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ProReli

Welche Möglichkeit würdet ihr vorziehen?

  • Ethik, Reli zuwählbar

    Stimmen: 34 31,8%
  • Ethik oder Reli (auswählbar)

    Stimmen: 27 25,2%
  • Nichts sollte Pflicht sein, nur freiwillig

    Stimmen: 42 39,3%
  • Nur Reli, Ethik zuwählbar

    Stimmen: 4 3,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    107
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Soso, wer würfelt denn hier Sachen durcheinander, erst benutzt du Aufklärung in völlig falscher Bedeutung, du setzt individuellen Glauben und organisierte Religion immer wieder fälschlicher weise gleich und meinst Religion von Dogmen trennen zu können. Kannst du nicht weswegen Religion unvereinbar ist mit Rationalismus, von gezieltem, neutralen Religionsunterricht war in der Diskussion nicht die Rede.
Auch das Bsp. von Homosexualität und Abstinenz hast du nicht aufgegriffen, kirchliche Ansichten die jedem Rationalismus widersprechen, Beispiele die sich für jede Religion finden lassen~
 

Teegetraenk

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Ich hab Aufklärung in keinster Weise in falschem Zusammenhang benutzt.

Du stellst hier einen menschenfeindlichen, dogmatisch- bekehrenden Bibelunterricht als Religionsunterricht dar, den es zu bekämpfen gilt. Gut, bei solch einem Unterricht sind wir einer Meinung.

Solch einen Unterricht gibt es in Deutschland an einer öffentlichen Schule aber nicht/sollte es nicht geben. Der stand in Berlin auch nie zur Diskussion. Und wenn ein wertneutraler, informativer Religionsunterricht hier im Thread nie zur Diskussion stand, dann ging die Dkiskussion eben die ganze Zeit am Thema vorbei.
Religion und Dogmen kann man natürlich voneinander trennen, auch wenn viele Kirchen/Glaubensgemeinschaften hier das Gegenteil behaupten/handeln. Das wäre dann schonmal ein super Stoffgebiet für den Religionsunterricht.

Und nun komm mal wieder von deinem Aggrotrip runter.
 
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Original geschrieben von PivoUser_R7
Man soll im Religionsunterricht ja nicht bekehrt werden. Er soll nur Religion(en) als zentrales Thema haben, mit dem man sich beschäftigt.

und das nennt man dann ethik
 

Teegetraenk

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Ethik wie ich es aus meiner Schule kenne hat aber nicht Religion, sondern Philosophie/Philosophiegeschichte als zentrales Thema, immer schön angereichert mit allen möglichen aktuellen Themen für Heranwachsende wie Drogen usw.
Also natürlich ähnlich veranlagt wie ein Religionsunterricht aber eben doch nicht das selbe.
 
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Original geschrieben von PivoUser_R7
Ich hab Aufklärung in keinster Weise in falschem Zusammenhang benutzt.

Du stellst hier einen menschenfeindlichen, dogmatisch- bekehrenden Bibelunterricht als Religionsunterricht dar, den es zu bekämpfen gilt. Gut, bei solch einem Unterricht sind wir einer Meinung.
dann zeig mir mal ein "-sunterricht" irgendwo in deinen posts davor :stupid:
 
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Wenn du im Religionsunterricht den ganzen übernatürlichen Schwachsinn raus lässt, ist es eigentlich auch nur ne art Philosophie...
 

Teegetraenk

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Najo Fragman. Wir haben zusätzlich natürlich auch die ganzen Bräuche, Traditionen usw. der großen Buchreligionen beigebracht bekommen. Fand ich eigentlich ziemlich interessant, hätte im Ethikunterricht aber keinen Platz. So, ick geh grillen, viel Spaß noch.
 
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naja das sind doch zu 99% eh Bräuche aus anderen, früheren "Religionen".
Und Wayne Bräuche... Dafür soll nu bitte keine Zeit verschwendet werden..

Grillen.. bei uns regnet es -_-
 
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Daher muss ein auf die ethische und moralische Bildung junger Menschen ausgerichteter Unterricht nach deren Grundüberzeugungen differenzieren. Christliche, muslimische, jüdische oder atheistische Schülerinnen und Schüler werden unterschiedliche Fundamente für ihre moralischen Vorstellungen entdecken. Es ist Sache des Staates, diese Vielfältigkeit zu respektieren.

mal von der pro-reli seite gequotet....
steht glaube für sich selbst.

Original geschrieben von Yannic


Vielleicht hast du mich falsch verstanden oder ich habe mich ungeschickt ausgedrückt. Was ich gemeint habe, ist, dass sie sich insofern anpassen müssen als dass es keinen eigenen Religionsunterricht für sie gibt. Du hast es ja als Benachteiligung bezeichnet, wenn es christlichen Religionsunterricht gibt, für Gläubige anderer Religionen allerdings keinen eigenen Religionsunterricht. Ich empfinde diese Benachteiligung als durchaus okay und das wollte ich mit damit ausdrücken.

d.h. also das man, nur weil man grade nicht der mehrheit angehört, vom staat diskriminiert wird. das müssen ja nichtmal irgendwelche überzeugten shintoisten oder pastafaris sein, ne kleine christliche religion die eben nicht der katholisch und sich auch nicht mit dem evangelischen identifiziert würde trotz kultureller ähnlichkeit einfach übersehen werde.

sowas können nur leute befürworten denen gleichberechtigung nicht besonders viel wert ist...

edit:
k also ich hab mir nun mal die 7 argumente für pro reli durchgelesen und irgendwie will es mir nicht in den kopf wie das eintrichtern und bestätigen meiner eigenen weltanschauung ohne andere richtungen in form von mitschülern und co zu haben zur toleranz beitragen soll. ich glaube das wissen nichtmal die pro reli leute aber wie es für nen ordentlichen religionsspasti gehört ist sowas auch eher nebensächlich. hauptsache weiter alle leute mit ihrem scheiss nerven.
 
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Original geschrieben von HeatoR
och gott wieder die alte "alle fächer außer mathe und naturwissenschaften sind nur laberfächer, deshalb sollte auch nur mathe und naturwissenschaft unterrichtet werden" nummer?

man muss schon ein sehr beschränkter geist sein um nicht wahrnehmen zu können, dass es fähigkeiten gibt, die sich nicht in zahlen und nummern bemessen lassen und dass sie vor allem mindestens so essentiel wichtig für eine gesellschaft sind wie technische oder naturwissenschaftliche fächer.

das war nicht meine intention, aber ich nehm es dir nicht übel dass du es falsch interpretiert hast

was macht es für einen unterschied ob ich in mathe fürs schleimen und arschkriechen ne 1 krieg oder in religion?
 
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Original geschrieben von PivoUser_R7

Ich wüsste mal gern an welche Stelle im geschichtsunterricht Dinge wie Sekten o. Satanismus passen. Oder konkretere und alltäglichere Probleme der aktuellen Gesellschaft, die durchaus ne Rolle im Religionsunterricht spielen. Auch wüsste ich gern wo man im Geschichtsunterricht nun Bibelexegese einfließen lassen möchte etc.

Sekten werden doch behandelt. Natürlich nur die großen und wichtigen Sekten, also die christlichen Kirchen, das Judentum und der Islam. Kleinere Sekten können natürlich auch angesprochen werden, das allerdings im kleineren Rahmen.
Bibeltexte als Quellen haben da natürlich ihren Platz, so wie alle anderen historischen Dokumente. Die Bibel wird halt behandelt wie jede andere Quelle im Geschichtsunterricht auch.
Für die alltäglichen Probleme unserer Gesellschaft ist Sozialkunde/Politik (oder wie auch immer die jeweilige Schule das Fach nennt) zuständig.

Original geschrieben von PivoUser_R7

Kirchengeschichte ist Politik und passt hingegen sehr gut in den Geschichtsunterricht. Religion an sich aber in keinster Weise.

Und Religion hat an Schulen nichts zu suchen. Deshalb will ich ja auch nur Kirchengeschichte unterrichten lassen und den ganzen Rest loswerden.

Original geschrieben von PivoUser_R7
Du stellst hier einen menschenfeindlichen, dogmatisch- bekehrenden Bibelunterricht als Religionsunterricht dar, den es zu bekämpfen gilt. Gut, bei solch einem Unterricht sind wir einer Meinung.

Solch einen Unterricht gibt es in Deutschland an einer öffentlichen Schule aber nicht/sollte es nicht geben. Der stand in Berlin auch nie zur Diskussion. Und wenn ein wertneutraler, informativer Religionsunterricht hier im Thread nie zur Diskussion stand, dann ging die Dkiskussion eben die ganze Zeit am Thema vorbei.
Religion und Dogmen kann man natürlich voneinander trennen, auch wenn viele Kirchen/Glaubensgemeinschaften hier das Gegenteil behaupten/handeln. Das wäre dann schonmal ein super Stoffgebiet für den Religionsunterricht.

Menschenfeindlich ist er meist nicht, aber es gibt definitiv dogmatischen Bibelunterricht in diesem Land. Und das sollte keinesfalls von staatlicher Seite aus gefördert werden.
Und nein, Religion und Dogmen lassen sich nicht trennen. Die Existenz Gottes ist ein Dogma. Nach deiner eigenen Aussage musst du einen solchen Unterricht - den heute praktizierten Religionsunterricht - bekämpfen.
Dass es ihn "nicht geben sollte" ändern nunmal nichts daran, dass es ihn trotzdem gibt. Und solange Theologen ihren Glauben an Schulen unterrichten dürfen wird das auch immer so bleiben. Natürlich gibt es da schlimmer und gute Beispiele, dass ein System in dem Lehrer nicht historisch sondern theologisch unterrichten aber massiv die falsche Seite (die der dogmatischen Bibelanhänger) bevorzugt dürfte wohl klar sein. Deshalb ja auch meine Forderung: Religionsgeschichte mit Historikern anstatt Religionsunterricht mit Theologen.
 
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was ist schlimm daran? manche warten bis sie 14 sind und wählen ab. zeig mir einen jugendlichen der sich im Reli untericht hat von nem Reli Lehrer bekehren lassen? LOL

wenn es gar ein pfarrer ist, der da sitzt und die schüler unterrichtet, scheissegal, der kann den schülern immer noch respekt vor einander und allgemein im umgang mit menschen beibringen. nachzudenken, kritisch zu sein. ich hab keine ahnung was du für negativerfahrung gemacht hast aber ich als heide, in der ddr geboren, keinen bezug zu gott oder sonstirgendwas hab meinen reliuntericht gar voll durchgezogen. weil es spass gemacht hatte, weil wir einen lehrer hatten, der uns freiheiten gab, dinge anzusprechen, dinge auszusprechen, er hat letzendlich nur die moderation übernommen. ich kann nicht sagen ob das heute immer noch so ist aber ob da ein katholisch, islamischer, jüdisch oder sonstwas geprägter mensch steht, ist doch scheissegal. wichtig ist, das er etwas vermittelt, von dem die schüler etwas haben. und ich habe nicht den eindruck, das relilehrer in missionarischen dingen unterwegs sind.

die nächste forderungistdann das lehrer nicht getauft sein dürfen und sie garantiert keinen sonstigen christlichen ( oder was auch immer ) einfluss haben. wie soll das gehen?
 
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religion ist der größte bockmist der uns den ganzen fundamentalisten-scheiss doch überhaupt eingebracht hat
das zum pflichtfach zu machen widerstrebt jeder vernunft, erst recht wenn in deutschland der koran gelehrt wird... das geht zu weit mit der integration aber das is n anderes thema ... wer auf solche ideen kommt gehört zur zielgruppe fürs nächste euthanasie-program
 
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Original geschrieben von 2FICKENDEHUNDE
was ist schlimm daran? manche warten bis sie 14 sind und wählen ab. zeig mir einen jugendlichen der sich im Reli untericht hat von nem Reli Lehrer bekehren lassen? LOL

Klar, lasst uns unseren Kinder in der Schule einfach Blödsinn erzählen, sie hören ja eh nicht drauf und ignorieren es. Das ist total sinnvoll und logisch!
Wir könnten auch gleich Rassenlehre, Kommunismus und Sklaverei als Fächer einführen. Zeig mir doch einen Jugendlichen, der sich von so Unterricht bekehren lassen würde!

Nochmal im Klartext:
Wenn du die Zeit von etlichen Millionen Schülern verschwenden willst, dann muss es dazu einen guten Grund geben.
Mathematikunterricht ist ein guter Grund, auch Geschichte und Religionsgeschichte sind gute Gründe.
Märchenstunde mit Missionierung ist ganz sicher nicht so ein Grund.

Ob er jetzt selbst christlich / jüdisch / whatever ist ist egal. Der Lehrplan muss halt klar sagen, dass kein Glaube vermittelt werden darf. Und insbesondere darf der Werdegang "Theologiestudent -> Religionslehrer" nicht so weiter gehen. Überhaupt darf es kein Theologie auf Lehramt geben, das ist einfach fundamental falsch. Damit wird kein freier und unabhängiger Religionsunterricht gefördert, im Gegenteil: Damit wird genau der dogmatische und missionarische Unterricht gefördert, der ja hier glücklicherweise von allen abgelehnt wird.
(Mir ist durchaus bewusst, dass sich Theologie-Studenten auch kritisch mit dem Glauben auseinandersetzen müssen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie dem kein bischen objektiv gegenüberstehen. Fragt euch doch einfach mal selbst: Was für ein Typ Mensch studiert Theologie? Und würdet ihr von diesen Menschen einen neutralen Religionsunterricht erwarten? Das geht doch einfach nicht ...)
 
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