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BW.de in den Märkten - Der Anlage- und Handelsthread

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Genau dieses Gerede von "no brainer" ist das was mich stört. Wäre es der Fall, hättest Du aus voller Überzeugung alles auf diese Karte gesetzt und wärst nun Privatier. :)
Verstehe mich nicht falsch, jeder der volles Risiko geht soll dafür auch belohnt werden. Insofern sei dir alles gegönnt, was durch das überproportional große Risiko hängen bleibt. Allerdings sollte man sich nicht hinstellen und so tun, als sei der Anstieg 100% garantiert.

bedenke dabei auch mal die psychologische komponente: selbst wenn du meinst, du hättest eine 100%ige garantie (oder sie sogar wirklich hast), werden dir im hinterkopf immer noch leise zweifel kommen, ob du nicht irgendwas übersehen hast oder etwas nicht bedacht hast. das würde zumindest für mich den unterschied zwischen "all in, wenns blöd läuft teilverlust"-> lebbe geht weiter und "all in mit hebeln >50x" -> am arsch ausmachen
 

parats'

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Das wäre jetzt auch mein Ansatz. Ich lass das Geld erstmal bei Binance liegen, bis die Kurse in der Breite mal wieder runtergehen und steige dann ein.
Den Einstiegskurs auszuwählen fällt mir aber schon recht schwer. :ugly: BC bei <40.000 wäre mein erster Ansatz. Auf den ganz großen Dip zu warten, wird wohl recht lange dauern und dann kann man ja auch nochmal nachkaufen, wie du schon geschrieben hast.
Ich hoffe du warst schnell heute Nacht. :)
 

parats'

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Elon Musk hat getwittert, das Tesla keine BTC mehr als Zahlungsmittel akzeptieren wird.
Als Grund wird der Stromverbrauch angeführt, allerdings war ihm das auch vorher klar, also imo ein reiner Strohmann.
Da ist zumindest momentan das offensichtlichste, wobei sich dadurch eigentlich nicht wirklich was ändert.
Leute die vorher von BTC überzeugt waren, werden jetzt nicht aussteigen, sondern wohl eher nachlegen, wenn die Schwachen rausgehen.
 
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Ja, vor allem ist es ziemlicher Schwachsinn. Will er damit wirklich sagen dass er jetzt mehr darüber weiß als zu dem Zeitpunkt zu dem Tesla 1,5 Mrd. in BTC gekauft hat? Cooler CEO... Vor allem weit an der Faktenlage vorbei. Kryptos werden zum großen Teil von erneuerbaren Engergien geminet. Die Tatsache dass er nutzloserweise Raketen ins All schießt blendet man dabei am Besten wohl auch aus.

Bill Maher hat letzte Woche das hier am Ende seiner Sendung rausgehauen. Ich schaue ihn ja echt gerne, aber das ist schon ein wirkliches Boomer-Statement. Möglich dass das eine Debatte in den USA ausgelöst hat, speziell in den liberalen und linken, gutbetucht-grünen Kreisen die wohl auch zu Teslas Kundschaft zählen dürften, ich habe sonst nichts mitbekommen.

 

parats'

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Es wird sowas nicht grundlos posten, vermutlich kommt da irgendwas stranges noch in wenigen Wochen hinterher.
Mining rigs im erdorbit oder sowas. :troll:
 
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Leute die vorher von BTC überzeugt waren, werden jetzt nicht aussteigen, sondern wohl eher nachlegen, wenn die Schwachen rausgehen.
Nachkaufen ist das Stichwort! :mond:

Kann eig. wer was fundiertes über IOTA sagen? Es scheint wohl irgendwie im EU-"Forschungskontext/Geld" aufzutauchen. Bisher habe ich IOTA immer im Rahmen von NANO gehört. Über das ich auch nur weiß, dass es wohl PoS und daher (?) geringe Fees aufweist.

Aber konkret: WAS macht IOTA denn nun so interessant? Hängen da wirklich öffentliche Gelder in der Forschung/Etablierung?
 
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Weiter alles fleißig rot, hab nochmal Xiaopeng nachgelegt. Falls Blackberry noch mal Richtung 4$ wandert, würde ich wohl auch da nachlegen. Meine ETC sind endlich auf Kraken eingetrudelt, hab das Verkaufsfenster aber erstmal verpasst.
 
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[…] Kryptos werden zum großen Teil von erneuerbaren Engergien geminet. […]
Glaubst Du das selber, oder beziehst Du Dich auf … Norwegen oder so?
-10% ist ja nun keine besonders außergewöhnliche Schwankung. Ich mache erstmal gar nix, nichtmal nachkaufen.
Kommt drauf an welche Assets man so betrachtet. Für Einzelwerte ist 10% in jede Richtung etwas hart außergewöhnliches.
 
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Meine beschränkte Erfahrung der letzten Wochen sagt mir, dass es bei Kryptos zum Rahmen der normalen Volatilität gehört.
 
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Glaubst Du das selber, oder beziehst Du Dich auf … Norwegen oder so?
The 2020 third Global Cryptoasset Benchmarking Study by the University of Cambridge also indicates that 76% of digital currency miners use renewable power sources. Backing up this data is a report from Deutsche Bank Research, the Chinese National Energy Agency, Morgan Stanley, and Coinshares. The report from these four organizations highlights that “78% of Bitcoin’s electricity usage is from renewables.”

Kommt drauf an welche Assets man so betrachtet. Für Einzelwerte ist 10% in jede Richtung etwas hart außergewöhnliches.
ETH war vor zwei Tagen auf 4370USD, ist gestern kurzzeitg auf 3500USD gefallen und gerade wieder am steigen Richtung 4k. Das ist weder außergewöhnlich noch besorgniserregend.
 

Shihatsu

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Äääää ja, dieser Artikel da ist doch schon wieder FUD deluxe. erstens ist die Quelle selber biased as fuck. Dann ist ihre Quellenauswahl und Statistik again biased as fuck. Und dann - zu allem Überfluss - ist die Herangehensweise schlichtweg falsch.
Bitcoin != Crypto.
Bitcoin wird auf ASICs gemined. Diese sind ziemlich effizient (sonst würde es garnicht mehr gemined), aber natürlich fressen die trotzdem viel Energie. Die Einschränkung auf eben dieses ASIC-Mining ist aber etwas blauäugig. ETH, LTC und co. werden nach wie vor auf GPUs gemined, und die sind deutlich ineeffizienter als ASICS. Und die großen Pools dort sind tatsächlich vielevieleviel "Hobbyminer", die sich zusammengeschlossen haben (so hab ich z.B meine Doge gemined) - ich glaube nicht das die überhaupt in diesen Statistiken dort auftauchen. Der Vergleich ASIC <-> GPU fehlt mMn völlig, und ohne den wird das ganze ziemlich wertlos. Wie sehr GPU-Mining durchdreht kann man btw super sehen wenn man sich ne Grafikkarte kauft.
 
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Ich mine ETH just for the lulz (und damit meine Graka mal was irgendwas zu tun hat 😋), und ich nutze keine erneuerbaren Energien. Ich denke die meisten Hobbyminer halten es genauso.

Verstehe den Unterschied eh nicht so ganz ob fossil oder erneuerbar, Mining verbraucht unnötig Energie die woanders eingespart werden könnte.
 
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Bitcoin und regenerative Energien - ich sehe es anders. Zwei Artikel der Tagesschau:
Aktuell die meisten Bitcoins werden in China geschürft (70%):
Nach Angaben der Universität von Cambridge werden rund 70 Prozent aller neuen Bitcoins von Schürfern in China gewonnen. In den regenreichen Sommermonaten nutzten diese zwar häufig Strom aus Wasserkraft, in den restlichen Monaten dagegen vor allem Energie aus Kohlekraftwerken.


Die Forscher haben ausgerechnet, dass jede Bitcoin-Transaktion somit einen ökologischen Fußabdruck von 428 Kilogramm des Klimagases CO2 hinterlässt - vergleichbar mit knapp einer Million Buchungen beim Kreditkartenanbieter Visa oder dem Konsum von rund 71.000 Stunden YouTube-Videos.

Zur weiteren Info:
 
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Was ich mich frage, könnten sich diese riesigen Miningzentren in SA und China nicht zusammenschließen so dass sie die Mehrheit der Rechenpower bilden und sich dann mit "vertrauensvollen" Fake Transaktion Millionen überweisen?
Oder ist die "Macht aka proof of work aka Rechenpower der vielen" einfach viel viel zu groß?

Edit: ok, nennt sich wohl 51% Attack und ist anderen Währungen bereits passiert.
 
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ETH war vor zwei Tagen auf 4370USD, ist gestern kurzzeitg auf 3500USD gefallen und gerade wieder am steigen Richtung 4k. Das ist weder außergewöhnlich noch besorgniserregend.
Energie: Also … selbst wenn man diesen Quellen glaubt, was ich nicht tun kann (siehe was Shi schrieb), dann ist der Anteil nicht der größte Teil sondern nur ein großer Teil. Dass "78%" der Hasher erneuerbare Energien als Teil ihres Energiemixes beziehen ist zum Beispiel eine ziemliche Nullaussage. Ich kann vermutlich so circa jeden Stromtarif bestellen und werde darin irgendeinen Anteil von erneuerbaren Energien haben. Zusätzlich gibt die Menge der Hasher noch keine Auskunft darüber wie viel Nachfrage hinter jedem einzelnen steht.
Die kleinere Zahl ist dann nur noch 39% und selbst die würde ich in Zweifel ziehen, denn wenn man sich weiterklickt findet man immer nur die gleichen Behauptungen aber z.B. nicht die Quelle von "Deutsche Bank Research". Wenn man sich die DB Research Paper der Serie "Future of Payments" durchschaut findet man nichts zu renewable Energy use, aber man findet:

kWh per Transaction:
* Bitcoin 118
* Ethereum 20,294
* VISA 0,00649

(The Future of Payments Series 2, Part II, page 9)

Damit ist Bitcoin mindestens höllisch ineffizient.
Im Übrigen ist es zusätzlich recht egal ob die Energie aus Erneuerbaren kommt oder nicht, denn sie wird ineffizient genutzt. Die Fabel vom "Buyer of Last Resort" bei der die gnädigen Miner den Energiekonzernen überschüssigen Strom abkaufen kann man auch nur glauben wenn man es wirklich will. Sollte der Strompreis so weit fallen, dass die Bereitstellung von Kapazität nicht mehr rentabel wäre, würden nacheinander die teuersten Anbieter ausscheiden. In Deutschland wären das dann (ohne Subventionierung) die Erneuerbaren.

Die eine Quelle auf die sich am Ende alles bezieht, nämlich https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3700822, ist verfügbar, aber wenn man sich diese durchliest bekommt man doch einen deutlich anderen Eindruck als "ist alles total umweltfreundlich". Da steht dann vielmehr, dass es ein Nebenergebnis der chinesischen Energiepolitik ist, dass dort in Sichuan in der Regenzeit mehr Kapazität als Nachfrage vorhanden ist, was man aber nicht mit mehr Angebot als Nachfrage verwechseln darf.
Außerdem werden die 39% dort auch ohne Quelle behauptet und basieren auf einer Umfrage. Der quantitative Ansatz mit Quelle der dann auf Seite 29 aufgeführt wird, listet als Schätzwert für das gewichtete weltweite Mittel nur noch 29%. Und damit sind wir dann schon deutlich von 78% entfernt und deutlich näher an einem absolut durchschnittlichen Energiemix den man z.B. in Deutschland mit einem 08/15 Stromvertrag bekäme.

Zsfg.: Es ist ein brutal ineffizientes und teures Experiment, das die Energiekosten durch seine zusätzliche Nachfrage erhöht und dadurch ineffizientere Anbieter im Markt hält. Dass man damit Spekulationsgewinne erzielen kann sagt dabei noch nichts über die Sinnhaftigkeit der Sache insgesamt aus.

Was die Schwankungsbreite angeht: Ich sprach von Assets im Allgemeinen und nicht von Kryptoassets. Bei Aktien und Anleihen ist ein Sprung von >5% eine durchaus nicht alltägliche Bewegung und über 10% kommt sehr selten vor (Tagesschlusskurs t zu t-1). Dass es bei Kryptoassets, deren Wert nahezu ausschließlich auf Spekulation und nicht auf Nutzwert aufbaut, sehr viel häufiger vorkommt ist absolut erwartbar.

Was ich mich frage, könnten sich diese riesigen Miningzentren in SA und China nicht zusammenschließen so dass sie die Mehrheit der Rechenpower bilden und sich dann mit "vertrauensvollen" Fake Transaktion Millionen überweisen?
Oder ist die "Macht aka proof of work aka Rechenpower der vielen" einfach viel viel zu groß?

Edit: ok, nennt sich wohl 51% Attack und ist anderen Währungen bereits passiert.
Eines der Kernprobleme dessenthalben ich ein offenes verteiltes System für eine echte Währung für nicht praktikabel halte.
 
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So, die Kurse sind auf breiter Front nochmal um 10 bis 20 % abgeschmiert.
Etherium -45 % in der letzten Woche.

Herr Duder: Guter Zeitpunkt zum Nachkaufen?
 

parats'

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Ich habe nur BTC ein wenig nachgekauft. die ETH Position ist noch immer knapp über 100% im Plus. :ugly:
 
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So, die Kurse sind auf breiter Front nochmal um 10 bis 20 % abgeschmiert.
Etherium -45 % in der letzten Woche.

Herr Duder: Guter Zeitpunkt zum Nachkaufen?
Guter Zeitpunkt klar, aber wo der Boden ist lässt sich im Moment nicht sagen. Solange Bitcoin dumpt geht auch alles andere weiter runter. Diese Woche läuft eine ziemlich breite Negativnewskampagne (China will Kryptos einschränken, Hong Kong auch, Elon macht sich weiter zum Affen, USA überlegen 10k Transfers angabepflichtig zu machen, denkt doch mal einer an die Umwelt, ...), das kann sich die nächsten Tage erholen wenn die Stimmungslage wieder dreht, oder es geht weiter auf Tauchkurs. Ich stelle mich zumindest mal mental darauf ein dass es vielleicht sogar Wochen im Abwärtstrend weiter geht bevor eine wirkliche Wende eintritt. Ich habe einfach nach unten gestaffelte Kauforders gesetzt, die laufen dann nach und nach rein, und baue nebenher den Bestand mit dem einen oder anderen Short weiter aus.
 
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Ich habe alle Altcoins verkauft, die bluten zu sehr. Halte nur noch BTC und ETH und Einkäufe auch erst mal gestrichen. Mein vorsichtiger Optimismus auf eine Fortsetzung des Bullruns ist nach heute sehr begrenzt.
 
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Ich sehe keinen Grund zur Änderung meiner Strategie. Einzig die Konsequenz der Strategie ändert sich: Statt eines weiteren Verkauf könnte ein Kauf anstehen, um im angestrebten Channel zu bleiben.

Die letzten Monate bestätigen mich auch in der Strategie. Ich habe rausgenommen Anfang März, weil es über 10% vom Net worth waren und hätte bald nochmal das gleiche gemacht -- und jetzt werde ich vielleicht irgendwann wieder einen Teil reinbuttern, wenn es unter 3% sinkt.
 
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Werde bei einer Aufhellung bzw einer Stabilisierung auch einsteigen. Bin weiterhin der Ansicht, dass es noch aufwärts geht. Ich halte es Mal damit: Politische Börsen haben kurze Beine.
 

Benrath

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A mid-week report from blockchain analysis firm Chainalysis showed over half of the $410 billion spent on acquiring current Bitcoin holdings occurred in the past 12 months. About $110 billion of that was spent on buying it at an average cost of less than $36,000 per coin. That means the vast majority of investments aren’t making a profit unless the coin trades at $36,000 or higher.

Bitter
 
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Was ist daran bitter? Spekulation bleibt halt Spekulation.

Knapp 500% Zugewinn in unter einem Jahr, die kommen doch erst dadurch zustande, dass die Leute diese Menge an Geld reingesteckt haben.

Man kann sich ja trösten, die "Verluste" der einen sind die Gewinne der anderen. :)
 
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Ich habe alle Altcoins verkauft, die bluten zu sehr. Halte nur noch BTC und ETH und Einkäufe auch erst mal gestrichen. Mein vorsichtiger Optimismus auf eine Fortsetzung des Bullruns ist nach heute sehr begrenzt.

Spannender storytwist :deliver:

Ich fand deine Strategie mit dem Nachkaufen ab bestimmten Untergrenzen eigentlich ziemlich überzeugend, aber nun scheint Dir ja das mittelfristige Vertrauen zu fehlen.
Ich habe nochmal ADA und ETH nachgekauft und halte es wie Xantos. Allerdings geht es bei mir um kleinere Beträge, so dass mich die Verluste wahrscheinlich nicht so schocken, wie Du der hart investiert ist.

Btw sieht es heute doch schon wieder freundlicher aus, zumindest bei den Coins die ich beobachte:

1621852279225.png
 
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Ich habe seit fast drei Jahren praktisch jeden verfügbaren Euro in Kryptos geworfen. Da jetzt mal beim russischen Roulette zumindest ein oder zwei Kugeln aus den Kammern zu nehmen und etwas durchzuschnaufen erschien mir im Moment sinnvoll. Ich tendiere zwar eher dazu zu glauben dass der Bullrun nicht vorbei ist, weiß aber auch um meinen eigenen stets optimistischen Bias und versuche da etwas abzusichern. Mein Altcoinportfolio hat seit Anfang des Jahres fast 10x gemacht, einen Teil Profite zu buchen erscheint da nicht verkehrt. Das gewachsene Ökosystem und die sehr viel breitere Adaption insgesamt lassen zwar hoffen dass ein wirklicher Bärenmarkt nicht so starke Einbrüche haben wird wie beim letzten Mal (beispielsweise ADA und LTC über 90%), aber für mich war das ein Signal zumindest einmal den stärker volatilen Teil meiner Anlagen (vorübergehend..?) rauszunehmen. Die Kursverluste nach unten habe ich mit Shorts etwas abgefangen, das tut mir an der Stelle nicht so weh. Erst mal nichts weiter zu kaufen heißt für mich auch nur mein letztes Gehalt nicht anzufassen, viel mehr wäre ohnehin nicht verfügbar.
 
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Mal ein Quote, weil er mir gerade wiedr eingefallen ist:

So, Ende Q1. Die Bonuszahlung ist da und will angelegt werden.
Was tun mit $geldmenge?

Ich hatte mir gedacht:
  • Bayer … und darauf spekulieren, dass da nach dem Termin am 12.5. die Einigung endlich im Sack ist.
    discuss.
Bayer wär bisher kein Verlust gewesen + Dividende = kleiner Gewinn.
 
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Korrekt. Ich habe für 52kommaquetsch nachgekauft.
Mit dem Verlauf bin ich zwar nicht zufrieden, aber es hätte sehr viel schlimmer laufen können mit dem Kurs. Daher … Abwarten und Tee trinken. Mit meinem Einstandspreis bin ich immer noch bei knapp unter 4% Dividende und noch ein paar Prozent im Plus (nach Kurs ex Div inkl Spesen und Handelskosten). Insofern … kann damit leben.
Ärgere mich etwas, dass ich nicht noch mehr bei DPAG nachgekauft habe. War eine sehr gute Entscheidung da letztes Jahr am 25.3. ordentlich zuzuschlagen :deliver:
 
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Jo, wäre besser gewesen. Aber man ärgert sich immer mehr über entgangene Gewinne als über gemachte Verluste.
 
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Letztens war ein ähnlicher Post bei Reddit, und da ich die Daten habe, hier mal als random Infotainment:
Meine Asset Allocation over time seit Anfang 2014.

Damals kam ich nach Deutschland zurück und habe dann erstmal das verdiente Geld auch angelegt -- glaube Ende 2013 war es also quasi noch 100% Cash.
  • Der blaue Real Estate Blip 2016/17 ist ein Erbe, welches mein Bruder und ich dann verkauft haben.
  • Ende 2020 ist es dann das gekaufte Haus, also der Eigenkapitalanteil minus Nebenkosten plus dann die bisher minimale monatliche Tilgung.
    Der Immobilienkauf und -umbau erklärt auch die stärkeren Schwankungen Ende 2020, weil ich Geld in Cash umgeschichtet habe, und dann aber oft schnell verbraucht (Notar, Anzahlung, Eigenkapitalanteil, Abschläge Umbaukosten)
  • "Bonds" sind eine längerfristige Schuldverschreibung, die dann sukzessive zurückgezahlt wurde. Anleihen finde ich schon seit Jahren unattraktiv, daher ist das graduell in Aktien übergegangen.
  • Das schwarze sind sind eine grobe, nicht oft geupdatede Schätzung des Werts der Lebensversicherung und betrieblicher Altersvorsorge
  • VC wurde nur zu Funding Rounds nue bewertet, ist dadurch selten sehr aktuell. Aber ist eh nicht besonders liquide. Beides vergleichbar mit dem Haus, wo ich auch keine kontinuierliche Neubewertung machen werde, und welches ja auch nicht liquide ist.
 

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Hey hab mal ne Frage in die Runde,

Ich würde gerne einen ETF Sparplan starten.

Einmalige Einzahlung 30k
Monatlich erstmal 700-1000€

Ausschüttend bis ich auf die 800€ jährlichen Freibetrag komme, dann auf einen thesaurierenden World ETF wechseln. Ist diese Strategie immer noch gut?

ETF: A1JX52

Weiß jemand welcher Online Broker am besten für einen ETF Sparplan mit diesem ETF ist?
Smart brokers? Trade Republic o.ä.?
 

parats'

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Trade Republic hat nur iShares im Angebot (bzw. es kommen glaube ich weitere Anbieter hinzu, aber kein Vanguard), die fallen raus.
Du könntest das ACWI Gegenstück von MSCI nehmen, nimmt sich mit dem FTSE nicht viel.

Wenn es der Vanguard bleiben soll, dann entweder Smartbroker, ING, Scalable - https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B3RBWM25#void.
Wobei letztere im vergangenen Jahr einen kleinen leak hatten, als einer Techniker mit einem Backup abgehauen ist.
Grobe Faustregel sind 60k in den A1JX52 und ab da in den A2PKXG, wenn man allerdings auf den letzten Meter ins feintuning möchte, dann reicht der A2PKXG aus und man muss einmal im Jahr, Ende Dezember, soviel Anteile verkaufen um seinen Freibetrag vollzumachen und dann wieder zurückkaufen, sofern man denn überhaupt im plus ist. :ugly:
Die Orderkosten holt man idR. über die Steuerstundung raus, wobei sich das mit der Vorabpauschale auch reduziert hat.

Willst Du den Broker nur für den Sparplan oder suchst Du auch noch andere Produkte?

€: wenn du regelmäßiger Einmalzahlungen außerhalb des Sparplans machen möchtest, dann achte auch auf die Orderkosten.
Consors deckelt bspw. auf 70€, das ist aber afaik nicht überall der Fall.
 
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ok danke, hab alles verstanden :) bis auf Steuerstundung? Kann ich die Order Gebühren von der Steuerabsetzen?
Ist damit dann die Finanztransaktionssteuer gemeint?

zum ETF: hab iwie bock auf Vanguard, natürlich reines Bauchgefühl, hab null Plan von dem ganzen shizzle ^^ (würde wohl zu ing Diba gehen, smart Broker möchte Gebühren auf die Sparplanrate)

Oder gibt es aktuell ETFs zu denen ihr eher raten würdet es gibt ja z.B. MCHI World ETFs mit einer günstigeren TER als der A1JX52
Hab aber auch gelesen das TER ja nicht alles ist und noch Handelsgebühren? anfallen.

Kann ich die Orderkosten für Einmalkäufe bei der DiBa nicht umgehen indem ich 1-2 Monate die sparplanrate erhöhe? oder gibt es da ein maximum, weil auf so eine dumme Idee kommt doch wohl jeder :D
 
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€: wenn du regelmäßiger Einmalzahlungen außerhalb des Sparplans machen möchtest, dann achte auch auf die Orderkosten.
Consors deckelt bspw. auf 70€, das ist aber afaik nicht überall der Fall.

ING DiBa deckelt auch bei 70€
 
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