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Nachrichten, Randnotizen und Kurioses v4

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According to Arizona Department of Corrections whistleblowers, hundreds of incarcerated people who should be eligible for release are being held in prison because the inmate management software cannot interpret current sentencing laws.

KJZZ is not naming the whistleblowers because they fear retaliation. The employees said they have been raising the issue internally for more than a year, but prison administrators have not acted to fix the software bug. The sources said Chief Information Officer Holly Greene and Deputy Director Joe Profiri have been aware of the problem since 2019.

The Arizona Department of Corrections confirmed there is a problem with the software.
https://kjzz.org/content/1660988/wh...ndreds-inmates-arizona-prisons-beyond-release

land of the free... sowas geht ja mal gar nicht. wenn man seine strafe abgesessen hat man das recht freizukommen. da kann es nicht sein das ein software bug das verhindert.
 

parats'

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Habe ich wohl Glück gehabt, dass die SPD nicht in eine Koalition einziehen wird, da die "Besservediener" bei Olaf sicherlich schon so früh anfangen, dass es mich erwischt hätte. :mond:

In der kommenden Legislaturperiode will Olaf Scholz Steuererhöhungen für Besserverdienende durchsetzen – und damit andere Steuerzahler entlasten. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags sei eine „Entscheidung gegen das Volk“.

https://www.welt.de/politik/deutsch...l-hoehere-Steuern-fuer-Besserverdienende.html
 
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Habe ich wohl Glück gehabt, dass die SPD nicht in eine Koalition einziehen wird, da die "Besservediener" bei Olaf sicherlich schon so früh anfangen, dass es mich erwischt hätte. :mond:



https://www.welt.de/politik/deutsch...l-hoehere-Steuern-fuer-Besserverdienende.html

Was mich hier immer so massiv aufregt ist dieses "Menschen, die sehr sehr viel verdienen". 60.000 € brutto Haushaltseinkommen zählt da schon zur Upper-Class, die man nach belieben melken kann. Ich frage mich immer, ob den Politikern klar ist, dass jeder Land- wenn nicht Kreistagsabgeordnete ohne weitere Ämter und Zulagen zu diesen "Vielverdienern" gehören, die gefälligst für das Gemeinwohl zu bluten haben. Und sich dann als Minister zur Mittelschicht zählen.
Kannste dir nicht ausdenken sowas... .
 
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Vor kurzem hat Scholz ja noch gesagt dass er sich nicht als reich empfindet und mit seinem Verdienst noch nicht zur oberen Mittelschicht gehört - mit 20.000€ monatlich (plus seine Frau mit noch mal >14.000€). https://www.stern.de/politik/deutsc...uerde-ich-mich-nicht-empfinden---9441744.html

Aber der Maßstab gilt wahrscheinlich nur für Politiker, wenn man Bürger besteuert gelten diese wahrscheinlich schon bei 10% davon als reich.
 
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Was heißt denn "mehr Steuern" konkret? Es liegt in der Natur des Einkommensteuertarifs, dass bei einer Anhebung am oberen Ende auch mittlere Einkommen formal mehr Steuern bezahlen, weil eben der gesamte Tarifverlauf nach oben gebogen wird. Aber wie viel ist das in € und %? Mal abgesehen davon, dass man mit 60k brutto jetzt auch ganz sicher nicht am Hungertuch nagt.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass 2013 die FAZ mal so eine headline hatte (fast wörtlich) "Grüne Steuerpläne = Steuererhöhung für Familien mit 50k!". Aus dem Artikel ging dann hervor, dass besagte Familie 2,5€ pro Monat hätte mehr bezahlen müssen. Aber weiß dann halt nur der, der mehr als die Überschrift liest.

Der Welt-Artikel ist ja auch etwa so inhaltsschwer wie eine Schaumstoffmatte.
 

parats'

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Ea gibt da afaik momentan generell nicht mehr. Der Artikel von SpOn hat auch nur die Scholz Aussagen und das Programm der SPD ist ebenfalls sehr dünn.
 
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Was heißt denn "mehr Steuern" konkret? Es liegt in der Natur des Einkommensteuertarifs, dass bei einer Anhebung am oberen Ende auch mittlere Einkommen formal mehr Steuern bezahlen, weil eben der gesamte Tarifverlauf nach oben gebogen wird. Aber wie viel ist das in € und %? Mal abgesehen davon, dass man mit 60k brutto jetzt auch ganz sicher nicht am Hungertuch nagt.

Also erstmal sind 60k brutto für eine 4-köpfige Familie (da stand _Haushaltseinkommen_) nicht unfassbar viel Geld, besonders wenn du eine Region mit teurerer Miete hast. Es geht mir mehr darum, dass Olaf Scholz ein Super-Ar***lo** ist. Kinderlos mit 34.000 € pro Monat und dann von der "schwerreichen" Familie mit 3,5-4 k netto reden, die doch endlich mal ihren sozialen Beitrag leisten soll.

Vielleicht sollte er sich lieber mal um die Cum-Ex-Milliarden kümmern. Dank seiner Einmischung wurden wohl Fristen für die Rückforderung verpasst und genau das meine ich halt. Spielt sich hier als Retter des kleinen Mannes auf und ist einfach nur erbärmlich.
 
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Vor allem klingt das mal wieder nach dem üblichen Prinzip, wo man dann wieder irgendein Prozentwert erhöht der primär nur Gehalt durch "normale" Arbeit betrifft. Das war doch noch nie der Punkt, womit man irgendwelche Reichen wirklich mit "drankriegt". Da zahlt dann nachher wieder primär nur die Mittelschicht. Man braucht dann eher vernünftige Modelle um andere Arten von Einkommen zu besteuern und müsste sich mal Steuervorteilen kritisch angucken, damit man sich eben nicht "arm" rechnen kann.
Klingt halt nach typischem SPD-Populismus der letzten Jahre. Irgendeine Phrase die nett klingen soll, wo aber nix dahinter steckt. Man hat aus "Soziale Gerechtigkeit"-Schulz wohl wenig gelernt.
 

parats'

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Zum Beispiel bei der Erbschaftssteuer, aber da drückt sich durch die Bank ja eigentlich jede Partei. Okay, die Linke vielleicht nicht, die fordern aber auch eine 4 Tage Woche und die Erschießung des oberen Prozentes.

Bei der SPD wird, wie so oft wieder eine gute Grundidee total schlampig umgesetzt werden und es trifft, suprise, nicht die "angesprochene" Zielgruppe. Wie aber schon gesagt, die SPD wird eh nicht in der Regierungsverantwortung sein. ;)
 
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Also erstmal sind 60k brutto für eine 4-köpfige Familie (da stand _Haushaltseinkommen_) nicht unfassbar viel Geld, besonders wenn du eine Region mit teurerer Miete hast. Es geht mir mehr darum, dass Olaf Scholz ein Super-Ar***lo** ist. Kinderlos mit 34.000 € pro Monat und dann von der "schwerreichen" Familie mit 3,5-4 k netto reden, die doch endlich mal ihren sozialen Beitrag leisten soll.

Vielleicht sollte er sich lieber mal um die Cum-Ex-Milliarden kümmern. Dank seiner Einmischung wurden wohl Fristen für die Rückforderung verpasst und genau das meine ich halt. Spielt sich hier als Retter des kleinen Mannes auf und ist einfach nur erbärmlich.
Ahjo, das mit der vierköpfigen Familie habe ich tatsächlich überlesen, mea culpa.

Dass Beton-Olaf hier jede Husowahl gewinnen würde, stimme ich natürlich zu.
 

Gustavo

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Habe ich wohl Glück gehabt, dass die SPD nicht in eine Koalition einziehen wird, da die "Besservediener" bei Olaf sicherlich schon so früh anfangen, dass es mich erwischt hätte. :mond:

https://www.welt.de/politik/deutsch...l-hoehere-Steuern-fuer-Besserverdienende.html


Nichts für ungut, aber bei dem Thema wird gerne Bauerfängerei betrieben, weil die meisten Leute intuitiv nicht verstehen, wie das Steuersystem funktioniert und die Einkommenspyramide aussieht. Wenn Scholz sagt, dass er "untere und mittlere Einkommen" entlasten will, heißt das eigentlich immer, dass Freibeträge angehoben und Steigerungen des Steuersatzes erst ab höheren Einkommen stattfinden. Gleichzeitig betrifft das aber auch (was eigentlich jeder weiß oder wissen sollte, trotzdem aber eigentlich nie erwähnt wird) eben nicht nur die "Gering- und Mittelverdiener", sondern eben auch diejenigen die Spitzensteuersatz zahlen, da die ja auch bis zu diesen Einkommensgrenzen einen Teil ihres Einkommens versteuern. De facto werden dementsprechend diese Leute auf der einen Seite entlastet, um dann bei einem anderen Teil ihres Einkommens höher belastet zu werden. Weil aber ein großer Teil derjenigen, die den regulären Spitzensteuersatz (ohne Aufschlag) zahlen, relativ nah an der Grenze zum Spitzensteuersatz clustern, wird für eine ganze Weile der nominelle Anstieg des Spitzensteuersatz sogar komplett durch die Senkungen im unteren Bereich ausgeglichen. Bevor man in die Gefilde kommt, wo es zu einem nennenswerten (!) Anstieg kommt, sind wir schon lange nicht mehr beim vielbeschworenen Facharbeiter, der nominell den Höchststeuersatz zahlt. Ich hatte hier vor einer Weile mal eine Studie verlinkt, die sehr schön zeigte, wie viel Spielraum in Deutschland bei dem Thema herrscht, wenn man das System als Ganzes betrachtet.
 
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Nichts für ungut, aber bei dem Thema wird gerne Bauerfängerei betrieben, weil die meisten Leute intuitiv nicht verstehen, wie das Steuersystem funktioniert und die Einkommenspyramide aussieht. Wenn Scholz sagt, dass er "untere und mittlere Einkommen" entlasten will, heißt das eigentlich immer, dass Freibeträge angehoben und Steigerungen des Steuersatzes erst ab höheren Einkommen stattfinden. Gleichzeitig betrifft das aber auch (was eigentlich jeder weiß oder wissen sollte, trotzdem aber eigentlich nie erwähnt wird) eben nicht nur die "Gering- und Mittelverdiener", sondern eben auch diejenigen die Spitzensteuersatz zahlen, da die ja auch bis zu diesen Einkommensgrenzen einen Teil ihres Einkommens versteuern. De facto werden dementsprechend diese Leute auf der einen Seite entlastet, um dann bei einem anderen Teil ihres Einkommens höher belastet zu werden. Weil aber ein großer Teil derjenigen, die den regulären Spitzensteuersatz (ohne Aufschlag) zahlen, relativ nah an der Grenze zum Spitzensteuersatz clustern, wird für eine ganze Weile der nominelle Anstieg des Spitzensteuersatz sogar komplett durch die Senkungen im unteren Bereich ausgeglichen. Bevor man in die Gefilde kommt, wo es zu einem nennenswerten (!) Anstieg kommt, sind wir schon lange nicht mehr beim vielbeschworenen Facharbeiter, der nominell den Höchststeuersatz zahlt. Ich hatte hier vor einer Weile mal eine Studie verlinkt, die sehr schön zeigte, wie viel Spielraum in Deutschland bei dem Thema herrscht, wenn man das System als Ganzes betrachtet.

Natürlich muss man sich dann im Einzelfall anschauen, was die Änderungen für wen eigentlich genau bedeuten. Aus der Dampfplauderei des Artikels ist das natürlich nicht drin (wozu auch konkret werden Hr. Scholz). Die Anhebung der Grundbeträge sehe ich eigentlich nur als Inflationsausgleich, weil sonst jeder mit einem Job irgendwann mit Einkommensanteilen zumindest die 42% EkSt bezahlen würde.

Mich würde an dieser Stelle aber mal interessieren, wo für dich "die Reichen", Menschen mit "sehr hohem Einkommen" etc. anfangen. Um das mal zu konkretisieren:

Ein Arbeitnehmer (Single) hat ein gutes Einkommen von 50.000 €. Nun erhält er 5.000 € Gehaltserhöhung. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kommt man (mit Kirchensteuer und einer durchschnittlichen Krankenkasse) von 30.115 € auf 32.412 € Netto. D.h. ihm bleiben ganze 46% seiner Gehaltserhöhung netto in der Tasche. Seine Gesamtabgabenquote ist 41,07 %. Sind das diese Reichen, denen man dringend nehmen muss?

€: Letzte Frage natürlich überspitzt, ich wollte nur darauf hinweisen, dass bereits die (meiner Meinung nach oberen mittleren Einkommen) eine ganze Menge Steuern/Abgaben zahlen und das es für diese Menschen durchaus noch Unterschiede macht, ob am Ende 200 € mehr oder weniger auf dem Konto am Monatsende sind.
 
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Gustavo

Doppelspitze 2019
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Ein Arbeitnehmer (Single) hat ein gutes Einkommen von 50.000 €. Nun erhält er 5.000 € Gehaltserhöhung. Mit dem Brutto-Netto-Rechner kommt man (mit Kirchensteuer und einer durchschnittlichen Krankenkasse) von 30.115 € auf 32.412 € Netto. D.h. ihm bleiben ganze 46% seiner Gehaltserhöhung netto in der Tasche. Seine Gesamtabgabenquote ist 41,07 %. Sind das diese Reichen, denen man dringend nehmen muss?


Das hat doch quasi nichts mit dem Spitzensteuersatz zu tun? Wenn deine Gehaltserhöhung von 40k auf 45k läge, kannst du (nach kurzer Überschlagsrechnung) drei Prozentpunkte mehr davon behalten als von 50k auf 55k und das, ohne je mit dem Spitzensteuersatz in Kontakt gekommen zu sein. Das was du bemängelst ist doch lediglich der Effekt des progressiven Steuersystems?


€: Letzte Frage natürlich überspitzt, ich wollte nur darauf hinweisen, dass bereits die (meiner Meinung nach oberen mittleren Einkommen) eine ganze Menge Steuern/Abgaben zahlen und das es für diese Menschen durchaus noch Unterschiede macht, ob am Ende 200 € mehr oder weniger auf dem Konto am Monatsende sind.


Jetzt machst du genau denselben Denkfehler, den ich gerade bemängelt habe: 200 mehr hättest du ja nur, wenn du auf deine Gehaltserhöhung nicht nur nicht den Spitzensteuersatz zahlst, sondern nicht mal deinen regulären Steuersatz, nämlich gar keine Steuern. Realistischerweise bewegen wir uns mit demselben Steuersatz auf die 5k, den du auf die 5k davor bezahlt hast, nämlich eher bei 20 Euro pro Monat als bei 200, was imho in der Tat für so einen Haushalt keinen Unterschied machen dürfte.

Generell ist es imho arg müßig, das am Spitzensteuersatz festzumachen, weil das kein guter Maßstab ist: Erstens geht es da nur um Erwerbseinkommen, zweitens wird ignoriert dass der Grenzsteuersatz nicht dasselbe ist wie der Durchschnittssteuersatz, drittens lässt es außer Acht dass unterschiedliche Haushalte relativ stark unterschiedlich besteuert werden, viertens ist der Begriff Spitzensteuersatz mehr oder weniger beliebig, weil er nichts über die Höhe aussagt: Wenn wir jetzt bei 125k regulär 48% einführen, zahlt fast niemand mehr den Spitzensteuersatz und niemandem wäre damit geholfen. Prinzipiell stimme ich aber durchaus zu: Die meisten Leute, die in Deutschland ein Einkommen haben, mit dem man (meistens auf einen kleinen Teil des Einkommens) Spitzensteuersatz zahlt, sind nicht "reich", sondern obere Mitte. Dass die höchste Abgabenquote beim ca. beim 85. Einkommensperzentil erreicht wird ist scheiße und sollte geändert werden, siehe den von mir verlinkten Post. Das Problem an kleineren Änderungen wie Anhebung des Spitzensteuersatzes bzw. Erhöhung des Freibetrags ist aber nicht, dass man damit die obere Mitte noch mehr treffen würde, sondern dass man die höchsten Einkommen zu wenig trifft, d.h. effektiv ist der Unterschied ziemlich gering.
 
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Hi Leute,

lebe gerade in Innsbruck und suche ein paar Broodwar Kollegen zum quatschen und spielen.....

Wer von euch wohnt hier in der nähe und hätte interesse??

lg
 
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Zumindest in Oregon schien die Warnung zunächst nicht angekommen zu sein. Das Kultusministerium des Pazifikstaats forderte Lehrer jetzt auf, sich in einem Kurs für „Ethnomathematik“ weiterzubilden. Der Bildungstrend, so der Rundbrief, gehe davon aus, dass der Fokus auf das korrekte Resultat im Mathematikunterricht ein Zeichen „weißer Vorherrschaft“ sei. Ein Ziel der Fortbildung solle daher sein, für jede Aufgabe mindestens zwei Ergebnisse zu erarbeiten. Auch das Vorführen von Rechenwegen durch die Schüler verträgt sich nicht länger mit den Vorstellungen des Kultusministeriums in Portland. Es sei ein Signal für die Infiltration des Klassenzimmers mit „White Supremacy Culture“.

Warum überhaupt Algebra lernen?​

„Das Konzept, dass Mathematik rein objektiv ist, ist eindeutig falsch. An der Idee festzuhalten, dass es immer richtige und falsche Antworten gibt, schreibt diese Objektivität und die Furcht vor offenem Konflikt fort“ – mit diesen Worten warf das Department of Education den bisherigen Ansatz über den Haufen. Auch Objektivität, heißt es in dem Begleitbuch zur neuen Lehrmethode unter dem Titel „Abbau von Rassismus“, sei ein charakteristisches Zeichen für „weiße Vorherrschaft“.

[...]

Der Trend hält einige amerikanische Pädagogen aber nicht davon ab, der Einfachheit halber die Abschaffung von Algebra zu fordern. „Algebra ist eine der höchsten Hürden für Schulabschluss oder Bachelor, besonders für nichtweiße Schüler und Studenten. Wenn man sich nicht auf eines der Mint-Fächer Mathematik, Technologie oder Ingenieur- und Naturwissenschaften konzentrieren möchte, warum überhaupt Algebra lernen?“, fragten sie in einer Diskussionsrunde des Senders NPR.

ist zum Lachen, dabei ist Mathe doch eindeutig cultural appropriation, die armen gestohlenen arabischen Zahlen.
 

Misfit

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Lernkonzepte eines kleinen US-Bundesstaates sind eigentlich kein Thema in Deutschland. Anders ist es, wenn dort angeblich mathematische Grundregeln ausgehebelt werden sollen, um Diskriminierung zu vermeiden. Doch einer Probe hält diese Geschichte nicht stand.
Dass falsche Lösungen für mathematische Aufgaben einfach akzeptiert werden sollten, steht dort nicht, genauso wenig wie die Aussage, Mathematik an sich sei rassistisch. Vielmehr geht es den Angaben zufolge um Lehrkonzepte, die das Lernen aller Schülerinnen und Schülern verbessern soll, und um die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer.
war auch schon im ot
 
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Nunja. Das worauf sich der Tagesschau-Blogpost bezieht wird im FAZ-Artikel auch gar nicht behauptet. Man kann Anstoß am Framing nehmen, was den Anteil von Britanny Murphy vielleicht etwas stark darstellt. Aber, wenn man unterstellt, dass die FAZ korrekt zitiert, stehen schon erstaunliche Dinge in dem Brief des Ministeriums. Dass die Leistungslücke zwischen verschiedenen Schülergruppen abgebaut werden soll ist ja ein löbliches Vorhaben was auch in der Tendenz umgesetzt wird. Die Art wie ein mutmaßlich stark sozio-ökonomisch bedingter Nachteil in der Begründung des Ministeriums zur aktiven Diskriminierung stilisiert wird ist schon bedenklich.

Ja, "angeblich" … aber ich denke, wenn ich einer Zeitung wie der FAZ dort nicht glaube, die zu der Handvoll unzweifelhaft seriöser Medien in Deutschland gehört, dann kann man gar niemandem mehr trauen.

Ja, die FAZ hat, wie alle anderen prominenten Publikationen auch, Themenbereiche bei denen ich mir gerne denke, dass sie sich diese Berichte hätten schenken können weil es stark interessengefärbt ist. Aber immerhin kenne ich ihren bias.
 
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ich finds grossartig wie star trek alles vorhersagt wenn es um die technologie geht. :elefant: jetzt muesste das nur noch mit dem weltfrieden klappen
 
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mittwoch 13 uhr jeweils ein "auf lager" artikel bei amazon und conrad bestellt. 24 stunden später amazon artikel da, 48std später conrad artikel verpackt aber noch nicht dem versender übergeben.
die 0€ versandkosten vs 6€ will ich gar nich mal anführen. so schafft man sich ab. gratz, conrad!
 

parats'

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Das fällt jetzt unter was?
Deutschland schafft sich ab?
 
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sorry, wollte dafür jetzt kein thread aufmachen. passt wohl am besten unter "kurioses". nach 48std lagerware nicht abgeschickt... drecksladen
 
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Auf „lagernd“ kann man, abgesehen bei Amazon, doch eh nix geben.
 

parats'

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sorry, wollte dafür jetzt kein thread aufmachen. passt wohl am besten unter "kurioses". nach 48std lagerware nicht abgeschickt... drecksladen
Da steht 2-4 Tage für private Kunden.
Ich würde mal sagen #KeinEinzelfall.
 
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Misfit

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Auf Basis von Gerüchten Vorverurteilungen vorzunehmen, ist in der Unternehmenskultur von Axel Springer undenkbar.
:rofl2:
das statement liest sich wie satire auf das eigene blatt.

kann man sich nicht ausdenken.
 
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parats'

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Springer war immer relativ CDU treu und mit der Übernahme von JR hat sich das Schießen gegen Merkel schon sehr intensiviert. Das gerade jetzt sowas hoch kommt, nach seinem letzten ziemlich klaren Statement zur Persona Merkel ist natürlich reiner Zufall. Davon ab geht es afaik nur um den Umgangston der relativ harsch sein soll.
 
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Excels automatische Datumskodieren is halt auch echt der dümmste Scheiß, wie man ein Feature so verbocken kann nur um es dann über Jahre nicht zu entfernen :ugly:.
 
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Excels automatische Datumskodieren is halt auch echt der dümmste Scheiß, wie man ein Feature so verbocken kann nur um es dann über Jahre nicht zu entfernen :ugly:.
True.

Wäre die Hure Babylon ein Programm, sie wäre von Microsoft programmiert worden.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich schon erstaunt bin wie häufig Excel in der Wissenschaft benutzt zu werden scheint. Klar, wenn man mal sich einen Überblick über die Daten verschaffen und z.B. schnell ein paar Grafiken zusammenrotzen will dann hat es schon seine Vorzüge (jedenfalls für Leute, die nicht in R und Konsorten ex hop schnell entsprechenden Code parat haben) . Aber für Analyse würde ich das doch nie benutzen.
 
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Ja, das sowieso. Habe ich interessanterweise bisher vor allem bei Naturwissenschaftlern/Medizinern mitbekommen. Bei den Sowi's findet man eher R, Stata oder SPSS (letzteres hat imo auch stark nachgelassen seit IBM und Java aber das ist ein anderes Thema), kann aber auch eher ein Bubble-induzierter Eindruck sein.
 

parats'

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Eckdaten des Wahlprogramms der Grünen sind bekannt. :rolleyes:


Das liest sich (bis auf die Steuererhöhung für die obere Mittelschicht mal wieder, statt den wirklich Reichen in die Tasche zu langen) eigentlich ganz vernünftig. Natürlich bis auf die Tatsache, dass diese Ungleichheitsphobie da auch durchscheint, als ob Ungleichheit per se schlecht wäre oder Gleichheit per se gerecht.
 
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Du meinst diese ominöse "obere Mittelschicht", die mehr als 95% Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung verdient?
 

parats'

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Du meinst die Besserverdiener, also jeden der mehr als man selbst verdient. ;)
 
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Du meinst diese ominöse "obere Mittelschicht", die mehr als 95% Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung verdient?

Ja, genau die meine ich, denn du wirst hoffentlich nicht so unbedarft wie der durchschnittliche SPON Schreiber sein und Einkommen mit Vermögen verwechseln. Ich verdiene mehr als 99% aller Menschen die ein EINKOMMEN haben, ich habe aber trotzdem weniger Vermögen als der Schlosser von nebenan, der das Haus der Oma geerbt hat. Und dank der Immobilienpreissteigerung werde ich voraussichtlich auch nicht so schnell aufholen können, trotz des ach so tollen Einkommens. Insofern, ja, das ist eine völlig verfehlte Herangehensweise, die keine "Reichen" adressiert, sondern gerade Menschen die sich selbst hochgearbeitet haben und jetzt versuchen etwas Wohlstand für sich und ihre Familie aufzubauen.

Oder anders gesagt: wer ein Einkommen hat und darauf angewiesen ist, ist weder reich noch vermögend und deshalb sollte man bei denen ansetzen, die das VERMÖGEN halten und nicht den Krümelkampf eröffnen zwischen Lohnabhängigen.
 
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Ja, genau die meine ich, denn du wirst hoffentlich nicht so unbedarft wie der durchschnittliche SPON Schreiber sein und Einkommen mit Vermögen verwechseln. Ich verdiene mehr als 99% aller Menschen die ein EINKOMMEN haben, ich habe aber trotzdem weniger Vermögen als der Schlosser von nebenan, der das Haus der Oma geerbt hat. Und dank der Immobilienpreissteigerung werde ich voraussichtlich auch nicht so schnell aufholen können, trotz des ach so tollen Einkommens. Insofern, ja, das ist eine völlig verfehlte Herangehensweise, die keine "Reichen" adressiert, sondern gerade Menschen die sich selbst hochgearbeitet haben und jetzt versuchen etwas Wohlstand für sich und ihre Familie aufzubauen.

Oder anders gesagt: wer ein Einkommen hat und darauf angewiesen ist, ist weder reich noch vermögend und deshalb sollte man bei denen ansetzen, die das VERMÖGEN halten und nicht den Krümelkampf eröffnen zwischen Lohnabhängigen.
Häh?
 
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