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eSport und die Rolle von RTS, Mobas und Streaming

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Vor allem liegt die Zeitzone damit besser für Europa :D.
 
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mittlerweile ist selbst Fortnite ein größer eSport als Starcraft2 :eagle:
https://www.esportsearnings.com/games
bw ist bei der Preisausschüttung nicht mal mehr Top10, da auch PUBG/Smite dran vorbei sind

"selbst" Fortnite? Hast du die letzten Monate und Jahre unter einem Stein gelebt? Fortnite ist das größte eSports Spiel aller Zeiten, auch wenn ichs kacke finde.

Und das RTS spätestens seit dem MOBA Siegeszug tot ist, ist ja nun wirklich auch Allgemeinwissen. RTS sind einfach zu komplex, man muss selbst relativ viel Erfahrung haben, um als Zuschauer Spaß am Spiel zu bekommen. MOBAs sind da schon einfacher, auch wenn hier auch noch zu viel Wissen notwendig ist, um einzuordnen, was auf dem Bildschirm passiert. Spiele wie Fortnite machen das ganze noch zugänglicher und sind daher noch erfolgreicher.

Bei Wimbledon oder einer Fußball WM gibts auch dickes Preisgeld

Stimmt doch gar nicht, bei der Fußball WM gibt es lächerlich wenig Preisgeld im Vergleich zum normalen Verdienst der Vereinsspieler. Das ist wirklich der letzte Faktor.

Naja, das Ding ist halt im E-Sport gibt's 4-5 grosse Spiele (Dota, Lol, CS und kA noch) wo man dick absahnen kann und jede Menge kleine wo ein Turnier mit nem 10k Preispool ne riesen Sache ist, wenns sowas überhaupt gibt. Solang dieser extreme Unterschied besteht, wird das immer im Fokus bleiben.

Dieser Unterschied besteht auch im normalen Sport, vergleiche allein die beliebtesten Mannschaftssportarten in D Fußball/Handball/Basketball. Während du beim ersten schon in der dritten Liga uU Profi bist, können in der BBL selbst einige Erstligisten nicht davon leben bzw. nur gerade so.
 
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Stimmt doch gar nicht, bei der Fußball WM gibt es lächerlich wenig Preisgeld im Vergleich zum normalen Verdienst der Vereinsspieler. Das ist wirklich der letzte Faktor.

Allein Frankreich hat 38 Millionen Dollar bekommen. Das ist ne ordentliche Stange, auch für Fußball.
Aber es stimmt zumindest, dass es jetzt nicht das total wichtigste für die meisten Spieler ist.

Aber genau da sollte Esports auch hin. Diese dicken Cheques, die da irgendwelchen Nerds in die Hand gedrückt werden, sind einfach peinlich. Für den Zuschauer sollte viel mehr das Prestige im Vordergrund stehen. Das ist auch besser für die Sponsoren.

Selbst wenn es im Hintergrund um was anderes geht, an der Oberfläche ist das eher nervig dieses ganze Gerede von den Preisgeldern usw.

Es dient halt vorallem dazu, irgendwelchen 14 Jährigen das Träumen vom großen Geld durchs zocken zu ermöglichen.
 
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Allein Frankreich hat 38 Millionen Dollar bekommen. Das ist ne ordentliche Stange, auch für Fußball.
Naja für 23 Spieler + den ganzen Stab bei Mordsquoten weltweit. Gegen 11 Mio für 5 Dota-Heinis und vielleicht noch nen Trainer.
Also in Relation für den Stellenwert von Fußball und ein Turnier im 4-Jahresrhytmus ist 38 Mio jetzt nun nicht der Hit, das verdient Ronaldo ja fast in einem Jahr allein.
 
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DotA TI ist dieses Jahr in China. Da wär's zu erwarten dass es dann mehr geld gibt.
Die Zentrierung auf China macht Sinn, da steckt unfassbar viel freies Geld was man sich abgreifen kann wenn man sich nur ein wenig drauf konzentriert.

Ich denke, dass Valve für nächstes Jahr bzgl. Preispool einiges ändern muss um den Redkord von diesem Jahr nächstes Jahr zu brechen, aber es ist definitiv möglich. Z.B. %-Contribution erhöhen, Mindestwert erhöhen, etc. + weitere Änderungen des Compendiums. Durch die Änderungen dieses Jahr wurde mMn auch eine wesentliche Steigerung erzielt.

Zudem ist das Spiel aktuell wieder richtig gut balanced und spassig. Es ist nicht zu sehr dominiert von einem Spielstil oder von einzelnen Helden. Das hilft der Popularität etwas. Zudem wird das Spiel auch aktuell wiedr performance, bug-technisch und und und aufgebessert. Der Patch gestern hat auf low-budget PCs 40% mehr FPS gebracht. Und ich denke damit kann man am ehesten die Leute abgreifen in Ländern wie China, Russland etc. Nach Source 2 sind einige abgesprungen, gab nen stetigen Spielerrücklauf. Aktuell gehen die Zahlen wieder hoch soweit ich weiß. Mal schauen, ob Valve n bissl mehr kommuniziert, und die Optionen für neueinsteiger verbessert. Matchmaking wurde stark umgebaut (zum positiven), anzahl der reports für gute behaviour score erhöht, etc.

http://www.dota2.com/summerscrub

http://de.dota2.com/2019/08/matchmaking-update-2/
 
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also jeder hier der geld in der industrie "verteufelt" sollte nochmal stark drüber nachdenken welche spielerische qualität esports denn bringt wenn das niemand als vollzeitberuf ausüben kann was eben nur durch angemessene preise ermöglicht wird.

esports,also richtig,professionell ist kein spass und wird auch nie spass sein! das ist sehr harte arbeit mit grossen einschnitten in die leben der sportler , dafür müssen sie auch entsprechend entlohnt werden.
 
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bist du behindert?

es geht nicht darum, dass es kein hohes preisgeld geben soll. aber es so an die glocke zu hängen, ist recht erbärmlich. gerade dota schießt da den vogel ab. jedes jahr das selbe gerede um den preispool. holy shit. sind wohl auch die minderwertigkeitskomplexe gegenüber anderen spielen, die damit kompensiert werden. dota und seine fans müssen ja immer irgendwie zeigen, dass sie die krassesten sind. den penisneid wird das spiel und seine community wohl nie verlieren.

hab mir hinsichtlich dieses threads mal den fortnite world cup angeguckt, der ja auch einen perversen preispool zu bieten hatte.
gar nicht mal so schlecht gemacht, auch wenn ich das spiel nicht wirklich mag. aber trotz des preispools wurde es nicht in jedem dritten satz erwähnt. immerhin.
 
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bist du behindert?

:Ja:

allerdings habe ich verstanden das die industrie mit dem ganzen geld was sie um sich werfen DEN anreiz für e-sportler schaffen. und sollen sie das so oft erwähnen wie sie wollen,wenn dadurch die qualität der gebotenen unterhaltung/sport steigt solls mir recht sein.

um mal ein aktuelles sport-"verwandtes" ereignis als beispiel zu nehmen: dieser eine neger der von england zu bayern wechseln sollte für 150mil € ? merkwürdigerweise ist die zahl tatsächlich er einzige aktive posten aus dem nachrichtenbeitrag wo ich das mitbekommen den ich mir gemerkt habe. es geht schlussendlich doch immer um geld und nicht um titel oder anerkennung(diese wird nunmal in $$$$ ausgedrückt).
 
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Naja, bei Fortnight pumpt epic ja aktuell unglaubliche summen in die turniere. Für mich ist ein spiel erst dann richtiger esport titel, wenn es sich auch abseits von marketingwirksamen finanzspritzen des herstellers etabliert und quasi selbst erhalten kann sowohl von der pro-spieler basis als auch vom sponsoren interesse. Fortnight hat ansich alle vorraussetzungen um das auch zu erfüllen. Aktuell ist das aber ne künstliche blase. Epic setzt da beim "competitive" aspekt von Fortnight letztendlich die selben hau ruck methoden ein wie beim epic store auch. Ob man damit langfristig erfolg haben wird bleibt abzuwarten.

Ich glaube, dass bei vielen esports titel die preisgelder so im vordergrund stehen, weil das eine recht einfache metrik ist um den erfolg eines professionellen einzelspielers zu messen, zumindest da wo man keine aussagekräftigeren anderen statistiken findet.

Bei CS:GO werden preisgelder zwar auch ab und an mal erwähnt, die güte eines spielers oder teams wird aber idr. über zahlreiche statistiken gemessen. Das bietet sich bei dem spiel aber auch an. Wieviel damage macht der spieler pro runde, wieviele kills, wieviele assists, wieviel utility damage, wieviele entry kills, wieviele clutches etc. etc.

Bei Starcraft 2 z.B. fände ich es deutlich schwieriger da aussagekräftige messwerte zu finden.
 
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das fortnite noch recht künstlich ist, stimmt. ich finde das auch besser, wenn es so wie bei csgo extern läuft, das heißt unabhängig vom entwickler. dann hat es das spiel wirklich geschafft. seh ich auch so. und es wirkt dann auch alles nicht so fake.

am nervigsten ist da riot. lol hat eigentlich schon funktioniert mit ganz vielen externen guten turnieren in der anfangsphase. und dann haben sie das kaputt gemacht und ihre künstliche kackliga draufgesetzt.

csgo macht es am besten finde ich. bei nem major steht auch wirklich viel prestige auf dem spiel. ist halt was besonderes. über das geld redet da wirklich kaum einer, auch wenn es nicht zu wenig ist. und geld fließt ohnehin gut für die spieler, weil sie saftige verträge haben.

es geht schlussendlich doch immer um geld und nicht um titel oder anerkennung(diese wird nunmal in $$$$ ausgedrückt).

nein. messi oder ronaldo würden z.b. selber auf ne menge geld verzichten, um einmal weltmeister zu werden.
 
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Broodwar geht in Korea ja immer noch ganz schön ab. Habe die letzten Wochen mal n bischen in die Afreeca Star League geguckt, aktuell läuft gerade die 8. Season, und das sieht eigentlich noch weitgehend so aus wie früher. Durchaus ansehnliche Crowds im Studio und unglaubliche Skills bei den Spielern. Die Preisgelder mögen etwas geschrumpf sein, das Niveau hat sich aber eher noch gesteigert. Das ganze noch mit recht gut gemachten Casts auf Englisch: sehr zu empfehlen!
 
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Ich muss sagen, seitdem ich wieder mit meinem alten Clan Ally regelmäßig Broodwar zocke, gefällt mir SC2 deutlich weniger als vorher. BW ist nach wie vor einfach deutlich besser. Das einzige was ich in Broodwar total vermisse ist das Rangsystem mit gewerteten Spielen und allgemein die automatische Gegnerzuweisung.
In bw gibt es leider nur eine simple 1on1 Ladder, kein 2on2
 
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TI10 sollte ja in Schweden stattfinden, das steht nun auf der Kippe
Der schwedische Sportverband hat sich entschieden eSports nicht aufzunehmen und auch eine Anfrage beim Innenminister TI als sportliches Großereignis anzuerkennen lief wohl ins Leere. Ohne den Status gibbet halt keine Visa für Spieler & Co aktuell, womit man so ein Turnier natürlich knicken könnte.
Jetzt suchen sie natürlich nach einem anderen Austragungsort.
40 Mio Preisgeld ist einfach zu wenig für ein Großereignis :mond:
 
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