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Pä·do·phi·lie Substantiv, feminin [die]

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Das ist doch genau das Problem. Wegen Einstellungen wie YNC trauen sich Menschen dann eben NICHT sich zu "outen" oder sich Hilfe zu holen, was wiederum direkt kausal zu Missbrauchsfällen führen wird. Im Grunde fördert so eine Einstellung wie die von YNC also sogar Kindesmissbrauch, weil Menschen mit dem Potential sich nicht trauen, sich Hilfe zu holen aus Angst vor genau dieser Stigmatisierung.
Hast ja vollkommen recht, ich gehe aber davon aus, dass aufgrund der emotionalen Spannung des Themas ein gesellschaftlich aufgeklärter Umgang mit diesem eher Wunschdenken als Realität ist, zumindest heute. Selbst Präferenzen die weit weniger "Konfliktpotenzial" als Pädophilie beinhalten, wie Homosexualität, sind in einem aufgeklärten Land wie Deutschland im Jahr 2021 noch immer starken Ablehnungen ausgesetzt (homosexuelle Fussballer? erst nach der Karriere z.B.), von anderen, weniger aufgeklärten Ländern (hallo muslimische Welt) ganz zu schweigen.

Ich bin auch der Auffassung, dass es diese Akzeptanz nie geben wird, weil a) weite Teile der Bevölkerung nie das Level an (menschlicher) Bildung erfahren werden um damit umgehen zu können und b) Pädophilie immer ein stark dominantes, einseitiges Machtgefälle (Erwachsener vs. schutzloses Kind, das nicht zustimmt) beinhaltet und deswegen der Mechanismus "mir egal wen meine Nachbarn lieben" einfach nicht greift, sofern es ausgelebt wird, weil obv. Straftat.
 
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wie die eltern in freiburg, für die das schlimmste war, dass die tat womöglich politisch instrumentalisiert werden könnte, nicht das ihre tochter vergewaltigt und getötet wurde.

Wo hast du denn den Scheiss her? Allein so eine Behauptung zu glauben ist doch wirklich verzerrt.
 
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ync du trollst doch hoffentlich aufs maximalste, wenn nicht: wie konnte soviel ekelhafte dummheit und intoleranz hier solange durchrutschen, dass du noch nicht dafür berüchtigt bist?!

wie kann man leute für etwas hassen, für das sie nichts können? ist es für dich okay, wenn dich jemand hasst, nur weil du ein mann bist? oder weil du eine eher hellere hautfarbe hast? srsly? ausgrenzung von zb homosexuellen und rassismus passt also für dich, nice
 
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Du wirfst es ja immer noch durcheinander. :rofl2: Nach deiner guten Einstellung musst du uns halt das Recht zugestehen, dass Menschen deine Einstellung verstörend finden. Ist ja jetzt kein lila-laune-Bärchiland, in dem du Anspruch auf Verständnis hast.
valider punkt.
@heat0r: Naja da sind die Unterschiede wohl fließend. Jemand, der emotional so betroffen ist, dass er einfachste Unterschiede nicht raffen kann, auch nach mehrmaligen Erklärungsversuchen nicht, den empfinde ich als intelektuell eingeschränkt.
das ist hingegen ist peinlich, argumente stehen oben. falls du denen nicht folgen kann, kein problem, whatever floats your boat. der ganz offenkundige punkt ist der, dass es völlig in ordnung ist, menschen mit bestimmten ansichten/neidungen/motivationen nicht zu mögen/gar zu hassen, was vis-a-vis gilt. ich hobel mir nur jetzt keinen drauf "oh noez, die mögen mich nicht.", wenns eine argumentation dafür gibt, i'm fine with that.

und das mit elternsein ist natürlich ein punkt, der die wahrnehmung verändert. so fälle wie die des dreijährigen mädchens, dass von ihrer kita-erzieherin getötet wurde: da wäre ich zu mord fähig (und würde dann selbstverständlich auch die konsequenzen tragen), aber an der stelle darf sich jeder mit seiner aufgeklärten, humanistischen weltanschauung seine argumente gepflegt in den arsch stecken.

wenn es sogar welche gibt, die anschließend verzeihen können und nette gespräche mit der täterin führen können: toll, ich könnts nicht. auch im beispiel von meinem arbeitskollegen, der seine 11 jährige tochter vor kurzem durch einen autounfall verloren hat, weil die alte schnalle nicht aufmerksam war. auch hier denke ich: fotze, wäre das meine tochter gewesen wäre mein leben eh an einem punkt, wo ich nicht wüsste, wies überhaupt weitergehen sollte, außer besagter person das leben mit allen justiziablen und rechtlichen möglichkeiten maximal zu versauen.
 
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Glaube YNC verrennt sich hier einfach gerade, ich denke (hoffe) ihm geht es um Kindesmissbrauch im weitesten Sinne und nicht um die im Verhältnis sehr wenigen "echten" Pädophilen.
 
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valider punkt.

das ist hingegen ist peinlich, argumente stehen oben. falls du denen nicht folgen kann, kein problem, whatever floats your boat. der ganz offenkundige punkt ist der, dass es völlig in ordnung ist, menschen mit bestimmten ansichten/neidungen/motivationen nicht zu mögen/gar zu hassen, was vis-a-vis gilt. ich hobel mir nur jetzt keinen drauf "oh noez, die mögen mich nicht.", wenns eine argumentation dafür gibt, i'm fine with that.

und das mit elternsein ist natürlich ein punkt, der die wahrnehmung verändert. so fälle wie die des dreijährigen mädchens, dass von ihrer kita-erzieherin getötet wurde: da wäre ich zu mord fähig (und würde dann selbstverständlich auch die konsequenzen tragen), aber an der stelle darf sich jeder mit seiner aufgeklärte, humanistischen weltanschauung seine argumente gepflegt in den arsch stecken.
ansichten und motivationen: ja natürlich, die sind auch (relativ) frei gewählt. aber neigungen doch nicht, verstehst du das nicht? oder wann hast du dir bewusst ausgesucht, dass du auf frauen stehst und nicht auf minderjährige hunde und ziegen?

und dann ziehst du noch irgendeinen kriminalfall mit rein, wo es um ein kleines kind geht :deliver: ich bin auch vater und würde als betroffener in dem fall wohl auch zu mord neigen, aber davon sind wir hier doch weit weg: es ist nicht dein kind, was hier schaden genommen hat, also versuch doch wenigstens, ein wenig distanz reinzubringen und kühlen kopf zu bewahren.
 
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Glaube YNC verrennt sich hier einfach gerade, ich denke (hoffe) ihm geht es um Kindesmissbrauch im weitesten Sinne und nicht um die im Verhältnis sehr wenigen "echten" Pädophilen.

Glaube, bzw. hoffe ich auch. Wobei man sagen muss, dass das Verhältnis umgekehrt ist: die meisten Pädophilen begehen eben keine Straftaten und von denen, die Straftaten gegen Kinder begehen, sind viele nicht pädophil. Es ist halt leider kompliziert.
 
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so fälle wie die des dreijährigen mädchens, dass von ihrer kita-erzieherin getötet wurde: da wäre ich zu mord fähig (und würde dann selbstverständlich auch die konsequenzen tragen)

Solange du nicht jedem der Stammtischgleich von Mordgelüsten schwadroniert, absprichst ein guter Vater zu sein.

Ich denke die meisten Väter (oder Eltern) deren Kinder vergewaltigt und getötet wurden haben neben tiefer Trauer auch Rachefantasien, die gehen damit einfach nicht so peinlich hausieren.
 

Benrath

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Lustig ist hier eher die umgekehrte Analogie zum Polizeigewalt in USA Thread wo Heator nur über einen engen Fall reden möchte und alle anderen über das Problem an sich.

Zur Diskussion ist sonst alles gesagt. Die fehlende Abstraktionsfähigkeit macht betroffen.
 

GeckoVOD

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oh ein Pädophilenthread, na da werden die Emotionen bestimmt ordentlich kochen :mond:


Das kann ich mir fast nicht vorstellen (auch aus moralischer Sicht) ein unbehandelter Pädophiler ist doch viel "gefährlicher" als einer in Behandlung.
Vorstellen ist das eine, die Praxis ist die andere. Ich verstehe jeden Therapeuten, der manche Fälle ablehnt, weil sie ihm persönlich nahe gehen. Das muss nicht nur Pädophilie sein, das kann auch Sadismus oder andere Störungsbilder sein. Ab einem gewissen Punkt ist das auch besser, wenn da keine Behandlung erfolgt, eine subtile Ablehnung wird auch der Patient fühlen. Ob da dann behandelt werden kann ist fraglich, egal welcher Typ an Pädophilie sich meldet. Ein manipulativer Sozio- oder Psychopath wird EXTREM auf Ablehnung reagieren und sich verschließen. Ein halbwegs empathiefähiger Pädophiler wird einen Minderwertigkeitskomplex entwickeln und in Richtung Depression abdriften. Gewonnen ist dadurch nichts.

Das ist doch genau das Problem. Wegen Einstellungen wie YNC trauen sich Menschen dann eben NICHT sich zu "outen" oder sich Hilfe zu holen, was wiederum direkt kausal zu Missbrauchsfällen führen wird. Im Grunde fördert so eine Einstellung wie die von YNC also sogar Kindesmissbrauch, weil Menschen mit dem Potential sich nicht trauen, sich Hilfe zu holen aus Angst vor genau dieser Stigmatisierung.

Ach Blödsinn, das ist einfach nur Provokation und schafft auch nicht das, was wünschenswert wäre, auch wenn ein paar Fünkchen Wahrheit drin sind. Wenn überhaupt sind die Folgen indirekt kausal, nur weil "die Gesellschaft" ablehnend ist, bedingt das nicht zwingend "mehr Übergriffe", da zwischen Neigung und Handlung noch viele Ebenen liegen.
Generell sollte man sich als Erziehungsberechtigter schon mit dem Thema auseinandersetzen, damit man keine Atmosphäre der Angst erschafft, wenn es denn beim Nachwuchs Auffälligkeiten gibt. Tabuisierung im engsten Kreis wäre so mit das Schlimmste. Ähnlich bei Pädagogen im Aufklärungsunterricht, auch hier müssten Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und das "warum" der Therapienotwendigkeit nüchtern erklärt werden. Damit alleine wäre schon sehr, sehr viel geholfen.
Führt halt zu sehr unangenehmen Gesprächen, aber die gibt's auch schon im Rahmen von "Steig zu keinem Fremden ins Auto".
Warum's wichtig ist: Viele Missbrauchsfälle kommen aus dem engeren Kreis des Kindes, nicht von Fremden. Und genau diese Fälle gelangen kaum an die Öffentlichkeit, weil es einfacher ist es totzuschweigen. Solche Opfer lernen dann falsche Intimitätsregeln und du hast in der nächsten Generation direkt die nächsten Fälle - vllt. nicht zwingend Pädophilie, dafür aber Sadismus oder sonstige Vorfälle. Das dürfte so die Vielzahl aller krimineller Fälle sein und die haben so gar nix mit "YNC hasst Kinderschänder" zu tun, sondern vielmehr mit kaputten Familienverhältnissen, für die YNC als Außenstehender so gar nix kann.
Tatsächlich wäre krasser Druck in einigen Fällen auch die richtige Lösung, vor allem wenn es instutionalisierter Missbrauch ist. Siehe etwa die Vorfälle der Kirche. Da kann man gerne mit Fackeln & Gabeln Sturm laufen, sonst verändert sich nichts, kanonisches Recht sei dank.

Unterm Strich ist alles, was man von YNC "verlangen" kann, die Differenzierung nach Fall und das ignorieren von Leuten, die ihm nicht passen.
 

zoiX

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@YesNoCancel

Also, gehen wir mal davon aus, eines schönen, corona-freien Abends sitzt du mit deinem besten Kumpel (dem irgendwie-nicht-so-abartigen Münchner von mir aus) in einer Bar. Spulen wir zehn Jahre voraus, in denen ihr bestens an eurer Freundschaft gearbeitet habt und ihr meint, euch alles sagen zu können. Nach dem drölften Bier nimmt er allen Mut zusammen und offenbart dir, dass er jetzt seit zwanzig Jahren eine latente Pädophilie verspürt, sie aber mit aller Kraft unterdrückt, weil er eben keinem Kind wirklich was zuleide tun möchte. Jetzt weiß der Kerl leider aber nicht mehr wohin, er hat das Gefühl, ihm geht die Kraft nach so langer Zeit aus und er muss sich einfach irgendwem anvertrauen und will Hilfe, damit er nicht irgendwann doch am Spielplatz vorbeistreift und was tut, von dem er ganz genau weiß, dass es sehr, sehr dumm ist.

Da stehst du auf, sagst "lol, nope" und lässt ihn mit seinem Problem allein?
 
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Generell sollte man sich als Erziehungsberechtigter schon mit dem Thema auseinandersetzen, damit man keine Atmosphäre der Angst erschafft, wenn es denn beim Nachwuchs Auffälligkeiten gibt. Tabuisierung im engsten Kreis wäre so mit das Schlimmste.

Ja eben, das ist doch genau was ich meine. Wieso meinst du dann, dass es Blödsinn wäre? Ich bin natürlich kein Pädophilieexperte, aber ich vermute mal, dass sich Pädophilie so wie alle anderen Sexualitäten in der Pubertät entwickelt. Optimalerweise würde dann der junge Mensch, wenn er mit 13 oder so merkt, dass er immer noch auf jüngere Kinder steht als auf gleichaltrige, sich an seine Eltern oder eine VErtrauensperson wenden, die dann gemeinsam mit einem Therapeuten daran arbeiten, dass der Jugendliche mit der Neigung umzugehen lernt und nicht zum Täter wird.

Wenn aber Papa oder Onkel YNC am Stammtisch davon schwadronieren, wie sie die scheiss Pädos hassen und dass man die alle totschlagen sollte, wird sich das der junge Mensch vielleicht überlegen, wird dann nicht therapeutisch begleitet und wird vielleicht eben deswegen doch zum Täter. Daher meine Kausalitätsvermutung.

Tatsächlich wäre krasser Druck in einigen Fällen auch die richtige Lösung, vor allem wenn es instutionalisierter Missbrauch ist. Siehe etwa die Vorfälle der Kirche. Da kann man gerne mit Fackeln & Gabeln Sturm laufen, sonst verändert sich nichts, kanonisches Recht sei dank.

Das sind ja nochmal völlig andere Fälle und auch hier gilt: Kindesmissbrauch und Pädophilie sind nicht deckungsgleich. Ziemlich sicher war ein Teil oder gar Großteil der missbrauchenden Geistlichen nicht pädophil. Das muss man nochmal genau auseinanderhalten. Die meisten Fälle von Kindesmissbrauch, so zumindest mein Kenntnisstand, wird nicht von pädophilen Tätern begangen. Denn sexueller Missbrauch hat eben nur sehr wenig mit Sexualität und sehr viel mit Machtausübung und Sadismus zu tun, bei Erwachsenen genau so wie bei Kindern. Die meisten Vergewaltigungen (von Erwachsenen) sind eben auch nicht durch den Sexualtrieb motiviert. Das ist nur das Vehikel, über das Macht- und Unterwerfungsphantasien ausgelebt werden.
 
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das ist hingegen ist peinlich, argumente stehen oben. falls du denen nicht folgen kann, kein problem, whatever floats your boat. der ganz offenkundige punkt ist der, dass es völlig in ordnung ist, menschen mit bestimmten ansichten/neidungen/motivationen nicht zu mögen/gar zu hassen, was vis-a-vis gilt. ich hobel mir nur jetzt keinen drauf "oh noez, die mögen mich nicht.", wenns eine argumentation dafür gibt, i'm fine with that.
Ne ist es nicht. Nocturn hat es ja schon gesagt: Es ist, allgemein akzeptiert, ein Unterschied, ob man jemanden aufgrund von Ansichten/Motivationen oder aufgrund von Neigungen nicht mag. Ersteres ist (so weit es geht) frei gewählt, letzteres ist etwas, was (in den meisten Fällen) von Geburt an mitgebracht wird und sich die Person nicht ausgesucht hat.
Das erinnert mich echt an so hanebüchene Argumentationen von Rassisten, die ihren Rassenhass mit Kriminalitätsstatistiken begründen. Es ist einfach ein Unterschied, ob du den kriminellen Ausländer nicht magst oder alle Ausländer, weil die statistisch häufiger kriminell werden. Auf dieser Ebene bewegen wir uns hier, ich hoffe das ist dir bewusst.

und das mit elternsein ist natürlich ein punkt, der die wahrnehmung verändert. so fälle wie die des dreijährigen mädchens, dass von ihrer kita-erzieherin getötet wurde: da wäre ich zu mord fähig (und würde dann selbstverständlich auch die konsequenzen tragen), aber an der stelle darf sich jeder mit seiner aufgeklärten, humanistischen weltanschauung seine argumente gepflegt in den arsch stecken.
Ich glaube hier haben wir alle die gleiche Ansicht. Ich kann jedes Elternteil verstehen, dass in so einer Situation Rache übt. Trotzdem gehört diese Person dann natürlich für ihre Taten bestraft. Genauso wie ich verstehe, warum der aktive Pädophile ein Kind missbraucht hat und dieser trotzdem dafür bestraft gehört. Hättet ihr also schonmal gewisse Dinge gemeinsam. :top2:
 
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Ich bin auch der Auffassung, dass es diese Akzeptanz [von Pädophilie Anm.] nie geben wird, weil a) weite Teile der Bevölkerung nie das Level an (menschlicher) Bildung erfahren werden um damit umgehen zu können
was für ein satz. mag schon sein, dass ich mich da emotional verrenne ... aber ernsthaft: der satz in genau der überheblichen formulierung soll also akzeptanz schaffen? :rofl2:

Also, gehen wir mal davon aus, eines schönen, corona-freien Abends sitzt du mit deinem besten Kumpel (dem irgendwie-nicht-so-abartigen Münchner von mir aus) in einer Bar. Spulen wir zehn Jahre voraus, in denen ihr bestens an eurer Freundschaft gearbeitet habt und ihr meint, euch alles sagen zu können. Nach dem drölften Bier nimmt er allen Mut zusammen und offenbart dir, dass er jetzt seit zwanzig Jahren eine latente Pädophilie verspürt, sie aber mit aller Kraft unterdrückt, weil er eben keinem Kind wirklich was zuleide tun möchte. Jetzt weiß der Kerl leider aber nicht mehr wohin, er hat das Gefühl, ihm geht die Kraft nach so langer Zeit aus und er muss sich einfach irgendwem anvertrauen und will Hilfe, damit er nicht irgendwann doch am Spielplatz vorbeistreift und was tut, von dem er ganz genau weiß, dass es sehr, sehr dumm ist.

Da stehst du auf, sagst "lol, nope" und lässt ihn mit seinem Problem allein?
das beispiel ist halt grütze. das ist wie alkoholismus: bis zu einem gewissen grad kannst du hilfestellung leisten, aber es ist halt eben erst mal dein eigenes, fuckin' problem, das du tragen musst. daran ist nicht die gesellschaft schuld, nicht die umstände, wenn du säufst und dir dein leben um die ohren fliegt, dann fick nochmal, hör auf zu heulen, arbeite an dir. oder depressionen: zum fick nochmal, dann nimm eben die tabletten, aber hör auf, dich in dieser empfindsamen unique-snowflake rolle zu gefallen und akzeptier, dass es biochemische ursachen hat. ist es unfair? scheiße, ja. tut mir leid. du willst kinder bumsen und dafür gesellschaftlicher akzeptanz? fick dich, friss die scheiss tabletten, reiss dich zusammen, das leben ist eben manchmal scheiße, andere verrecken mit 21 an krebs oder sitzen im rollstuhl. lass die jammerei das du zu fett, dumm oder andersartig bist. schieb die schuld nicht ständig auf andere. und es ist verfickt nochmal egal, ob die leute dich mögen oder nicht. das bedeutet einen scheissdreck.
 

GeckoVOD

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Ja eben, das ist doch genau was ich meine. Wieso meinst du dann, dass es Blödsinn wäre? Ich bin natürlich kein Pädophilieexperte, aber ich vermute mal, dass sich Pädophilie so wie alle anderen Sexualitäten in der Pubertät entwickelt. Optimalerweise würde dann der junge Mensch, wenn er mit 13 oder so merkt, dass er immer noch auf jüngere Kinder steht als auf gleichaltrige, sich an seine Eltern oder eine VErtrauensperson wenden, die dann gemeinsam mit einem Therapeuten daran arbeiten, dass der Jugendliche mit der Neigung umzugehen lernt und nicht zum Täter wird.

Wenn aber Papa oder Onkel YNC am Stammtisch davon schwadronieren, wie sie die scheiss Pädos hassen und dass man die alle totschlagen sollte, wird sich das der junge Mensch vielleicht überlegen, wird dann nicht therapeutisch begleitet und wird vielleicht eben deswegen doch zum Täter. Daher meine Kausalitätsvermutung.
Glaube, bzw. hoffe ich auch. Wobei man sagen muss, dass das Verhältnis umgekehrt ist: die meisten Pädophilen begehen eben keine Straftaten und von denen, die Straftaten gegen Kinder begehen, sind viele nicht pädophil. Es ist halt leider kompliziert.
Genau deswegen ist es Blödsinn, weil es komplex ist. Du durchdenkst deinen Standpunkt halt auch gerade weit genug, damit du YNC eins reindrücken kannst.

Wenn die Familie außer YNCs fiktivem Stammtischgelaber "normal" im weitesten Sinne ist, dann wird das pädophile Kind mit seinen Neigungen still bleiben - klingt logisch. Es kriegt, im weitesten Fall, die doppelte Nachricht (immer scheiße): "Wir mögen dich, weil du bist wie du bist" und "wir verdreschen dich, weil du bist, wie du bist". Was sagt dir deine Erfahrung als Anwalt passiert dann? Wahrscheinlich wird es zum Konsumenten, da der Empathieradar aber da ist, weil es sonst eigtl. keine negativen Voraussetzungen gibt, wird's depressiv, neigt zu Suizid und hat ein Scheißleben in völliger Angst. Es ist aber sehr, sehr viel weniger wahrscheinlich ein direkter Missbrauchstäter als andere, direkt missbrauchte Kinder aus schlechten Verhältnissen. Das Fünkchen Wahrheit: Wenn so ein Kind zum Täter wird und die Schwelle überschreitet, dann wahrscheinlich mit üblen Folgen für das Opfer, weil der Täter selbst Angst hat. Wie stark da das fiktive Gelaber von YNC reinspielt ist eher sekundär, weil im Gesamtkontext überschaubar.
Ich würde mal argumentieren, dass ein YNC-fiktives-Gelaber-Kind _mit normalen Präferenzen_ eher Schaden durch das Gelaber nimmt, wenn es Opfer von Fremden wird. Denn dann hast du, je nach Alter des Kindes, das Problem, dass es eventuell den Täter schützen möchte, da YNC ja so böse reagieren könnte und den Täter dann plattmacht und so die Tat verschwiegen wird.

TL;DR: Deine Kausalkette ist halt sehr dünn und so überhaupt nicht ohne weiteres belegbar.
 

GeckoVOD

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das beispiel ist halt grütze. das ist wie alkoholismus: bis zu einem gewissen grad kannst du hilfestellung leisten, aber es ist halt eben erst mal dein eigenes, fuckin' problem, das du tragen musst.
Klingt einfach bei anderen, aber wenn dein Kind zu dir käme und dir von einer Depression, Sucht oder einer anderen anormalen Situation erzählt, dann würdest du die Attitüde wahrscheinlich schnell ablegen. Auch wenn ich bis zu einem gewissen Punkt mit dir gehe, dass man sekundäre Krankheitsgewinne nicht aus falscher Freundlichkeit maximieren sollte.
 
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was für ein satz. mag schon sein, dass ich mich da emotional verrenne ... aber ernsthaft: der satz in genau der überheblichen formulierung soll also akzeptanz schaffen? :rofl2:
Finds ja nice dass du dich angesprochen fühlst. Sorry, dass ich es nicht mit mehr PC formulieren konnte, aber das ändert nichts an der Tatsache. Große Teile der Menschen sind nicht bereit in der Pandemie eine medizinische Maske zu tragen weil jemand auf Youtube das scheiße findet, daher gehe ich davon aus, dass weite Teile der Bevölkerung nicht in der Lage sein zu werden Pädophilie und ihre Ursache zu verstehen und eine minimal-basis für sowas wie Akzeptanz oder Verstehen überhaupt gegeben ist.
Marko steht auf Kinder - Eier ab! wird meines Erachtens immer eine dominante Anhängerschaft haben.
 
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das beispiel ist halt grütze. das ist wie alkoholismus: bis zu einem gewissen grad kannst du hilfestellung leisten, aber es ist halt eben erst mal dein eigenes, fuckin' problem, das du tragen musst. daran ist nicht die gesellschaft schuld, nicht die umstände, wenn du säufst und dir dein leben um die ohren fliegt, dann fick nochmal, hör auf zu heulen, arbeite an dir. oder depressionen: zum fick nochmal, dann nimm eben die tabletten, aber hör auf, dich in dieser empfindsamen unique-snowflake rolle zu gefallen und akzeptier, dass es biochemische ursachen hat. ist es unfair? scheiße, ja. tut mir leid. du willst kinder bumsen und dafür gesellschaftlicher akzeptanz? fick dich, friss die scheiss tabletten, reiss dich zusammen, das leben ist eben manchmal scheiße, andere verrecken mit 21 an krebs oder sitzen im rollstuhl. lass die jammerei das du zu fett, dumm oder andersartig bist. schieb die schuld nicht ständig auf andere. und es ist verfickt nochmal egal, ob die leute dich mögen oder nicht. das bedeutet einen scheissdreck.
Was zum fick bin ich lesend?! Immer lustig, dass einen das Forum auch nach Jahren noch so erheitern kann.
Auf jeden Fall cool, dass YNC schön stringent dargelegt hat, warum ich gar keine Empathie mehr benötige. Was, du stirbst mit 21 an Krebs? Hör auf zu heulen, friss deine Scheiß Tabletten und reiß dich zusammen. Andere Kinder sterben bei der Geburt, wieder andere werden gar nicht erst geboren. Lass die Jammerei dass du Krebs hast.
 
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@tic0r und @Schl3mIL: ja, das ist schon so ungefähr, was ich gesagt habe :rofl2:
Klingt einfach bei anderen, aber wenn dein Kind zu dir käme und dir von einer Depression, Sucht oder einer anderen anormalen Situation erzählt, dann würdest du die Attitüde wahrscheinlich schnell ablegen. Auch wenn ich bis zu einem gewissen Punkt mit dir gehe, dass man sekundäre Krankheitsgewinne nicht aus falscher Freundlichkeit maximieren sollte.
ich verstehe ja die argumentation, und vielleicht ist meine sicht hier eingefärbt, weil ich im familienkreis tatsächlich einen alkoholismusfall habe, der durch alle hilfestellungen durchfällt, woran immer wieder die anderen schuld sind. ich finde die argumentation ermüdend und nervig. aber zu deinem konkreten beispiel: klar ist die betroffenheit beim eigenen kind anders, mir wärs wirklich wumps, wenn einer meiner söhne homosexuell ist oder priester werden will (in doppelter kombination hätte ich allerdings schon fragen), gute güte, nicht mal wenn er berufspolitiker bei den linken werden wollte, die sollen machen, was sie wollen, ich unterstützte so gut ich kann, trag sie jetzt aber auch nicht bis an ziel: der große ist jetzt 11, wenn er rat will, bekommt er ihn, wenn er hilfe braucht: sofort. aber ich springe ihm nicht immer bei, wenn er konflikte austrägt oder bockmist baut. ich versuche das halt positiv vorzuleben, dinge regeln, nicht gleich aufgeben wenns schwierig wird, auch mal frust ertragen. das gehört zum größer werden dazu, mit freiheiten kommen verpflichtungen. natürlich bist du als elternteil immer da, um im fall der fälle, wenn etwas droht wirklich katastrophal zu werden, abzufangen und die schlimmsten auswüchse abzufedern. aber je älter sie werden, je mehr abstand.

aber je größer und älter sie werden, je weniger einfluss hast du: depressionen ist natürlich scheisse, wenn er irgendwann mal volljährig ist und sie hat und der meinung ist, das er dadurch halt empfindsamer und künstlerischer ist und meine meinung dazu nicht hören will, dann werde ich sie ihm nicht aufdrücken. da hätte ich jetzt irgendwie das vertrauen, dass er schon damit klar kommt und falls nicht, ein gespräch sucht oder sich ein gespräch irgendwie ergibt, wo man den raum dafür gibt, dass man es ansprechen kann. "so siehts aus, was soll ich machen" so war meine jugend auch. meine eltern haben mir maximal freiheit gegeben, hier und da eine weiche gestellt, aber im prinzip mir meinen kopf gelassen, was dafür sorgt, dass ich auch heute noch als 40 jähriger meinen vater mal um rat frag, oder wie er es sieht. das würde ich mir auch wünschen.
 
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GeckoVOD

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ich verstehe ja die argumentation, und vielleicht ist meine sicht hier eingefärbt, weil ich im familienkreis tatsächlich einen alkoholismusfall habe[...] aber im prinzip mir meinen kopf gelassen, was dafür sorgt, dass ich auch heute noch als 40 jähriger meinen vater mal um rat frag, oder wie er es sieht. das würde ich mir auch wünschen.

Schon verständlich. Ich kenne auch ähnliche Fälle mit Depression und Sucht, zwischen nutzlosen Mitleid und helfendem Mitgefühl gibt's große Unterschiede. Und ja, auch sekundärer Krankheitsgewinn durch falsch platziertes Mitleid ist nicht das, was in solchen Situationen hilft, sondern alles verschlimmert. Das ist alles richtig.
Dennoch würdest du dich, wenn es denn zum Fall käme, wohl auch (hoffentlich) selbst bei professionellen Stellen informieren, wie du in der Situation reale Hilfestellungen bieten kannst. Aus der Ecke verstehst du vielleicht tic0r und co: Man kann durch Unwissen viel verbocken.

okay: dann extra für dich, falls mein kind an krebs sterben würde, wäre das letzte, was ich wollte, irgendwelche geistig behinderten beileidsbekundungen, am besten doch per facebook, wo dann alle ihre tolle profilbilder nach favour-of-the-month einfärben.
Vllt. verstehst du aus der Perspektive, warum die Eltern, die du vorhin zitiert hast, sich keine mediale Politisierung des Vorfalls wünschen. Auch wenn mir nicht recht klar ist, welchen Fall du meinst.
 

Shihatsu

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Ich will hier keine stumpfen Beleiduigungen sehen, humkay? Respekt, meine Herren, Respekt. Könnt ihr den nicht zeigen, verkneift euch den Post. Danke!
 
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Vllt. verstehst du aus der Perspektive, warum die Eltern, die du vorhin zitiert hast, sich keine mediale Politisierung des Vorfalls wünschen. Auch wenn mir nicht recht klar ist, welchen Fall du meinst.
fällt mir in dem kontext wirklich schwer. ist dann aber etwas für einen anderen thread und ja, jeder hat sicher eine andere art der trauerbewältigung. aber ich hatte schon kotze im mund, tochter tot, preis dafür entgegen nehmen und tapfer lächeln.

Dennoch würdest du dich, wenn es denn zum Fall käme, wohl auch (hoffentlich) selbst bei professionellen Stellen informieren, wie du in der Situation reale Hilfestellungen bieten kannst. Aus der Ecke verstehst du vielleicht tic0r und co: Man kann durch Unwissen viel verbocken.
fällt mir immer noch schwer, ernsthaft. das ist hier im thread ja in der tat ein problem, sobald man artikuliert, dass man innere abscheu davor hat, ist man min. bildungsfern, schlägt pädos in seiner freizeit tot und findet an krebs sterbende kinder toll. das ist die angesprochene verlogenheit, anstatt zugegeben, dass das völlig normal ist bestimmte personen nicht zu mögen (egal ob rednecks, trumpwähler oder russen, welche die krim besetzen) und diskussionen erst an der stelle anfangen könnte, kommen wir schon gar nicht mehr an den punkt. das der ausgangpunkt/die position entkräftet oder bekräftigt werden kann ist erst mal scheiss egal, man behauptet seine position, in dem man die üblichen floskeln raushaut und mit favor-of-the-month diskreditiert. wurde hier ja auch gemacht, war dann instant der masken ablehnende queerdenker, thanks for having me.
 
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fällt mir immer noch schwer, ernsthaft. das ist hier im thread ja in der tat ein problem, sobald man artikuliert, dass man innere abscheu davor hat, ist man min. bildungsfern, schlägt pädos in seiner freizeit tot und findet an krebs sterbende kinder toll. das ist die angesprochene verlogenheit, anstatt zugegeben, dass das völlig normal ist bestimmte personen nicht zu mögen (egal ob rednecks, trumpwähler oder russen, welche die krim besetzen) und diskussionen erst an der stelle anfangen könnte, kommen wir schon gar nicht mehr an den punkt. das der ausgangpunkt/die position entkräftet oder bekräftigt werden kann ist erst mal scheiss egal, man behauptet seine position, in dem man die üblichen floskeln raushaut und mit favor-of-the-month diskreditiert. wurde hier ja auch gemacht, war dann instant der masken ablehnende queerdenker, thanks for having me.
Ich hab nicht gesagt, dass du an Krebs sterbende Kinder toll findest, ich hab nur einfach deinen kleinen Absatz weitergeführt. Warum sollte ich Mitleid mit Krebskindern haben nach deiner Einstellung? Können die Gesellschaft oder die Umstände ja nix für, Leben ist halt ungerecht. Irgendwie fehlt es dir echt an Abstraktionsvermögen.
Und ansonsten ziehst du jetzt wieder genau die gleiche Nummer ab wie damals, bevor du beleidigt aus dem Forum verschwunden bist: Du kommt in einen Thread gesteppt und vertrittst eine Meinung, die hier mehrheitlich befremdlich aufgenommen wird und auf Ablehnung stößt. Wenn man das dann kommuniziert, in derber Sprache, das gebe ich zu aber damit fängst du an, dann bist du beleidigt. Wenn dich das ganze Snowflake-Gehabe so stört dann fang doch bei dir selber an, zucke mit den Achseln und lass es gut sein.

Du wirst hier trotzdem (vermutlich) keinen anderen finden, der es völlig normal findet, Menschen_gruppen_ für _angeborene_ Eigenschaften nicht zu mögen. Wenn hier jemand reinkommt und alle Russen per se scheiße findet, dann wird der genauso als dumm abgestempelt. Lustig ist, dass du es immer noch als ganz normal empfindest. Ich sage es gern nochmal ganz deutlich: Das ist es nicht, du bist da nicht normal. Das kannst du dir jetzt einfach mit "Verlogenheit" des Gegenübers schönreden wenn du magst, ist mir ja auch herzlich egal.
Wenn du den Unterschied zwischen "Trumpwähler doof finden" und "Russen doof finden" nicht verstehst, dann empfinde ich einen Seitenhieb auf deinen Intellekt jetzt wirklich nicht als übertrieben.
 
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Ja sorry diggi, du steppst hier rein und lehnst Menschen aufgrund einer angeborenen Tatsache kategorisch ab - nein halt, du hasst sie sogar.
Was wenn nicht dumm ist das bitte?
Jup, kann ich nicht leugnen. Beim Gedanken von Kindesmissbrauch krieg ich das kotzen. Ändert sich auch nicht, wenn ich da alleine mit meiner Meinung hier im Forum bin.
 
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Vielleicht ist das ja die Krux: Versuch mal nicht ständig an Kinder zu denken, die missbraucht werden. Hilft dabei in Gesprächen nen ruhigen Puls zu behalten, in denen es gerade nicht darum geht. :top2:
Oder fühl dich halt weiter wie der lone wolf, der als einziger (sexuelle) Gewalt gegen Kinder ablehnt. Ich glaub es gibt wenig Themen, bei denen du einen breiteren gesellschaftlichen Konsens finden wirst. Naja, ich geh dann mal zurück in meine Fritzl-Folterkammer.
 

Benrath

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Jup, kann ich nicht leugnen. Beim Gedanken von Kindesmissbrauch krieg ich das kotzen. Ändert sich auch nicht, wenn ich da alleine mit meiner Meinung hier im Forum bin.

Da liegt doch schon dein Fehler. Keiner sieht das anders.
Trotzdem Pädophilie != Kindesmissbrauch. Weder ist das eine notwendige noch hinreichende Bedingung dafür. Je nachdem stimmt es wahrscheinlich, dass viele Fälle von Kindesmissbrauch eher mit anderen Motiven erklärt werden können, siehe Heators Post.

Was man dir nun seit drölf Posts versucht zu erklären ist, dass es pädophile Menschen gibt, die nichts für ihre Neigung gönnen, diese im Griff haben und für keinen Kindesmissbrauch verantwortlich sind. Was hast du gegen solche Menschen?

Daher war Zoixs Beispiel gar nicht so schlecht und du bist der Antwort mit deinem Alkoholmissbrauchsbeispiel einfach nur ausgewichen.
 
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Jup, kann ich nicht leugnen. Beim Gedanken von Kindesmissbrauch krieg ich das kotzen. Ändert sich auch nicht, wenn ich da alleine mit meiner Meinung hier im Forum bin.

Da liegt doch schon dein Fehler. Keiner sieht das anders.
Trotzdem Pädophilie != Kindesmissbrauch. Weder ist das eine notwendige noch hinreichende Bedingung dafür. Je nachdem stimmt es wahrscheinlich, dass viele Fälle von Kindesmissbrauch eher mit anderen Motiven erklärt werden können, siehe Heators Post.

Was man dir nun seit drölf Posts versucht zu erklären ist, dass es pädophile Menschen gibt, die nichts für ihre Neigung gönnen, diese im Griff haben und für keinen Kindesmissbrauch verantwortlich sind. Was hast du gegen solche Menschen?

Daher war Zoixs Beispiel gar nicht so schlecht und du bist der Antwort mit deinem Alkoholmissbrauchsbeispiel einfach nur ausgewichen.
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GeckoVOD

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Jup, kann ich nicht leugnen. Beim Gedanken von Kindesmissbrauch krieg ich das kotzen. Ändert sich auch nicht, wenn ich da alleine mit meiner Meinung hier im Forum bin.
So wie jeder andere hier. Versuch halt mal das Pferd von hinten aufzuzäumen: Sieh nicht Akzeptanz des Täters, denn um die geht's hier nicht. Sondern als Versuch die komplette Kausalkette von Auslösern der Tat bis zur Handlung verstehen zu wollen, um potenzielle Opfer zu schützen. Dafür muss man sich nicht in Täter einfühlen. Wenn das mit etwas Distanz gelingt, dann kommt man zwingend zu dem Punkt, wo klar ersichtlich ist, dass Präferenz und Missbrauch zwei völlig unterschiedliche Fakten sind, die in den seltesten Fällen koexistieren und entsprechend anders behandelt werden müssen.
 
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Mein Problem ist, wenn du nicht gerade asexuell bist, das du immer in irgend einer Art in Versuchung bist deinen Neigungen nachzugehen und eine gewisse Übergriefigkeit tendenziell vorhanden ist, und sei es nur durch Konsum entsprechender Bilder/Videos, die dafür sorgen, daß es einen Markt dafür gibt und zum anderen, das passiver Konsum irgendwann nicht ausreicht. Sorry, ich kann da nicht über meinen Schatten springen und finde den ganzen Kontext inkl. den Personen maximal zum reiern und der Versuch das irgendwie zu legitimieren oder zu marginalisieren (passiert schon nix) verstörend.
 

GeckoVOD

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Mein Problem ist, wenn du nicht gerade asexuell bist, das du immer in irgend einer Art in Versuchung bist deinen Neigungen nachzugehen und eine gewisse Übergriefigkeit tendenziell vorhanden ist, und sei es nur durch Konsum entsprechender Bilder/Videos, die dafür sorgen, daß es einen Markt dafür gibt und zum anderen, das passiver Konsum irgendwann nicht ausreicht. Sorry, ich kann da nicht über meinen Schatten springen und finde den ganzen Kontext inkl. den Personen maximal zum reiern und der Versuch das irgendwie zu legitimieren oder zu marginalisieren (passiert schon nix) verstörend.

Das sagt doch auch keiner?
Straftäter sollen weiterhin verfolgt werden, übergriffige Auffällige müssen in eine Zwangstherapie, da widerspricht dir doch niemand?
Es geht um solche, die Neigung feststellen und nicht wissen wo Hilfe zu bekommen ist. Dafür braucht es Anlaufstellen, der Schritt freiwillig frühzeitig was dagegen zu machen "sollte" respektiert und gefördert werden, damit es überhaupt nicht zu Straftaten kommt. Um deine Analogien zu bemühen: Das zu verweigern wäre in etwa so einem Depressiven seine Pillen wegzunehmen. Weil, das hat er sich ja so ausgesucht.
 
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Ich hab nie behauptet, daß man ihnen Hilfe verweigern soll. Aber alleine der Gedanke mit so einer Person in einem Raum zu sitzen, während sie mir erzählt, daß sie von Kinder und Babys sexuell erregt ist und mir dann noch seine Phantasien dazu erzählt, das ist so derart außerhalb aller vorstellbaren Grenzen, das ich bereits beim Gedanken ne Mischung aus Wut und Übelkeit empfinde. Ich bin offenkundig die falsche Anlaufstelle für Hilfe.
 

GeckoVOD

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Verlangt ja auch keiner und ist zudem ein höchst unrealistisches Szenario. Wieder viel Emotion für Nichts, danke Comm.
 
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Ich hab nie behauptet, daß man ihnen Hilfe verweigern soll. Aber alleine der Gedanke mit so einer Person in einem Raum zu sitzen, während sie mir erzählt, daß sie von Kinder und Babys sexuell erregt ist und mir dann noch seine Phantasien dazu erzählt, das ist so derart außerhalb aller vorstellbaren Grenzen, das ich bereits beim Gedanken ne Mischung aus Wut und Übelkeit empfinde. Ich bin offenkundig die falsche Anlaufstelle für Hilfe.
verlangt auch niemand von dir, die einzigen, die das können sollten/müssten wären die behandelnden personen. was man aber schon verlangen könnte, ist, nicht vollkommen voreingenommen gegenüber anderen menschen zu sein, nur weil dir genau ein (nicht selbst gewähltes) attribut an ihnen nicht passt (nase, hautfarbe, sexuelle orientierung etc.)
 
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Ist im Falle von Pädophilie für mich nicht möglich, müsst ihr mit dealen.
 

Gustavo

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Ludwigshafen/Offenbach/Pirmasens, wenn Leute es hinkriegen könnten, das Wohl ihrer eigenen Kinder im Zweifelsfall das Wohl aller anderen auch mal unterzuordnen.

Ernsthaft jetzt: Pädophile sind auch die Kinder von irgendwem. Dass das arme Schweine sind, die für ihre Neigungen nichts können, war manchen Leuten schon vor 100 Jahren klar. Bist du wirklich zu fantasielos dir vorzustellen was wäre, wenn deine sexuellen Vorlieben gesellschaftlich so quittiert würden wie du es hier machst? Ist ja schön und gut dass du einsiehst dass Homosexualität zwischen zwei einwilligenden Erwachsenen passiert, aber das hat Menschen jahrhundertelang nicht daran gehindert, das zu ächten und hart zu bestrafen? Ist da der gedankliche Sprung so schwer dir vorzustellen, wie es wäre wenn das auf Heterosexuelle auch zutrifft?
 
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Ist im Falle von Pädophilie für mich nicht möglich, müsst ihr mit dealen.
Dann musst du halt auch damit dealen, dass man dich für intellektuell begrenzt hält. Musste morph mit seinem "so einfach ist das" ja auch aushalten. Ein Anrecht auf Ansehen hat hier niemand.
Btw. gibt es für Pädophile durch diese ganze weirde Hentai-"Erwachsene die aussehen wie 12"-Kram genügend Wichsmaterial, welches keinerlei Leid ausgelöst hat (außer vielleicht man hat Mitleid mit den Erwachsenen, die sowas zeichnen müssen(?)). Deine Behauptung, dass mit dieser Neigung also automatisch jemand anderes zu Schaden kommen _muss_, stimmt einfach nicht.
 
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Dann musst du halt auch damit dealen, dass man dich für intellektuell begrenzt hält
hab ich keinen schmerz mit, ich formuliere das nicht anders nur um applaus und schulterklopfer zu bekommen. hab das ausgiebig dargelegt, wenn das trotz deiner intellektuellen und empathischen kompetenz nur auf "rassist!" hinaus läuft, dann wirf weiter mit deinen etiketten um dich. ernst nehmen kann ich das nicht.
 
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hab ich keinen schmerz mit, ich formuliere das nicht anders nur um applaus und schulterklopfer zu bekommen. hab das ausgiebig dargelegt, wenn das trotz deiner intellektuellen und empathischen kompetenz nur auf "rassist!" hinaus läuft, dann wirf weiter mit deinen etiketten um dich. ernst nehmen kann ich das nicht.

Naja bei aller Liebe, du hast nichts überzeugendes dargelegt, sondern dich nur immer weiter reingeritten. Es ist und bleibt ne dumme Position, aber manchmal sind wir aus emotionalen Gründen eben nicht fähig zu rationalen Positionen. Das ist bei jedem in nem anderen Feld so, bei dir offensichtlich bei Kindern, bei mir wirds da auch was geben, während mir Kinder ziemlich am Arsch vorbei gehen (also nicht im Speziellen, ich halte sie nur für nicht mehr oder minder wichtig als alle anderen Menschen und verstehe daher das Gewese um Kinder bzw. irgendwelche Straftaten mit Kindern nicht. Ob eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt wird, ist für mich exakt gleich schlimm). Nur - man sollte so selbstreflektiert sein zu sehen, dass die eigene Position unlogisch ist und nicht versuchen so zu tun, als ob man das plausibel erklärt hätte.

Wie du es also dreht und wendest, Menschen wegen Eigenschaften zu hassen, für die sie nichts können, ist ein ziemlich beschissener Charakterzug.
 
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