BW.de in den Märkten - Der Anlage- und Handelsthread

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Der kostenlose außerbörsliche Handel wird ja soweit ich weiß auch durch Spreads wieder kompensiert. Bei Smartbroker kann die Eröffnung aber dauern. Hab Mitte Januar Eröffnungsantrag abgeschickt, liegt immer noch bei der BNP paribas :|
 
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Onvista funktioniert gut für mich. Etwas schräges Interface im Browser, aber gute Kostenstruktur und insgesamt alles was ich brauche da.
 
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cohen hat gerade bei gamestop die atombombe gezündet, stocksplit: würde mit erheblichen verwerfungen und volalitäten am markt rechnen.
 
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Macht das für mich als 08/15-Otto einen Unterschied welchen ich nehme?
 
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Der Vanguard ist ein thesaurierender ETF, der Amundi schüttet aus. Des Weiteren sind beim Amundi "gerade mal" 366 Mio. drin, das ist jetzt nicht so wahnsinnig groß.

Des weiteren ist der Amundi in Luxemburg, Vanguard in Irland aufgelegt. https://www.justetf.com/de/news/etf/us-quellensteuer-sparen-mit-den-richtigen-etfs.html

Wie sich die Währung an sich auswirkt (USD vs. EUR) weiß ich nicht. Also wie man das Risiko durch Kursdiskrepanzen bewerten muss. Ich kann mir vorstellen, dass es gleich ist, da es wohl egal sein sollte, ob der Fonds in USD oder die dem Fonds zugrunde liegenden Aktien in USD gehandelt werden.
 

parats'

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Grundlegend solltest du entscheiden ob Ausschütter oder Thesaurier.
Dazu ist der erste ein AllWorld nach dem FTSE Standard und der untere ein World ETF nach MSCI Standard.
Das heißt im Detail 3900 Unternehmen vs. 1600 aus Industrie und Schwellenländern.
Bei MSCI heißt das Gegenstück ACWI - also all country world index, hat aber auch nur knapp 3k Unternehmen.
 
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Der Vanguard ist ein thesaurierender ETF

Falls man einen bevorzugt, vom Vanguard FTSE All-World gibt es beide Varianten:

- Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating ISIN IE00BK5BQT80, WKN A2PKXG
- Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Dist) ISIN: IE00B3RBWM25 WKN: A1JX52
 
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Gibt es irgendwelche Gründe zu einem globalen ETF noch einen Europa-spezifischen zu nehmen jenseits von "will gerne mal den home bias ausleben"? Würde ein Verhältnis 75:25 anstreben.
 
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Gibt es irgendwelche Gründe zu einem globalen ETF noch einen Europa-spezifischen zu nehmen jenseits von "will gerne mal den home bias ausleben"? Würde ein Verhältnis 75:25 anstreben.
Soweit ich weiß kannst du damit die relativ starke Gewichtung der USA ein wenig ausgleichen. In den USA gibt es ja deutlich mehr börsennotierte Unternehmen als im Rest der Welt, und dadurch auch eine sehr hohe gesamte Marktkapitalisierung. Da die meisten ETFs anhand der Marktkapitalisierung samplen, sind dadurch auch die USA automatisch sehr stark vertreten. Manche sagen, dass sich dadurch ein hohes Klumpenrisiko für die USA bildet, zB in standard ETFs auf den MSCI World. Um dem entgegenzuwirken fährt man die Strategie, nicht allein die Marktkapitalisierung als Grundlage fürs Sampling zu nehmen, sondern die Gewichtung aufs BIP mit einzubeziehen. Das lässt sich dann recht simpel erreichen in dem man Regionen mit relativ niedriger Marktkapitalisierung im Vergleich zum BIP zusätzlich ins Portfolio nimmt, also zB wie du sagst einen ETF auf den MSCI Europe oder so.
 
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Meiner Meinung nach nicht.

Als Vergleich:
Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Distributing: knapp 56% Rendite über die letzten 5 Jahre
Vanguard FTSE Developed Europe UCITS ETF Distributing: knapp 25% Rendite über die letzten 5 Jahre
iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE): knapp über 25% Rendite über die letzten 5 Jahre

Bei deinem World-ETF sind die großen Unternehmen eh mit bei und das einzige, was du machst ist, die europäischen Aktien trotz der geringeren Rendite höher zu werten.

€: Ich weiß nicht, ob bei einem "Absturz" der amerikanischen Werte die europäischen so viel besser wegkommen. Du reduzierst zwar das Klumpenrisiko, aber bringt es dir am Ende etwas? Im Zweifelsfall verzichtest du auf Rendite und hast am Ende vielleicht trotzdem den Schaden.
 

parats'

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Gibt es irgendwelche Gründe zu einem globalen ETF noch einen Europa-spezifischen zu nehmen jenseits von "will gerne mal den home bias ausleben"? Würde ein Verhältnis 75:25 anstreben.
Wenn du glaubst, dass sich die europäischen Börsen besser entwickeln, wäre das ein Grund. Am Ende muss jeder mit seiner Entscheidung gut schlafen und wenn dazu ein Euro Stoxx ETF gehört, dann ist es eben so.
 
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Wobei man ja durchaus auch wieder mal auf die europäischen Börsen wetten könnte. Nach der Dotcom-Blase liefen die europäischen Werte ja ziemlich gut während die Amerikanischen eher stagnierten, wenn ich das so richtig im Kopf habe. Der MSCI-World ist schließlich seit 2008 überdurchschnittlich stark gestiegen, gut möglich, dass die nächsten 10 Jahre unterdurchschnittlich bis durchschnittlich werden.
 
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Oh mann, warum ist das so schwierig mit dem Geld und Kapitalismus und so? Kann ich mir nicht einfahc ein Sparbuch kaufen, so wie früher bei Oma? :cry:

Habe mir jetzt den Vangaurd FTSE gekauft. Und fünf BioNTech-Aktien, because fuck you why not. :fu:
 

parats'

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Eigentlich ist es total simpel und keine Raketenwissenschaft. ;)
 

Benrath

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Hat schon jemand Aktien aufs Kind übertragen um Steuern zu sparen?
Den Freibetrag kann man sich anscheinend nicht übertragen lassen, oder?
 

parats'

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Nein und nein.
Abgesehen davon schaut das FA bei solchen Sachen gerne mal genauer hin.
 

Benrath

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Nein und nein.
Abgesehen davon schaut das FA bei solchen Sachen gerne mal genauer hin.

Naja aber statt nen 100 selber anzusparen einfach 100 auf das Konto bzw. Depots des Kindes zu überweisen? Meinst du da schaut das FA hin?
 

parats'

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Nein, da nicht. Aber wenn du auf einmal 100k an dein Kind überträgst, dann könnte da schon mal ne Rückfrage kommen.
 
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Man kann alle paar Jahre was übertragen. Ich hab's noch nicht gemacht.
 
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Ich hab ein Depot in Namen jedes meiner Kinder angelegt. Ich nutze es aber auch so wie gedacht als Anlage für die Kinder
 
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also macht benrath ab sofort jedes jahr 40k ins kinderdepot und den ganzen rest ins eigene. case closed.
 

parats'

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Er kann auch direkt im ersten Jahr 400k ins Kinderdepot transferieren. Man sollte es gegenüber dem FA nur belegen, falls da Rückfragen kommen. ;)
 

Benrath

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OK tip top wobei dann müsste junior irgendwann auch Steuern zahlen wenn er zu viel Gewinn macht :deliver:
 

parats'

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Vergiss jedenfalls nicht einen Freistellungsauftrag für deinen Sohn bei dem Depotanbieter zu hinterlegen. Wenn es nicht irgendeine ausländische Bumsbude ist, wird idR. automatisch Kapitalertragssteuer abgezogen und ihr müsstet das am Jahresende vom FA wieder einfordern.
 

Benrath

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Hab ich gestern gemacht, geht auch super easy bei comdirect

Appropos comdirect, ich soll immer noch den neuen AGBs zustimmen. Was ich noch nicht gemacht habe. Wie schauts bei euch aus?
 
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Hat schon jemand Aktien aufs Kind übertragen um Steuern zu sparen?
Den Freibetrag kann man sich anscheinend nicht übertragen lassen, oder?
Was du machen kannst ist, Positionen mit hohem Gewinn an das Kind zu übertragen, und dort dann zu verkaufen. Dabei steht dir nicht nur der Freibetrag für die Kapitalertragsteuer zur Verfügung, sondern auch der persönliche Freibetrag des Kindes, also insgesamt knappe 10k.

Beispiel: Du hast eine Zockerposition mit 11k, davon 10k Kapitalerträge. Du überträgst. Verkaufst dort. Bezahlst effektiv keine Steuern.

"Nachteil": Du musst es tatsächlich final an das Kind übertragen. Dh es gehört dem Kind, nicht mehr dir. Die Hürden, da wieder dran zu kommen sind hoch.
 

Benrath

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"Nachteil": Du musst es tatsächlich final an das Kind übertragen. Dh es gehört dem Kind, nicht mehr dir. Die Hürden, da wieder dran zu kommen sind hoch.

Ist das so der Nachteil? Im Zweifel weiß das Kind davon nix und selbst wenn es 18 ist hat es erstmal nicht die Zugangsdaten, um etwas mit dem Depot zu machen. Oder meldet sich dann die Bank extra bei ihm?

Die Hoffnung wäre auch, dass man sein Kind bis dahin so weit gebracht hat, das mögliche Geld nicht einfach zu verprassen.
 

parats'

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Banken melden sich idR. bei erreichen der Volljährigkeit, schließlich haben die Eltern bis dahin noch eine Vollmacht und darüber muss dann entschieden werden.
Rein rechtlich ist es ohnehin nicht euer Eigentum und einfach "verschweigen" oder die Herausgabe verweigern geht nicht.

Wenn du absehen kannst, dass dein Kind in mit 18 Jahren einigermaßen vernünftig ist, dann wird das gut gehen. Aber es besteht auch die Möglichkeit, dass es Heroin spritzt oder Die Linke wählt.

Wir persönlich haben nur Sparpläne und werden nichts verschenken, auch wenn wir sicherlich schon eine kleine fünfstellige Summe an Steuern gespart hätten.
 
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Ist das so der Nachteil? Im Zweifel weiß das Kind davon nix und selbst wenn es 18 ist hat es erstmal nicht die Zugangsdaten, um etwas mit dem Depot zu machen. Oder meldet sich dann die Bank extra bei ihm?
Bank meldet sich üblicherweise.
Die Hoffnung wäre auch, dass man sein Kind bis dahin so weit gebracht hat, das mögliche Geld nicht einfach zu verprassen.
Richtig, deswegen Nachteil in "".
Vermutlich möchte man seine Kinder eh für das Studium unterstützen. Dafür kann dieses Geld dann genutzt werden. Nur dass es eben alles unter der Kontrolle des Kindes ist, und nicht als monatliches Payment eintrudelt :)
 
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Woher kommt eigentlich dieser bürgerliche Impuls, das Kind "beim Studium" oder sonstwo irgendwie mit Cash unterstützen zu müssen? Wenn man zu der Zeit, was wohl regelmäßig der Fall sein wird, entsprechendes Einkommen hat, gibts eh Unterhalt und wenn nicht halt BAföG und/oder Nebenjob.
 
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Du sagst doch selbst, dass man es unterstützen muss (und nebenbei auch will).
Wie für alle zukünftigen Zahlungsverpflichtungen bin ich da gern gut vorbereitet und lege entsprechend Geld zurück.

Was die Motivation angeht:
Ich helfe gern Leuten, die ich mag.
Und meine Kinder kommen sehr weit oben in der Liste derer, die ich mag.

Verstehe die Frage daher nicht so ganz.
 

parats'

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Woher kommt eigentlich dieser bürgerliche Impuls, das Kind "beim Studium" oder sonstwo irgendwie mit Cash unterstützen zu müssen? Wenn man zu der Zeit, was wohl regelmäßig der Fall sein wird, entsprechendes Einkommen hat, gibts eh Unterhalt und wenn nicht halt BAföG und/oder Nebenjob.
Aber genau dann kann man doch schon früh was dafür zur Seite legen. Sehe hier eigentlich kein Problem und wenn kein zusätzliches Held zum Studium o.ä. benötigt wird, dann ist es ja nicht weg, sondern kann als Kapitalstock für was anderes dienen.
 
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Geht ja nicht ums Zurücklagen an sich. Das kann natürlich sinnvoll sein, etwa wenn man sich später nicht einschränken will, nur weil z.B. mehrere Kinder grad zum studieren ausziehen. Aber für Einige scheint es ja von Wert an sich zu sein, dass Junior mit 18 ein Depot mit drölfzig tausend Euro vorfindet, womit er dann machen kann, was er will. Da steig ich nicht so ganz hinter. Klar geh ich - wie wohl alle Eltern - auch davon aus, dass meine Kinder wohlgeraten und mit solchem Geld was Sinnvolles anstellen würden. Aber dafür in der Gegenwart kürzer treten?
Wenn das Geld eh aus reicher Quelle sprudelt, ist es freilich egal, aber eine gewisse Knappheit unterstelle ich mal, weil man es ja sonst wohl kaum nötig hätte, Steuern zu sparen. :ugly:
 

parats'

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Geht ja nicht ums Zurücklagen an sich. Das kann natürlich sinnvoll sein, etwa wenn man sich später nicht einschränken will, nur weil z.B. mehrere Kinder grad zum studieren ausziehen. Aber für Einige scheint es ja von Wert an sich zu sein, dass Junior mit 18 ein Depot mit drölfzig tausend Euro vorfindet, womit er dann machen kann, was er will. Da steig ich nicht so ganz hinter. Klar geh ich - wie wohl alle Eltern - auch davon aus, dass meine Kinder wohlgeraten und mit solchem Geld was Sinnvolles anstellen würden. Aber dafür in der Gegenwart kürzer treten?
Wenn das Geld eh aus reicher Quelle sprudelt, ist es freilich egal, aber eine gewisse Knappheit unterstelle ich mal, weil man es ja sonst wohl kaum nötig hätte, Steuern zu sparen. :ugly:
Die Frage ist ob man kürzer dabei tritt. Wir werfen monatlich pro Kind auch nur 50€ in den Sparplan. Das sind 100€ im Monat, was für uns verkraftbar ist. Recht gebe ich dir aber, wenn man sich wirklich substantiell einschränken müsste, was dann aber eher auf niedrigere Einkommen zutrifft.
 

Benrath

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Geht ja nicht ums Zurücklagen an sich. Das kann natürlich sinnvoll sein, etwa wenn man sich später nicht einschränken will, nur weil z.B. mehrere Kinder grad zum studieren ausziehen. Aber für Einige scheint es ja von Wert an sich zu sein, dass Junior mit 18 ein Depot mit drölfzig tausend Euro vorfindet, womit er dann machen kann, was er will. Da steig ich nicht so ganz hinter. Klar geh ich - wie wohl alle Eltern - auch davon aus, dass meine Kinder wohlgeraten und mit solchem Geld was Sinnvolles anstellen würden. Aber dafür in der Gegenwart kürzer treten?
Wenn das Geld eh aus reicher Quelle sprudelt, ist es freilich egal, aber eine gewisse Knappheit unterstelle ich mal, weil man es ja sonst wohl kaum nötig hätte, Steuern zu sparen. :ugly:
Also ich hab mit 18 nicht gewusst was meine Eltern alles so für mich gespart haben. Hab erste letztens wegen Schufa und Kredit fürs Haus mitbekommen, dass es noch einen ewig alten Bausparvertrag in meinem Namen gibt, den meinen Eltern noch abzahlt haben. Ging nur um ne kleine Summe. Mit 18 war ich noch in der Schuld und dann beim Bund, als ob ich da nen Brief mitbekommen hätte. Und selbst, wenn hätte ich wohl einfach unterschrieben und meinen Eltern vertraut bzw. was hätte ich denn sonst sagen sollen. Ich besteh auf das Geld?

Ich würde von meinem Junior auch erwarten, dass er in erste Linie dankbar für die Rücklage ist und sich sonst nichts ändert, wenn er dann mit 18/19 mit dem Studium anfangen würde. Bei Gott wäre es auch nicht schlimm, wenn er das Geld tatsächlich für ne Art GAP Year nutzen würde. Besser als Kooks, Blackjack und Hookers.

Meine Schwiegereltern zahlen aktuell auch monatlich so 50€ auf das Konto ihres Enkels und ich kauf dann ab und mal was nach. An sich sollte ich auch mal den Sparplan erstellen. Das spart noch mal Transaktionskosten, oder?
 
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Wenn das Geld eh aus reicher Quelle sprudelt, ist es freilich egal, aber eine gewisse Knappheit unterstelle ich mal, weil man es ja sonst wohl kaum nötig hätte, Steuern zu sparen. :ugly:
Steuern spart man nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Überzeugung und Prinzip :deliver: .

Hat jemand nen Tipp für ne Einmalinvestition als allgemeine Wertanlage im Bereich ka 20-40k?
Keine ETFs oder Crypto.
 
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Steuern spart man nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Überzeugung und Prinzip :deliver: .

Hat jemand nen Tipp für ne Einmalinvestition als allgemeine Wertanlage im Bereich ka 20-40k?
Keine ETFs oder Crypto.

In 5 Jahren verkauffst Du die für 50k
 
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