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Filme die keinen eigenen Thread wert sind

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Community (2009)

joel-mchale-the-great-indoors-interview-variety.jpg


endlich bin ich im club der coolen jungs und schaue den angesagten scheiss,
der mir von überall empfohlen wird, weil es so kultig ist jeeeeehaaaww!!
ääh, kuckt ihr das auch? wann wirdn das gut? bisher (S1) ist es eher so lala.

6 / 10

Community braucht tatsächlich etwas bis es gut ist also so bis mitte erste staffel muss man schon durchhalten. Dann wird's 2,5-3 staffeln recht gut und dann wieder murks.
 
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zu befehl! ich bleib dran. E8 fängt grad an.

€: jou, ihr habt recht - bin jetzt bei 18 und es grooved sich langsam ein.
E21 (goodfellas) ich brech ab. ok ok wertung wird korrigiert.
korrigiere nochmals, E24 wischt mit E21 den boden auf.
 
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Community schafts halt vor allem, dass man die Charaktere mit der Zeit wirklich mag und irgendwie versteht. Das Gefühl hat ich sonst nie bei ner Sitcom/Comedy-Serie... Schade wurds dann später wieder vermurkst aber die Höhepunkte sind halt absolut grandios.
 
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FILME die keinen eigenen Thread wert sind“
 
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Le Mans 66

Vorhin geschaut, ja der war schon extrem gut. An sich nicht mein Tehmer, aber die Darsteller sowie die Inszenierung sind halt einfach mal überragend. Would trotz fast drei Stunden Länge watch again :deliver:
 
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Birds of Prey (2020)

birds-of-prey-2020-harley-quinn-margot-robbie-uhdpaper.com-8K-5.1464-wp.thumbnail.jpg


nach dem crescendo an guten filmen letztens zum ausgleich eine kakophonie sondergleichen.
wenn das am ende bei einer produktion mit einer produzentIN, drehbuchautorIN und regisseurIN rauskommt,
dann bitte alle wieder ab an den herd! quasi alle männlichen darsteller sind arschlöcher und/oder psychopathen,
ewan mcgregor schämt sich hoffentlich für seine performance und natürlich gibts am ende den obligatorischen
GIRL POWER moment, ich könnt vor freude kotzen. wie von deadpool geklaut, aber mit miesen witzen.

4 / 10


Harlem, N.Y.C. / Hoodlum (1997)

hoodlum-1997.jpg


tim roth, andy garcia und laurence fishburne versuchen sich als gangster á la capone,
aber mit wettscheinen statt schnaps und in NYC. zum einmal ansehen in ordnung.

6 / 10


Scary Stories to Tell in the Dark (2019)

ScaryStoriestoTellintheDarkfront.jpg


horror ist nicht so meins, aber der war schon ganz knorke: jumpscares und dämliche entscheidungen
halten sich in grenzen, statt dessen wird über das set die stimmung erzeugt. wie ausm lehrbuch.
reißt am ende natürlich auch keine bäume aus, aber ich verlang danach dann auch nicht mein geld
zurück wie bei harley quinn.

6 / 10


Ein Königreich für ein Lama / The Emperor's New Groove (2000)

20700


ach hier hat gronkh seinen namen her!
die moral von der geschichte winkt schon aus nem kilometer entfernung, aber hey - passt scho.

6.5 / 10


Spione Undercover / Spies in Disguise (2019)

spies-in-disguise-wallpaper-1024x576.jpg


siehe lama

6.5 / 10


Die Känguru-Chroniken (2020)

nicht-lustig-109933781.jpg


3 / 10
 

pinko

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Die Känguru-Chroniken werde ich mir nie als Film anschauen. Ich liebe die Hörbücher, die vom Autor selbst gelesen wurden, v.a. der erste Teil ist gülden.
Beim Film schreckt mich schon dieses kackhässliche Känguru ab. No thx.
 
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Birds of Prey (2020)

nach dem crescendo an guten filmen letztens zum ausgleich eine kakophonie sondergleichen.
wenn das am ende bei einer produktion mit einer produzentIN, drehbuchautorIN und regisseurIN rauskommt,
dann bitte alle wieder ab an den herd! quasi alle männlichen darsteller sind arschlöcher und/oder psychopathen,
ewan mcgregor schämt sich hoffentlich für seine performance und natürlich gibts am ende den obligatorischen
GIRL POWER moment, ich könnt vor freude kotzen. wie von deadpool geklaut, aber mit miesen witzen.

4 / 10
Meh, kann ich nicht nachvollziehen. Hab den Film auch gesehen und der reiht sich komplett im Superhelden-Einheitsbrei ein; ist in der Hinsicht sogar leicht besser, weil die Story wieder mehr "down to earth" ist im Vergleich zum ganzen "over the top" Marvel, oder den restlichen, eher miesen, DC-Filmen. Was man an Kritik liest bei dir ist auch ziemlich beschränkt auf "Männer böse buh" und "Girl power moment bäh". Die schauspielerische Leistung insgesamt war ordentlich, auch wenn Ewan McGregor seine weiblichen Kolleginnen hier ziemlich in den Schatten gestellt hat; beste Rolle des ganzen Films. Zasz war leider n kleiner Reinfall.
Weiß auch schon gar nicht mehr, was du mit "girl power" für die letzte Szene meinst, die riesen Prügelei? Das hat ganz gut Laune gemacht! Allgemein waren die Action-Szenen ganz ordentlich umgesetzt.

Will den Film jetzt auch nicht extrem verteidigen, nur weil deine Kritik typisch incelmäßig rüberkommt; ne Offenbarung ist er auch nicht. Wer gern Superhelden-Filme guckt und dabei eher die im kleineren Rahmen mag als mit allmächtigen lila Wesen, die hirnrissig dämliche Entscheidungen treffen, der kann sich den angucken. Wer halt schon bei ner Frau in nem Superhelden-Film nen Hateboner kriegt, der sollte es lieber meiden. 6/10

€: Was das Känguru angeht, regt mich halt irgendwie auf, wie der Typ Kapitalismuskritik im Rahmen ner ganze Buchreihe behandelt und dann dieses Konzept schön kapitalistisch jetzt als Kinofilm melkt? Plus das dämlich animierte Känguru. Kann mir auf jeden Fall gestohlen bleiben.
 
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Also Birds of Prey hab ich tatsächlich auch nicht zu ende geschaut. Mir ging hauptsächlich Harley Quinn echt auf den sack, die haben sich da bei der charakterisierung einfach viel zu sehr an den comics/videospielen orienteirt, dann hat aber die ultraviolence nicht mehr reingepasst. Dieser wechsel von "kuckt mal wie crazy abgedreht wir sind!!!" hin zu "jetzt aber ernsthaft tiefschürfendes gespräch mit dem diebesmädel von der straße" und "jetzt wieder ultrabrutal" hat einfach nicht funktioniert. Die haben da einfach keine linie gefunden.
Außerdem fand ich den humor scheisse.

Muss aber dazu sagen, dass mir Harley auch bei den batman spielen oder der serie u.ä. nicht wirklich gefallen hat. Die ist einfach zu sehr saudummes kleines dummchen für meinen geschmack.
 
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Beim Film schreckt mich schon dieses kackhässliche Känguru ab. No thx.
ganz ehrlich, das känguru-cgi ist das beste an dem teil...

Was man an Kritik liest bei dir ist auch ziemlich beschränkt auf "Männer böse buh" und "Girl power moment bäh".
ja logo, ein komplettes review würde eine volle seite und damit hier den rahmen sprengen.
ich nehm mir dann halt das auffälligste an einem film und schreib dazu meine meinung.
was daran für dich 'incelmäßig' klingt, darfst du mir gern erklären.

daß die story sich mal nicht um das schicksal des gesamten universums dreht, ist angenehm, jopp.
dennoch wirken alle charaktere over the top und aus der klischeeschublade, von ganz hinten.
keinem darsteller glaub ich seine rolle, jeder ist zu überdreht, um irgendeine emotionale bindung
bei mir zu erzeugen, und ohne die ist mir ein film und sein ausgang komplett egal.

die actionszenen (gerade die letzte!) waren furchtbar, reihen sich in sachen "männer sind hirnlose
holzpuppen und wir könnten sie mit nem fingerschnipsen kontrollieren, wenn wir wöllten" allerdings
wunderbar ins schema ein. ich will hier nicht mit fehlendem realismus kommen, ist'n comic, jopp,
aber wenn 100 bewaffnete schläger zu beginn des kampfes offensichtlich all ihre knarren weglegen,
um danach von 5 (fünf) halb so schweren frauen vermöbelt zu werden... hmmm ja. jaja.
die inszenierung war allerdings solide, soviel komm ich dir entgegen.

T2 judgement day, Alien(s) wären filme mit herausragender action, die logisch/nachvollziehbar
ist und wenigstens eine saustarke frauenrolle beinhaltet. könnt ich mir jedes jahr reinziehen.

harley quinn ist kein pro-female film, das ist ne persiflage davon. wie ghostbusters 3.
 
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Zwar noch nicht gesehen (warte wie gewohnt auf mein UHD-Steelbook), aber mir gefiel Harley Quinn im Filmformat bisher und Margot Robbie, Ewan McObi und vor allem MEW (dickes Herz für sie) sehe ich immer wieder gerne. Wird also für mich hoffentlich dennoch passen, ich fand ja sogar Suicide Squad erträglich und mag eigentlich die meisten DC-CGI-Filme trotz aller berechtigter Kritik recht gern.
 
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ich nehm mir dann halt das auffälligste an einem film und schreib dazu meine meinung.
was daran für dich 'incelmäßig' klingt, darfst du mir gern erklären.
Naja ich hab halt weniger Kritik in deinem Text gelesen, als eher Beschwerden über zu viele involvierte Frauen und zu viele gemein dargestellte Männer. Mehr hast du dann ja auch nicht geschrieben an substantiellem, das hatte dann in der Form nen Incel-Vibe für mich. Dass man, gerade für Filme, die man doof fand, jetzt nicht das riesen Review schreibt kann ich nachvollziehen, aber dann entstehen halt Missverständnisse.
Btw. ist für mich immer der Punkt, der mich am meisten irritiert: Ich hab das Gefühl, dass einige diese Filme mit "weiblichem Fokus" anders bewerten als die reguläre Kost. Und das hab ich bei dir z.B. auch. Beispiel gefällig?

dennoch wirken alle charaktere over the top und aus der klischeeschublade, von ganz hinten.
keinem darsteller glaub ich seine rolle, jeder ist zu überdreht, um irgendeine emotionale bindung
bei mir zu erzeugen, und ohne die ist mir ein film und sein ausgang komplett egal.
Das würde ich bei Dramas als absolut valide Kritik empfinden, bei Superheldenfilmen aber nicht.
1. Welche Superheldenfilme erzeugen bitte emotionale Bindung mit seinen Charakteren? Es ist ja gerade der Punkt, dass diese Filme "over the top" in fantastischen Sphären stattfinden. Also ich hatte nicht mal mit Batman in den Nolan-Filmen ne emotionale Bindung, geschweige denn mit Iron-Man oder Spider-Man in Avengers. War das bei dir anders? Solche Filme sind Popcorn-Kino, die guckt man zur seichten Unterhaltung und nicht um mitzufiebern.

2. Das abgedrehte passte aus meiner Sicht einfach hervorragend in diese Verfilmung.

die actionszenen (gerade die letzte!) waren furchtbar, reihen sich in sachen "männer sind hirnlose
holzpuppen und wir könnten sie mit nem fingerschnipsen kontrollieren, wenn wir wöllten" allerdings
wunderbar ins schema ein. ich will hier nicht mit fehlendem realismus kommen, ist'n comic, jopp,
aber wenn 100 bewaffnete schläger zu beginn des kampfes offensichtlich all ihre knarren weglegen,
um danach von 5 (fünf) halb so schweren frauen vermöbelt zu werden... hmmm ja. jaja.
die inszenierung war allerdings solide, soviel komm ich dir entgegen.
Ich verstehe deine Kritik immer noch nicht, auch nach der Ausführung nicht. Also du willst nicht mit Realismus kommen, aber letztlich sind deine beiden Kritikpunkte hier dann doch Realismus. Ich hab da genau das bekommen, was ich haben wollte: Ne verrückte kleine Prügelei, in der sich aber wirklich nochmal aufs Maul gehauen wird und man Ursache und Wirkung erkennen kann, anstatt dass 100 Leute durchs Bild fliegen und eine Million Laser überall schießen. Fand die Szene besser als den final fight von Endgame z.B.

Ist ja auch dein gutes Recht den Film nicht zu mögen. Aber für mich war das halt wie n Marvel Avengers Film und deine Kritik kam nicht so rüber, als wäre die konsistent. Kann aber auch wirklich in der Kürze liegen, wollte dir nicht zu nahe treten. Letztlich ist es, genau wie bei Outsider, imo eine falsche Erwartung an den Film. Und das kann ich, wenn ich ehrlich bin, einfach nicht nachvollziehen. Ich bin in den Film gegangen mit den gleichen Erwartungen wie in die Marvel und DC-Filme der letzten 10Jahre und hab dabei genau das bekommen, was ich erwartet habe. Aber so sind die Erwartungen eben verschieden.
 
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Was ist an "der ton des films ist massiv inkonsistent und mir hat die charakterisierung der hauptfigur nicht gefallen" schwer zu verstehen?
 
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Naja ich hab halt weniger Kritik in deinem Text gelesen, als eher Beschwerden über zu viele involvierte Frauen und zu viele gemein dargestellte Männer. Mehr hast du dann ja auch nicht geschrieben an substantiellem, das hatte dann in der Form nen Incel-Vibe für mich.
hab ich nach meinem zweiten posting dazu dann auch noch irgendwie gerafft :D
kam eventuelle falsch rüber, aber leider ist es eben eine tatsache, dass viele 'girl power' filme einfach mies sind,
weil sie ihre message mit der brechstange rüberbringen und dabei vergessen, dass es zu einem guten film
zuallererst eine gute story braucht, nachvollziehbare entwicklungen etc pp

Ich hab das Gefühl, dass einige diese Filme mit "weiblichem Fokus" anders bewerten als die reguläre Kost. Und das hab ich bei dir z.B. auch. Beispiel gefällig?
ich denke, dass da die subjektive wahrnehmung auch eine rolle spielt.
und zwar die wahrnehmung der reviews.

wenn ich hier sowas wie fast&furious teil 12⅔ verreiße, dann nicht, weils ein männerfilm ist, sondern weil ich ihn mies fand.
und weil männerfilme mit typischen klischees keine seltenheit sind, wird dann halt nicht gesondert erwähnt, dass der
produzent/regisseur/blablub männlich sind, weil das nunmal die regel ist.
jetzt kommt eben bird of prey, um mit dem ach so fiesen chauvinismus aufzuräumen...
und dann schlagen die mädels genau ins selbe brett - mit der doppelten stärke, rolfmao
das ist vielleicht amüsant, vielleicht armselig, auf jeden fall erwähnenswert.

1. Welche Superheldenfilme erzeugen bitte emotionale Bindung mit seinen Charakteren? Es ist ja gerade der Punkt, dass diese Filme "over the top" in fantastischen Sphären stattfinden. Also ich hatte nicht mal mit Batman in den Nolan-Filmen ne emotionale Bindung, geschweige denn mit Iron-Man oder Spider-Man in Avengers. War das bei dir anders? Solche Filme sind Popcorn-Kino, die guckt man zur seichten Unterhaltung und nicht um mitzufiebern.
punkt für dich, emotionale bindung ist nicht gerade die ausgeprägte stärke von comicflicks.
watchmen fällt mir da tatsächlich nur als ausnahme ein.

2. Das abgedrehte passte aus meiner Sicht einfach hervorragend in diese Verfilmung.
abgedreht gern! deadpool fand ich besser als die meisten hier.
aber wirr&willkürlich&unlogisch - abgedreht ist dann halt nicht so meins.

Ich verstehe deine Kritik immer noch nicht, auch nach der Ausführung nicht. Also du willst nicht mit Realismus kommen, aber letztlich sind deine beiden Kritikpunkte hier dann doch Realismus.
also hier stellst du dich aber jetzt wirklich etwas dumm?!

wenn wolverine im x-men universum selbstheilungskräfte und (zu lange) stahlkrallen besitzt, ist das okay.
wenn er sich aber (am ende von teil eins) mithilfe der krallen um die zacken der freiheitsstatue schwingt,
was physikalisch fragwürdig ist, dann ist das uncool. genau so wie mädels, die kerle verprügeln.

bei wonder woman oder cpt. marvel habe ich mit diesem punkt weniger ein problem,
weil die beiden ladies eben uberkrasse halbgötter sind, die martial arts auf stöckelschuhen praktizieren.

aber in birds of prey sind das körperlich normale menschen, und da geht so etwas nicht.
eine der vielen inkonsistenzen des films.

Ist ja auch dein gutes Recht den Film nicht zu mögen. Aber für mich war das halt wie n Marvel Avengers Film und deine Kritik kam nicht so rüber, als wäre die konsistent. Kann aber auch wirklich in der Kürze liegen, wollte dir nicht zu nahe treten.
kein ding, zum diskutieren und austauschen sind wir doch hier :)

und die erwartungshaltung ist - völlig richtig - einer der wichtigsten faktoren für eine bewertung überhaupt.
 
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Was ist an "der ton des films ist massiv inkonsistent und mir hat die charakterisierung der hauptfigur nicht gefallen" schwer zu verstehen?
Ist doch nicht schwer zu verstehen. Meine Antwort darauf war, dass es falsche Erwartungen sind. Z.b. ist die Charakterisierung von Harley, zumindest wenn ich es mit meinen Erinnerungen zu den Comics vergleiche, ziemlich gut gelungen. Wenn dir das nicht gefallen hat, dann bist du offensichtlich mit ner anderen Erwartung in den Film als das, was du hättest erwarten _sollen_. Ist überhaupt nicht schlimm, sondern erklärt, warum dir der Film nicht gefallen hat.

@Tommy: Jo okay, der Punkt mit dem Realismus geht an dich. :D Ich glaub ich schalte bei dieser Art von Filmen wirklich jegliche Intelligenz aus; sonst hätte ich gut 3/4 der Marvel/DC-Filme nicht ertragen können. Darum, muss ich sagen, ist mir das in der konkreten Szene z.B. nicht mal aufgefallen. Aber du hast Recht, das sind keine Aliens und damit damit gelten die "normalen" Gesetze der Natur.
 

Benrath

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Ist doch nicht schwer zu verstehen. Meine Antwort darauf war, dass es falsche Erwartungen sind. Z.b. ist die Charakterisierung von Harley, zumindest wenn ich es mit meinen Erinnerungen zu den Comics vergleiche, ziemlich gut gelungen. Wenn dir das nicht gefallen hat, dann bist du offensichtlich mit ner anderen Erwartung in den Film als das, was du hättest erwarten _sollen_. Ist überhaupt nicht schlimm, sondern erklärt, warum dir der Film nicht gefallen hat.

Nicht, dass du mit dem Rest davor unrecht hattest, aber jetzt ist es nur noch, wenn du nicht die selben Erwartungen wie ich hattest, hattest du die falschen Erwartungen und fandest deswegen den Film schlecht, den ich gut fand. :ugly:
 
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Naja ich würde noch nicht mal sagen, dass ich ihn gut fand, eher okay. 6/10 ist keine stolze Leistung. Klar war der Post etwas provokant formuliert, war ja Outsiders Aussage vorher aber auch. :D Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch schlechte Filme gibt.

Aus meiner Sicht gibt es aber durchaus "richtige" und "falsche" Erwartungen an Filme. Wenn ich Anspruch und Story in nem Michael Bay Film erwarte, werde ich enttäuscht. Wenn ich Action und heiße bitches haben will, dann bin ich bei Scorcese falsch aufgehoben. Was nicht heißt, dass man diese Filme nicht auch kritisieren darf, aber es beeinflusst, _was_ man kritisiert. Der Punkt von Outsider war ja gerade, dass ihm die Darstellung von Harley Quinn nicht gefallen hat; nach meiner Wahrnehmung war der Film aber damit eh nie für ihn gedacht, weil die Darstellung von Harley sich ganz gut an die Comic-Vorlagen gehalten hat.

Wenn ich Transformers gucke wäre es ein bißchen bescheuert sich darüber zu beschweren, dass da so viele Roboter drin vorkommen. Auf dem Niveau wirkt das für mich. Oder wenn ich Bibi und Tina gucke und mich dann darüber beschwere, dass mir zu viele Pferde und zu wenig Brüste vorgekommen sind.
 
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Allesamt vorhin geschaut :deliver:

Reasonable Doubt

Thriller mit Snakuel Plane Jackson, in dem ein Staatsanwalt betrunken einen Typ anfährt, dann Fahrerflucht begeht und kurz darauf erfährt, dass eben jener Angefahrene tot im Van eines anderen Mannes (Snakuel) gefunden wurde. Dieser Mann wird nun wegen Mordes angeklagt und er selbst übernimmt die Anklage. Das so grob der Plot, entwickelt sich dann aber natürlich noch ganz anders. War schon okay, aber hat mich insgesamt nicht wirklich vom Hocker gehauen. Kann man sich imho aber anschauen.


10x10

Ebenfalls ein Thriller. Eine Frau wird von einem Kerl (Luke Evans) auf einem Parkplatz entführt und dann in einem kleinen, schalldichten Raum in seinem Haus eingesperrt. Mehr will ich nicht sagen um nix zu spoilern. Fand ihn trotz Luke Evans und der an sich netten Idee der eigentlichen Story aber eher meh, weil einfach zu viele dumme/unnötige Stellen drin waren. Kein kompletter Mist, aber eher nur was wenn man wirklich zu viel Zeit hat.


I am Mother

Der Film beginnt in einem High-Tech-Bunker mit der Anzeige auf einem Bildschirm, dass die menschliche Population der Erde 0 beträgt. Ein Androide entnimmt dann dort einen von vielen Embryos, die augenscheinlich für die Wiederbevölkerung der Erde nach dem Aussterben der menschlichen Rasse dort gelagert wurden. Diesen weiblichen Embryo zieht die Androiden-„Mutter“ dann auf bis ins Teenager-Alter. Bis sich dann mehr und mehr Fragen stellen. Bisschen grob zusammengefasst der Anfang, will erneut nix spoilern. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen, trotz einiger offensichtlicher Makel/Fehler. Aber imho dennoch insgesamt eine gute Geschichte, gut gespielt und für Mid-Budget-Verhältnisse technisch sehr gut gemacht. Would weiterempfehl.
 
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Bloodshot

Comic-Verfilmung mit Vin Diesel. Action war cool, beim Rest gab es tatsächlich 0,0 (in Worten NULL) Überraschung. Kann man sich nebenbei mal anschauen, aber man verpasst nichts wenn man es nicht tut.
 
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Killing Eve (2018) S1

11204035.jpg


klassischer jäger-vs-gejagter-agententhriller mit zwei großartig spielenden mädels,
MI-5, russland, überwachung, gegenspionage, tote menschen - hach, wie im paradies.
gegen ende wirds dann ein my zu phantastisch, aber passt scho! jodie comer kann man
einfach nicht böse sein, soviel spaß, wie sie am töten hat :)
zweite staffel kann kommen, obwohl ich mir kaum vorstellen kann, dass dieses setting lange begeistert.

7.5 / 10


Blindspotting (2018)

5d0bbeb688000.image.jpg


"While on probation, a man begins to re-evaluate his relationship with his volatile best friend."
jor, klingt nicht nach viel, ist auch nicht viel mehr - gefiel mir aber tatsächlich ganz gut.

7 / 10


Erbarmen / Department Q: The Keeper of Lost Causes (2013)

KeeperLostCauses_Set12_1536x2048.jpg


Nikolaj Lie Kaas (china essen sie hunde, delikatessen) seh ich ja zu gerne.
dazu ein mysteriöser (selbst-)mordfall im farblosen skandinavien, fett.

7 / 10


Der wunderbare Mr. Rogers / A Beautiful Day in the Neighborhood (2019)

R-14469966-1575182317-9985.jpeg.jpg


handwerklich makellose vorstellung einer familientherapiesitzung.
ich mag keine familientherapiesitzungen.

6 / 10


Enthüllungen zu Mitternacht / The Midnight Gospel (2019) S1

960x0.jpg


wirkt wie eine mischung aus adventure time und rick & morty, aber nicht so geil.
größtenteils abgefahrene fantasiewelten mit hohlem, prätentiösen gelaber. naja.

6 / 10
 
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Ich habe mir letztens die drei ursrpünglichen Rambo-Filme reingezogen. Alter, was ein Kack. :D Aber sind ja Filmklassiker, also muss man gesehen haben. :deliver:

Wer irgendeine Art von Story erwartet sollte es lassen, aber wer einfach Stallone 90 Minute dabei zusehen will wie er Menschen niedermäht, go for it.
 
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Also bei 2+3 würde ich da zustimmen, aber doch nicht bei First Blood.
 
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Was ist denn die Story bei Teil 1? Da rennt er doch auch nur vor diesen Rednek-Bullen weg, die ihn aus unerklärlichen Gründen foltern wollen. Gut, am Ende haut er noch sein Nothing is over! raus, was wohl relativ ikonisch ist.
 
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Würde auch nicht behaupten dass im ersten die „Story“ so herausragend ist. Aber afair (in der Tat ewig aka locker 10+ Jahre nicht geschaut) stirbt da doch fast keiner und es gibt nur etwas Ballerei am Ende. Da ging’s doch eher um Post-Trauma-Gedöns und die Vietnam-Message. Habe den jedenfalls als qualitativ sehr gut in Erinnerung.
 
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Ach so, zu hast dich auf die Zahl der Toten bezogen. Ja, da hast du natürlich recht. Da killt er afair sogar nur den einen Typen im Hubschrauber und das noch nichtmal absichtlich.

Würde auch sagen, dass der erste Teil deutlich weniger deppert war als die anderen beiden. Aber ich hab jetzt nicht vor, mir den jemals wieder anzuschauen. :D
 

pinko

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Der erste Teil ist pur, animalisch - bessere Wörter fallen mir grade nicht ein. Da ist ein Typ mit nem harten Trauma, der durchdreht. Man sieht, was er tut, man sieht aber auch, wie beschissen die "normalen" Leute mit ihm umgehen. Klar ist das kein komplexer Film, aber schon einer mit Bedeutung.
Die anderen sind dann einfach nur stumpf. Teils witzig, aber v.a. stumpf.
 
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Die Tage so geschaut:

Bad Samaritian

Zwei Kumpels arbeiten als Auto-Parker bei nem Restaurant. Das nutzen sie aus, um mit Karren von Kunden die in der Nähe wohnen zu deren Haus zu fahren und dort einzusteigen. Läuft gut, bis plötzlich in einem Haus eine (gegen ihren Willen :troll: ) angekettete Frau aufgefunden wird. Ab da geht es dann auch erst wirklich los. Fand ihn ziemlich spannend und sehr gut gemacht, klare Empfehlung.

Breaking In

Eine Mutter (Gabrielle Union) fährt mit ihren beiden Kindern ins abgelegene Haus des verstorbenen Vaters, um dort die Räumung und den Verkauf des Hauses zu regeln. Dummerweise warten dort schon ein paar ziemlich fiese Einbrecher, die es auf den Safe abgesehen haben und diese bringen die beiden Kinder in ihre Gewalt. Nettes Katz-und-Maus-Spiel mit viel hin und her. Kein Highlight, aber schon sehr ordentlich fand ich.
 

Gelöschtes Mitglied 683837

Guest
Ed Gein (2000)


Ed Gein, berühmter Serienkiller und Vorlage für Buffalo "Straight Outta Lotion" Bill (Schweigen der Lämmer) und Norman "Burgermeister beim Einkaufen" Bates, wird im gleichnamigen Film porträtiert. Die Biographie wirbt dabei mit historischer Genauigkeit, einem FSK-18-Label und dem Charme einer low-budget-Folge der X-Files.

Spätestens nach 10 Minuten weiß auch der Laie, wer Ed Gein war: enthusiastischer Bastler, liebevoller Sohn, passionierter Babysitter und Leseratte. Gekonnt wird mit den üblichen Genrestandards gespielt, direkt zu Anfang des Films sieht man Gein im natürlichen Umfeld (einem Friedhof), gefolgt von der Entdeckung seiner authentischen Maskensammlung durch die Kinder der Nachbarschaft. Jeder weiß, dass Onkel Ed eine absurde Vorliebe für menschliche Anatomie hat, seinen Sexualtrieb unterdrückt, indem er Bibelstellen des alten Testaments rezitiert und zurückgekehrt lebt. Das ganze Problem mit mangelhaft aufgebautem Spannungsbogen wird so elegant umschifft - es gibt keinen. Gein ist schuldig, egal was er von nun an tut.
Railsback, der den berühmten Farmer verkörpert, folgt diesem minimalistischen Stil atmosphärischen Tiefgang zu erzeugen. Ed Gein ist der "SoDa"-Charakter jeder Szene, ähnlich einem Anthony Hopkins in Silence of the Lambs: In jeder Szene ist er präsent, quasi "halt so da", ein Ding, das auch existiert. Er ist omnipräsent, weil er wirklich in 98% der Laufzeit physikalisch anwesend ist. Auf Mimik und Gestik kann man mit dieser klassischen Methodik verzichten und vermeidet so peinlich überdramatisierte Szenen. Nüchten und sachlich.
Komplexität erzeugt der Streifen vor allem durch scheinbar willkürliche Rückblenden aus der Kindheit. Damit der Zuschauer den Überblick nicht verliert, wurden jedoch Fingerzeige eingebaut, etwa animiertes Feuer, das aus der Trickkiste des selben Jahrgangs (etwa um die Jahrhundertwende) stammt.


jteeZZf.jpg

Tanznummern inklusive​

Selbst Cineasten sahen das Ende definitiv nicht kommen!

Ed Gein tötet eine Ladenbesitzerin. Der Geschäftsführer sagt, es war Ed Gein. Die Polizei verhaftet Ed Gein. Innerhalb von 60 Sekunden.

Im Vergleich dazu mordet, verstümmelt und entführt er 2 Stunden lang Familienmitglieder, bekannte Größen der Stadt und gräbt Leichen vor Zeugen (Anfangsszene) aus. Die Polizei rationalisiert das weg: Schrumpfköpfe sind Kriegstrophäen von asiatischen Ureinwohnern, Kindern wird nicht geglaubt und die Barfrau, deren Bar voller Blut und Schleifspuren ist, wurde von der Chicagoer Mafia entführt. Selbst Ed's permanente Geständnisse und detailierten Berichte von Mordtaten sorgen für Lacher. Dieser Strolch.

Ich empfehle dieses opulente Meisterwerk jedem Connoiseur, ganz speziell meinem Kunstfreund Brulu.
8.7 von 10 möglichen Glasperlen.
 
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Victoria (2015)

Kurze Beschreibung auf Netflix gelesen und mit der Annahme reingeschaut, dass der Film wohl eher nichts für mich sein wird. Falsch gedacht, großartiger Film! Angesichts der Tatsache dass besonders die großen deutschen Produktionen meist aus klischeeüberladenen, dümmlichen Witzen und den immer gleichen Gesichtern bestehen ein Lichtblick des deutschen Films. Dass die Entscheidungen der Hauptdarsteller nicht immer zwingend konsistent sind stört dank des mitreißenden Plots, welcher in einem einzigen Schnitt gedreht wurde, kaum.

9/10
 
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Bad Boys for Life

Insgesamt ziemlicher Käse meiner Meinung nach. Größtenteils unlustig, Actionszenen ebenfalls eher mau, zu viele schlechte Memberberry-Fanservice-Stellen und sogar für das Genre bzw. die „Filmserie“ teilweise extrem unlogisch/nicht nachvollziehbar/dämlich. So geil ich die ersten beiden Teile auch finde, diesen Murks hätten sie sich echt mal sparen können.
 
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Cats (2019)

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Ich war irgendwie neugierig nach den ganzen verrissen.
ganz ehrlich, die stellen ohne gesang sind echt okay.

3 / 10


Free Rainer (2007)

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revolution im tv business: manipulierte quotenmessgeräte pushen high quality content,
damit die fernsehsender aufhören, trash tv zu produzieren.
originelle grundidee und moritz bleibtreu, doch dann gehen drei, vier kleinigkeiten schief
und die gesamte story verliert sich mehr und mehr in nebensächlichkeiten, die eintönigkeit
der charaktere fällt auf plus dämliche romanze... schade drum.

5,5 / 10


Soul Kitchen (2009)

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nochmal moritz, aber diesmal nur als zweite geige neben adam bousdoukos, der auch das script schrieb.
alle figuren (der koch!) wirkten hier viel plastischer, realistischer. kein vergleich zum rainer oben.

7 / 10


The Gentlemen (2019)

012120_Gentleman.jpg


mal wieder großes kino von guy ritchie im altbekannten stile.
vielleicht etwas weniger 'lustig' als ich es mir gewünscht hatte.

7.5 / 10


1917 (2019)

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großartige cinematographie im one-shot-style. leider hat mich die story nicht wirklich gepackt.

7 / 10


Blade Runner 2022: Black Out (2017) & 2036: Nexus Dawn (2017)

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über diese zwei kurzfilm & -anime bin ich zufällig gestolpert, sind ganz okay und gibts auf youtube für umme.

6 / 10
 
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The old Guard

Netflix-Film mit u.a. Charlize Theron. Geht ganz knapp gesagt um eine kleine Gruppe unsterblicher Menschen, die mit Hilfe dieser Fähigkeit Ungerechtigkeiten in der Welt bekämpfen, teilweise seit Jahrhunderten. Finden tun sie sich gegenseitig mittels Visionen im Schlaf, manchmal werden auch neue geboren oder sie verlieren die Unsterblichkeit irgendwann. Wieso wird bei beidem nicht näher erklärt. War trotz extrem vieler Dümmlichkeiten/Sinnlosigkeiten, die man durch wenige Änderungen hätte vermeiden können, insgesamt trotzdem ein recht cooler Film fand ich. Bisschen Highlander-Flair, einige nette Szenen und brauchbare Action. Zum Ende hin etwas zu zwanghaft auf ne Fortsetzung getrimmt.

ESC - The Story of Fire Saga

Netflix-Komödie mit u.a. Will Ferell und Rachel McAdams, in der die beiden aus einem isländischen Fischerdorf stammenden Hauptfiguren davon träumen, den ESC zu gewinnen und durch eine Wendung des Schicksals tatsächlich dort teilnehmen dürfen. Kann man sich an einem Sonntag geben, wenn man Will Ferell Filme mag. Nix herausragendes, aber paar gute Gags waren schon dabei und die Musik-Stellen waren auch echt ok. Für Leute die mit dem ESC was anfangen können sicher noch mal nen Tick besser (glaube da waren einige Gastauftritte von Teilnehmern dabei, die Frau mit dem Bart habe ich jedenfalls erkannt).
 
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The Gentlemen (2019)

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mal wieder großes kino von guy ritchie im altbekannten stile.
vielleicht etwas weniger 'lustig' als ich es mir gewünscht hatte.

7.5 / 10

Gestern auch geguckt, ganz schön dämlicher Streifen. Irgendwie hat Guy Ritchie seit Snatch nichts ordentliches mehr zu Stande gebracht (die Sherlock Holmes Filme sind okay). Sollte ein cooler Streifen mit coolen Charakteren werden, hab da auch nicht viel Tiefgang erwartet, aber meine Fresse war der Film seicht. Die ganze Art der Darstellung eines "Gentlemen" war einfach nur albern: Klar, die Schwachstelle ist natürlich seine Frau. Dazu diese Klischee-Bösewichte, die man schon in hundert Filmen gesehen hat: sowohl der Hutmann, als auch die Heroin-Asiaten. Da gab's auch gratis Fremdscham in der Szene, in der Weed-Mickey sich über sie erhebt.
Insgesamt gab es nichts innovatives in diesem Film und Guy Ritchie sollte sich so langsam mal zur Ruhe setzen. Das war wirklich mau. 5/10.
 
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Es steht Guy Ritchie drauf es ist Guy Ritchie drin. Da bist du wohl einfach mit den falschen erwartungen an den film ran gegangen.
 
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Es steht Guy Ritchie drauf es ist Guy Ritchie drin. Da bist du wohl einfach mit den falschen erwartungen an den film ran gegangen.
Hab beim Schreiben des Posts genau daran schon gedacht. ^^ Aber imo hab ich das in der Vergangenheit auch begründet, du darfst gern schreiben was dir an dem Film gefallen hat.

Aber klar, ich bin mit den falschen Erwartungen rein gegangen. Für mich gibt es 2 Versionen von Ritchie Filmen:
- Kategorie 1: Unterhaltsame, kurzweilige Filme mit interessanten Charakteren und ner brauchbaren Story: Lock, Stock and Smoking Barrels, Snatch, die Sherlock Filme

- Kategorie 2: Filme, die das identische Konzept verfolgen aber bei Charakteren, Stil oder Story einfach doch zu flach sind: Rock n Rolla, Revolver oder U.N.C.L.E.

Hab auf Kategorie 1 gehofft und mich zu sehr von den Zuschauerkritiken beeinflussen lassen. Am Ende war's doch Kategorie 2.
 
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Bin ja nicht so der Guy Ritchie Fan muss ich sagen. Die beiden Sherlock-Filme waren (vor allem wegen RDJ) ganz cool, Snatch auch noch ok (eigentlich aber nur wegen den Darstellern). Alles andere würde ich mir nicht mal umsonst erneut geben. Für mich ist das jedenfalls kein guter Regisseur. Gentlemen fiel deshalb auch direkt durchs Raster, gebe dem maximal an nem Kater-Sonntag auf Prime ne kleine Chance.
 
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