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koreanisches Arbeiter und Bauernparadies

Antrax4

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[...]
Die Strafzelle ist für alle Gefangenen eine der gefürchtetsten Bestrafungen. Diese Zellen sind üblicherweise 60 Zentimeter breit und 110 Zentimeter hoch. Deshalb können die Gefangenen sich weder aufrichten noch ihre Gliedmaßen ausstrecken oder liegen. Sie können sich noch nicht einmal an die Wand lehnen, weil sie so eingezwängt sind. Es gibt 20 dieser Zellen für weibliche Gefangene und 58 für die Männer. Die übliche Strafe beträgt zwischen sieben und zehn Tagen für Vergehen wie einen Ölfleck auf der Kleidung, dass man die Neujahrsansprache des Präsidenten nicht auswendig kann oder zum wiederholten Mal sein Arbeitspensum nicht geschafft hat.
[...]

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/477903/1/1#texttitel

Die nordkoreanische Menschenrechtsaktivistin Lee Son Ook beschreibt ihre Zeit im nordkoreanischen Gefängnis. Ihr gelang 1996 die Flucht nach Südkorea.
Ich finde diesen Text erschreckend! Ich bin fassungslos, wie grausam die Wärter sein können, und das niemand seinem Gewissen folgt. Ich will nicht wissen, wieviele Gefangene aktuell in Nordkorea unter solchen Bedingungen leben müßen :8[:

Was denkt ihr, wenn ihr sowas liest?
 

Gelöschtes Mitglied 160054

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oh gott, im ernst, mit russland, china und konsorten absprechen, atombomben auf die wesentlichen strukturen und dann einmarschieren :(
 
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Bei solchen sachen weiss man leider nie, wieviel
Nayirah.JPG

mit dabei ist.

Womit ich nicht ausschließen möchte, dass es da wirklich so zugeht...
 
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sagt bitte nicht, dass euch das überrascht.... :confused:

Immer wieder witzig, wie naiv die Menschen sind.
 
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Überraschen tut es wirklich nicht, nur den Atombomben-Einmarsch-Plan find ich jetzt etwas hart. Ich glaub kaum das sich Japan über einen Nuklearen Gegenschlag freuen würde :8[:
 
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So sieht wahrer Sozialismus aus! Nordkorea ist der Beweis, dass Smith besser ist als Marx. Das sollten wir uns immer vor Augen halten.
 

Didier

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Original geschrieben von Krassni Kulak
So sieht wahrer Sozialismus aus! Nordkorea ist der Beweis, dass Smith besser ist als Marx. Das sollten wir uns immer vor Augen halten.

hast du die fronten gewechselt? ich kann in der aussage beim besten willen keine ironie erkennen...
 
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das es so schlimm ist hab ich nicht gedacht und gewusst.

- mit fiesester Infiltration und Spionagetechnologie Atomsprengköpfe lokalisieren und zerstören/untauglich machen
- im Namen der Freiheit einmarschieren mit gemeinster amerikanischer Waffentechnologie
- Volk befreien, fiese Menschen im Zuge des Krieges nebneher versehentlich abschlachten.
- Nordkorea demokratisch verwalten, dem Volk zeigen was freiheit ist (alle glücklich)
- Süd und Nordkorea zu einem Korea zusammenfügen => Neuer Feiertag
- alle glücklich (nebenher europäische und amerikanische Firmen installieren, sodass wir auch alle was davon haben)
 
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Original geschrieben von Didier


hast du die fronten gewechselt? ich kann in der aussage beim besten willen keine ironie erkennen...

Die demokratische Volkrsrepublik Korea hat etwa soviel mit Sozialismus zu tun, wie mit Demokratie. Nur weil sie es sich auf die Fahnen schreibt, muss das nicht zutreffen. Lustig, wie der ungebildete Pöbel im Westen, der überhaupt keine Ahnung von Politik, Soziologie und geschweigedenn Marx hat, sich von ein paar Symbolen, die ein psychopatischer Egomane überall aufhängt, beeindrucken lässt.
 
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lol Krassni, du solltest andere echt nicht als ungebildet bezeichnen :rofl2:

Ob Sozialismus oder nicht, Planwirtschaft ist Teil des Sozialismus und man kann wunderbar erkennen, wohin sowas führt

:top2:
 

Yannic

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Dass das politische System in Nordkorea anders aussieht als Marx sich das vorgestellt hätte, denke ich auch. Ändert meiner Meinung aber nichts daran, dass eine Planwirtschaft auf Dauer einfach nicht funktioniert. Aber jedes mal wenn man anfängt historische Beispiele aufzuzählen in denen der Sozialismus gescheitert ist, kommt das Argument: "Die haben das nur nicht richtig gemacht." Was die Frage aufwirft, ob man Sozialismus überhaupt so umsetzen kann, dass er funktioniert.
 
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Original geschrieben von Yannic
Dass das politische System in Nordkorea anders aussieht als Marx sich das vorgestellt hätte, denke ich auch. Ändert meiner Meinung aber nichts daran, dass eine Planwirtschaft auf Dauer einfach nicht funktioniert. Aber jedes mal wenn man anfängt historische Beispiele aufzuzählen in denen der Sozialismus gescheitert ist, kommt das Argument: "Die haben das nur nicht richtig gemacht." Was die Frage aufwirft, ob man Sozialismus überhaupt so umsetzen kann, dass er funktioniert.

Genau dieser Post bringt es absolut auf den Punkt!

DANKE!
 
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Original geschrieben von Yannic
Dass das politische System in Nordkorea anders aussieht als Marx sich das vorgestellt hätte, denke ich auch. Ändert meiner Meinung aber nichts daran, dass eine Planwirtschaft auf Dauer einfach nicht funktioniert. Aber jedes mal wenn man anfängt historische Beispiele aufzuzählen in denen der Sozialismus gescheitert ist, kommt das Argument: "Die haben das nur nicht richtig gemacht." Was die Frage aufwirft, ob man Sozialismus überhaupt so umsetzen kann, dass er funktioniert.

Der Sozialismus verteilt die Güter eines Landes unter der Bevölkerung. Wenn ein Land allerdings zum Zeitpunkt der Einführung des Sozialismus arm ist, wie Russland, Kuba, China, Nordkorea, Vietnam, Laos und eigentlich jedes andere "sozialistische" Land es waren, dann wird natürlich nur die Armut gleich verteilt. Deshalb herrscht(e) in real existierenden sozialistischen Ländern immer relative Armut.
Wenn die Bevölkerung arm ist, dann muss sie mit lächerlicher Propaganda oder drakonischen Strafen, mit Umerziehung und Folter bei "Laune" gehalten werden. Ihre Normen müssen gewaltsam mit den Normen der Herrschenden auf einen Nenner gebracht werden (soziale Integration uswusf). Doch Werte und Normen innerhalb der Bevölkerung, die für den Sozialismus unablässig sind, sogenannte postmaterialistische Werte, können sich erst entwickeln, wenn materielle Bedürfnisse befriedigt sind. Deshalb können sich solche Werte in einer armen Gesellschaft nicht entwickeln, deshalb können instutionalisierte und internalisierte Normen nicht übereinstimmen, deshalb kann es keine stabile Gesellschaft geben, deshalb können in materiell armen Gesellschaften keine sozialistischen Systeme von Dauer und Erfolg gekrönt sein.
Das Hauptprobelm des real existierenden Sozialismus ist, dass er immer in Konkurrenz zum Kapitalismus steht. Es wird von vielen Leuten angenommen, dass sich Gesellschaften entweder in eine kapiatlistische Demokratie oder in einen totalitären Sozialismus verwandeln. Das ist aber falsch. Der Sozialismus kann ohne die Errungenschaften des Kapitalismus, den vom ihm geschaffenen Wohlstand einer breiten Schicht, nicht existieren. Eben weil die Bevölkerung in einem armen Land noch keine postmaterialistischen Werte verinnerlichen konnte, die erst mit steigendem Wohlstand kommen, den nur ( und wirklich nur! ) der Kapitalismus schaffen kann, konnte die Sowjetunion nur scheitern. Wir sind auch noch nicht an dem Punkt, an dem genug materieller Wohlstand geschaffen wurde, damit sich postmaterielle Werte im Großteil der Bevölkerung festgesetzt haben, wie man ja sieht. Aber irgendwann kommt der Punkt, ganz sicher. Sehen übrigens auch einige konservative Ökonomen so, zB Joseph Schumpeter. Ich empfehle hierfür das Buch Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie von ihm, falls irgendwer von euch mal gewillt sein sollte über seinen festgefahrenen Tellerrand hinauszublicken. Aber die Auseinandersetzung mit Ideen, die die eigenen ins wanken bringen könnte, kann man wohl nicht erwarten.
 
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Original geschrieben von Yannic
Dass das politische System in Nordkorea anders aussieht als Marx sich das vorgestellt hätte, denke ich auch. Ändert meiner Meinung aber nichts daran, dass eine Planwirtschaft auf Dauer einfach nicht funktioniert. Aber jedes mal wenn man anfängt historische Beispiele aufzuzählen in denen der Sozialismus gescheitert ist, kommt das Argument: "Die haben das nur nicht richtig gemacht." Was die Frage aufwirft, ob man Sozialismus überhaupt so umsetzen kann, dass er funktioniert.
gutes Posting!
Kotzen mich die Plakate in Berlin an, wo junge dumme Antifa-Gruppen immer zu Antikapitalismus-demos aufrufen mit Sprüchen wie "Kapitalismus war als Kind schon scheiße".
Denen sollte man alles wegnehmen was diese Gesellschaft mithilfe des Kapitalismus und des amerikanischen Westgeldes aufgebaut hat.
Zum Antikapitalismus aufrufen mit nem Ipod in der Hand und Converse-Schuhen an, Bafög und Kindergeld inklusive (was nur gezahlt werden kann weil es Menschen gibt die es ermöglichen, kapitalistische reiche Menschen). Dummes kackvolk. Gebt mir bloß keine Macht..ich hätte schon einen Schuldigen..
*heul* *heul* Blöde Ellenbogengesellschaft, alles soll allen gehören *heul*.
 
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Krassni, du glaubst dein dummes Gelaber doch selber nicht.

1. Kann eine Planwirtschaft NIEMALS effiziente Güterproduktion- und verteilung garantieren, weil sie dafür eine unvorstellbare Menge an Informationen bekommen und verwerten müsste, was nicht machbar ist und
2. werden Menschen ohne Streben nach persönlichem Wohlstand einfach nicht produktiv genug arbeiten.

Damit ist der Traum von der sozialistischen Paradieswelt schon zu Ende, bevor er begonnen hat, weil es immer in Misswirtschaft und weniger materiellen Wohlstand endet.

Wenn die trotteligen Sozialistenfans wenigstens zugeben würden, dass es ja auch ein schönes Leben ohne materiellen Wohlstand sein könnte, dass sie wollen. Aber da wird illusorisch rumgeträumt und in der vom Bafög bezahlten Bude bei ner Schischa die perfekte und Wohlstand für alle bietende Gesellschaft herbeidiskutiert.
Kommt klar, das wirds niemals geben und hört auf solche Gesellschaften etablieren zu wollen. Das haben schon genug andere versucht und dieser "Traum" hat genauso viele Opfer gefordert, wie der Faschismus.
 
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Original geschrieben von Krassni Kulak


Die demokratische Volkrsrepublik Korea hat etwa soviel mit Sozialismus zu tun, wie mit Demokratie. Nur weil sie es sich auf die Fahnen schreibt, muss das nicht zutreffen. Lustig, wie der ungebildete Pöbel im Westen, der überhaupt keine Ahnung von Politik, Soziologie und geschweigedenn Marx hat, sich von ein paar Symbolen, die ein psychopatischer Egomane überall aufhängt, beeindrucken lässt.

Lies doch nochmal das hier:
http://www.liberalinstitute.com/TextbookOfAmericanism.html

Die relevante Stelle zitiere ich dir sogar:

The Soviet law and the Nazi law were the unavoidable and consistent result of the principle of Collectivism. When applied in practice, a principle which recognizes no morality and no individual rights, can result in nothing except brutality.
Keep this in mind when you try to decide what is the proper social system. You have to start by answering the first question. Either the power of society is limited, or it is not. It can't be both.

Nordkorea hat extrem viel mit Sozialismus zu tun. Es setzt ihn konsequent um, mit allen Folgen.
 
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Obwohl ich eine militärische Offensive im erstens Moment auch befürspreche, ist sie mit unkalkulierbaren Risiken verbunden.

China wird keinen Krieg, und einen anschließend demokratischen Koreanischen Staat an seinen Grenzen dulden.

Außerdem muss man bei Kim Yong-il mit allem rechnen. Von einem atomaren Amoklauf, bishin zu einem Vernichtungskrieg (ähnliche Hitlers Nero-Befehl) Nordkoreas mit vermutlich Millionen von Toten.
 

Yannic

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Original geschrieben von Krassni Kulak


Der Sozialismus verteilt die Güter eines Landes unter der Bevölkerung. Wenn ein Land allerdings zum Zeitpunkt der Einführung des Sozialismus arm ist, wie Russland, Kuba, China, Nordkorea, Vietnam, Laos und eigentlich jedes andere "sozialistische" Land es waren, dann wird natürlich nur die Armut gleich verteilt. Deshalb herrscht(e) in real existierenden sozialistischen Ländern immer relative Armut.
Wenn die Bevölkerung arm ist, dann muss sie mit lächerlicher Propaganda oder drakonischen Strafen, mit Umerziehung und Folter bei "Laune" gehalten werden. Ihre Normen müssen gewaltsam mit den Normen der Herrschenden auf einen Nenner gebracht werden (soziale Integration uswusf). Doch Werte und Normen innerhalb der Bevölkerung, die für den Sozialismus unablässig sind, sogenannte postmaterialistische Werte, können sich erst entwickeln, wenn materielle Bedürfnisse befriedigt sind. Deshalb können sich solche Werte in einer armen Gesellschaft nicht entwickeln, deshalb können instutionalisierte und internalisierte Normen nicht übereinstimmen, deshalb kann es keine stabile Gesellschaft geben, deshalb können in materiell armen Gesellschaften keine sozialistischen Systeme von Dauer und Erfolg gekrönt sein.
Das Hauptprobelm des real existierenden Sozialismus ist, dass er immer in Konkurrenz zum Kapitalismus steht. Es wird von vielen Leuten angenommen, dass sich Gesellschaften entweder in eine kapiatlistische Demokratie oder in einen totalitären Sozialismus verwandeln. Das ist aber falsch. Der Sozialismus kann ohne die Errungenschaften des Kapitalismus, den vom ihm geschaffenen Wohlstand einer breiten Schicht, nicht existieren. Eben weil die Bevölkerung in einem armen Land noch keine postmaterialistischen Werte verinnerlichen konnte, die erst mit steigendem Wohlstand kommen, den nur ( und wirklich nur! ) der Kapitalismus schaffen kann, konnte die Sowjetunion nur scheitern. Wir sind auch noch nicht an dem Punkt, an dem genug materieller Wohlstand geschaffen wurde, damit sich postmaterielle Werte im Großteil der Bevölkerung festgesetzt haben, wie man ja sieht. Aber irgendwann kommt der Punkt, ganz sicher. Sehen übrigens auch einige konservative Ökonomen so, zB Joseph Schumpeter. Ich empfehle hierfür das Buch Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie von ihm, falls irgendwer von euch mal gewillt sein sollte über seinen festgefahrenen Tellerrand hinauszublicken. Aber die Auseinandersetzung mit Ideen, die die eigenen ins wanken bringen könnte, kann man wohl nicht erwarten.

Erstmal Kapitalismus pur bis genügend Wohlstand angehäuft ist und dann der Wandel in den Sozialismus? Das wird dann doch nur dazu führen, dass total ineffizient produziert wird und als Folge der Lebensstandard wieder sinkt. Vielleicht würde das länger funktionieren als in der Sowjetunion etc., weil bei einem Punkt mit höherem Lebensstandard begonnen wird, aber die Entwicklung wird doch die gleiche sein.

Und wenn du sagst, dass der Kapitalismus geeignet ist um materiellen Wohlstand zu schaffen, wieso soll man ihn dann überhaupt abschaffen? Da kann man doch eher eine Zwischenlösung wie bei uns in Deutschland in Form des Sozialstaats schaffen und durch gewisse Umverteilungsmaßnahmen ein bestimmtes Maß an sozialer Gerechtigkeit herbeiführen.
 
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@Mackiavelli:
Selbstverwirklichung, Anerkennung der Leistung und Partitipation sind wesentlich stärkere Motivationen als mehr Wohlstand als andere zu haben. Das ist Sozialpsychologie.

@Megavolt
Hast du meinen Post überhaupt gelesen? Natürlich musste die Sowejtunion Opfer fordern. Aus den Gründen, die ich oben zu genüge aufgeführt hab. Sozialismus KANN sich nur aus einer kapitalistischen Gesellschaft mit entsprechendem Wohlstand entwickeln und nicht aus einem halb-zerfallenem Reich von Bauern.

@Yannic
Man schafft den Kapitalismus nicht ab, er schafft sich selbst ab.

Vielleicht solltet ihr euch vor Augen führen, dass nicht die Wirtschaft den Menschen macht, sondern der Mensch die Wirtschaft. Ein Wertewandel in der Gesellschaft kann jedes System halten. Soziale Integration heißt das Zauberwort. Und reitet nicht immer auf der Planwirtschaft rum. Natürlich ist der marxsche Sozialismus nicht unfehlbar, vorallem wurde er in und für eine ganz andere Zeit geschrieben. Aber es gibt glücklicherweise Leute, die ihn kritisch weiterentwickeln, auch wenn sie das ganze dann nichtmehr "Sozialismus" nennen mögen, weil es ja immer LEute gibt, die mit Stalin kommen und sagen "lol, das hat aber damals nicht geklappt!"

So, ich muss jetzt leider in eine Gegend, in der es kein Internet gibt. Aber ich kann ja eh keine vernünftige Gegenargumentation erwarten, außer "Guck dir Russland an!". Also verweise ich einfach hiermit jedesmal, wenn jemand mit diesem Argument kommt auf meinen letzten Post. Schönen Juni wünsch ich noch!
 
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Original geschrieben von Krassni Kulak
@Mackiavelli:
Selbstverwirklichung, Anerkennung der Leistung und Partitipation sind wesentlich stärkere Motivationen als mehr Wohlstand als andere zu haben. Das ist Sozialpsychologie.

Diese Motivationen gibt es im Kapitalismus auch. In einer Planwirtschaft kann ich mich sicherlich noch weniger selbstverwirklichen, als in einer freien Wirtschaft.
Der Punkt ist also Schwachsinn und darauf, dass Planwirtschaft nicht effizient arbeiten kann, bist du gar nicht erst eingegangen. :(
Träum weiter...
 
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Die Strafzelle ist für alle Gefangenen eine der gefürchtetsten Bestrafungen. Diese Zellen sind üblicherweise 60 Zentimeter breit und 110 Zentimeter hoch. Deshalb können die Gefangenen sich weder aufrichten noch ihre Gliedmaßen ausstrecken oder liegen. Sie können sich noch nicht einmal an die Wand lehnen, weil sie so eingezwängt sind.

ihr wisst aber schon dass es sowas vor nicht allzulanger zeit auch im osten deutschlands gab?
 
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Original geschrieben von Krassni Kulak
Hast du meinen Post überhaupt gelesen? Natürlich musste die Sowejtunion Opfer fordern. Aus den Gründen, die ich oben zu genüge aufgeführt hab. Sozialismus KANN sich nur aus einer kapitalistischen Gesellschaft mit entsprechendem Wohlstand entwickeln und nicht aus einem halb-zerfallenem Reich von Bauern.

Hast du den verlinkten Text überhaupt gelesen? Ob das Volk arm ist oder nicht ist einfach vollkommen egal. Dein Post ist einfach kompletter Schwachsinn, die Unterordnung des Invididuums unter das Kollektiv hat nichts mit Reichtum zu tun. Egal wie arm oder reich, Sozialismus muss immer in staatlichen Verbrechen enden. In dem von mir verlinkten Text wird genau erklärt, warum dies so ist.
 

Gelöschtes Mitglied 137386

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waaaas nordkorea ist gar nicht so toll? die sind da gemein? fuck hätt ich das früher gewusst.

mal im ernst was soll das topic? wasser ist nass.
 

Lagger_inaktiv

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Original geschrieben von Schl3mIL

gutes Posting!
Kotzen mich die Plakate in Berlin an, wo junge dumme Antifa-Gruppen immer zu Antikapitalismus-demos aufrufen mit Sprüchen wie "Kapitalismus war als Kind schon scheiße".
Denen sollte man alles wegnehmen was diese Gesellschaft mithilfe des Kapitalismus und des amerikanischen Westgeldes aufgebaut hat.
Zum Antikapitalismus aufrufen mit nem Ipod in der Hand und Converse-Schuhen an, Bafög und Kindergeld inklusive (was nur gezahlt werden kann weil es Menschen gibt die es ermöglichen, kapitalistische reiche Menschen). Dummes kackvolk. Gebt mir bloß keine Macht..ich hätte schon einen Schuldigen..
*heul* *heul* Blöde Ellenbogengesellschaft, alles soll allen gehören *heul*.

Ich möchte dies Rautieren.. da dies meiner Meinung entspricht und es zu wenig anerkenntung hier findet
 
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Original geschrieben von kingcools
oh gott, im ernst, mit russland, china und konsorten absprechen, atombomben auf die wesentlichen strukturen und dann einmarschieren :(
Ich meine schon öfter gehört zu haben, dass Nordkorea von sich aus längst nicht mehr überlebensfähig sei und nur durch internationale Hilfsleistungen stabil gehalten wird. Der Grund dafür, dass man es nicht einfach kollabieren lasse, seien die befürchteten Flüchtlingsströme nach Südkorea hin.
 
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Original geschrieben von Baaldur
Ich meine schon öfter gehört zu haben, dass Nordkorea von sich aus längst nicht mehr überlebensfähig sei und nur durch internationale Hilfsleistungen stabil gehalten wird. Der Grund dafür, dass man es nicht einfach kollabieren lässt, sich die befürchteten Flüchtlingsströme nach Südkorea hin.

Und das wäre wirklich schlimm, dann würde Pro-StarCraft quasi zusammenbrechen.
 
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Original geschrieben von Schl3mIL


Kotzen mich die Plakate in Berlin an, wo junge dumme Antifa-Gruppen immer zu Antikapitalismus-demos aufrufen mit Sprüchen wie "Kapitalismus war als Kind schon scheiße".
Denen sollte man alles wegnehmen was diese Gesellschaft mithilfe des Kapitalismus und des amerikanischen Westgeldes aufgebaut hat.
Zum Antikapitalismus aufrufen mit nem Ipod in der Hand und Converse-Schuhen an, Bafög und Kindergeld inklusive (was nur gezahlt werden kann weil es Menschen gibt die es ermöglichen, kapitalistische reiche Menschen). Dummes kackvolk. Gebt mir bloß keine Macht..ich hätte schon einen Schuldigen..
*heul* *heul* Blöde Ellenbogengesellschaft, alles soll allen gehören *heul*.
*raute*
 
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" Unterdessen bereitet US-Präsident Obama die Einschränkung des Waffenimports nach Nordkorea vor."

LÖL nord korea ist der echte antichrist unser böser erzfeind, aber waffen verkaufen wir ihenn natürlich trotzdem noch, wir wollen ja dem kommerz nicht im weg stehen...

Der westen kann eigentlich echt die fresse halten, verlogenes dreckspack.
 

Yannic

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Damit ist wohl gemeint, dass Schiffe, die nach Nordkorea fahren, durchsucht werden. Und nicht, dass die USA ihre Waffenlieferungen an Nordkorea zurückfahren. Auch wenn die westliche Welt gerne mal ihre Waffen an zweifelhafte Regime verkauft, bezweifle ich doch sehr stark, dass die USA Nordkorea mit Waffen versorgen.
 

haschischtasche

Ährenpenis
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Original geschrieben von Antrax4
Was denkt ihr, wenn ihr sowas liest?
ich denk da in etwa folgendes:
also schoen ist das nicht. aber irgendwo verdient das ganze nicht die menge an interesse die es bekommt, wenn man mal den vergleich zu dem zieht, was in burma so abgeht.

ich will damit sagen, dass, sollte sich irgendwer herausnehmen die zustaende in nordkorea nachhaltig zu veraendern zu suchen, entsprechende regierungen doch mal die augen aufmachen moegen und erstmal das schrecklichste anpacken.
 

Yannic

Guest
Natürlich gibt es Gegenden der Welt in denen es wesentlich schlimmer zugeht. Der Völkermord in Dafur fällt mir da zum Beispiel ein.

Aber machen wir uns doch nichts vor. Nordkorea bekommt Aufmerksamkeit von der westlichen Welt aufgrund seines Atomprogramms, was aus sicherheitspolitischen Gründen wohl auch nachvollziehbar ist.
 
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Original geschrieben von Yannic
Damit ist wohl gemeint, dass Schiffe, die nach Nordkorea fahren, durchsucht werden. Und nicht, dass die USA ihre Waffenlieferungen an Nordkorea zurückfahren. Auch wenn die westliche Welt gerne mal ihre Waffen an zweifelhafte Regime verkauft, bezweifle ich doch sehr stark, dass die USA Nordkorea mit Waffen versorgen.

Ach im Iran Irakkrieg haben sie auch an beide seiten waffen verkauft, glaube kaum, dass das in süd/nordkorea anders ist.
natürlich hängt man das nicht an die große glocke, aber die waffenindustrie hat genug mittelsmänner...
 

Yannic

Guest
Das mit Iran/Irak war in den 80ern, oder nicht? Heutzutage würden die USA Iran doch auch nicht mit Waffen beliefern. Genauso wenig glaube ich, dass sie Waffen nach Nordkorea liefern. Das sind allerdings nur Vermutungen meinerseits.
 

Chnum

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ob direkt oder über fünf ecken, waffen aus westlichen und vermeindlich fortschrittlichen und zivilisierten ländern landen doch immer irgendwie in den ecken der welt, wo man sie ideologisch gesehen nicht haben will...
 
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@Krassni

Der Sozialismus scheitert an ein paar elementaren Dingen:

1. Ist der Mensch eigensüchtig. Das ist nicht eine Frage von Werten, sondern der Biologie.

2. Sind Güter endlich. Dieser tolle materielle Zustand in dem jeder genug hat wird nicht kommen, weil die Ressourcen dafür nicht reichen. Entweder müssen wir unsere Bedürfnisse herunterfahren, oder die anderen haben halt weniger.


Ich für meinen Teil habe gerne Heizung, Wasser, Strom, Unikliniken, Autos, Internet etc.

Ich sehe nicht ein, warum ich das mit 97% der Bevölkerung teilen sollte.
Wenn du die Güter gerecht verteilen würdest auf der Welt, dann müssten wir abgeben.

Den Zustand zu erreichen, in dem alle genug haben ist reine Spinnerei, denn es gibt weder genug Öl, noch Uran, noch Metalle (so wie Uran :D) , noch Ackerbaufläche.

Also, anstatt über das System zu motzen, welches dich in die bequeme Situation gebracht hat, über das System motzen zu können (Internet, P.C.), könntest du einfach ein bischen dankbar sein und das System verteidigen und dir nen Job suchen, arbeiten und Steuern zahlen, anstatt deine Gedanken an so unsinnigen Scheiss wie den Sozialismus zu verschwenden....

Gruß

Kane

Ps. Wenn du die Geschichte richtig gedeutet haben willst, dann ließ mal Lorenz von Stein, Geschichte der sozialen Bewegung in Frankreich.
Der erfasst die gleichen Prämissen wie Marx zutreffend (Geschichte als abfolge von Klassenkämpfen), aber zieht die richtigen Schlüsse daraus.
 

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Original geschrieben von [MM]Kane
Den Zustand zu erreichen, in dem alle genug haben ist reine Spinnerei, denn es gibt weder genug Öl, noch Uran, noch Metalle (so wie Uran :D) , noch Ackerbaufläche.
Unfug.

Ob Oel nun heute oder morgen knapp wird ist doch egal, eine Alternative ist schon jetzt unumgaenglich, und die Behauptung "es gaebe nicht genug Ackerbauflaeche fuer alle" glaubst du doch wohl selber nicht.
 

Antrax4

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Die Aussage ist wirklich totaler Unsinn. Die Anbaufläche in der Ukraine reicht z.B. aus, um ganz Europa zu versorgen.
Höchstens beim Fleischkonsum denke ich, dass er Recht haben könnte. Es können nicht alle Menschen auf der Welt soviel Fleisch essen wie wir.
MfG
Antrax
 
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