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donnerstag abend:
ich fahre windows runter und gehe ins bett.
freitag:
heimkehren von der arbeit -> rechner an -> windows bootet nicht.
notfalldisketten, systemwiederherstellung usw funktioniert alles nicht.
die vierte windows installation in 2 jahren die komplett zerschossen ist.
ich beschließe jetzt endgültig mein glück mit linux zu versuchen, schnappe mir die fedora distribution die ich vor ein paar wochen gebrannt habe und versuche sie zu installieren.
klappt auch auf anhieb, sehr einfache und userfreundliche installation.
ich richte mir firefox, thunderbird, xchat, lirc usw ein und fühle mich recht wohl.
nach der installation von rtcw et allerdings bin ich frustriert, denn ich habe auf einmal einen ping von durchschnittlich 100 (einen tag vorher unter windows war es noch 25), in großen räumen und mit viel effekten sogar noch weit drüber.
da es schon spät ist und ich gut erkältet bin gehe ich schlecht gelaunt ins bett.
samstag:
nach ca. 14 stunden schlaf setze ich mich am späten nachmittag wieder an den rechner und will die grafikkarten treiber updaten. aber siehe da, fedora mag die ati radeon 9000 nicht. außerdem ist fedora etwas umständlich wenn man online gehen wollte: ich muß immer eth0 deaktivieren um via ppp0 (welches die karte an eth0 nutzt) online zu gehen. der autostart von ppp0 klappt auch nicht, außerdem muß ich meine nameserver von hand eintragen weil das automatische beziehen nicht klappt. zum glück hatte ich dir mir mal notiert.
nach viel herumsuchen in diversen foren und faq's weiß ich nun mehrere dinge:
- fedora mochte noch ein paar kernelversionen vorher ati karten, jetzt nicht mehr.
- entweder ich wähle eine andere linuxdistribution, patche meinen kernel selbst oder folge einem der häufigsten ratschläge in diversen linuxforen: eine nvidia grafikkarte kaufen. (der allerhäufigste ratschlag aus dem internet lautete übrigens: RTFM, klasse!).
Da mein System ja noch relativ jungfräulich war entschloß ich mich einem sehr umfangreichen HowTo zu folgen welches für einen gepatchten Kernel sorgen sollte. Nach ca. drei Stunden Arbeit damit war alles gepatcht / geupdatet. Nur leider konnte ich nicht mehr rebooten -> Kernel Panik. Also stellte ich wieder auf den alten Kernel um, aber ha, das wäre ja zu einfach gewesen. Ich konnte damit zwar booten, aber erst wollte er mir stundenlang meine USB Maus nicht supporten und deswegen X nicht starten und dann waren meine kompletten Einstellungen weg die ich bereits auf auf dem Rechner gemacht hatte bevor ich mit dem Kernelbasteln anfing.
Ergebnis: Fedora aufgegeben, Knoppix CD (3.2) genommen, auf Festplatte installiert, ins Bett gegangen.
sonntag:
Direkt nach dem Aufwachen wollte ich nun das Knoppix weiter einrichten und via apt-get alles updaten. Da ich dafür online gehen mußte wollte ich dies wie immer (ich habe Knoppix schon oft von CD gebootet und damit rumgespielt, online gehen ging damit super einfach) über das Knoppix ADSL Config Tool machen, hab alles so wie immer eingestellt, aber was passierte? nichts, natürlich nichts. wäre ja zu einfach gewesen. plog sagte mir dann das linux versucht über ppp1 online zu gehen, was aber unsinn ist da linux selbst das adsl für ppp0 eingerichtet hat. stundenlanges herumsuchen, auch mit telefonischer unterstützung eines linux pro-users hat nichts gebracht, in keiner einzigen einstellung war ppp1 eingetragen.
danach frustriert wieder knoppix von cd gebootet, diesselben einstellungen gemacht, und online war ich. absolut unlogischer dieser fehler das ich von der lokalen installation (die ja eigentlich nur eine kopie darstellt) nicht online gehen kann, von cd aber schon.
Danach Knoppix 3.3 gesaugt, gebrannt und installiert (gab sogar eine hübschere installationsgui als unter 3.2. ich entschied mich für die debian-ähnliche installation). Und siehe da, ich konnte auf einmal nach dem lokalen booten online gehen. Danach erstmal im kontrollzentrum herumgesucht wo man denn weitere user einrichten könnte (hatte nur den root bisher) und dabei über die themes gestolpert. naiv wie ich bin denke ich "cool, wie sehen die anderen drei denn aus", klicke auf eins davon, klicke auf "anwenden" und was passiert? die taskleiste verschwindet, der mauszeiger lagt extrem. nach und nach schließen sich wie von geisterhand alle fenster, bis gar nichts mehr geht außer dem mauszeiger. runterfahren oder sonstiges reagiert alles nicht, also von hand ausschalten, neustarten. der rechner fährt normal hoch, meckert nicht rum, ich freue mich. logge mich wieder als root ein (gab ja noch keinen anderen user), und - wie sollte es auch sonst sein - keine taskleiste und gleich 2 mal die fehlermeldung das "ksplash" abgestürzt ist und ich doch bitte dem autor davon bescheid geben soll. da ich nicht schon wieder den linux-kundigen anrufen wollte entschloß ich mich einfach knoppix erneut zu installieren.
gedacht getan, nur fiel mir bei der installation auf das ich nicht mehr wählen konnte ob ich die pure knoppix oder die debian ähnliche version möchte (nein, ich habe nicht die alte knoppix cd benutzt). und was hatte ich davon? natürlich, ich konnte nicht online gehen weil das sch**ss teil wieder über ppp1 verbinden wollte. also nochmal die knoppix cd rausgekrammt und versucht herauszufinden wo denn das mit der debian-like installation zu finden ist. nach 1 stunde herumsuchen fand ich das dann auch (warum gibt es 2 installationsroutinen auf einer cd?) und konnte danach wieder online gehen usw.
glxgears zeigte mir dann auch endlich an das meine radeon 9000 vernünftig unterstützt und ich dachte (es war mittlerweile 23 uhr) das ich es endlich geschafft habe .. aber weit gefehlt.
folgende partitionen gibt es auf meinem system:
hda2 - fat32 ~ 10 gb
hda5 - linux - 3gb
hda6 - linux ~ 25gb
hda7 - linuxswap ~ 500mb
hdb1 - fat32 - 13gb
gebootet wird von hda5, klappt ja auch ganz toll. ich kann auch auf hda2 und hdb1 klasse zugreifen, drauf rumschreiben usw. nur wenn ich auf hda6 klicke dann wird mir angezeigt das sie zwar leer ist (ist ja richtig) aber mit einer gesamtgröße von 3gb und 300 mb frei. das sind exakt die daten die auf hda5 zutreffen .. nur ist diese ja auch nicht leer.
ergebnis1: ich kann rtcw et nicht installieren und habe nichts von dem tollen linux -.-
ergebnis2: ich gehe den 3. abend in folge frustriert ins bett.
ich fahre windows runter und gehe ins bett.
freitag:
heimkehren von der arbeit -> rechner an -> windows bootet nicht.
notfalldisketten, systemwiederherstellung usw funktioniert alles nicht.
die vierte windows installation in 2 jahren die komplett zerschossen ist.
ich beschließe jetzt endgültig mein glück mit linux zu versuchen, schnappe mir die fedora distribution die ich vor ein paar wochen gebrannt habe und versuche sie zu installieren.
klappt auch auf anhieb, sehr einfache und userfreundliche installation.
ich richte mir firefox, thunderbird, xchat, lirc usw ein und fühle mich recht wohl.
nach der installation von rtcw et allerdings bin ich frustriert, denn ich habe auf einmal einen ping von durchschnittlich 100 (einen tag vorher unter windows war es noch 25), in großen räumen und mit viel effekten sogar noch weit drüber.
da es schon spät ist und ich gut erkältet bin gehe ich schlecht gelaunt ins bett.
samstag:
nach ca. 14 stunden schlaf setze ich mich am späten nachmittag wieder an den rechner und will die grafikkarten treiber updaten. aber siehe da, fedora mag die ati radeon 9000 nicht. außerdem ist fedora etwas umständlich wenn man online gehen wollte: ich muß immer eth0 deaktivieren um via ppp0 (welches die karte an eth0 nutzt) online zu gehen. der autostart von ppp0 klappt auch nicht, außerdem muß ich meine nameserver von hand eintragen weil das automatische beziehen nicht klappt. zum glück hatte ich dir mir mal notiert.
nach viel herumsuchen in diversen foren und faq's weiß ich nun mehrere dinge:
- fedora mochte noch ein paar kernelversionen vorher ati karten, jetzt nicht mehr.
- entweder ich wähle eine andere linuxdistribution, patche meinen kernel selbst oder folge einem der häufigsten ratschläge in diversen linuxforen: eine nvidia grafikkarte kaufen. (der allerhäufigste ratschlag aus dem internet lautete übrigens: RTFM, klasse!).
Da mein System ja noch relativ jungfräulich war entschloß ich mich einem sehr umfangreichen HowTo zu folgen welches für einen gepatchten Kernel sorgen sollte. Nach ca. drei Stunden Arbeit damit war alles gepatcht / geupdatet. Nur leider konnte ich nicht mehr rebooten -> Kernel Panik. Also stellte ich wieder auf den alten Kernel um, aber ha, das wäre ja zu einfach gewesen. Ich konnte damit zwar booten, aber erst wollte er mir stundenlang meine USB Maus nicht supporten und deswegen X nicht starten und dann waren meine kompletten Einstellungen weg die ich bereits auf auf dem Rechner gemacht hatte bevor ich mit dem Kernelbasteln anfing.
Ergebnis: Fedora aufgegeben, Knoppix CD (3.2) genommen, auf Festplatte installiert, ins Bett gegangen.
sonntag:
Direkt nach dem Aufwachen wollte ich nun das Knoppix weiter einrichten und via apt-get alles updaten. Da ich dafür online gehen mußte wollte ich dies wie immer (ich habe Knoppix schon oft von CD gebootet und damit rumgespielt, online gehen ging damit super einfach) über das Knoppix ADSL Config Tool machen, hab alles so wie immer eingestellt, aber was passierte? nichts, natürlich nichts. wäre ja zu einfach gewesen. plog sagte mir dann das linux versucht über ppp1 online zu gehen, was aber unsinn ist da linux selbst das adsl für ppp0 eingerichtet hat. stundenlanges herumsuchen, auch mit telefonischer unterstützung eines linux pro-users hat nichts gebracht, in keiner einzigen einstellung war ppp1 eingetragen.
danach frustriert wieder knoppix von cd gebootet, diesselben einstellungen gemacht, und online war ich. absolut unlogischer dieser fehler das ich von der lokalen installation (die ja eigentlich nur eine kopie darstellt) nicht online gehen kann, von cd aber schon.
Danach Knoppix 3.3 gesaugt, gebrannt und installiert (gab sogar eine hübschere installationsgui als unter 3.2. ich entschied mich für die debian-ähnliche installation). Und siehe da, ich konnte auf einmal nach dem lokalen booten online gehen. Danach erstmal im kontrollzentrum herumgesucht wo man denn weitere user einrichten könnte (hatte nur den root bisher) und dabei über die themes gestolpert. naiv wie ich bin denke ich "cool, wie sehen die anderen drei denn aus", klicke auf eins davon, klicke auf "anwenden" und was passiert? die taskleiste verschwindet, der mauszeiger lagt extrem. nach und nach schließen sich wie von geisterhand alle fenster, bis gar nichts mehr geht außer dem mauszeiger. runterfahren oder sonstiges reagiert alles nicht, also von hand ausschalten, neustarten. der rechner fährt normal hoch, meckert nicht rum, ich freue mich. logge mich wieder als root ein (gab ja noch keinen anderen user), und - wie sollte es auch sonst sein - keine taskleiste und gleich 2 mal die fehlermeldung das "ksplash" abgestürzt ist und ich doch bitte dem autor davon bescheid geben soll. da ich nicht schon wieder den linux-kundigen anrufen wollte entschloß ich mich einfach knoppix erneut zu installieren.
gedacht getan, nur fiel mir bei der installation auf das ich nicht mehr wählen konnte ob ich die pure knoppix oder die debian ähnliche version möchte (nein, ich habe nicht die alte knoppix cd benutzt). und was hatte ich davon? natürlich, ich konnte nicht online gehen weil das sch**ss teil wieder über ppp1 verbinden wollte. also nochmal die knoppix cd rausgekrammt und versucht herauszufinden wo denn das mit der debian-like installation zu finden ist. nach 1 stunde herumsuchen fand ich das dann auch (warum gibt es 2 installationsroutinen auf einer cd?) und konnte danach wieder online gehen usw.
glxgears zeigte mir dann auch endlich an das meine radeon 9000 vernünftig unterstützt und ich dachte (es war mittlerweile 23 uhr) das ich es endlich geschafft habe .. aber weit gefehlt.
folgende partitionen gibt es auf meinem system:
hda2 - fat32 ~ 10 gb
hda5 - linux - 3gb
hda6 - linux ~ 25gb
hda7 - linuxswap ~ 500mb
hdb1 - fat32 - 13gb
gebootet wird von hda5, klappt ja auch ganz toll. ich kann auch auf hda2 und hdb1 klasse zugreifen, drauf rumschreiben usw. nur wenn ich auf hda6 klicke dann wird mir angezeigt das sie zwar leer ist (ist ja richtig) aber mit einer gesamtgröße von 3gb und 300 mb frei. das sind exakt die daten die auf hda5 zutreffen .. nur ist diese ja auch nicht leer.
ergebnis1: ich kann rtcw et nicht installieren und habe nichts von dem tollen linux -.-
ergebnis2: ich gehe den 3. abend in folge frustriert ins bett.



) Ok, aber wie macht man das mit Windows, wenn man nur ne Win 98 Install-CD hat, die keine langen Dateinamen rafft? Nach kurzer Zeit stellt sich raus: Gar nicht. Also Linux gebootet, ne Weile gekämpft, damit in Nautilus Gr?nemeyer endlich Grönemeyer heisst (iocharset=utf8 wars, danke, dass mir das keiner sagt). Dann einfach alles von der alten Partition auf die neue geschoben, Windows 98 CD gebootet, sys c: gemacht (nachdem ich ne Weile suchen musste, bis ich den Befehl gefunden hatte auf der CD
), neu gestartet und ... "Windows ubdated die Treiberdatenbank" ... fertig. Alles wie vorher. Ich bin zum 2. Mal schwer beeindruckt. Windows hat sich tatsächlich komplett auf eine andere Partition verschieben lassen. Klasse,