• Liebe User mit web.de oder gmx.de E-Mail-Adressen: Bitte ändert eure Adressen, da wir nicht garantieren können das E-Mails vom Forum an euch ankommen. Genaueres dazu im Feedbackforum

Filme die keinen eigenen Thread wert sind

Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
One Night in Miami

Beruht auf der wahren Begebenheit des Treffens von Sam Cooke, Muhammad Ali, Malcom X und Jim Brown in 1964, wobei die Inhalte wohl eher künstlerisch frei gewählt sind. Hat mir gut gefallen! Schauspieler sind gut, Gespräche realistisch und die Themen interessieren mich sowieso (wenn's gut gemacht ist). Wer was mit dem Thema anfangen kann macht hier nichts verkehrt.
 
Mitglied seit
26.09.2004
Beiträge
2.309
Reaktionen
61
Guns Akimbo

Der Programmierer Miles (Daniel Radcliffe) trollt auf der Website einer mörderischen Real-Life-Deathmatch-Liveshow herum und wird daraufhin selbst unfreiwillig zum Teilnehmer eben dieser Sendung. Dafür werden ihm zwei Pistolen an die Hände operiert, sodass er praktisch nicht mehr viel tun kann außer gegen seine erwählte Gegnerin (Samara Weaving) bis zum Tode zu kämpfen. Klingt genauso schwachsinnig, wie der Film dann auch im Endeffekt ist. Wenn man damit klarkommt, dass das gesamte Setting bzw. die Prämisse des Films absoluter Quark ist und es einfach nur um puren, unterhaltsamen Comic-Trash-Unfug geht, bockt der Film aber ganz ordentlich. Habe mich jedenfalls nicht gelangweilt und musste aufgrund einiger Sprüche und Szenen tatsächlich hart lachen :deliver:

hab mir den vergangenes WE mal gegeben, sehr schräger mindfuck, aber durchaus sehenswert, halt richtiges popcorn-kino mit gehörigem trash-faktor und gut gewählter besetzung :top2:
 
Mitglied seit
31.03.2001
Beiträge
26.267
Reaktionen
333
Hab Guns Akimbo die Tage auch geschaut, kann nur beipflichten, Kopf muss natürlich etwas ausgeschaltet werden. Musikuntermalung zwischendurch auch richtig gut gemacht.
 
Mitglied seit
03.04.2005
Beiträge
6.642
Reaktionen
658
Ich habe mir in den letzten zwei Wochen gleich zweimal The Gentlemen angesehen. Einmal auf Amazon Prime und dann nochmal auf BR. Sidenote: Bei BR darf man wirklich nichts als selbstverständlich hinnehmen. Wie kann es sein, dass im Jahr 2020 noch Filme zwar mit O-Ton aber ohne O-Ton-Untertitel erscheinen? Das war bei DVDs seit jeher Standard. :eek:

Zum Film: Kam ja hier im Thread gar nicht gut an, aber ich hab's gefeiert. Gepflegtes British English mit derbem Inhalt, i like. Oh thank god you are not greedy, Fletcher, you deluded, shit-eating cunt! :rofl2: Kannte allerdings von dem Regisseur nix außer den Sherlock-Filmen, womöglich hat das geholfen den Film zu mögen.

Story bissel gaga erzählt, aber mir hat er ja gut genug gefallen ihn mir direkt nochmal anzuschauen. Erinnerte mich irgendwie an Layer Cake in dieser Hinsicht.
 
Mitglied seit
11.09.2002
Beiträge
4.492
Reaktionen
99
Habe gerade die Dokumentation "Schwarze Adler" gesehen.
Nichts großflächig unbekanntes (bis auf die Behandlung von farbigen in Deutschland in den 50er Jahren - das war mir so in der Direktheit nicht bewusst) - aber die Geschichten von dunkelhäutigen deutschen Nationalspielern über erlebten Rassismus und der Umgang mit diesem waren einerseits vielfältig und andererseits leider oft sehr ähnlich. Die positive Lebenseinstellung von Menschen wie Jimmy Hartwig oder auch Gerald Asamoah sind dabei bewundernswert.
Hat mir gut gefallen, kann ich empfehlen.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Hat jemand den gesehen

Mich hats auch nicht geflashed. Irgendwie lustig, dass er doch 6,3 hat. Wenn man sich die Rezensionen anguckt, ist alles nützliche <2 und vernichtende Kritiken. Zum Teil kann ich das Besondere verstehen, aber weder ist der Film lustig noch besonders spannend.
 
Mitglied seit
11.03.2021
Beiträge
123
Reaktionen
17
Ip Man 3
Solider guter Martial Arts Film. 6/10 Macht im Prinzip das selbe wie seine Vorgänger. Enttäuscht bin ich aber dann schon gewesen, da die Szene mit Bruce Lee man schon das wesentliche im Trailer damals sah und dann einfach nix mehr kam. Einzige nennenswerte Neuerung war die typisch "Asia Mann schlägt dicken Bully Ami" dieser kein anderer als Mike Tyson himself performte - what? Tyson? denken die meisten wohl jetzt, kann das denn funktionieren? JA das kann es, war ganz gut, allerdings mit einem lächerlichen Zeit-Draw. Fand ich schwach das man sich hier nicht mehr getraut hatte. Setting war auch wieder eher öde Trüb und grau (naja 50/60er/70?). Der aber eigentliche bessere Athlet Zhang Jin ist hier der eigentliche 2. Handfaden des Films, da mir wie schon bei den Vorgängern die Bein Technik beim IP fehlten, wie waren nie wirklich galant oder spektakulär....empfand ich hier auch wieder als schwäche aber das ringt uns direkt zum nächsten Streifen: (nachwort Beintechnik: klar ip man hat cleverer gefightet aber ebend oft nur mit kurzen lowkicks und countern aber ansehlich toll war es irgendwie nie)
The Ip Man Legacy: Master Z
Mehr eine Ableitung der Ip Man Serie als eine inoffizielle Fortführung. eigentlich 4/10. Wer nicht unbedingt Story Spoilern lesen mag [[[Hauptrolle geht hier Zhang Jin über, der ebend im 3er der Verlierer der Wing-Chun Duells war aber hier ebend weitererzählt wird]]]

Der eigentlich bessere Asia Athlet wird in diesem Streifen ein Griff ins Klo getunkt. Hier wurde klar bei der Asia Produktion geschiebt (sag ich jetzt mal so): Irgendwer meinte das man 80% der Fights mit Seilzug Systemen toll in Szene gesetzt werden schon fast so übertrieben schlecht wie in nem Superhelden Film, nur das ebend hier ebend Superauffällig ist und stört. Nicht das das kaschieren oder Digitale schlecht wäre, die sind eigentlich Top aber es fällt einfach unangenehm auf, die ganze Zeit, so sehr sogar so das man meinen würde das die Jungs nix drauf hätten. Vom Setting her 70er+ ist das ganze auch viel Buntiger geworden und nicht im Tristendasein weshalb ich dem hier ne 5/10 gebe. Martial Arts eben ganz ok, der weisse Ami/Zangief Bossfight hingegen reißt es am Ende dann aber auch nicht wirklich mehr raus.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Lohnen die IP Man Filmen? Sind ziemlich gut bewertet auf IMDB. Hatte noch nie davon gehört
Gibt es die auf Amazon oder so. Muss ich mal gucken.
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
Der erste ist großartig und kann ich jedem, der gefallen an Eastern Martial Arts Filmen hat nur ans Herz legen. Der zweite ist okay, kommt aber an den ersten nicht ran. Der dritte ist so meh, kann man aber auch skippen. Der vierte (final fight) hat mir wieder ganz gut gefallen und war ein guter Abschluss der Reihe.
Insgesamt lohnt es sich für Genrefreunde auf jeden Fall, sonst gibt es da imo nicht so viel zeitgenössisches in dem Stil der alten Klassiker in solcher Qualität.
 
Mitglied seit
11.03.2021
Beiträge
123
Reaktionen
17
Kommt denke ich eher so drauf wieviele du schon gesehen hast. Die ersten Ip Man wurden halt ehe übelst abgefeiert aus den Gründen: Story von Bruce Lee Lehrer (weil zuvor noch Nie vorher aufgegriffen worden ist, da die Bio vom Ip Man lange zeit eine verborgenheit lag, ist halt Basierend auf "true story" aber fürs kino natürlich verschönert worden); die Kampftechnik an sich - da es eine war die nicht oft Verfilmt wurde aber meiner Meinung feiernrten alle nur die Szene ab
, was aber mehr 1A getrickst war; es circa 10 Jahre lang keinen also 00-10er Ära keinen Film mehr gab oder besser gesagt kaum welche gab die auf mehr "Realität" setzten , da diese 00-10 Epoche eher von House of Flying daggers und konsorten dominiert waren. (also einfach Satt gesehen).
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
Leute die den Film nur wegen der Szene abfeiern sind hier aber verkehrt. Wer einfach Martial-Arts Action mit expliziter Gewaltdarstellung haben will, ist bei den indonesischen/südostasiatischen Filmen besser aufgehoben (Raid und Co.). Ist ja auch unterhaltsam, aber nicht der Grund, warum man sowas wie IP Man guckt.
Klar, auf der einen Seite ist es realistisch und damit von Märchen wie Crouching Tiger oder Hero (mein absoluter Lieblings Eastern) abzugrenzen, auf der anderen Seite ist es halt klassischer Eastern mit einem Protagonisten, der nicht nur Kämpfen kann sondern ne ganze Philosophie vertritt.
 
Mitglied seit
29.10.2003
Beiträge
1.114
Reaktionen
11
Gestern Army of the Dead auf Netflix angeschaut.

"Schlaue" Zombies find ich net so prall und auch das die gefühlt nicht über Lärm angezogen wurden fand ich sehr komisch. Schweighöfer fand ich in seiner Rolle anfangs ganz gut, aber nach dem 3. Frauenschrei fand ich ihn nur noch nervig.

Insgesamt fand ich den Film aber soweit in Ordnung, vor allem den Anfang fand ich richtig cool umgesetzt. Denke ne halbe Stunde kürzer hätte dem Film aber auch gut getan. Aber das ist ja ein allgemeines Netflixproblem, dass Filme / Serien fast immer zu lang sind und dann mit Fillerkram überbrückt werden muss
 
Mitglied seit
12.07.2001
Beiträge
32.686
Reaktionen
29
Oxygen

Netflix-Film von Alexandre Aja mit Melanie Laurent in der quasi einzigen (Haupt)Rolle.

Geht dabei um eine Frau, die eingesperrt in eine High-Tech-Kapsel aufwacht, sich an so gut wie nichts erinnern kann und der es erst mal nur möglich ist, mit der KI (Milo) in der Kapsel zu kommunizieren/interagieren. Wie zu erwarten entwickelt sich daraus dann natürlich noch mehr (keine Spoiler hier). Erinnerte mich anfangs teilweise etwas an „Buried“, war aber dann doch deutlich anders. Fand den Film insgesamt ziemlich gut, wenngleich er auch imho kein übertriebenes Highlight ist, kann ihn aber weiterempfehlen sofern einen die grobe Beschreibung anspricht.
 
Mitglied seit
29.10.2002
Beiträge
7.679
Reaktionen
34
Gestern Army of the Dead auf Netflix angeschaut.

"Schlaue" Zombies find ich net so prall und auch das die gefühlt nicht über Lärm angezogen wurden fand ich sehr komisch. Schweighöfer fand ich in seiner Rolle anfangs ganz gut, aber nach dem 3. Frauenschrei fand ich ihn nur noch nervig.

Insgesamt fand ich den Film aber soweit in Ordnung, vor allem den Anfang fand ich richtig cool umgesetzt. Denke ne halbe Stunde kürzer hätte dem Film aber auch gut getan. Aber das ist ja ein allgemeines Netflixproblem, dass Filme / Serien fast immer zu lang sind und dann mit Fillerkram überbrückt werden muss

Hab den nach so 35 min ausgemacht, wasn rotz.
 

Shihatsu

Administrator
Mitglied seit
26.09.2001
Beiträge
33.801
Reaktionen
2.803
Website
broodwar.net
Es gibt keinen Film mit Matthias Schweighöfer der nicht ohne Matthias Schweighöfer besser wäre. Faktum.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Hab jetzt auch army of the dead gesehen und versteh nicht wieso man so was dreht. Nix wirklich neues und man baut null Bindung zu irgendeinem der Charaktere auf. Hat die eine überhaupt überlebt am Ende? Naja paar coole Action Szenen gab's schon

Gucke gerade the darkest minds. Was denn das für ein premise fast alle Kinder sterben und die überlebenden haben irgend wie superkrafte. Weil davon einige wenige gefährlich sind werden alle weggesperrt?
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
Wrath of Man
Statham/Ritchie in nem Remake von nem französischen Thriller. Solides Popcorn Kino, kann man sich Sonntag Nachmittags entspannt mal geben. Kommt natürlich nicht an die guten Richies (Snatch/Lock, Stock) ran, hat mir aber besser gefallen als Gentlemen, weil der Humor bei mir überhaupt nicht gezündet hat. Hier gibts keinen Humor, der Film ist eher ne Art Heat Abklatsch. Kommt an den natürlich auch nicht ran, der gehört aber zu meinen Lieblingsfilmen und damit kann ich leben.
Nichts in dem Film hat man in einer Form nicht schonmal gesehen und unvorhersehbare Twists gibts auch nicht. Aber Action und Bilder stimmen und mehr brauch ich an der Stelle auch nicht. Kann man sich gut geben, zwingend gesehen haben muss man ihn aber auch nicht. Quasi wie für den Thread gemacht. :ugly:
 
Mitglied seit
12.07.2001
Beiträge
32.686
Reaktionen
29
Auch mal Army of the Dead geschaut.

Schon teilweise ein bisschen unterhaltsam, aber insgesamt imho eher mau. Sogar für das Genre zu viele idiotische Szenen und halt irgendwie mehrfach „unlogisch“. Kein Komplettschrott finde ich, aber dass Zack Snyder quasi vollverantwortlich dafür war hätte ich niemals gedacht wenn es nicht im Intro over 9000 Mal erwähnt worden wäre :deliver:
 
Mitglied seit
26.09.2004
Beiträge
2.309
Reaktionen
61
habe eine sehr vage anfrage an die film-o-holics hier, suche einen film von dem ich folgendes weiß:

  • genre: spuk/gruselfim
  • vermutlich aus den 1990er/2000er jahren
  • mit echten schauspielern, kein zeichentrick und auch keine animationen
  • spielt in einem hotel
  • in dem hotel spukt der geist eines kleinen mädchen, zumeist in der lobby
  • der geist des mädchens wird einfach von einem weiß gekleideten mädchen verkörpert, keine besonderen animationen/effekte
und das wars leider auch schon mit den infos :deliver:
vielleicht fällts ja wem wie schuppen aus den haaren
 
Mitglied seit
11.03.2021
Beiträge
123
Reaktionen
17
gruselfilm - denke mal es wird was kinderfreundliches gesucht? sonst machts bei mir 0.
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
The French Dispatch
Der neue Film von Wes Anderson. Vorneweg: Ich mag Wes Anderson Filme! Die Tannenbaums hab ich n paar Mal gesehen, Moonrise Kingdom und Grand Budapest fand ich auch richtig gut. Es sind schöne, phantasievolle Märchen, die kreativ inszeniert sind und einen für die Dauer in eine andere Welt abtauchen lassen.
The Fench Dispatch war in einer Form die Essenz von Wes Anderson. Leider ist das keine gute Sache, zumindest nicht für mich (der Film wird stellenweise ja schon gefeiert). Alle die Dinge, die ich cool an seinen Filmen finde, kamen vor, aber in einer viel zu intensiven Form; in der Konsequenz war es ein ziemlich anstrengendes Filmerlebnis.

Die typische, unkonventionelle Erzählweise: Es waren sowieso schon verschiedene Kurzgeschichten, aber selbst diese hatten keinen richtigen Handlungsbogen. So wirkte es meistens wie eine skurrile Aneinanderreihung von Szenen.
Die phantasievolle Sprache: Die Dialoge waren, mir persönlich zumindest, oftmals einfach nur prätentiös.
Das Set: Wohl in Bezug darauf, dass es sich immer um Kurzgeschichten einer Zeitung handelte waren diese oft sehr comichaft gehalten. Hat mich meist aber mehr irritiert als fasziniert.
Mein Ding war der Film auf jeden Fall leider nicht. Ich werde ihn auch frühestens in ein paar Jahren nochmal gucken, ob sich das eventuell geändert hat. Meh.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Letzten zufällig the big sick auf prime gesehen

Gab auf jeden Fall paar lustige Szenen und beruht wohl auf der wahren Geschichte wie sich der Hauptdarsteller und seine Frau kennen gelernt haben. Die wollte oder dürfte sich aber wohl nicht selber spielen.
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
No Time to Die
Hab gestern den neuen/letzten Craig-Bond geguckt. Bewertung insgesamt: Meh. Ich bin aber wohl auch nicht wirklich die Zielgruppe, fand die Reihe außer stellenweise Casino Royale und Nightfall einfach vergessenswert unterdurchschnittlich. Weiß gar nicht, wo ich mit dem meckern anfangen und aufhören soll:
Die Charaktere waren allesamt langweilig und uninspiriert. Bond mit der alten Schiene "Ich will raus aber kann keinem Vertrauen.", Madelaine war nach interessantem Teaser am Anfang nur ein dummes Blondchen, mit Safin wurde sich imo auch keine Mühe gegeben und war die schon 1000mal gesehene Revenge Story. Die "starken Frauen" 007 und de Armas letztlich nur Beiwerk ohne irgendwelche Tiefe. Ash war von Anfang an klar ein Verräter usw usf. Kein einziger interessanter Charakter in Sicht.
Die Story hatte imo zu viele Plotholes - selbst für nen Bond. Da geben sie sich über mehrere Filme Mühe, eine böse allmächtige Spectre Organisation aufzuziehen, die dann von einer einzigen Person quasi auf einen Schlag ausgelöscht wird. Warum man bei so ner Organisation ein riesen Treffen aller Mitglieder veranstaltet wird ist mir auch irgendwie unklar: Das lädt doch genau zu sowas ein. Also klar, blabla sollte ein Zeugnis für die Macht von Bloemfeld sein, aber das überzeugt mich nicht. Safin zieht als einsamer Rächer ne riesen Organisation auf (wie ist nicht klar) und verhält sich trotzdem ständig dämlich. Warum er sich z.B. die Mühe macht Madelaine zu entführen ist mir nicht wirklich klar (also doch, um noch eine Actionsequenz einzubauen). Wenn das Ziel ist, Leverage gegen Bond zu haben: Warum erschießt er ihn nicht direkt, als sie sich später gegenüber sitzen? Warum das dämliche: "Verlasse die Insel!"?
Zurück zum Beiwerk 007: Besser mit dem Schlauchboot mit rauspaddeln anstatt zusammen mit Bond die Welt retten. Ist ja nicht so wichtig, wie eine einzige Frau und ihr Kind in Sicherheit zu bringen, die alleine wohl kein Schlauchboot bedienen kann. Die Actionsequenz von Bond am Ende war ganz cool, aber imo viel zu viel Plotarmor. Die Typen mit den Maschinengewehren schießen 1000 mal auf Bond aber treffen kein einziges Mal. Außer, wenn sie ihre Kollegen beschießen und dabei nur die kugelsichere Weste treffen. Bonds Pistole kann die aber mit 2 Schüssen penetrieren.
Dazu das übertrieben dramatische Ende, bei dem Bond seine Familie nie wieder berühren darf. Es ist natürlich jetzt zu 100% klar, dass sich das niemals lösen lassen wird; technologische Entwicklung ist nicht möglich. Der Film hätte locker ne halbe bis dreiviertel Stunde kürzer sein können. Hätte ihn nicht gut, aber zumindest besser erträglich gemacht. Das ist jetzt erstmal das, was mir beim ersten rekapitulieren einfällt, aber es waren noch zig andere Stellen, bei denen man die Augen rollen musste. Hatte schon Angst, dass mir die Pupillen in Richtung Himmel stecken bleiben.
 
Mitglied seit
10.05.2003
Beiträge
4.571
Reaktionen
67
Ich kann deiner Kritik zustimmen ohne den Film auch nur gesehen haben :deliver:

Das sind halt die gleichen Schwächen wie in den anderen Craig Bonds die mich auch schon genervt haben. Was auch der Grund ist warum ich den Spoiler lese, habe eh nicht vor den anzuschauen.

was du Beschreibst mit dem
töten der ganzen Organisation von einem einzelnen
klingt ähnlich bescheuert wie
das hacken des ganzen systems durch anschließen eines laptops
in Skyfall.
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
Jo das war auch so ne typische Augenroll-Szene. Klar, die absoluten IT-Profis, aber ein physisch getrenntes Systems zum Testen von Fremdhardware ham wa nich.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
17.955
Reaktionen
170
Gerade contagion geguckt

Wirkt jetzt schon etwas krasser. Teilweise wohl doch etwas übertrieben mit der sehr hohen todesrate und die Verbreitung wohl etwas arg schnell als wäre die Inkubationszeit instant
 

zimms

StarCraft 2
Mitglied seit
20.06.2007
Beiträge
2.024
Reaktionen
16
Weiß nicht ob "übertrieben" das richtige Wort ist. Vllt haben wir bei der nächsten Pandemie ja ein Virus mit solchen Werten. :elefant:
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.465
Reaktionen
90
Ort
Köln
Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
Kürzlich gesehen und habe eigentlich nichts zu meckern. Was natürlich nicht heißt, dass es ein Meisterwerk war: Es war solide Unterhaltung, man kriegt genau was man erwartet. Die Story war eigentlich von Anfang an komplett vorhersehbar aber die Umsetzung solide. Gerade in 4k HDR optisch 1a. Die Charaktere nix besonderes aber mit Ben Kingsley auch unterhaltsam. Wer Bock auf nen kurzweiligen Marvel-Action-Fantasystreifen hat macht sicherlich nichts verkehrt. Mehr Lust ausführlich oder gar ganze Sätze dazu zu schreiben hab ich aber auch nicht: Quasi die Definition eines Films, der keinen eigenen Thread wert ist. :deliver:
 
Mitglied seit
12.07.2001
Beiträge
32.686
Reaktionen
29
Jo, fand den zwar auch sehr unterhaltsam, aber nicht herausragend. Bin trotzdem gespannt wie es mit dem MCU weiter geht, selbst die „schlechten“ Filme sind ja immer noch recht ordentlich. Mal schauen was als nächster Höhepunkt aufgebaut wird, bisher war das ja alles sehr gut durchdacht.
 
Oben