Brauchen wir öffentlichen Rundfunk?

Gustavo

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Was der Wahrnehmung des Publikums von 'Bedeutung' mehrheitlich widersprechen dürfte. Aber auch einfach nicht passt, wenn man sich so manche random news anschaut, die es in die Tagesschau schafft. (Und es sei auch mal dahin gestellt, ob ein Tomatensuppe-Attentat auf ein Gemälde mehr Bedeutung hat.)

Wenn in irgendeinem Kaff wieder irgendwer seine Ex-Frau und dann sich selbst umbringt, was glaubst du wie häufig das in der Tagesschau auf Platz 1-6 läuft?
 

Benrath

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Ich finds fast besser wenn über sowas weniger berichtet wird um den Nachahmer Effekt zu reduzieren bzw. ist die mediale Reaktion doch das Ziel.

Imho kann man nicht wirklich etwas tun um dass eh schon winzige Risiko Opfer so einer Tat zu werden weiter zu reduzieren.

SSoll ich jetzt aufwachen und alle Ausländer raus schmeißen wollen?
 
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Wenn in irgendeinem Kaff wieder irgendwer seine Ex-Frau und dann sich selbst umbringt, was glaubst du wie häufig das in der Tagesschau auf Platz 1-6 läuft?
Nur dass es nicht die Ex-Frau und er selbst war, sondern zwei Männer. Und ein Dritter wurde schwer verletzt.

Und dass er Allahu Akbar gerufen hat:

Und dass er angeblich 25 ist, aber ein 13jähriges Kind hat. Viele Details mit Relevanz.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Und dass er angeblich 25 ist, aber ein 13jähriges Kind hat. Viele Details mit Relevanz.

Nichts davon ist von Relevanz. Wenn wir es hier mit einem organisierten Terroranschlag zu tun haben, würde das die Sachlage ändern, aber das kann niemand hier wissen. Und bis dahin ist es immer wieder dasselbe Gejammer deinerseits, dass die ach so bösen Medien doch nicht eins zu eins dein Framing vom bösen ungebildeten Migranten bringen. Einfach lächerlich.
 
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Sehe auch nicht, warum solchen Leuten in den Hauptnachrichtensendungen auch noch mediale Aufmerksamkeit zuteil werden sollte. In Deutschland gibt es afaik über 600 Morde im Jahr. Die tagesschau könnte also jeden Tag über ein bis zwei Fälle berichten. Plus das Argument mit den Nachahmern. Gibt es hierzu nicht auch gute Erfahrungen aus Israel, wo man irgendwann die Berichterstattung über Selbstmordattentäter quasi eingestellt hat?
 
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Nichts davon ist von Relevanz. Wenn wir es hier mit einem organisierten Terroranschlag zu tun haben, würde das die Sachlage ändern, aber das kann niemand hier wissen. Und bis dahin ist es immer wieder dasselbe Gejammer deinerseits, dass die ach so bösen Medien doch nicht eins zu eins dein Framing vom bösen ungebildeten Migranten bringen. Einfach lächerlich.
Wer das nicht relevant findet:
- Gustavo
- Journalisten, die sich nicht um das Interesse des Publikums scheren, sondern um die Frage, ob solche News nicht doch vielleicht irgendwie "den Rechten in die Hände spielen" würde
 
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Vielleicht findet es die Mehrheit nicht relevant, sondern nur du in deiner rechten Bubble? Und tu nicht so, als würdest du mit deiner Gesinnung der Mehrheit angehören.
 

zoiX

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Wer das nicht relevant findet:
- Gustavo
- Journalisten, die sich nicht um das Interesse des Publikums scheren, sondern um die Frage, ob solche News nicht doch vielleicht irgendwie "den Rechten in die Hände spielen" würde
Ich möchte bitte in die Liste aufgenommen werden.
 
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Vielleicht findet es die Mehrheit nicht relevant, sondern nur du in deiner rechten Bubble? Und tu nicht so, als würdest du mit deiner Gesinnung der Mehrheit angehören.
Klassiker.

Nur Leute mit "rechter Gesinnung" (wie bspw oben Ali Utli, ein homosexueller türkischer FDP Dude) interessieren sich für Messemorde mit Allahu Akbar Rufen.

Alles klar. Fragt sich nur, wer da in einer Bubble lebt :D
 
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Die Tagesschau sollte die Sendezeit lieber auf Berichterstattung über geldpolitische Themen verwenden. Das ist viel wichtiger als irgendwelche Morde, schon alleine weil es viel mehr Menschen betrifft.
 
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Naja, bis auf ein paar verblendete Gutmenschen in ihrer Akademikerblase wissen doch alle, welche Bevölkerungsgruppen die Probleme machen. Frag doch mal random Leute auf der Straße. Von daher scheint doch ausreichend drüber berichtet zu werden.
 
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Klassiker.

Nur Leute mit "rechter Gesinnung" (wie bspw oben Ali Utli, ein homosexueller türkischer FDP Dude) interessieren sich für Messemorde mit Allahu Akbar Rufen.

Alles klar. Fragt sich nur, wer da in einer Bubble lebt :D

Du hetzt seit Jahren (und das ist nicht mal übertrieben) weil du scheinbar nur entsprechende "Nachrichten" konsumierst. Natürlich lebst du in einer Bubble. Konsumierst du überhaupt (mehr als) eine Tageszeitung (und nein, die Bild gehört da nicht dazu)?

Du derailst dabei gern das Topic und lässt dabei deinen Ausländerhass raushängen. Als ob du nichts anderes mehr kennst. Was für nen Eindruck soll man denn sonst von dir bekommen? :rofl2:
 
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News flash: Menschen können sich für mehr als ein Thema interessieren.

Und nur weil du die Probleme mit unqualifizierten Migranten aus Ländern mit problematischer Kultur verdrängst heißt das nicht, dass jemand, der darüber ab und zu im Kontext solcher Morde nachdenkt "nur solche Nachrichten" konsumiert.

Das derailing kommt doch von euch. Die letzten X Posts von mir hier im Thread hatten gar nichts mit Migration zu tun. (Was alleine schon zeigt, dass der Vorwurf, ich würde "nichts anderes mehr kennen" absurd ist.) Aus diesem Thema jetzt wieder die Grundsatzdebatte zu machen geht von euch aus.

Ich habe nur keinen Bock noch von euren persönlichen Angriffen abschrecken zu lassen und steige daher gern jedes Mal auf die Debatte ein. Wenn du das nicht magst, dann kommentiere halt nicht mit deinen billigen laienpsychologischen Unterstellungen.
 
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News flash: Menschen können sich für mehr als ein Thema interessieren.

Und nur weil du die Probleme mit unqualifizierten Migranten aus Ländern mit problematischer Kultur verdrängst heißt das nicht, dass jemand, der darüber ab und zu im Kontext solcher Morde nachdenkt "nur solche Nachrichten" konsumiert.

Das derailing kommt doch von euch. Die letzten X Posts von mir hier im Thread hatten gar nichts mit Migration zu tun. (Was alleine schon zeigt, dass der Vorwurf, ich würde "nichts anderes mehr kennen" absurd ist.) Aus diesem Thema jetzt wieder die Grundsatzdebatte zu machen geht von euch aus.

Ich habe nur keinen Bock noch von euren persönlichen Angriffen abschrecken zu lassen und steige daher gern jedes Mal auf die Debatte ein. Wenn du das nicht magst, dann kommentiere halt nicht mit deinen billigen laienpsychologischen Unterstellungen.
"Problematische Kultur" ist das neue Wording für das, was einmal "mindere Rasse" war.
Es suggeriert, dass, weil es Fälle gibt die tatsächlich auf eine andere Sozialisation zurückzuführen sind, diese potentiell bei jedem Menschen aus diesem Kulturraum auftreten werden. Zudem suggeriert es, dass diese "problematische Kultur" unveränderlich ist und sich Menschen aus dieser nicht mit der Zeit an den Mainstream anpassen können oder werden.
Wenn du Menschen aus einer bestimmten "Kultur" (wobei klar ist, dass Kultur hier austauschbar ist mit Ethnie oder Nationalität und keine Kultur im Sinne von bayrische vs. norddeutsche Bräuche gemeint ist) unterstellst, diese seien per se problematisch aufgrund ihrer Kultur, erinnert mich das an diese Definition hier: "1. Lehre/Geisteshaltung zur Rechtfertigung von Diskriminierung, nach der bestimmte Völker oder Volksgruppen anderen generell überlegen seien".

Gleichzeitig soll natürlich nicht ignoriert werden, dass manche Menschen mit einer anderen Sozialisation (sprich: nicht alle "unqualifizierten Migranten aus Ländern mit problematischer Kultur") mit dem modernen, liberalen Leben in Deutschland überfordert sein können. Das gilt übrigens nicht nur für Menschen aus dem "problematischen Kulturraum Nahost".
Wer ein ehrliches Interesse daran hat, dass langfristig diese Überforderungen erkannt und aufgelöst werden, sollte sich also im ersten Schritt dafür einsetzen, dass Kinder die Möglichkeit haben durch frühschulische Bildung in der Hinsicht Kompetenzen zu erlangen und sich Eltern jeglicher "Couleur" in Bürgergesprächen regelmäßig austauschen können, gleich ob untereinander, mit Lehrern, Politikern, hauptsache es gibt ein Gespräch um eine Basis für ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen. Wer kein ehrliches Interesse daran hat, highlighted jede Meldung wo die Täter "aus einem bestimmten Kulturkreis" kommen, während alle anderen Fälle in denen die Täter die eigene "Kultur" teilen ignoriert werden.
 
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Wer ein ehrliches Interesse daran hat, dass langfristig diese Überforderungen erkannt und aufgelöst werden
Aber warum sollte man diese Arbeit tun, wenn man die "Überforderten" auch einfach weg lassen kann? Ein Problem zu lösen ist gut, ein Problem gar nicht erst entstehen zu lassen ist besser.
Es geht ja auch nicht darum, dass alle "Arabs" problematisch sind, aber genug und gleichzeitig die nicht problematischen kaum bis keinen gesellschaftlichen Benefit bringen. Ist ja nicht so, als wären 30% der muslimischen Einwanderer Schläger aber gleichzeitig die anderen 70% Ärzte, Pfleger und Ingenieure. Und diejenigen, die gesuchte Qualifikationen mitbringen, kann man ja trotzdem aufnehmen, niemand hier will ein "reines Deutschland".
Und nein, "Kultur" ist in dem Zusammenhang nicht gleichbedeutend mit "Rasse" oder so. Bin mir ziemlich sicher, Xantos hat nix gegen arabischstämmige Menschen, die sich "wie deutsche verhalten" (was auch immer man darunter verstehen mag).
 
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"Problematische Kultur" ist das neue Wording für das, was einmal "mindere Rasse" war.
Direkt der erste Satz ein unverschämtes Framing. Ist einfach offenkundig falsch. Es gibt viele problematische Dinge, die im weiteren Sinne als kulturell oder religiös zu verstehen sind. Nehmen wir beispielsweise Sexismus oder christlich-fundamentalistische homosexuellen-Feindlichkeit. Da kommt nur keiner auf die Idee, das als rassistisch zu bezeichnen.


Nur sobald es um Islam oder andere archaische Kulturen außerhalb von Europa geht, wird auf einmal die Rassismus-Keule gezückt. Das ist gefährlicher Kultur-Relativimus und wie Ahmad Mansour es gut ausdrückt, ein Rassismus der niedrigen Erwartungen.
Es suggeriert, dass, weil es Fälle gibt die tatsächlich auf eine andere Sozialisation zurückzuführen sind, diese potentiell bei jedem Menschen aus diesem Kulturraum auftreten werden.
"Potentiell" kommen sie auch bei jedem Menschen vor, solange ich keine weiteren Informationen über den Menschen habe. Statistik.

Freilich kommt es nicht bei jedem Menschen vor. Hat niemand behauptet. Es wird ja auch nicht jeder völkisch geprägte Dude Rassist oder Gewalttäter. Dennoch sind völkische Einstellungen unumstritten problematisch.
Zudem suggeriert es, dass diese "problematische Kultur" unveränderlich ist und sich Menschen aus dieser nicht mit der Zeit an den Mainstream anpassen können oder werden.
Auch das wird weder gesagt noch suggeriert. Natürlich passiert das. Aber eben nicht verlässlich und nicht homogen.
Wenn du Menschen aus einer bestimmten "Kultur" (wobei klar ist, dass Kultur hier austauschbar ist mit Ethnie oder Nationalität und keine Kultur im Sinne von bayrische vs. norddeutsche Bräuche gemeint ist) unterstellst, diese seien per se problematisch aufgrund ihrer Kultur, erinnert mich das an diese Definition hier: "1. Lehre/Geisteshaltung zur Rechtfertigung von Diskriminierung, nach der bestimmte Völker oder Volksgruppen anderen generell überlegen seien".
Natürlich halten wir unsere FDGO für überlegen. Du nicht?

Und natürlich diskriminieren wir nach vielen Aspekten, insbesondere Staatsbürgerschaft. Und es ist eine Ultralinke Minderheit, die das ändern möchte.

Das anzuerkennen und zwischen verschiedenen Arten der Vergleiche zwischen Kulturen und Arten von Diskriminierung zu unterscheiden ist eine wichtige Debatte. Die man nicht beendet indem man so tut, als seien alle Kulturen gleich gut und alle Arten von Diskriminierung inakzeptabel.
Gleichzeitig soll natürlich nicht ignoriert werden, dass manche Menschen mit einer anderen Sozialisation (sprich: nicht alle "unqualifizierten Migranten aus Ländern mit problematischer Kultur") mit dem modernen, liberalen Leben in Deutschland überfordert sein können. Das gilt übrigens nicht nur für Menschen aus dem "problematischen Kulturraum Nahost".
Wer ein ehrliches Interesse daran hat, dass langfristig diese Überforderungen erkannt und aufgelöst werden, sollte sich also im ersten Schritt dafür einsetzen, dass Kinder die Möglichkeit haben durch frühschulische Bildung in der Hinsicht Kompetenzen zu erlangen und sich Eltern jeglicher "Couleur" in Bürgergesprächen regelmäßig austauschen können, gleich ob untereinander, mit Lehrern, Politikern, hauptsache es gibt ein Gespräch um eine Basis für ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen. Wer kein ehrliches Interesse daran hat, highlighted jede Meldung wo die Täter "aus einem bestimmten Kulturkreis" kommen, während alle anderen Fälle in denen die Täter die eigene "Kultur" teilen ignoriert werden.
Inwiefern widerspricht sich das? Ich möchte das, was du beschreibst UND die negativen Auswirkungen bestimmter Kulturen offen diskutieren UND die Zuwanderung unqualifizierte Menschen minimieren und steuern, um das Problem in seiner Quantität zu reduzieren.


@Stirling arabisch-stämmige Menschen dürfen sich auch gerne "nicht deutsch" verhalten, solange sie sich an Gesetze halten, die FDGO respektieren, keinen Hass verbreiten und ihre Töchter ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen.


Die ganze Debatte gehört aber nicht in diesen Thread, oder?
 
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Aber warum sollte man diese Arbeit tun, wenn man die "Überforderten" auch einfach weg lassen kann? Ein Problem zu lösen ist gut, ein Problem gar nicht erst entstehen zu lassen ist besser.
Es geht ja auch nicht darum, dass alle "Arabs" problematisch sind, aber genug und gleichzeitig die nicht problematischen kaum bis keinen gesellschaftlichen Benefit bringen. Ist ja nicht so, als wären 30% der muslimischen Einwanderer Schläger aber gleichzeitig die anderen 70% Ärzte, Pfleger und Ingenieure. Und diejenigen, die gesuchte Qualifikationen mitbringen, kann man ja trotzdem aufnehmen, niemand hier will ein "reines Deutschland".
Und nein, "Kultur" ist in dem Zusammenhang nicht gleichbedeutend mit "Rasse" oder so. Bin mir ziemlich sicher, Xantos hat nix gegen arabischstämmige Menschen, die sich "wie deutsche verhalten" (was auch immer man darunter verstehen mag).

Ist jetzt nicht so, dass wir aus Spaß Leute nach D holen. Es ist eher der Fall, dass diese Menschen aus unterschiedlichen Gründen hier her kommen. Der Peak in den Flüchtlingszahlen nach D wurde durch den Bürgerkrieg in Syrien verursacht und nicht weil wir so gerne über eine Millionen Menschen im Jahr 2015 aufnehmen. Aktuell sind es die ukrainischen Flüchtlinge die vermehrt hier her kommen.
Wenn du aufgrund von "problematischer Kultur" den einen den Asylschutz verwehren möchtest, den anderen wegen "kompatiblerer Kultur" nicht, ist das schlicht eine Diskriminierung aufgrund von Herkunft und nicht mehr von Rassismus zu unterscheiden, wo du bestimmten Volksgruppen per se Eigenschaften attestierst zu denen sie eher neigen als andere Volksgruppen - es wird dabei lediglich politisch korrekter mit der neuen Dogwhistle "Kultur" begründet.

"Ist ja nicht so, als wären 30% der muslimischen Einwanderer Schläger aber gleichzeitig die anderen 70% Ärzte, Pfleger und Ingenieure."
Mal abgesehen davon, dass die Zahlen aus den Haaren herbeigezogen wirken, woher nimmst du die Daten für die Annahme, dass "70%" keinem Beruf nachgehen?

@Xantos2:
Wenn du absolutistisch von "problematischer Kultur" schreibst, also Menschen aus einem Kulturkreis unter Generalverdacht stellst gewisse Tendenzen aufzuweisen, dann hab auch das Rückgrat das Echo zu ertragen.
Natürlich halten wir unsere FDGO für überlegen. Du nicht?
Ich würde keine Worte wie überlegen wählen, und ich schiebe sie auch nicht vor um aufzuzeigen, wer nicht zur FDGO gehören sollte und wer "problematisch" ist.
 

Celetuiw

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Das ist korrekt. Dafür gibt es eigene Topics. Als Nutzer würde ich es gut finden, wenn diese Zirkeldiskussion dann dort stattfinden könnte.
Rautiert. Egal ob Thema Flucht, Polizeieinsätze, ÖRR, Tante Herna's Häkeldecken.. irgendwie ist immer der Migrant schuld.
Bitte macht euch doch euren eigenen Circlejerk Thread und fabuliert eure Theorien dort. So als geschlossenes Clanforum vielleicht? Dann muss der Rest sich den Schwachsinn nicht immer mit antun.
:mond:
 

Shihatsu

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Rautiert. Egal ob Thema Flucht, Polizeieinsätze, ÖRR, Tante Herna's Häkeldecken.. irgendwie ist immer der Migrant schuld.
Bitte macht euch doch euren eigenen Circlejerk Thread und fabuliert eure Theorien dort. So als geschlossenes Clanforum vielleicht? Dann muss der Rest sich den Schwachsinn nicht immer mit antun.
:mond:
Ich erstelle euch das Forum gerne!
 
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OK dann bitte nicht die Spaltung der Gesellschaft bejammern, danke edit:
"woher nimmst du die Daten für die Annahme, dass "70%" keinem Beruf nachgehen?"
Ließ seine Aussage nochmal und überlege ob dein eigener Schluss da so naheliegt
 

Gustavo

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Wer das nicht relevant findet:
- Gustavo
- Journalisten, die sich nicht um das Interesse des Publikums scheren, sondern um die Frage, ob solche News nicht doch vielleicht irgendwie "den Rechten in die Hände spielen" würde

Wie du siehst bin ja auch ich hier anscheinend nicht der Einzige.

Lass es mich nochmal im Guten versuchen: Jetzt mal abgesehen ob du oder ich das gut finden, aber sollte das Terrorismus sein, dann sind wir uns sicher einig dass das nach bisherigen journalistischen Gepflogenheiten einen prominenten Platz in den Nachrichten bekommen sollte. Man könnte sich jetzt streiten, ob das gerechtfertigt ist oder nicht*, aber so ist es (bisher halt). Für mich sprechen aber zwei Dinge klar dagegen, dass das einen prominenteren Platz bekommen sollte:
1. Mal ehrlich: Glaubst du wirklich, dass es "Terrorismus" war? Ich nehme an doch eigentlich nicht mehr wirklich. Das ist mutmaßlich ein weiterer psychisch Gestörter, der in seinem Leben vermutlich schon einige traumatisierende Erfahrungen gemacht hat. In meinen Augen kannst du nicht bei dem Transfeindlichkeit-Beitrag (zurecht!) darauf hinweisen, dass der Aufmacher nichts mit dem dann behandelten Problem zu tun hat, auf der anderen Seite dann aber hieraus eine Geschichte über gescheiterte Integration von Migranten machen wollen. Ob man die Integration jetzt für gescheitert hält (etc.) oder nicht, aber weder ist "mangelnde Integration", noch die mangelnde schulische Bildung noch "der Islam" kausal dafür verantwortlich, dass jemand mit einer Maschete auf andere losgeht und ihnen den Arm abhackt.
2. Selbst wenn du unterstellen würdest, dass diese Makrotrends der Tat irgendwie zugrunde liegen, dann wäre es doch höchst ungewöhnlich, dass man solche Fälle in einer Sendung wie der Tagesschau beleuchtet, um auf das große Ganze hinzuweisen. Wenn man das zulässt könnte jeder Klimaaktivist ja fordern (und das tun sie ja auch), dass jede regionale Rekordtemperatur in der Tagesschau laufen muss, weil es auf das riesige Problem des Klimawandels hinweist. Sowas kann aber doch nicht wirklich der Zweck von einer Hauptnachrichtensendung sein, dafür gibt es andere, besser geeignete Formate.




*Contra-Argument ist, dass tatsächlich stattgefundener Terrorismus in Deutschland dann letztendlich von den Opferzahlen her ziemlich belanglos ist, Pro-Argument ist dass wir natürlich nie so genau wissen, was das Potenzial für Terrorismus in Deutschland wirklich ist
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Stirling und ich haben unsere Antworten in den Asyl- und Flüchtlingsthread verlagert, wozu es vom Schwerpunkt gerade besser passt.

Hier meine Antwort an @Gustavo und @mikano

Ich antworte noch darauf, aber nur ftr: Ich fand der Teil passt eigentlich deutlich besser in diesen Thread als in den anderen, weil es mir im Kern tatsächlich nur um die Medien geht und wie sie sowas behandeln.
 
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Anderes Thema: Dass ARD jetzt 5€ im Monat für streaming will finde ich geil. Erstens ist es ja gut, wenn sie freiwilliges Geld statt Zwangsebühren einsammeln. Zweitens ist meine Hoffnung, dass dies dennoch negativ gesehen wird und die kritische Debatte über ÖR mit am Leben hält.
 

Gustavo

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Anderes Thema: Dass ARD jetzt 5€ im Monat für streaming will finde ich geil. Erstens ist es ja gut, wenn sie freiwilliges Geld statt Zwangsebühren einsammeln. Zweitens ist meine Hoffnung, dass dies dennoch negativ gesehen wird und die kritische Debatte über ÖR mit am Leben hält.

Na ja, hier sollte man schon fair sein: Die dürfen ihre Inhalte nun mal nicht unendlich lange in der Mediathek anbieten, weil der Rundfunkstaatsvertrag es ihnen so vorschreibt. Ich nehme an wenn man einfach die ganzen Sendungen, deren Laufzeit sonst abgelaufen wäre, in eine App packt, die App ARD Plus nennt und sie kostenlos macht, würde das ziemlich offensichtlich das Gesetz unterlaufen. Und wenn man das Angebot super günstig macht, würden sich die Mitbewerber beklagen, wie es sein kann, dass mit öffentlichem Geld finanzierte Sendungen als Konkurrenz zugelassen werden. Entweder lässt man die Inhalte also im Archiv vermodern oder man macht sowas wie hier.
 
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Krokodilstränen. Wenn es darum geht, on demand die Gebühren zu erhöhen kann der Staatsvertrag auch innerhalb weniger Monate geändert werden.

Was soll überhaupt die offizielle Begründung dafür sein, dass das Zeug nur vorübergehend in die Mediatheken darf?
 
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Einige gute Podcasts zB vom Zündfunk sind auf Grund der Begrenzung im digitalen Äther verschwunden, schon ärgerlich
 

Celetuiw

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Gutes Interview mit Ramelow zur Stimmung in den neuen Bundesländer.


Dieses hier fand ich prägnant

Vor ein paar Tagen erschien in Altenburg eine Anzeige mit dem Text: „Ist die Meinung unbequem, ist der Bürger rechtsextrem.“ Das ist ein neuer Slogan, den auch viele Handwerker und kleine Gewerbetreibende unterschrieben haben. Natürlich darf jeder sagen, dass es kein Corona gibt. Aber man muss auch damit umgehen können, dass andere widersprechen. Das Problem ist: Sie wollen ihre Meinung sagen, aber die des anderen nicht hören. Indem sie sich dann als rechtsextrem titulieren, deklarieren sie sich als Opfer“
 
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Jo der hats verstanden

e: wobei es ja schon so ist, dass *sehr* schnell ne Nazi/Antisemitenkeule rausgeholt in den einschlägigen Filterblasen. Was ich mir da hab anhören müssen, Jesus.
Macht natürlich die klassische Opfernummer der rechten nicht besser, aber nuja.
 
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Ohne den Sachverhalt genau zu kennen, finde ich den Slogan erstmal ziemlich geil. Er bringt die Situation, die in vielen öffentlichen Debatten herrscht, gut auf den Punkt. :top2:
 
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Gutes Interview mit Ramelow zur Stimmung in den neuen Bundesländer.


Dieses hier fand ich prägnant

Vor ein paar Tagen erschien in Altenburg eine Anzeige mit dem Text: „Ist die Meinung unbequem, ist der Bürger rechtsextrem.“ Das ist ein neuer Slogan, den auch viele Handwerker und kleine Gewerbetreibende unterschrieben haben. Natürlich darf jeder sagen, dass es kein Corona gibt. Aber man muss auch damit umgehen können, dass andere widersprechen. Das Problem ist: Sie wollen ihre Meinung sagen, aber die des anderen nicht hören. Indem sie sich dann als rechtsextrem titulieren, deklarieren sie sich als Opfer“
Falls das eine als Verallgemeinerung gelten soll: Also hier wurde doch nur von einer Seite die Idee gebracht ein eigenes Clanforum für "unsere" Seite zu starten damit man es hier nicht mit der Pfuimeinung zu tun hat. Nichtsdestotrotz kenne ich mindestens ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis, da war es in der Tat so, der kam Null drauf klar, dass Leute eine andere Meinung in Sachen Corona und co hatten als er. Hat sich dadurch nach meinem Kenntnisstand praktisch vollständig isoliert lul Hat allerdings auch ggf. durch seine Eltern genetisch was mitbekommen, was ihn anfällig für Alternativerklärungen/Verschwörungstheorien macht.
Tendenziell kommen nach meiner Wahrnehmung aber eher Linke nicht auf andere Meinungen klar. Mitte bis Mitte Rechts/Moderat Rechts Null Problemo. Bei Rechtsextremen kA, vermutlich ähnlich wie Linksextremen aka andere Meinung = Gulag/Raus aus der Partei.
 
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