas spurlos an ihr vorbei geht. Vor allem weil sie noch nie ein Amt hatte, dessen Reputation sie nun retten könnte.
 

Benrath

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Nein sie hat keinen Master, sie hat einen LL.M! Das ist etwas GANZ anderes als ein richtiger Master, wie du ihn vielleicht aus der Ökonomie kennst. Das ist ein reiner Bezahlabschluss, bei dem niemand durchfällt und eine reine juristische Zusatzqualifikation, mit der man eigentlich nur nachweist, dass man ganz passabel Englisch spricht. Jeder Jurist weiß das, kaum ein Nichtjurist weiß das. Die Devise heißt dort "pay your fee, get your degree" und die LSE ist darüber hinaus dafür bekannt jeden Trottel zu nehmen. Aber selbst an Eliteunis bekommt jeder den Wisch, der dort angenommen wird. LL.M. sind für Unis reine Finanzvehikel, das sind nicht dieselben Kurse wie reguläre Masterabschlüsse, sondern Federschmuck für ausländische Juristen. Deswegen siehst du auch kaum einen englischen oder amerikanischen Anwalt mit einem LL.M.


Und genau auf dein Fehlverständnis hat sie spekuliert. Genau das ist auch mein Problem mit den Angaben. Im Übrigen machen richtige Juristen diesen Zusatzwisch in der Regel nach dem Staatsexamen. Sie hat nicht mal einen Bachelor oder ein Diplom oder irgend einen richtigen Abschluss von einer richtigen Uni. Und seit wann war ein Vordiplom jemals ein Abschluss?

Erster Satz Wikipedia:


Also, nein, sie hat keinen einzigen echten Uniabschluss.



Nett von Dir, dass du belegst, dass ihre Lügen verfangen.
Orly


Ist halt ein Uni Abschluss egal wie du dich windest. Ich geh ja mit dass es nix besonderes ist und man sich den quasi erkaufen kann, aber das war nicht die Frage. Nur weil du es dir zurecht definierst was ein "richtiger" Uniabschluss ist, wird es nicht wahr. Bleib halt bei den Fakten

On topic ist es auch lustig dass sich hier leute aufregen die nie grün wählen würden, so wie die ganze konservativen Skandale anscheinend niemand von der konservativen Wahl abhalten kann. Die Leute wählen wohl doch eher nach Lager und Gefühl als nach Person
 
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Ist halt ein Uni Abschluss egal wie du dich windest. Ich geh ja mit dass es nix besonderes ist und man sich den quasi erkaufen kann, aber das war nicht die Frage. Nur weil du es dir zurecht definierst was ein "richtiger" Uniabschluss ist, wird es nicht wahr. Bleib halt bei den Fakten

Du kannst mir glauben oder halt nicht glauben, aber dieser Abschluss qualifiziert dich quasi für gar nichts, erst Recht nicht in Deutschland, darum würde ein Deutscher Jurist - und erst Recht ein deutscher "Völkerrechtler" - niemals einen LL.M. als richtigen Studienabschluss sehen.

Abgesehen davon ist das ein Postgrad Federschmuck. Irgendwie doof, wenn man nicht mal einen Grad Abschluss hat. Nicht vergessen, die Frau hat nie einen deutschen Studienabschluss erlangt (heute könnte sie damit nicht mal mehr den LL.M. machen, damals waren die Regeln laxer, weil die Idee von Ausländern für einen wohlklingenden Quatschtitel viel Geld zu kassieren und damit die eigenen Studenten querzusubventionieren in UK noch recht neu war).

Oder anders gefragt: wie würdest du einen Kandidaten sehen, der zunächst behauptet er wäre "Industrieökonom" und hinterher herauskommt, dass er in den 90ern mal an einer mittelmäßigen Uni "Politik" und "Wirtschaftskunde" auf Diplom studiert hat, damit nicht übers Vordiplom hinausgekommen ist und sich dann an einer viertklassigen Uni einen MBA gekauft hat? Wär das für dich ein qualifizierter Akademiker, so wie du selbst?


On topic ist es auch lustig dass sich hier leute aufregen die nie grün wählen würden, so wie die ganze konservativen Skandale anscheinend niemand von der konservativen Wahl abhalten kann. Die Leute wählen wohl doch eher nach Lager und Gefühl als nach Person

Glaubs oder nicht, ich war sogar mal Parteimitglied und würde nicht ausschließen wieder Grün zu wählen, wenn sie mal von dieser Identitätspolitikscheisse wegkommen und ihren Markenkern verfolgen - den Umwelt- inkl. Tierschutz.
 
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Benrath

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Du kannst mir glauben oder halt nicht glauben, aber dieser Abschluss qualifiziert dich quasi für gar nichts, erst Recht nicht in Deutschland, darum würde ein Deutscher Jurist - und erst Recht ein deutscher "Völkerrechtler" - niemals einen LL.M. als richtigen Studienabschluss sehen.

Abgesehen davon ist das ein Postgrad Federschmuck. Irgendwie doof, wenn man nicht mal einen Grad Abschluss hat. Nicht vergessen, die Frau hat nie einen deutschen Studienabschluss erlangt (heute könnte sie damit nicht mal mehr den LL.M. machen, damals waren die Regeln laxer, weil die Idee von Ausländern für einen wohlklingenden Quatschtitel viel Geld zu kassieren und damit die eigenen Studenten querzusubventionieren in UK noch recht neu war).

Oder anders gefragt: wie würdest du einen Kandidaten sehen, der zunächst behauptet er wäre "Industrieökonom" und hinterher herauskommt, dass er in den 90ern mal an einer mittelmäßigen Uni "Politik" und "Wirtschaftskunde" auf Diplom studiert hat, damit nicht übers Vordiplom hinausgekommen ist und sich dann an einer viertklassigen Uni einen MBA gekauft hat? Wär das für dich ein qualifizierter Akademiker, so wie du selbst?




Glaubs oder nicht, ich war sogar mal Parteimitglied und würde nicht ausschließen wieder Grün zu wählen, wenn sie mal von dieser Identitätspolitikscheisse wegkommen und ihren Markenkern verfolgen - den Umwelt- inkl. Tierschutz.
Das hat nichts mit Glauben zu tun. Hat sie einen Abschluss oder nicht?
 
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Wie lange es wohl dauern wird bis man den Pädoscheiss aus den 70ern wieder aus dem Wandschrank holt? Das ist doch normalerweise die Trumpfkarte. Gibts da schon NZZ-Artikel zu? Oder reicht ACAB will Hunde, Einfamilienhäuser und Autofahren verbieten noch?

Meint ihr die Grünen machen jetzt das Habeck-Gambit wie die Spon-Tante da gefaselt hat oder sitzen die das aus?

€dit:

ph7shvbodh471.jpg


Gerade zufällig auf reddit gefunden aber passt gut. Neue Soziale Marktwirtschaft. :rofl2:
 
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Keinen richtigen, nein. Deswegen habe ich immer von - richtigem - Studienabschluss geschrieben. Keine Sorge, ich drücke mich schon formal korrekt aus ;)
Und die Lüge lag doch auch eher in der Behauptung einen Bachelor zu haben. Ein Bachelor ist ein Studienabschluss, ein Vordiplom nicht. Oder wie willst du das erklären? Hat sie sich da auch einfach vertan?
 
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Meint ihr die Grünen machen jetzt das Habeck-Gambit wie die Spon-Tante da gefaselt hat oder sitzen die das aus?

so ein Quatsch, 10x eher macht die CDU nen Söder-Gambit.
Hätte Laschet aufgeben, könnte man das nämlich sogar noch nachvollziehen, so wie er von allen Seiten angegangen wurde.

Ist doch sowieso nur klickbaiting um die Twitter Aufregungsmaschinerie schön weiter zu schmieren.
 
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parats'

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Sehe ich auch so, Habeck ist zwar deutlich kompetenter, aber er ist halt ein Mann. Das ist unverzeihlich :mond:
Habeck ist vor allem kein chad sondern einfach ne Weichmuschi.
Der abend als er bei Will/Illner saß und sagte, dass er ACAB den Vorzug lässt wenn sie die Frauenkarte spielen würde hat alles gezeigt.
Wie man einfach so, ohne Druck und von sich aus seine Hoden öffentlich Abschneiden kann ist mir unverständlich. Er hätte x Ausfliluchte bringen können und er bringt genau die Geschlechterfrage.
 

pinko

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Oh, da ist wohl jemand triggert. :top2:
Wenn ACAB das jetzt noch versaut und wir am Ende schwarz gelb haben, dann heißt unser lineup:
- Laschet als Puppetmaster
- Merz als Wirtschaftsminister
- Maaßen als Innenminister
- liberaler Kraftschwanz aka Lindner als Finanzminister

Du kannst davon ausgehen, dass hier bei einigen das Höschen feucht sein wird.
Wenn das so kommt, trete ich einer politischen Partei bei. Oder ich zünde irgendwas an.
 

Gustavo

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Weil ein Politiker umso leichter eine Affäre aussitzen kann, umso etablierter er in Machtpositionen ist. Kann man doof finden, ist aber so. Es geht im Übrigen nicht gegen Grün an sich, sondern gegen ACAB. Wenn die Grünen (und sie) schlau sind, vollziehen sie eine 1A Rochade und nominieren doch Habeck. Baerbock würde als selbstlose Heldin gehen und die Grünen als pragmatische Partei, der die Politik wichtiger ist als die Person. Aber da Baerbock völlig offensichtlich eben unter dem o.g. narzistischen Hochstaplersyndrom leidet, wird sie einen Teufel tun irgendwelche Konsequenzen zu ziehen. Sie wird versuchen es wie die Großen auszusitzen, was ihr nicht gelingen wird, da sie keine der Großen ist.

Ich glaube zwar, dass es medial absolut katastrophal rüberkäme, wenn sie jetzt ACAB gegen Habeck tauschen, aber ich denke es zeigt sich relativ deutlich, dass Habeck letztendlich eindeutig die bessere Wahl gewesen wäre. Das Problem von ACAB ist imho, dass sie eben doch wegen des Frauenbonus gewonnen hat und jetzt in einer so exponierten Rolle ist, dass sie alleine qua "Amt" als junge Kanzlerkandidat als Überfliegerin gilt und an den entsprechenden Maßstäben gemessen wird. Letztlich ließ sich der Status aber weder aus Vita noch aus ihrem Talent als Politikerin ableiten, weshalb jetzt den Leuten auffällt, dass sie eben doch nur eine relativ durchschnittliche Politikervita hat, mit relativ durchschnittlicher politischer Begabung. Das wird innerhalb der Grünen vielleicht nicht so klar, weil sie es dort für ein inhärentes Gut halten, dass jemand eine junge Frau ist, aber in großen Teilen der Republik glaubt man das halt einfach nicht. Das Problem hätte Habeck nicht gehabt, einfach weil Habeck nicht als Ausnahmefigur gesehen worden wäre, sondern eher als untypische Figur für einen Politiker.
 
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Shihatsu

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Wie man einfach nur die PArtei wählen kann ist echt arg. Schaut euch mal an was die Groko im Endspurt gerade alles macht oder nicht macht. Grauselig, CDU und SPD beide ins Gulag.
 
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Äh ja? Nur weil du das Argument ins Lächerliche ziehst und ein "mimimi" davor schreibt, entkräftest du es nicht. Alles in dem Artikel stimmt und ich würde so weit gehen zu sagen, dass ich die Meinung der heutigen SPON Kolumnistin teile: das dürfte für Baerbock (hoffentlich) der Genickbruch sein. Sie hat nicht nur Vertrauen in ihre Glaubwürdigkeit, sondern insbesonder in ihre charakterliche Stärke verspielt. Das ist für jemanden der sich anschickt "anders" zu sein und hauptsächlich damit punkten will, einfach ein k.o. Kriterium. Sie ist nicht etabliert und gefestigt genug, um das einfach in CDU Manier aussitzen zu können. Peinlich ist außerdem höchstens die Editierwut der Baerbock Jünger, die offenbar nicht ertragen können, wenn die Wahrheit über sie auf Wikipedia steht - dass sie nämlich keine richtige Ausbildung hat (nur Vordiplom und gekaufter Abschluss von der Privatuni) und auch sonst keinerlei nachweisliche Kompetenz hat. Wie man es dreht und wendet hat Laschet die in Form von Wahlsiegen und Regierungserfahrung.
Diese Punkte entkräften sich selbst. Man mag ja noch ehrlich darüber streiten können, ob Versprecher und unglückliche Sachäußerungen dieser Art Erwähnung verdienen. Aber so zu tun, als müssten die so dringend in einen Wikipedia-Artikel, dass man hier eine Smoking Gun bezüglich Vertuschung in der Hand hätte, ist hochgradig lächerlich.

Diese Smoking Gun sehe ich auch in Bezug auf ihren Lebenslauf nicht. Für mich fällt das alles noch unter die Art an Selbstvermarktung, mit der man rechnet, wenn man einen Lebenslauf sieht. Da wird nun mal in der Regel nicht betont, was man nicht erreicht hat (hier ein Diplom).
Zum Rest hat Benrath das Wichtigste gesagt: Wie wertig ein Abschluss in deinen Augen oder der anderer Volljuristen ist, ändert erstmal nichts daran, dass es ein formal vollwertiger Uni-Abschluss ist.
Und dass sie bezüglich eines Bachelorabschlusses gelogen hätte, ist mir nicht bekannt.

Ich sehe das eher wie Gustavo: Man hat hier mehr oder weniger bewusst versucht sie als ein Toptalent zu bewerben, das sie bei näherer Betrachtung nicht ist und auch niemals war.
Für mich frappierend ist vor allem der Mangel an Professionalität. Dabei hatte ich witzigerweise kurz nach ihrer Nominierung nach einen Artikel über ihren Stab gelesen, in dem betont wurde, wie professionell die Grünen da inzwischen aufgestellt seien. Außerdem sei sie auch deshalb aufgestellt worden, weil sie im Vergleich zu Habeck als solidere und weniger erratische Wahl galt.

Das würde man ein paar Wochen später so sicherlich nicht mehr sehen ...
 

parats'

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Morgen will die Union endlich auch das Programm vorstellen.
Scheinbar streitet man sich aber noch etwas um die Mütterrente. :rolleyes:

 
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