• Liebe User mit web.de oder gmx.de E-Mail-Adressen: Bitte ändert eure Adressen, da wir nicht garantieren können das E-Mails vom Forum an euch ankommen. Genaueres dazu im Feedbackforum

Legalisierung von Cannabis / Drogen allgemein

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
3.103
Reaktionen
285
Ist es besser bekifft Auto zu fahren, oder wie soll man den Vergleich verstehen?

Auf derselben Fahrtstrecke bauen Leute, die besoffen sind, die mehrfache Anzahl an Unfällen wie Leute, die bekifft sind, ja.



Wie gesagt ist es mir wurst, ob man legal an das Zeug kommt: Warum muss an diesem Punkt immer auf Alkohol abgestellt werden (übrigens #Mackia hier)? Alkohol betäubt, wie Gras auch. Wer den Rausch regelmäßig aus diesem Grund sucht (Lebensumstände ausblenden) wird bei beiden Drogentypen keine tolle Lebensprognose in vielfältiger Hinsicht erwarten dürfen.


Wie gesagt, da kriegst du ganz schnell das "selection on the DV" Problem: Es *könnte* sein dass Leute ein beschissenes Leben führen, weil sie den Rausch suchen. Es könnte aber halt genauso sein, dass sie den Rausch suchen, WEIL sie ein beschissenes Leben führen. Für einen Stoff, der nicht körperlich abhängig macht, ist Letzteres imho deutlich plausibler. Die meisten Kiffern, selbst Leute die heftigst kiffen, funktionieren gesellschaftlich ziemlich normal, nur fällt einem das nicht so auf weil die Leute es halt zuhause machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

pinko

Administrator
Mitglied seit
21.10.2008
Beiträge
16.790
Reaktionen
1.788
Ort
München
Ich glaube hier werden durch eine Legalisierung nicht direkt jamaikanische Zustände ausbrechen, die dazu führen, dass Bevölkerung nur noch auf Bubba Kush oder Green Gelato hängt.
Ich werde auf jeden Fall in irgendeiner Form investieren, wenn die Legalisierung kommt. STONKS
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Wer sagt denn das es keine Probleme geben würde nach der Legalisierung von Gras. Aber was ist denn jetzt überhaupt denn Punkt?

Was soll ein Söllner sein?
 

pinko

Administrator
Mitglied seit
21.10.2008
Beiträge
16.790
Reaktionen
1.788
Ort
München
Wer sagt denn das es keine Probleme geben würde nach der Legalisierung von Gras. Aber was ist denn jetzt überhaupt denn Punkt?

Was soll ein Söllner sein?
Hans Söllner ist ein bayerischer Liedermacher, der sich als "Kifferrebell" sieht. Sein Verständnis von Politik ist ungefähr das von kritiker.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
3.103
Reaktionen
285
Ehhhhhh.... :eek3:

Über den Satz würde ich nochmal nachdenken.

Pardon, Letzteres müsste natürlich bekifft heißen.

Auch ein interessantes Fakt, was mir vorher so nicht klar war: Eins der größten Probleme an Alkohol ist, dass es mit aufputschenden Drogen kombiniert wird (häufig Koks). Leute die sowohl gekokst als auch gesoffen haben werden sind eine echte Gefahr im Straßenverkehr, werden allerdings bei weitem nicht so schnell müde wie Leute die nur gesoffen haben (oder nur gekifft) und fahren dementsprechend häufig längere Strecken. Nicht ganz klar inwiefern das ein US-Problem ist, weil hier natürlich alles immer mit Auto passieren muss und die Leute 45 Minuten Fahrtzeit quasi für einen Katzensprung halten, aber in den US-Daten hat man das sehr deutlich gesehen.
 

GeckoVOD

Moderator
Mitglied seit
18.03.2019
Beiträge
940
Reaktionen
390
Es könnte aber halt genauso sein, dass sie den Rausch suchen, WEIL sie ein beschissenes Leben führen.
Was anderes habe ich nicht behauptet.
Ob harte Kiffer analog zu allen Alkoholikertypen so funktional sei lasse ich mal im Raum stehen, man müsste länger antworten, wird aber der Mühe nicht wert sein, weil es mit dem Legalisierungsthema wenig bis keine Berührungspunkte hat. Auf den Durchschnittskonsumenten trifft der Gedankengang nicht zu, der wird nicht sonderlich 'gefährdet' sein.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
3.103
Reaktionen
285
Was anderes habe ich nicht behauptet.
Ob harte Kiffer analog zu allen Alkoholikertypen so funktional sei lasse ich mal im Raum stehen, man müsste länger antworten, wird aber der Mühe nicht wert sein, weil es mit dem Legalisierungsthema wenig bis keine Berührungspunkte hat. Auf den Durchschnittskonsumenten trifft der Gedankengang nicht zu, der wird nicht sonderlich 'gefährdet' sein.

Du wärst erstaunt. Gibt viele Leute die sagen dass sie sich quasi instant nach dem Rückweg vom Arbeitsplatz (4:20!!!) bis in die Nacht und jedes Wochenende vollkiffen und trotzdem sagen, sie gehen einer geregelten Vollzeitarbeit nach. Das Bild vom antriebslosen Nichtsnutz, der kifft und nichts tut ist mental zwar präsenter, aber repräsentativ schien es jedenfalls nicht wirklich zu sein.
 

GeckoVOD

Moderator
Mitglied seit
18.03.2019
Beiträge
940
Reaktionen
390
Du wärst erstaunt.
Nein, wäre ich nicht. Ich kenne auch funktionale Alkoholiker über diverse Berufsgruppen hinweg. Ob und wie häufig jetzt welche Subgruppen an Konsumenten mit welchem Konsumverhalten Drogen verwenden interessiert mich herzlich wenig, solange Relfexion vorhanden ist und Dritte nicht gefährdet sind. Inb4, lasst das Gras rollen, wumps, ich rechne mit nichts Negativem.
Eventuell liegt's an mir, aber ich lese in diversen Postings einerseits ungefragte partielle Relativierungen (siehe dein Weed vs. Alk am Steuer) und die Unterstellung ich hätte mich nicht mit dem Thema beschäftigt, triggert mich auf irgendeiner Ebene - Botschaft bestimmt der Empfänger und so. Besonders nervend, wenn man von den pro-Legalisierern ähnliche Monologe bekommt, wie halt von irgendwelchen Esoterikern aller Coleur.
 
Oben