Energiepreise was tun?

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Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund kein e10 zu tanken? (Also so lange man ein Auto fährt was das kann und was halbwegst sinnvoll Motoriesiert ist?)
 
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Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund kein e10 zu tanken? (Also so lange man ein Auto fährt was das kann und was halbwegst sinnvoll Motoriesiert ist?)
E10 hat 1,9 % weniger Energie, kostet also 1,9% mehr für die gleiche Fahrleistung.
Du zahlst 2-4 Cent weniger, bei 2 € pro Liter also 1-2 % Ersparnis.
Do the math :ugly:
Zumindest bei den derzeitigen Preisen tanken das nur Idioten.

Dann gibts bei einigen Motoren Probleme, da das Ethanol Kunststoff und Aluminium angreift.
Und es werden im großen Maße Futterpflanzen "verheizt" wärend wir für unser Mastvieh Futter aus Südamerika importieren. Also die Umweltbilanz ist auch fraglich.

Klingt nicht nach einem coolen Deal und wird darum nur von grün wählenden Lehrerehepaaren und Atomkraftgegnern getankt.
 
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Und? Ich habe dann ein Schlachtross mit Harnisch. Da nehme ich mir einfach, was ich will. Gebt mir mein Zehent Getreide, ihr Bauern!
 

Benrath

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E10 hat 1,9 % weniger Energie, kostet also 1,9% mehr für die gleiche Fahrleistung.
Du zahlst 2-4 Cent weniger, bei 2 € pro Liter also 1-2 % Ersparnis.
Do the math :ugly:
Zumindest bei den derzeitigen Preisen tanken das nur Idioten.

Dann gibts bei einigen Motoren Probleme, da das Ethanol Kunststoff und Aluminium angreift.
Und es werden im großen Maße Futterpflanzen "verheizt" wärend wir für unser Mastvieh Futter aus Südamerika importieren. Also die Umweltbilanz ist auch fraglich.

Klingt nicht nach einem coolen Deal und wird darum nur von grün wählenden Lehrerehepaaren und Atomkraftgegnern getankt.

Erstbester ADAC link

Ich kann zumindest bestätigen dass e10 6 Cent billiger war also mehr als 3 Prozent

Ist jetzt nicht so als ob ich da irgendwas aus Überzeugung tanke, da wir im Jahr vielleicht auf 2000 km kommen.
 
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Ja meistens schon. Und selbst wenns mal nur 4 Cent sind macht man nichts falsch.
 
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Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund kein e10 zu tanken? (Also so lange man ein Auto fährt was das kann und was halbwegst sinnvoll Motoriesiert ist?)

Ja, die Umweltbilanz ist ziemlich umstritten und könnte sogar negativ gegenüber normalem Kraftstoff. https://www.e10-kraftstoff.de/oekobilanz-von-e10.html
Und nur weil das Auto offiziell kann, heißt es trotzdem nicht dass es nicht doch schlechter für den Motor ist. Es ist ziemlich sicher belastender für den Motor.

Hab das Zeug noch nicht getankt und habe es auch nicht vor. Ähnlich wie die Energiesparlampe damals ist das einfach ein Irrweg der nichts bringt. Weniger fahren ist das was wirklich hilft, sowohl zum Geldsparen als auch Umwelt entlasten.
 
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Würde jederzeit wieder Diesel fahren. Mehr Stickoxide heißt besser für's Klima und mit dem Feinstaub töte ich vielleicht noch ein paar Deutsche. Nur Vorteile also.
Nur dieses! Ansonsten lost wer mehr als 5 Min von der Ubahn wohnt :deliver: Auf dem Lande zu leben ist was für den Adel und der hat Geld zu haben.
 
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2 Minuten von der Tram, 5 Minuten von der S-Bahn, 10 Minuten von der U-Bahn, 1 Minute von meinem Fahrrad … easy.
Tatsächlich ist das Fahrrad in der Stadt nahezu unschlagbar wenn es nicht grad Blitzeis ist.
 
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Wer in den USA wohnt hat die Kontrolle über sein leben bzw. seinen Wohnort verloren.
Wenn schon, dann Kanada.
 

parats'

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Um den Russland Thread nicht mit Störfeuer zu belasten, nutze ich einfach den Tobias Hans Aufschlag für diese Themen.

Die Gazprom Germania wurde unter Treuhandverwaltung gestellt. War mir gar nicht so bewusst, dass es für kritische Infrastruktur entsprechende Möglichkeiten gibt um das par ordre du mufti durchzukriegen.

 
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War ich auch ganz überrascht, dass wir das einfach einzockern können und es sogar tun. Sexy Robert einfach bester Mann! :top2:

Warum nicht gleich alles beschlagnahmen, was auch nur indirekt unter Kontrolle russischer Staatskonzerne steht? Der Russe kann es ja zu gegebener Zeit zurückkaufen. Die Erlöse gehen dann an Kriegsopfer in der Ukraine.
 
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Ich vermute, weil es viel mehr deutsche Vermögenswerte (Fabriken) in Russland gibt, als andersherum.
 
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Ich vermute, weil es viel mehr deutsche Vermögenswerte (Fabriken) in Russland gibt, als andersherum.

So viele können das nicht sein, wenn der Außenhandel mit Russland nur 2,1% unseres BIP ausmacht. Kann man angesichts der Situation einfach komplett drauf verzichten. Abgesehen davon, dass der Anteil ja nicht verschwindet, sondern sich teilweise verlagert auf andere Produzenten und Abnehmer.
 

Shihatsu

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Ist das Außenhandel? So wie ich das bei VW und siemns verstanden habe sind das Töchter, die Gewinn abführen, aber aus Russland heraus verkauften und daher nicht außenhandel sein dürften, oder? Pls elaborate - aber diese Warnung höre ich auch an allen Ecken und Enden: Wir verlieren bei nem gegenseitigen Verstaatlichen mehr als wir gewinnen.
 
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Spoiler: Es ist auch Außenhandel wenn die beteiligten Firmen zum gleichen Konzern gehören.
 

parats'

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Der Anwalt des kleinen Mannes: Tobias Hans. Nun treffen die Benzinpreise nicht nur die Geringverdiener, sondern auch noch die fleißigen. :ugly:
Ab heute gilt dann auch der "Tankrabatt". Leider gibt es noch kein Video von unserem ehrbaren Mitstreiter Tobias Hans, hoffe da kommt noch was.

Ich vermute mal, dass die angepeilten 30Cent irgendwo versickern werden und spätestens zum Wochenende hat Bild eine cover story dazu parat.
 
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Ist der Preis nicht die letzten zwei Tage um den erwarteten Tankrabatt gestiegen? :deliver:

Diesel
1654062660262.png

E10
1654062714738.png
 
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Shihatsu

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Frei nach fefe: Damit konnte ja NIEMAND rechnen!
 
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Am Ende werden es einfach alle Staaten um uns herum machen und die ganzen Unternehmen wandern nach Deutschland - well played, FDP. :troll:
 

parats'

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Krise kann auch geil sein. :ugly:
Share buyback für flockige $6bn, läuft bei Shell.
@Bootdiskette wirds natürlich freuen - kein Wunder bei der bottom line.

Shell has broken its profit record for a second consecutive quarter and announced a $6bn share buyback scheme as the fallout from the war in Ukraine continues to generate bumper earnings for the world’s oil and gas majors.

Disruption to global commodity flows following the Russian invasion has collided with resurgent consumer demand in the first half of the year, pushing prices for oil, gas and refined petroleum products to record levels.

Shell is the first of the so-called supermajors to report its half-year results, with ExxonMobil, Chevron and BP also expected to reveal strong performances in the coming days.

Several countries, including the UK, have imposed additional taxes on energy companies this year but another round of record profits could lead to calls for additional levies.

The UK-headquartered group, Europe’s largest oil company, reported adjusted earnings of $11.5bn in the second three months of the year, breaking the record $9.1bn posted in the first quarter. That beat average analyst estimates of $11bn and was more than double the $5.5bn it recorded a year ago.

Shell shares were up about 1 per cent in morning trading in London.

France’s TotalEnergies, which also reported results on Thursday, said second-quarter profits had almost tripled to $9.8bn compared with a year earlier. In the UK, Centrica, owner of British Gas, reported a fivefold increase in operating profits during the energy crisis.

Shell chief executive Ben van Beurden, who opposed the UK government’s energy profits levy, which was introduced in May, rejected calls for another round of tax increases, arguing instead for more investment.

“There is a responsibility with making money and that responsibility is that we continue to invest in energy security . . . and in the energy transition because ultimately that will make society less dependent on the volatility of oil and gas,” he said.

Van Beurden added that policymakers who had pushed for cuts in oil and gas production to reduce emissions were still doing too little to curb consumer demand. “Europe has no problem consuming oil and gas, it’s just producing it that is the issue here,” he said.

Shell on Monday approved the Jackdaw gasfield for development in the UK North Sea. But despite soaring profits, it did not adjust its global spending plans with capital expenditure for 2022 still forecast at $23bn to $27bn.

Shell produced less oil than in the first quarter but benefited from higher prices, reflecting the soaring cost of crude in April, May and June following Russia’s invasion of Ukraine in February.

Higher refining margins drove performance in its chemicals and products business, while it also noted “exceptionally strong” earnings from its gas and power trading business.

Shell left its dividend at $0.25 a share but said that, with the $6bn buyback plan, total distributions to shareholders would be “significantly in excess” of 30 per cent of cash flow from operations.

The new round of share purchases follows $8.5bn of buybacks that were completed in the first half of the year.

The dividend is still a long way below its pre-pandemic level of $0.47 a share. In 2020, Shell slashed the dividend by two-thirds to $0.16, the first reduction since the second world war, as lockdowns hit demand and pushed oil prices below $20 a barrel.

Biraj Borkhataria, analyst at RBC Capital Markets, said the lack of a dividend increase was made up for by the “much higher” buyback resulting overall in “higher distributions than expected”.

“On a flat dividend, it’s plausible that Shell could return close to $30bn to shareholders this year, or more than 15 per cent of its market cap,” he said.

Cash flow from operations, excluding working capital movements, hit $23bn in the first half of 2022, higher than average analyst forecasts of $19.2bn. Net debt fell to $46.4bn from $48.5bn three months earlier.
 
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