BW.de in den Märkten - Der Anlage- und Handelsthread

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Habe neulich erst ein paar Stücke gekauft nach den starken Q3 Zahlen. Kann gar nicht schief gehen.
 
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Jetzt mit Omicron wird die Wirtschaft bestimmt wieder ordentlich nach unten rauschen, zumindest bis der Impfstoff angepasst und ausgeliefert wird.

1. Macht es Sinn einen ETF World Sparplan für 2-3 Monate auszusetzen wenn man ziemlich sicher glaubt dass es nach unten geht?
2. Sollte ich wenigstens den Steuerfreibetrag ausschöpfen und soviel verkaufen das ich 800€ steuerfreien Gewinn mitnehme?
 
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Jetzt mit Omicron wird die Wirtschaft bestimmt wieder ordentlich nach unten rauschen, zumindest bis der Impfstoff angepasst und ausgeliefert wird.

1. Macht es Sinn einen ETF World Sparplan für 2-3 Monate auszusetzen wenn man ziemlich sicher glaubt dass es nach unten geht?
Wenn du dir sicher wärest, dann ja. Aber ich glaube nicht, dass du dir sicher sein kannst.
Wenn es so sicher wäre, dann wären die Preise jetzt schon entsprechend unten.
Aber natürlich kannst du das machen, wenn du dich damit wohler fühlst.
Solltest nur einen Plan haben, was du mit dem Geld machst, wenn es statt dessen jetzt seitwärts oder nach oben geht.
2. Sollte ich wenigstens den Steuerfreibetrag ausschöpfen und soviel verkaufen das ich 800€ steuerfreien Gewinn mitnehme?
Kommt auf die Transaktionskosten an. Wenn du bei einem Neobroker mit geringen Transaktionskosten bist, so würde ich sagen ja.
Auch da wieder Risiiko: Wenn du das machst, und dann jetzt aufgrund deines "Hunch", dass es runter geht, nicht direkt wieder kaufst: Was machst du, wenn es nicht runter geht?
 

parats'

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Wenn du sicher bist, dann all in Hebelprodukte und shorte den Markt. :raul:
Mal im ernst, lass es einfach laufen. In der Regel geht timing in die Hose - wer 2021 timen wollte hat es wohl ebenfalls vergeigt. ;)
 
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Jetzt mit Omicron wird die Wirtschaft bestimmt wieder ordentlich nach unten rauschen, zumindest bis der Impfstoff angepasst und ausgeliefert wird.

1. Macht es Sinn einen ETF World Sparplan für 2-3 Monate auszusetzen wenn man ziemlich sicher glaubt dass es nach unten geht?
2. Sollte ich wenigstens den Steuerfreibetrag ausschöpfen und soviel verkaufen das ich 800€ steuerfreien Gewinn mitnehme?


und folgende Posts... ;-)
 
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ok das bedeutet selbst wenn ich direkt wieder die selbe Menge zum selben Preis kaufen würde, spare ich steuern weil ich den steuerfreien Gewinn nicht in 30 jahren wenn ich an die "ETF-Rente" will versteuern muss
 
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parats'

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Im Prinzip ja. Der trade sind Transaktionskosten heute gegen Steuern Zukunft, in der aber die Besteuerung unbekannt ist.
 
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Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man nochmal um die Kapitalertragssteuer herumkommt. Auch glaube ich nicht, dass diese deutlich sinken wird. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass der Steuersatz gleich bleibt oder eher noch steigen wird, sollte die Kapitalertragssteuer mit der Einkommenssteuer vereinheitlich werden (was die prozentuale Höhe angeht).
 

parats'

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Im trade gegen Transaktionskosten wird sich das auch kaum aufrechnen, außer man ist beim S-Broker.
 
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Kommt auf die Transaktionskosten an. Bei der DKB sinds 10 € bis 10k Odervolumen. Den Sparerfreibetrag ausgenutzt sind ~211 € eingesparte Steuer.

Also nen Plus von ~191 € jährlich. Nicht die Welt, aber immerhin. :)
 
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Ich hätte noch über 600 Steuerfreibetrag offen, aber dafür müsste ich auch Anteile für 6k verkaufen und auch wieder kaufen.

Am besten wäre es wohl tatsächlich wie bei meinem vorherigen "Plan" auf eine mögliche Talfahrt in den nächsten Tagen zu warten und ein paar Tage später bei leicht fallenden Kursen wieder einzusteigen.
 
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parats'

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Kommt auf die Transaktionskosten an. Bei der DKB sinds 10 € bis 10k Odervolumen. Den Sparerfreibetrag ausgenutzt sind ~211 € eingesparte Steuer.

Also nen Plus von ~191 € jährlich. Nicht die Welt, aber immerhin. :)
Deine Rechnung verstehe ich zwar nicht, aber im Kern stimme ich dir zu. Die Orderkosten sind nicht unbedingt ausschlaggebend für eine steuerliche Ausschöpfung des Sparerpauschbetrags. ;)
 
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Vielleicht verstehe ich das ja nicht richtig, aber wenn du 800 € an Kapitalertrag hast, für den der Freibetrag gilt, dann müsste man doch, wenn man den Freibetrag nicht nutzt, später darauf die 25 % Steuer + 1,irgendwas Solidaritätszuschlag zahlen.

Das müssten doch knapp 211 € sein, die fällig werden würden, oder?

Btw @tzui: Nicht vergessen, dass bei Aktien 30% steuerfrei sind, d.h. du must den Restbetrag, den du noch offen hast mit den 70% nicht steuerfreien Erträgen voll machen.
 

parats'

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Ja, stimmt soweit. Leider lässt sich der Freibetrag auch nicht ansammeln, insofern muss da schon drauf achten zum maximieren.
Unter der Ampel sollen es btw 1000€ werden. Finde ich persönlich noch immer zu wenig, aber ich bin ja auch nur ein Kleinanleger.
 
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ups lol, ich dachte ich spare 800€ Steuern aber ich spare ja nur die Steuern für 800€ Gewinn also 211 € wie kenny sagte, dafür ist mir der Verkaufen/Kaufen Stress zu groß.

Btw @tzui: Nicht vergessen, dass bei Aktien 30% steuerfrei sind, d.h. du must den Restbetrag, den du noch offen hast mit den 70% nicht steuerfreien Erträgen voll machen.

Das verstehe ich nicht.
Werden eh nur 70% des Gewinns versteuert?
dass heisst ich kann 1.144€ Gewinn im Jahr generieren und der ist dann Steuerfrei?
 
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ups lol, ich dachte ich spare 800€ Steuern aber ich spare ja nur die Steuern für 800€ Gewinn also 211 € wie kenny sagte, dafür ist mir der Verkaufen/Kaufen Stress zu groß.



Das verstehe ich nicht.
Werden eh nur 70% des Gewinns versteuert?
dass heisst ich kann 1.144€ Gewinn im Jahr generieren und der ist dann Steuerfrei?

Die Summe stimmt - aber scheinbar nur für ETFs.
 
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Thema Steueroptimierung:
Dass man kurz vor Jahresende ggf. noch was verkauft, um den Freibetrag auszunutzen ist ja scheinbar recht populär. Ich habe jetzt allerdings das Thema, dass ich dieses Jahr zu viele Gewinne realisiert habe. Beim durchstöbern meiner Depots habe ich aber auch eine Einzelposition gefunden, mit der ich Verlust gemacht habe. Wäre es nicht schlau die Verluste zu realisieren, um meine Steuerlast zu drücken? Ich könnte ja theoretisch den gleichen ETF wieder kaufen oder anderweitig anlegen?
Klar kann man argumentieren, dass ich statistisch gesehen dann auf die neu gekaufte Position ggf. irgendwann mehr Steuern zahlen muss. Allerdings könnte die Position auch nie Gewinn abwerfen, die totsicheren Abgaben jetzt habe ich aber auf jeden Fall gespart. Transaktionsgebühren wären recht niedrig...

Wo ist mein Denkfehler?

Und kann ich eigentlich Verluste von Depot in Bank A auf Depot Bank B übertragen bzw. wird das in der Steuererklärung automatisch verrechnet?
 

parats'

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Gewinne mit Verlusten drücken macht schon Sinn. Ich stelle eigentlich jedes Jahr die eine oder andere Position glatt.
Bzgl. der Depots: deine Steuerlast wird ja dir als Person zugeschrieben. Dabei ist es egal in welchen Depots und in wie vielen das passiert ist. Am Ende des Jahres zieht sich das in der Steuererklärung sauber.
 
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Wo ist mein Denkfehler?
Ich sehe keinen Denkfehler und würde es an Deiner Stelle so machen.

Und kann ich eigentlich Verluste von Depot in Bank A auf Depot Bank B übertragen bzw. wird das in der Steuererklärung automatisch verrechnet?
Wie soll dieser Verlustübertrag aussehen? Selbst wenn du die Wertpapiere an die anderen Bank überträgst, steht dort der aktuelle Wert und kein Verlust.
Ist aber auch nicht tragisch, denn dafür ist ja die Steuererklärung da.
 
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Planung Entnahmephase

Big ERN hat mich mal wieder mit einem Blogbeitrag auf eine neue Idee gebracht:

(Teilweise) Nutzung von Leverage in der Entnahmephase.

Also bspw dass man statt zu verkaufen, statt dessen den Wertpapierkredit für Konsum nutzt.
Im Blog rechnet er da die extreme Variante durch -- also quasi nur per Leverage konsumieren.
Was mit Interactive Brokers (nur 25% Collateral nötig) auch theoretisch geht, mit einer deutschen Bank aber eher nicht.

Aber wofür ich es eine gute Option fände, ist in einem potentiellen Post-Retirement Crash-Szenario dann eine Weile davon leben, um im Drawdown nichts / weniger verkaufen zu müssen.

Wenn man einen günstigen Wertpapierkredit hat, kann das eine attraktive Option sein.
Hängt natürlich von den Zinsen ab, die wiederum eine Mischung aus Bank/Broker und dem generellen Zinsniveau sind.
Aber selbst wenn die Zinsen etwas steigen und man dann insgesamt 4% bezahlt, könnte das attraktiv sein, da man nach einem Crash ja gerade mit deutlich >4% rechnet.

Auf die Anfangsdepotgröße würde ich mich bspw. auf 15% Leverage beschränken.
Selbst bei einem 60% Drawdown wären das dann "nur" 37,5% vom Portfolio nach Crash.
Und man könnte davon dann einige Jahre die Entnahmen bestreiten, bis der Markt sich wieder erholt hat.


Jahresfazit

Wie lief euer Jahr?
Kurs gehalten / Pläne umgesetzt?

Bei mir lief es insgesamt durch Glück und Rückenwind durch den Markt gut:
  • Hausumbau kostete gutes Stück mehr Geld als erwartet
  • Aber dafür liefen Aktien super und Crypto gigantisch
  • Bin zwar immer noch nicht "weened off" von Einzelaktien, aber zumindest war es dann ein weiteres Jahr, wo die Einzelaktien glücklicherweise gut liefen
  • Sparquote schwer zu sagen, weil wenn man den Umbau als Ausgabe sieht und nicht kapitalisiert, natürlich negativ. Mir nicht klar, wieviel vom Umbau ich kapitalisieren sollte -- also lasse ich es ganz und sehe die ganzen Kosten auf der Passiva-Seite & stelle das Haus nur zum Kaufpreis auf die Aktiva-Seite
 

parats'

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Das Jahr lief eigentlich ziemlich gut, allerdings konnte man auch wenig falsch machen.
Alleine dieses Jahr haben meine Frau und ich ein knappes Jahresgehalt an Kursgewinnen stehen. Die Sparquote hat sich wie erwartet auf 0 reduziert, da meine Frau seit September an ihrem Humankapital arbeitet und wir vorher eigentlich ihren kompletten Lohn + Überhang in ETF Sparpläne investiert haben. Das fällt nun erstmal für 2 Jahre weg, allerdings sollte man da mit Anfang 30 durchaus noch Raum haben. ;)
Das einzige was wie immer eher durchschnittlich lief waren Rohstoffe in Form von Gold und Silber. Derivate (Uran, Orangensaft und "co2") zähle ich da mal explizit nicht mit rein, das fällt bei mir eher unter "zocken".
 
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Was macht deine Frau, wenn man fragen darf? Master?

Derivate sind denke ich für normale Anleger immer -EV.
 

parats'

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Meine Frau ist eigentlich Erzieherin, setzt jetzt den Heilerziehungspfleger oben drauf und je nach finanzieller Lage nochmal den palliativen Teil, da sie eigentlich ins Kinderhospiz möchte.
 
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Bewundernswert, dass sie ins Kinderhospiz möchte. Drücke die Daumen, dass sich das dann auch finanziell lohnt.
 

parats'

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Man darf ja nicht vergessen, dass das Einkommen meist nicht der Grund ist, weshalb man in einen sozialen Berufszweig geht.

Die Frage spielte dennoch am Anfang des Jahres eine Rolle. Als Erzieher/in sind deine Möglichkeiten zu Spezialisierung sehr gering.
Entweder man geht über den Betriebswirt in Richtung Leitungsposition und entwickelt sich vertikal. Dabei ist der trade off eben weniger Arbeit am Mensch und mehr administrativen Kram für (deutlich) mehr Geld (TvÖD SuE S6 auf S7 bis S15). Oder man entwickelt sich horizontal und erweitert seinen Bereich um bspw. Heilerziehungspflege mit weiteren Optionen. Dabei ist zumindest nach TvÖD nur S8 drin.

P.s. ich pflege Montag mal PortfolioPerformance nach, dann kann ich hier auch ein paar Screenshots posten ;)
 
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Ich bin mit der Gesamtperformance insgesamt einigermaßen zufrieden. Dafür, dass ich größtenteils stumpf den Kram kaufe der mir irgendwie sinnvoll vorkommt, kann ich mich nicht beklagen. Die Wahrheit ist, dass ich mit 100% FTSE All World oder MSCI World vermutlich ein paar Prozent besser gefahren wäre, aber … whatever. Der Unterschied ist nicht so groß, dass es mir schlechte Nächte bescheren würde.

Dass parats 2k/Monat beiseitelegen kann bringt mich zu 2 Schlüssen: Er wird ziemlich gut bezahlt oder lebt von Zucker und Butter auf 0,75m². Ich bin ziemlich arm. :chobo:
 

parats'

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Naja, es ist glaube ich bekannt, dass wir hier ein Familienbrutto >100k haben. Wenn man seinen Konsum nicht mit seinem Gehalt steigen lässt, geht das schon gut. Aber die 2k sind ja nun eh erstmal Geschichte. :ugly:
 
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Was soll man sagen, unterm Strich Verlust zu machen war schwer. Bin bei etwas über 20%, glaub da gilt dann 1:1 das von Bootdiskette. Egal, noch hab ich Spaß an meinem Einzelaktiendepot.
Beste Aktie: Biontech
Schlechtester Wert: Haier
Größter Erfolg wohl das ich die 2000€/Monat durchgehalten haben.
 
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Das will ich gar nicht ausschließen :D

Aber ich wollte auch mal so ne Chinaaktie haben. Naja, ich habe mich immerhin nicht für die New Oriental entschieden. Die hatte ich auch auf der Liste. Bin halt doch ein Profi :elefant:
 
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Der langweilige MSCI World ETF hat letztes Jahr +32,7 % gehabt (in €). Es hat dabei auch geholfen, dass der Dollarkurs wieder Richtung vor-Corona-Niveau gegangen ist. Dafür war ja die Erholung im Jahr 2020 in € nicht annährend so gut, verglichen mit dem $-Preis aufgrund besagtem Wechselkurses.

Dafür bin ich im November zusätzlich in einen MSCI Emerging Markets eingestiegen, mal gucken, ob sich die Erholung auch in den Schwellenländern wiederholt. Wenn die Entwicklung mit dem MSCI World ETF vergleichbar sein sollte, dann hat der ETF noch einiges nachzuholen. Momentan bei -3%.
 

parats'

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Wie lief euer Jahr?
Kurs gehalten / Pläne umgesetzt?
Jetzt nochmal bebildert.
Grobe Übersicht
- ETF entspricht FTSE All World (Dist/Acc) - also stumpfes Buy&Hold per Sparplan
- Einzelaktien & Derivate ist aufgrund des geringen Volumens zusammengefasst.
Einzeltitel hauptsächlich GME / Biontech / 3x gehebelter Nasdaq ETF.
An Derivaten wie erwähnt viel Uran/Co2 und Orangensaft. Gerade Co2 ging aber durchaus auch mal daneben und ich wurde mehrfach ausgeknockt bzw. der stop loss wurde gerissen.
- Rohstoffe nur Gold und Silber physisch
- Crypto nur BTC und ETH
- P2P die typischen Bretterbuden aus dem Baltikum. Liefern noch immer erstaunlich zuverlässig die Zinsen ab, die ich erwarte.
1641197727858.png

Das ganze nochmal als Linie
1641198247558.png

Rendite vs Volatilität. Eigentlich nichts überraschendes, außer das ein FTSE ETF noch langweiliger ist als Gold und Silber.
1641198184349.png

Zum Schluss die Torte zur Aufteilung, leider krieg ich die Prozente nur per mouse over angezeigt, aber ich glaube so grob erkennt man es bei den paar Positionen. Das Barvermögen ist zum Jahresende immer etwas höher, da wir das Tagesgeldkonto mit den Überhängen abräumen. Und bevor hier einer kommt - Es ist kein Barvermögen im Sinne von Bargeld, sondern bspw. Sichteinlagen in Form von Tagesgeld oder Verrechnungskonten.
1641198499452.png
 
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Wahrscheinlich schön drölfzig mal in diesem Thread beantwortet, aber ich will jetzt nicht 44 Seiten lesen: Welche "Infrastruktur" nutzt ihr um eure Investments zu managen? Depot bei eurer Bank? Jetzt wo ich meine unmittelbar zu tilgenden Schulden los bin würde ich mich doch gerne mal aktiver mit Geldanlage auseinandersetzen.
 

parats'

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Meinst du mit managen eher tracken? Also sowas wie oben? Wenn ja, dann Portfolio Performance, geht allerdings mit etwas manuellem Aufwand einher.
 
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Meinst du mit managen eher tracken?
Ich meine einfach, wie du jetzt konkret Geld in bestimmte Anlagen steckst. Du rufst ja wahrscheinlich nicht beim Bankberater an und sagst "bitte 50€ in einen MSCI World ETF".

Ein Arbeitskollege macht das afaik über Comdirect. Lohnt sich das? Genossenschaftsbanken bzw. Union Investment habe ich mal direkt im Verdacht nicht die kostengünstigste Alternative zu sein.
 

parats'

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Achso. Ich such dir mal meinen Post dazu hier raus. tzui hatte imo das gleiche gefragt. ;)
 
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Achso. Ich such dir mal meinen Post dazu hier raus. tzui hatte imo das gleiche gefragt. ;)
Der hier?

 

parats'

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Genau, so grob geht es bis #1530.
Ansonsten natürlich r/finanzen ansteuern und dort den sticky durchgehen.
Eigentlich kriegt man damit alle offenen Fragen beantwortet.
 
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