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Coronavirus Sterben wir oder doch nicht?

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Dass in einer Debatte, wo es scharf um die Verantwortungsfrage geht deine Variante als "Schönreden" interpretiert werden kann, kannst du aber zumindest nachvollziehen, oder?

Na ja, du gehst hier einfach mal davon aus, dass die Logistik einen nennenswerten Beitrag leistet, was imho ziemlich ungerechtfertigt erscheint. Wie ja weiter oben bewiesen wurde bleibt der Impfstoff, den die Ü80-jährigen, die noch nicht geimpft sind, bekommen hätten, auch nicht liegen, sondern wird an die zweite Risikogruppe verimpft. Eine fairer Vergleich zwischen der bisherigen Strategie ("Impfzentrum") vs. eine Strategie aus Impfzentrum plus Hausärzten würde nur diejenigen sehen, die zweitere bisher erreicht hätte, erstere aber nicht und dann die zu erwartenden verhinderten schweren Verläufe mit den verhinderten schweren Verläufen zu verrechnen, die durch die Mehrimpfung in Risikogruppe 2 nicht anfielen. Ich sehe bspw. einige ziemlich dünn besiedelte Bundesländer (Niedersachsen, Schleswig-Holstein), bei denen die Impfungen gut gelaufen sind, insofern bin ich keineswegs sicher dass das alles an der Entfernung liegt, zumal man sich zumindest in manchen Bundesländern auch durch Impfmobile impfen lassen kann. Ob da wirklich so viel übrig bleibt würde ich bezweifeln. Ist natürlich unschön für dich, wenn dein Vater deshalb noch nicht geimpft worden ist, aber das direkt zu einem allgemeinen Problem zu stilisieren ergibt sich daraus jetzt auch nicht.
 
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Na ja, du gehst hier einfach mal davon aus, dass die Logistik einen nennenswerten Beitrag leistet, was imho ziemlich ungerechtfertigt erscheint.
Wie bereits gesagt ist für mich hier zweitrangig, ob der Betrag der Logistik für das Gesamtbild "nennenswert" ist.

Denn das war nicht die strittige Aussage. Die strittige Aussage war, dass die Logistik angeblich "nie ein Problem war".

Analogie: "die Treibstoffversorgung der Wehrmacht in WW2 war nie ein Problem" wäre faktisch falsch, auch wenn man überzeugend argumentieren kann, dass das gesamte Ergebnis des Krieges nicht wesentlich anders gewesen wäre, wenn Treibstoff kein Problem gewesen wäre.

Komplett unabhängig von der Menge an Impfstoff hab es verschiedene logistische Themen zu organisieren. Dabei gab es einen Haufen Probleme:
  • Terminvergabe per Hotline, wo einige über hundert Mal angerufen haben
  • Posse der Anschreiben der ü80-jährigen in Niedersachsen
  • Unnötig hohe Distanzen für 85-jährige (mir egal ob du da Pi Mal Daumen überschlagst, dass die Mehrtoten davon nicht so viele sind -- es ist ein klarer Nachteil, wenn viele 85-jährige 30km mit ÖPNV zum Impfzentrum müssen statt 5km zum vertrauten Haussatz)
  • ...
Wie wäre es, wenn man da einfach mal zugibt, dass es auch in der Logistik eine Menge Probleme gab?

Dafür muss man keineswegs zugeben, dass die Logistik in der gesamten Bilanz mega wichtig wäre.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Komplett unabhängig von der Menge an Impfstoff hab es verschiedene logistische Themen zu organisieren. Dabei gab es einen Haufen Probleme:
  • Terminvergabe per Hotline, wo einige über hundert Mal angerufen haben
  • Posse der Anschreiben der ü80-jährigen in Niedersachsen
  • Unnötig hohe Distanzen für 85-jährige (mir egal ob du da Pi Mal Daumen überschlagst, dass die Mehrtoten davon nicht so viele sind -- es ist ein klarer Nachteil, wenn viele 85-jährige 30km mit ÖPNV zum Impfzentrum müssen statt 5km zum vertrauten Haussatz)
  • ...

Du machst es schon wieder. "Viele 85-jährige"? Woher weißt du das? Dieser Dreischritt passiert mir entscheidend zu oft bei dir:
1. Du findest ein Szenario, das dir nicht passt
2. Du nimmst an es ist wahr
3. Die Diskussion dreht sich jetzt darum, ob das Szenario denn nun so schlimm ist wie du es findest oder nicht

Wie wäre es, wenn wir erst mal klären könnten, ob das denn tatsächlich ein nennenswertes Problem ist? Ich habe nicht mal "eine Überschlagsrechnung" gemacht, ich habe lediglich darauf hingewiesen dass dieser tradeoff überhaupt existiert. Du dagegen nimmst direkt mehrere Dinge an, die überhaupt nicht klar sind:
a. Wir wissen überhaupt nicht, wie viele der Ü80-jährigen, die noch nicht geimpft sind, sich impfen lassen wollen
b. Wir wissen nicht mal näherungsweise, wie viele der Ü80-jährige tatsächlich so weit von einem Impfzentrum weg wohnen
c. Wir wissen nicht, für wie viele ÖPNV zum Impfzentrum die einzige Möglichkeit ist, zum Impfzentrum zu kommen (respektive sich impfen zu lassen), geschweige denn
d. Für wie viele es der ausschlaggebende Grund ist, sich nicht impfen zu lassen
Und da ist noch nichts über den Vergleich bzgl. Vulnerabilität (insbesondere durch Mobilität) der Ü80-jährigen gesagt, welche sich von ihrem Hausarzt hätten impfen lassen, im Impfzentrum aber nicht, und denjenigen die stattdessen im Impfzentrum geimpft wurden.

Ich habe gestern auf eine Karte mit den Impf-Zentren geschaut und ja, es gibt Orte in Deutschland wo man tatsächlich 45km oder auch länger bis zum nächsten Impfzentrum braucht, aber es sind wenige und bevölkerungsgewichtet dürften sie kaum ins Gewicht fallen. Auch ist für mich a priori nicht klar, dass "Wege zum Impfzentrum" überhaupt ein nennenswertes Kriterium sind, wenn ich sehe dass die Impfquote der Ü80-jährigen in Bremen (garantiert vergleichsweise kurze Impfwege) niedriger liegt als die Impfquote in Niedersachsen und die Impfquote der Ü80-jährigen in Hamburg niedriger als die in Schleswig-Holstein, in den jeweiligen Stadtstaat/Flächenstaat-Dyaden jedoch im Schnitt 10-15 pp. höher als die Impfquote der Ü80-jährigen im dreimal so dicht besiedelten NRW. Deinen "klaren Nachteil" geben die Zahlen einfach nicht her.


Wie wäre es, wenn man da einfach mal zugibt, dass es auch in der Logistik eine Menge Probleme gab?


Das Gegenteil davon behauptet ja auch niemand, zumindest wenn man eine nicht völlig absurde Lesart seines Posts anlegt. Glaub mir, ich ärgere mich auch, dass in Deutschland private Firmen beauftragt werden müssen, Leute anzuschreiben, von denen die Behörden ganz genau wissen wo jeder einzelne von ihnen gemeldet ist. Aber letztendlich dürfte der tatsächliche Effekt auf das Pandemiegeschehen völlig vernachlässigbar sein.


==========================================

Habe über die Feiertage mal etwas Zeit gehabt, die deutsche Presse zu lesen und es ist faszinierend, wie langsam sich da alles bewegt. Lange Zeit konnte man nichts anderes lesen als "Die Menschen sind mit den Maßnahmen zufrieden", dann überall dass die Menschen jetzt mit den Maßnahmen unzufriedener werden. Jetzt versuchen diverse Zeitungen (insbesondere die Welt) uns zu erklären, warum die Leute immer noch unzufrieden sind, obwohl exakt die Maßnahmen, die sie vorher für die Unzufriedenheit verantwortlich machten, jetzt nochmal deutlich populärer werden (unpopulär waren sie eh nie). Da raucht bei manchem der Kopf schon in Echtzeit. Auch auf weiter Flur absolute Stille dazu, was das für die vorher geäußerten Behauptungen bedeutet. Ich habe noch von absolut niemandem gelesen, dass er oder sie zugegeben hat, dass das wohl nicht alles so richtig war, was man da vorher über die Lockdownmüdigkeit geschrieben hat. Die einzige, die halbwegs ehrlich ist, ist Susanne Gaschke, die mehr oder weniger direkt zugibt, sie hält die Bevölkerung für manipuliert, sonst hätte sie diese Meinung gar nicht.
 
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Du lenkst letztlich vom Kern an. Crazy schrieb, Logistik sei kein Problem. Er hat mittlerweile zugestanden, dass das streng genommen falsch ist und er eigentlich meinte, dass Logistik nicht das Hauptproblem ist. (Leicht paraphrasiert.)

Um mehr ging es nicht.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Du lenkst letztlich vom Kern an. Crazy schrieb, Logistik sei kein Problem. Er hat mittlerweile zugestanden, dass das streng genommen falsch ist und er eigentlich meinte, dass Logistik nicht das Hauptproblem ist. (Leicht paraphrasiert.)

Nee, es geht darum dass er ganz offensichtlich eine Verbindung zwischen Impfkampagne UND Logistik gezogen hat, welche du einfach ignorierst. Ja, in der Logistik passierten Fehler. Nein, für die Impfkampagne haben sie keinen* Unterschied gemacht, weshalb sie eben auch in Verbindung (!) mit der Impfkampagne letztendlich belanglos waren. Du scheinst offensichtlich das Gegenteil insinuieren zu wollen, deshalb offensichtlich auch weasel words wie die "vielen 85-jährigen". Ich sage dir dass ich das für eine Masche deinerseits halte, die du entweder stoppen oder mit Fakten unterlegen solltest. Das ist der Kern.




*zumindest wenn man sich nicht auf "universal health care heißt, dass man HITLER und BIN LADEN eine Krankenversicherung geben will"-Standpunkt kapriziert
 
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Nein, für die Impfkampagne haben sie keinen* Unterschied gemacht,
Das ist objektiv falsch.

Denn die Impfkampagne ist mehr als nur die Menge an Impfungen.

Die Aussage "an der Gesamtmenge der Impfungen hat Logistik bisher keinen (relevanten) Unterschied gemacht" könnte man treffen.

Die optimale frühzeitige Erreichung der Risikogruppen, Minimierung von Anreisewegen und Kontakten dabei, der Zeitaufwand für die zu Impfenden sind aber alle Teile der Impfkampagne und waren absolut von der Logistik betroffen.
 
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CureVac hat im märz 2020 80 mio € von der EU erhalten der Chef hat damals in nem interview gesagt damit werde man eine zweite produktionsstädte hoch ziehen mit der man dann bis zu 1 milliarde dosen pro jahr herstellen könnte. Scheint im zweifelsfall garnicht so teuer zu sein. Um zu schauen wieviel "die EU" in impfstoff entwicklung und produktion gesteckt hat muss man halt nicht nur offizielle EU mittel anschauen sondern auch noch überprüfen was jeder einzelne mitgliedsstaat selbst noch so investiert hat.

Das es in den USA schneller ging hängt ja nicht mal unbedingt mit der Impfstoffproduktion zusammen. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass Arzneimittel generell erst mal in den USA an den start gehen und wenn überhaupt mit ein paar monaten verzögerung dann auch in der EU verfügbar sind. Weniger strenge regularien etc. Viele Pharma unternehmen setzen da immer ganz gezielt auf die USA als ersten und primären absatzmarkt um dicke gewinne einzufahren. Dass das bei den Impfstoffen jetzt auch so ist, ist ja erst mal nicht verwunderlich?

Was man auch nicht außer acht lassen darf sind komplexe lieferketten für dinge die aktuell weltweit sehr begehrt sind. Vor allem wenn man auch noch corona bedingte produktionsausfälle annehmen muss. Ich meine bei CureVac hat es gereicht, das Musk irgend ne zulieferer firma gekauft hat die spezialisiertes equipment für curevac hergestellt hat, die einstellung der herstellung hätte wohl alles massiv verzögern können.

Zu guter letzt war es halt auch eine gewollte politische entscheidung, dass riesen wie Deutschland zu gunsten der EU partner darauf verzichten bei der Impfstoffbeschaffung einen Alleingang zu fahren. Da wäre wenn man rein national egoistisch agiert hätte sicherlich deutlich mehr drin gewesen. Wollte man vor allem zu gunsten der kleineren EU partner nicht. Muss man nicht gut finden war aber halt unsere Linie.


Ich persönlich habe tatsächlich inzwischen auch meine erste Corona Impfung erhalten (biontech) außer ein bisschen schmerzen im arm keinerlei impfreaktionen. Ich war damit tatsächlich sogar früher dran als meine 70+ Eltern, einfach nur, weil die Terminvergabe in BaWü so mega beschissen organisiert ist. Das reinste Glücksspiel.

Impfen im Impfzentrum war dann auch lustig. Genau EINE person impft 2 Leute parallel und 4 ! leute sitzen an nem tisch und erledigen den papierkram. :ugly:

Ich hoffe, dass man trotz astrazeneca ausfall bald genug impfstoff hat damit hausärzte impfen dürfen, das rumgekrüppel aktuell ist schon schlimm.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Das ist objektiv falsch.

Denn die Impfkampagne ist mehr als nur die Menge an Impfungen.

Die Aussage "an der Gesamtmenge der Impfungen hat Logistik bisher keinen (relevanten) Unterschied gemacht" könnte man treffen.

Die optimale frühzeitige Erreichung der Risikogruppen, Minimierung von Anreisewegen und Kontakten dabei, der Zeitaufwand für die zu Impfenden sind aber alle Teile der Impfkampagne und waren absolut von der Logistik betroffen.

Du machst es schon wieder. Ersteres wäre ein tatsächlich relevant für die Impfkampagne, hast du aber noch in keinem Wort belegt. Punkt zwei und drei sind dagegen solide mit dem Proviso in meiner Fußnote abgehandelt.
 

FORYOUITERRA

TROLL
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Die Frage ist komisch. Welchen Scope legst du da an? Google soll alles weltweit machen mit eigenen Mitteln? Mit fremden Mitteln, also nur organisatorisch? Nur Deutschland? Nur für die eigenen Mitarbeiter?

Man kann da ja gern spekulieren, aber bräuchte da ein genaueres Szenario.
szenario: aktuelle covid-19 pandemie.

ich höre halt hier nur kritik und kritik, aber keine konstruktiven vorschläge. deshalb frag ich mich, wie wohl ein großkonzern die problematik angegangen wäre.
 
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Viele Pharma unternehmen setzen da immer ganz gezielt auf die USA als ersten und primären absatzmarkt um dicke gewinne einzufahren. Dass das bei den Impfstoffen jetzt auch so ist, ist ja erst mal nicht verwunderlich?
aha
Das es in den USA schneller ging hängt ja nicht mal unbedingt mit der Impfstoffproduktion zusammen.
lol

Laut den zahlen die ich gefunden habe (426 tote 20.400 infizierte weltweit) liegt die mortalitätsrate des coronavirus aktuell bei ca. 2% und ist damit immer noch deutlich niedriger als die der "ganz normalen" lungenentzündung.


~500.000 krankenhaus betten.

Ja, ich mach mich weiter drüber lustig.

Ich persönlich habe tatsächlich inzwischen auch meine erste Corona Impfung erhalten (biontech) außer ein bisschen schmerzen im arm keinerlei impfreaktionen. Ich war damit tatsächlich sogar früher dran als meine 70+ Eltern, einfach nur, weil die Terminvergabe in BaWü so mega beschissen organisiert ist. Das reinste Glücksspiel.

Der größte Coronaleugner im Thread holt sich vor seinen 70 jährigen Eltern die Impfung ab. not bad :mond:
 
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Keine deiner corona horrorszenarien vom anfang des threads ist bisher eingetroffen. Aber ich sehe argumentfreie posts kriegst du immer noch gut hin.
 
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Hab ich nie gesagt. Aber du bist gerade wieder komplett am durchdrehen. Steck diese energie lieber in bemühungen einen impftermin für deine gefährdeten liebsten zu kriegen. Das ist aktuell durchaus möglich. Meine eltern sind z.B. inzwischen auch beide geimpft. Das ist tatsächlich ein beruhigendes gefühl und nimmt viel anspannung raus.
 
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Achso um "Anspannung rausnehmen" geht es dir, jetzt verstehe ich auch warum man sich drüber lustig macht (natürlich nur solange es keine Impfung gibt) -> Anspannung rausnehmen.
Haste das im ZEN Schnellkurs gelernt?

Jetzt wo du es sagst, mir ist schon öfter aufgefallen das sich viele Querdenker bewusst entspannt geben (da sind auch auch die ganze Eso Hippie Spasten unterwegs), wahrscheinlich fühlen sie sich einfach in ihrer entspannten Ruhe durch dieses doofe Virus gestört, warum nicht einfach leugnen und weiter entspannen. Toller psychologischer Kniff.
 
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Naja, dass du komplett durchgeknallt bist sieht man ja an deinen posts. Entweder es ist anspannung oder du bist einfach ein dummer hurensohn. Kann natürlich auch letzteres sein.
 
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Anscheinend haben hier einige erfolgreich ihre Eier zu Ostern gefunden. Was geht ab :deliver:
 
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KRÜPPEL KEILE!!! - South Park (Video Clip) | South Park Studios Deutsch
 
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Es ist eine Menge, die wachsen soll, denn zunächst bekommen die Hausärzte, das hat der Impfgipfel von Bund und Ländern verfügt, in ihren Arztpraxen viel weniger Impfstoff als die Impfzentren: eine Million Dosen in der ersten Woche. Die Folge: Zu Beginn gibt es etwa 20 Impfdosen pro Arztpraxis pro Woche.

"Natürlich können die Arztpraxen sehr viel mehr als 20 Dosen pro Arztpraxis pro Woche verimpfen, dazu sind sie auch bereit", sagt Kanzlerin Angela Merkel. "Ich denke, dass es der Schnelligkeit und auch der Erreichbarkeit von Personen, die in besonderer Notlage sind, dient, wenn wir die Arztpraxen jetzt mit einbeziehen."

mal schauen wie gut die Logistik funktionieren wird.
 

Benrath

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Das ist objektiv falsch.

Denn die Impfkampagne ist mehr als nur die Menge an Impfungen.

Die Aussage "an der Gesamtmenge der Impfungen hat Logistik bisher keinen (relevanten) Unterschied gemacht" könnte man treffen.

Die optimale frühzeitige Erreichung der Risikogruppen, Minimierung von Anreisewegen und Kontakten dabei, der Zeitaufwand für die zu Impfenden sind aber alle Teile der Impfkampagne und waren absolut von der Logistik betroffen.

Was ist denn so falsch gelaufen in der Logistik? Also mal so konkret jenseits der Entscheidung die Rücklagen für die Zweitimpfungen vorzuhalten.

Risikogruppen wurden afaik zuerst in den Heimen direkt geimpft. Ich finde Minimierung des Anreisewegs löblich aber nicht zwingend nötig, vor allem wenn es andere Gründe für die Zentren gegeben hat. Sei es weil einem die Verteilungsfrage so unglaublich wichtig ist oder weil es tatsächlich wegen der Kühlkette eine Rolle gespielt hat. Dass da scheinbar viel unnötiger Papierkram passiert, geschenkt.

Du müsstest schon darlegen, ob die Logistik jenseits des Mangels an Impfstoff einen große Rolle bei der Geschwindigkeit des Impfens gespielt hat. Bisher hab ich davon nix gesehen.

Und bei Gott die Logistik ist teilweise grottig, jetzt auch wieder diese Osteraktion AZ für 60+ in NRW. Seite ständig down etc. Aber ich glaub auch nicht, dass es die Rolle gespielt hat, weil sie nicht wesentlich mehr verimpfen konnten.

Zum versöhnenden Abschluss, ein Link wo wir uns alle gemeinsam über die Unfähigkeit des BMG aufregen können.
K.a. was die da geritten hat. Hier gabs ja auch welche die Briefe erhalten hatten ohne zu wissen warum. Meine Frau z.B. auch.
 

pinko

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Im Ernst: Fahrt rausnehmen, Adminanweisung.

So Zeug wie da oben lösche ich ab jetzt.
 

Gustavo

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Hier mal eine der wenigen Aussagen von Lauterbach, bei denen ich nicht so recht weiß ob man darauf vertrauen kann:


In den USA gehen in fast allen Staaten die Fälle mehr und mehr auf B.1.1.7 zurück, trotzdem sieht man den steilen Anstieg eigentlich nur in Minnesota. Die USA sind bei 32% Eristimpfung und 19% Zweitimpfung und scheinen das Virus schon relativ gut unter Kontrolle zu haben, wenn man bedenkt wie offen alles ist.
Ist es wirklich SO viel verlangt einfach noch zwei Monate zu warten, bis wir hier auch ordentliche Impfquoten haben? Die ganze Zeit beklagen sich die Medien darüber, dass es ein einziges Vor und Zurück mit dem Lockdown ist, lassen aber völlig außer Acht dass die Politik seit Anfang der Pandemie quasi nie mit irgendeiner Sicherheit "ok, so sieht die Lage in drei Monaten aus" sagen konnte, weil das alles immer davon abhing, wie sich die Bevölkerung an die Maßnahmen hält. Jetzt, wo man endlich eine gewisse Sicherheit in der Voraussage hätte, sagt man das nicht? Dass niemand Laschet seinen "Brückenlockdown" abkauft wundert natürlich nicht, aber warum Merkel es nicht sagt verstehe ich in diesem Fall auch nicht.
 
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Ist es wirklich SO viel verlangt einfach noch zwei Monate zu warten, bis wir hier auch ordentliche Impfquoten haben?

Als ob wir hier in 1-2 Monaten ordentliche Impfzahlen hätten. Streich den -, dann wird was draus.
Und Leuten, die den Lockdown so locker nehmen können, wie du, denen würde man gerne mal ein kleines Hotel, oder Restaurant an die Backe wünschen. Nicht, dass ich gegen Maßnahmen bin, aber dieses großkotzige „alles np np“ ist echt hart ekelhaft.
 
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Afaik haben wir in 2 Monaten genug Impfstoff um die hälfte der Bevölkerung zu impfen - mit Aufschieben der zweiten Dosis auch deutlich mehr. Komisch, dass diese Aussicht bei den meisten Menschen nicht durchzudringen scheint. Gestern wurde auf tagesschau.de noch auf ne Umfrage verwiesen, nach der wohl zwei Drittel der Deutschen nicht mal glauben, dass bis Ende September alle geimpft sind, die wollen.
Da frag ich mich schon, ob
-die Leute so viel mehr mit dem Bauch denken als mit dem Kopf
-die Kommunikation der Regierung nachlässig ist (siehe Gustavo)
-die Medien einen schlechten Job dabei machen objektiv über die Impfkampagne zu berichten.
 
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Überraschenderweise sind nicht alle so davon überzeugt, dass unsere Regierung so tadelos arbeitet, dass man auf deren Mutmaßungen vertrauen kann. Denn bisher sind die eben so manches mal in leeren Versprechungen geendet.

Welche grandiosen bisherigen Erfolge der Impfkampagne lassen einen denn "objektiv" sehr positiv in die Zukunft sehen?
 
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Bisher gab es zu wenig Impfstoff, bald gibt es genug?


Die ganze Zeit beklagen sich die Medien darüber, dass es ein einziges Vor und Zurück mit dem Lockdown ist, lassen aber völlig außer Acht dass die Politik seit Anfang der Pandemie quasi nie mit irgendeiner Sicherheit "ok, so sieht die Lage in drei Monaten aus" sagen konnte, weil das alles immer davon abhing, wie sich die Bevölkerung an die Maßnahmen hält. Jetzt, wo man endlich eine gewisse Sicherheit in der Voraussage hätte, sagt man das nicht? Dass niemand Laschet seinen "Brückenlockdown" abkauft wundert natürlich nicht, aber warum Merkel es nicht sagt verstehe ich in diesem Fall auch nicht.
Im Übrigen würde ich das so gar nicht unterschreiben. Imo konnte man über weite Strecken ganz gut sagen, wie es in drei Monaten aussehen würde, gegeben die politischen Maßnahmen, über die gerade die Politik entscheidet. Mir fällt nichts Unvorhersehbares ein, das passiert wäre, weil Menschen sich plötzlich nicht mehr an Maßnahmen gehalten haben.
Die Politik ist selbstverständlich in der Pflicht, die Compliance der Bevölkerung in ihr politisches Handeln einzubeziehen. Maßnahmen, die ein hohes Maß an Compliance beanspruchen, wenn die Compliance nur (noch) mäßig ist, sind halt schlechte Maßnahmen.
 
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Gustavo

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Als ob wir hier in 1-2 Monaten ordentliche Impfzahlen hätten. Streich den -, dann wird was draus.

Wenn du um Geld wetten möchtest, bis wann wir in Deutschland akzeptable Impfquoten erreicht haben, bin ich absolut bereit.


Und Leuten, die den Lockdown so locker nehmen können, wie du, denen würde man gerne mal ein kleines Hotel, oder Restaurant an die Backe wünschen. Nicht, dass ich gegen Maßnahmen bin, aber dieses großkotzige „alles np np“ ist echt hart ekelhaft.

Ach, das ist doch wieder völlige Stammtisch-Grütze. Du weißt weder wie ich lebe, noch weißt du überhaupt wie ein "kleines Hotel oder Restaurant" laufen würde, wenn die momentan öffnen dürften, geschweige denn dass es irgendeinen Beweis gibt, das sei epidemiologisch vertretbar. Warum genau nochmal müssen wir jetzt so tun, als ob Deutschland hauptsächlich aus Hoteliers und Gastwirten bestünde? Weil deren Lobbygruppen besonders laut jammern oder was?


Überraschenderweise sind nicht alle so davon überzeugt, dass unsere Regierung so tadelos arbeitet, dass man auf deren Mutmaßungen vertrauen kann. Denn bisher sind die eben so manches mal in leeren Versprechungen geendet.

Müssen wir dir jetzt also auch noch abkaufen, dass die Regierung dafür verantwortlich ist, ob die Hersteller die von ihnen selbst avisierten Produktionsquoten erfüllen? Glaubst du auch dass die Sonne morgens aufgeht weil Horst Seehofer im Innenministerium den Knopf dafür drückt oder was?
 
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Bisher gab es zu wenig Impfstoff, bald gibt es genug?

Woher weißt du das genau, ich hoffe ja auch darauf und zugegeben "es sieht ganz gut aus", aber aus Vermutungen zu schließen das wir in zwei Monaten "genug" (was immer das auch heißen mag) haben ist schon sehr gewagt.
Gibt es harte Fakten oder beziehst du dich auf nebulöse Prognosen von Politikern in Talkshows: "haltet durch, bald haben wir genug"

Warum sollte solchen Aussagen nach den Fails der letzten Monate irgendjemand glauben?
Nur zur Erinnerung AZ wurde von 120 Mio Dosen auf 30 Mio Dosen runterkorrigiert.
Wird bei Biontech höchstwahrscheinlich nicht passieren aber ganz ausschließen kann das auch keiner...

Und da wunderst du dich wirklich das zwei Drittel der Bevölkerung skeptisch sind?
Das ist schon sehr weit oben im Elfenbeinturm. Oder einfach Prinzip Hoffnung?

An dem Punkt an dem man sagen kann "die Pandemie ist in zwei Monaten Geschichte, haltet noch ein bisschen durch" sind wir noch lange nicht.
Jaja, "immer diese Horroszenarien"-whiner, my ass: Aber was wäre denn wenn eine Escape Variante mit B117 Geschwindigkeit durch Europa rast?
Ist jetzt nicht komplett ausgeschlossen auch wenn die T-Zell Aktivierung durch die "alten Impfstoffe" wahrscheinlich trotzdem greift, kein schönes Szenario.
 
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Müssen wir dir jetzt also auch noch abkaufen, dass die Regierung dafür verantwortlich ist, ob die Hersteller die von ihnen selbst avisierten Produktionsquoten erfüllen?
Nein, denn offenbar bist du ja dafür verantwortlich, denn du weißt ja wie viele Leute in 2 Monaten geimpft sind :mond:
 

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Nein, denn offenbar bist du ja dafür verantwortlich, denn du weißt ja wie viele Leute in 2 Monaten geimpft sind :mond:

Ich weiß zumindest was für Zusagen für den April gemacht wurden und wer seine bisher eher eingehalten hat (Pfizer) und wer nicht (AZ). Wenn einfache Arithmetik dich überfordert können wir dir das hier gerne vorrechnen. :deliver:
 
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Wenn du um Geld wetten möchtest, bis wann wir in Deutschland akzeptable Impfquoten erreicht haben, bin ich absolut bereit.

5€ drauf, dass in 8 Wochen nicht die magische Grenze von - was waren das noch gleich? 70%? - geimpft sind.


Ach, das ist doch wieder völlige Stammtisch-Grütze. Du weißt weder wie ich lebe, noch weißt du überhaupt wie ein "kleines Hotel oder Restaurant" laufen würde, wenn die momentan öffnen dürften, geschweige denn dass es irgendeinen Beweis gibt, das sei epidemiologisch vertretbar. Warum genau nochmal müssen wir jetzt so tun, als ob Deutschland hauptsächlich aus Hoteliers und Gastwirten bestünde? Weil deren Lobbygruppen besonders laut jammern oder was?

Offenbar lebst du gut genug, dass dich der Lockdown nicht groß zu treffen scheint. Jedenfalls nicht finanziell. Nur dann - und in Verbindung mit extremer Großkotzigkeit - kann man so dämliche Sprüche klopfen.


Ich weiß zumindest was für Zusagen für den April gemacht wurden

Na dann ist ja alles safe. Immerhin wurden Zusagen gemacht. Sind auch die ersten innerhalb der letzten 12 Monate
 

Gustavo

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5€ drauf, dass in 8 Wochen nicht die magische Grenze von - was waren das noch gleich? 70%? - geimpft sind.

Oha, was sehe ich da? Sollte ich nicht eben noch das - zwischen den "1-2 Monaten" streichen? Aus 12 Monaten für "akzeptable Impfquoten" ist also jetzt 70% in acht Wochen geworden? Echte Kasperle-Argumentation.

Offenbar lebst du gut genug, dass dich der Lockdown nicht groß zu treffen scheint. Jedenfalls nicht finanziell. Nur dann - und in Verbindung mit extremer Großkotzigkeit - kann man so dämliche Sprüche klopfen.

Ich bekomme weiter mein Gehalt, ja. So wie der ganz überwiegende Teil von Deutschland auch, zumindest wenn ich sehe dass laut Nominallohnindex in 2020 der durchschnittliche Rückgang 0,7% betragen hat. Hältst du dich bei deinen ganzen anderen, sicherlich extrem bedachten politischen Aussagen sonst auch an das Rawlssche Differenzprinzip, immer als Erster darauf zu achten wie eine Regelung die Schwächsten trifft? Falls nicht: Warum genau muss ich das jetzt hier? Du scheinst dich ja auch sonst nicht zu fragen was es mit den Leben derjenigen macht, die ohne Lockdown Covid bekommen hätten, oder?

Na dann ist ja alles safe. Immerhin wurden Zusagen gemacht. Sind auch die ersten innerhalb der letzten 12 Monate

Den Rest des Satzes zu lesen war dir offensichtlich zu viel Arbeit? Oder ist dir die Heuristik "denjenigen, die sich bisher an ihre Zusagen gehalten haben glauben und denjenigen, die sich nicht an ihre gehalten haben erst mal nicht" tatsächlich zu komplex? :rolleyes:
 
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parats'

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Wenn du um Geld wetten möchtest, bis wann wir in Deutschland akzeptable Impfquoten erreicht haben, bin ich absolut bereit.

Wir könnten das wie üblich mit fame im Forum und einer Umfrage erledigen. :deliver:
Man müsste sich natürlich auf ein realistisches Szenario einigen - 70% in 8 Wochen ist etwas "sportlich".
 
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Oha, was sehe ich da? Sollte ich nicht eben noch das - zwischen den "1-2 Monaten" streichen? Aus 12 Monaten für "akzeptable Impfquoten" ist also jetzt 70% in acht Wochen geworden? Echte Kasperle-Argumentation.

Digga wovon reden wir jetzt? Für mich bedeutet eine akzeptabler Impfwert, dass wir so weit geimpft haben, dass der Herdeneffekt greift. Da sind die 70% noch eher zu deinen Gunsten ausgelegt.
Manche Wissenschaftler gehen daher momentan davon aus, dass für eine Herdenimmunität eher eine Durchimpfungsrate von 80-85% benötigt wird, statt der bisher angenommenen 60-70%.

Aber gut, für dich ist wahrscheinlich ein Wert von 20% der Hit, mit dem wir dann den Lockdown beenden können.


Den Rest des Satzes zu lesen war dir offensichtlich zu viel Arbeit? Oder ist dir die Heuristik "denjenigen, die sich bisher an ihre Zusagen gehalten haben glauben und denjenigen, die sich nicht an ihre gehalten haben erst mal nicht" tatsächlich zu komplex? :rolleyes:

Tu mal nicht so, als ob Pfizer bisher alles gehalten hat.
 

Gustavo

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Digga wovon reden wir jetzt? Für mich bedeutet eine akzeptabler Impfwert, dass wir so weit geimpft haben, dass der Herdeneffekt greift. Da sind die 70% noch eher zu deinen Gunsten ausgelegt.

Aber gut, für dich ist wahrscheinlich ein Wert von 20% der Hit, mit dem wir dann den Lockdown beenden können.

Ok, darf ich also deinem Post entnehmen, dass du mit den 70% für in 12 Monaten rechnest? Dann würde ich nämlich weiterhin gerne mit dir wetten und auch nicht nur um 5 Euro.

Tu mal nicht so, als ob Pfizer bisher alles gehalten hat.

Lass mich raten: Du hast mal eben irgendwas ergoogelt? Da ist die Rede von zwei Wochen Lieferverzögerungen. Vor zwei Monaten hatte die Bundesregierung eine Prognose bis Ende März von BioNTech und die wurde ziemlich exakt eingehalten, während AZ eine Woche früher (Ende Januar) mal eben die Prognose um mehr als 50% gesenkt hat. Da siehst du keinen Unterschied? Oder ist es nicht viel eher so, dass du einfach irgendein Stammtischgeschwätz hier reinpostest, ohne irgendwas zu recherchieren?
 
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Hältst du dich bei deinen ganzen anderen, sicherlich extrem bedachten politischen Aussagen sonst auch an das Rawlssche Differenzprinzip, immer als Erster darauf zu achten wie eine Regelung die Schwächsten trifft? Falls nicht: Warum genau muss ich das jetzt hier? Du scheinst dich ja auch sonst nicht zu fragen was es mit den Leben derjenigen macht, die ohne Lockdown Covid bekommen hätten, oder?

Ich frage mich ja schon warum das halbe Land plötzlich soviel Mitgefühl für Friseure, Hoteliers und Restaurantbesitzer entwickelt.
Wenn man selber oder der engste Familien und Freundeskreis betroffen ist kann ich es ja noch nachvollziehen.

Aber bis jetzt hat sich jeder Maßnahmenkritiker zu seinem persönlichen Schicksal nicht wirklich geäußert, auch hier im Forum habe ich noch keinen Post über ein schlimmes wirtschaftliches Schicksal gelesen, fairerweise auch noch keinen Post über das Schicksal eines schlimmen Covid Verlaufes mit long covid.

Ist das Schicksal einer Betriebsschließung wirklich so viel grausamer als das einer schweren Covid Erkrankung?

Zur Quantität:
Aktuell gibt es fast 3 Millionen Menschen die nachweislich Covid hatten, bei einer konservativen Dunkelziffer von 4x, wären das 12 Millionen wirkliche Fälle, bei wieder sehr konservativen 5% die Long Covid entwickeln (es wird aktuell eher von 10% ausgegangen) wären das jetzt schon immerhin 600.000 Menschen die nachhaltig an Covid leiden, Tendenz steigend.

Wie ist denn die aktuelle maßnahmenbedingte Betriebsschließungs- und Arbeitslosenquote und wie hoch wird sie in den kommenden Jahren geschätzt?
 
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Ok, darf ich also deinem Post entnehmen, dass du mit den 70% für in 12 Monaten rechnest? Dann würde ich nämlich weiterhin gerne mit dir wetten und auch nicht nur um 5 Euro.

Die Wette verlierst du wahrscheinlich, 70% Impfquote wird es imho in Deutschland vermutlich nie geben, zuviel Impfgegner....
 
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