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Nachrichten, Randnotizen und Kurioses v4

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Mach ich eigentlich was falsch, wenn ich solche Stories wie diese Aogo-Lehmann-Nummer immer erst mitkriege - und auch dann nur am Rande - wenn das hier im Forum oder in meiner Mittagsrunde Thema ist?

Der ganze Häschtägallesdichtmachen da neulich ist ja auch total an mir vorbei gegangen und ich verspüre noch nichtmal ein Mangelgefühl.
 
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Für so Stories muss man doch eigentlich nur 1x/Tag ne beliebige deutsche News-Seite einmal die Schlagzeilen durchscrollen, ob man sich das dann genauer durchliest, kann man dann ja immer noch entscheiden. Denn ehrlichgesagt geht einem ja nicht wirklich was verloren, wenn man die Details der Falls nicht kennt.
 

parats'

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Kommt halt auch drauf an, wie die eigene Filterblase aka Algorithmus eingestellt ist.
Ich krieg sowas oft im news feed und natürlich klicke ich es an, weil die Kommentarspalte oftmals pures Internetgold ist.
 
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Jeder darf sagen was er will.man muss halt mit den Konsequenzen leben können. "Ganzbw.de2019/20

Inzwischen höre ich sogar auf wdr5 dass das cancleklima die debattenkultur zerfickt. Grüße von cpthindsight
 
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Jetzt ist Aogo selber kein Experte mehr weil er "trainieren bis zum Vergasen" live im TV gesagt hat.

Boris Palmer sieht seine Chance, mal wieder Kante zu zeigen, und jetzt schließen ihn die Grünen aus.

Läuft.
 
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"trainieren bis zum vergasen" is ne phrase, die jeder fussbller mehrfach gehört hat, der paar jahre gespielt hat.
 
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Verneint auch niemand. Sollte man dann halt aus seinem Wortschatz verbannen wenn man längerfristig auf Sky kommentieren möchte. Ich weiß ist ein super kompliziertes Konzept.

Currywurst Stand? Alle? Sind noch Peps da? Garkeine mehr? Einer noch?
 
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Boris Palmer sieht seine Chance, mal wieder Kante zu zeigen, und jetzt schließen ihn die Grünen aus.
Boris Palmer sieht vor allem mal wieder eine Chance sich mit irendeinem Bullshit in die Schlagzeilen zu bringen und damit sein peinlich-infantiles Aufmerksamkeitsbedürfnis zu stillen.
 
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Verneint auch niemand. Sollte man dann halt aus seinem Wortschatz verbannen wenn man längerfristig auf Sky kommentieren möchte. Ich weiß ist ein super kompliziertes Konzept.

Currywurst Stand? Alle? Sind noch Peps da? Garkeine mehr? Einer noch?
Bezieht sich das vergasen eigentlich auf den 2.wk oder sauerstoffmangel? #orwell
 
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Auf den ersten WK. "Die Stellung halten bis zum Vergasen" war ein lakonischer Spruch unter Deutschen Feldsoldaten.
 
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bereits gelesen, ist aber im prinzip unklar, was das genau bedeutet, könnte auch sein, dass jetzt durch den überbau einfach nur kein regenwasser mehr eindringt und damit weniger dämmende wirkung vorhanden ist, ergo, einfach nur mehr gemessen wird, obwohl ansonsten nichts weiter passiert. aber toll natürlich, dass das ding in einem kommenden failed state steht.
 

GeckoVOD

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Kenne mich 0 aus, aber seit der Serie ist das Interesse wieder hoch. Spannende Kiste für Laien :ugly:
 
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Das war sie, ich hab danach auch das Buch "Midnight over Chernobyl" gelesen, auf der sie beruht, und das hat nochmal deutlich mehr Details dazu gegeben (und gut gezeigt, wie krank das Sowjetsystem und da insbesondere die Nuklearindustrie war).

Meine Laieneinschätzung: Erstmal kein Problem. Die Radioaktivität nimmt ja nur in einem Raum zu und das auch sehr langsam, es könnten daher auch einfach anders strahlende Spaltprodukte sein. Falls es zu stark wird, muss man noch mal Bor oder etwas Ähnliches draufwerfen, das ist ja laut Artikel auch schon geplant. Also kein Grund zur Panik.
 
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FDP in aktion
FDP stimmt für liberale Drogenpolitik. FDP Spitze macht Druck dass das wieder rückgängig gemacht wird.
Kannste dir nicht ausdenken sowas
Jo, damit haben sies auch bei mir endgültig verkackt (was schon echt gedauert hat ^^). Wie kann man als Liberaler Drogen nicht liberalisieren wollen? Es ist so dumm und unlogisch, es gibt wirklich keinen einzigen validen Grund, nicht einen. Gerade wenn man mit Portugal (mal wieder) das praktische Beispiel hat, dass Drogenfreigabe nicht zu mehr Konsum führt. Wer heute Hero spritzen will, spritzt heute Hero und wenn ich heute kein Hero spritze, dann werde ich morgen nicht damit anfangen, wenn es in der Apotheke verkauft wird. Es ist so absurd dumm (und dazu die KP China Manier in der die Parteiführung einfach mal interveniert).
 

pinko

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Die haben letzten Endes Schiss vor der Union und dem Verlust der eher konservativen Wähler. Drogenpolitik ist da eine der letzten ideologischen Bastionen, wo man sich einfach positionieren kann. Aber schön weiter saufi saufi machen.

Polemik beiseite:
Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Drogenpolitik hierzulande liberalisiert würde. Entkriminalisierung, Ausweitung von Therapieangeboten, Legalisierung bestimmter Substanzen. (Würde primär Cannabis und Psychedelika ins Auge fassen.)

Umgekehrt würde ich mich darüber freuen, wenn mal ernsthaft eine Debatte über Alkohol angestoßen würde. Da verschanzen sich viele hinter dem Traditionsargument. Ich halte es für grundfalsch, dass man absoluten Schrottfusel für 5 Euro an jeder Ecke bekommt. Warum nicht z.B. das skandinavische Modell?

Menschen, die sich kaputtmachen wollen, tun das sowieso in jedem Fall. Ich halte wenig von dem Dammbruchargument. Natürlich muss es auch Präventions- und Informationskampagnen geben, besonders ggü. Minderjährigen. Ein 13-Jähriger sollte schlicht nicht kiffen oder LSD schmeißen. Ein 13-Jähriger sollte aber auch nicht rauchen und saufen.

Drogen sind nicht harmlos, praktisch jede Substanz hat Nebeneffekte. Langfristig denke ich aber, dass ein mündigerer Umgang mit Drogen möglich ist.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Jo, damit haben sies auch bei mir endgültig verkackt (was schon echt gedauert hat ^^). Wie kann man als Liberaler Drogen nicht liberalisieren wollen? Es ist so dumm und unlogisch, es gibt wirklich keinen einzigen validen Grund, nicht einen.

Oh, einer fällt mir schon ein: Umfrage-Studien zeigen relativ deutlich, dass die FDP-Wähler gesellschaftspolitisch eben nicht liberal sind, sondern ungefähr dort stehen wo die Wähler der Union auch stehen. Die wären darüber schlicht nicht begeistert und das wissen Lindner, Kubicki und Wissing auch.
Das erscheint mir generell so ein bisschen das Problem der FDP zu sein: Der Liberalismus der Wähler beschränkt sich mehr oder weniger auf Wirtschaftsliberalismus, da ist das Wählerpotential allerdings begrenzt und weil ein guter Teil davon enttäuschte Unions-Wähler sind, ist es rechts der Mitte ein Nullsummenspiel. Weil man aber nur begrenzt auf neue Jamaika-Verhandlungen hoffen kann, weil die FDP dafür wahrscheinlich nicht gebraucht würde, blieben nur die Optionen Ampel oder die abwegigen, wo man entweder mit AfD oder Linkspartei zusammen regieren müsste. Und für die Ampel wäre man halt deutlich prädestinierter, wenn es wirklich ein starkes Kontingent an sozialliberalen FDP-Wählern gäbe, denen man die Ampel wohl schmackhaft machen könnte. So wie es momentan aussieht würden die FDP-Wähler überhaupt keinen Gefallen an einer Ampel finden, außer die FDP könnte sich bei manchen Themen vollständig durchsetzen, was unrealistisch ist wenn man vielleicht 20% der Stimmen der Regierungskoalition stellt.
 
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In der Vergangenheit erschien mir die FDP in der Realität leider nicht mal explizit wirtschaftsliberal, sondern einfach "pro Unternehmer". Gibt zwar genug Leute, die denken, das wäre das selbe. Ist es aber nicht.
Ist halt echt schade. Für eine liberale Partei wäre ich nämlich eigentlich sofort zu begeistern, die FDP setzt es aber leider bescheiden um.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Da ich genau weiß, dass dieser Blödsinn früher oder später irgendwo wieder auftauchen wird: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/die-liebe-der-gruenen-zum-suv-17342165.html

Kurzfassung: FAZ macht aus einer Umfrage eine absolut irreführende Meldung, die sich vermutlich nie wieder aus der Welt schaffen lässt und die man noch in Jahren zitiert bekommen wird, wenn man über die Grünen redet, wenn alle schon vergessen haben werden was das eigentlich für ein Blödsinn ist.
Die Umfrage (1042 Teilnehmer) bezieht sich nicht auf Wähler von Parteien, sondern auf Käufern von Autos. Da sieht man unter ca. 1000 Befragten, welche gerade ein Auto gekauft haben oder es tun wollen, von denjenigen, die Grün wählen, 16,3% einen SUV kaufen wollen, von denjenigen die SPD wählen wollen aber nur 16%, AfD 15,9% und Union 15,6%. Mit anderen Worten: Ein statistisch nicht signifikanter Unterschied einer nicht repräsentativen Gruppe* wird dazu hergenommen, einen Artikel mit "Die Liebe der Grünen zum SUV" zu überschreiben.


*Automodell nach Parteipräferenz ist nicht dasselbe wie Parteipräferenz nach Automodell
 
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Da ich genau weiß, dass dieser Blödsinn früher oder später irgendwo wieder auftauchen wird: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/die-liebe-der-gruenen-zum-suv-17342165.html

Kurzfassung: FAZ macht aus einer Umfrage eine absolut irreführende Meldung, die sich vermutlich nie wieder aus der Welt schaffen lässt und die man noch in Jahren zitiert bekommen wird, wenn man über die Grünen redet, wenn alle schon vergessen haben werden was das eigentlich für ein Blödsinn ist.
Die Umfrage (1042 Teilnehmer) bezieht sich nicht auf Wähler von Parteien, sondern auf Käufern von Autos. Da sieht man unter ca. 1000 Befragten, welche gerade ein Auto gekauft haben oder es tun wollen, von denjenigen, die Grün wählen, 16,3% einen SUV kaufen wollen, von denjenigen die SPD wählen wollen aber nur 16%, AfD 15,9% und Union 15,6%. Mit anderen Worten: Ein statistisch nicht signifikanter Unterschied einer nicht repräsentativen Gruppe* wird dazu hergenommen, einen Artikel mit "Die Liebe der Grünen zum SUV" zu überschreiben.


*Automodell nach Parteipräferenz ist nicht dasselbe wie Parteipräferenz nach Automodell
Verstehe die Kritik, aber sonst ist doch Framing auch ok? Wenn eine Weidel sagt, dass man im gesetzlich vorgeschriebenen Fall unter Einhaltung der Gesetze zur Selbstverteidigung an der europäischen Aussengrenze auch Schusswaffen benutzen darf, wird daraus "Weidel will Kinder exekutieren" gemacht und ich schwöre dir, dass 90% der Leute bis heute glauben, sie hätte das gesagt. Aber ja, ich bin bei dir, dass ich soetwas unredlich finde.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
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Verstehe die Kritik, aber sonst ist doch Framing auch ok? Wenn eine Weidel sagt, dass man im gesetzlich vorgeschriebenen Fall unter Einhaltung der Gesetze zur Selbstverteidigung an der europäischen Aussengrenze auch Schusswaffen benutzen darf, wird daraus "Weidel will Kinder exekutieren" gemacht und ich schwöre dir, dass 90% der Leute bis heute glauben, sie hätte das gesagt. Aber ja, ich bin bei dir, dass ich soetwas unredlich finde.

Das war Petry, nicht Weidel. Und ich weiß noch ziemlich genau was Petry gesagt hat und das war ziemlich indiskutabel und die Berichterstattung absolut selbstverschuldet, weil eine völlig absurde Aussage. Das hier hat auch nichts mit "framing" zu tun, framing bezieht sich ja bewusst darauf, bestimmte bereits vorhandenen Denkmuster zu aktivieren, um einen Sachverhalt plausibler zu machen. Hier werden einfach Daten völlig irreführend dargestellt. Das ist bewusste Irreführung.
 
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Und was genau war daran so empörend? Hier das Zitat:

Petry: "Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen."

Von Storch: "Menschen, die aus Österreich einreisen, haben kein Asylrecht (Art 16 a Abs. 2 GG). Ihnen ist die Einreise zu verweigern (18 Abs. 2 AsylG). Und wenn Sie das HALT an der Grenze nicht akzeptieren, 'können die Vollzugsbeamten im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen einsetzen.' (§ 11 UZwG)."

Hier das Gesetz § 11 UZwG:
"Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schusswaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, dass die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuss ersetzt werden."

Was ist daran jetzt so indiskutabel oder absurd? Wenn man ein Problem damit hat, kann man das Gesetz ändern wollen aber was hat das mit "Schiessbefehl" zu tun? Das war das Framing.
 
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Wie die Zeitung berichtet, können die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland zum 1. Juli auf ein Rentenplus von 4,8 Prozent im Westen und 5,6 Prozent im Osten hoffen.

Auslöser für das deutlich erhöhte Rentenniveau ist eine Änderung der bisherigen Rentenformel. Bisher sorgte der sogenannte „Nachholfaktor“ dafür, dass übermäßig hohe Rentensteigerungen in den Folgejahren abgemildert wurden. Dieser Bremseffekt wurde nun von der Bundesregierung bis mindestens 2026 ausgesetzt.
Klingt fair. :ugly:
 

parats'

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Bin ich blind oder sehe ich zur Begründung der Aussetzung nichts in dem Artikel und dem Querverweis darin?
Ich habe aufgehört mich über das deutsche Rentensystem zu ärgern. Wer ein opt-out vollziehen will, muss auswandern oder in einen Berufsstand fliehen, der davon befreit ist. Dann gibt es immerhin die Beiträge zurück und man kann damit was sinnvolles anstellen. :deliver:
 
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Kurzfassung: FAZ macht aus einer Umfrage eine absolut irreführende Meldung, […]]
Du hast vergessen zu erwähnen, dass sie die Aussagen aus "hat ein SUV" vorgezogen haben, obwohl da nur wenig Varianz bei den großen Parteien herrscht … und gleichzeitig die vollkommen anderen Aussagen aus der zweiten Frage nach der Kaufabsicht unterschlagen haben. Das ist schon recht peinlich. Bei solchen Artikeln kommt mir regelmäßig der Fremdscham für mein FAZ-Abo, egal wie sehr ich sie für ihre guten Artikel schätze.

Klingt fair. :ugly:
Siehe Wahlen-Thread. Unverschämter Stimmenkauf. Nichts anderes war das.
Bin ich blind oder sehe ich zur Begründung der Aussetzung nichts in dem Artikel und dem Querverweis darin?
Ich habe aufgehört mich über das deutsche Rentensystem zu ärgern. Wer ein opt-out vollziehen will, muss auswandern oder in einen Berufsstand fliehen, der davon befreit ist. Dann gibt es immerhin die Beiträge zurück und man kann damit was sinnvolles anstellen. :deliver:
Die Begründung ist: Die größte Wählergruppe von SPD und Union sind Rentner.
 

Gustavo

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Und was genau war daran so empörend? [...]

Was ist daran jetzt so indiskutabel oder absurd? Wenn man ein Problem damit hat, kann man das Gesetz ändern wollen aber was hat das mit "Schiessbefehl" zu tun? Das war das Framing.

Darüber hatte ich hier lange und breit mit Beta diskutiert*, dazu ist glaube ich alles gesagt. Gibt imho keinen Grund, diese Diskussion nochmal zu führen.



*ein Fehler.


Du hast vergessen zu erwähnen, dass sie die Aussagen aus "hat ein SUV" vorgezogen haben, obwohl da nur wenig Varianz bei den großen Parteien herrscht … und gleichzeitig die vollkommen anderen Aussagen aus der zweiten Frage nach der Kaufabsicht unterschlagen haben. Das ist schon recht peinlich. Bei solchen Artikeln kommt mir regelmäßig der Fremdscham für mein FAZ-Abo, egal wie sehr ich sie für ihre guten Artikel schätze.

Den Teil habe ich rausgelassen, weil ich ehrlich gesagt nicht so richtig verstanden habe was das überhaupt aussagen soll. Sie haben ja nur ≈ 1000 Leute im Sample, trotzdem haben sie offensichtlich genug respondents um zwischen 15,6, 15,9, 16,0 und 16,3 zu unterscheiden, insofern müssen die meisten Leute die Frage beantwortet haben. Wer hat also die zweite Frage beantwortet? Ergibt ja nun keinen Sinn nach Kaufabsicht bei Leuten zu fragen, die gerade erst ein Auto gekauft haben, what gives?
 
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@parats'
Der Nachholfaktor wurde 2018 im Zuge des damaligen Rentenreformpakets bis 2026 ausgesetzt. Grund dafür war die Einführung sogenannter Haltelinien beim Beitragssatz zur Rentenversicherung und beim Rentenniveau. Der während der Weltfinanzkrise 2008 eingeführte Nachholfaktor soll dafür sorgen, dass nach einer unterbliebenen – rechnerisch eigentlich notwendigen – Rentenkürzung in einer Wirtschaftskrise eine im Folgejahr rechnerisch notwendige starke Rentenerhöhung nur zur Hälfte umgesetzt wird – so lange, bis die zuvor vermiedene Rentenkürzung ausgeglichen ist. Rentenkürzungen sind durch eine gesetzliche Rentengarantie ausgeschlossen.
For context: Statt die Rentenbeitragssätze durch Nachhaltigkeitsfaktor und Nachholfaktor zu beschränken gab es das Versprechen der "Haltelinien" und den Ausgleich der Defizite durch Steuermittel. Letztlich also eine Begünstigung der Rentner auf Kosten der Steuerzahler.
Es ist zwar falsch, lässt sich aber gut als "ungerecht" verkaufen wenn man darauf hinweist, dass die Renten langsamer wachsen als die Löhne. Das ist so geplant gewesen und das notwendige Spiegelbild der einigermaßen konstanten Beitragssätze bei einer alternden Bevölkerung.
Joar … stattdessen zahlen wir jetzt noch eine Weile noch mehr an die Rentner, quersubventioniert durch Steuermittel. Bis es nicht mehr geht und dann eine radikale Reform kommen muss. Wer bis dahin stirbt hat Glück gehabt, wer danach in Rente geht … F


Den Teil habe ich rausgelassen, weil ich ehrlich gesagt nicht so richtig verstanden habe was das überhaupt aussagen soll. Sie haben ja nur ≈ 1000 Leute im Sample, trotzdem haben sie offensichtlich genug respondents um zwischen 15,6, 15,9, 16,0 und 16,3 zu unterscheiden, insofern müssen die meisten Leute die Frage beantwortet haben. Wer hat also die zweite Frage beantwortet? Ergibt ja nun keinen Sinn nach Kaufabsicht bei Leuten zu fragen, die gerade erst ein Auto gekauft haben, what gives?
Ich nehme an dass das zwei unterschiedliche Samples von je gleicher Größe sein könnten … oder so eine Art Sonntagsfrage: "Wenn sie jetzt ein Auto kaufen wollten, an welchem Typ hätten Sie Interesse?"
In jedem Fall haben sie die Zahlen unredlich interpretiert, denn das was man da mE sinnvoll rauslesen kann ist: Wer mehr Geld hat leistet sich tendenziell eine dickere Karre. Statussymbole sind offenbar fast allen wichtig, nur die Wähler der Linken sind eventuell fein raus oder einfach zu arm.
 

parats'

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Die (dopplete) Haltelinie gibt es doch schon seit 2019, oder nicht? Mir ist das Konstrukt Rente "leider" bekannt, es geht darum, dass im Artikel nur was von "eine Änderung der bisherigen Rentenformel" steht. Wenn die Haltelinie der Grund ist, dann suggeriert der Artikel hier einen falsche Darstellung, denn diese wurde 2018 beschlossen, wird 2021 einfach nur technisch umgesetzt und implizit muss da auch was angepasst werden. Ich hatte es so verstanden das jetzt aktiv nochmal zusätzlich was angepasst wurde.

P.s deiner Conclusio stimme ich natürlich zu. ;)
 
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tldr: mitarbeiter klagen über schlechte arbeitsbedingungen. wayne. interessant fand ich diesen absatz, bin mir aber nicht sicher ob ich ihn richtig verstehe

Nicht alle Probleme dürften die Führungsebene des Humboldt Forums überrascht haben. Generalintendant Hartmut Dorgerloh hatte bereits im März gegenüber Journalisten Spannungen im Bereich Besucherservice angedeutet, doch er erweckte den Eindruck, die Konfliktlinie sei unter Leuten dort und unter solchen mit Migrationshintergrund verlaufen, so sei es halt, wenn man ein diverses Team habe, sagte er. Jetzt mag er sich nicht äußern, auch nicht zu dem Kommentar von damals.

sagt er dass sich in diversen belegschaften grüppchen nach migrationhintergrund vs deutsche bilden und dass das normal sei? die erfahrung hab ich zwar auch schon gemacht, aber ist das nicht voll afd-sprech?!
 
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In der Vergangenheit erschien mir die FDP in der Realität leider nicht mal explizit wirtschaftsliberal, sondern einfach "pro Unternehmer". Gibt zwar genug Leute, die denken, das wäre das selbe. Ist es aber nicht.
Ist halt echt schade. Für eine liberale Partei wäre ich nämlich eigentlich sofort zu begeistern, die FDP setzt es aber leider bescheiden um.

Die FDP war früher so dermaßen schneidig, die hätte die AfD sofort vom Platz gefegt. So richtig liberal im gesellschaftlichen Sinne war sie glaube ich noch nie
"Glaube an das ewige Deutschland" :wm:
 

pinko

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Wahr. Die Wurzeln dafür gehen noch tiefer, letzten Endes kommt man beim Vormärz und 1848 raus.
 
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