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GEZ Geldforderung

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Der Klaus Kleber von CNN verdient 12 mio $ pro Jahr. Die von NBC und ABC 18 mio und der von fox news 36 mio.

:deliver:

Ist es gewollt, dass manche Menschen die Intention deines Postings missverstehen könnten, als Argument wahrgenommen zu werden? Warum soll es irgendwie relevant sein, was Anchormen von privaten Sendern verdienen die eine ganz andere Rolle als Klaus Kleber einnehmen?
 

parats'

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Beide haben auch deutlich mehr vorzuweisen als Claus Kleber, was zugegebenermaßen auch nicht schwer ist.
 
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Ist es gewollt, dass manche Menschen die Intention deines Postings missverstehen könnten, als Argument wahrgenommen zu werden? Warum soll es irgendwie relevant sein, was Anchormen von privaten Sendern verdienen die eine ganz andere Rolle als Klaus Kleber einnehmen?

Der punkt ist hier MAL WIEDER, dass die Öffentlich Rechtlichen einfach branchenübliche gehälter bezahlen. Da könnt ihr rumheulen wie ihr wollt. An der spitze von medienbetrieben verdient man ordentlich kohle ist halt einfach so.
 
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An der spitze von medienbetrieben verdient man ordentlich kohle ist halt einfach so.
Muss dich leider enttäuschen Kleber ist nicht an der Spitze von einem Medienbetrieb, denn er ist vor über 10 Jahren beim ZDF gegangen und ist freier Mitarbeiter.
 

Benrath

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und warum muss ein ÖR Sender da mitziehen. Ich glaub es findet sich auch jemand für etwas weniger Geld der die Nachrichten ähnlich gut vorliest wie Klaus Kleber. Die Vergleichsgruppe die du da rangezogen hast passt da imho eh nicht, weil die mehr show machen als KK
 
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Mal abgesehen vom fragwürdigen verdienst frag ich mich ja schon länger wie sich Klaus Kleber mit seinen ständigen verhasplern überhaupt als nachrichtensprecher etablieren konnte. Scheint der franz josef wagner der ÖR zu sein.
 
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Der punkt ist hier MAL WIEDER, dass die Öffentlich Rechtlichen einfach branchenübliche gehälter bezahlen. Da könnt ihr rumheulen wie ihr wollt. An der spitze von medienbetrieben verdient man ordentlich kohle ist halt einfach so.

Ehm. Branchenüblich?
In Deutschland fallen Gehälter eigentlich durchweg niedriger aus als in den USA. So ein Vergleich hinkt auf so vielen Ebenen. Allein schon weil die Kostenstruktur des Lebens in den USA eine ganz andere ist. Ähnlich wie auch DAX-Vorstände im Vergleich zu ihren US-Gegenstücken nicht sonderlich viel verdienen sondern eher unteres bis mittleres Mittelmaß. Ein Vergleich USA zu Deutschland ist in dieser Hinsicht zwangsläufig ein Äpfel/Birnen-Vergleich. Wenn man Vergleiche ziehen will, dann bitte anhand der Einkommensquantile und am Besten mit Ländern die von ihrer Wirtschaftsstruktur ähnlich sind.
Wie man es dreht und wendet, mit 500k Brutto ist man safe im Top-Perzentil wenn nicht sogar noch weiter oben. Das sind Gehälter die die privaten Sender in Deutschland nur den absoluten Superstars der Quotenbringer zahlen. Es hat schon Gründe warum die meisten Medienleute in Deutschland sehr gerne zu einer der ÖR-Anstalten gehen würden. Dort wird einfach massiv überdurchschnittlich bezahlt bei einem Arbeitsdruck wie im öffentlichen Dienst.
 
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Der punkt ist hier MAL WIEDER, dass die Öffentlich Rechtlichen einfach branchenübliche gehälter bezahlen. Da könnt ihr rumheulen wie ihr wollt. An der spitze von medienbetrieben verdient man ordentlich kohle ist halt einfach so.
Das stimmt so nicht. Im ÖR wird durchaus sehr gut bezahlt.

Ich kenne ein Paar, von denen einer im ÖR arbeitet und war durchaus überrascht, welchen Lebensstil die sich während eine mehrjährigen Auslandskorrespondenz für das Radio leisten konnten: Haus mit großem Garten im Nobelvorort einer der teuersten europäischen Hauptstädte - in der Zeit als Einverdienerhaushalt.
Ich finde sowas nicht anstößig, zumal es sich um eine Familie mit mehreren Kindern handelte und der Job zeitlich sehr beansprucht (quasi 24 Verfügbarkeit).
Aber als üblich würde ich das jetzt trotzdem nicht bezeichnen.

Grundsätzlich sollten Journalisten nicht darben müssen und ich habe nichts dagegen, dass der ÖR seine Leute überdurchschnittlich gut versorgt. Aber Spitzengehälter für Stars sollten sich imo verbieten, während man das Geld dafür Omas abzockt, die sich bei den Tafeln anstellen müssen.
Ich stelle auch pauschal in Abrede, dass dadurch ein journalistischer Mehrwert erzeugt wird. Es gibt zig kompetente Leute, die sich für eine gutes Normalgehalt hinstellen und professionell das heute-Journal moderieren können. Dafür braucht man nicht Claus Kleber 50.000 EUR pro Monat in den Rachen werfen.
Insbesondere den teils absurden Senioritätsbonus finde ich unanständig.

Auch außerhalb des journalistischen Bereichs herrscht im ÖR zum Teil eine Selbstbedienungsmentalität. So mancher Kreative würde ohne lukrative Aufträge über ÖR-Klüngelschaften deutlich bescheidener leben.
Und ja, natürlich trifft das auch auf sie Medienbranche als Ganzes zu. Aber der ÖR finanziert sich über öffentliche Gelder. Da sollte man eigentlich auf einen anderen Standard bestehen dürfen.
 

parats'

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Sais hat es ganz gut auf den Punkt gebracht. Wobei mir das Gehalt des einzelnen wirklich egal ist. Problematisch wird es dann, wenn der Eindruck entsteht, dass es sich beim ÖR um einen Selbstbedienungsladen handelt, was gewiss der Fall ist da ohne Kostendruck gearbeitet wird. Bei einem Budget von 9mrd+ ist denke ich relativ viel Spielraum für mehr Information und weniger Entertainment.
 
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Die Frage ist auch, warum der öffentliche Rundfunk marktüblich oder sogar darüber zahlen kann, während alle anderen öffentlichen Einrichtungen beim Gehaltsniveau z.T. deutlich unter den marktüblichen Gehältern liegen.
 

parats'

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Afaik kommt es stark auf die Stelle an. Die ARD hat dazu eine Übersicht veröffentlicht. Der untere Teil der range ist in den üblichen Berufen durchaus die Norm, würde ich zumindest vom Bachgefühl sagen. https://www.ard.de/home/die-ard/fakten/Gehaelter_und_Verguetungen_in_der_ARD/4127124/index.html
Wie dort die genaue Verteilung ist, weiß ich nicht. Würde aber mal stark davon ausgehen, dass hier in üblicher Weise erhöht wird.
Gruselig sind dabei dann eigentlich nur noch die oberen Posten.

Ich würde mal davon ausgehen, dass eine Verschmelzung aller Anstalten die Personalkosten gut drücken kann. Denn ob es wirklich 9+ Intendanten braucht ist mehr als fraglich.
 
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Da liegt die Grundvergütung in der höchsten Stufe und Gruppe für alles oberhalb einer Sekretärin über der Grundvergütung für eine W3 Professur... Für Kameramänner z.B. um über 1500 Euro höher und damit auf dem Niveau eines Oberarztes... Die Einstiegsgehälter passen, aber der Anstieg ist schon rasant, vorallem wenn man das nach 20 Jahren im Schnitt wirklich erreicht, wie oben angegeben. Die Sekretärin lag am Ende knapp 400 Euro über einem Ingenieur im öffentlichen Dienst.

Und jetzt guckt man sich mal an, wie das z.B. bei den olympischen Spielen abläuft. Eurosport und die ARD sendeten da 2012 oder 2016 im vergleichbaren Umfang. Die ARD benötigt dafür um die 500 Mitarbeiter vor Ort, Eurosport zwischen 20 und 30 (genaue Zahlen muss ich raussuchen).
 
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Da liegt die Grundvergütung in der höchsten Stufe und Gruppe für alles oberhalb einer Sekretärin über der Grundvergütung für eine W3 Professur... Für Kameramänner z.B. um über 1500 Euro höher und damit auf dem Niveau eines Oberarztes... Die Einstiegsgehälter passen, aber der Anstieg ist schon rasant, vorallem wenn man das nach 20 Jahren im Schnitt wirklich erreicht, wie oben angegeben. Die Sekretärin lag am Ende knapp 400 Euro über einem Ingenieur im öffentlichen Dienst.

Und jetzt guckt man sich mal an, wie das z.B. bei den olympischen Spielen abläuft. Eurosport und die ARD sendeten da 2012 oder 2016 im vergleichbaren Umfang. Die ARD benötigt dafür um die 500 Mitarbeiter vor Ort, Eurosport zwischen 20 und 30 (genaue Zahlen muss ich raussuchen).

afaik hatte sogar ein schwergewicht wie die nbc deutlich weniger leute vor ort als ard ODER zdf
 

parats'

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Da liegt die Grundvergütung in der höchsten Stufe und Gruppe für alles oberhalb einer Sekretärin über der Grundvergütung für eine W3 Professur... Für Kameramänner z.B. um über 1500 Euro höher und damit auf dem Niveau eines Oberarztes... Die Einstiegsgehälter passen, aber der Anstieg ist schon rasant, vorallem wenn man das nach 20 Jahren im Schnitt wirklich erreicht, wie oben angegeben. Die Sekretärin lag am Ende knapp 400 Euro über einem Ingenieur im öffentlichen Dienst.

Und jetzt guckt man sich mal an, wie das z.B. bei den olympischen Spielen abläuft. Eurosport und die ARD sendeten da 2012 oder 2016 im vergleichbaren Umfang. Die ARD benötigt dafür um die 500 Mitarbeiter vor Ort, Eurosport zwischen 20 und 30 (genaue Zahlen muss ich raussuchen).

Ich sag ja, die untere Range passt durchaus. Der Anstieg ist recht steil. Wie die genaue Verteilung aber ist, ist leider unbekannt.
 
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Und man sollte hier das Wort _Grundvergütung_ auch nicht überlesen. Ich denke hier sind Urlaubsgeld, Erfolgszulage /Weihnachtsgeld, übertarifliche Zulagen, Verpflegungspauschalen (falls man viel unterwegs ist) etc. noch nicht mit drin.

Gerade auf der Ebene Sekretär / Sachbearbeiter ließt sich das wie ein feuchter Traum. (mit Zulagen knapp unter den 100.000 € kratzen bei wenig bis keiner Verantwortung und überschaubaren Überstunden).
 
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Danke parats für den Link. Das ist schon recht beeindruckend. Selbst wenn man realistischerweise davon ausgeht, dass niemand regelmäßig auf die höchste Stufe kommt bzw. das nicht der Normalfall ist … über 50k ist locker drin für Sachbearbeiter/Sekretärinnen.
Zum Vergleiich: TV-L E9, was nur Sekretärinnen mit Weiterbildung z.B. im öD bekommen, ist in der höchsten Ausbaustufe noch unter 50k, der Regelfall ist da eher E7 bis E8. Wissenschaftler mit E13 die meistens einen Top-Abschluss haben starten ungefähr auf Augenhöhe mit Redakteuren (aber mit Zeitvertrag) und werden dann nach hinten raus gnadenlos abgehängt (max gut 70k) von Journalisten die dann bei locker 10k mehr im Jahr rauskommen. "okay."

Gerade wenn man dann noch die selbstgerechten Kommentare und die teilweise grottige Arbeit von Gesichtern wie Jörg Schönenbohm in den Ohren hat kann man da fast nur den blanken Hass bekommen. Bei einem Bruttoeinkommensdurchschnitt von ~40k in Deutschland über alle Berufe und Altersgruppen … ja, eine Erhöhung der GEZ ist dringend nötig. :kotz:
 

Benrath

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Die Ranges sind schon krass. Fände Mittelwert, Median und Quantile interessant.

Kann das bei den Redakteuren an Auslandskorrespondenten liegen?

Sonst wäre noch interessant, ob das eher Altlasten sind von Leute, die man jetzt nicht mehr los wird, die sich aber da gut eingerichtet haben.

Ich geh mal von Bruttowerten aus. Dann finde ich zumindest die unteren Ranges nicht obzön und würde auch vermuten, dass sich der Großteil eher dort tummelt.

Die hohen Direktorengehälter sind eher obzön. Eh die Frage warum noch für jedes Land einen braucht und was die so besonderes tun. Das Gehalt wäre im sonstigen ÖD völlig utopisch. Wahrscheinlich verdient Merkel weniger.
 
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und die Frage ist ja, ob da auch wirklich richtig alle mit drin sind. Denn wir hatten das ja letztens schon das zB ein Kleber "freier Mitarbeiter" ist und sogar noch ne Ecke über den Intendanten liegt. Ok der ist ZDF, aber muss ja nicht der einzige mit so Tricks sein.

Merkel übrigens mit ihren 350k unterhalb der Top3-Intendanten
 

parats'

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Merkel bekommt gemessen am Arbeitspensum zu wenig, ob mehr gerechtfertigt wäre muss jeder selbst wissen. Aber das ist das eigentliche Problem der Berufspolitik in Begleiterscheinungen adverser Selektion.
 

parats'

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Die aktuelle GEZ Erhöhungsrunde scheint am Veto eines Bundeslandes zu scheitern.

Erstmals könnte eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags an einem Bundesland scheitern: Die geplante Steigerung muss durch die Landtage – und in Sachsen-Anhalt will die CDU ein Veto einlegen. Auch in anderen Teilen der Union wächst der Unmut über ARD und ZDF.

https://www.welt.de/politik/deutsch...-in-Union-gegen-hoeheren-Rundfunkbeitrag.html

Shoutout an Lars Klingbeil, so ein Profil brauchen die Sozialdemokraten wieder.

Dabei wird häufig das Argument angeführt, eine Ablehnung der Gebührenerhöhung bedeute, gemeinsame Sache mit der AfD zu machen, weil diese sich ebenfalls gegen steigende Gebühren ausspricht. So sagte etwa SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil dem „Spiegel“: „Die CDU in Sachsen-Anhalt verbündet sich mit der offen rechtsextremen Landes-AfD. Wo bleibt die Mahnung, das Einmischen von der CDU-Bundesebene?“
 

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Auch wenn es alles andere als gut ist mit der AFD mehr oder weniger zusammenzuarbeiten hat die CDU dort in der Sache recht.
Letztlich müßte man den Beitrag aber eher sozial gerechter machen und zb. einen maximalen Prozentsatz vom Einkommen oder ähnliches einführen, weil für Leute die 3k aufwärts verdienen ist der Betrag 0 Problem aber grad bei Leuten die weit weniger haben kann das zu einer viel zu hohen Last werden.
Wäre wichtiger als mal eine Erhöhung auszusetzen, wobei das als kurzfristige Lösung in der jetzigen Lage auch angebracht ist.
 
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Auch wenn es alles andere als gut ist mit der AFD mehr oder weniger zusammenzuarbeiten hat die CDU dort in der Sache recht.
Letztlich müßte man den Beitrag aber eher sozial gerechter machen und zb. einen maximalen Prozentsatz vom Einkommen oder ähnliches einführen, weil für Leute die 3k aufwärts verdienen ist der Betrag 0 Problem aber grad bei Leuten die weit weniger haben kann das zu einer viel zu hohen Last werden.
Wäre wichtiger als mal eine Erhöhung auszusetzen, wobei das als kurzfristige Lösung in der jetzigen Lage auch angebracht ist.

Das ist doch alles ein schlechter Witz. Die Rundfunkbeiträge müssen nicht (nur) gerechter verteilt, sondern vor allem gesenkt werden.

1. Deutschland hat den _teuersten_ Rundfunk der Welt
2. Wir haben 74 Radiosender und 21 Fernsehsender, die davon unterhalten werden (so viel brauchen wir definitiv nicht)
3. Schau dir mal die Gehälter an, weiter oben steht ja der Link

Unterm Strich ist das einfach ein Selbstbedienungsladen der unter Berücksichtigung der Kosten so gut wie nichts leistet. Und in der Krise einfach mal nach mehr Geld zu schreien ist da ein Unverschämtheit. Mir ist unbegreiflich, wie die Politik da willfähriger Erfüllungsgehilfe sein kann. Auch der Verweis auf die AfD (nein, ich kann diesen Verein nicht ausstehen) ist an dieser Stelle ein Witz. Die anderen Bundesländer / Parteien sollten sich mal Eier wachsen lassen und gegen die Erhöhung und für eine "Umstrukturierung" stimmen, dann muss sich die CDU aus Sachsen-Anhalt auch nicht weiter sagen lassen, dass sie mit der AfD gemeinsame Sache macht.
 
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Auch wenn es alles andere als gut ist mit der AFD mehr oder weniger zusammenzuarbeiten hat die CDU dort in der Sache recht.
Letztlich müßte man den Beitrag aber eher sozial gerechter machen und zb. einen maximalen Prozentsatz vom Einkommen oder ähnliches einführen, weil für Leute die 3k aufwärts verdienen ist der Betrag 0 Problem aber grad bei Leuten die weit weniger haben kann das zu einer viel zu hohen Last werden.
Wäre wichtiger als mal eine Erhöhung auszusetzen, wobei das als kurzfristige Lösung in der jetzigen Lage auch angebracht ist.

LOL
Nur weil es sich einige Leute "leisten" können, soll man trotzdem eine Zwangsabgabe erhöhen und Geld zum Fenster rausschmeißen?
Diese Begründung muss ein Witz sein.
 

parats'

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Der spiegel artikel ist pures gold.

Mit dem 86-Cent-Beitragsplus würde eine von einer unabhängigen Kommission errechnete drohende Finanzlücke von 1,5 Milliarden Euro zwischen 2021 und 2024 bei den Sendern geschlossen werden können.

Meine fresse :rofl2:
 

Gustavo

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Gibt es eigentlich irgendetwas in Deutschland, wo nicht jemand direkt Verfassungswidrigkeit wittert?

Bei dem Thema ist es sogar nochmal besonders dumm, weil der ursprüngliche Zweck des Rundfunkbeitrags (statt einer Steuerfinanzierung) ja, wie vom BVerfG gewünscht, die Unabhängigkeit der Sender von der Politik war. Und weil jedes Bundesland da einzeln zustimmen muss, ist es jetzt offensichtlich so, dass die ÖR in seiner Finanzierung nicht von Bundestag + Bundesrat abhängig sind, sondern von 16 Landesparlamenten. Rechtsstaat beste Staat.
 
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Heute morgen Interview mit Philip Amthor und bei dem Thema muss ich ihm ja tatsächlich vollkommen zustimmen.
Was die anderen Parteien da für eine Scheiße abziehen um sich "gegen rechts" zu profilieren ist einfach eine komplette Bankrotterklärung.

Zum Rundfunk ist einfach alles gesagt. Idee imho grundsätzlich richtig, auch ein Inflationsausgleich wäre an und für sich natürlich angemessen. Zusammenstampfen auf ein Zehntel der Größe ist aber dringendst nötig.
 

parats'

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Mal sehen ob der MDR nur große Sprüche auf Lager hat.

In der Debatte um die Anhebung des Rundfunkbeitrags wird Sachsen-Anhalt dem Staatsvertrag nicht zustimmen. Ministerpräsident Reiner Haseloff kündigte am Dienstag an, das Gesetz zurückzuziehen. Damit werden sich Medienausschuss und Landtag nicht mit dem Thema befassen. Der Medienstaatsvertrag ist gescheitert, weil alle Bundesländer bis Jahresende zustimmen müssen. Die Kenia-Koalition rettet mit der Einigung ihren Fortbestand.

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/l...ertrag-rundfunkstaatsvertrag-zurueck-100.html
 
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Ach, es gibt ja nen eigenen Srätt. Vorhin im Tagesnachrichten gepostet:

Erhöhung des Rundfunkbeitrags ist vom Tisch: https://www.nzz.ch/international/ru...und-zdf-wird-vorerst-nicht-erhoeht-ld.1590897

Finde ich okay. Die werden mit >8 Mrd. Euro wohl mal klarkommen. Das ist mehr als manche Bundesländer ausgeben. :ugly:

Frage: Woraus konkret soll sich eine verfassungsmäßige Verpflichtung den Beitrag im angedachten Umfang zu erhöhen, konkret ableiten?
 
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