Nachdem am 12. Juni 2014 drei jüdische Religionsschüler entführt worden waren, die wenige Tage später ebenso wie die Leiche eines verschleppten 16-jährigen Arabers tot aufgefunden wurden, kam es im
Gazastreifen zwischen Palästinensern und Israelis zu einem 50 Tage lang währenden Krieg. Die Staatsanwaltschaft ging von einem Rachemord palästinensischer Extremisten als Ursache für diese Eskalation im seit der Gründung Israels 1948 andauernden
Nahostkonflikt aus. Vier Wochen lang wurden vom Gazastreifen aus Raketen auf Israel abgefeuert; die
Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) antworteten mit Angriffen ihrer Luftwaffe. Besonders folgenreich war ein israelischer Luftangriff Ende Juli 2014, bei dem das einzige Kraftwerk im Gazastreifen zerstört wurde. Infolge von dessen Ausfall blieb ganz Gaza zeitweilig ohne Strom und Wasser. Am 17. Juli startete Israel eine Bodenoffensive im Gazastreifen. Ägypten vermittelte nach 50 Tagen Krieg eine dauerhafte Waffenruhe. Auf der palästinensischen Seite forderte dieser Krieg 2000 Opfer, auf der israelischen Seite 64 tote Soldaten und 3 tote Zivilisten.
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