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durchgespielt

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das Spiel selbst interessiert mich ehrlich gesagt nicht, weil ich halt nicht der Typ für Bayonetta oder NieR & Co bin. Aber das was die größeren Medien dazu schreiben ist teilweise echt köstlich (und sagt mehr über die Medien als das Spiel).
zB IGN
Eve from Stellar Blade is just bland. A doll sexualized by someone who has never seen a woman.
herrlicher Rage :D (achja und sie mussten natürlich zurückrudern, als sie dann tatsächlich mal auch nur den Hauch von Recherche gemacht haben :deliver: )
oder auch einfach Rassismus...wenn man so Dinge sagt wie, dass das Spiel nur wegen Asiaten erfolgreich sei :elefant:
 

parats'

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Bayonetta ist übrigens ein ziemlich guter Vergleich. Reduziert man es darauf, ist es auch komplett sexualisiert.
Was mich ein wenig wundert ist nur, dass Spiel ist seit über einem Jahr auf der PS5 erhältlich, gabs da auch solche Artikel?
 
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Soweit ich es verstanden hab war es dort wohl lange region-locked, aber das Studio war wohl dafür verantwortlich, dass Sony diese Praxis mittlerweile aufgehoben hat.
 

parats'

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Sprich Japan only? Würde den fehlenden Aufschrei erklären. :ugly:
 
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Frostrain
Schickes kleines Spiel 4 free (Steam. Ein Deckbuilder bei dem man sich einen Zug mit Synergien aus seinem Deck zusammenbastelt, der vor einer großen Kältewelle davon fahren muss.
Am Anfang fühlte es sich etwas holprig an, aber als ich dann drin war, quasi in einem Rutsch durchgeballert.

Einziger kleiner Haken, dass manche Sachen eher dürftig erklärt sind. Sowas wie 2 Security bringen dir Zusatzwaggon x ("ja cool und was bringt das?"), also entweder viel rumprobieren (durch rng natürlich immer leicht tricky) oder Tante Google fragen.
 

parats'

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Wuchang: Fallen Feathers
Lange erwartet und durch den ersten Review-Einschlag doch ziemlich abgeschreckt worden.
Technisch hat es defintiv ein paar Probleme, die mit den Patches aber besser geworden sind. An der Story und den kulturellen Anstößigkeiten lässt sich nichts ändern.
Abgesehen von den technischen Schwächen würde ich das Gameplay, die Bosse und die Welt samt Erkundung ziemlich weit oben ansiedeln. Kommt mMn. nicht an LoP ran, aber es gehört meiner Ansicht nach zur oberen Liga der Souls Likes, die nicht von FromSoft sind.

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parats'

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Shinobi: Art of Vengeance
Im Prinzip eine Mischung aus Platformer und leichterem Metroidvania. Meine Erwartung wurde komplett erfüllt, da besonders die späteren Plattformpassagen doch ziemlich schwierig waren und einiges an Präzision verlangt haben. Das Kampfsystem läuft super flüssig von der Hand, nur die Bosse sind im Kern zu simpel. Da hätte man durchaus noch was drauf packen können.

@Kuma sollte genau deinen Geschmack treffen. ;)

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parats'

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Hell is Us
Das wichtigste vorab, es wurde mMn massiv Potenzial verschenkt. Es startet wirklich richtig stark und bringt eine ziemlich gute Atmosphäre rüber. Zum Kontext: es geht im wesentlichen um eine Art Bürgerkrieg gepaart mit Monstern ohne zuviel zu spoilern. Richtung Ende des ersten Akts nimmt die Spannung aber ab. Zum einen sind die Nebengeschichten recht unspannend und dienen mMn einfach nur als Füller und zum anderen merkt man irgendwann, dass beim Design das Ende der Fahnenstange erreicht wurde. Es gibt im wesentlichen 5 Gegnertypen und 4 "Elemente". Rein vom Kampfsystem fehlt da wirklich extrem viel, weil es einfach viel zu eindimensional ist. Alles spielt sich irgendwie gleich, es gibt keine Level, Perks oder sonst was.
Was wirklich gut ist, sind die Rätsel. Zumindest die, die zur Hauptstory gehören. Im wesentlichen sind es aber meist Knöpfe mit Symbolen/Farben oder die Kombination aus dem richtigen Item am richtigen Platz. Es ist in Summe nicht schlecht, aber so nach 20h denke ich mir, da hätte man noch richtig was rausholen können.

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parats'

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Cronos: The New Dawn
Das Spiel hat mir ganz schön harte Dead Space 1 vibes gegeben. Es gibt zwar keine Jump Scares und dieses Gefühl, dass man hinter jeder Ecke stirbt kommt nur selten auf, aber das Setting (ex Raumstation) und der vibe kommen schon gut ran. Die Story ist im Vergleich auch deutlich besser, vor allem weil das NG+ einen nochmal dazu nötigt ein bisschen Lore mitzunehmen und vieles, was man aus dem ersten Drittel vergessen hat, verknüpft nochmal viel miteinander.
In Summe ist es natürlich deutlich zu leicht, auch der Hard Mode im NG+ ist dank der ganzen Upgrades ein ziemlicher pushover.
Der erste Durchlauf hat gute 18h gedauert mit allem Zeug, was man so finden kann und wer grundsätzlich auf sowas steht, wird hier denke mega seine Freude haben, nur vielleicht nicht zum Vollpreis. :)
Technisch war es durchwachsen. An sich lief es relativ ruckelfrei, aber ich hatte bestimmt ein halbes Dutzend Abstürze, wovon zwei während einer bestimmten Sequenz reproduzierbar sind.

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Hollow Knight: Silksong

Hatte mir seit Release etwas Zeit gelassen.
Finde es in allen Belangen besser als den ohnehin schon sehr guten Vorgänger.

Es mehr von dem was man schon kennt, nur mit einer deutlich agileren Heldin, merkbar höherem Schwierigkeitsgrad und coolen, abwechslungsreichen Gebieten.
In Sachen Umfang dürfte es nochmal ein gutes Stück größer als HK sein, zumal man nach hinten raus Einiges machen muss, wenn man den echten Endboss angehen will.
Steuerung, Grafik, Sound und Leveldesign sind wieder mal eine Wucht.

Stellenweise ziemlich knackige Bosse, bei manchen der Quests leider auch etwas uninspirierte Kämpfe. Zum Glück wurden nur 2-3 Bosse recycelt (die bringen dann Adds mit - finde das kein gutes Design, Kämpfe unnötig in die Länge zu ziehen), aber die Mehrzahl der vielen Bosse sind durchaus stimmungsvoll, während man durch den Bildschirm flitzt. Die Bewegung macht schon Laune, und die richtige Kombination an Tools kann zumindest einzelne Bossphasen komplett trivialisieren/skippen, wenn man denn möchte.

Was ich nicht so mochte, sind die teils krassen Preise bei den Händlern. Man wird zwar zumindest in den ersten zwei Akten mit Rosaries zugeschissen (und wie in Souls verlierst du die und musst sie am Ablebensort wieder aufsammeln, bevor die flöten gehen) und so krass ist es wieder auch nicht, aber ich fand es etwas unnötig. Außerdem machen mir zu viele Trashmobs 2 Masken Schaden. Man gewöhnt sich dran, und ich mag die Herausforderung, aber am Anfang stirbt man manchmal doch unnötig oft am Kleinkram, bis man mehr HP hat.
Und das eine Gebiet, das eine Kopie von Blighttown aus DS ist: HASSHASSASS.

Alles andere hat mich komplett überzeugt. Zusammen mit Clair Obscur mein GOTY.
 
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God of War (2018)

Joa, größtenteils sehr gut, v.a. im critical path / der Hauptstory. Die ist auch gut erzählt (von ein, zwei beats mal abgesehen), interessante und witzige Charaktere auch ohne dumpfe Whedonisms, echt cool in die nordischen Mythen eingebunden. Präsentation natürlich abartig, vom design im Allgemeinen bis zu kleinen Details in den Animationen, das war sicher richtig teuer lol.

Sobald man aber vom Hauptpfad abweicht, wirds für mich dann doch vergleichsweise unausgewogen. Niflheim ist einfach stumpfer, nerviger grind für Material, und die zweite Runde Muspelheim challenges fand ich auch nicht besonders spannend (will sagen: die hab ich nicht weitergezockt). Die Map und fasttravel sind imo inadäquat für den collectible Teil des Spiels. Ich weiß, Ubisoft icon vomit ist verschrien, aber da wurden wenigstens entweder verschlossene Truhen direkt markiert oder man konnte in-game Währung für Karten ausgeben, die einem alles markieren, was fehlt, was zB für Odins Raben sehr hilfreich wäre. Die Welt danach absuchen ist einfach viel zu langatmig, jedes Mal in Tyrs Tempel den Weltenwechsel anwerfen und abwarten, dann nur zwischen fasttravel Punkten reisen, nicht von jeder Stelle der Welt aus...etc etc. Ich finde, das hätte man zumindest im post-game deutlich besser lösen können.

Kurzum: mit 100% wird das nix für mich. Sigrun mach ich aber noch fertig, da gibts zumindest noch etwas Story.

e: und ich hab mir wirklich bis zum Schluss immer wieder gewünscht, dass die Kamera im Kampf ETWAS mehr rausgezoomt wär -.-
 
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parats'

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Kann ich so unterschreiben. GoW ist eins dieser Spiele, die rein vom Artwork mega spannend aussehen und sich prinzipiell auch mega gut in Szene setzen. Sobald man aber an den Rand kommt wird es leider dünn. Ragnarok war noch ne Nummer härter was das angeht.
 
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Kann ich so unterschreiben. GoW ist eins dieser Spiele, die rein vom Artwork mega spannend aussehen und sich prinzipiell auch mega gut in Szene setzen. Sobald man aber an den Rand kommt wird es leider dünn. Ragnarok war noch ne Nummer härter was das angeht.
Aber ich sehe, Du hast es eisenhart auf 100% gebracht - in weniger Spielzeit, als ich bereits hab :gosu:
 

parats'

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Als Completionist natürlich selbstverständlich. Da muss man manchmal auch noch weiterspielen, selbst wenn man keine Lust mehr hat. :ugly:
 
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FREEDOM
dat dere survivah.jpg

Jedi Survivor abgeschlossen. Unterm Strich - auch wenn ich mich ehrlich gesagt an einige Details nicht mehr erinnere - gefiel mir der Vorgänger deutlich besser. Hatte ja im gaming now Faden meine Eindrücke gepostet, aber auch und gerade das Ende hat nochmal unterstrichen, dass wenn ein Spiel vom gameplay her mindestens solide ist, Story eigentlich piepegal ist. Man kann sich denken, was mein Hauptkritikpunkt ist :deliver:

Ich will hier ja nicht spoilern, aber insgesamt ist die Story, insbesondere das Ende, so dermaßen zurückhaltend, dass ich mich gefragt hab "ist eigentlich überhaupt irgendwas wirklich passiert?", von bestimmten Charaktertoden einmal abgesehen. Sowohl Charakterbeziehung als auch Hauptstory enden praktisch mit "Was passiert nun?" "Wir werden sehen". Weiß nicht, ob das ein Versuch ist, ein Das Imperium Schlägt Zurück in Spielform zu bringen, aber auch wenn, ging das imo schief.

Gameplaytechnisch bin ich nach wie vor hin- und hergerissen. Ich denke, es gibt exakt einen sehr guten Bosskampf, der Rest ist eher solala - alles fühlt sich insgesamt relativ "lose" an für ein souls-lilke, besonders wenn man eine Gruppe bekämpft. Das ist wahrscheinlich schwer zu vermeiden, weil man die ganzen Jedifähigkeiten hat, aber es hat schon seinen Grund, warum ich praktisch nur *einen* von vier Lichtschwert stances genutzt habe, weil nur dieser wirklich animation cancelling fürs Parieren hat. Ich musste ein bisschen lachen, dass das Spiel sehr eindeutig Möglichkeiten bietet, die Bosskämpfe gegen die größeren Kreaturen zu cheesen. Das Gefühl, dem Spiel "eins auszuwischen" wird zwar nie alt, aber ähnlich wie die Schwierigkeitsoptionen drängt sich mir die Frage auf, ob das Zeichen für Unsicherheit und unterm Strich schwaches Kampfdesign sind. Ich kann nicht anders, als anzunehmen, dass Fromsoft mit ihrer "keine Optionen für leicht&schwer, wir wollen das exakt *so*" Philosophie nach wie vor Welten besser sind.
Davon ab leidet das Spiel leider unter den Problemen, die ich mit AAA Titeln generell habe: einerseits das seichte Geschreibe, andererseits klassischer bloat im Sinne von "größer und mehr". Du bist Jedi im Kampf gegen das Imperium, aber sammel bitte....Pflanzensamen? Für einen Garten? Und man soll sich von einem Alien über fiktive Kakteen zuschwallen lassen? Junge, was. Die Fische fürs Aquarium sind auch so 'ne Sache, aber der Sprecher der angelnden Weltraumschnecke hängt sich wenigstens rein, auch wenn seine Geschichte nicht wirklich besonders ist.

Die Outfits, Frisuren und Perks reißen zumindest den anderen Teil der collectibles etwas raus, wobei ich auch da feststellen muss, dass der Look, den ich gewählt habe, mehr Charakterfortschritt in Cal Kestis suggeriert, als das Spiel tatsächlich hergibt. Kein gutes Zeichen, wenn der headcanon das Steuer übernehmen muss.

Das klingt jetzt insgesamt deutlich negativer, als ich das Spiel tatsächlich sehe, denn auch wenn ich den Kampf in der Praxis etwas "lose" finde, macht es trotzdem im überwiegenden Teil des Spiels echt Laune, und selbst in den etwas chaotischen Gruppenkämpfen kann man mit etwas Übung alles schon sehr schick inszenieren. Und, es ist wie es ist, ich mag Star Wars nach wie vor, und das setting ist top umgesetzt. Von der John Williams Nachahmung (meine ich wirklich nicht herablassend) bis zum Design der Gebäude und der Menge Aliens, es fühlt sich alles sehr nach Star Wars an. Props dafür, dass gerade Koboh mehrere Biome hat, und man nicht für den Sumpf nach Dagobah fliegen muss lol.
Das ganze ist natürlich auch sehr kalkuliert - von den Droiden der Prequels bis zu Kylo Rens Lichtschwert ist alles dabei, aber ich bin nicht immun und dachte mir, als ich eine kleine imperiale Basis mit TIE Hangar entdeckt und betreten habe "juhu ich bin in Star Wars" :ugly:

Ich halte nicht viel von der ganzen Notengeberei, aber ich glaub ich würds irgendwo zwischen 7 und 8 ansiedeln. Hauptsächlich find ichs einfach schade, dass sich die devs nicht mehr getraut haben.
 
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parats'

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Resident Evil Reqiuem
Kurz und knapp - potenzielles GOTY. Seit den 00er Jahren war Resident Evil 4 mein absoluter Favorit, das hat sich seit Samstag geändert.
Es macht im Kern einfach all das besser, was ich schon an 4 so gut fand und dazu ein fantastisches VA sowie ein absoluter genialer Kontrast zwischen First Person und Third Person.

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parats'

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Requiem ist auch mein einziger 100%er aus dem RE Universum, vor allem weil die denkbar einfach ist. Die difficulties stacken, der speedrun dauert nur 3h und für insanity habe ich mir von den Punkten infinite Ammo und den Rocket Launcher geholt. In Summe wirklich ziemlich straight forward im Vergleich zu den anderen Teilen mit knife only etc. Pp.
 
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