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Polizeigewalt in den USA

GeckoVOD

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Du hast ja mal ganz genau verstanden, was der Post aussagen soll.
Nein, tatsächlich kann man irgendwann nicht folgen. Ich hab's oben schon mal probiert mit Zitaten: Heator & co. geht es konkret um die paar wenigen Sekunden, die sie verlinkt haben. In diesem kurzen Zeitraum eskaliert es und der Polizist schießt. Das ist schon ziemlich konkret.
Du betrachtest zusätzlich das "Außenrum", was man vma. tun kann. Es scheint, als ob du blind einfach an den "Hilfsherrifs" vorbeiredest, vielleicht aus Gewohnheit (die ich bei Mackia verstehen kann).

Nur am Rande: Meine persönliche Nahfeldempirie aus Veranstaltungen mit Security vs. Besoffene mit Flaschen und anderen Stichutensilien, sowie der Erfahrung aus früheren Kampfsportbelehrungen spricht allerdings eindeutig und unzweifelhaft für die Argumentation der beiden, in dem Kontext, den sie nunmal bewerten. Es gehört jetzt wirklich nicht viel dazu ein Messer als eines der gefährlichsten Szenarien überhaupt zu bewerten. Verstehe da jeden, der überreagiert, es gilt wirklich "better safe than sorry" WENN die Situation akkut ist.
 
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Der Polizist beim Traffic Stop des Soldaten wurde gefeuert. Gutes Video dazu:


Diejenigen, welche die Polizisten bei dem Video verteidigt haben -- ändert das etwas an eurer Ansicht?
 
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Ich sehe in dem Video nur Behinderte.
Warum diskutiert c) da dämlich rum.
Die extrem agressive und unbeholfene Art der beiden Polizisten ist aber noch behinderter. Diese Typen mit ihrem dünnen Nervenkostüm sollten keine Waffen tragen dürfen. Die Entlassung geht darum in meinen Augen klar. Besonders der Fettsack mit Glatze hat seine fehlende Eignung deutlich unter Beweis gestellt.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Hat mich an diesen Thread hier erinnert. Hier sind mal alle Reizpunkte kontrolliert. Der Typ hat allerdings auch eine Waffe in der Hand die er nicht weglegen will und ist zumindest potenziell eine Gefahr für andere Leute. Der Polizist schießt neun Mal auf ihn. @HeatoR: Auch noch gerechtfertigt? Ist eine ernstgemeinte Frage.
 

Scorn4

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Kommt drauf an. Ich konnte nicht genau sehen: war der Rollstuhlfahrer schwarz?
 
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Scheint mir falscher Einsatz von Gewalt zu sein. Ist ja keine akute Bedrohungslage für jemandes körperliche Unversehrtheit, wenn ich das Video nicht falsch interpretiere.

Natürlich ist die Frage, ob der Polizist dem Hint des Rollstuhl trauen darf. Die US-Logik bei Messer ist ja, dass ein Mann mit Messer sehr schnell ein paar Meter zurücklegen kann und dann jemanden erstechen. Und dass das einzelne Schüsse dann nicht unbedingt schnell genug stoppen.

Insofern wäre die Frage, ob der Polizist in der Situation denken darf, dass der Typ im Rollstuhl vorhat, gleich jemanden erfolgreich anzugreifen.
 
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Die Frage ist dann wirklich, ob man davon ausgehen darf der Rollstuhl sei nur "fake" und die Person könnte jederzeit aufspringen und auf den nächstbesten Passanten zulaufen; aber das meintest du wohl auch. Ansonsten raute, da scheint mir die Bedrohungslage nicht akut genug gewesen zu sein und der Einsatz überzogen. Erstmal einen Stock in die Speichen werfen hätte ausgereicht. :troll:
 

Gelöschtes Mitglied 137386

Guest

Hat mich an diesen Thread hier erinnert. Hier sind mal alle Reizpunkte kontrolliert. Der Typ hat allerdings auch eine Waffe in der Hand die er nicht weglegen will und ist zumindest potenziell eine Gefahr für andere Leute. Der Polizist schießt neun Mal auf ihn. @HeatoR: Auch noch gerechtfertigt? Ist eine ernstgemeinte Frage.

Hm schwierig. Erst dachte ich, dass es recht eindeutig nicht gerechtfertigt war. Aber bei der zweiten Kameraeinstellung sieht man mE, dass er erstens eine Schusswaffe in der Hand hält und zweitens eine Mitarbeiterin des Marktes direkt vor ihm in der Schusslinie steht. Aus der Position kann er in Milisekunden auf sie schiessen, was auch vermutlich der Grund war für den Schusswaffengebrauch. Man sieht leider nicht, ob er die Waffe in Richtung Markt gerichtet hatte, aber ich würde mal davon ausgehen. Selbst US Cops sind vermutlich in der Regel nicht so bescheuert einen ansonsten ungefährlichen Rollstuhlfahrer zu erschiessen. Ist ja nicht so, dass es eine Art Hobby ist und jeder Cop total scharf drauf ist sich den Stress mit den Ermittlungen zu geben.

edit: ok jetzt erst den Text gelesen, war ja ein Messer und keine Schusswaffe. Dann würde ich auch eher zu nicht gerechtfertigt tendieren. Wenn man davon ausgeht, dass er faken und aufspringen könnte, hätte man auch noch in dem Moment wo er aufsteht schiessen können. So sehe ich jetzt keine unmittelbare Gefahr, die von ihm ausgeht.
 

Scorn4

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Wahnsinn, was du immer alles in den Videos erkennst. Seine Schusswaffe ist doch ein Messer? Aha. Wo denn? Im Begleittest, den du nicht richtig gelesen hast?
Soweit ich das erkenne, hat er eine Packung Zigaretten in der Hand, ein Telefon und eine Gesichtsmaske sowie eine Zeitung auf dem Schoß.
 
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Soweit ich das erkenne, hat er eine Packung Zigaretten in der Hand, ein Telefon und eine Gesichtsmaske sowie eine Zeitung auf dem Schoß.
Das Messer fällt neben den Vorderreifen (eigentlich nur wirklich auf der Security Cam erkennbar)...ob das aus der Hand kam oder von sonst wo, keine Ahnung.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

Guest
Wahnsinn, was du immer alles in den Videos erkennst. Seine Schusswaffe ist doch ein Messer? Aha. Wo denn? Im Begleittest, den du nicht richtig gelesen hast?
Kannst Du nicht lesen oder nicht gucken? Ich habe nen edit geschrieben lange vor deinem Post und das Messer ist hyper eindeutig in der zweiten Einstellung zu sehen. Es fällt ihm aus der rechten Hand neben den Rollstuhl.
 

Scorn4

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Mal wieder ein aktueller Fall. Das passt vielleicht nicht ganz, weil ICE nicht gleich Polizei ist, aber es geht im Grunde um das gleiche Phänomen.

tl;dr:
Frau steht mit ihrem Auto auf der Straße. ICE rückt an und gibt widersprüchliche Befehle: 1. Mach die Straße frei, 2. Raus aus dem Auto. Frau wendet den Wagen, ein Beamter versucht erfolglos, die Fahrertür zu öffnen, ein anderer macht 3 headshots von hinten links.

Bemerkenswert ist die verlogene Misdirection der Regierung. Der Fahrerin wird vorgeworfen, sie habe die Beamten überfahren wollen und hätte einen Beamten angefahren. Das ist angesichts der verschiedenen Videos definitiv nicht der Fall. Gut möglich, dass der Schütze tatsächlich im Krankenhaus wegen Glassplittern behandelt wurde, mehr aber auch nicht. Trump selbst hat ins gleiche Horn gestoßen, aber Journalisten haben ihm ein Video von dem Vorfall gezeigt und er ist direkt eingeknickt mit "Oh, oh das ist scheiße".
Außerdem kann diese Gurkentruppe von Regierung es nicht einfach dabei belassen, dem ICE-Agenten recht zu geben. Nein, das Opfer muss ein domestic terrorist sein und irgendwie müssen diese Terroristen wohl von irgendjemandem darin trainiert werden, ihr Auto als Waffe zu benutzen.

Geschehen ist das übrigens in Minneapolis, ca. 1 km von der George Floyd Site entfernt.

edith: das FBI hat die lokale Polizei von der Untersuchung ausgeschlossen
 
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Was sind das eigentlich für Leute, die für ICE arbeiten? Ich hab immer, wenn ich Videos von denen sehe, das Gefühl, dass das so Leute ohne richtige Ausbildung in irgendwas sind. War das schon immer so oder erst unter Trump?
 
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Es ist in den letzten Monaten massiv eingestellt worden, jeder Hinz und Kunz. Tlw. auch angelockt mit hohen Anwerbepremien.
Dass die keine richtige "Ausbilding" haben hat Methode. Es geht ja nicht darum richtige Ermittlungs- oder Polizeiarbeit zu leisten, sondern um Eskalation.
 
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Und was ist da jetzt "von hinten" ?
das ist doch von schräg vorne

der schütze ist ja der dessen Beine im Quadrat sind
Weil "von hinten", "von schräg vorne" und "von der Seite" hier praktisch gleichwertig sind. Alle diese Varianten bedeuten, dass der Schütze nicht bedroht war, überfahren zu werden.

Übrigens war die Frau überhaupt nur in der Verlegenheit, so auf der Straße zu stehen, weil rechts von ihr ein ICE-Truck stand, der sie blockierte. Habe gelesen, es sei der vom Schützen, habe das aber nicht verifiziert.

Dann hat sie erst ICE-Trucks vorbeigewunken, bis die ICE-Schergen aus irgendeinem Grund auf die Idee kamen, sie anzubrüllen und an ihr Auto zu treten.

Die Situation wurde durch ICE herbeigeführt und war keineswegs klar "die Frau wurde durch Polizei/ICE gestoppt und ist nur so blöde, den Anweisungen keine Folge zu leisten."

Die Situation war für das Opfer verwirrend und sie hat weder versucht, den ICE-Täter zu überfahren, noch es praktisch gemacht.

Für mich sieht es bestenfalls nach Totschlag aus, eher aber nach Mord (d.h. der Schütze hat die Situation bewusst herbei geführt, um schießen zu können).
 

GeckoVOD

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Weil "von hinten", "von schräg vorne" und "von der Seite" hier praktisch gleichwertig sind. [...]
Irgendwie ja, irgendwie nein. Aus dem Video (zugegeben nur einmal gesehen) könnte ich nicht mit Sicherheit sagen, ob ich mich in der Position des Typens "in Gefahr überrollt zu werden" zum Zeitpunkt des ersten Schusses gefühlt hätte. Die Frage ist aber völlig sekundär, egal wie ich es drehe und wende.

Wenn ich Angst habe überfahren zu werden, dann ist mein erster Impuls sicher nicht mit gezogener Waffe in das Fahrerhaus zu schießen, sondern schnell aus dem Weg zu gehen. Schieße ich rein, weil ich denke, ich werde gleich vom Fahrzeug erfasst, dann stoppt das das Auto mit Sicherheit nicht, sondern macht es schlimmer, weil der Fahrer nicht mehr bremsen kann. Ein Schuss braucht in der Situation des Videos Vorsatz, vor allem aus dieser Distanz und mit dem klaren Ziel, einer Person. Wäre es bei dem einen Schuss geblieben, könnte man über Totschlag reden, weil der Schütze vielleicht einfach nur geistig behindert ist.

Schüsse im Plural können ja nur dazu dienen, die Person zu töten, er kann nur Kopf oder Rumpf treffen. Die Konsequenzen von Treffern in diesen Körperregionen sind jeder normalen Person klar. Für mich daher Mord, egal ob er da Machtphantasien ausleben will, oder ob er denkt er muss hier heroisch eine "Terroristin" / "politische Gegnerin" wegballern, ohne irgendeine Notsituation zu erkennen. Im Gegenteil, um ihn rum stehen ja noch mehr seiner Kollegen, als ob das Auto nicht sonstwie gestoppt oder verfolgt hätte werden können. Das war eine herbeigeführte Situation und keine reine Übersprungshandlung, zumindest in meinen Augen. Widerlich.
 

Das Schaf

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Wo auf den Bergen Schlösser wachsen
Weil "von hinten", "von schräg vorne" und "von der Seite" hier praktisch gleichwertig sind. Alle diese Varianten bedeuten, dass der Schütze nicht bedroht war, überfahren zu werden.
Jein.
Wenn ich das Video nicht vor Augen hätte habe ich bei "von hinten erschossen" ein ganz ganz anderes Bild als das was hier passiert ist.
Ich schreibe hier nicht dass ich okay finde was da passiert ist.
Aber von hinten erschossen wurde sie unter keinen Umständen
 
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Xantos' Punkt war doch nicht, dass es identische Situationen sind, sondern dass sie an der Stelle alle zum gleichen Bewertung führen. Und es daher egal ist.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Selbst wenn der ICE Agent einer gewissen Gefahr ausgesetzt gewesen wäre, dann würde ich das ihm ankreiden. Ich stell mich doch nicht direkt vor das Auto einer Person, die ich für potenziell gefährlich halte?
 

Scorn4

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Jein.
Wenn ich das Video nicht vor Augen hätte habe ich bei "von hinten erschossen" ein ganz ganz anderes Bild als das was hier passiert ist.
Ich schreibe hier nicht dass ich okay finde was da passiert ist.
Aber von hinten erschossen wurde sie unter keinen Umständen
Du hast das Video ja vor Augen: in welche Richtung schaut die Frau?
Das ist natürlich nicht zu sehen.
Deine Frau bog nach rechts ab, hat also höchstwahrscheinlich nach rechts geschaut und wurde durch das Seitenfenster von hinten in den Kopf geschossen.

3x Headshot von hinten, davon der erste von hinten links ist die Berichterstattung, die ich in mehreren Quellen dazu gehört habe.

Die Unterhaltung dreht sich um den falschen Punkt. Wie ticor und xantos schon sagten.

Wichtig ist nicht, aus welchem Winkel die Frau getroffen wurde. Es geht darum, dass der Schütze, entgegen der offiziellen Stellungnahme, nicht gefährdet war, nicht vom Auto getroffen wurde und Schüsse daher nicht gerechtfertigt waren.
 
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Find es trotzdem aber schwierig das in den selben Topf wie Polizeigewalt zu werfen. Denn auch wenn die Einstellungskriterien und Ausbildungsqualität bei amerikanischen Polizisten jetzt auch nicht so umwerfend sein mögen, sind es am Ende wohl doch noch einige Stufen über ICE.

Die ganze Szene wirkt ja eigentlich so, dass die Chance der Frau höher war tot zu enden egal was genau sie gemacht hätte und das nicht mal bei Nacht, wo es ja noch eher dazu kommt, dass mal was nicht richtig gesehen werden kann.
 

Scorn4

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Find es trotzdem aber schwierig das in den selben Topf wie Polizeigewalt zu werfen. Denn auch wenn die Einstellungskriterien und Ausbildungsqualität bei amerikanischen Polizisten jetzt auch nicht so umwerfend sein mögen, sind es am Ende wohl doch noch einige Stufen über ICE.

Die ganze Szene wirkt ja eigentlich so, dass die Chance der Frau höher war tot zu enden egal was genau sie gemacht hätte und das nicht mal bei Nacht, wo es ja noch eher dazu kommt, dass mal was nicht richtig gesehen werden kann.
Hast du vollkommen Recht. Habe ich auch so in meinen Post dazu geschrieben.
Trotzdem ist ICE eine bewaffnete Regierungsbehörde, die vor Ort bestimmte Gesetze mit/als Staatsgewalt durchsetzen soll. Also quasi eine ... Polizei?
 

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Ich denke wenn der Schütze Kleidung trägt auf der in fetten Lettern POLICE steht und das staatliche Exekutive ist, ist es schon okay die dahingehend mit der regulären Polizei in einen Topf zu werfen, unabhängig davon wie kurz oder lang diese Personen unterrichtet werden.
 
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Ja, ist ja auch so ne Art Bundespolizei. Auf jeden Fall ein großer Witz, was da abgeht.
 

Gustavo

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Ich denke wenn der Schütze Kleidung trägt auf der in fetten Lettern POLICE steht und das staatliche Exekutive ist, ist es schon okay die dahingehend mit der regulären Polizei in einen Topf zu werfen, unabhängig davon wie kurz oder lang diese Personen unterrichtet werden.

"Richtige" Polizisten haben allerdings auch nicht alle richtige Ausbildungen absolviert. In den großen Städten gibt es Polizeiakademien, da wird man teilweise ein ganzes Jahr geschult. In der Provinz kann man teilweise auch nach kurzen Crashkursen eingestellt werden, das dürfte der "Ausbildung" bei ICE oder CBP durchaus relativ ähnlich sehen. Allerdings muss man sagen dass der Typ der geschossen hat wohl schon mindestens 10 Jahre bei ICE ist.

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Ich bin mir nicht sicher wie vergleichbar das mit "normaler" Polizeigewalt ist, aber was ich gerade im Internet sehe ist zumindest, dass exakt dieselben Diskursmuster getriggert werden, die auch bei der regulären Polizei zum Einsatz kommen: Selber Schuld, Exekutive muss sich wehren können, Frau war eine Gefahr. Ein Blick in die Pressekonferenz von Vance genügt, um zu sehen, dass das jetzt nicht mehr irgendwelche Internetspinner sind, die mit sowas kommen, sondern die höchste Ebene der amerikanischen Regierung. Ich finde das ziemlich beunruhigend, weil wir als demokratische Gesellschaften offenbar überhaupt keine Handhabe dafür haben, wenn einer Seite die Realität komplett egal ist. Jeder kann sehen, dass die Behauptungen zum Tathergang nicht der Wahrheit entsprechen, aber es ändert rein gar nichts.
 
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