Vergesst nicht die Leute, die zwar einem geregelten Arbeitsalltag nachgehen, aber unmittelbar nach Ankunft zuhause sofort den Computer einschalten und sich in ihren Account einloggen (wobei das dann recht bald in Realitäts- und bald wohl auch Jobverlust enden kann, wenn das exzessiv betrieben wird).
Es ist beängstigend, wie ein Computerspiel wie kaum ein Anderes jemanden in den Bann ziehen kann, nicht muss. Nicht jeder Spieler muss zwangsläufig abhängig werden - leider muss man wirklich wohl Massen an Zeit investieren, wenn man das Ende des Spiels sehen will und von irgendwo anders wiederum Zeit abknapsen. Ich meine, jedes Single-Player-Spiel ist irgendwann mal durch - man hat den Oberboss irgendwann doch mal plattgemacht und brüstet sich innerlich vielleicht einen kurzen Moment, dieses Game durch zu haben (als Spieler einigermaßen normal).
In meinem Fall:
Ich wäre eigentlich (gerade noch) in der Alterszielgruppe für WoW und Konsorten und vom Charakter vor einigen Jahren sogar anfällig für die Sucht gewesen - aber glücklicherweise konnte mich
nie ein Onlinespiel länger als ein paar Stunden begeistern. Die Spiele fliegen regelmäßig von der Platte wieder runter. Mal kurz zugucken, wie die nen Boss besiegen - nett, aber bald öde genug.
- Final Fantasy und Co. -> stupides Leveln ohne Ende, macht sogar noch Spaß. Ich freue mich, wenn ich irgendwann durch bin
- WoW -> Gomorrha spielt ein bißchen, nach Level 11 oder 12 hat er einfach keine Lust mehr. Dasselbe gilt für Ragnarok Online, Guild Wars (ich Depp hatte es mir sogar relativ zeitig gekauft in der Hoffnung, es würde mir als erstes MMORPG gefallen

).
Dabei spiele ich gerne mit RL-Freunden (muss die Leute persönlich kennen, ansonsten macht es einfach keinen Spaß) und Skype gerne mal so Sachen wie Strategiespiele übers Internet. Aber außer der obligatorischen BW-Phase (bald nur noch Funmaps mangels Zeit, Arbeit und danach Studium sind doch wichtiger

).
Aber elf Millionen WoW-Spieler - schon echt krass ...