• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dürfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts führt. Grußworte.

Flüchtlingsströme Richtung Europa

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mitglied seit
03.08.2010
Beiträge
938
Reaktionen
0
eure ganze diskussion ist völlig unnötig.

für das gelingen von integration ist nur leistung und druck erforderlich. das fängt bei einfachem gehorsam und respekt gegenüber behörden gesetzen und regeln an und hört bei fleiß disziplin und dem unbedingtem willen ein besseres leben erreichen zu wollen auf.

ich möchte nochmal ganz klar sagen ich bin für integration, ABER

1. keinen ausweis pass oder papier dass er belegen kann wer er sie es ist , ist an der grenze schluss.
2. wer straffällig wird , egal ob taschendiebstahl ,raub,mord,vergewaltigung,nötigung,schwarzfahren was auch immer - ist nicht integrationsfähig und wird umgehend ausser landes geschafft.
3.auch wenn ich mir bewusst bin dass es nicht genug deutschkurse etc gibt ist es nicht die alleine pflicht des staates die heerscharen junger männer die den ganzen tag vor ihren unterkünften mit handy und kippe rumlungern zu integrieren , sondern es ist die pflicht derjenigen die hier hergekommen sind um zu bleiben selbsständig mitzuwirken an sprache beruf etc. , ein handy bedienen und geld ausgeben können sie scheinbar ja ...aber nicht für bücher, zumindest habe ich nochnie einen zugezogenen mit deutschbuch in der hand gesehen.
4. wer einen termin beim amt(egal welches) bei einem arzt,schule,o.ä. versäumt wird 1mal darauf hinngewiesen dass termine in unserer kultur "verbindlich" sind und nach dem zweiten versäumnis ebenfalls des landes verwiesen.
5. ihre religion(egal welche) dürfen sie leben und behalten aber für sich in ihren vier wänden! in der realen welt hier draussen leben sie in einer kapitalistischen marktwirtschaft und diese nimmt leider keine rücksicht auf gebetszeiten oder essensverweigerungen.

(im übrigen ist keiner meiner 5 hauptpunkte wie ebend angemerkt rassistisch,menschenrechtsverlzend,verletzt nicht die genfer konvetion und ist in keinster weise auf nur eine volksgruppe/ideologie bezogen)

zum thema korrelierender faktoren.

in nah ost/nord afrika gehört es seit sicherlich gut 30 (oder auch paar 100 laut wiki)jahren dass regelmässige religiöse/menschenrechtsverletzende konflikte mit militärischer art gelöst werden,dies hat ja den einen oder anderen mehr oder minder grossen krieg zur folge - dieses wirkt sich natürlich und selbstverständlich auf die erziehung,das soziale verständniss-verhalten und das gesamte umfeld im gebiet aus , dass durch diesen andauernden zustand in kombination mit weltlich hemmender religion der dortige soziale fortschritt(mal wirtschaftlich abgesehen) nicht eins zu eins zu unserem passt ist klar und selbstverständlich.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829

Fass dich kürzer. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mein Weltbild nicht hinterfragen möchte. ich hab einfach keine Lust Post von mehr als 2-3 Absätzen zu lesen. Wenn dus mir nicht schaffst innerhalb von 2-3 Absätzen, was mitzuteilen schaffst du es auch nicht in drölf. Daher antworte ich jetzt aus Prinzip nicht. Das kannst du als behindert ansehen, oder als Sieg dein Argumentationskette. Mir egal.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Ja, genau.

Man macht ein kurzes Rechtenbeispiel.
Du behauptest irgendwas falsches zum Thema Korrelation vs. Kausalität.
Und wenn man es dir dann erklärt, und dafür halt ein paar Sätze braucht, dann ist es dir zu lang.
:fein:
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Mehr Hasse bitte, besonders von Schlemil :deliver:

Spass beiseite. Ich schreibe absichtlich nie mehr als ein paar Absätze. Sehe selten den Grund wesentlich längere Posts zu verfassen? Wozu? Wenn ichs damit nicht schaffe meine Argumente zu bringen, hilft mehr Geseiere auch nicht.

@Xantos du kannst ja gerne versuchen in weniger als 200 wörter ( etwa eine halbe Seite) mir zu erklären, was ich so falsches behauptet habe. 650 Wörter und 1 1/2 Seiten fiktive Zahlenbeispiele, nein Danke
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
6.878
Reaktionen
1.173
Ort
Köln
Benrath hat doch vollkommen Recht. Hat hier keiner von euch Brudis studiert? Sich kurz und pointiert zu fassen ist ne Fähigkeit, die man sich aneignen muss wenn man Leute erreichen will, die nicht schon grundsätzlich an der eigenen Aussage/Agenda interessiert sind. Natürlich stehts Xantos frei, so lang und ausführlich zu schreiben wie er will. Dann wird das aber außer euch Flachpfeifen, die ihm sowieso schon zustimmen, keiner lesen.
Sonst kann ich mir auch nen Genderpaper durchlesen, da wird genug geseiere auf dutzend Seiten betrieben. Executive summary ftw. :deliver:
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Ja, weil die Beziehungen zwischen Einwanderung, Religion, Kriminalität, Kultur so einfach sind, dass man sie in 200 Worten wasserdicht aufschreiben kann, gell?

Und bei Vereinfachungen natürlich keiner von euch Burschen Korinthen kackt und absichtlich irgendwas falsch versteht.

Ist witzig, wie wir hier in einem Diskussionsforum sind, in dem wir alle Tausende Posts lesen und schreiben. Aber sobald einem die Argumente ausgehen, wird rumgeflamed und auf andere Meta-Ebene gewechselt.

Immerhin war mir der evasive Meta-Ebenen-Wechsel auf Postlänge neu -- man lernt nie aus. :deliver:
 
Mitglied seit
10.05.2003
Beiträge
5.282
Reaktionen
465
Hier werden ja neue Tiefstände erreicht :rofl2:

Der Post ist immer entweder zu kurz, zu lang, zu ausführlich, der Ton gefällt nicht, irgendwelche Beispielzahlen sind nicht schön genug oder sonstwas wird kritisiert. Nur eines wird um jeden Preis vermieden: Sich mal mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Ziemlich erbärmlich. Und ziemlich offensichtlich wer Recht hat und wer nur verbohrt einer Ideologie folgt.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Ja, weil die Beziehungen zwischen Einwanderung, Religion, Kriminalität, Kultur so einfach sind, dass man sie in 200 Worten wasserdicht aufschreiben kann, gell?

Und bei Vereinfachungen natürlich keiner von euch Burschen Korinthen kackt und absichtlich irgendwas falsch versteht.

Ist witzig, wie wir hier in einem Diskussionsforum sind, in dem wir alle Tausende Posts lesen und schreiben. Aber sobald einem die Argumente ausgehen, wird rumgeflamed und auf andere Meta-Ebene gewechselt.

Immerhin war mir der evasive Meta-Ebenen-Wechsel auf Postlänge neu -- man lernt nie aus. :deliver:

Geht doch ;)

ich glaub nicht, dass da 600 wörter reichen, haben sie ja auch nicht. Du vereinfachst die Sache doch in dem du einfache schwarz / weiss Erklärungen vorziehst und auf Musel Ja/nein runterbrichst. Ich weiss imho nicht mal was du mir vorwirrfst nicht verstanden zu haben. Zum Mitschreiben.

Ja ich glaube soziale Faktoren sind der grösste Erklärungsfaktor für was eigentlich? Gefährdungspotential?
Soziale Faktoren sind hoch mit Gläubigkeit / altmodischen Ehrbegriffen etc verbunden.
Sind die Musel sozial schwächer wegen Gläubigkeit oder so gläubig weil sozial schwach? ich glaub eher letzteres.

Weiter sind wir nicht gekommen.

Mein ursprünglicher Einstieg war nur meine vermutete Erklärung von Cyclonius post, dass du deine Faktoren nicht einfach so addieren kannst, was du afaik mittlerweile selbst eingestanden hast.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Du bist wirklich shizophren.

Erst ist dir der Post zu lang, jetzt zu kurz?

Natürlich gehst du überhaupt nicht im Detail darauf ein, sondern behauptest einfach pauschal, dass ich "schwarz / weiss Erklärungen vorziehen" und auf "Musel ja / nein" (was soll das überhaupt sein?) herunterbrechen würde.

Komplett gaga.
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
6.724
Reaktionen
2.498
Ich passe meine Milchmädchenrechnung mal entsprechend an:

# 30% statt 5% so indoktriniert, dass Verachtung für andere Bevölkerungsgruppen (Rassisten -> Ausländer/andere Hautfarbe; Muslime -> Frauen/Ungläubige) herauskommt
-> Finde ich nach wie vor eine gute Schätzung, schaut euch doch nur mal an, wieviele Muslime in den entspr. Staaten für Todesstrafe für Apostase sind.

# 10% statt 0,5% durch Gewalt in Familie, Gesellschaft, Krieg "verhunzt" (so wie ja auch z.B. US-Veteranen mit PTSD viel, viel öfter Suizid begehen oder selbst zum Täter werden)
-> Finde ich auch eine legitime Schätzung.

# 75% statt 15% junge Männer 15-30 Jahre
-> Das ist keine Schätzung, sondern relativ bekannte Fakten.

So, und jetzt, anstatt die Faktoren zu multiplizieren, discounten wir halt mal die Überlappung jeweils mit 50% (was ich schon viel finde).
Macht Faktor 6 mal Faktor 20 * 50% mal Faktor 6 * 50% = Faktor 180 höhere Chance, dass bei Migranten alles zusammen zutrifft.

Bei 1 Million Deutschen hast du nach obigen Schätzwerten 37,5 solche Hochrisikofälle.
Bei 1 Million Migranten dann eben 6.750!

Findest du jetzt 6.750 / Faktor 180 so viel besser, und ein Argment, diese Demographie zu uns einzuladen?
Oder ab wann genau wäre es für dich ok?
Wieviel mehr Kriminalität, Terrorgefahr und sexuelle Übergriffe möchtest du deinen Mitmenschen zumuten, um deinem moralischen Standard gerecht zu werden?


Es ist ja honorig, dass du versuchst mit Zahlen zu argumentieren, aber denk dein "Zahlenbeispiel" doch mal bis zum Ende durch: Für Deutschland hieße das, die Risikogruppe bestünde für die gesamte autochthone Bevölkerung zu jedem diskreten Zeitpunkt aus ca. 2500 Männern. Die Zahl der Insassen deutscher JVA mit deutscher Staatsangehörigkeit ist 17x so hoch, d.h. selbst bei 100% Abdeckung aus der Hochrisikogruppe zu jedem diskreten Zeitpunkt gibt es mindestens 15 weitere, die nicht zu dieser Gruppe gehören (wobei viele zu mindestens einer der drei Gruppen gehören dürften). Entweder du gehst von enormen Multiplikatoreneffekte auf die Kriminalitätshäufigkeit aus, wenn zwei oder mehr der Faktoren zusammentreffen, oder alleine die 428k Syrer die 2015 nach Deutschland gekommen sind dürften die Zahl der ausländischen Insassen in deutschen Gefängnissen (etwas unter 20000 bei über 8 Millionen Ausländern, darunter einer unklarer Zahl Muslime) mindestens verdoppeln.

Versteh mich nicht falsch: Ich glaube nicht grundsätzlich, dass du Unrecht hast, dass Migranten ein erhöhtes Risiko haben, kriminell zu sein. Ich gebe bloß zu bedenken dass bei einem aktuell dreimal so hohen Anteil von Ausländern an Insassen entweder der Faktor 180 absurd oder die Eingrenzung der Risikogruppe weitestgehend wertlos sein müssen, wenn es keine guten Gründe für extrem hohe Multiplikatoreffekte gibt, die ich ehrlich gesagt nicht erkennen kann. Ich würde mich an deiner Stelle mal ein bisschen näher an der Empirie halten und nachschauen, was für Häufigkeiten bei vergleichbaren Migranten gemessen wurden, als wild zu spekulieren, das wäre imho instruktiver.
 
Mitglied seit
09.07.2012
Beiträge
1.503
Reaktionen
0
Es ist schon amüsant, wie tzui offensichtlich aus einer gruppe mit fragman, ticor und benrath der einzige war, der auch nur annähernd ernsthaft auf Argumente eingegangen ist. Das ist gleichzeitig aber auch alles andere als verwunderlich, denn man sieht, dass es weiten teilen dieser Fraktion längst nicht mehr um Flüchtlinge, Deutschland oder andere Regionen der Welt geht. Die eigene Sicht der dinge gilt es bis aufs Blut zu verteidigen. Da werden schnell mal gute Umgangsformen über Bord geschmissen, wenn die Fassade bröckelt.
Und das wäre nicht einmal schlimm, denn Starlord, Gashawk usw. sind euch in dieser Hinsicht zum verwechseln ähnlich. Allerdings beanspruchen selbige keine moralische Deutungshoheit für sich.

Benrath würde ich hier sogar ausklammern, er ist nun wirklich ein Opportunist erster Ordnung, der seine Schäfchen lange im trockenen hat, und sich hier zur reinen Belustigung beteiligt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
6.878
Reaktionen
1.173
Ort
Köln
Ja, weil die Beziehungen zwischen Einwanderung, Religion, Kriminalität, Kultur so einfach sind, dass man sie in 200 Worten wasserdicht aufschreiben kann, gell?

Und bei Vereinfachungen natürlich keiner von euch Burschen Korinthen kackt und absichtlich irgendwas falsch versteht.
Wenn mans in 200 nicht schafft, schafft mans in 600 auch nicht. Die Tiefe, die du mit deiner Postlänge suggerieren möchtest, schafft man mit ner Ausarbeitung als Examensarbeit. So besteht er trotzdem aus unzulässigen Verallgemeinerungen, ist aber einfach mit so Kram wie deiner "Rechnung gefüllt". Die kannste halt einfach weglassen: win-win.
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
7.350
Reaktionen
1.567
Ihr wollt kurze Posts? Kommt sofort:
Die aktuelle Flüchtlingspolitik ist dum, weil
-sie keine Menschenleben rettet
-Europa auseinander dividiert
-Nachteile für Deutschland/die deutsche Bevölkerung hat
-es Alternative Vorgehensweisen gibt, mit denen tatsächlich den Bedürftigen geholfen werden könnte

:deliver:
 
Mitglied seit
10.08.2000
Beiträge
12.908
Reaktionen
1
Ihr seid doch wirklich verrückt. Da bringt Xantos gut ausgearbeitete Argumente und es wird geweint, dass es zu viel zu lesen sei. Ist euch wirklich nichts zu dumm?

@Benrath:
Wie gesagt, die position ist extrem naiv. Dass die Religion (bzw. im allgemeineren Sinn der Kulturkreis, dessen zentraler Bestandteil die Religion ist) zu Armut und Gewalt/Dummheit führt ist vollkommen offensichtlich. Genau erklären kann ich es dir allerdings hier leider nicht, denn das würde mehr als 200 Wörter brauchen und dann würdest du es ja sowieso nicht lesen.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Es ist ja honorig, dass du versuchst mit Zahlen zu argumentieren, aber denk dein "Zahlenbeispiel" doch mal bis zum Ende durch: Für Deutschland hieße das, die Risikogruppe bestünde für die gesamte autochthone Bevölkerung zu jedem diskreten Zeitpunkt aus ca. 2500 Männern. Die Zahl der Insassen deutscher JVA mit deutscher Staatsangehörigkeit ist 17x so hoch, d.h. selbst bei 100% Abdeckung aus der Hochrisikogruppe zu jedem diskreten Zeitpunkt gibt es mindestens 15 weitere, die nicht zu dieser Gruppe gehören (wobei viele zu mindestens einer der drei Gruppen gehören dürften).
Ich habe doch nur eine Hochrisikogruppe beschrieben.
Nie habe ich behauptet, dass NUR diese Hochrisikogruppe kriminell wird.
Das wäre doch auch absurd - es gibt soviele Beispiele für Beziehungstaten gut situierter Menschen, Kriminalität aus Raffgier von ganz normalen, liberalen Menschen etc.

Es geht darum, dass das Risiko für bestimmte Arten von Gewaltkriminalität durch bestimmte Gruppen höher ist.
Und das diese Risikogruppe prozentual bei unseren Einwanderern drastisch höher ist.
Was ein weiteres Argument ist, den Leuten lieber vor Ort zu helfen und nach möglichkeit nicht Millionen davon nach Deutschland zu lassen / zu holen.

Beispiel: US-Veteranen aus dem Irak-Krieg haben eine höhere Chance, Beziehungsmorde zu begehen.
http://strongeratthebrokenplaces.com/veterans-and-violent-crime/

Oder glaubst du ernsthaft, dass die Chance, z.B. zum Terrorist zu werden, für alle Menschen gleich ist?
Gewalt als Kind erlebt haben - egal?
Religiös indoktriniert zu werden - egal?
Sozial ausgeschlossen sein - egal?

Entweder du gehst von enormen Multiplikatoreneffekte auf die Kriminalitätshäufigkeit aus, wenn zwei oder mehr der Faktoren zusammentreffen, oder alleine die 428k Syrer die 2015 nach Deutschland gekommen sind dürften die Zahl der ausländischen Insassen in deutschen Gefängnissen (etwas unter 20000 bei über 8 Millionen Ausländern, darunter einer unklarer Zahl Muslime) mindestens verdoppeln.
Ich zitiere dazu einen bekannten:
"Stand 31.03.2016 saßen in deutschen JVA's übrigens insgesamt 64.397 Häftlinge deutschlandweit.

Laut PKS gab es alleine 2015:
-> 127.395 Fälle von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung
-> 7022 Fälle von Vergewaltigung/sexuelle Nötigung
-> 2116 Fälle Mord+Totschlag

Man sieht sehr schnell, dass nur ein Bruchteil der Täter, die Delikte wie schwere Körperverletzung begehen, tatsächlich in Haft sitzen in Deutschland."

Es wird ja außerdem nicht jeder aus der Hochrisikogruppe dramatisch kriminell.
Und auch nicht jeder davon landet im Gefängnis - schon gar nicht dauerhaft.

Dass aber viele davon im Gefängnis landen werden - leider ja.
Siehe z.B. Ausländeranteil in Gefängnissen in versch. Europäischen Ländern:
https://de.statista.com/statistik/d...l-in-gefaengnissen-in-ausgewaehlten-laendern/
Schweiz >74% - oder glaubst du, die diskriminieren krass?

Versteh mich nicht falsch: Ich glaube nicht grundsätzlich, dass du Unrecht hast, dass Migranten ein erhöhtes Risiko haben, kriminell zu sein. Ich gebe bloß zu bedenken dass bei einem aktuell dreimal so hohen Anteil von Ausländern an Insassen entweder der Faktor 180 absurd oder die Eingrenzung der Risikogruppe weitestgehend wertlos sein müssen, wenn es keine guten Gründe für extrem hohe Multiplikatoreffekte gibt, die ich ehrlich gesagt nicht erkennen kann. Ich würde mich an deiner Stelle mal ein bisschen näher an der Empirie halten und nachschauen, was für Häufigkeiten bei vergleichbaren Migranten gemessen wurden, als wild zu spekulieren, das wäre imho instruktiver.
Die Migranten in Deutschland haben doch alle die Risikofaktoren, die ich nannte, in gleichem Ausmaße?

Einer der 3 Faktoren war doch Traumatisierung durch Gewalt in der Gesellschaft, insb. Bürgerkrieg.
Das ist bei den Einwanderern aus Rumänien oder selbst Iran definitiv nicht so gegeben, wie in Syrien.

Weiterhin reden wir eben bei der Hochrisikogruppe nur von einer Art der Kriminalität, die um den -natürlich etwas erratenen- Faktor 180 wahrscheinlicher wird. Steuerhinterziehung bspw. sicher nicht. Einbrüche weniger als Rohheitsdelikte.

Gewaltausbrüche gegen Fremde ohne Bereicherungsmotivation aber z.B. schon. Dass der Axt-Terrorist im Zug aus der deutschen Bevölkerung stammt ist halt dramatisch unwahrscheinlich.


Und ja: Die 180 mögen in der Praxis übertrieben sein. Ich habe ja auch Kriminalitätstatistiken genannt. Die zeigen in die gleiche Richtung, obwohl der derzeitige Migrantenmix eben nochmal deutlich explosiver ist als vorher. Um letzeres ging es mir: Zu zeigen, dass die Mischung aus hohem Männeranteil, erzkonservativen Herkunftskulturen und Bürgerkriegstrauma bedeuten, dass unsere bereits bestehenden Probleme mit Integration und Kriminalität durch Migranten sich nochmal deutlich erhöhen werden.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Du bist wirklich shizophren.

Erst ist dir der Post zu lang, jetzt zu kurz?

Natürlich gehst du überhaupt nicht im Detail darauf ein, sondern behauptest einfach pauschal, dass ich "schwarz / weiss Erklärungen vorziehen" und auf "Musel ja / nein" (was soll das überhaupt sein?) herunterbrechen würde.

Komplett gaga.

Ich hab dir in der Hinsicht zugestimmt, dass es ein komplexe Thema ist, was wir hier nicht final lösen können. An deiner Stelle hätte ich mir daher vor allem dume Milchmädchenrechnungen gespart (wie ticor unten schon sagt), die gar nicht stimmen können.

Dein Aussage ist ja am Ende, dass in einer ausführlichen statistischen Untersuchung des Gefährdungspotentials der Indicator für Herkunft oder Religion statistisch signifikant ist. Sehr wahrscheinlich ja.

Das beantwortet aber nicht die Frage wieso das so ist. Ich hab dazu mal einen sehr interessanten Artikel im Gender Studies thread über den Gender pay gap gepostet. Da wird ausgeführt warum es behindert ist sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht. Hier könnte ich jetzt sinnlos weiter ausführen, aber wer die Argumentation bis dahin nicht versteht, versteht sie auch danach nicht....
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Ach Benrath.
Wieder ein schönes Beispiel für deinen Diskussionstil.
Das beantwortet aber nicht die Frage wieso das so ist. Ich hab dazu mal einen sehr interessanten Artikel im Gender Studies thread über den Gender pay gap gepostet. Da wird ausgeführt warum es behindert ist sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht. Hier könnte ich jetzt sinnlos weiter ausführen, aber wer die Argumentation bis dahin nicht versteht, versteht sie auch danach nicht....

• Du ignorierst jegliche Argumente, die genau auf die Frage der Kausalität eingehen. Tust aber so, als wäre meine Argumentation einfältig.

• Du erwähnst irgendeine ominöse Studie, die angeblich deinen Standpunkt stützt. Zitierst aber keine relevanten Stellen.

• Du wirfst mit Fachbegriffen um dich, um klug zu wirken.

• Wirklich argumentieren tust du aber nicht, und findest dafür eine gute Ausrede (wäre ja "sinnlos", wenn man deine bis dahin tolle(???) Argumentation nicht versteht).

Und du redest von "dumen Milchmädchenrechnungen".
Arrogant, unsympathisch, unsachlich und ausweichend.
Richtig schlecht.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Ach Benrath.
Wieder ein schönes Beispiel für deinen Diskussionstil.


• Du ignorierst jegliche Argumente, die genau auf die Frage der Kausalität eingehen. Tust aber so, als wäre meine Argumentation einfältig.

• Du erwähnst irgendeine ominöse Studie, die angeblich deinen Standpunkt stützt. Zitierst aber keine relevanten Stellen.

• Du wirfst mit Fachbegriffen um dich, um klug zu wirken.

• Wirklich argumentieren tust du aber nicht, und findest dafür eine gute Ausrede (wäre ja "sinnlos", wenn man deine bis dahin tolle(???) Argumentation nicht versteht).

Und du redest von "dumen Milchmädchenrechnungen".
Arrogant, unsympathisch, unsachlich und ausweichend.
Richtig schlecht.

Ach Xantos, jetzt bin ich dir, eventuell nur für meine Verhältnisse, schon weit entgegengekommen und habe deine Argumente aus meiner Sicht zusammengefasst, aber du gehst nicht mehr drauf ein, dann halt nicht. Welche Kausalitätsargumente hast du denn gross gebracht?

Ich hab mir sogar die Mühe gemacht den Artikel rauszusuchen. Nur selber die Brücke schlagen weg von Gender pay gap...
http://factsandotherstubbornthings.blogspot.ch/2015/02/thinking-clearly-about-gender-wage-gap.html

Lustig, dass das jetzt mit Fachbegriffen gerade für dich zu hart geworden ist. was war zu schlimm conditional mean oder covariaten? Mach das weiter mit den Bullets, das scheint deine Posts hart zu kürzen. Vielleicht hilfts es dir strukturierter zu denken ;)
 
Mitglied seit
10.08.2000
Beiträge
12.908
Reaktionen
1
Theorien sind schön und gut, aber letztendlich muss sich jede Theorie am Experiment messen. Gerade beim Gender Pay Gap haben wir eindeutlich Beobachtungen. Wir wissen, dass es in Deutschland (und insb. in einzelnen Firmen, die wir beobachten können) keine institutionelle Diskriminierung gibt - denn die könnten wir ja ganz klar beobachten, z.B. in Gesetzestexten etc., was aber nicht der Fall ist. Wenn wir dies wissen, wenn wir diese Beobachtung aus dem Experiment festgestellt haben, dann müssen wir unsere Theorie so aufstellen, dass sie zur Beobachtung passt. Alles andere wäre unwissenschaftlich.
Dann ist es auch okay, zu sagen, dass Abhängigkeiten etc. bei den Variablen noch nicht ganz verstehen und dass es da in unserem Erklärungsmodell noch gewisse Lücken gibt - aber es ist eben "nur" unser Erklärungsmodell, unser Versuch die Beobachtung zu erklären. Die Beobachtung selbst ist aber die Realität, nicht unser Modell. Und die Beobachtung ist, dass keine institutionelle Diskriminierung besteht, weshalb das Gender Pay Gap eben auch nicht auf dieser beruhen kann.

Genauso ist es bei der islamischen Kultur: Selbstverständlich kennen wir da nicht alle Gefährdungsfaktoren, aber die Beobachtung ist ganz eindeutig. Der islamische Kulturkreis ist das Problem.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Benrath,

Ich soll jetzt eine von dir verlinkte Studie lesen, während du dich weigerst, auf 600-Wort-Posts einzugehen?

Weiterhin: Du nutzt Fachbegriffe nur als Buzzwords, nicht inhaltlich.
Schau dir doch mal deinen Satz an aus obigem Post:
Da wird ausgeführt warum es behindert ist sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht.
Ohne Kontext, ohne weiteren Inhalt ist das einfach geschwurbel.
Was soll denn daran für mich "hart" sein? Es ist lediglich sinnfrei.
Daher meine Vermutung, dass du einfach klug wirken willst.

Zumal es eben gar nicht um Gender Pay Gap ging, du also nicht nur inhaltlich gar nicht auf Argumente eingehst, sondern einfach ein ganz anderes Thema mit irgendeiner Studie aufbringst.

Echt geile Nebelkerzen, die du da wirfst.
 
Mitglied seit
15.08.2000
Beiträge
10.181
Reaktionen
937
Peinliche Vorstellung von Benrath und ein Paradebeispiel dafür, wie man eine Diskussion abwürgt.
 
Mitglied seit
21.07.2003
Beiträge
7.844
Reaktionen
2
Es wird halt ausgeführt, warum es behindert ist, sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht, alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht.

Ist ziemlich wichtig für diese Diskussion.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Es wird halt ausgeführt, warum es behindert ist, sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht, alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht.

Ist ziemlich wichtig für diese Diskussion.

lol k.a. ob es ernst gemeint ist, aber ja eigentlich genau das. Studie ist um ehrlich zu sein wohl etwas übertrieben gewesen in meiner Erinneurng es ist ein Blogpost :troll:
 
Mitglied seit
09.07.2012
Beiträge
1.503
Reaktionen
0
Es ist freitag und ich hab jetzt irgendwie keinen bock mir den ganzen Artikel durchzulesen. Benrath, wenn du deine aussagen nicht kurz und knapp verständlich in wenigen sätzen darlegen kannst, befürchte ich, dass sich das hier keiner durchlesen wird. Bitte sei doch so gut und führe es ein wenig aus.

Das beantwortet aber nicht die Frage wieso das so ist. Ich hab dazu mal einen sehr interessanten Artikel im Gender Studies thread über den Gender pay gap gepostet. Da wird ausgeführt warum es behindert ist sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht.
Srsly, wie oft wurde dir eigentlich schon ins gesicht geschlagen? :rofl2:
 
Mitglied seit
15.08.2000
Beiträge
10.181
Reaktionen
937
Ich fasse nochmal kurz zusammen

Benrath ignoriert alle Argumente und Erklärungsversuche, zuletzt mit dem Argument, dass ihm Xantos' Ausführungen schlicht zu lang sind.

Jetzt hat er das Thema von der Flüchtlingsthematik irgendwie auf Gender Pay Gap gebracht und empfiehlt erstmal eine Studie zu lesen, um seine genialen Gedankengänge zu verstehen.

Einfach nur behindert.


Modmode: Back to topic, wer hier nochmal was zu Gender Pay Gap schreibt, wird gekickbant.
 
Mitglied seit
28.07.2010
Beiträge
1.889
Reaktionen
0
Mit Konsorten wie Outsider / Tzui / Benrath sollte man wirklich nicht diskutieren. Besitzen wirklich eine kindliche Diskussionskultur. Sobald mal anständige Argumente kommen wird irgendwas rausgepickt und mit dümlichen Einzeiler beantwortet.

Ich verstehe bisheute nicht, warum man nicht das ganze Geld (alleine 30 Milliarden in Deutschland pro Jahr) nimmt und in die Verbesserung von Flüchtlingslagern investiert. Das Geld ist dort doch tausendmal effektiver. Ne, Stattdessen ignoriert man einfach Gesetze damit man keine unschönen Bilder erzeugt oder als Rassist beschimpft wird.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
19.944
Reaktionen
829
Es ist freitag und ich hab jetzt irgendwie keinen bock mir den ganzen Artikel durchzulesen. Benrath, wenn du deine aussagen nicht kurz und knapp verständlich in wenigen sätzen darlegen kannst, befürchte ich, dass sich das hier keiner durchlesen wird. Bitte sei doch so gut und führe es ein wenig aus.

Srsly, wie oft wurde dir eigentlich schon ins gesicht geschlagen? :rofl2:

:klatsch: du, ist mir völlig egal, die Message des blogposts. waren 3 zeilen
Es wird halt ausgeführt, warum es behindert ist, sich die unconditional mean difference des gender pay gaps anzuschauen, es aber auch wenig sinn macht, alle Covariaten in den conditional mean difference reinzuhauen, bis der gap gegen 0 geht.

Bisherige Antworten dazu war, dass ich fancy pants Fachbegriff benutze um kluk zu wirken und der langweilige Konter mit der Postlänge. Ich sehe übrigens nicht, wie du dich inhaltlich beteiligst ausser Xantos für seine ach so tollen posts zu feiern.
 
Mitglied seit
09.07.2012
Beiträge
1.503
Reaktionen
0
Bisherige Antworten dazu war, dass ich fancy pants Fachbegriff benutze um kluk zu wirken und der langweilige Konter mit der Postlänge. Ich sehe übrigens nicht, wie du dich inhaltlich beteiligst ausser Xantos für seine ach so tollen posts zu feiern.
Macht ja offensichtlich wenig sinn sich mit dir hier inhaltlich auseinanderzusetzen. Keine Ahnung was du jetzt wieder nicht kapierst.
 

zhxb

Casino Port Zion, Community-Forum, SC2 Kontaktbörs
Mitglied seit
24.06.2005
Beiträge
2.647
Reaktionen
0
Ort
Berlin
Warnung an:

synterius - Spam
TOPKEK - Spam/Flame
Schl3mIL - Spam/Flame
Benrath - Spam
Humanyou2 - Spam/Flame
kritiker - Spam
Cosmos - Spam/Flame
Stirling - Spam
 

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
6.724
Reaktionen
2.498


Du hast mich falsch verstanden. Ich habe nichts von dem behauptet, worauf du im ersten und zweiten Zitat eingehst, noch würde ich die Behauptungen bestreiten, die du in der Antwort aufstellst. Ich wollte nur aufzeigen, dass deine Einteilung in eine Hochrisikogruppe nicht trennscharf ist, weil du nur die Wahrscheinlichkeiten zur Gruppenzugehörigkeit geschätzt hast, nicht aber die Häufigkeit, mit der die Gruppenzugehörigen tatsächlich gewaltkriminell auffallen: Technischer gesprochen wären für die Wahrscheinlichkeit, dass jemand durch Gewaltkriminalität auffällt, alle drei unabhängigen Variablen deutlich signifikant, trotzdem wäre das Pseudo-R² extrem niedrig. Mit anderen Worten: Die allermeisten Gewaltkriminellen dürften mindestens eine der drei Kategorien erfüllen (die zweite fasse ich mal etwas weiter als Gewalterfahrung, was auch bspw. Gewalt in der Familie einschließt), trotzdem sind die wenigsten derjenigen, auf die jede einzelne Kategorie zutrifft, deshalb auch gewaltkriminell. Wenn wir von additiven Effekten ausgehen, müssten die Gefängnisse voll mit Ausländern sein, wenn deine Abgrenzung trennscharf wäre und die geschätzten Faktoren auch nur annähernd stimmen. Die einzige andere Möglichkeit wäre, dass wir von krassen multiplikativen Effekten ausgehen, bei denen sich die Gefährdung erst einstellt, wenn jemand zu allen drei Gruppen gehört. Das ist aber theoretisch nicht angelegt und erscheint mir auch extrem unwahrscheinlich.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ohne das jetzt so direkt zu sagen: Ich glaube deine Einteilung in eine Hochrisikogruppe ist für die Entwicklung der Gewaltkriminalität ziemlich wertlos und eher für sowas wie Radikalisierung mit Chance zum islamistischen Terrorismus zu gebrauchen. Die Entwicklung von Gewaltkriminalität lässt sich sowieso schwer vorhersagen, aber wenn man unbedingt Risikofaktoren aufstellen wollte, dürften da die klassischen SES-Variablen sicher nicht fehlen, genau wie bspw. ein Indikator für erste bzw. zweite Generation (typischerweise treten die Probleme häufiger in der zweiten als in der ersten ein, die schon hier aufgewachsen ist) und sowas wie Herkunft/Aufenthaltungsgrund ("Nafris" bspw. sind eine ganz andere Geschichte als Syrer). Der Indikator für sowas wie "Indoktrination" dagegen müsste wohl drastisch zusammengeschrumpft und gegen andere psychologische Faktoren ausgetauscht werden, die weniger einen religiösen als einen kulturellen Hintergrund haben; das übersteigerte Überlegenheitsdenken bzgl. der eigenen Gruppe dürfte eher ein Epiphänomen sein, das mit einer generell niedrigen Hemmschwelle einhergeht. Ich glaube bspw. nicht, dass dieses Überlegenheitsdenken regelmäßig tatsächlich aus einer besonderen Gläubigkeit entsteht, sondern eher aus der Erfahrung damit, dass man (sicher nicht selten selbstverschuldet) von der Mehrheitsgesellschaft nicht den "Respekt" entgegengebracht bekommt, den man erwartet und der in der eigenen Kultur eine so große Rolle spielt. Aber wie gesagt: Sinnvoller als pure Spekulation wäre es, Matching anhand von bestimmter Risikofaktoren zu betreiben und dann zu schauen, wie das bisher in Deutschland gelaufen ist. Ich wäre überrascht, wenn man für die Gruppe der anerkannten Asylbewerber dauerhaft höhere Werte bekäme als sagen wir bei türkischen Staatsbürgern in Deutschland. Ob das in Anbetracht von 1,5 Mio. Türken in Deutschland jetzt SO dramatisch wäre, bezweifle ich ehrlich gesagt stark.
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Du hast mich falsch verstanden. Ich habe nichts von dem behauptet, worauf du im ersten und zweiten Zitat eingehst, noch würde ich die Behauptungen bestreiten, die du in der Antwort aufstellst. Ich wollte nur aufzeigen, dass deine Einteilung in eine Hochrisikogruppe nicht trennscharf ist, weil du nur die Wahrscheinlichkeiten zur Gruppenzugehörigkeit geschätzt hast, nicht aber die Häufigkeit, mit der die Gruppenzugehörigen tatsächlich gewaltkriminell auffallen: Technischer gesprochen wären für die Wahrscheinlichkeit, dass jemand durch Gewaltkriminalität auffällt, alle drei unabhängigen Variablen deutlich signifikant, trotzdem wäre das Pseudo-R² extrem niedrig. Mit anderen Worten: Die allermeisten Gewaltkriminellen dürften mindestens eine der drei Kategorien erfüllen (die zweite fasse ich mal etwas weiter als Gewalterfahrung, was auch bspw. Gewalt in der Familie einschließt), trotzdem sind die wenigsten derjenigen, auf die jede einzelne Kategorie zutrifft, deshalb auch gewaltkriminell.
Bis hierher 100% agree.

Wenn wir von additiven Effekten ausgehen, müssten die Gefängnisse voll mit Ausländern sein, wenn deine Abgrenzung trennscharf wäre und die geschätzten Faktoren auch nur annähernd stimmen.
Nein.
Denn die additiven Effekte erhöhen ja nur das Risiko.

Rechenbeispiel:
Sagen wir, jeder der Faktoren würde einzeln das Risiko um Faktor 5 erhöhen und sie wären perfekt unabhängige Variablen (was natürlich nicht stimmt).

Dann hätten wir in dieser Gruppe eine um Faktor 125 (5^3) erhöhtes Risiko.

Bleiben wir weiterhin bei den Beispielzahlen aus meiner Milchmädchenrechnung.

Also bei Deutschen 37,5 Hochrisikofälle auf 1 Mio Bürger.
Hier kommen dann 125 x 37,5 = ca. 4.700 Kriminalitätsfälle dieser Hochrisikoguys auf 1 Million Fälle der "normalen Bürger".
Sprich: Obwohl das Kriminalitätsrisiko der Triple-Risk-Gruppe deutlich erhöht ist, kommen nur 0,5% der Kriminalität von jenen.

Bei den um Faktor 180 erhöhten Aufkommen der Triple-Risk-Guys unter den neuen Migranten haben wir 6.750 Hochrisikofälle auf 1 Mio Migranten.
Diese verursachen 6.750 x 125 = ca. 840.000 Kriminalitätsfälle auf 1 Million Fälle der "normalen Migranten".

Insgesamt würde die Gruppe der Migranten dabei dann nur eine ca. 1,8x höhere Kriminalitätsrate aufweisen als die der einheimischen Deutschen. (In der Realität sind wir ja bei Ausländern vs. Deutsche eher so bei Faktor 3x oder 4x bei den meisten Arten der Kriminalität.)

Nur um es nochmal zu betonen: Die Zahlen sind rein beispielhaft.
Das Beispiel zeigt aber, dass auch die Kombination von deutlich erhöhter Wahrscheinlichkeit von Risikofaktoren und hohem Einfluss der Risikofaktoren auf die Kriminalitätswahrscheinlichkeit eines Individuums die Gesamtkriminalität der Population nicht drastisch steigt.

Denn auch trotz der deutlich höheren Risiken wird ja weder die Mehrheit der Deutschen noch die der Migranten kriminell.


Die einzige andere Möglichkeit wäre, dass wir von krassen multiplikativen Effekten ausgehen, bei denen sich die Gefährdung erst einstellt, wenn jemand zu allen drei Gruppen gehört. Das ist aber theoretisch nicht angelegt und erscheint mir auch extrem unwahrscheinlich.
Das ist dabei kein relevanter Faktor.
In meinem Beispiel habe ich das zwar angenommen, aber auch wenn du den Faktor 5 bei den einzelnen Gruppen annimmst, würdest du auf ähnliche Ergebnisse kommen.
Es gäbe dann halt nicht nur die kleine Triple-Risk-Gruppe mit Faktor 125, sondern auch größere Gruppen mit Faktor 25 und Faktor 5. Zusammen also ca. den dreifachen Effekt. Womit wir dann bei den "neuen Migranten" auf vielleicht den dreifachen Effekt kämen, also insgesamt alle Einfach- bis Dreifach-Risikokandidaten ~2,5x (3 x die 0,84 von oben) soviel Kriminalität ausüben wie die weit größere Menge von Migranten ohne Risikofaktor.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ohne das jetzt so direkt zu sagen: Ich glaube deine Einteilung in eine Hochrisikogruppe ist für die Entwicklung der Gewaltkriminalität ziemlich wertlos und eher für sowas wie Radikalisierung mit Chance zum islamistischen Terrorismus zu gebrauchen.
Agree, die Potenzierung der Faktoren ist insbesondere für Outlier-Kriminalität relevant.
Einfach, weil einzelne Faktoren außer ggf. bei krassen psychopathischen Störungen nicht reichen, jemanden zum Massenmörder zu machen.

Aber selbst wenn du nur die Einzelfaktoren nimmst:
# Faktor 6 mehr junge Männer bringt dann halt fast Faktor 6 mehr "normale Kleinkriminalität".
# Faktor 6 mehr junge Männer und Faktor 6 mehr Frauenverachter kann schnell zu Faktor 20+ mehr Sexualkriminalität außerhalb der Familie führen

Solange es "nur" um 1 Million Migranten geht, haben wir natürülcih auch bei Faktor 20 dann "nur" +25% Sexualkriminalität außerhalb der Familie auf die gesamte Gesellschaft betrachtet. Weil eben 1 Mio Migranten auf 80 Mio Deutsche.

Es geht ja aber um 2 Dinge:
1. Dass die 1 Million Migranten sehr optional waren. Mit geschlossenen Grenzen und großzügigem Support der Camps vor Ort hätten wir humanitär mehr erreicht als jetzt. Auch "nur" +25% sind also schlimm, wenn man an die ganzen Opfer denkt.
2. Wir reden mit Blick auf die letzten 10 und auf die kommenden 20 Jahre eben nicht von 1 Million, sondern bei der Politik von heute und gestern eben von X Millionen. Da sind wir dann schnell bei Faktor 2-3-4 total auf die Gesamtgesellschaft bezogen.

Die Entwicklung von Gewaltkriminalität lässt sich sowieso schwer vorhersagen, aber wenn man unbedingt Risikofaktoren aufstellen wollte, dürften da die klassischen SES-Variablen sicher nicht fehlen, genau wie bspw. ein Indikator für erste bzw. zweite Generation (typischerweise treten die Probleme häufiger in der zweiten als in der ersten ein, die schon hier aufgewachsen ist) und sowas wie Herkunft/Aufenthaltungsgrund ("Nafris" bspw. sind eine ganz andere Geschichte als Syrer). Der Indikator für sowas wie "Indoktrination" dagegen müsste wohl drastisch zusammengeschrumpft und gegen andere psychologische Faktoren ausgetauscht werden, die weniger einen religiösen als einen kulturellen Hintergrund haben; das übersteigerte Überlegenheitsdenken bzgl. der eigenen Gruppe dürfte eher ein Epiphänomen sein, das mit einer generell niedrigen Hemmschwelle einhergeht. Ich glaube bspw. nicht, dass dieses Überlegenheitsdenken regelmäßig tatsächlich aus einer besonderen Gläubigkeit entsteht, sondern eher aus der Erfahrung damit, dass man (sicher nicht selten selbstverschuldet) von der Mehrheitsgesellschaft nicht den "Respekt" entgegengebracht bekommt, den man erwartet und der in der eigenen Kultur eine so große Rolle spielt.
Puh, schwer.
Dem ersten Teil dieses Absatzes stimme ich zu.
Deine Schlussfolgerung, dass es an mangelndem Respekt gegenüber der Migranten läge, empfinde ich aber als relativierend.

Aber wie gesagt: Sinnvoller als pure Spekulation wäre es, Matching anhand von bestimmter Risikofaktoren zu betreiben und dann zu schauen, wie das bisher in Deutschland gelaufen ist. Ich wäre überrascht, wenn man für die Gruppe der anerkannten Asylbewerber dauerhaft höhere Werte bekäme als sagen wir bei türkischen Staatsbürgern in Deutschland. Ob das in Anbetracht von 1,5 Mio. Türken in Deutschland jetzt SO dramatisch wäre, bezweifle ich ehrlich gesagt stark.
Vor einigen Seiten habe ich einen längeren Post zur Ausländerkriminalität mit Auszügen aus der Berliner Polizeistatistik gemacht. Danach würde ich dir nicht zustimmen, dass ...
(a) Türken ähnlich kriminell würden (sind sie nicht, da viel besser integriert, oft wirtschaftliche Perspektive etc.).
(b) Das Gesamtproblem der Ausländerkriminalität klein wäre. Meine These ist, dass die Ermangelnung einer sinnhaften Migrationspolitik (inkl. wirklich geschlossenen Grenzen für Armutsmigranten) insgesamt zu deutlich (d.h. insgesamt locker +50%) Kriminalität in wichtigen Bereichen wie Gewalt- und Sexualkriminalität im öffentlichen Raum führt. Das ist nicht der Untergang des Abendlandes, aber deftig - vor allem für die zigtausenden Opfer, die eben mMn nicht hätten Opfer werden müssen.
 
Mitglied seit
09.06.2012
Beiträge
1.431
Reaktionen
1
Sea Watch im Einsatz:

Das deutsche Rettungsschiff SeaWatch2 einer privaten Hilfsinitiative, das im Mittelmeer zur Rettung von Flüchtlingen unterwegs ist, war demnach von der italienischen Küstenwache zu Hilfe gerufen worden. Es habe sich um ein völlig überladenes Schlauchboot mit etwa 150 Flüchtlingen an Bord gehandelt, das sich etwa 14 Seemeilen vor der libyschen Küste in internationalen Gewässern befunden habe.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zei...echtlingsboot-kuestenwache-angriff-bewaffnete

14 Seemeilen sind gute 25km. Die Entfernung von Lybien zu Italien beträgt insgesamt 400km !!!!

Ich hab das mal aufgezeichnet:

lybienbzs4k.png


Ich könnte einfach nur noch kotzen. Jeder Afrikaner wird nach und nach kommen, wenn das Taxi nach 5% der Strecke schon wartet.

Die Leute von SeaWatch gehören alle wegen Menschenschmuggel ins Gefängnis. Aber scheinbar ist es politisch gewollt.
 
Mitglied seit
28.07.2006
Beiträge
3.920
Reaktionen
306
Klar sieht die Entfernung auf der Karte winzig aus, aber wenn das Schlauchboot wirklich untergeht, versuch mal 25 Km an Land zu schwimmen.

Während hier nur gehatet wird, tut Sea Watch wenigstens etwas! :)
 
Mitglied seit
27.06.2014
Beiträge
4.022
Reaktionen
1.571
Ort
Hamburg
Das moralische Dilemma von Sea Watch ist, dass weil sie so kurz vor der Küste retten, die Schleuser die Migranten auf immer schrottigere Nussschalen setzen können.

Dadurch kann es gut sein, dass durch den Einsatz von Sea Watch insgesamt mehr Leute ersaufen.

Dazu kommt natürlich, dass sie illegale Migration ermöglichen.

Ein Arbeitskollege hat dort einen mehrwöchigen Einsatz gemacht und davon erzählt.
Grobe Zusammenfassung:
• Des moralischen Dilemmas sind sich fast alle bewusst
• Die meisten an Bord sind sehr links und haben utopische "alle Grenzen sind offen"-Visionen
• Er selbst war durchaus für eine minimal angepasste australische Lösung, d.h. wenn sie die geretteten in ein Lager bringen müssten, und es dort drei Optionen gibt:
1. Prüfung politisches Asyl / Asyl nach Grundgesetz (was ja die wenigsten betrifft - 1% in Deutschland letztes Jahr?)
2. Im Lager bleiben
3. Freiwillige Heimreise

Das fände ich dann ok, weil man damit "best of both worlds" hätte:
(a) Humanitär 'das Richtige' tun und die Leute vor dem Ertrinken retten, und nicht die teils Verletzten etc. an die libysche Küste zurückschicken.
(b) Keine Anreize setzen. Da die Chance minimal ist, ohne politischen Asylgrund nach Deutschland/Europa einwandern zu lassen.
Finde, das wäre auch konsensfähig in der Gesellschaft.

Was ihn persönlich am meisten ärgert ist, dass so getan wird, als sei das politische Asyl ein Grundrecht - de facto wird es dann aber den Leuten extrem erschwert, es zu beantragen. Vor Ort geht nicht wirklich, und ohne Visum kommst du nicht nach Deutschland.

Sein Vorschlag diesbezüglich war:
• Jeder darf auch ohne Visum einen Flug antreten, wenn er ein Rückflugticket hat
• Am Flughafen kann dann politisches Asyl beantragt werden
• Wird es abgelehnt, muss derjenige die Heimreise antreten

Ich glaube, dass es damit trotzdem massive Probleme gäbe, aber zumindest hatte er eine insgesamt kohärente Position, die zudem deutlich pragmatischer und realistischer war als die Position so mancher hier im Thread.
 
Mitglied seit
20.04.2002
Beiträge
537
Reaktionen
0
Es ist unglaublich wie die lybische Küstenwache dann noch die Flüchtlinge auf den Booten tötet, bevor SeaWatch eingreifen kann. Das ist es wohl, was passiert wenn Merkel Lybien für eine bessere "Überwachung" der Flüchtlinge bezahlt.

http://www.rbb-online.de/politik/th...-fluechtlingsboot-libyen-rettungseinsatz.html

Bei einem bewaffneten Angriff auf ein Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens sind nach Angaben der Hilfsorganisation Sea-Watch mindestens vier Menschen getötet worden. 15 bis 25 weitere Flüchtlinge würden noch vermisst, sagte ein Sprecher der Organisation am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Rom. Demnach kamen die Angreifer mit einem Schiff mit Abzeichen der libyschen Küstenwache in der Nacht zum Freitag zu dem Flüchtlingsboot, von dem die Helfer gerade versuchten, Flüchtlinge zu retten. Sie schlugen mit Knüppeln auf die Flüchtlinge ein, daraufhin seien viele Flüchtlinge ins Wasser gestürzt und ertrunken.
 
Mitglied seit
16.08.2010
Beiträge
7.350
Reaktionen
1.567
Klar sieht die Entfernung auf der Karte winzig aus, aber wenn das Schlauchboot wirklich untergeht, versuch mal 25 Km an Land zu schwimmen.

Während hier nur gehatet wird, tut Sea Watch wenigstens etwas! :)

Einzelschicksal vs Big Picture. Gibt's leider keine richtige oder falsche Antwort drauf.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben