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Immer wieder wird diskutiert, Polizeibeamte auf Großveranstaltungen irgendwie zu kennzeichnen, sei es durch einen Namen oder eine Nummer. Hintergrund der Diskussion sind die (leider) immer wieder vorkommenden Übergriffe von Polizeibeamten auf friedliche Personen (auch wenn außer Frage steht, dass das die absolute Minderheit ist).
Die Gewerkschaft der Polizei hat sich nun zu einem Vorstoß aus Niedersachsen geäußert. Erwartungsgemäß wird eine Kennzeichnungspflicht abgelehnt. Man belege die Beamten mit einem Generalverdacht, zudem gebe es keine Hinweise auf erleichterte Ermittlungsverfahren durch eine Kennzeichnungspflicht.
Sollte jeder Beamte klar erkennbar sein oder behindert das die effektive Durchsetzung von Sicherheit und Ordnung? Braucht der Polizist eine gewisse Deckung, um nicht mit Anzeigen und Ermittlungsverfahren überschüttet zu werden? Meinungen?
Die Gewerkschaft der Polizei hat sich nun zu einem Vorstoß aus Niedersachsen geäußert. Erwartungsgemäß wird eine Kennzeichnungspflicht abgelehnt. Man belege die Beamten mit einem Generalverdacht, zudem gebe es keine Hinweise auf erleichterte Ermittlungsverfahren durch eine Kennzeichnungspflicht.
Sollte jeder Beamte klar erkennbar sein oder behindert das die effektive Durchsetzung von Sicherheit und Ordnung? Braucht der Polizist eine gewisse Deckung, um nicht mit Anzeigen und Ermittlungsverfahren überschüttet zu werden? Meinungen?
Eine solche Kennzeichnung erhöht auch die Transparenz und wird dafür sorgen, dass sich die wenigen Prügelpolizisten ein bischen mehr zusammenreißen müssen. Das ist aber sehr wichtig, damit das Vertrauen in die Polizei gestärkt wird. Insgesamt mal eine vernünftige Maßnahme für die innere Sicherheit.

