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Motorisierter Individualverkehr in der Stadt - wie lange noch?

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Inspiriert von einigen Posts aus dem Rauchverbot-Thread möchte ich hiermit mal eine auf den ersten Blick etwas merkwürdige Frage in den Raum werfen:

Braucht man wirklich Autos? Vor allem in städtischen Gebieten ist der Nahverkehr doch meist so gut ausgebaut, dass man ohne großen Stress (Stichworte: Parkplatzsuche, Stau) von A nach B kommen kann. Ich selbst wohne in einer eher ländlichen Gegend, gerade auf den Dörfern draußen kommt man derzeit natürlich ohne Auto nicht aus, das ist klar. Aber in Städten sind Autos imho ziemlich überflüssig geworden.

Betrachtet man z.B. die Lage in Norwegen, kann man sehen, dass in Oslo das komplette Innenstadtgebiet autofreie Zone ist, und man, wenn man sein Auto knapp außerhalb dieser Zone parken will, derart horrende Parkgebühren zahlen muss, dass man es sich wohl zweimal überlegt, ob man wirklich mit dem Auto in die City muss.

Diskussionsfrage: Könntet ihr euch vorstellen, als Stadtbewohner auf ein Auto / ein Motorrad zu verzichten, und nur per ÖPNV zu verkehren? Wie seht ihr das für die Zukunft? Das Auto hat zwar große Vorteile (immer verfügbar, Stauraum, Fahrspaß, etc.), aber auch nicht von der Hand zu weisende Nachteile (u.a. teuer, Umweltfragen) - ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn unsere Städte autofreie Zonen werden würden.
 

Didier

Guest
Uneingeschränkt dafür. Ich wohne in einer größeren Stadt und aus meinem Umfeld benutzt niemand das Auto. Die meisten haben nicht einmal eins, obwohl sie es sich leisten könnten und die wenigen, die eins haben, benutzen es praktisch nur, wenn sie mal wegfahren. Autos sind der größte Verlust an Lebensqualität in jeder größeren Stadt.

Auch gut vorstellen anstatt eines Verbots könnte ich mir eine sehr hohe Steuer. Dann kann man in Ausnahmesituationen (z.Bsp einem Umzug) oder Notfällen immer noch mit dem Auto fahren. Wenn die Steuer hoch genug ist, meinetwegen ruhig 20-30 Euro pro Einfahrt in die Innenstadt, wird das Autoaufkommen schon so niedrig werden, dass es auch kaum noch stört.

Glücklicherweise sehen wir die Tendenz zur autofreieren Stadt praktisch überall. London hat eine ernstzunehmende Steuer. In Köln dürfen nur noch bestimmte Autos in die Stadt fahren. Und viele Städte benachteiligen in ihrer Planung Autos mehr und mehr zu gunsten von Radwegen und ÖV. So setzt Paris zum Beispiel eine Tramlinie mitten auf eine der wichtigsten Straßen.
 
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Autos sind in der Stadt purer Luxus. SUV's in der Stadt sind dann noch für Leute denen Luxus alleine nicht genug ist. Zum motorisierten Individualverkehr gehören aber auch Motorräder und Mofas, ich kann dir sagen -> ich will mein Bike in der City nicht missen. Ohne großartig aufzuziehen und Geschwindigkeitsgrenzen zu missachten brauche ich ein Drittel der Zeit in die Arbeit, die ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln benötige. Und ich wohne in einer gut angeschlossenen Gegend = 3 Stationen Straßenbahn, 6 Stationen U-Bahn.

Ich mag auch schon allein deshalb nicht drauf verzichten, da im Sommer die Öffis so verschwitzt, heiß und stinkig sind, dass es mir die kurzen Röcke nicht wert ist die ich so eventuell zu Gesicht bekomme. Da ekel ich mich einfach. Da ich kein Auto mehr besitze muss ich im Winter öffentlich fahren, da sind die Öffis kalt, verdreckt, unpünktlich und bummvoll.

In meinen Augen ist die Zukunft ein weitsichtiger Städtebau, bei dem auch schon vorausschauend auf die Parkplatzanlage (Tief/Hochgaragen) geachtet wird. Begrünte Straßen mit wenig Parkplätzen sind da kein Widerspruch.
 
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Wenn ich mir vorstelle, dass all die Leute die mit ihren Autos durch Berlin cruisen zu Stoßzeiten ebenfalls in der Ubahn sitzen würden bekomme ich doch leichten Brechreiz.
Zur Rushhour sind die Züge gut voll, da brauch ich nicht noch tausende ehemalige Autofahrer zusätzlich.

In Käffern wie Oslo gerne, wenn es aber in Richtung Mio-Städte geht, geht es eben ohne Autos nicht wirklich außer man möchte chinesische Zustände.

http://www.youtube.com/watch?v=UO-A6ZU4Qkw
 

Didier

Guest
Viel hängt natürlich auch vom ÖV ab. Es gibt Städte in denen das furchtbar und in anderen traumhaft geregelt ist. Ein exzellenter ÖV ist natürlich notwendige Bedingung, um Autos abzuschaffen. Für mich ist das mittlerweile sogar primärer Faktor bei der Wahl meines Wohnortes.

Motorräder und Mofas finde ich fast genauso schlimm wie Autos. Ich hoffe stark, dass sich bald Elektroräder durchsetzen.

Edit: @Schlemil, der Vergleich ist alles andere als fair. Schließlich würden die Straßen frei und könnten von Fahrrädern, Elektrorädern, Bussen und Straßenbahnen bevölkert werden. Ich bin der festen Überzeugung, das würde die U-Bahn sogar entlasten.
 
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wowbeta

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bin eigtl dafür, aber nur wenn im umkreis von 10-20m der wohnung eine einstiegsmöglichkeit gegeben ist und wenn die bahnen rund um die Uhr max. jede 5 minuten kommen (egal ob 4 uhr morgens oder 16 uhr nachmittags).

wenn dies nicht verwirklicht wird, wird das Modell scheitern.
Dann PRO AUTO. Auch und gerade besonders in der Stadt
 
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kann durchaus (zonenweise) funktionieren, in london ist die innenstadt mittlerweile auch ziemlich autoleer.
 

Tür

Kunge, Doppelspitze 2019
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stadt ist ja nicht gleich stadt, auch innerhalb einer stadt. viele aussenbezirke sind doch eher dörfer. und dann hängt natürlich viel vom ausbau des nahverkehrs ab. in köln z.b. ist die straßenbahn sternförmig angeordnet. das ist gut um in die stadt zu kommen, aber sobald es mal ein unüblicher weg sein soll wirds direkt schwierig. natürlich müsste man dafür den takt erhöhen.

nur von der kvb abzuhängen wäre mir allerdings ein gräuel.
für die innenstadt ist das durchaus ne idee, allerdings muss man dann auch den takt erhöhen und die nachtverbindungen verbessern. oder unter der woche mal überhaupt einführen.
 
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Die KVB ist eigentlich ne Schande. Sie ist teuer, relativ unzuverlässig, der Takt und die Nachtfahrzeiten sind für ne Stadt von dieser Größe absolut lächerlich und unangebracht. Abgesehen natürlich von den ganzen Bestechungsskandalen und Pannen bei diversen Bauprojekten...
 
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Ne, kann ich mir nicht vorstellen und bin ich auch nicht dafür.

Ich hasse die öffentlichen hier bei uns im Ruhrgebiet.
Einfach null zuverlässig.
Da ich eigentlich jeden Tag in die Stadt muss mit einigen Sachen im Kofferaum und wenig Zeit hab, kann ich mir sowas einfach nicht leisten, ständig auf Bus oder Bahn zu warten.
Zudem weiss ich noch wie ätzend Busfahren war aus meiner Schulzeit.
Keine Lust auf pöbelnde Asis, schreiende Blagen, rumquetschen und stickige Luft.

Wenn umweltfreundliche Autos kommen, die man sich leisten kann, immer her damit, aber Einschränkung der Mobilität kann ich mir nicht leisten.
 

Flopgun

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Man sollte mal einen Blick über den Tellerrand wagen. Klar, der weg zur Uni ist zu 99% ausgezeichnet mit den öv versorgt. Auch wenn man zu irgendwelchen partys will ist ein Auto eher ein hinderniss. Aber längst nicht alle sind 20 Jährige Top fitte Studenten mit entsprechenden Freihaustickets. Es gibt sehr viele ältere Menschen, und das wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch massiv weiter in dieser Richtung gehen. Die sind auf Autos angewiesen. Die können nicht mal eben schnell in die zig Treppen zur U-bahn runterspringen und dann in überfüllte Züge, die jeden Moment losfahren können, sich reinquetschen. Wenn dann noch ein paar "Was guckst du Typen" dort rumtreiben ist für sie das ganze für sie nicht grade das Paradies für sie.

Wenn sie dann noch älter werden verstärkt sich der Bedarf nach Autos sogar noch. Die ganzen Pflegekräfte die ihnen wenigstens ein paar Minuten im Haushalt helfen, sind alle im Auto unterwegs. Essen auf Rädern per Bus und Bahn? Sowas geht nicht.


Große Teile sind der Verkehrs sind gewerblich. Diese kann man unmöglich von den Straßen nehmen und ihnen sagen, sie sollen doch ÖVM benutzen. Ikearegale per Bus liefern? Fisch und Fleisch Lieferungen oder der ADAC per Fahrrad? Schlüsselnotdienst per Zug?


Würde man keine Autos in den großen Städten mehr brauchen, würden entsprechent auch nur noch ein Bruchteil von ihnen geben. Mal ganz abgesehen von den folgen der Autoindustrie, die könnte man wahrscheinlich noch abfedern durch entsprechende Stärkung der anderen Industrien. Aber der wegfall der Autos wäre der Wirtschaftliche Kollaps sämtlicher kleinerer Städte und Dörfer. Dort gibt es keine 2 Minutenverbindungen zu den anderen Städten, die sind auf Autos angewießen. Wer aber kein Auto hat, kommt dort sehr schlecht hin, wird dort kein Geschäft eröffnen, wird dort nicht Arbeiten, wird dort kein Geld ausgeben. Die Folge wäre eine massive Vergrößerung der Großstädte und der (sehr) langfristige wirtschaftliche Zusammenbruch der ländlichen Gegenden.
 
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Wenn der önv richtig gut ist (Zürich fällt mir da als beispiel ein, obwohl zürich natürlich noch eine rellativ kleine stadt ist...) kann ich mir schon vorstellen weitestgehend auf ein auto zu verzichten. Beim einkaufen ist es ohne auto aber richtig scheisse, wenn man mal mehr als nur ein paar kleinigkeiten einkaufen will. Paar kästen bier für ein fest mit önv transportieren? Nein danke.
 
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Wenn der önv richtig gut ist (Zürich fällt mir da als beispiel ein, obwohl zürich natürlich noch eine rellativ kleine stadt ist...) kann ich mir schon vorstellen weitestgehend auf ein auto zu verzichten. Beim einkaufen ist es ohne auto aber richtig scheisse, wenn man mal mehr als nur ein paar kleinigkeiten einkaufen will. Paar kästen bier für ein fest mit önv transportieren? Nein danke.

dafür gibts doch nun amazon :D
 
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Autofreie Städte sind hierzulande nicht umzusetzen, von niemanden. Zumindest nicht in den nächsten 20 Jahren, dahinter kann niemand sagen was passieren wird. Bis dahin werden auch signifikante Fortschritte bei Elektroautos erziehlt worden sein. Damit erübrigt sich die Diskussion.

Ich persönlich könnte gerne drauf verzichten, in einer Großstadt mit guten Öffentlichen auf jeden Fall. Allerdings müssten diese dann natürlich hardcore ausgebaut werden, um die riesigen Mengen neuer Fahrgäste handlen zu können.

Alles in allem glaub ich nicht daran. Ich fänds aber gut... scheiss Verkehrschaos, Lärm und hardcore Umweltverschmutzung in den Großstädten dauernd.
 
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Inspiriert von einigen Posts aus dem Rauchverbot-Thread möchte ich hiermit mal eine auf den ersten Blick etwas merkwürdige Frage in den Raum werfen:

Braucht man wirklich Autos? Vor allem in städtischen Gebieten ist der Nahverkehr doch meist so gut ausgebaut, dass man ohne großen Stress (Stichworte: Parkplatzsuche, Stau) von A nach B kommen kann. Ich selbst wohne in einer eher ländlichen Gegend, gerade auf den Dörfern draußen kommt man derzeit natürlich ohne Auto nicht aus, das ist klar. Aber in Städten sind Autos imho ziemlich überflüssig geworden.

Betrachtet man z.B. die Lage in Norwegen, kann man sehen, dass in Oslo das komplette Innenstadtgebiet autofreie Zone ist, und man, wenn man sein Auto knapp außerhalb dieser Zone parken will, derart horrende Parkgebühren zahlen muss, dass man es sich wohl zweimal überlegt, ob man wirklich mit dem Auto in die City muss.

Diskussionsfrage: Könntet ihr euch vorstellen, als Stadtbewohner auf ein Auto / ein Motorrad zu verzichten, und nur per ÖPNV zu verkehren? Wie seht ihr das für die Zukunft? Das Auto hat zwar große Vorteile (immer verfügbar, Stauraum, Fahrspaß, etc.), aber auch nicht von der Hand zu weisende Nachteile (u.a. teuer, Umweltfragen) - ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn unsere Städte autofreie Zonen werden würden.
Dummerweise bleibt man halt nicht sein Leben lang in der Innenstadt. Möglich wäre es natürlich, aber das man generell sagt ich verzichte mein Leben lang drauf halte ich für unmöglich.
 
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ab wann ist denn innenstadt = innenstadt.
nur weil ich recht zentral wohne, muss ich dann getränkekisten im bus mit rumschleppen, oder wie.
nono.

:dead:
 
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ein entsprechend gut funktionierender ÖPNV vorrausgesetzt, kann man sich schon vorstellen dass so etwas funktionieren kann. es muss ja auch nicht jeder sein auto verkaufen, nur eben nicht in der innenstadt damit rumfahren. so viele einkaufzentren gibt es da eh nicht (einkaufsproblem). in ländlichen regionen kann man immernoch mit dem auto fahren (landfluchproblem). ältere menschen (wobei man wenn man kaum noch laufen kann, wohl auch nicht mehr auto fahren sollte) könnten sondergenehmigungen bekommen. und sicher sind einige weitere sachen zu bedenken. dennoch - sicherlich nicht undurchführbar. und ja auch teilweise schon praktiziert. wobei auch die größe der stadt ein faktor ist. aus meiner sicht auf jeden fall wünschenswert.

besonders, wenn man solche kommentare hört

bin eigtl dafür, aber nur wenn im umkreis von 10-20m der wohnung eine einstiegsmöglichkeit gegeben ist und wenn die bahnen rund um die Uhr max. jede 5 minuten kommen (egal ob 4 uhr morgens oder 16 uhr nachmittags).

wenn dies nicht verwirklicht wird, wird das Modell scheitern.
Dann PRO AUTO. Auch und gerade besonders in der Stadt

"mehr als 20m laufen ?!? undenkbar! "
 

haviii

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ohne auto geht gar nix.

kauf mal groß ein oder fahr zu ikea ohne auto. lol
 
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Im Falle von Ikea rufe ich einen Kumpel an, wir holen das ab und danach gibt's ein Bierchen. Problem? Für solche seltenen Fälle brauche ich nicht zwingend ein Auto, das mich jeden Monat viel Geld kostet. Hier in Berlin stört mich das nicht, zumal ich im Bus eh Zeitung lese oder/und gerade meine In-Ears drin habe.

Ein Auto zu haben ist schon praktisch, aber es hat schon seinen guten Grund, dass die Kosten dafür nicht ganz ohne sind. Es ist eben ein Art Luxus, wenn man mal wirklich vom Möbeltragen oder Berufen wie bei Handwerkern absieht - ehrlich, Arbeitsmaterial mit den öffentlichen Verkehrsmitteln herumzuschleppen wäre mies. Und der Getränkekasten muss ja auch in die Wohnung nach oben - nicht jeder wohnt Parterre, hat ein ebenerdiges Haus samt Familie/Leuten die exakt dann auch da sind und einem helfen.

Aber kauft man sich als Privatperson jeden Tag neue Möbel?
 
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Der Trend ist eindeutig da und wird auch nicht abflachen. Die Frage ist nur, inwieweit der ÖV die Menschenmengen schlucken kann. Bei uns in der Schweiz gabs kürzlich genau darüber Diskussionen (nicht spezifisch bezüglich Innenstädte): Zwischen den Kompositionen brauchts einen Abstand. Um die Kapazitäten zu erhöhen, werden diese Abstände minimiert. Aber irgendwann sind diese Abstände so gering wie nur möglich, d.h. es braucht innovativere Lösungen, um die Kapazität weiter erhöhen zu können.
 
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Bah, 'ne. Ohne Auto geht gar nicht.
 
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Also hier in kleineren Städten wie hier in Weimar ist es durchaus denkbar ohne Auto überall hinzukommen. Wäre, und ist für mich, der ich kein Auto besitze, überhaupt kein Problem. In Berlin, München, Frankfurt etc. könnte ich mir das nicht vorstellen.
 
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wäre dafür. die bvg hat allerdings auch noch verbesserungspotential...
 
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Sonderregelungen für Anwohner und Zulieferer müsste man natürlich integrieren. Ist aber bislang in Fußgängerzonen ja auch kein Problem.
 
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Im Falle von Ikea rufe ich einen Kumpel an, wir holen das ab und danach gibt's ein Bierchen.

Der wird dann aber ebenfalls kein Auto haben, wenn er in ner autofreien Zone wohnt bzw. kann dir dann nich helfen, wenn du mitm Auto nicht reindarfst.
 

YesNoCancel

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Ich wäre ja wieder für die Einführung eines autofreien Sonntags, würde unserer überfetteten Gesellschaft nicht schaden.
 
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Wie wärs denn mit folgender völlig absurden Idee?

Wer Auto fahren möchte tut dies, wer nicht Auto fahren möchte lässt es.

:eek:
 
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Ich sagte ja, völlig absurd mein Vorschlag. Wie kann man nur auf die Idee kommen, den Bürger selbst wählen zu lassen, obwohl man doch viel besser weiß, was er eigentlich will?
Außerdem ist Bewegung ja sowieso viel gesünder. Und dicke Menschen würden endlich mal etwas für ihren Bauch tun.
Fahrstühle sollte man auch verbieten. Dauernd verstopft von faulen, dicken Menschen. Auf der Treppe ist viel mehr Platz. Und die Luft ist besser.
 
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Wenn ich statt mit fahrrad /önv mim auto zur arbeit fahren würde bräuchte ich doppelt solange. in frankfurt ist autofahren ne katastrophe.
 

shaoling

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Die Frage ist nur, inwieweit der ÖV die Menschenmengen schlucken kann.
?

100 Menschen in PKWs und 100 Menschen in einem Bus: Wer verbraucht mehr Platz?

Der ÖPNV ist platzsparender als Individualverkehr. Die Frage ist nicht, ob der Platz da ist, sondern wie man die Nutzung organisiert.

Also hier in kleineren Städten wie hier in Weimar ist es durchaus denkbar ohne Auto überall hinzukommen. Wäre, und ist für mich, der ich kein Auto besitze, überhaupt kein Problem. In Berlin, München, Frankfurt etc. könnte ich mir das nicht vorstellen.
Also ich lebe in Berlin und benutze für alles die BVG, auch für Möbel (wenns sein muss).
 
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das mit dem umweltdings als nachteil fürs KFZ müsste mal gesondert diskutiert werden
 

Didier

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Also Leute, niemand schlägt vor aus den jetzigen Städten die Autos zu verbannen und dann hoffen, dass das klargeht. Es geht darum, Autos durch einer Kombination von Alternativen zu ersetzen.

1. Durch die ganze Stadt fahren in alle Richtungen Straßenbahnen und Busse in hohen Frequenzen. Dadurch, dass es kaum Autos gibt, sind diese deutlich schneller unterwegs als bisher und natürlich rentabler, dank der viel größeren Auslastung. Natürlich fahren diese, wenn auch weniger regelmäßig auch in der Nacht.

2. Es gibt Ausnahmeregelungen für Lieferanten und gegen ein entsprechendes Entgelt ist auch eine einmalige Einfahrt erlaubt, um zum Beispiel einen Umzug zu realisieren.

3. Alle größeren Supermärkte und Möbelhäuser besitzen entsprechende Ausnahmeregelungen und liefern bei Großeinkäufen frei Haus.

3. In der ganzen Stadt sind Fahrräder, Elektroräder und Elektroautos an entsprechenden Ständen verteilt. Man kann diese einfach mit einer Karte ausleihen, durch die halbe Stadt fahren und wieder abgeben.

4. An den Grenzen der autofreien Innenstadt, gibt es sogenannte Car-Sharing Parks. Diese sind exzellent mit den ÖV angeschlossen und man kann sich unbürokratisch, zum Beispiel in dem man eine entsprechende Karte an die Windschutzscheibe hält, jederzeit ein Auto ausliehen.

Dies ist wohlgemerkt keine Utopie. All diese Dinge (mit Ausnahme der Elektroräder - Autos) wurden schon in verschiedenen Städten umgesetzt.

Soweit ich das gerade überflogen habe, gehen meine Vorschläge auf alle Einwände ein, die in diesem Thread bisher so vorkamen.

Die großen Vorteile sind:
Innenstädte wären weitestgehend lärmfrei. Wir hätten deutlich bessere Luftqualität. Es käme insgesamt kostengünstiger - Autos sind einfach sehr teuer. Es würde Platz frei, Straßen könnten verkleinert werden und Parkplätze zum Beispiel durch Parks ersetzt werden. Und schlußendlich bin ich sogar davon überzeugt, dass man in vielen Städten durchschnittlich schneller von A nach B käme.
 
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shaoling

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Mittel- bis langfristig hat der motorisierte Individualverkehr in Ballungsräumen ohnehin keine Zukunft.
Mit einem Menschen auch gleichzeitig eine Tonne Metall und Kunststoff von A nach B zu bringen ist einfach ineffizient.
 

wowbeta

Guest
besonders, wenn man solche kommentare hört



"mehr als 20m laufen ?!? undenkbar! "


hab meine Meinung geändert. wegen solch ökospastis wie dir macht autofahren gerade so viel spass.

und natürlich muss eine fixe einstiegsmöglichkeit gegeben sein. wenn die haltestelle 100-500 m entfernt ist, dann ist das gesamte System gescheitert.

Solche Leute wie du haben wohl noch nie wirklich alleine im Leben gestanden. Träumt weiter in eurer Traumwelt
 
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sehr für die autofreie stadt. ich sehe da auch keine unlösbaren probleme, mehr fahrgastaufkommen sollte easy durch mehr busse/bahnen zu bewältigen sein, da ist man noch lange nicht am limit. möbeltaxis bei ikea etc. die dir den kram für kleines geld nach hause bringen gibts jetzt schon. der zuwachs an lebensqualität durch bessere luft, weniger lärm und vor allem unglaublich viel mehr platz in den öffentlichen räumensollte gewaltig sein.
in berlin ist es schon fast asozial ohne not ein auto zu benutzen.
 
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Oz
hab meine Meinung geändert. wegen solch ökospastis wie dir macht autofahren gerade so viel spass.

und natürlich muss eine fixe einstiegsmöglichkeit gegeben sein. wenn die haltestelle 100-500 m entfernt ist, dann ist das gesamte System gescheitert.

Solche Leute wie du haben wohl noch nie wirklich alleine im Leben gestanden. Träumt weiter in eurer Traumwelt

Bei ner langsamen Laufgeschwindigkeit von 3 km/h sind 500 m trotzdem nur 10 Minuten. Kannst ja auch einfach mit dem Fahrrad innerhalb von 2 Minuten zur Haltestelle.
 
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