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Wieso?
Wie darf ich mir den Rekrutierungsprozess eigentlich vorstellen, ich denk mir "hachja könnte ja eigentlich in den Krieg ziehen", google ein wenig nach Kontakten die mir dann sagen wann/wo/wie und ich kann dann meinen Pauschalkrieg in Anspruch nehmen? 8[
Wie aktiv wird da um Leute geworben und wie kompliziert ist es dann, tatsächlich Kontakt mit entsprechenden Gruppen aufzunehmen?
Und nein ich möchte das nicht in Anspruch nehmen![]()
ist doch easy. da sind junge versager, mit haufenweise testosteron. bestätigung kriegen sie hier nicht, denn das was sie können ist in dieser gesellschaft nicht nachgefragt und das was nachgefragt ist wollen sie nicht.
never go full retard.Ist schon echt erbärmlich unreflektierte und undifferenzierte Scheiße, die Du da kotest. Die wollen halt ihren eigenen Staat. Im Prinzip sollte man Leuten wie Dir ins Gesicht schreien: "Was zum Teufel geht Dich das dann!? Du lebst tausende Km weit weg, hast keinen Plan wie das Leben da läuft und laberst nur agressiv rhetorische Scheiße.
Kain ist natürlich zu weit gegangen aber er hat vollkommen Recht das hier als substanzlosen Quatsch zu entlarven. Soweit ich weiß ist bekannt, dass gerade angeworbene Radikale wie hier in Deutschland keineswegs zwangläufig zu den untersten Schichten gehören. Das ganze auf ein Armuts/Intelligenzproblem zu schieben wird der Situation vorne und hinten nicht gerecht.natürlich wollen sie, ist doch quatsch. natürlich würden sie sofort mit einem erfolgreichen anwalt, arzt, ingenieur, architekten oder sonst einem erfolgreichen mitglied dieser gesellschaft tauschen..
Die wahren Ursachen würden mich in der Tat aber auch mal interessieren.
Kain ist natürlich zu weit gegangen aber er hat vollkommen Recht das hier als substanzlosen Quatsch zu entlarven. Soweit ich weiß ist bekannt, dass gerade angeworbene Radikale wie hier in Deutschland keineswegs zwangläufig zu den untersten Schichten gehören. Das ganze auf ein Armuts/Intelligenzproblem zu schieben wird der Situation vorne und hinten nicht gerecht.
Die wahren Ursachen würden mich in der Tat aber auch mal interessieren.
Ein Land wo nur so coole Typen wie ich wären, wäre aber ruck zuck reich, sicher und schön und dann würden wieder die ganzen anderen Typen angeschissen kommen![]()
Saudi-Arabien postiert 30.000 Mann an der irakischen Grenze
Erstmal nur zur Grenzsicherung, mal sehen was kommt. Ich hol schon mal das Popcorn.
Saudi-Arabien postiert 30.000 Mann an der irakischen Grenze
Erstmal nur zur Grenzsicherung, mal sehen was kommt. Ich hol schon mal das Popcorn.
Die Kopftuchomi hat mich teils arg genervt. Hat mir zuviel Werbung in eigener Sache gemacht, auch wenn vieles von dem was sie gebrabbelt hat richtig war.
Saudi-Arabien postiert 30.000 Mann an der irakischen Grenze
Erstmal nur zur Grenzsicherung, mal sehen was kommt. Ich hol schon mal das Popcorn.
Wie darf ich mir den Rekrutierungsprozess eigentlich vorstellen, ich denk mir "hachja könnte ja eigentlich in den Krieg ziehen", google ein wenig nach Kontakten die mir dann sagen wann/wo/wie und ich kann dann meinen Pauschalkrieg in Anspruch nehmen? 8[
Wie aktiv wird da um Leute geworben und wie kompliziert ist es dann, tatsächlich Kontakt mit entsprechenden Gruppen aufzunehmen?
Und nein ich möchte das nicht in Anspruch nehmen![]()
Ist das rassistisch, wenn man da einen Rekrutierer vermutet?
Die Welt: "Boko Haram" kann als "Westliche Bildung ist Sünde" übersetzt werden. Wo begann diese Ideologie?
Michael Obert: In den Siebzigerjahren gingen Wanderprediger der Izala-Sekte über die Dörfer und propagierten eine gewaltfreie muslimische Ideologie. Mitte der Neunziger hatte sich ein Führer herauskristallisiert, Mohamed Yusuf. Er hatte in Saudi-Arabien Islamwissenschaft studiert, brachte allerdings erstmals eine politische Dimension in seine Predigten: Der christliche Süden, beklagte er, erwirtschafte Ölreichtümer, und der muslimische Norden bekomme nichts ab. Im Norden leben drei Viertel der Menschen unter der absoluten Armutsgrenze. Über dieses Anprangern unbestreitbarer sozialer Ungerechtigkeit, nicht wegen der Religion, hat Yusuf schnell Anhänger gewonnen. Seine Predigten richteten sich zunächst nicht gegen den Westen, sondern gegen die Klientelwirtschaft in Nigeria.
Die Welt: Geht es Boko Haram primär um Islamisierung oder um soziale Gerechtigkeit?
Michael Obert: Da sehe ich einen klaren zeitlichen Schnitt. Vor zehn Jahren begann die Regierung, Boko Haram als Bedrohung wahrzunehmen, schickte Truppen, erschoss wahllos Menschen. Boko Haram schlug zurück, überfiel Polizeistationen. Yusuf, der in Nord-Nigeria einen Status wie Jesus Christus hat, wurde 2009 von Sicherheitskräften vor laufenden Handy-Kameras erschossen, ohne Verhandlung, ohne Urteil. Sein Nachfolger Abu-Bakr Shekau hat die Sekte radikalisiert und Verbindungen mit Al-Qaida-Ablegern hergestellt. Es geht immer weniger um religiöse Werte, immer mehr um die Instrumentalisierung von Religion für politische Ziele. Es geht um den Sturz der Regierung, nicht nur den der nigerianischen, sondern auch den vieler anderer Regierungen in Westafrika. Die drei großen Terrororganisationen heißen Al-Shabaab in Somalia, Al-Qaida im islamischen Maghreb und Boko Haram in der Mitte. Es gibt einen kompletten Gürtel, der sich von West- nach Ostafrika zieht und jeglicher Kontrolle entgleitet.
Das hieße aber auch, dass gerade jüngere Menschen nicht in erster Linie aus religiöser Überzeugung überhaupt erst zu Salafisten werden.
Said: Die Attraktivität liegt sicher nicht immer ausschließlich in religiösen Motiven begründet, das stimmt. Die Suche nach der eigenen Identität, der Wille zur Abgrenzung, auch von den traditionellen muslimischen Eltern, können weitere oder sogar wichtigere Faktoren sein.
Fouad: Die grundsätzliche Attraktivität liegt in der Aufnahme in eine „elitäre“ Gemeinschaft, egal aus welchem sozialen Hintergrund der Einzelne stammt.
Der Salafismus als Jugendbewegung, das ist doch eine Verharmlosung, angesichts deutscher Freiwilliger in Syrien und Irak!
Said: Man verharmlost kein Phänomen, nur weil man versucht, es zu verstehen. Aber das muss man, wenn man dem Salafismus entgegen treten will. In anderen extremen Gruppierungen ist es nicht anders. Nehmen sie sich den Rechtsextremismus in Ostdeutschland, dort geht rechte Jugendkultur über in feste nationalsozialistische Strukturen. Die Jugendlichen, die dort Anschluss suchen, haben oft auch ein Bedürfnis nach Freundschaft und Kameradschaft. Und die Rechtsextremen schaffen gezielt Angebote, um solche Jugendliche anzuziehen. Das festzustellen hieße aber nicht, dass man den Rechtsextremismus verharmlosen würde. Im Salafismus ist es ähnlich. Dessen Angebote, wie die Jugendsozialarbeit oder Fußballturniere, muss man kennen, um dem Phänomen den Nährboden zu entziehen.