Coronavirus Sterben wir oder doch nicht?

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*erklärt der Medizin Welt und speziell Lauterbach wie richtige und "komplizierte" Studien gemacht werden. damit die Trottel es mal raffen*

Alter wow, das lässt mich echt Sprachlos zurück. Gebt dem Jungen einen Nobelpreis. Sofort!
Ist das hier KingCools und wie er die Welt sah? "Warum macht denn keiner T-Zell Studien* waruuuuum nuuur" :rofl:

(*außer natürlich drölfzig Länder und das RKI)


Jetzt mal ernsthaft du hast doch überhaupt kein Plan wie aufwendig ein vernünftiger T-Zelltest ist (nicht dieser billige aktivierungstest den die 0815 Labore für ~200€ anbieten) .
Deine Idee(?) damit die gesamte Bevölkerung zu scannen ist selbst wenn es einen superguten und günstigen T-Zelltest gäbe überhaupt nicht zielführend weil wir dann immer noch nicht wissen wie der einzelne auf Covid reagiert. Es wird voraussichtlich in absehbarer zeit keinen Test geben der voraussagt wie schwer Covid bei jemanden verlaufen wird weil es tausende Faktoren gibt, und das ist weder die Schuld der Wissenschaft noch die von Lauterbach, es ist einfach ein sehr komplexes Thema, deal damit.
 
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Gustavo

Doppelspitze 2019
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Na wir reden aneinander vorbei. Heator hat ja wa von "Corona ist immernoch gefährlich" gequatscht anstatt das Fass "Alle werden in ihrer Freiheit eingeschränkt sollte es keine Impfpflicht geben". Letzteres kann ich als Argument pro Impfpflicht teilen (habe ich vor einziger Zeit hier selber vertreten). Ersteres nicht, da ich es so verstehe, dass auf Grund der Individualgefahr argumentiert wird. Wenn man sich impfen kann (und die Impfung sehr gut wirkt), es aber warum auch immer nicht tut, geht es die Gesellschaft nix an, soll der Mensch halt sterben oder einen schweren Verlauf haben. Das ist Teil der Freiheit.

Okay, aber dann sollten sie frei sein für ihre Präferenzen zu zahlen. In einem Solidarsystem ist die Freiheit des einen der Kostenpunkt des anderen.
 
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Heator hat ja wa von "Corona ist immernoch gefährlich" gequatscht anstatt das Fass "Alle werden in ihrer Freiheit eingeschränkt sollte es keine Impfpflicht geben". Letzteres kann ich als Argument pro Impfpflicht teilen (habe ich vor einziger Zeit hier selber vertreten). Ersteres nicht, da ich es so verstehe, dass auf Grund der Individualgefahr argumentiert wird.

Was laberst Du denn wieder für einen Unsinn? Wo steht, dass alle von allen Maßnahmen gleich betroffen sein müssen? Hast Du überhaupt schon mal ein GG in der Hand gehalten? Du weißt schlichtweg nicht wovon Du redest und faselst hier libertären Schwachsinn, der nichts mit einem demokratischen Rechtsstaat zu tun hat. Um Individualgefahr ging es noch nie jemandem. Wenn nur der Ungeimpfte Vollidiot verrecken würde, würde es keinen Interessieren. Aber die blockieren beim Verrecken halt unser Gesundheitssystem. Wenn sie still zuhause abnippeln würden und dabei weder jemanden anstecken, noch medizinische Hilfe in Anspruch nähmen, hätten wir kein Problem.

Die Einschränkung aller bei hohen Infektionszahlen ergibt sich doch aus der Kombination von Gefährlichkeit und Verbreitung. Wegen Erkältung verhängt ja auch niemand einen Lockdown, obwohl da die Inzidenzen wahrscheinlich noch viel höher sind.

Ganz genau. U60 sind besonders vulnerabel und besonders geeignet im Herbst die Intensivstationen zu verstopfen, wenn sie nicht ausreichen geimpft sind, was dann wiederum allen Bürgern schadet. Was willst du noch wissen?
 
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Um Individualgefahr ging es noch nie jemandem. Wenn nur der Ungeimpfte Vollidiot verrecken würde, würde es keinen Interessieren. Aber die blockieren beim Verrecken halt unser Gesundheitssystem.
Das liest sich anders als das was du vorher geschrieben hast:
zumindest wenn es um eine nach wie vor gefährliche Infektionskrankheit handelt
Das hat bei mir den Eindruck erweckt du meinst die Individualgefahr.

U60 sind besonders vulnerabel und besonders geeignet im Herbst die Intensivstationen zu verstopfen
Beleg dass das droht? England zeigt ggf. das Gegenteil. Ich würde einmal abwarten. Sollte es doch zu hohe Belastungen geben wäre ich ab da bei einer Impflicht dabei.
Okay, aber dann sollten sie frei sein für ihre Präferenzen zu zahlen. In einem Solidarsystem ist die Freiheit des einen der Kostenpunkt des anderen.
Diskutabel, aber das ist natürlich von der Höhe der Kosten abhängig. Ansonsten sollten wir alle ab sofort streng optimal leben. Bier weg, Distanz von Rauchern halten usw usf. Fahrlässigkeit wird bis dato ja akzeptiert im Solidarsystem, was ich auch bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall in Ordnung finde zur Erhaltung unser aller Freiheit.

@tzui
die gesamte Bevölkerung zu scannen
Unironisch, was passiert bei dir beim Lesen von Posts? Ich schreibe was von zweistuftiger Studie mit nachgelagerter Untersuchung der T-Zellen und du quatscht jetzt was von der gesamten Bevölkerung? Sind sie dumm?
 
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Beleg dass das droht? England zeigt ggf. das Gegenteil. Ich würde einmal abwarten. Sollte es doch zu hohe Belastungen geben wäre ich ab da bei einer Impflicht dabei.


Und das ist die hauptsächlich geimpfte Bevölkerung. Wenn die Impfungen nicht aufgefrischt sind, werden sie sehr bald wie ungeimpft sein und die Hospitalisierungsrate weiter steigen. Die Bevölkerungsgruppe U60 ist die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland.
 

Gustavo

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Diskutabel, aber das ist natürlich von der Höhe der Kosten abhängig. Ansonsten sollten wir alle ab sofort streng optimal leben. Bier weg, Distanz von Rauchern halten usw usf. Fahrlässigkeit wird bis dato ja akzeptiert im Solidarsystem, was ich auch bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall in Ordnung finde zur Erhaltung unser aller Freiheit.

Ich habe es hier schon ein paar Mal geschrieben, aber ich halte diesen Punkt für komplett absurd. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob der Staat von dir verlangt, dass du dich "optimal" ernährst, Sport machst, aufhörst zu rauchen (was jeden fucking Tag mit Einschränkungen verbunden ist) usw. usf. oder ob du dich genau zwei bis dreimal für jeweils 15 Minuten impfen lässt. Da mit "wer A sagt muss aber auch B sagen!" zu kommen ist einfach komplett weltfremd. Warum sollte der Staat NICHT Dinge verlangen können die der Bürger sehr einfach erledigen kann aber nicht Dinge die enormen Aufwand mit sich bringen? Und erzähl mir nichts von der heiligen körperlichen Unversehrtheit, das ist ein völlig vorgeschobener Grund: Niemand hält Impfen tatsächlich für einen so schwerwiegenden Eingriff in die "körperliche Unversehrtheit", sonst wären erwachsene Menschen wohl kaum erst im Jahr 2021 des Herrn auf den Trichter gekommen, dass das Teufelzeug sein soll, obwohl wir Kinder standardmäßig und seit Jahrzehnten impfen.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Nee, auf jeden Fall ein guter Punkt. Man hätte nichts vorbestellen sollen, während man gleichzeitig über eine Impfpflicht abstimmen lässt. Der Königsweg. Oder bevor man wusste ob eine vierte Impfdosis notwendig wird. Oder solange man sich nicht sicher sein kann, dass eine neue Mutante doch eine weitere Impfdosis sinnvoll erscheinen lässt. Dafür hatten all diejenigen, die hier letztes Jahr um die Zeit dicke fette Krokodilstränen geweint haben, wie Deutschland bei der Impfbestellung nichts auf die Reihe bekommen hat, sicher sehr viel Verständnis gehabt.

Auch geil, dass sie bei der CDU jemanden gefunden haben, der offensichtlich keinerlei Schamgefühl hat, das zu kritisieren, obwohl man exakt dasselbe die zwei Jahre davor konsequent durchgezogen und verteidigt hat.
 
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Mal ne praktische Frage, falls hier jemand noch auf dem wissenschaftlichen Stand ist: Gilt nach wie vor, dass man sich mit positivem Schnelltest noch als ansteckend ansehen sollte?
Wir haben jetzt grad alle vier Covid durch und ich bin etwas verblüfft davon, wie lange die Schnelltests positiv sind. Wir haben zu Anfang nicht mal besonders engmaschig getestet, aber bei jedem von uns waren die Selbsttests über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen positiv. Für den Großen (4 Jahre) wäre es morgen zwei Wochen nach Symptombeginn, womit er offiziell ja auch längst aus der Isolation ist. Symptome gibts keine mehr, zuletzt noch etwas Schnupfen vor zwei Tagen, aber der Schnelltest ist weiterhin positiv und wenn ich die Erfahrungswerte von uns anderen zugrunde legen, wird er das vermutlich auch noch für ein paar Tage, vielleicht sogar die ganze Woche sein, bis wirklich nichts mehr zu sehen ist.
Ist das normal, dass man ohne besonders schweres Covid einfach mal für zwei bis drei Wochen ansteckend ist? Teste ich zu gründlich? Sollte ich einfach aufhören und sagen "gg, Isolation vorbei"? :troll:
 
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bei mehreren infizierten kollegen waren die schnelltests hier auch locker 10 tage positiv. spricht ja für die sensitivität der tests :mond:
 
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Mal ne praktische Frage, falls hier jemand noch auf dem wissenschaftlichen Stand ist: Gilt nach wie vor, dass man sich mit positivem Schnelltest noch als ansteckend ansehen sollte?
Wir haben jetzt grad alle vier Covid durch und ich bin etwas verblüfft davon, wie lange die Schnelltests positiv sind. Wir haben zu Anfang nicht mal besonders engmaschig getestet, aber bei jedem von uns waren die Selbsttests über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen positiv. Für den Großen (4 Jahre) wäre es morgen zwei Wochen nach Symptombeginn, womit er offiziell ja auch längst aus der Isolation ist. Symptome gibts keine mehr, zuletzt noch etwas Schnupfen vor zwei Tagen, aber der Schnelltest ist weiterhin positiv und wenn ich die Erfahrungswerte von uns anderen zugrunde legen, wird er das vermutlich auch noch für ein paar Tage, vielleicht sogar die ganze Woche sein, bis wirklich nichts mehr zu sehen ist.
Ist das normal, dass man ohne besonders schweres Covid einfach mal für zwei bis drei Wochen ansteckend ist? Teste ich zu gründlich? Sollte ich einfach aufhören und sagen "gg, Isolation vorbei"? :troll:
wohl relativ üblich bei Omikron, kenne Leute die noch nach 4 Wochen Positiv im Schnelltest waren. Ob das jetzt schon wissenschaftlich per Studie bewiesen ist und wie das gesetzlich aussieht, kein Plan.
 
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Social pressure is on. Da wir Bekannte im Nachbarhaus haben (bisschen auf Paranoia, beide Kinder off-label geimpft), die im Bilde waren, hab ich mich immer wie James Bond gefühlt, wenn ich die Jungs runter zum Lastenrad und in den Park geschleust hab, damit Mama paar Stunden alleine komern konnte. Davon abgesehen war ich fast überrascht, wie wenig Bedürfnis man nach kurzer Eingewöhnung empfindet überhaupt das Haus zu verlassen. Zweimal am Tag bei Flink bestellen fühlt sich nach Tag 3 auch an wie ein PC-Game für Arme. :deliver:

wohl relativ üblich bei Omikron, kenne Leute die noch nach 4 Wochen Positiv im Schnelltest waren. Ob das jetzt schon wissenschaftlich per Studie bewiesen ist und wie das gesetzlich aussieht, kein Plan.
Und haben die sich dann auch 4 Wochen isoliert?

Der offiziell vom Land Berlin über die Kitas verteilte Speicheltest war sowieso die ganze Zeit negativ, also ist wohl alles tutti. :troll:
 
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Zweimal am Tag bei Flink bestellen fühlt sich nach Tag 3 auch an wie ein PC-Game für Arme.

Flink ist ja ganz cool, weil sie in 10 Minuten da sind aber die Auswahl ist echt begrenzt.
ich empfehle Rewe Lieferservice, die haben nun auch wieder ganz gut Slots frei. Teilweise schon am nächsten Tag.
 
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Was, trotz Quarantäne Essen bestellt? Das ist verboten!
Ihr habt bestimmt auch selbst die Post aus dem Briefkasten geholt.
Anzeige ist raus!
 
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Ich habe es hier schon ein paar Mal geschrieben, aber ich halte diesen Punkt für komplett absurd. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob der Staat von dir verlangt, dass du dich "optimal" ernährst, Sport machst, aufhörst zu rauchen (was jeden fucking Tag mit Einschränkungen verbunden ist) usw. usf. oder ob du dich genau zwei bis dreimal für jeweils 15 Minuten impfen lässt. Da mit "wer A sagt muss aber auch B sagen!" zu kommen ist einfach komplett weltfremd. Warum sollte der Staat NICHT Dinge verlangen können die der Bürger sehr einfach erledigen kann aber nicht Dinge die enormen Aufwand mit sich bringen? Und erzähl mir nichts von der heiligen körperlichen Unversehrtheit, das ist ein völlig vorgeschobener Grund: Niemand hält Impfen tatsächlich für einen so schwerwiegenden Eingriff in die "körperliche Unversehrtheit", sonst wären erwachsene Menschen wohl kaum erst im Jahr 2021 des Herrn auf den Trichter gekommen, dass das Teufelzeug sein soll, obwohl wir Kinder standardmäßig und seit Jahrzehnten impfen.
Natürlich ist die Eingriffshöhe eine andere, geschenkt.(*) Es dient der Veranschaulichung des Kerns:
Wieso sollte der Staat von dir Dinge verlangen können? Es muss in meinen Augen immer begründet werden, dass ein Eingriff in die Freiheit des Bürgers notwendig ist und nicht umgekehrt. Da bin ich btw voll bei Kubicki. Und diese Begründung fehlt hier, siehe meinen vorherigen Post. Dies gerade bei Eingriffen in den Körper.
Niemand hält Impfen tatsächlich für einen so schwerwiegenden Eingriff
Joar, das ist jetzt eine Behauptung von dir um deinen Standpunkt zu stärken. Ich behaupte dann das Gegenteil. Finde ich nicht sonderlich überzeugend.


(*) Wobei ich auch die Eingriffshöhe hier nicht für vernachlässigbar halte auf Grund der wiederholten Notwendigkeit sich impfen zu lassen mit Abstand X (optimal wären ca 3 Monate, also vermutlich min. zwei mal pro Herbst/Winter).


Und das ist die hauptsächlich geimpfte Bevölkerung. Wenn die Impfungen nicht aufgefrischt sind, werden sie sehr bald wie ungeimpft sein und die Hospitalisierungsrate weiter steigen. Die Bevölkerungsgruppe U60 ist die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland.
Beleg, dass die alle wegen Corona da sind? In England (zählweise kann anders sein, kA) hatten wie vor ~2,5 Monaten 80% "Incidental Covid" unter den Hospitalisierten. In Bremen war das Verhältnis 1:4 oder so letztens.
Wenn die Impfungen nicht aufgefrischt sind, werden sie sehr bald wie ungeimpft sein und die Hospitalisierungsrate weiter steigen.
Nein? Die sind dann ja Genesen und noch besser geschützt als vorher. Der Schutz hält nach allem was ich weiß auch signifikant länger an als die Impfung. Einfach laufen lassen und man hat eine gute Grundimmunität und braucht weder eine Impfpflicht noch Freiheitseinschränkungen im Herbst/Winter.
 
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Kannst du diese Aussage mal belegen? Afaik schützt eine reine Omikron-Infektion keineswegs so gut gegen Delta, wie viele glauben. Selbst wenn wir also über den Sommer alle mit Omikron durchinfizieren, könnte es im Herbst wieder kritisch werden für die ungeimpfte Risikogruppe, wenn Delta oder eine Nachfolgevariante wieder anhebt, was immunologisch ohne Weiteres möglich wäre - so zumindest mein letzter Stand von vor paar Monaten.
Es wäre einfach viel sicherer, wenn wenigstens alle 50+/60+ ihre Grundimmunisierung hätten.

Natürlich ist die Eingriffshöhe eine andere, geschenkt.(*) Es dient der Veranschaulichung des Kerns:
Wieso sollte der Staat von dir Dinge verlangen können? Es muss in meinen Augen immer begründet werden, dass ein Eingriff in die Freiheit des Bürgers notwendig ist und nicht umgekehrt. Da bin ich btw voll bei Kubicki. Und diese Begründung fehlt hier, siehe meinen vorherigen Post. Dies gerade bei Eingriffen in den Körper.
Dieses Aussage ist bei näherer Betrachtung ziemlich leer, weil es hochgradig disponibel ist, in Bezug worauf wir etwas für notwendig halten.
 

Gustavo

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Joar, das ist jetzt eine Behauptung von dir um deinen Standpunkt zu stärken. Ich behaupte dann das Gegenteil. Finde ich nicht sonderlich überzeugend.

Okay. Wie erklärst du dir dann, dass Impfen und Impfpflicht lange Zeit bis auf ein paar Prenzlberg-Muttis kein Schwein interessiert hat und die Impfquoten gegen andere Dinge in den Gebieten, die jetzt so abkaspern, durch die Bank hoch waren? "Neuartiger mRNA-Impfstoff" oder was?




Natürlich ist die Eingriffshöhe eine andere, geschenkt.(*) Es dient der Veranschaulichung des Kerns:
Wieso sollte der Staat von dir Dinge verlangen können? Es muss in meinen Augen immer begründet werden, dass ein Eingriff in die Freiheit des Bürgers notwendig ist und nicht umgekehrt. Da bin ich btw voll bei Kubicki. Und diese Begründung fehlt hier, siehe meinen vorherigen Post. Dies gerade bei Eingriffen in den Körper.


Wieso sollte er nicht? Das ist doch pure Prinzipienreiterei. In einer Welt, in der man tatsächlich alle oder fast alle Externalitäten in irgendeiner Form internalisieren kann, von mir aus. Aber eine Ansteckungskrankheit ist ja nun fast das diametrale Gegenteil hiervon.
 

parats'

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Gibt es eigentlich mal neues aus Schanghai?
Den Twitterfetzen nach, werden Katzen und Hunde gekeult und Chinesen springen aus dem Fenster. Aber so wirklich was offizielles aus der Presse findet man dazu nicht.
 
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Meine mich an eine Aussage von Drosten Ende 2021 erinnern zu können, wonach die chinesischen Impfstoffe bei Omikron kaum bis gar nicht vor einer Infektion und schweren Verläufen schützen würden. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit von Omikron dürfte das dort erst der Anfang sein.

Edit: Schutz vor schwerem Verlauf ist wohl gegeben, wenn auch etwas schlechter als bei den mRNA.


Zwar schütze die Impfung mit den chinesischen Vakzinen vor schweren Verläufen und Krankenhauseinweisungen. Vor einem tödlichen Verlauf schützen Sinovac und Sinopharm aber weniger gut als die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna.
 
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Warum kaufen die nicht gutes mRNA-Zeug? Wenigstens für 60+ oder so.
 
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Also Biontech und Moderna scheinen in China noch gar keine Zulassung zu haben. Politics...
 
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In China hat allerdings die Staats- und Parteiführung verhindert, dass der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer in der Volksrepublik produziert und verimpft wird. Offiziell habe es Probleme bei der Zulassung gegeben. Kritiker sagen, China habe gepokert - in der Hoffnung, einen eigenen mRNA-Impfstoff schnell auf den Markt bringen zu können. Doch selbst wenn dieser jetzt käme, für die Omikron-Variante ist es zu spät.

 

parats'

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Ich weiß nicht, ob er sich im Allgemeinen damit einen Gefallen tut, immer wieder solche Dinger rauszuhauen. Während der Groko ging sowas ja sicherlich noch, da er keinerlei politische Verantwortung inne hatte. Zudem ist es ja nicht so, als würde es abseits von Corona im BMG keine wichtigen Probleme geben.
Mal wieder eine ungünstige Kommunikation, so wie vor wenigen Monaten die Geschichte zum Genesenenstatus. Natürlich spricht er nur im Konjunktiv aber es ist ein leichter Angriffspunkt und im Herbst erinnert sich da eh kaum jemand dran, so es denn eintreten sollte. Bzw. im Herbst wird er an der aktuellen Lage gemessen und diesmal gibt es keine Unionspolitiker, die das ausgesessen haben.
 
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das Problem jetzt nicht. Der Begriff "Killer-Variante" mag plakativ und wenig hilfreich sein, aber die Aussage selbst ist wahr: Wir, die Politik und weite Teile der Bevölkerung, gehen grad mal wieder grenzenlos naiv in die nächste pandemische Phase. Unser Hauptproblem der letzten Jahre war eher das als Lauterbachscher Daueralarmismus.
 

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das Problem jetzt nicht. Der Begriff "Killer-Variante" mag plakativ und wenig hilfreich sein, aber die Aussage selbst ist wahr: Wir, die Politik und weite Teile der Bevölkerung, gehen grad mal wieder grenzenlos naiv in die nächste pandemische Phase. Unser Hauptproblem der letzten Jahre war eher das als Lauterbachscher Daueralarmismus.

Sehe ich auch so. Der Post und der Link sind in diesem ekligen concern trolling Duktus geschrieben, den ich aus den USA gut kenne: "Nicht hilfreich" etc. Dabei ist Lauterbachs Behauptung ja nun nicht so weit hergeholt: Die zwei großen Probleme dieser Pandemie waren (1) dass die Bevölkerung zu dumm ist um ein paar Monate in die Zukunft zu projizieren und (2) dass die Politik es nicht geschafft hat, es für die Bevölkerung trotzdem zu tun. Vielleicht passiert ja wirklich nichts, dann hat quasi niemand irgendetwas von Wert durch Lauterbachs Warnung verloren, vermutlich ist das sogar die wahrscheinlichste Option. Oder es passiert halt wider Erwarten doch etwas und es muss wieder mit härteren Freiheitseinschränkungen hantiert werden als notwendig, wenn man ein klein wenig vorausschauend handelt. Da passt von Notz mit diesem bornierten Querulantentum, man könne Freiheitsrechte nicht "auf Verdacht" einschränken, perfekt rein.
 

parats'

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das Problem jetzt nicht. Der Begriff "Killer-Variante" mag plakativ und wenig hilfreich sein, aber die Aussage selbst ist wahr: Wir, die Politik und weite Teile der Bevölkerung, gehen grad mal wieder grenzenlos naiv in die nächste pandemische Phase. Unser Hauptproblem der letzten Jahre war eher das als Lauterbachscher Daueralarmismus.
Im Kern mag die Aussage stimmen, aber die Wortwahl so zu treffen ist kommunikativ fahrlässig, weil es ein vollkommen falsches Bild suggeriert und je nach Blase bestehende Narrative füttert.
 

Gustavo

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Im Kern mag die Aussage stimmen, aber die Wortwahl so zu treffen ist kommunikativ fahrlässig, weil es ein vollkommen falsches Bild suggeriert und je nach Blase bestehende Narrative füttert.

Als ob es noch irgendeinen Unterschied macht, was Lauterbach sagt oder nicht sagt, wenn man in dieser "Blase" lebt.
 
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geht es hier einzig und allein um das Wort "Killer Variante"?

ja das mag ungünstig formuliert sein, aber "kommunikativ fahrlässig" ist wohl wieder mal ein bisschen künstlich übertriebende Empörung. Demnächst wird Lauterbachs Rücktritt gefordert weil er als Gesundheitsminister Zucker gegessen hat. Diese Doppelmoral. Untragbar. Skandal!

Fassen wir zusammen, im Kern hat Lauterbach recht, die Wortwahl war so "mäh".
Ich denke der Hintergrund der Wortwahl ist Aufmerksamkeit zu generieren und klappern gehört zum Geschäft. Das ist jetzt nicht unbedingt verwerflich und das macht mehr oder weniger jeder Politiker/Minister.

edit: wenn man sich nun jedes mal darüber Gedanken macht was wie in welcher der tausenden Blasen ankommt. Braucht man auch gar nichts mehr zu sagen.
 
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parats'

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Als ob es noch irgendeinen Unterschied macht, was Lauterbach sagt oder nicht sagt, wenn man in dieser "Blase" lebt.
Das würde ich so pauschal nicht sagen, da es schon noch Abstufungen zwischen "Lauterbach ist Pharmavertreter / cui bono?" und der "Pandemiemüdigkeit" gibt. Generell stimme ich dir und sais ja auch zu, aber mich wundert solch eine Kommunikation dann doch, weil es einfach unnötige Angriffsfläche offenbart.
 
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Okay. Wie erklärst du dir dann, dass Impfen und Impfpflicht lange Zeit bis auf ein paar Prenzlberg-Muttis kein Schwein interessiert hat und die Impfquoten gegen andere Dinge in den Gebieten, die jetzt so abkaspern, durch die Bank hoch waren? "Neuartiger mRNA-Impfstoff" oder was?
Impfpflicht gab/gibt es m.W.n. gegen Masern bei Kindern und im Gesundheitswesen. Komplett andere Dinge. Ich habe mir auch erst als es relevant wurde überlegt wie ich die Eingriffshöhe bewerte beim impfen. Ueberrascht mich daher Null das es plötzlich so ist. So wie btw auch bei der Beschneidung. Darf ich dich alle drei Monate rektal untersuchen? Finde ich persönlich Null wild (sogar etwas erregend). Du scheinst mir da zu roboterhaft zu denken hinsichtlich dessen wie und wann Menschen zu solchen Einschätzung kommen.

"Kannst du diese Aussage mal belegen? Afaik schützt eine reine Omikron-Infektion keineswegs so gut gegen Delta, wie viele glauben"
Heator hat explizit die geimpften hervorgehoben bei seiner Statistik und für diese ist meine Aussage wahr. Über ungeimpfte genesene habe ich keine Aussage gemacht. Beim Schutz durch Omikroninfektion habe ich bisher nichts was über Schutz vor Infektion hinausgeht gesehen. Schlechte Daten eben. Hier in der medizinischen Hochschule sind 90% der Patienten mit Corona derzeit Zufallsfunde btw. In before wir werden auf Basis einer kruden Hospitalisierungsrate im Herbst wieder eingesperrt.

Extrem gutes Papier dazuhttps://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)00462-7/fulltext

Lese es gerade
 
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Das würde ich so pauschal nicht sagen, da es schon noch Abstufungen zwischen "Lauterbach ist Pharmavertreter / cui bono?" und der "Pandemiemüdigkeit" gibt. Generell stimme ich dir und sais ja auch zu, aber mich wundert solch eine Kommunikation dann doch, weil es einfach unnötige Angriffsfläche offenbart.

Ja, aber in welche Kategorie du dich zählst dürfte halt nahezu komplett determinieren, wie du zu Lauterbachs Aussage stehst. Ich kenne die Nummer mittlerweile gut aus den USA: Man fährt am besten damit, wenn man sowas als bad faith Argument abtut, das es ist. In Deutschland ist es wohl erst im kommen ist (die Welt ist bspw. ganz groß auf den Zug aufgesprungen), aber letztendlich funktioniert es immer nach dem gleichen Muster: Wir stellen uns dumm bezüglicher der Motive derjenigen, die da aufschreien. Wer halbwegs normal tickt, stört sich bestenfalls minimal an Lauterbachs Phrase und wer sich mehr als minimal stört tickt höchstwahrscheinlich nicht normal. Nur weil das eine nicht alleine aus dem Beispiel hergeleitet werden kann heißt es nicht, dass es weniger wahr ist. Dieselben Leute, die sich über sowas beklagen, sind immer die Ersten die sich über eine angebliche Diktatur beschweren.


Impfpflicht gab/gibt es m.W.n. gegen Masern bei Kindern und im Gesundheitswesen. Komplett andere Dinge. Ich habe mir auch erst als es relevant wurde überlegt wie ich die Eingriffshöhe bewerte beim impfen. Ueberrascht mich daher Null das es plötzlich so ist. So wie btw auch bei der Beschneidung. Darf ich dich alle drei Monate rektal untersuchen? Finde ich persönlich Null wild (sogar etwas erregend). Du scheinst mir da zu roboterhaft zu denken hinsichtlich dessen wie und wann Menschen zu solchen Einschätzung kommen.

Das ergibt einfach Null Sinn. Wenn es hier wirklich um die Eingriffshöhe gehen würde, dann wäre die wohl für alle ähnlich leicht erkennbar. Hier gilt exakt dasselbe wie oben: Die Korrelation weist GANZ eindeutig darauf hin, dass es hier eben NICHT um die Eingriffshöhe geht, sondern um ein amorphes Gefühl von Misstrauen gegenüber dem Staat und/oder der Gesellschaft. Das zu ignorieren heißt schlicht und ergreifend man stellt sich dumm.
 
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Ich streite gar nicht ab, dass jetzt Ungeimpfte Misstrauen gegen den Staat haben, das ist aus meinem Umfeld auch die Beobachtung. Darum ging es aber auch nicht.

Interessant:
Es sind bereits 95% der > 60 Jährigen min. einmal geimpft

lol
Von allen Befragten, die grundimmunisiert, aber noch nicht geboostert waren und Angaben zur BoosterImpfintention machten, gaben 17.9 % an, sich eher nicht boostern lassen zu wollen oder noch unentschlossen zu sein
 

Gustavo

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Interessant:
Es sind bereits 95% der > 60 Jährigen min. einmal geimpft

Die Zahlen beruhen aber auf Aussagen der Befragten, oder? Wenn ich mir die angeblichen Impfquoten für 18-39 und 40-64 anschaue, erscheint es mir extrem unplausibel, dass die stimmen, wenn ich sie mit der Impfquote für 18-59 vergleiche, die das Impfdashboard ausweist.
 
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Jau, die beruhen darauf. Zugegeben, ich sehe da auch durchaus eine Motivation nicht wahrheitsgemäß zu antworten.
 
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Schwere Nebenwirkungen der Impfung ggf. um Faktor 40 wahrscheinlicher als gemäß Paul-Ehrlich Institut angegeben

Prof aus Deutschland kommt nach seiner Untersuchung auf 0,8%, in Schweden kommt man auf den selben Wert. Das fände ich schon krass.
 
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Gibt es überhaupt schon einen Kausalitätsnachweis zB zwischen Impfung und Herzmuskelentzündung? Oder sprechen wir immer noch von Korrelationen und der Artikel wirft das bunt durcheinander?
 
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Den Aspekt kann ich nicht beurteilen, nachdem was präsentiert wurde erstmal nur Korrelation. Ich habe angenommen, dass der Prof und die Leute aus Schweden wissen was sie tun. Ich hoffe ich war nicht wieder naiv unseren Journalisten gegenüber.
 
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Schwere Nebenwirkungen der Impfung ggf. um Faktor 40 wahrscheinlicher als gemäß Paul-Ehrlich Institut angegeben

Prof aus Deutschland kommt nach seiner Untersuchung auf 0,8%, in Schweden kommt man auf den selben Wert. Das fände ich schon krass.
Diese Aussage ist irreführend. Die Daten des PEI sind Teil der amtlichen Arzneimittelüberwachung. Die sind weder geeignet noch erheben sie den Anspruch definitive Aussagen zum Risiko von Nebenwirkungen zu machen. Dazu gibt es Studien, die das viel besser untersuchen und auch in der Wissenschaft als Referenz dienen.
Es ist ärgerlich, dass in Deutschland aus einer gewissen Ecke gerne versucht wird die Probleme unserer behördlichen Datenerfassung und -verarbeitung hochzujazzen und so zu tun, als seien die irgendwie relevant für unseren Kenntnisstand über Sars-CoV-2 oder die Impfstoffe. Wir müssen uns fürs Erste damit abfinden, dass das Meiste, was wir hier an Daten produzieren nicht die Qualität hat, um die Forschung voranzubringen. Daran gilt es für die Zukunft zu arbeiten und bis dahin gibt es Gott sei Dank andere Länder, die das viel besser machen.

Der Beitrag gibt leider keine Referenz, auf welche Daten er sich bezieht. Dass man in einer Studie, wo man gezielt Menschen nach der Impfung nachverfolgen mehr Komplikationen findet, als wenn man nur die passiven Meldedaten erfasst, ist aufgrund der Untererfassung letzterer vollkommen logisch.
Wie man hier auf einen Faktor von 40 kommt, kann ich nicht nachvollziehen. Der zitierte Prof. Matthes spricht an anderer Stelle von mindestens 70% Untererfassung, was offensichtlich eine Größenordnung unter dem kolportierten Faktor 40 ist.
In den erwähnten skandinavischen Daten, die kürzlich ausgewertet wurden, beträgt das höchste Risiko für Myocarditis (jungen Männer nach Moderna) etwa 0,03% und das ist afaik bereits die häufigste schwere Komplikation.
 
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