• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dürfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts führt. Grußworte.

linuxtagebuch

Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
donnerstag abend:
ich fahre windows runter und gehe ins bett.

freitag:
heimkehren von der arbeit -> rechner an -> windows bootet nicht.
notfalldisketten, systemwiederherstellung usw funktioniert alles nicht.
die vierte windows installation in 2 jahren die komplett zerschossen ist.
ich beschließe jetzt endgültig mein glück mit linux zu versuchen, schnappe mir die fedora distribution die ich vor ein paar wochen gebrannt habe und versuche sie zu installieren.
klappt auch auf anhieb, sehr einfache und userfreundliche installation.
ich richte mir firefox, thunderbird, xchat, lirc usw ein und fühle mich recht wohl.
nach der installation von rtcw et allerdings bin ich frustriert, denn ich habe auf einmal einen ping von durchschnittlich 100 (einen tag vorher unter windows war es noch 25), in großen räumen und mit viel effekten sogar noch weit drüber.
da es schon spät ist und ich gut erkältet bin gehe ich schlecht gelaunt ins bett.

samstag:
nach ca. 14 stunden schlaf setze ich mich am späten nachmittag wieder an den rechner und will die grafikkarten treiber updaten. aber siehe da, fedora mag die ati radeon 9000 nicht. außerdem ist fedora etwas umständlich wenn man online gehen wollte: ich muß immer eth0 deaktivieren um via ppp0 (welches die karte an eth0 nutzt) online zu gehen. der autostart von ppp0 klappt auch nicht, außerdem muß ich meine nameserver von hand eintragen weil das automatische beziehen nicht klappt. zum glück hatte ich dir mir mal notiert.

nach viel herumsuchen in diversen foren und faq's weiß ich nun mehrere dinge:
- fedora mochte noch ein paar kernelversionen vorher ati karten, jetzt nicht mehr.
- entweder ich wähle eine andere linuxdistribution, patche meinen kernel selbst oder folge einem der häufigsten ratschläge in diversen linuxforen: eine nvidia grafikkarte kaufen. (der allerhäufigste ratschlag aus dem internet lautete übrigens: RTFM, klasse!).
Da mein System ja noch relativ jungfräulich war entschloß ich mich einem sehr umfangreichen HowTo zu folgen welches für einen gepatchten Kernel sorgen sollte. Nach ca. drei Stunden Arbeit damit war alles gepatcht / geupdatet. Nur leider konnte ich nicht mehr rebooten -> Kernel Panik. Also stellte ich wieder auf den alten Kernel um, aber ha, das wäre ja zu einfach gewesen. Ich konnte damit zwar booten, aber erst wollte er mir stundenlang meine USB Maus nicht supporten und deswegen X nicht starten und dann waren meine kompletten Einstellungen weg die ich bereits auf auf dem Rechner gemacht hatte bevor ich mit dem Kernelbasteln anfing.
Ergebnis: Fedora aufgegeben, Knoppix CD (3.2) genommen, auf Festplatte installiert, ins Bett gegangen.

sonntag:
Direkt nach dem Aufwachen wollte ich nun das Knoppix weiter einrichten und via apt-get alles updaten. Da ich dafür online gehen mußte wollte ich dies wie immer (ich habe Knoppix schon oft von CD gebootet und damit rumgespielt, online gehen ging damit super einfach) über das Knoppix ADSL Config Tool machen, hab alles so wie immer eingestellt, aber was passierte? nichts, natürlich nichts. wäre ja zu einfach gewesen. plog sagte mir dann das linux versucht über ppp1 online zu gehen, was aber unsinn ist da linux selbst das adsl für ppp0 eingerichtet hat. stundenlanges herumsuchen, auch mit telefonischer unterstützung eines linux pro-users hat nichts gebracht, in keiner einzigen einstellung war ppp1 eingetragen.
danach frustriert wieder knoppix von cd gebootet, diesselben einstellungen gemacht, und online war ich. absolut unlogischer dieser fehler das ich von der lokalen installation (die ja eigentlich nur eine kopie darstellt) nicht online gehen kann, von cd aber schon.
Danach Knoppix 3.3 gesaugt, gebrannt und installiert (gab sogar eine hübschere installationsgui als unter 3.2. ich entschied mich für die debian-ähnliche installation). Und siehe da, ich konnte auf einmal nach dem lokalen booten online gehen. Danach erstmal im kontrollzentrum herumgesucht wo man denn weitere user einrichten könnte (hatte nur den root bisher) und dabei über die themes gestolpert. naiv wie ich bin denke ich "cool, wie sehen die anderen drei denn aus", klicke auf eins davon, klicke auf "anwenden" und was passiert? die taskleiste verschwindet, der mauszeiger lagt extrem. nach und nach schließen sich wie von geisterhand alle fenster, bis gar nichts mehr geht außer dem mauszeiger. runterfahren oder sonstiges reagiert alles nicht, also von hand ausschalten, neustarten. der rechner fährt normal hoch, meckert nicht rum, ich freue mich. logge mich wieder als root ein (gab ja noch keinen anderen user), und - wie sollte es auch sonst sein - keine taskleiste und gleich 2 mal die fehlermeldung das "ksplash" abgestürzt ist und ich doch bitte dem autor davon bescheid geben soll. da ich nicht schon wieder den linux-kundigen anrufen wollte entschloß ich mich einfach knoppix erneut zu installieren.
gedacht getan, nur fiel mir bei der installation auf das ich nicht mehr wählen konnte ob ich die pure knoppix oder die debian ähnliche version möchte (nein, ich habe nicht die alte knoppix cd benutzt). und was hatte ich davon? natürlich, ich konnte nicht online gehen weil das sch**ss teil wieder über ppp1 verbinden wollte. also nochmal die knoppix cd rausgekrammt und versucht herauszufinden wo denn das mit der debian-like installation zu finden ist. nach 1 stunde herumsuchen fand ich das dann auch (warum gibt es 2 installationsroutinen auf einer cd?) und konnte danach wieder online gehen usw.
glxgears zeigte mir dann auch endlich an das meine radeon 9000 vernünftig unterstützt und ich dachte (es war mittlerweile 23 uhr) das ich es endlich geschafft habe .. aber weit gefehlt.
folgende partitionen gibt es auf meinem system:
hda2 - fat32 ~ 10 gb
hda5 - linux - 3gb
hda6 - linux ~ 25gb
hda7 - linuxswap ~ 500mb
hdb1 - fat32 - 13gb
gebootet wird von hda5, klappt ja auch ganz toll. ich kann auch auf hda2 und hdb1 klasse zugreifen, drauf rumschreiben usw. nur wenn ich auf hda6 klicke dann wird mir angezeigt das sie zwar leer ist (ist ja richtig) aber mit einer gesamtgröße von 3gb und 300 mb frei. das sind exakt die daten die auf hda5 zutreffen .. nur ist diese ja auch nicht leer.
ergebnis1: ich kann rtcw et nicht installieren und habe nichts von dem tollen linux -.-
ergebnis2: ich gehe den 3. abend in folge frustriert ins bett.
 

Myxomat

Guest
Habe ich schonmal erwähnt, dass Linux den ganzen Aufwand, den man damit betreiben muss, nicht wert ist?

Einer meiner Rechner hier läuft auch mit Linux (RedHat 8.0).
Es hat damals ebenfalls ewig gedauert, bis alles so funktionierte, wie ich das wollte (das zusammensuchen von Informationen kann echt nervtötend sein).
Eine Zeit lang habe ich es dann auch als privaten SMTP Mailserver benutzt (Sendmail zu konfigurieren ist wohl ziemlich das mühsamste was man sich vorstellen kann).
Jetzt steht der LinuxPc bloss noch rum und wird gar nicht mehr benutzt.

Fazit: Jede Menge Zeit investiert für (fast) nichts. Dafür habe ich jetzt ein bischen Ahnung von Linux und fühle mich 1337.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
nunja, ich will linux ja eigentlich als hauptbetriebssystem nutzen.
ich spiele eh nur ein wenig rtcw und ansonsten inet / mail / irc .. brennen / saugen video gucken kann ich auch mit linux.
 

Myxomat

Guest
Kannst du allerdings genausogut auch mit Windows. Aber ich will dich ja nicht von deinem neuen Glück abhalten.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
wenn linux mir auch eines tages grundlos einfach nicht mehr hochfährt gehe ich wieder zurück zu windows, versprochen ;->

aufgrund der kommenden tcpa / wasauchimmer geschichten hatte ich sowieso vor mich irgendwann mal mit linux zu beschäftigen um eines tages mit ruhigem gewissen einschlafen zu können, da paßt mir das jetzt ganz gut, vorausgesetzt ich kriege das mit der home partition noch hin .. :-/
 
Mitglied seit
10.10.2001
Beiträge
3.998
Reaktionen
0
also ohne dir zu nahe treten zu wollen aber

1. 4mal in 2jahren formatiert da bei bei den meisten usern dort höchsten 2 formatierungen anfallen (bei mir garkeine) solltest du die ursache nicht bei windows suchen sondern möglichweise bei dir
2. Mein Windows und das von bekannten is noch nie ohne grund hochgefahren. warum sollte es auch...



kleiner tip:
virtual machine kann wunder wirken wenn man mal wieder was "probieren" möchte.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
das problem ist aber: ich probierte gar nichts aus am windows. da bringt mir auch die vm nichts.
und keine angst, ich bin kein dau der zu blöd ist sein windows zu bedienen.
mein xp auf arbeit ist auch relativ stabil (obwohl da 2 extreme fehler pro jahr auch ne ganz passende quote sind) .. nur hier kann ich mich leider nicht frei entscheiden ob ich ein anderes system nutze -.-
 

Scheinkultur

Guest
nutzt WinNT4... das stabilste Betriebsystem ever... und einfach einzurichten... zum zocken starteste dann dein XP...
 

Wiseguy3

Guest
Nimm FreeBSD. Wenn du OpenOffice Installsieren willst, maches nicht über ports sondern nur über pkg_add.

Ich hatte auch keinen Bock mehr auf Linux nachdem ich laufend ähnliche Probleme damit hatte, wie du (besonders nachdem mir sogar eine Debian CD besondere Kopfschmerzen beim installieren verursachte). Zu FreeBSD gibts auch n halbwegs ordentliches Handbuch und RTCW und andere Spiele, die auf Linux laufen, laufen genauso auf FreeBSD.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
"Nicht über ports"? bitte?
außerdem war open office schon dabei, ist auch in der aktuellsten version laut apt-get ,->

aber wenn ich die nase voll haben sollte von linux werde ich freebsd mal ausprobieren .. was auch immer das sein mag -.-
 

Wiseguy3

Guest
FreeBSD ist auch ein OpenSource Unix. Es ist aber wesentlich "konsistenter" bzw aufgeräumter als aktuelle Linuxdistributionen und mit pkg_* hast du so ziemlich dieselbe Funktionalität wie mit apt_get.
 
Mitglied seit
12.08.2002
Beiträge
12.549
Reaktionen
0
aufgeräumt klingt interessant .. mein linux jetzt belegt knapp 2,6gb und ich werde wahrscheinlich nie mehr als 5 oder 6 programme darauf nutzen ..
 
Mitglied seit
26.12.2000
Beiträge
143
Reaktionen
0
Alternativ zu FreeBSD wäre noch Slackware empfehlenswert. (ich hatte damals (vor 3 Jahren) das Problem, dass einiges an Hardware unter FreeBSD nicht richtig gelaufen ist (zB die USB-Maus) und es wurden zwar fast alle, aber eben nicht _alle_ Linux Applikationen unterstützt - möglicherweise ist das jetzt besser)
 

Wiseguy3

Guest
Jo, also ich hab keine Hardwareprobleme. Sogar mein Bluetooth USB Stick hat funktioniert.

Hardware: Geforce 4, Logitech MX700 über USB oder PS2 (ging beides) und mein TFT Display - alles ohne Mucken (Hardwarebeschleunigung für die Grafikkarte war n bischen knifflig, aber geht jetzt auch).
 
Mitglied seit
03.08.2002
Beiträge
163
Reaktionen
0
ich komm immer noch am besten mit debian zurecht. da muss man zwar einiges von hand einstellen, aber danach weiss man wenigstens auch wie das system funktioniert. und wenn es erstmal eingerichtet ist, läuft es unglaublich gut =)
 
Mitglied seit
15.05.2003
Beiträge
11.307
Reaktionen
8
Ort
Fortuna 1895 Düsseldorf
also netzwerktechnisch ist linux schon sehr geil. hab nen router suse9.0 mit dhcp server laufen, proxy eingerichtet usw - sehr nice. dagegen ist windows kinderspielzeug.

was allerdings echt probleme macht sind libaries bei der installation von distrib. unabhängiger software, mplayer oder ähnliches. immer wieder beim installen gibts fehler weil libz.so oder libz.a zB nicht installiert sind usw. wenn ich sie über yast software suche, finde ich sie nicht :/ Und ohne diese programm bibliotheken läuft halt gar nix und ich hab keine ahnung in welchen paketen sie drin sind...

ähnliches bei der graka installation. ist echt sehr mühseelig und zum teil auch nervig, weil man einfach nicht weiterkommt.
 

Wiseguy3

Guest
Alle Distributionen, die RPM als Packetmanager benutzen, kann man eigentlich nicht neuen Usern empfehlen. Dazu zählen dann leider auch Fedora und Suse...

Ist Slackware eigentlich auch RPM basiert? Kann mich nicht mehr erinnern.
 

Wiseguy3

Guest
Du hast sicherlich noch nicht mit apt_get oder fink oder pkg_add oder ähnlichen Systemen zur Paketverwaltung gearbeitet. Diese Programme lösen Abhängigkeiten (im Idealfall) selbst auf. Dh. wenn dein Programm, welches du installieren willst noch libxyz benötigt, muss du die bei RPM nochmal selbst finden bzw runterladen und installieren wohingegen apt_get einfach selbst dieses Paket noch mit herunterläd und so wesentlich einfacher zu handhaben ist.
 
Mitglied seit
15.05.2003
Beiträge
11.307
Reaktionen
8
Ort
Fortuna 1895 Düsseldorf
ne hab ich tatsächlich noch nicht. wenn ich nur wüsste, wie ich genau nach diesen libs suchen könnte wäre mir ja schon geholfen. wenn ich sie einmal hab, ist die installation ja ganz easy...
 

Wiseguy3

Guest
Keine Sorge, Suse wird dir früh genug zum Hals raus hängen.... :)
 

Wiseguy3

Guest
FreeBSD und MacOS X (welches aber auch zu einem Grossteil auf FreeBSD basiert).

Hier ist das Handbuch zu FreeBSD. Sollte man wenigstens mal grob überflogen haben, damit man weiss, was so alles drinsteht.
http://www.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/

Ansonsten nehmen sich Debian und FreeBSD eigentlich nicht viel. Ich benutze auf FreeBSD zum Beispiel auch Gnome bzw fluxbox als Windowmanager, Evolution als Mailprogramm, Firebird als Browser und OpenOffice.
 
Mitglied seit
15.11.2001
Beiträge
1.879
Reaktionen
0
FreeBSD supportet ja noch weniger Zeug, ne danke ich muss tatsächlich mit meinem Comp auch was tun!

Gentoo, Gentoo.
Schlägt bei mir mit Kernel 2.6 in Geschwindigkeit auch BSD.
Hochfahren des Systems ca 2 Sekunden, Ladezeit von Gnome oder KDE ca 2-3 sekunden, wie gewohnt keine bei fluxbox löl.
 

Wiseguy3

Guest
Original geschrieben von EinsZwo
FreeBSD supportet ja noch weniger Zeug, ne danke ich muss tatsächlich mit meinem Comp auch was tun!
Was "supportet" FreeBSD denn nicht, was Gentoo hat? Würde mich wirklich mal interessieren.

PS: Mein OS X startet in vielleicht in 2 Minuten aber das ist mir vollkommen egal, weil ich es sowieso nie ausmache...
 

The_Company

Guest
Original geschrieben von Wiseguy
Alle Distributionen, die RPM als Packetmanager benutzen, kann man eigentlich nicht neuen Usern empfehlen. Dazu zählen dann leider auch Fedora und Suse...
Fedora benutzt apt-get oder alternativ yum.

Und jemandem FreeBSD oder Slackware zu empfehlen, der über die HW Erkennung meckert, ist schon ziemlich blöde. Die benutzen nämlcih beide nicht kudzu, was das beste HW Erkennungstool ist.


Aber wo wir gerade am Tagebücher schreiben sind:
30.03.
Hm, diesess Kratzen auf der Festplatte klingt blöd. Mal badblocks und dd drüberjagen, in der Hoffnung, dass die Festplatte das selber fixt. Alles klar. Zur Sicherheit nochmal reiserfsck drüberjagen.
Whoops, haufenweise Errors. also booten mit init=/bin/sh und / reparieren. Ok, reiserfsck --rebuild-tree crasht, / nicht mehr bootbar. Anderen Rechner, PLD Rescue Disk saugen, badblocks, dd, reiserfsck --rebuild-tree. Puh, hat funktioniert. Nur 10% meiner Dateien sind jetzt weg, 10% haben nen anderen Inhalt.
31.03.
WD 1600JD ist meine neue Platte, ich wollte eh von LFS auf Debian umsteigen. Sollte ja kein Ding sein, der Rechner hat ja unter LFS auch funktioniert und ist seit 3 Jahren nur mit Linux-kompatibler HW ausgerüstet worden. Also Platte partitioniert, Debian CDs genommen, installiert. Klasse, lilo. Und keine Anleitung wie ich grub hinkriege. Einfach apt-get remove lilo, apt-get install grub funktioniert zwar, aber dann funkt grub nicht...
Anderthalb Stunden Google später hab ich das Versteck der unstable Install Disks gefunden. Also saugen... und installieren. apt-get install gnome xserver-xfree86 xfonts-base build-essentials und nochn Haufen andere Sachen (das weiss man oder man muss sich durch dselect kämpfen :-/), den Kram konfiguriert, gogo. Whoops, X bootet nicht. Ha, da war beim Install die Warnung, dass es evtl nicht funzt und man dann umstellen soll. dpkg-reconfigure, Frage mit nein beantwortet, 2. Versuch. Klasse, da is Gnome. Ok, wieder raus, mein Home Dir von der kaputten Platte rüberschieben. Neu starten. Wh00t, go Linux! Alles sieht genauso aus wie vorher. (Das hat mich echt tierisch beeindruckt, der hat _alle_ Einstellungen behalten, die ich je irgendwo gemacht habe.)
1.4.
WIndows Installationszeit. Die Windows Partition auf der alten HD war noch nicht kaputt, also sollte es doch ausreichen, einfach alles auf die neue Partition zu kopieren und von da zu booten. (oder? :ugly: ) Ok, aber wie macht man das mit Windows, wenn man nur ne Win 98 Install-CD hat, die keine langen Dateinamen rafft? Nach kurzer Zeit stellt sich raus: Gar nicht. Also Linux gebootet, ne Weile gekämpft, damit in Nautilus Gr?nemeyer endlich Grönemeyer heisst (iocharset=utf8 wars, danke, dass mir das keiner sagt). Dann einfach alles von der alten Partition auf die neue geschoben, Windows 98 CD gebootet, sys c: gemacht (nachdem ich ne Weile suchen musste, bis ich den Befehl gefunden hatte auf der CD ;)), neu gestartet und ... "Windows ubdated die Treiberdatenbank" ... fertig. Alles wie vorher. Ich bin zum 2. Mal schwer beeindruckt. Windows hat sich tatsächlich komplett auf eine andere Partition verschieben lassen. Klasse,

Fazit:
Linux zu installieren ist immer noch zu schwer. Und mit Windows ist alles ausser neu installieren ohne Linux zu schwer.

PS: Was Gentoo hat und FreeBSDC nicht, sind Haufenweise Deppen, die als unstable markierte Packages von Software installieren und sich dann bei den Softwareentwicklern beschweren, nicht bei den Packagern. Ich weiss aber nicht, ob das ein Vorteil ist ;)
 

[For]Hood2

Guest
oder man zieht sich ne ghost5.1 testversion und spiegelt das windows einfach rüber.... ;), geht noch schneller
 

Wiseguy3

Guest
Original geschrieben von The_Company
Fedora benutzt apt-get oder alternativ yum.
Ups sorry. Dachte die haben das von Redhat direkt übernommen (RH9 hatte doch noch RPM, oder?).
 
Mitglied seit
15.11.2001
Beiträge
1.879
Reaktionen
0
Mir geht dieses ganze elitaere Moechtegerntun eben auf den Geist.
Ja, ich habe auch schon FreeBSD installiert, aber ich habe daran nichts tolles gefunden, ausser dass ich mich dann noch elitaerer schaetzen kann, als wenn ich Linux draufhabe.
KDE kann man ja schon nicht mehr benutzen, weil man dann ein Newbie ist. Also muss Fluxbox her.

Wise, Company, wo ist BSD denn besser als mein Gentoo auf meinem Laptop, das rennt und rennt und rennt.

Und was auf BSD fehlt, da kann ich schon gleich die ersten Dinge nennen: Wo ist support fuer meine Ati Mobility 9k, Wo mein RTCW:ET und mein Winex?

Klar, irgendwie kriegt man das zum laufen, bin ich sicher, aber mir fehlt der nerv dazu, wenn es im Endeffekt allerhoechstens gleichgut laeuft.

rofl
 

Wiseguy3

Guest
Ja sorry, wenn du zu [adjektiv deiner Wahl] bist, das zum laufen zu bekommen . Aber dann hier daherkommen und was labern von wegen "wird nicht unterstützt" find ich doch n bischen dreist, wenn du keine objektiven Beispiele dafür hast.

Da ich keine Ati Karte habe, hab ich auch kein Problem damit und WineX brauch ich nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Aber ich kenne Leute, die beides am laufen haben.
Ich selbst spiele Enemy Territory und die Installation ist genau dieselbe wie in Linux - wo du da Probleme hattest, ist mir nicht ganz klar und deutet darauf hin, dass du es nie versucht hast.

Aber ok, wenn wir schonmal beim Aufstellen haltloser Behauptungen sind: FreeBSD ist schneller als rot.

Und btw - Posts mit "rofl" abzuschliessen ist irgendwie uncool.
 

Wiseguy3

Guest
Ach ja, bevor ichs vergesse:
Original geschrieben von EinsZwo

Gentoo, Gentoo.
Schlägt bei mir mit Kernel 2.6 in Geschwindigkeit auch BSD.
Hochfahren des Systems ca 2 Sekunden, Ladezeit von Gnome oder KDE ca 2-3 sekunden, wie gewohnt keine bei fluxbox löl.
Original geschrieben von EinsZwo
Mir geht dieses ganze elitaere Moechtegerntun eben auf den Geist.

Mir auch.
 

The_Company

Guest
Original geschrieben von Wiseguy
Ups sorry. Dachte die haben das von Redhat direkt übernommen (RH9 hatte doch noch RPM, oder?).
Du solltest evtl den Unterschied von Package-Formaten und Packge-Managern nachlesen. Debian benutzt als Package-Manager apt und als Package-Fromat .deb. Fedora benutzt apt oder yum als Manager und .rpm als Format. Und RedHat9 hat als Manager RPM und als Format .rpm benutzt.
Das einzige was von all dem Scheisse ist, ist der RPM Package Manager.

Und EinsZwo, ich benutz kein FreeBSD. Ich steh mehr auf GPL als darauf, dass irgendwelche Firmen wie Apple meine Software verwusteln und ich dann nix davon hab.
 
Mitglied seit
15.11.2001
Beiträge
1.879
Reaktionen
0
Original geschrieben von Wiseguy
Ja sorry, wenn du zu [adjektiv deiner Wahl] bist, das zum laufen zu bekommen . Aber dann hier daherkommen und was labern von wegen "wird nicht unterstützt" find ich doch n bischen dreist, wenn du keine objektiven Beispiele dafür hast.

Da ich keine Ati Karte habe, hab ich auch kein Problem damit und WineX brauch ich nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Aber ich kenne Leute, die beides am laufen haben.
Ich selbst spiele Enemy Territory und die Installation ist genau dieselbe wie in Linux - wo du da Probleme hattest, ist mir nicht ganz klar und deutet darauf hin, dass du es nie versucht hast.

Aber ok, wenn wir schonmal beim Aufstellen haltloser Behauptungen sind: FreeBSD ist schneller als rot.

Und btw - Posts mit "rofl" abzuschliessen ist irgendwie uncool.

Dann versuch mal ET mit den Treibern für meine Karte zu spielen.
Es war keine Freude...

Aber hier haben wir doch schon 3 Dinge, die nicht gingen auf meinem System. Das wichtigste ist doch aber, dass es mir keine Vorteile bringen würde.

Und du hast das mit elitär noch nicht verstanden: Wenn ich BSD benutze, weil ich gehört habe, dass es alle "Hacker usen und es so phat" schnell sei, dann ist das ein Unterschied zum Benutzen von Linux weil es seit Jahren schnell _läuft_.
Einerseits heulst du täglich hier rum, dass die Leute nur vereinzelt Alternativen zu Win suchen, aber andererseits kann dein Betriebsystem garnicht exotisch genug sein und NEwbies sollen es auch nicht anrühren...
 
Mitglied seit
18.07.2001
Beiträge
2.152
Reaktionen
2
Ort
Nürnberg
ich haette ja mal wieder bock auf ne kleine flamerei mit wiseguy aber am ende wuerde ich noch auf seiner seite landen 8[

Original geschrieben von EinsZwo
Dann versuch mal ET mit den Treibern für meine Karte zu spielen.
Es war keine Freude...

Aber hier haben wir doch schon 3 Dinge, die nicht gingen auf meinem System. Das wichtigste ist doch aber, dass es mir keine Vorteile bringen würde.

Und du hast das mit elitär noch nicht verstanden: Wenn ich BSD benutze, weil ich gehört habe, dass es alle "Hacker usen und es so phat" schnell sei, dann ist das ein Unterschied zum Benutzen von Linux weil es seit Jahren schnell _läuft_.
Einerseits heulst du täglich hier rum, dass die Leute nur vereinzelt Alternativen zu Win suchen, aber andererseits kann dein Betriebsystem garnicht exotisch genug sein und NEwbies sollen es auch nicht anrühren...

nen paar tolle anmerkungen dazu: ich hab den linux hype geil gefunden als ich die tollen hochlobungen in der c't mitbekam, wurde derbe desillusioniert als ich 2 suse versionen ausprobiert habe und als ich mich dann nach einer win-erholungsphase wieder an nen unixartiges sytem herangetraut hab - FreeBSD 4.7Stable - hab ich mich doch noch damit angefreundet. die bsd installation und einrichtung mit hilfe des online handbooks + newsgroups war um einiges hilfreicher als das sagenhafte handbuch von der damaligen suse version und ich bin jetzt mittlerweile mit meinem BSD ganz zufrieden (mittlerweile OpenBSD, leider gibt es in FreeBSD noch kein pf+altq)

wobei der hacker satz von dir war ganz besonders lustig. ich bin ja nicht so bewandert in der linux-scene (mal von dem teil der sich auf heise.de/newsticker rumtreibt und der hoffentlich nicht repraesentativ ist abgesehn) aber ich bin in sachen bsd eigentlich noch auf keine phreak-hacker-bsd-ich-use-was-1337-ist-menschen getroffen aber vielleicht habe ich da ja auch was verpasst :elefant:
 
Mitglied seit
15.11.2001
Beiträge
1.879
Reaktionen
0
Original geschrieben von ViperDK
aber ich bin in sachen bsd eigentlich noch auf keine phreak-hacker-bsd-ich-use-was-1337-ist-menschen getroffen aber vielleicht habe ich da ja auch was verpasst :elefant:


Nun, hättest du meinen Text genau vernommen, hättest du mitbekommen, dass ich das nicht behauptet habe. Vielmehr sind viele Personen nach BSD gegangen, weil sie denken es wäre das System für "1337 Hax0rs", was natürlich Blödsinn ist.
Folgende Situation -> Linux bietet mir, jetzt mal von Suse abgesehen, keine Nachteile gegenüber BSD. Doch Die Linux Szene füllt sich.
Effekt: Möchtegernpioniere, "1337 Hax0rs" und sonstige Individualisten setzen sich nach BSD ab. Nicht aus einem triftigen Grund, nein, weil sie sich nicht mehr elitär fühlen. Ich unstelle weder Wiseguy noch dir sowas, schlieslich gibt es auch Leute die tatsächlich mit BSD arbeiten müssen/wollen, aber Wiseguys Kommentare voll Höhrensagen und Schimpfen über Linux lassen leider darauf schliessen.
Ich lasse mich natürlich gerne belehren.
 

Wiseguy3

Guest
Original geschrieben von The_Company
Du solltest evtl den Unterschied von Package-Formaten und Packge-Managern nachlesen. Debian benutzt als Package-Manager apt und als Package-Fromat .deb. Fedora benutzt apt oder yum als Manager und .rpm als Format. Und RedHat9 hat als Manager RPM und als Format .rpm benutzt.
Das einzige was von all dem Scheisse ist, ist der RPM Package Manager.
Ok. Der Punkt geht an dich. Aber ehrlich gesagt ist doch das Format vollkommen uno - solange der Manager gut ist...
 
Oben