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Türkei und Europa: Migration/Politik/Wirtschaft Sammelthread

Gelöscht

Guest
die niederländer drehen gerade noch etwas mehr auf, prinzipiell finde ich den schritt mitunter richtig, den türkischen ministern den wahlkampf zu untersagen. die wahl der mittel spielt mir dabei allerdings zu sehr in die hände erdogans.

europäisch müsste man nun allerdings schleunigst zu einer position gelangen, wenn die türkei nun ernsthaft mit "vergeltung" droht und die im gleichen atemzug die niederländische botschaft schließen lässt. (defacto hat sie diese nur abgeriegelt, aber dem derzeit nicht in der türkei verweilenden niederländischen botschafter zur unerwünschten person erklärt, was einem einreiseverbot gleich kommt).

am 15.03. sind wahlen in der niederlande, was man so liest, war das durchaus mit ein grund, die türkischen wahlveranstaltungen im eigenen land auf ein minimum zu reduzieren - betrachtet man die tumultartigen ausschreitungen in rotterdam, war die intention nicht völlig verkehrt.

Welche Rolle spielen in den Niederlanden die Parlamentswahlen vom kommenden Mittwoch und der vom Rechtspopulisten Geert Wilders antiislamisch geprägte Wahlkampf?

Ja, das macht die Sache noch explosiver. Der rechtsliberale Regierungschef Mark Rutte hatte mit Blick auf den Wahlkampf kaum eine andere Wahl, als ein Machtwort zu sprechen. Gut möglich, dass er damit jetzt gegenüber Wilders punkten kann. Hätte Rutte nichts getan und die Lage beim Auftritt des türkischen Aussenministers in Rotterdam wäre eskaliert, hätte dies eher Wilders geholfen.

http://bazonline.ch/ausland/europa/...s-tuerkische-publikum-bestimmt/story/19534953

Streit um Wahlkampf-Auftritte eskaliert
Die Niederlande weisen die türkische Ministerin Kaya aus und gehen mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vor. Die Türkei kündigt Vergeltung an.

http://www.zeit.de/politik/ausland/...niederlande-ministerin-ausweisung-deutschland

i9wmnFS.jpg


Am frühen Morgen setzte die Polizei Wasserwerfer gegen die meist türkischen Demonstranten rund um das Konsulat ein, wie der Sender NOS berichtete.

http://www.faz.net/aktuell/politik/...sterin-zurueck-nach-deutschland-14920719.html

---

die verknüpfungen mit der türkei sind ja vielfältig, neben unseren bundeswehrsoldaten in incirlik (welche die csu mal wieder zurückholen will), gibts ja noch diverse förderprogramme, die nun eingefroren werden. was das für den merkelschen flüchtlingsdeal mittelfristig bedeutet, bleibt wohl abzuwarten, jedenfalls hat man erdogan hier unnötigerweise das werkzeug des bezahlten gatekeepers in die hand gedrückt.

Finanzhilfen für die Türkei
Die EU dreht den Geldhahn zu


Offiziell ist die Türkei noch Beitrittskandidat der EU. Deshalb hat sie auch das Recht auf finanzielle Unterstützung. Allein für den Zeitraum von 2014 bis 2020 waren mehr als vier Milliarden Euro eingeplant. Doch nun wird bei ersten Hilfsprogrammen die Reißleine gezogen.

http://www.tagesschau.de/inland/tuerkei-eu-gelder-beitritt-101.html
 
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parats'

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Ich hatte es in einem anderen Thread schon geschrieben. Den deal kannste canceln und die Gelder an die wirklich europäischen Grenzstaaten geben, damit bleiben diese innerhalb der EU und der Einfluss ist größer.

Und die Niederlande hat eigentlich das einzig richtige getan. Hätte man wieder auf Dialog etc. gesetzt wäre das ein guter Angriffspunkt für Wilders und nur noch mehr Wasser auf die Mühlen. Man darf nicht vergessen was im zweiten Weltkrieg die Nazis mit den Niederländern gemacht und wie diese gelitten haben, diese Aussage triggert natürlich sofort - was auch sicherlich gewollt ist.

Mir wird schlecht wenn ich lese wieviel Mrd dort eigentlich versunken sind.
 
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TheGreatEisen

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Jap, in letzter Konsequenz ist es richtig, endlich mal dagegen zuhalten.
 
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Mir wird sofort schlecht, wenn ich an dieses Thema nur denke.
Wir lassen uns von dem wildgewordenen Sultan behandeln wie ein räudiger Straßenköter.

Das unsere Außenpolitik schwach ist und wir uns seit Jahren von allen möglichen Leuten verarschen lassen, ist bekannt. Das Erdogan uns mit der Flüchtlingsnummer erpressen kan und wird, war von Anfang an klar. Das die Bundeswehrsoldaten in Inclirk oder wie der Scheißhaufen heißt, von Anfang an militärisch unnütz sind, ist bekannt. Das sie vom türkischen Militär schikaniert wurden, keine deutsche Flagge gehisst werden durfte und sie in ihren verotteten Kasernen eingesperrt wurden, hat man einfach hingenommen, als wären wir eine Straßennutte, mit der man es ja machen kann. Seit Jahren verteilen wir hier doppelte Staatsbürgerschaften an zweifelhafte Gestalten, die dann bei jeder Gelegenheit ihrem Sultan huldigen und auf Deutschlands Straßen für Unruhe und in den Sozialämtern für Andrang sorgen. Wir lassen uns bei jeder Gelegenheit von diesem Hundesohn beschimpfen und es passiert NICHTS!
Das ist alles so erbärmlich, ich schäme mich zutiefst für diese eierlose Republik.
 
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Eine pro erdogan demonstration mit 30 - 40 k beteiligten in köln im vergangenen jahr lässt schlimmes erahnen. Offensichtlich entsteht seit längerer zeit auch in europa ein kult um den starken mann an der spitze der türkei. Die frage wäre nun, wie man dem entgegentritt. Eventuell sollte man sich erst einmal eingestehen, dass die integration von vielen türken in deutschland nicht funktioniert hat. Desweiteren könnte es sein, dass sich selbige schneller wieder von erdogan entfernen würden, wenn man erdogan geschlossen entgegentritt.
 
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Es gibt so viel was wir machen können.
Das erste wäre mal die bescheuerte doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Dann hat der Depp gleich mal ein paar hunderttausend Stimmen weniger oder noch besser (was ich aber nicht glaube, denn ihr Geldbeutel ist diesen Proleten dann wahrscheinlich doch wichtiger, als ihr Führer Erdogan), wir wären eine große Zahl von nicht integrationswilligen anatolischen Bauern los.
Was man durch die Streichung von EU-Mitteln, Abzug der Bundeswehr, Unterstützung der Opposition in der Türkei, einer offiziellen Reisewarnung der Auswärtigen Amtes, Aussetzung türkischer Visa, über Wirtschaftssanktionen bis hin zur Unterstützung der Kurden in Syrien so alles machen könnte ist schon enorm.
Und das sind nur die Sachen die mir in einer Minute einfallen.
Wir sind das coole und reiche Deutschland in der Mitte von Europa. Er ist der Eseltreiber, dessen Land in einer Krisenregion liegt und dessen Wirtschaft gerade auf Talfahrt geht. Bis auf die Flüchtligsfrage kann er uns gar nichts und selbst damit kann er uns nur schaden, weil wir es selber zulassen. Auch die Lösung dieses Problems haben wir selbst in der Hand und dann hat er gar nichts mehr.
Also kein Grund uns weiter so beschämend behandeln zu lassen.
 

parats'

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Man sollte halt beachten, dass Zuwanderer immer noch eine starke Identifikation mit ihrem Herkunftsland haben, unabhängig der Gründe weshalb sie ausgewandert sind. Es ist einfach nicht gelungen bei vielen das Gefühl der neuen Identität höher zu stellen als die der alten. In der Bild gibt es doch jetzt gerade ein Interview mit Mesut Özil (leider paywall), der ja auch einige Kontroversen zu diesem Thema gibt.
 
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Na und? Ich finde es trotzdem zumutbar, ach was sage ich, es ist das normalste der Welt, dass man sich zu dem Land bekennt, in dem man dauerhaft leben möchte. Gerade in einem so liberalen Land wie Deutschland, wo die Einwanderer nichtmal gezwungen werden ihre alten Sprachen und Gebräuche aufzugeben, kann das gar kein Problem sein.
Wenn jemand feststellt, dass seine türkischen Wurzeln so tief sind, dass es ihm trotzdem unmöglich ist, seinen anderen Pass abzugeben, dann kann er ja auch gerne wieder gehen. Wir halten niemanden auf.

Vielleicht würde dann die Integration auch etwas zügiger ablaufen, als wenn die Leute den Eindruck haben, dass sie hier weiterhin Vollbluttürken sein können.
 
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Meine einzige Hoffnung in diesem ganzen Erdo-Spektakel ist, dass die Türkei komplett abdriftet und Erdo ne Art "Heim ins Reich"-Aktion startet und alle Türken auffordert in die Türkei zurückzukehren.
Dann steh ich am Bahnhof und klatsche :deliver:

Zum Themer: Wahlkampf im Ausland geht 0. Niederlande machen alles richtig.
 

Tisch

Frechdachs
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Jap, in letzter Konsequenz ist es richtig, endlich mal dagegen zuhalten.

Vom Gefühl her geben ich Dir Recht. Endlich zeigt mal jmd Kante.
Lustigerweise gerade die Niederländer, von denen hätte ich das am wenigstens erwartet...
naja, es sind bald Wahlen, eigentlich doch nicht so überraschend, dass die mal "nein" sagen.

Ich glaube aber, dass es eher ein Fehler war, dass spielt Erdo direkt in die Hände ->
Türkische Wähler fühlen sich auf den Schlipps getreten und wählen nun erst Recht den Erdo.


In Erdoğans Falle getappt
http://www.zeit.de/politik/ausland/...-tayyip-erdogan-tuerkei-verfassungsreferendum

Viele glauben, der türkische Präsident könne sich mittlerweile alles erlauben. Aber was hat Recep Tayyip Erdoğan wirklich gegen Angela Merkel in der Hand?
http://www.zeit.de/2017/11/recep-tayyip-erdogan-angela-merkel-deutschland-konflikt
 

TheGreatEisen

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Klar nützt das Erdogan, aber letztlich ist er ohnehin nicht mehr aufzuhalten. Wichtiger ist es, Wilders und anderen Populisten wie der AfD durch Härte gegenüber Erdogan das Wasser abzugraben.
 

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Es war abzusehen, dass bei Erdogans zunehmenden Provokationen, die europäischen Politiker irgendwann den Schlussstrich ziehen. Das ist wohl hiermit geschehen. Ich frage mich eher, welche sozialen Konflikte sich nun innerhalb der EU-Staaten auftun. Die Integration ist ja teilweise doch stark fehl geschlagen und gerade in den letzten Jahren ist der Zorn auf den Islam gewachsen, was ja die meisten Türken auch betrifft. In der öffentlichen Diskussion hat man nur leider sich darum gestritten, ob es jetzt überhaupt Probleme mit den türkischen beziehungsweise muslimischen Einwanderern gibt, anstatt lösungsbezogen zu argumentieren. Hat nicht Frankreich letztes Jahr geplant einen eigenen (staatlichen) Muslimverband auf die Füße zu stellen? Das wäre sicher auch in Deutschland schon längst nötig gewesen, um etwas gegen die doch zweifelhafte Ditib anbieten zu können. Im Moment bekommt man ja eher das Gefühl, dass sich ein großer Teil der Türkischstämmigen bereits geistig abgespalten hat, zumindest wenn man nach den letzten Wahlen für das Parlament in der Türkei geht. Etwa 60% der türkischen Wähler in Deutschland stimmten für die AKP. Ich bin ja gespannt, ob man hier nochmal eine vernünftige Kehrtwende schafft.

Klar nützt das Erdogan, aber letztlich ist er ohnehin nicht mehr aufzuhalten. Wichtiger ist es, Wilders und anderen Populisten wie der AfD durch Härte gegenüber Erdogan das Wasser abzugraben.

Irgendwie stört mich diese Denkweise, die sich immer nur auf Populisten konzentriert.
 
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Na und? Ich finde es trotzdem zumutbar, ach was sage ich, es ist das normalste der Welt, dass man sich zu dem Land bekennt, in dem man dauerhaft leben möchte. .

Du findest das offensichtlich normal, da es für dich nie in Frage stand und du ohnehin nationalistische Tendenzen hast.

Ich bin jetzt 32, ich habe seit 16 Jahren NUR die deutsch Staatsbürgerschaft, lebe seit 28 Jahren in diesem Land und habe auch vor es auf absehbare Zeit weiter zu tun und hier meine Kinder groß zu ziehen, ich bin hier zur Schule gegangen, spreche die Sprache, kenne Kultur und geschichte des Landes besser als die der Heimat meiner Eltern. Ich glaube, dass ich schon ein ziemlich mustergültiges Bsp für Integration bin, allein schon weil ich Franzosen und Österreicher hasse.

Wenn mich jmd. im Ausland fragt wo ich herkomme, dann antworte ich grundsätzlich Bosnien und dass ich gegenwärtig in Berlin lebe. Es gibt mittlerweile eigentlich wenige Dinge die mir egaler sind als meine Nationalität, ich habe mehr Pässe gehabt als du Frauen, ich umgebe mich nicht zwanghaft mit Jugos, auch wenn ich ihre Gesellschaft zu schätzen weiss und die Wahl zwischen Deutschland und Bosnien stellt sich für mich gegenwärtig absolut nicht, wenn mich aber jmd. fragt, ob ich mich eher als deutscher, oder eher als Bosnier fühle würde ich letzteres antworten, weil ich egal wo ich auf der Welt leben würde dort immer noch Familie und Wurzeln hätte und Deutschland "nur" das Land ist in dem ich lebe, auch wenn ich mich hier sehr, sehr wohl fühle, wohler als vermutlich in 97% aller anderen Länder.
Ich leiste hier auch meinen Beitrag, ich beteilige mich überdurchschnittlich politisch, ökonomisch und auch sozial, was davon sollte besser werden, wenn ich mich zu "diesem Land bekenne"?

Der Gedankengang ist für mich oberflächlich nachvollziehbar, wer sich mit einer Nation identifiziert zeigt mehr Bemühungen sich zu integrieren, aber du stellst das als Ja/Nein Abfrage dar und der Erwerb einer Staatsbürgerschaft bedeutet auf emotionaler Ebene erstmal keine Veränderung, mein commitment diesem Land gegenüber ist hoch, meine Identifikation mit einer anderen Ethnie, bzw., Kultur ist schlicht höher.

Für dich - und die meisten nationalistischen einwanderer Vollpfosten - sind Ethnie, Kultur und Nationalität ein und das selbe und ich glaube, dass diese Betrachtungsweise auch die Ursache vieler Probleme ist, die Begriffe sind zwar teilweise Kongruent, aber sie sind nunmal nicht identisch.
 
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Es war abzusehen, dass bei Erdogans zunehmenden Provokationen, die europäischen Politiker irgendwann den Schlussstrich ziehen. Das ist wohl hiermit geschehen. Ich frage mich eher, welche sozialen Konflikte sich nun innerhalb der EU-Staaten auftun. Die Integration ist ja teilweise doch stark fehl geschlagen und gerade in den letzten Jahren ist der Zorn auf den Islam gewachsen, was ja die meisten Türken auch betrifft. In der öffentlichen Diskussion hat man nur leider sich darum gestritten, ob es jetzt überhaupt Probleme mit den türkischen beziehungsweise muslimischen Einwanderern gibt, anstatt lösungsbezogen zu argumentieren. Hat nicht Frankreich letztes Jahr geplant einen eigenen (staatlichen) Muslimverband auf die Füße zu stellen? Das wäre sicher auch in Deutschland schon längst nötig gewesen, um etwas gegen die doch zweifelhafte Ditib anbieten zu können. Im Moment bekommt man ja eher das Gefühl, dass sich ein großer Teil der Türkischstämmigen bereits geistig abgespalten hat, zumindest wenn man nach den letzten Wahlen für das Parlament in der Türkei geht. Etwa 60% der türkischen Wähler in Deutschland stimmten für die AKP. Ich bin ja gespannt, ob man hier nochmal eine vernünftige Kehrtwende schafft.



Irgendwie stört mich diese Denkweise, die sich immer nur auf Populisten konzentriert.


Goldraute.

Und selbstverständlich ist diese denkweise völlig unvernünftig. Als ob es für menschen nur schwarz und weiß gäbe, in der die oberste priorität darin liegt, eine politische seite mit allen mitteln zu bekämpfen. Ich verstehe gar nicht, wie ein erwachsener mensch eigentlich so eine stark vereinfachte und doch sehr naive, kindliche sicht auf die dinge haben kann. Primär müssen zu aller erst die ursachen bekämpft werden. Erst danach kann man sich mit den auswüchsen beschäftigen (sollten selbige bis dahin überhaupt noch eine ernstzunehmende rolle einnehmen).
 
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Du findest das offensichtlich normal, da es für dich nie in Frage stand und du ohnehin nationalistische Tendenzen hast.

Ich bin jetzt 32, ich habe seit 16 Jahren NUR die deutsch Staatsbürgerschaft, lebe seit 28 Jahren in diesem Land und habe auch vor es auf absehbare Zeit weiter zu tun und hier meine Kinder groß zu ziehen, ich bin hier zur Schule gegangen, spreche die Sprache, kenne Kultur und geschichte des Landes besser als die der Heimat meiner Eltern. Ich glaube, dass ich schon ein ziemlich mustergültiges Bsp für Integration bin, allein schon weil ich Franzosen und Österreicher hasse.

Wenn mich jmd. im Ausland fragt wo ich herkomme, dann antworte ich grundsätzlich Bosnien und dass ich gegenwärtig in Berlin lebe. Es gibt mittlerweile eigentlich wenige Dinge die mir egaler sind als meine Nationalität, ich habe mehr Pässe gehabt als du Frauen, ich umgebe mich nicht zwanghaft mit Jugos, auch wenn ich ihre Gesellschaft zu schätzen weiss und die Wahl zwischen Deutschland und Bosnien stellt sich für mich gegenwärtig absolut nicht, wenn mich aber jmd. fragt, ob ich mich eher als deutscher, oder eher als Bosnier fühle würde ich letzteres antworten, weil ich egal wo ich auf der Welt leben würde dort immer noch Familie und Wurzeln hätte und Deutschland "nur" das Land ist in dem ich lebe, auch wenn ich mich hier sehr, sehr wohl fühle, wohler als vermutlich in 97% aller anderen Länder.
Ich leiste hier auch meinen Beitrag, ich beteilige mich überdurchschnittlich politisch, ökonomisch und auch sozial, was davon sollte besser werden, wenn ich mich zu "diesem Land bekenne"?

Der Gedankengang ist für mich oberflächlich nachvollziehbar, wer sich mit einer Nation identifiziert zeigt mehr Bemühungen sich zu integrieren, aber du stellst das als Ja/Nein Abfrage dar und der Erwerb einer Staatsbürgerschaft bedeutet auf emotionaler Ebene erstmal keine Veränderung, mein commitment diesem Land gegenüber ist hoch, meine Identifikation mit einer anderen Ethnie, bzw., Kultur ist schlicht höher.

Für dich - und die meisten nationalistischen einwanderer Vollpfosten - sind Ethnie, Kultur und Nationalität ein und das selbe und ich glaube, dass diese Betrachtungsweise auch die Ursache vieler Probleme ist, die Begriffe sind zwar teilweise Kongruent, aber sie sind nunmal nicht identisch.

Na aber. Eventuell sollte man jetzt aber auch differenzieren. Es hat doch keiner was gegen Migranten, die zu ihren Wurzeln stehen und hier in Deutschland gut und gerne leben und (so wie du) vollkommen assimiliert sind und die inländische Kultur komplett verinnerlicht haben und mit der eigenen Wurzel-Kultur bereichern/erweitern. Auch wenn du ein Bayern-Assi bist :troll: bist du doch das perfekte Beispiel für bereichernde Zuwanderung.

Aber das kannst du doch bitte nicht mir Parallelgesellschaften innerhalb Deutschlands vergleichen. Ein ausländischer Despot(!) will hier Wahlkampf machen und anstatt von aufgeklärten, mitteleuropäisch geprägten aber dennoch stolzen Türken hier ausgebuht zu werden, weil er die Heimat von Oma und Opa offensichtlich in ein nationalistisches Nirvana regiert und sogar einen der ihren (Deniz Yücel, Deutschtürke) ohne ersichtlichen Grund inhaftiert, jubelt man ihm zu und freut sich wie geil er ist! Sorry, nein.
Das sind keine Türken die hier voll integriert gerne wohnen aber ihre Wurzel nicht vergessen wollen, dass sind türkische Nationalisten, die in einem Gastland leben, welches Ihnen Dinge ermöglicht, die sie in Omas Heimat abschaffen wollen. Freilandhühner demonstrieren FÜR Käfighaltung - 40.000 in Köln. Das ist abartig und da kann man definitiv sagen: Verpisst euch, euch wollen wir in Europa nicht.

Würde ein bosnischer Nationalist deine Heimat in die Isolation stürzen wollen und deutsche Politiker als Nazis bezeichnen wärst du zurecht einer der Ersten die das Scheiße finden würden. Diese Reaktion fehlt mir gänzlich von europäischen Türken und das zeigt,
wie weit weg diese in Gänze noch von Europa sind.
 
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Aber das kannst du doch bitte nicht mir Parallelgesellschaften innerhalb Deutschlands vergleichen. Ein ausländischer Despot(!) will hier Wahlkampf machen und anstatt von aufgeklärten, mitteleuropäisch geprägten aber dennoch stolzen Türken hier ausgebuht zu werden, weil er die Heimat von Oma und Opa offensichtlich in ein nationalistisches Nirvana regiert und sogar einen der ihren (Deniz Yücel, Deutschtürke) ohne ersichtlichen Grund inhaftiert, jubelt man ihm zu und freut sich wie geil er ist! Sorry, nein.Das sind keine Türken die hier voll integriert gerne wohnen aber ihre Wurzel nicht vergessen wollen, dass sind türkische Nationalisten, die in einem Gastland leben, welches Ihnen Dinge ermöglicht, die sie in Omas Heimat abschaffen wollen. Freilandhühner demonstrieren FÜR Käfighaltung - 40.000 in Köln. Das ist abartig und da kann man definitiv sagen: Verpisst euch, euch wollen wir in Europa nicht.

Es ging nicht um "Paralelgesellschften", sondern um ein Bekenntnis zu Deutschland und das ist mmn genau das, dass solche Situationen Verursacht, man muss sich nicht zu einem Land oder einer Nationalität bekennen, das ändert nichts, hier setzen sowohl Mackia, als auch viele derer die Leute die entrüstet über den Umgang mit türkischen Politikern sind Kultur, Ethnie und Nation gleich, diese "der hat was böses über mich gesagt, er beleidigt alle Türken"-Rhetorik gibt es ja nicht erst seit gestern, das ist einfach eine Form von Lagermentalität.

Es steht ihnen doch frei das zu wählen, was sie wollen und sich dafür einzusetzen, in Deutschland lebende Amerikaner haben auch für Trump gestimmt, der Privilegien abschaffen will, die sie in Deutschland auch haben, Mackia war auch "fan", kp ob er esimmer noch ist. Natürlich finde ich dass dumm, aber daraus per se einen Mangel an solidarisierung mit Deutschland, oder deutschen Werten abzuleiten ist fragwürdig, dann müssten auch alle NPD und AfD Wähler "undeutsch" sein.

Würde ein bosnischer Nationalist deine Heimat in die Isolation stürzen wollen und deutsche Politiker als Nazis bezeichnen wärst du zurecht einer der Ersten die das Scheiße finden würden. Diese Reaktion fehlt mir gänzlich von europäischen Türken und das zeigt, wie weit weg diese in Gänze noch von Europa sind.

Bosnien ist ein ziemlich schlechtest Bsp. da die Bevölkerung ziemlich hetrogen ist und es grob je ein drittel Bosnier/Kroaten/Serben gibt, aber ich wette mit dir, dass wenn ein Vertreter einer dieser Gruppen hier aufschlagen würde das Feedback der Vertreter der jeweiligen Gruppen eher positiv. Meine Erfahrung ist, dass Einwanderer die v.a. aus ökonomischen Gründen in ein Land zogen deutlich eher nationalistische Tendenzen haben, das ist natürlich ein reiner Erfahrungswert, aber ich habe diese Erfahrung bei Jugos, Russen und Polen gemacht und die wenigsten stehen ihren jeweiligen Regirungen aufgrund von nationalistischen oder despotischen Tendenzen kritisch gegenüber, sondern - wenn überhaupt - v.a. aus vorrangig monetären Gründen wie Korruption und Wirtschaftsfragen.
 
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Erdogan und seine Spezis brauchen so wie alle anderen Starken Männer überall auf der Welt auch ein Feindbild.

Und wenn man sich sowieso weg von Europäisch-Westlichen Werten hin zu Islamistisch angehauchtem Führerkult entwickeln will, drängt sich Europa ja geradezu auf.
Diese Eskalation spielt Erdogn und seinen Homies immens in die Hände. Je mehr er über die bösen Europäer meckern kann desto besser. Weiss auch garnicht warum man da so ein riesen Fass aufmacht. Finde da Merkels stoische Haltung ausnahmsweise mal genau richtig. Man sollte sich garnicht so großartig empören über deren dümmliches Geschwätz. Lieber oberflächlich freundlich vollkommen hochnäsig und herablassend das kleine Baby seinen Wutanfall haben lassen und sich als Gesellschaft köstlich drüber amüsieren. Das würde Erdogan erstens viel mehr triggern (siehe Böhmermann) und zweitens imo auch viel Souveräner rüberkommen als dieses MIMIMI er hat nazi gesagt!!!

Hinter den Kulissen kann man dann auch gerne ernsthaftere Konsequenzen ziehen, da würde ich einen subtileren Ansatz als die meisten der hier genannten Holzhammermethoden allerdings auch begrüßen.
Das Problem ist einfach, dass Erdogan von jeder Eskalation nur profitiert. Natürlich kann die EU wenn sie will der Türkei stark schaden, schadet man damit aber auch Erdogan und seiner Bande? Das will wohl überlegt sein.
 

Gustavo

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Ein ausländischer Despot(!) will hier Wahlkampf machen und anstatt von aufgeklärten, mitteleuropäisch geprägten aber dennoch stolzen Türken hier ausgebuht zu werden, weil er die Heimat von Oma und Opa offensichtlich in ein nationalistisches Nirvana regiert und sogar einen der ihren (Deniz Yücel, Deutschtürke) ohne ersichtlichen Grund inhaftiert, jubelt man ihm zu und freut sich wie geil er ist! Sorry, nein.
Das sind keine Türken die hier voll integriert gerne wohnen aber ihre Wurzel nicht vergessen wollen, dass sind türkische Nationalisten, die in einem Gastland leben, welches Ihnen Dinge ermöglicht, die sie in Omas Heimat abschaffen wollen. Freilandhühner demonstrieren FÜR Käfighaltung - 40.000 in Köln. Das ist abartig und da kann man definitiv sagen: Verpisst euch, euch wollen wir in Europa nicht.


Na ja, selbst in einer aufgeklärten Demokratie mit freier Presse gibt es massenhaft Beispiele dafür, wie irreführend es ist so zu tun, als würden die Wähler sich hauptsächlich am Wahlprogramm orientieren und nicht an Fragen der "sozialen Zugehörigkeit." Klar gibt es unter den 40.000 haufenweise Leute, die Erdogan gut finden, aber einfach davon auszugehen dass die 60% AKP-Wähler in Deutschland mehrheitlich Erdogans Pseudodemokratie in der Türkei besser finden als die Demokratie in Deutschland ist zumindest mal unbewiesen.


Oh und:

Wir sind das coole und reiche Deutschland in der Mitte von Europa.

Seltsam, dass du aus dem "coolen und reichen Deutschland" kommst, dein Temperament allerdings eher nach anatolischer Ziegenhirte klingt, eh?
 

Tür

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Ich finde es immer lustig wenn Nationalisten wütend aus Nationalisten aus anderen Ländern wegen deren Nationalismus sind.
 

Gelöscht

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der typische pegidar hätte wohl auch schwierigkeiten, die syrische flagge zu verbrennen
 
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Wieso sollte er die syrische Flagge verbrennen? Ich glaube, du verstehst da irgendwas nicht.

Der Trump/Erdogan Vergleich ist auch mal ganz schwach. Weiß nicht, ob man da wirklich drauf eingehen muss.
 
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Der Trump/Erdogan Vergleich ist auch mal ganz schwach. Weiß nicht, ob man da wirklich drauf eingehen muss.

Der "Verglich" bezieht sich offensichtlich nicht auf die Personen, sondern darauf: "... die in einem Gastland leben, welches Ihnen Dinge ermöglicht, die sie in Omas Heimat abschaffen wollen. "
Und wir müssen denke ich nicht darüber diskutieren, dass die sozialen Sicherungssysteme und die medizinische Versorgung für den Durchschnittsbürger hier besser sind, ferner gibts es hier auch keine Todesstrafe.
 
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Gelöscht

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Wieso sollte er die syrische Flagge verbrennen? Ich glaube, du verstehst da irgendwas nicht.

du hast meinen punkt nicht verstanden, es geht nicht um den prozess des verbrennens, sondern um die richtige flagge. mit seinem kulturellen bezug kann der mitteleuropäer problemlos die unterschiede der fr zur nl flagge beschreiben und aufzeigen, aus dem nahen osten dürfte es das gleiche mit der syrischen oder jordanischen flagge sein. und ich behaupte, das du ohne zu googlen/nachzuschlagen aus dem stand weder die unterschiede der syrischen/jordanischen noch das grobe raster aufzeichnen könntest, außer das es halt irgendwas mit grün, schwarz, weiss und rot beinhaltet.
 
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mz
also wuerde ich dann gegebenenfalls doch kurz google bemuehen bevor ich das ding anzuende?
 
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du hast meinen punkt nicht verstanden, es geht nicht um den prozess des verbrennens, sondern um die richtige flagge. mit seinem kulturellen bezug kann der mitteleuropäer problemlos die unterschiede der fr zur nl flagge beschreiben und aufzeigen, aus dem nahen osten dürfte es das gleiche mit der syrischen oder jordanischen flagge sein. und ich behaupte, das du ohne zu googlen/nachzuschlagen aus dem stand weder die unterschiede der syrischen/jordanischen noch das grobe raster aufzeichnen könntest, außer das es halt irgendwas mit grün, schwarz, weiss und rot beinhaltet.

Dein Punkt scheitert daran, dass dieses Problem überhaupt erst entsteht, wenn man ne Flagge anzünden will. Ergo Pegida Vergleich unangebracht.
 

TheGreatEisen

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Das ist m.E. durchaus hochproblematisch und resultiert aus dem Konstrukt der doppelten Staatsbürgerschaft.

Gehört abgeschafft.
 
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Bemerkenswerter wandel von "die entscheidung liegt bei den örtlichen behörden" hin zu "das hat die exekutive zu entscheiden". Verantwortungsbingo?
 
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Das Problem ist nicht die doppelte Staatsbürgerschaft, sondern dass man hier halt ein paar Asis hat, die sich nicht benehmen können. Von anderen Landsmännern die hier mit doppelter Staatsbürgerschaft leben gibts ja eher weniger Probleme.
 
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was ich sagen wollte ist, dass es zu beginn dieser thematik hies die entscheidung sei von den lokalen behörden zu treffen und bundes- bzw landesregierungen ginge das nichts an. es folgte afaik eine ansage vom bundesverfassungsgericht, das klarstellte, dass die entscheidung ob ausländische regierungsmitglieder hier sprechen dürfen sehr wohl eine von der regierung zu treffende entscheidung ist. scheinbar wollten sich diverese nasen mal wieder vor unangenehmen positionierungen drücken.
 

Gelöscht

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wenn nationalstaaten von ehre schwadronieren, schwant mir ja eh immer böses. wenn dann drunter im gesamtkontext noch ein bild vom altmaier ist, wähn ich mich beim postilon.

A37bwsT.jpg
 

Gelöscht

Guest
nächste runde:

Der Streit zwischen Europa und der Türkei hat nach einem Medienbericht unterdessen bereits erste Folgen für die Nato. Die Regierung in Ankara behindere derzeit die militärische Zusammenarbeit zwischen den 28 Nato-Ländern [...] unter Berufung auf ranghohe Nato-Diplomaten.

Aus Sicht der Verteidigungsallianz könnten damit wichtige Nato-Einsätze wie im Kosovo, in Afghanistan oder im Mittelmeer gefährdet oder beeinträchtigt werden. „Die türkische Blockade der Partnerschaftsprogramme ist ein sehr ernstes Problem“, zitierte die Zeitung hochrangige Kreise des Bündnisses.

Mehrere Partnerländer wie Schweden oder Finnland hätten in Schreiben an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor „sehr ernsthaften Konsequenzen der Blockade“ durch Ankara gewarnt.

nach dem ganzen zerschlagenen geschirr dürfte es schwer fallen, zum status quo zurück zu kehren.

http://www.faz.net/aktuell/politik/...fluechtlingsabkommen-mit-der-eu-14925480.html
 

Gelöscht

Guest
#NAZIDEUTSCHLAND
Weltweite Hacker-Attacken von Erdogan-Unterstützern


Hacker haben sich Zugang zu Tausenden Twitter-Accounts verschafft und darüber Anfeindungen gegen die Niederlande und Deutschland verbreitet.

Unter den betroffenen Accounts waren die offiziellen Twitter-Auftritte von Borussia Dortmund und Tennislegende Boris Becker, des TV-Entertainers Klaas Heufer-Umlauf, des Senders ProSieben, Amnesty International sowie des Magazins „Forbes“. Auch der „Welt“-Account wurde attackiert.

:rofl2: unterhaltungswert haben die tweets ja.

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...cker-Attacken-von-Erdogan-Unterstuetzern.html
 
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Dieses Thema macht mich einigermaßen ratlos. Einereits ist Erdogan so eine lächerliche Figur, dass man ihn einfach nur ignorieren will. Andererseits erreicht das ganze eine Dimesion, wo man reagieren muss.
Hier würd ich ausnahmsweise mal ungern mit der Kanzlerin tauschen.^^
 
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