JaVaKiSS
Guest
yo! wen es von euch betrifft ab kommenden WS gibts in hessen keine studiengebühren mehr ! gg : D

. Dann sinkt der NC hier an den Unis..naja, eher Wunschdenken
.

, da hat sich der Widerstand doch wirklich mal ausgezahlt, großes Lob an sämtliche ProtesterOriginal geschrieben von MegaVolt
Prima! Endlich ein Bundesland, in das die ganzen assozialen Zecken abwandern und ihr Leben lang studieren können. Damit wird der Rest Deutschlands produktiver![]()
Besonders pikant: Ausgerechnet Roland Kochs Vater (mehr...) hatte sich vor 60 Jahren erfolgreich gegen Studiengebühren gewehrt. Karl-Heinz Koch setzte damals die Abschaffung der "Vorlesungsgebühren" durch und berief sich ebenfalls auf Artikel 59 der Landesverfassung, auf den die Campusmaut-Kritiker auch heute bauen.
Original geschrieben von MegaVolt
Prima! Endlich ein Bundesland, in das die ganzen assozialen Zecken abwandern und ihr Leben lang studieren können. Damit wird der Rest Deutschlands produktiver![]()

Original geschrieben von Greg
Die optimale zwischenlösung hat hier m.E. hamburg gefunden. Da werden studiengebühren zwar auch erhoben, müssen aber erst nach ende des studiums und ab einen verdienst von 30000€/jahr im 10 Jahresraten abgezahlt werden.
oder er kann sichs vielleicht einfach nicht leisten?!Original geschrieben von Da_DaVe
Studiengebühren von 500€ pro Semester sind VOLLKOMMEN gerechtfertigt.
Jeder der wegen 500€ nicht studiert, dem ist es
a) eh nicht wichtig und er nimmt jemandem den Platz weg, der gerne studieren würde.
b) bzw. er hat nicht die geistigen Fähigkeiten die Vorteilhaftigkeit einer Investition in Bildung zu erkennen und ist somit für ein Studium ebenfalls ungeeignet.
du redest völlig am eigentlichen problem vorbei: die politik investiert unzureichend und zudem auch noch falsch verteilt / priorisiert in das deutsche universitätswesen (hochschule kann man ja wohl nicht mehr sagen seit neuerdings so manche FH nun HS heisst), holt sich das geld was sie spart von den studenten, diese wehren sich und in deinen augen sind nun die studenten schuld? mal ganz abgesehen davon, dass etliche finanzspritzen von bund und ländern eingestellt worden seit es studiengebühren gibt, mithin die studenten hintenrum einsparungen der politik tragen müssen, ist dein kausalitätsdenken, besonders für einen juristen, erschreckend.Original geschrieben von Greg
bla[..]bla
Original geschrieben von Da_DaVe
Studiengebühren von 500€ pro Semester sind VOLLKOMMEN gerechtfertigt.
Jeder der wegen 500€ nicht studiert, dem ist es
a) eh nicht wichtig und er nimmt jemandem den Platz weg, der gerne studieren würde.
b) bzw. er hat nicht die geistigen Fähigkeiten die Vorteilhaftigkeit einer Investition in Bildung zu erkennen und ist somit für ein Studium ebenfalls ungeeignet.
sich etwas leisten zu können, wenn man dafür einen kredit aufnehmen muss, halte ich für eine merkwürdige definition.Original geschrieben von Da_DaVe
500€ kann sich jeder leisten.
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Ho...te_fuer_Studenten/KfW_Studienkredit/index.jsp

. deswegen ist dieser kleine schritt mit den 500 euro einfach nur gängelung. ein kleiner schritt um noch mehr kosten auf die mittelschicht umzuwälzen.
Original geschrieben von aMrio
du redest völlig am eigentlichen problem vorbei: die politik investiert unzureichend und zudem auch noch falsch verteilt / priorisiert in das deutsche universitätswesen (hochschule kann man ja wohl nicht mehr sagen seit neuerdings so manche FH nun HS heisst), holt sich das geld was sie spart von den studenten, diese wehren sich und in deinen augen sind nun die studenten schuld? mal ganz abgesehen davon, dass etliche finanzspritzen von bund und ländern eingestellt worden seit es studiengebühren gibt, mithin die studenten hintenrum einsparungen der politik tragen müssen, ist dein kausalitätsdenken, besonders für einen juristen, erschreckend.
in quasi allen wichtigen 1. welt ländern wird deutlich mehr, gemessen an nahezu jeder vergleichsgröße, allen voran das BIP, in die bildung und vor allem die höhere bildung investiert als bei uns.
und weil das jahrzehntelang so war und einige missstände durch die studiengebühren ausgeglichen werden konnten sind jetzt die studenten die bösen die sich gegen studiengebühren wehren? zukünftige leistungsträger, die natürlich auch dementsprechend steuern und abgaben zahlen werden, derart anzupinkeln ist doch wahnwitz.
und gerade weil du so schön aus den juristischen fakultäten (bzw. deiner) berichtest: quasi überall werden natürlich die bibliotheken gefüllt, online zugänge zu juristischen datenbanken bereitgestellt usw usf; dummerweise kann man aber nicht jedes jahr die bibliotheken neu ausstatten; es gibt bereits jetzt nicht wenige fakultäten wo man händerringend nach möglichkeiten sucht, auch zukünftig die zugeteilten studiengebühren sinnvoll einzusetzen. teilweise sollen ja sogar neubauten, teure gastprofessoren aus übersee, rechner für die verwaltung usw usf damit finanziert werden; inwiefern das überhaupt noch zweckgebunden ist sei mal dahingestellt. größtenteils scheint da schlichtweg eine umverteilung stattzufinden, zum nachteil der studenten.
ich kenne auch eure frankfurter satzung nicht; aber normalerweise dürfen studiengebühren nicht zur finanzierung von neubauten genutzt werden; von daher wundert es mich, dass du sowas als beispiel heranziehst. studiengebühren sind unmittelbar an die qualität / verbesserung derjenigen gebunden die sie entrichten.
wo du eine förderung für leute die 25 semester studieren siehst weil diese keine strafe dafür bezahlen müssen sehe ich beim besten willen nicht. die behindern doch keinen oder bekommst du die grätze wenn du 35 jährige hippies rumsitzen siehst die genau wie du einen studentenausweis haben; fühlst du dich dann weniger elitär oder wo ist dein problem mit denen? die blockieren in der regel weder sitzplätze, noch nehmen sie praktika weg oder sonstwas, zahlen aber wenigstens den semesterbeitrag und finanzieren beispielsweise deinen asta und den ganzen kleinkram mit.
Original geschrieben von NacktNasenWombi
Kleine Beispiel rechnung
Ein Bankkaufmann verdient laut ( http://www.google.de/search?hl=de&q=Jahresgehalt+Bankkaufmann&btnG=Google-Suche&meta= )
33k Euro.
Ein Durchschnittlicher Akademiker verdient:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/507/107400/print.html
(33-42)k
Mitteln wir das mal, haben wir 37k. Sprich, Man verdient 4k im Jahr mehr.
Der Bankkaufmann dauert 2,5-3Jahre... Mein Studium aber ~10-12 Semester meistens sogar mehr. Nehmen wir 12 Semester, dann hat der Kaufmann 3 Jahre Vorsprung.
Also ca 100k Vorsprung, bei 4k Unterschied brauch ich 20 Jahre um das einzuhohlen.
Wenn dann noch die 10k Studiengebüren drauf kommen brauche ich schon 22 Jahre..
Also dann is normal studie mitte bis ende 40... super =)

Original geschrieben von Greg
Das alles ändert aber nichts daran, dass studiengebühren für bessere Bedingungen in der Lehre sorgen und in dieser höhe keinen Menschen davon abhalten zu studieren.
Original geschrieben von NacktNasenWombi
Kleine Beispiel rechnung
Ein Bankkaufmann verdient laut ( http://www.google.de/search?hl=de&q=Jahresgehalt+Bankkaufmann&btnG=Google-Suche&meta= )
33k Euro.
Ein Durchschnittlicher Akademiker verdient:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/507/107400/print.html
(33-42)k
Mitteln wir das mal, haben wir 37k. Sprich, Man verdient 4k im Jahr mehr.
Der Bankkaufmann dauert 2,5-3Jahre... Mein Studium aber ~10-12 Semester meistens sogar mehr. Nehmen wir 12 Semester, dann hat der Kaufmann 3 Jahre Vorsprung.
Also ca 100k Vorsprung, bei 4k Unterschied brauch ich 20 Jahre um das einzuhohlen.
Wenn dann noch die 10k Studiengebüren drauf kommen brauche ich schon 22 Jahre..
Also dann is normal studie mitte bis ende 40... super =)