TARGONY!
eike
- Mitglied seit
- 30.01.2003
- Beiträge
- 586
- Reaktionen
- 6
Nach meiner letzten Geschichtsstunde, die ich Mittwoch vor den Ferien gehalten habe, war ich echt mies drauf. Thema Industrialisierung, Landflucht.
Ich meine, dass ein achtklässler nicht weiss, was "agrar" bedeutet, finde ich ja vollkommen in ordnung. Aber dass mir von 20 Schülern nur _einer_ sagen konnte was ein Bergwerk und was eine Stahlhütte ist, ist einfach nur niederschlagend.
Auch wer sich den erstwählercheck auf youtube anschaut sieht ja ganz genau, was wir alle doch längst wissen: Deutschland wird blöd. Dumm. Schaut euch nur mal meine rechtschreibung an. Wir versacken intelligenzmäßig, alle. Ich weiß, ihr könnt alle herkommen und sagen, dass "ihr" durchaus sehr gebildet seid. Ich geh da einfach auch mal von aus dass sich hier im Forum, obwohl die meisten von euch sehr unsympathisch sind, auch sehr gebildete menschen tummeln. Und ich weiß auch dass "ihr" eure Kinder gescheit erziehen werdet und denen Bücher in die Hand drücken werdet, keine Frage. Trotzdem wissen wir doch alle, dass es zwei Probleme gibt:
1)Gebildete Menschen (von nun an als "wir" bezeichnet) bekommen viel weniger Kinder als der dumme rest. Also ich zum Beispiel hab noch kein einziges, das verblödete Flitschgesicht Jessica die unten in der neubausiedlung wohnt und so alt ist wie ich, hat schon zwei.
2)Auch wir, die baldige Oberschicht und unsere potenziellen Kinder, welche in zukunft wohl die Oberschicht bilden werden, sind vom Niveau her weit hinter dem, was vor noch 30 Jahren angesagt war. Zu zeiten meines Vaters musste man noch einen Test machen, um überhaupt aufs Gymnasium gehen zu DÜRFEN. Und dieser Test war Niveaumäßig geschätzt auf dem, was heute in der 8. Gymnasialklasse unterrichtet wird (also da kenn ich die lehrpläne nicht so gut aber müsste hinkommen)
2 Thesen, die keiner von euch auch nur annähernd wagen wird in Frage zu stellen. Aber wieso erzähl ich das alles?
Ich habe mir nämlich überlegt, wer denn an der Verdummung schuld ist. Und, weil ich ein einfach gestrickter Mensch bin und einfache Lösungen für Komplexe Probleme suche, sage dass die Quintessenz im Privatfernsehen liegt. Das Privatfernsehen hat seit seinem bestehen den guten Geschmack und die Intelligenz der deutschen fernsehzuschauer mit ohrfeigen und faustschlägen malträtiert. Und es wird immer schlimmer. Klar, gibt es ausnahmen. Aber überlegt mal, eine brilliante Fernsehserie wie z.B. die Simpsons sind ohne hintergrundwissen der satirisch dargestellten Problematiken nun, ähm, nichts weiteres als Zeichentrick.
Worauf ich hinauswill: die GEZ wird immer eingezogen u.a. mit der Begründung des Bildungsauftrages, den die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ja sogar noch relativ adäquat erfüllen. Aber jeder weiß dass unsere Hauptschulgeneration keine öffentlich-rechtlichen fernsehsender anschaut.
Glaubt ihr, man könnte die Privaten Fernsehanstalten auch zu solch einem Bildungsauftrag zwingen? Könnte man da eine kontrollstelle einführen und wenigstens hintergründig z.b. demokratisches basiswissen einbauen? Wäre das Zensur? Wäre in diesem Falle Zensur nicht sogar ein gutes Mittel? Wie könnte man das ganze umsetzen? Seht ihr die Problematik auch?
Und vor allem: Brauchen wir, die gebildete oberschicht, nicht vielleicht sogar eine verdummte teilbevölkerung die die von uns entwickelten produkte ohne zu fragen abkauft?
DISCUSS!!
Ich meine, dass ein achtklässler nicht weiss, was "agrar" bedeutet, finde ich ja vollkommen in ordnung. Aber dass mir von 20 Schülern nur _einer_ sagen konnte was ein Bergwerk und was eine Stahlhütte ist, ist einfach nur niederschlagend.
Auch wer sich den erstwählercheck auf youtube anschaut sieht ja ganz genau, was wir alle doch längst wissen: Deutschland wird blöd. Dumm. Schaut euch nur mal meine rechtschreibung an. Wir versacken intelligenzmäßig, alle. Ich weiß, ihr könnt alle herkommen und sagen, dass "ihr" durchaus sehr gebildet seid. Ich geh da einfach auch mal von aus dass sich hier im Forum, obwohl die meisten von euch sehr unsympathisch sind, auch sehr gebildete menschen tummeln. Und ich weiß auch dass "ihr" eure Kinder gescheit erziehen werdet und denen Bücher in die Hand drücken werdet, keine Frage. Trotzdem wissen wir doch alle, dass es zwei Probleme gibt:
1)Gebildete Menschen (von nun an als "wir" bezeichnet) bekommen viel weniger Kinder als der dumme rest. Also ich zum Beispiel hab noch kein einziges, das verblödete Flitschgesicht Jessica die unten in der neubausiedlung wohnt und so alt ist wie ich, hat schon zwei.
2)Auch wir, die baldige Oberschicht und unsere potenziellen Kinder, welche in zukunft wohl die Oberschicht bilden werden, sind vom Niveau her weit hinter dem, was vor noch 30 Jahren angesagt war. Zu zeiten meines Vaters musste man noch einen Test machen, um überhaupt aufs Gymnasium gehen zu DÜRFEN. Und dieser Test war Niveaumäßig geschätzt auf dem, was heute in der 8. Gymnasialklasse unterrichtet wird (also da kenn ich die lehrpläne nicht so gut aber müsste hinkommen)
2 Thesen, die keiner von euch auch nur annähernd wagen wird in Frage zu stellen. Aber wieso erzähl ich das alles?
Ich habe mir nämlich überlegt, wer denn an der Verdummung schuld ist. Und, weil ich ein einfach gestrickter Mensch bin und einfache Lösungen für Komplexe Probleme suche, sage dass die Quintessenz im Privatfernsehen liegt. Das Privatfernsehen hat seit seinem bestehen den guten Geschmack und die Intelligenz der deutschen fernsehzuschauer mit ohrfeigen und faustschlägen malträtiert. Und es wird immer schlimmer. Klar, gibt es ausnahmen. Aber überlegt mal, eine brilliante Fernsehserie wie z.B. die Simpsons sind ohne hintergrundwissen der satirisch dargestellten Problematiken nun, ähm, nichts weiteres als Zeichentrick.
Worauf ich hinauswill: die GEZ wird immer eingezogen u.a. mit der Begründung des Bildungsauftrages, den die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ja sogar noch relativ adäquat erfüllen. Aber jeder weiß dass unsere Hauptschulgeneration keine öffentlich-rechtlichen fernsehsender anschaut.
Glaubt ihr, man könnte die Privaten Fernsehanstalten auch zu solch einem Bildungsauftrag zwingen? Könnte man da eine kontrollstelle einführen und wenigstens hintergründig z.b. demokratisches basiswissen einbauen? Wäre das Zensur? Wäre in diesem Falle Zensur nicht sogar ein gutes Mittel? Wie könnte man das ganze umsetzen? Seht ihr die Problematik auch?
Und vor allem: Brauchen wir, die gebildete oberschicht, nicht vielleicht sogar eine verdummte teilbevölkerung die die von uns entwickelten produkte ohne zu fragen abkauft?
DISCUSS!!
Zuletzt bearbeitet:







Vielleicht verändert sich der Genpool noch. Europäer haben "dank" der Pest im Mittelalter zum Beispiel oft ein paar Krankheitsresistenzen.
Bücher lesen = Übermensch.