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Pfuschen in der Promotion

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Na ja, letztendlich leben wir halt in einer Demokratie, insofern kann dem Wähler imho gut das letzte Wort überlassen bleiben. Ich mag bspw. Markus Söder nicht besonders, aber ich fand es absurd dass er nicht Kanzlerkandidat wurde, obwohl eine deutliche Mehrheit der Union ihn wollte. Wenn die SPD glaubt, dass es Giffey nicht prinzipiell disqualifiziert (was ich auch nicht finde), sollen die Wähler halt entscheiden, ob sie sie als Regierende Bürgermeisterin wollen. Aus der Sicht ist es dann allerdings auch wieder ganz konsequent, zurückzutreten aber Spitzenkandidatin zu bleiben: Als sie Familienministerin wurde war noch nicht klar dass ihre Promotion diese Plagiate enthält, jetzt ist es klar. Insofern können die Wähler jetzt aufgrund des vollen Informationssets entscheiden.

@Bild-Link: Lol. Ernst Reuter und Willy Brandt haben ganz andere Sachen gesehen, die würden Plagiate in einer Promotion wohl ziemlich kalt lassen.
Ich versteh nicht, was du sagen willst, außer der Wähler kann, weil der Wähler kann. Der Wähler hat immer das letzte Wort und kann sich auch einen Francis Underwood oder Donald Trump wählen, wenn er möchte. Das hat aber keine normative Qualität. Ich sage, dass Giffey sich hier unaufrichtig verhält und eben keineswegs integer - nach so ziemlich jedem vernünftigen Maßstab, den man anlegen kann.
 
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Giffey tritt als Familienministerin zurück, weil ihre Doktorarbeit wohl einkassiert wird.
Gut: FU korrigiert den Fehler aus dem ersten Verfahren.
Gut: Zumindest eine der Millionen von wertlosen deutschen Promotionen ist zurückgenommen.
Gut: Giffey hatte gesagt sie tritt zurück, wenn das passiert. Insofern ist das konsequent.
Schlecht: Giffey bleibt Spitzenkandidatin für Berlin. Wie zur Hölle soll man irgendwem erklären, dass Giffey nicht als Familienministerien geeignet war, weil ihre Doktorarbeit Mist ist, aber für das Amt als Regierende Bürgermeisterin schon? Entweder das Aberkennen der Promotion ist kein Problem (was ich finde), dann hätte sie gar nicht erst versprechen sollen zurückzutreten. Oder es ist ein Problem, dann sollte sie auch nicht antreten.
https://www.faz.net/-gpg-abuu4?premium=0xe8a2472ad64bbd0f3ec20957bd092717 (letzten Absatz lesen)

Leider ist das auch mein Erleben. Solche "abgehobenen" Sachen sind den meisten Menschen total egal. Erstaunlicherweise überschlagen sich Menschen in Deutschland aber an anderer Stelle, um promovierte Menschen so zu behandeln als ob sie etwas besseres wären.
Der Wähler an sich will halt betrogen werden. Mich macht sowas immer pessimistisch was die Zukunft der Demokratie angeht :/
Ach, ich sehe das mit den Zitaten tatsächlich nicht so eng. Solange man den Teil, der die tatsächliche Leistung darstellt, nach "bestem Wissen und Gewissen" geschrieben hat, kann man von mir aus im lit review wild zusammenkopieren. Das Problem scheint mir hier eher gewesen zu sein, dass der Teil mit der eigenen Leistung quasi nicht vorhanden ist.
:surprisedpikachuface:
 

Gustavo

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Ich versteh nicht, was du sagen willst, außer der Wähler kann, weil der Wähler kann. Der Wähler hat immer das letzte Wort und kann sich auch einen Francis Underwood oder Donald Trump wählen, wenn er möchte. Das hat aber keine normative Qualität. Ich sage, dass Giffey sich hier unaufrichtig verhält und eben keineswegs integer - nach so ziemlich jedem vernünftigen Maßstab, den man anlegen kann.

Na ja, das stimmt ja nun offensichtlich nicht: Wenn die SPD jetzt fände, dass das eine solche Grenzübertretung gewesen ist, dass sie es nicht mehr verantworten könnten Giffey aufzustellen dann könnte der Wähler da nicht viel machen, genau wie die Unionswähler nicht viel machen können, dass Laschet Kanzlerkandidat wurde, nicht Söder. Ich verstehe nicht so richtig, wie der Umgang mit dem Skandal normativ verurteilenswerter ist als der Skandal selbst. Jeder der sich ein paar Fetzen bei Vroniplag angesehen hat muss doch sofort sehen, dass solche Sachen in dieser Häufigkeit nicht ohne Absicht passieren können. Wenn sie das bestreiten will: Kann sie ja. Sind doch beides irgendwo Formen von Lügen, warum findest du das eine so viel schlimmer als das andere?


https://www.faz.net/-gpg-abuu4?premium=0xe8a2472ad64bbd0f3ec20957bd092717 (letzten Absatz lesen)

Leider ist das auch mein Erleben. Solche "abgehobenen" Sachen sind den meisten Menschen total egal. Erstaunlicherweise überschlagen sich Menschen in Deutschland aber an anderer Stelle, um promovierte Menschen so zu behandeln als ob sie etwas besseres wären.
Der Wähler an sich will halt betrogen werden. Mich macht sowas immer pessimistisch was die Zukunft der Demokratie angeht :/

Ach, es hat auch seine Vorteile. Klar, das Optimum wäre pure Technokratie (:deliver:), aber im Zweifelsfall ist mir der deutsche Umgang mit Expertise lieber, wo Leuten auch irrigerweise welche zugeschrieben wird, die sie eigentlich nicht haben, dafür jedoch Expertise insgesamt ziemlich hoch geschätzt wird. Wenn ich das mit den USA vergleiche, wo jeder sich einredet er wüsste schon selbst gut, ob man sich hinter der Maske nicht doch schnell eine gefährliche Kohlendioxid-Vergiftung holt.
 
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Natürlich sollte man -wie bei jedem Medium- nicht nur eine Zeitung lesen. Aber es gibt gute Gründe, die BILD zu lesen:
  • immer noch die größte Reichweite in Deutschland, d.h. relevant für ein breites Bild, wie unsere Gesellschaft sich informiert
  • Lustige Überschriften; ich mag den Sprachstil
  • Axel-Springer-Satzung, Stichwort Israel
 

parats'

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Du hast die Titten vergessen. :troll:
 
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Ich dachte, Titten hätte BLÖD schon vor geraumer Zeit abgeschafft?

Schlecht: Giffey bleibt Spitzenkandidatin für Berlin. Wie zur Hölle soll man irgendwem erklären, dass Giffey nicht als Familienministerien geeignet war, weil ihre Doktorarbeit Mist ist, aber für das Amt als Regierende Bürgermeisterin schon? Entweder das Aberkennen der Promotion ist kein Problem (was ich finde), dann hätte sie gar nicht erst versprechen sollen zurückzutreten. Oder es ist ein Problem, dann sollte sie auch nicht antreten.
Na ja, zum Glück legen Umfragen stark den Schluss nahe, dass Giffey nicht auch nur in die Nähe des Chefsessels im Rathaus kommen wird. Insofern müssen sie - und "der Wähler" - sich diesem moralischen Dilemma vermutlich eh nicht stellen. :troll:

Und hatten wir nicht schon ein extra Tehmer für Schummelpolitiker?

Ansonsten bin ich immer noch der Meinung: Weg mit ihr. Wir brauchen keine akademischen (und sonstigen) Betrüger in der Spitzenpolitik.
 

parats'

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Ich dachte, Titten hätte BLÖD schon vor geraumer Zeit abgeschafft?
Wenn ich Bild noch ansurfen könnte, könnte ich dir bestimmt x Gegenbeispiele zeigen. Aber leider verhindert dies meine technische Umgebung. ;)
 
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Ist ein interessanter Trend der letzten 20 Jahre:
  • Die Online-Ausgaben der meisten klassischen Qualitätszeitungen sind schlechter geworden
  • Gründe sind wegfallende Einnahmen (also Sparmaßnahmen), die Bewegung hin zu "Haltungsjournalismus" (mangelnde Trennung von Fakten und Meinung)
D.h. Spiegel online von heute ist nicht vergleichbar mit dem Print-Spiegel aus den 90ern.

Gleichzeitig ist BILD online seriöser als die Print-Ausgabe. Print war es das "Tittenblatt", während sie online eher direkt mit dem unseriöseren Spiegel online etc konkurrieren.

Und zusätzlich ist Axel Springer einer der wenigen wirtschaftlich erfolgreichen Medienkonzerne. Ihre Strategie der Diversifikation war goldrichtig. Sie haben bis auf die Flaggschiffe BILD und Welt viel verkauft und damit gut investiert. Dadurch können sie sich als Konzern relativ besser finanzierte News-Rooms leisten -- der von Welt in Berlin ist schon beeindruckend.

Natürlich ist BILD immer noch viel boulevardistischer als Spiegel, Zeit, FAZ. Aber der Gap hat sich von beiden Seiten her geschlossen.
 
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Was mir bei diesen Plagiatsgeschichten meist zu kurz kommt ist eine Kritik an den entsprechenden Universitäten bzw. Betreuern. Oder ist das nur an mir vorbeigezogen? Ich meine, dass jemand versucht zu schummeln ist das eine, dass jemand so dreist schummelt und es von den Personen, die es als erstes erkennen sollten, nicht erkannt wird, ist noch was anderes. Wenn nicht richtig korrigiert wird, dann wird da auch nicht richtig gearbeitet und das sollte, je nach Eindeutigkeit, auch Konsequenzen haben. Zumindest Entzug vom Exzellenz-Status oder so. Dann würde auch mal der Druck auf die Uniseite erhöht werden.
 
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Was mir bei diesen Plagiatsgeschichten meist zu kurz kommt ist eine Kritik an den entsprechenden Universitäten bzw. Betreuern. Oder ist das nur an mir vorbeigezogen? Ich meine, dass jemand versucht zu schummeln ist das eine, dass jemand so dreist schummelt und es von den Personen, die es als erstes erkennen sollten, nicht erkannt wird, ist noch was anderes. Wenn nicht richtig korrigiert wird, dann wird da auch nicht richtig gearbeitet und das sollte, je nach Eindeutigkeit, auch Konsequenzen haben. Zumindest Entzug vom Exzellenz-Status oder so. Dann würde auch mal der Druck auf die Uniseite erhöht werden.
Hatte ich bei meiner Antwort vorhin tatsächlich nicht direkt im Kopf. Aber ich stimme dir da voll zu, wer einen derartig krassen Betrug wie vom Lügenbaron nicht entdeckt, ist definitiv disqualifiziert.

Ich hätte auch persönlich gar keine Lust bei so einem zu promovieren. Man kann ja wohl schon noch den Anspruch an seine Betreuer stellen, dass die ihren Teil des Jobs auch ernst nehmen und eine gewissenhafte und ehrliche Beurteilung abgeben.
 

Benrath

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Das ist eine etwas unrealistische Erwartung an das System und den Prof/Betreuer. Man darf schon drauf bauen, dass die Leute nach besten Wissen und Gewissen arbeiten. Aber als Prof würde ich z.B. die Literaturreview auch nur einmal durchlesen und auf eventuell fehlende Dinge hinweisen. Wenn da nichts krass raussticht kann ich doch nicht vom Prof erwarten, dass er en passent das Plagiat erkennt. Betreuung beim PhD bedeutet Ideen geben und big picture Feedback, aber keine Kontrolle an sich.

Selbst am Ende bei der Korrektur. Wo liegt der Anreiz für einen Prof seinen Doktoranden nach X Jahren durchfallen zu lassen. Dann baut man eher drauf, dass der Doktorand irgendwann selber aufgibt. Das Englische System ist eine Idee den Druck und die Kontrolle durch extern Prüfer zu erhöhen. Ich kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass sie so viel mehr durchfallen lassen und in der Detailtiefe prüfen, dass sie Plagiate aufdecken.

Sind die ursprünglichen Plagiate denn durch Software aufgefallen oder weil irgendwer zu viel Zeit hatte und wirklich 1 zu 1 abgeglichen hat.

Btw kann sowas ab einem gewissen Grad nur Absicht sein. Man verbringt ewig viel Zeit mit seiner Diss, da weiß man was man gemacht hat. Ich denke bei mir könnte die schlimmste Sache sein, dass man wenig paraphrasiert etwas übernommen hat und dann dahinter (Müller 2016) geschrieben hat. Das ist imho aber der Sinn der Literaturreview.
 
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Also laut diesem Herrn hier sei das Problem, dass deutsche Unis keinen Bock haben, entsprechende Software einzusetzen. Wenn das verpflichtend liefe, würde wohl auch mehr automatisch erkannt.

Kann ich persönlich nicht einschätzen, wie gut die Software ist, aber dass Unis und Profs teils kein Bock darauf haben, sich mit neuer Software zu beschäftigen, kann ich mir schon vorstellen, sofern es "nur" um Dokumente geht und nicht um deren eigene Forschung.

 
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Imo wäre es nicht mal nötig oder angezeigt diese Aufgabe tatsächlich den Prüfern zu übertragen. Die sind in der Regel eh biased und unwillig, sich mit sowas zu beschäftigen.
Wenn man wirklich was tun will, wäre es deutlich effektiver, dass eine gesonderte Stelle - angesiedelt beim Prüfungsamt o.ä. - jede eingereichte Prüfung routinemäßig durch so ein Programm laufen lässt. Gibt es Auffälligkeiten, dann kann man das wiederum einem Gremium des Fachbereichs übergeben.

Allgemein besteht an sowas allerdings wenig Interesse. Der Umgang mit Plagiaten ist extrem uneinheitlich und als Student/Doktorand hängt es im Ernstfall sehr davon ab, an wen man gerät. Die Auswirkungen selbst frappierender Plagiate reichen dann von "dudu" bis (extrem selten) das wars. Kein schöner Zustand, aber einen gewaltigen Mehrwert sehe ich auch nicht, daran mit großem Aufwand etwas zu ändern. Letztlich tun all die mehrwertfreien Doktorarbeiten, ob plagiiert oder nicht, kaum jemandem wirklich weh.
Solange Leute sich von einem Doktor gesellschaftliches Prestige oder sogar handfeste materielle Vorteile versprechen können, wird es eine Motivation geben, den schmalspurig zu absolvieren und im Zweifel findet man immer jemanden, der einem so eine Arbeit abnimmt. Das mag man als ungerecht empfinden, aber letzten Endes ist es weitgehend bedeutungslos.


Na ja, das stimmt ja nun offensichtlich nicht: Wenn die SPD jetzt fände, dass das eine solche Grenzübertretung gewesen ist, dass sie es nicht mehr verantworten könnten Giffey aufzustellen dann könnte der Wähler da nicht viel machen, genau wie die Unionswähler nicht viel machen können, dass Laschet Kanzlerkandidat wurde, nicht Söder. Ich verstehe nicht so richtig, wie der Umgang mit dem Skandal normativ verurteilenswerter ist als der Skandal selbst. Jeder der sich ein paar Fetzen bei Vroniplag angesehen hat muss doch sofort sehen, dass solche Sachen in dieser Häufigkeit nicht ohne Absicht passieren können. Wenn sie das bestreiten will: Kann sie ja. Sind doch beides irgendwo Formen von Lügen, warum findest du das eine so viel schlimmer als das andere?
Die SPD handelt hier nach der Maxime, dass verantwortbar ist, was der SPD unterm Strich nützt. Das ist allgemein wohl kaum eine vertretbare moralische Maxime und folgerichtig auch keine, zu der Giffey, Saleh oder irgend jemand aus der Berliner SPD sich bekennen würde.
Ob der Umgang mit dem Skandal per se verurteilenswerter ist als der Skandal selbst, kann ich spontan nicht sagen. Die Antwort halte ich aber für nicht so wichtig, weil hier für mich der Verjährungseffekt dominiert: Selbst ähnlich schlimme Dinge wären aus heutiger Sicht nicht gleich schlimm, wenn eins davon 10 Jahre her ist. Erschwerend kommt hier aber hinzu, dass Giffey in diesen 10 Jahren in die Chefetagen der Politik aufgestiegen ist und ich bin starker Vertreter der Auffassung, dass wir an unsere Eliten höhere Ansprüche stellen dürfen und sollten als an den Durchschnittsbürger. Ich bin daher nicht geneigt einer Bundesministerin und aspirierenden Ministerpräsidentin dieselben Fehler einfach so durchgehen zu lassen wie einer 30jährigen Doktorandin, zumal ich über deren Umstände nichts weiß. Ich würde so weit gehen zu behaupten, dass es für Giffey nochmal einen besonderen Geschmack hat, weil sie sehr offensiv mit ihrer Authentizität wirbt.

Was mich übrigens deutlich mehr ärgert, als dass die SPD und Giffey diesen Move so durchziehen, ist das öffentliche Klima, in dem sowas reüssiert. Das ist dasselbe Muster, wie wir es bei allen anderen prominenten Plagiatsfällen gesehen haben: In weiten Teilen beschränkt sich die Diskussion darauf, dass politische Verbündete die Betreffenden in Schutz nehmen, politische Gegner sie verurteilen und die Presse sich in einer He-said-she-said-Berichterstattung gefällt.
Das ist gerade für letztere fahrlässig und erweist der Sache der Wahrheit im politischen Diskurs keinen Dienst.
 
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Was mir bei diesen Plagiatsgeschichten meist zu kurz kommt ist eine Kritik an den entsprechenden Universitäten bzw. Betreuern. Oder ist das nur an mir vorbeigezogen? Ich meine, dass jemand versucht zu schummeln ist das eine, dass jemand so dreist schummelt und es von den Personen, die es als erstes erkennen sollten, nicht erkannt wird, ist noch was anderes. Wenn nicht richtig korrigiert wird, dann wird da auch nicht richtig gearbeitet und das sollte, je nach Eindeutigkeit, auch Konsequenzen haben. Zumindest Entzug vom Exzellenz-Status oder so. Dann würde auch mal der Druck auf die Uniseite erhöht werden.

Ich würde diese Kritik noch etwas weiter fassen und direkt auf die ganzen Felder anwenden.
Ich habe den Eindruck dass sich in einigen Feldern schon seit vielen Jahren eingebürgert hat dass Promotionen in vielen Fällen kein wissenschaftliches Arbeiten zur Schaffung neuer Erkenntnisse mehr darstellen sondern im wesentlichen eine Menge Gelaber produziert wird welches keinerlei Wert besitzt und niemanden interessiert. Es geht eigentlich nur um den Titel. Und daher Fallen Plagiate auch nicht wirklich auf, weil es fürs Ergebnis tatsächlich keinen Unterschied macht ob kopiert oder selbst gearbeitet wird.
Allein schon wenn es die Notwendigkeit gibt solche Software einzusetzen läuft etwas falsch.

Ich habe selbst im Bereich der Teilchenphysik promoviert, und da wären Plagiate in dieser Form aus meiner Sicht undenkbar. Denn da geht es tatsächlich darum wissenschaftliche Arbeit zu produzieren, ein Doktorand ist nicht einfach eine Last für den Betreuer der kontrolliert werden muss, sondern eine wichtige Arbeitskraft ohne die es keine Forschung gibt und die Ergebnisse produzieren muss. Niemand stellt einen Doktoranden an um zum hundersten mal eine bekanntes Experiment zu reproduzieren was er dann irgendwo abschreiben könnte, für sowas ist das Praktikum da.
Man stellt z.B. einen Doktorand an damit er nach Pentaquarks in den LHCb Daten sucht. Wo genau soll er das abschreiben?
 
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Es ist richtig, dass gewisse Fachkulturen die asthenische Promotion begünstigen. Grundsätzlich sehe ich die digitale Vernetzung und damit bessere Enttarnbarkeit aber positiv. In spezialisierten Bereichen der Naturwissenschaften, wo es eine sich relativ stetig erweitertende und überschaubare Grenze zwischen etabliertem Wissen und neuer Erkenntnis gibt, mag das belanglos erscheinen. Aber das lässt sich schon methodisch eben nicht auf alle Felder der Wissenschaft übertragen.

Und immerhin ist die ehemals bei Betrügern beliebte Promotion durch Übersetzung aus dem Russischen damit Geschichte. :deliver:
 

parats'

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@Benrath bist Du so nett? :)
 
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Aber das lässt sich schon methodisch eben nicht auf alle Felder der Wissenschaft übertragen.
Aber stellst sich dann nicht die Frage, inwiefern Promotionen in diesen Fachgebieten überhaupt sinnvoll sind?
Imo sind in bestimmten Bereichen Doktorarbeiten zu so einer Art "Abschlussprüfung" geworden, die man ablegt, um, nunja, einen höherwertigen Abschluss zu erreichen, mit dem man sich toll bewerben kann.
Dabei sollte eine Promotion in erster Linie Forschungstätigkeit sein und die Doktorarbeit "nur" noch die Zusammenfassung eben dieser. Und wenn es in bestimmten Fachgebieten kaum noch was zu forschen gibt, reichen deutschlandweit vielleicht ein bis Promotionsstellen pro Jahr. Oder noch weniger, je nach dem.
 

Gustavo

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Das ist eine etwas unrealistische Erwartung an das System und den Prof/Betreuer. Man darf schon drauf bauen, dass die Leute nach besten Wissen und Gewissen arbeiten. Aber als Prof würde ich z.B. die Literaturreview auch nur einmal durchlesen und auf eventuell fehlende Dinge hinweisen. Wenn da nichts krass raussticht kann ich doch nicht vom Prof erwarten, dass er en passent das Plagiat erkennt. Betreuung beim PhD bedeutet Ideen geben und big picture Feedback, aber keine Kontrolle an sich.

Das. Etwas unrealistischer Anspruch an Professoren. Als Professor sollte man bei bestimmten Themen aus dem Stegreif wissen, ob jemand größere Ideen unzitiert übernommen hat, aber alles andere ist schwierig. Muss auch sagen dass ich nie so richtig verstanden habe, warum so viele deutsche Doktoranden damit aufgefallen sind, im völlig belanglosen* (!) Teil der Arbeit irgendwo abgeschrieben zu haben. Wenn man als Autor auch nur minimal weiß, was man zitiert, entweder weil man es selbst überflogen oder zumindest andere Leute gelesen hat, die dieselbe Arbeit zitiert haben, macht es imho eher mehr Arbeit, einen bereits vorhandenen Satz zu nehmen und ihn leicht umzuschreiben (Wörter einsetzen, umstellen etc.), so dass eine Plagiatssoftware ihn nicht mehr als Direktübernahme erkennen kann. In der Zeit, in der ich darüber nachgedacht habe, kann ich mir imho schneller selbst eine Ein-Satz-Zusammenfassung dazu ausdenken, zumal es halt einfach niemanden wirklich interessiert, ob man bei solchen Standardzitationen jetzt tatsächlich genau den Kern der Sache trifft oder nicht. Wer sich so große Mühe mit dem lit review macht, dass er das für nötig hält, ist imho nie über die Hausarbeitsmentalität aus dem Grundstudium hinausgekommen.





*ok, dass in vielen deutschen Dissertation wie bspw. bei Guttenberg der belanglose Teil 100% der Arbeit ausmacht ist vielleicht Teil des Problems :ugly:


€dit: Fand übrigens das Thema bzgl. Medien viel interessanter als dieses leidige Plagiatsthema. Mein Twitter-Feed ist nicht unbeträchtlich voll mit Journalisten die diese Divi-Geschichte der Welt für einen wichtigen Schritt hin zu einem deutschen Fox News aus dem Haus Springer sehen.
 

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*ok, dass in vielen deutschen Dissertation wie bspw. bei Guttenberg der belanglose Teil 100% der Arbeit ausmacht ist vielleicht Teil des Problems :ugly:
Der Troll in mir fragt sich, warum noch keiner auf eine ähnlich glanzvolle Idee gekommen ist, die analog zum Slogan "Der Meister/Fachwirt ist ein Abschluss auf akademischen Niveau (sprich gleich einem Bachelor)" gekommen ist. Soll man halt die Anforderungen an einen Dr. verändern und dem promotionsgeilen Rest irgendeinen Super-MA anbieten, in dem die Hürden eher investierte Zeit statt sauberes, wissenschaftliches Arbeiten ist. In der DQR findet sich für so einen Stuss sicher Platz, hat ja schon mit anderem Unfug geklappt. Ich mein, wenn's wirklich nur um's Prestige geht...
 

parats'

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Schade das Andy Scheuer nicht promoviert hat. :cry:
Marsch zurück. Kann man das nicht irgendwie verwerten?

Im Jahr 2004 wurde ihm an der Karls-Universität Prag für die unter Aufsicht von Rudolf Kučera erstellte Arbeit Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns der „kleine Doktorgrad“ der Philosophie verliehen. Dieser akademische Grad, der heute der sogenannten 2. Bologna-Stufe (Master-Ebene) zugehört,[3] ist heute im Gegensatz zu 2004[4] nicht mehr äquivalent zu einer Promotion, berechtigt seinen Inhaber aber zur Führung des Titels PhDr.[5] Dessen ungeachtet – und obwohl in Deutschland nur im Gebiet der Bundesländer Bayern[6] und Berlin[7] erlaubt[8][9] – stellte Scheuer seinem Namen bundesweit den Zusatz Dr. voran.[10] Als Dr. Andreas Scheuer bestritt er auch den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2005.[2] Strafrechtliche Ermittlungen gegen Scheuer wegen möglichen Missbrauchs eines akademischen Titels wurden von der Staatsanwaltschaft Passau 2006 eingestellt.[11]

 
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Wo sind die props an die afd?! Ohne die wäre die funz immer noch Ministerin
 
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guys, guys!! hold the phone! die bars sind ja mal wieder dermaßen on point. langsam brauch ich spit fire aufm shortcut

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zum thema
SPIEGEL: Wäre Franziska Giffey mit der Rüge davongekommen, wenn die Berliner Oppositionsparteien und die Medien keine Kritik geäußert hätten?

Kempen: Sehr wahrscheinlich. Ein wichtiger Punkt war auch, dass die Oppositionsfraktionen ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben haben. Hätte das nicht vorgelegen, wäre die Arbeit nicht noch einmal überprüft worden.
folgen nun eigentlich ermittlungen von seiten der strafverfolgungsbehörden? das stinkt nach korruption. ich warte auch noch auf ne gute erklärung, wie man zu dem entschluss gekommen ist, die sanktion "rüge" zu erfinden. wtf.

edit: vor allem diese chuzpe, lol. wir erfinden einfach eine lösung - wird schon keiner was sagen. w t f :catch:
 
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parats'

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Hä? Also hattest du es doch nicht gewusst? Deswegen ja mein Kommentar ;)
Nee wirklich nicht, ich dachte Du fragst eher in die Richtung, wieso man dem Scheuer noch einen Dr. anreichern sollte.
Habs gestern durch Zufall erst bei Lanz erfahren und wollte es zumindest mal darlegen, dass ich es wirklich nicht wusste. :top:
 
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Nachdem sie ja ihren Doktor los ist geht es bei der kleinen dicken Giffey inzwischen um ihre Masterarbeit.
Ich hoffe die Plagiatsjäger sind auch schon an der Bachelorarbeit dran, wissenschaftlich sauber arbeiten hat die ja anscheinend nie gelernt.

Die vielleicht zukünftige Bürgermeisterin von Berlin meine Damen und Herren. Man was würde ich kotzen wenn ich in dieser Behindertenstadt leben müsste. :rofl2:
 
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Benrath

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Naja wird ihr wohl nicht mehr so schaden da verjährt und imho fände ich es in ner Master Arbeit bucht so schlimm und würde dann auch eher die Betreuer in der Schuld sehen. Da soll sie es ja lernen.

Man fragt sich nur wieder, warum man das nicht progressiver angeht, wenn man doch weiß was man gemacht hat. Es war doch klar dass nur jemand drauf wartet sich alles andere von ihr anzuschauen. Dachte ich für sowas gibt es spin doctoren
 

Gustavo

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Ich hoffe die Plagiatsjäger sind auch schon an der Bachelorarbeit dran, wissenschaftlich sauber arbeiten hat die ja anscheinend nie gelernt.

Alla hob, da reden wir jetzt von Masterarbeit an der FH. Irgendwo muss man vielleicht auch mal eine Grenze ziehen: Niemand packt MA auf sein Wahlplakat und es ist auch keine Voraussetzung für Politiker, überhaupt einen akademischen Abschluss zu haben. Plus wir wissen mittlerweile alle dass sie nicht zitieren kann.
 
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Im Kontext, dass sie das andere abgestritten hat und es verharmlost wird, finde ich es als erschwerenden Faktor relevant. Schließlich wäre es objektiv besser, wenn sie endlich weg wäre.
 

Gustavo

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Im Kontext, dass sie das andere abgestritten hat und es verharmlost wird, finde ich es als erschwerenden Faktor relevant. Schließlich wäre es objektiv besser, wenn sie endlich weg wäre.

Meine Güte, "objektiv besser", ernsthaft? Wofür brauchen wir überhaupt noch Wahlen, wenn du das alles objektiv sagen kannst?
 
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Nur weil ich es besser weiß, so kann ich es ja dennoch nicht entscheiden. Zum Glück leben wir ja in einer Demokratie, weil der beste Philosopher King keine über mehrere Generationen nachhaltige Lösung wäre ;)

Man muss aber auch kein Philosopher King sein, um Giffey für untragbar zu halten. Du kannst ja gerne auf eine Studie deiner Lieblingswissenschaftler warten, die im Jahr 2500 genug Sample size haben, ob Plagiatoren dann tatsächlich schlechtere Politik machen / korrupter sind als der Schnitt.

Erneut aber hältst du dich an irgendeinem lateralen Wort auf, um nicht auf das eigentliche Argument einzugehen:

Relevant ist diese Master-Arbeit im Gegensatz zu den meisten Master-Arbeiten, weil es eben um die Bestätigung eines Musters geht, und um eine Politikerin, die nach ihren bisherigen Verfehlungen eben nicht zurück getreten ist.
 

Celetuiw

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Was fürn Unsinn. Da gehts eigentlich nur noch um Demontage, oder glaubt jmd das es ernsthaft für die Integrität der Forschung wichtig ist, die MA Arbeit von giffey auseinanderzunehmen.

Don't get me wrong: ich finde es gut, dass die plagiate in der dr arbeit konsequent verfolgt wurden. Aber in der MA Arbeit finde ich das überzogen wie Gustavo.

Ich behaupte auch mal aus der Hüfte, dass 90% von uns auf die Fresse fliegen würden, wenn unsere MA Arbeiten ähnlich genau seziert werden würden.
 
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Natürlich geht es bei einer bereits nachgewiesenen Plagiatorin, die damit lächerlich umgegangen ist (und deren Mann übrigens ein Betrüger ist -- wo wahrscheinlich ist, dass sie im Bilde war), um die Demontage. Weil jeder Plagiatsjäger, der was auf sich hält, macht das doch, damit solche Figuren aus der Öffentlichkeit verschwinden.

Das ist auch rational, weil es ein greater good ist, wenn sich Plagiatoren wie Giffey nicht an der Macht halten können.

Was für Al Capone der IRS ist für Giffey die MA. Har har.
 

Gustavo

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Erneut aber hältst du dich an irgendeinem lateralen Wort auf, um nicht auf das eigentliche Argument einzugehen:

Relevant ist diese Master-Arbeit im Gegensatz zu den meisten Master-Arbeiten, weil es eben um die Bestätigung eines Musters geht, und um eine Politikerin, die nach ihren bisherigen Verfehlungen eben nicht zurück getreten ist.

a. Du hast dein "eigentliches Argument" in deinem Post überhaupt nicht gemacht.
b. Sie ist sehr wohl von ihrem Ministeramt zurückgetreten.
c. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Politiker die plagiieren tatsächlich schlehtere Politik machen, gibt es dafür immer noch eine Wahl. Sie hat eine Kandidatur übernommen und jetzt können die Wähler selbst entscheiden, ob sie das "Muster" für so bedenklich halten wie du. Ich sehe es beispielsweise nicht so (hatte ich übrigens auch bei Guttenberg nicht) und ich lehne mich jetzt mal nicht so weit aus dem Fenster wenn ich sage dass akademische Integrität in meinem Leben eine größere Rolle spielt als in deinem, außer natürlich du zählst Hunderte von ungedeckten Behauptungen in Forenposts.
d. Auch wenn du es nicht gerne hörst, aber einfach zu behaupten irgendwas sei schlecht ist ohne Beleg erst mal exakt nichts wert. Politiker "täuschen" den ganzen Tag: Markus Söder glaubt garantiert nicht, dass Armin Laschet ein guter Kanzlerkandidat ist, Habeck glaubt nicht dass es mit ihm statt Baerbock nicht besser gelaufen wäre usw. usf. Manche Leute die ihre akademischen Arbeiten plagiieren stellen sich später als Schaumschläger heraus (Guttenberg), andere als großartig (Martin Luther King) und vermutlich sind die allermeisten Leute irgendwo dazwischen (Pflüger, Koch-Mehrin, Schavan etc.) Warum man jetzt den einen Datenpunkt nehmen und daraus generalisieren kann, dass Giffey für das Amt ungeeignet ist, bleibt dein Geheimnis. Die Vermutung liegt nahe: Weil du sie als Person nicht magst. Das ist aber halt kein Argument.

€dit: Lol, jetzt ist es also nicht nur "objektiv", sondern auch noch "rational"? Hast du eigentlich irgendeinen akademischen Abschluss? Falls nicht würde ich dir raten, mal mit einem studium generale anzufangen.
 

Das Schaf

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Natürlich geht es bei einer bereits nachgewiesenen Plagiatorin, die damit lächerlich umgegangen ist (und deren Mann übrigens ein Betrüger ist -- wo wahrscheinlich ist, dass sie im Bilde war), um die Demontage. Weil jeder Plagiatsjäger, der was auf sich hält, macht das doch, damit solche Figuren aus der Öffentlichkeit verschwinden.

Das ist auch rational, weil es ein greater good ist, wenn sich Plagiatoren wie Giffey nicht an der Macht halten können.

Was für Al Capone der IRS ist für Giffey die MA. Har har.
Sollen wir uns Mal deine Abschlussarbeiten anschauen ?
 
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