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Warum ich Vista den Laufpass gebe

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Nach 8 Monaten auf meinem sehr performanten Desktop-PC und zwischenzeitlich 3 Monaten auch auf meinem 1.6-GHz-Pentium M-Notebook wechsele ich zurück auf Windows XP. Ich habe Vista wirklich eine Chance gegeben.
  • Ich habe einen Core 2 Duo auf E6800-Niveau, 2GB RAM, eine schnelle Festplatte (Samsung HD501LJ). Die Geschwindigkeit von Vista ist ungefähr so wie bei einem Win XP mit einem Athlon XP1800+ mit 512MB RAM. Auch das Starten und Beenden von Windows ist bei Vista viel langsamer als bei XP.
  • Logitech schafft es nicht, vernünftige Treiber für Vista zu entwickeln (MX3100 Desktop-Set, Fusion Webcam).
  • Creative hat es bisher für meine Audigy 2 ebenso wenig geschafft, und ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass sie da noch was nachreichen.
  • Sony Ericsson schafft es nicht ihre Sync-Software vernünftig vista-lauffähig zu machen (und da ich ein Symbian-SE-Telefon habe, gibt es auch keine Alternativsoftware).
  • HP wird keinen vernünftigen Treiber mehr für meinen Business-Scanner 8300C rausbringen, der automatische Dokumenteneinzug ist damit unbenutzbar unter Vista.
  • Die Software von meinem Terratec DVB-T-/Kabel-Hybrid-USB-Stick läuft unter Vista noch langsamer als unter XP und stürzt öfter ab.
  • Das Media Center von Vista kommt mit meinem Stick auch nicht klar, obwohl er eigentlich voll kompatibel sein sollte.
  • Ich kann meinen USB-Cardreader nicht vom System abmelden (es passiert einfach gar nichts, auch keine Fehlermeldung beim Befehl zum Abmelden), aber wenn ich ihn so abziehe und wieder dranstecke kommt jedes Mal die Meldung, dass die eingelegte Karte ge-checkdisk-ed werden müsse. Bzw. bei einem Neustart wird die Überprüfung ebenfalls gestartet.
  • Größere Dateioperationen (Kopieren, löschen von Dateien usw.) brauchen unter Vista spürbar und messbar länger als unter XP.
  • Die Netzwerkverwaltung ist unter Vista richtig, richtig schlimm geworden. Die Einstellungen sind auf noch mehr unterschiedliche Dialoge aufgeteilt worden, die sich teilweise gegenseitig behindern. Die Zusammenarbeit mit anderen Betriebssystemen (XP!) ist reine Glückssache, vor allem bei passwortgeschützten Freigaben.
  • Ich habe bisher keine Software, die ausschließlich unter Vista läuft oder besser unter Vista läuft, und so schnell wird das auch nicht passieren.
  • Meine Festplatten fahren trotz Inaktivität unter Vista ca. einmal pro Stunde hoch nur um sich nach 3-10 Sekunden wieder abzuschalten. Das passiert auch direkt nach der Vista-Installation, wenn noch gar keine Fremdsoftware installiert ist. XP macht das auch, aber nicht so häufig. Die Festplatte, auf dem die Systempartition ist, schaltet sich unter Vista gar nicht ab bei mir.
  • Die Glas-Effekte sehen prinzipiell ganz nett aus, leider sind sie aus Usability-Sicht eine Katastrophe, weil man nicht auf einen Blick die genauen Abmessungen eines Fensters erkennt, und vor allem welches Fenster gerade aktiv ist (besonders wichtig beim Kopieren/Verschieben in mehreren verschiedenen Ordnern per Tastatur). Sie bieten also keinen Mehrwert ggü. XP
  • Generell nimmt das neue Explorer-Design zu viel unnötigen Platz weg, vor allem wenn man wie ich nicht auf die Menüleiste verzichten kann. Ich habe eine Auflösung von 1680x1050, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich weniger Platz auf dem Schirm habe als unter XP damals bei 1280x1024. Vor allem in der Höhe wird Platz en masse verschwendet.
  • In der Detailansicht im Explorer hat man glaube ich nur einen einzigen Pixel in der Höhe zwischen den Dateien und Ordnern. Wenn man etwas aus einem anderen Fenster per Drag und Drop rüberzieht, muss man höllisch aufpassen, dass man die Sachen nicht auf (=in) einen Unterordner zieht. Dass den Usability-Engineers sowas entgeht, ist erschreckend.
  • Ich habe öfters mal Prozesse, die sich aufhängen und sich partout nicht beenden lassen, auch nicht per Kommandozeile, auch nicht als Admin - erst durch einen Neustart des gesamten Systems.
  • Vista fährt nicht immer in den S1-Standby (sondern stürzt dann ab), auch nicht nach der Installation mehrerer Updates, die diese Probleme eigentlich beheben sollen (und die teilweise nichtmal im Windows-Update-Dialog angezeigt werden, sondern von denen man nur durch Heise & Co erfährt). Ein bestimmter Treiber oder eine BIOS-Einstellung ließ sich nicht als Schuldiger ausmachen.
  • Die Vista-interne Suche ist noch bescheuerter zu konfigurieren als bei XP.
  • Es gibt kein TweakUI für Vista, und ich habe auch noch keine Alternativ-Software gefunden, die annähernd ein Ersatz sein könnte (TweakVI ist imo Dreck).
  • Firewire-p2p-LAN wurde bei Vista einfach abgeschafft. Unfassbar, aber wahr.


    Das sind die Negativpunkte, die mir gerade zu Vista einfallen. Was spricht denn dafür, mit Vista zu arbeiten?
  • Die Navigation über die Adresszeile per Klick auf einen beliebigen übergeordneten Ordner ist komfortabel. Leider gibt's auch hier wieder Platzverschwendung en masse, sodass bei etwas längeren Ordnernamen oder tieferen Strukturen oder schmaleren Fenstern oft nur 1-2 Ebenen angezeigt werden, obwohl man problemlos das Doppelte unterbringen könnte.
  • Die Größe der Miniaturansichten (für Fotos) lässt sich superschnell anpassen. Leider ist auch die größte Einstellung nicht groß genug um eine gute Einschätzung der Schärfe zuzulassen, und die Filmleiste wurde ja abgeschafft. Dafür kann die auch nicht mehr nerven; XP beschließt ja gerne mal, dass die Filmleiste jetzt die tollste Darstellung ist.
  • Die Fotoverwaltung erspart mir Fremdsoftware, weil sie meinen Zwecken genügt.
  • Langfristig wird wohl kein Weg an Vista vorbei führen. Allein schon für DX10-Spiele.
  • Ich bin im Freundes- und Verwandtenkreis derjenige, der bei PC-Problemen gefragt wird. Da wird es immer wichtiger, dass ich mich mit Vista auskenne.
  • Ich mag das neue Design der integrierten Spiele, und die neuen Spiele sind schon ziemlich cool (ich spiele Mahjong und Chess Titans). Dafür reagiert die Grafik selbst auf meiner Radeon X1950 Pro träge. Auf meinem 1.6GHz Pentium M im Notebook werden die integrierte GPU und die CPU voll ausgelastet bei Spider Solitaire, Mahjong & Co. Unglaublich schlecht programmiert.
  • Die Tablet-PC-Funktionen sind nochmal stark verbessert worden unter Vista. Leider ist mein Tablet (wie gesagt 1.6 GHz; 1,5GB RAM) einfach nicht schnell genug für Vista.
  • Paint, für mich das tollste ultraschnelle Grafikbearbeitungsprogramm, ist einige Nervigkeiten losgeworden (Zoomen lässt sich jetzt z.B. komfortabel). Andere uralte Bugs und Nervigkeiten sind immer noch nicht behoben (man kann die Leinwand nur rechts und unten vergrößern/verkleinern, nicht aber oben und links; man kann immer noch nicht die jpg-Kompressionsstufe auswählen oder einen besseren Resize-Algorithmus).

Vista, ich habe vorerst fertig mit dir. Schade um die 150€ für die Ultimate-Version.
 
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Gießem
für inkompetente treiberhersteller kann vista nun eigentlich nix

Die Netzwerkverwaltung ist unter Vista richtig, richtig schlimm geworden. Die Einstellungen sind auf noch mehr unterschiedliche Dialoge aufgeteilt worden, die sich teilweise gegenseitig behindern. Die Zusammenarbeit mit anderen Betriebssystemen (XP!) ist reine Glückssache, vor allem bei passwortgeschützten Freigaben.

grade die netzwerkverwaltung ist einer der hauptgründe warum ich nie wieder auf xp umsteigen werde. superschnell, keine leichen, konfiguration läuft sogut wie von selbst. einfach wunderbar

hab hier am lappi ne auflösung von 1280x800 -> passt imho perfekt.
 
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Wenigstens einen Negativpunkt kann ich dir halbwegs nehmen. Es gibt inoffizielle Creative Audigy-Treiber, die ganz passabel auf Vista laufen.
http://forums.creative.com/creativelabs/board/message?board.id=Vista&message.id=24260
http://forums.creative.com/creativelabs/board/message?board.id=Vista&message.id=25012
Allerdings schon erbärmlich, das eine einzelne Person das hinbekommt, was Creative in Monaten nicht schafft.
Ich bin allerdings gerade auch sehr schwer am überlegen, ob ich Vista nicht wieder runterschmeisse. Es sieht zwar wesentlich besser aus als XP, dafür hat es aber auch so seine Macken.
 
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Microsoft kann für inkompetente Treiberhersteller vielleicht nichts, es bleibt für den Benutzer trotzdem ein Argument gegen Vista, egal wer der Schuldige ist.
Ich finde es aber schon auffällig, dass so viele Treiberhersteller solche gravierenden Probleme haben, und dass die Treibersituation so viel schlechter aussieht als nach der Einführung von Windows XP, obwohl die Hersteller bei Vista im Vorhinein viel mehr Support/Ressourcen hatten.
 

Devotika

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Ich verstehe nicht, wofür MS da solange gebraucht hat. Neu Menüs und bescheuertes "Eye Candy" tragen mal nicht im Geringsten zum Fortschritt bei.

Und dafür ist wirklich alles schrecklich langsam.
Wahrscheinlich kooperiert MS mit Hardwareherstellern.

Was DRM und die Datensicherheit angeht, kann ich Vista auch nicht empfehlen.

Ich kann nur jedem ans Herz legen sich parallel schonmal Ubuntu zu installieren, damit er den Umgang mit Linux lernt und notfalls komplett darauf umsteigen kann, wenn er es muss.

http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads#Downloads

PS: Meiner Meinung nach hat Linux mit Ubuntu den Sprung zum nutzerfreundlichen Betriebssystem gemacht.
 

parats'

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Danke Smarty, ich war lange am überlegen ob ich von XP auf Vista umsteigen sollte. Viele der von dir aufgeführten punkte lassen mich zu der entscheidung kommen, es erstmal mit vista sein zu lassen und beim guten alten XP zu bleiben.
 
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Original geschrieben von Smarty
[*]Ich habe einen Core 2 Duo auf E6800-Niveau, 2GB RAM, eine schnelle Festplatte (Samsung HD501LJ). Die Geschwindigkeit von Vista ist ungefähr so wie bei einem Win XP mit einem Athlon XP1800+ mit 512MB RAM. Auch das Starten und Beenden von Windows ist bei Vista viel langsamer als bei XP.

Auf meinem P4 3,2 Ghz ist kein wirklicher Unterschied zu bemerken, auch beim Hoch- und Runterfahren nicht.

[*]Logitech schafft es nicht, vernünftige Treiber für Vista zu entwickeln (MX3100 Desktop-Set, Fusion Webcam).

Die Politik von Logitech scheint wohl die zu sein, überhaupt keine Treiber für Vista bereitzustellen. Für meine MX-500 gibt es nämlich keine, Logitech verweist auf den (unbrauchbaren) Treiber, den Vista mitbringt. Was hilft: XP Treiber downloaden und im XP SP2-komp. Mode installieren. In einigen Programmen bugged dann zwar der Mousespeed rum, aber ansonsten hat man alle vom XP-Treiber bekannten "Funktionen".

[*]Größere Dateioperationen (Kopieren, löschen von Dateien usw.) brauchen unter Vista spürbar und messbar länger als unter XP.

Kann ich so bestätigen. Ich hatte allerdings meinen Raid-Controller in Verdacht :confused:

[*]Die Vista-interne Suche ist noch bescheuerter zu konfigurieren als bei XP.

ACK
 

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Schöne Zusammenfassung Martin! Wir haben auf der Arbeit ähnliche Erfahrungen gemacht und deshalb läuft Vista nach wie vor nur auf ein paar Testrechnern, bevor es in den produktiven Einsatz geht.

Mal abgesehen von den Problemen mit dem Netzwerkkram haben wir auf der Arbeit auch einen Haufen Software der unter Vista Probleme macht (div. CAD Software z.B.). Vieles davon soll angeblich mit dem SP1 gefixed werden, aber ob es dann funktioniert weiß auch noch keiner.

@Pikkart: Der Netzwerkstack hatte zu Anfang die selben Probleme wie der XP-Netzwerkstack (der auch schon von BSD geklaut wurde) auch mal. Das wurde in Teilen allerdings wohl mit irgendwelchen Patches gefixed. Trotzdem haben wir auch immer wieder Probleme mit dem Netzwerkkram.
 
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wie schonmal anderswo geschrieben habe ich auf dem neuen laptop meines schwagers dort vista auch nach ein paar tagen gelöscht: die eingebaute wlan funktionalität war ein dreck gegenüber der von xp und das system an sich war einfach unglaublich lahm. zudem ging keine unserer 3 webcams unter vista; bei mediamarkt gab es nur eine einzige mit vista treibern :ugly:
 
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Original geschrieben von Devotika
Ich verstehe nicht, wofür MS da solange gebraucht hat. Neu Menüs und bescheuertes "Eye Candy" tragen mal nicht im Geringsten zum Fortschritt bei.

Und dafür ist wirklich alles schrecklich langsam.
Wahrscheinlich kooperiert MS mit Hardwareherstellern.

Was DRM und die Datensicherheit angeht, kann ich Vista auch nicht empfehlen.

Ich kann nur jedem ans Herz legen sich parallel schonmal Ubuntu zu installieren, damit er den Umgang mit Linux lernt und notfalls komplett darauf umsteigen kann, wenn er es muss.

http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads#Downloads

PS: Meiner Meinung nach hat Linux mit Ubuntu den Sprung zum nutzerfreundlichen Betriebssystem gemacht.

das kann ich nur rautieren

ab nächste woche gibt es auch eine neue version, und es wird scheinbar immer besser!
 
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ich habe zwar ubuntu noch nicht getestet, da ich irgendwie seit ein paar jahren suse benutze und ein altes gewohnheitstier bin ( ihr werdet sicher auch noch älter ) aber in meinem bekanntenkreis gibt es einige die aus ideologischen und finanziellen gründen auf ubuntu umgesteigen sind und sie finden es richtig geil. weiterhin habe ich zwei bekannte die Vsta Notebooks gekauft haben und vorher nie irgendwas mit computer zu tun hatten. die stehen total auf dem schlauch - in meinen augen hätte M$ keine bessere werbung für ubuntu und andere linux dstributionen machen können.

ganz nebenbei kommt eine ganze reihe neu aufgelegter distros raus, ubuntu wurde genannt, seit 4.10. ist opensuse10.3 draussen, mandriva bringt eine neue version raus ect pp. man kann nur hoffen, das sich microsoft mit vista endlich den todesstoss gegeben hat.



http://www.blimptv.net/mostpopularV1.html
 

RRA^StArFiRe

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Original geschrieben von Devotika
Ich verstehe nicht, wofür MS da solange gebraucht hat. Neu Menüs und bescheuertes "Eye Candy" tragen mal nicht im Geringsten zum Fortschritt bei.

zb. die virtuelle quasi sandbox-umgebung für laufende programme.
und etliche andere sicherheitsmechanismen.
klar, dass dann die performance auf schlechten und schlechtkonfigurierten systemen auf der strecke bleibt.

aber wer installiert sich denn auch schon noch dos6.1 nur weils superschnell läuft?

in bezug auf linux hat man immer dieselbe treiberproblematik.
 
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ich bemitleide jeden, der noch nie vor einem aktuellen mac gesessen ist und daher noch nicht einmal wissen kann, wie benutzerfreundlich ein betriebssystem sein kann
 

bog

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nachdem ich kuerzlich durch einen click of death meine dritte ide-festplatte verloren hab, bin ich mit einer neuen sata-platte auf vista umgestiegen. vorher war mir das nicht moeglich, da der pci ide controller den ich fuer die dritte platte benutzt hab fuer vista keine treiber spendiert bekam, da alt.

das hoch- und herunterfahren kam mir eigentlich bei vista genau so lange vor wie bei xp.

allerdings ist die oberflaeche des betriebssystems ein einziger browser und hat mit all den hyperlinks nicht mehr den eindruck eines soliden systems. vor allem wenn man aero abschaltet und den klassischen windows-look anpeilt, wird man herbe mit inkonsistenzen im layout enttaeuscht.
schlimmer war dann nur noch, dass mein system trotz aller updates und treiber alle nase lang einfach nen bsod warf. groesstenteils beim zugriff auf eine der nun wieder drei festplatten, IMMER jedoch auf ein temporaeres verzeichnis, das keinen inhalt hatte. gelegentlich auch beim starten von programmen, die nicht sonderlich festplatten- oder sonstwas-intensiv sind.

nach dem rueck-umzug auf xp war alles beim alten. bombenstabil und absturzfrei.


der absolut einzige grund fuer den umstieg auf vista waere fuer mich derzeit der umstand, dass xp kein directx10 bekommt. bin mal gespannt, wie der unterschied zwischen dx9 und dx10 bei crysis aussieht. vielleicht versuch ichs allein dafuer im kommenden jahr nochmal mit ner parallel-installation.
 
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Original geschrieben von Atron
ich bemitleide jeden, der noch nie vor einem aktuellen mac gesessen ist und daher noch nicht einmal wissen kann, wie benutzerfreundlich ein betriebssystem sein kann
Sagen wir mal so: Es ist für Computer-Profis nicht der Weisheit letzter Schluss. Es ist für fast alle Computernutzer um Längen besser als jedes Windows (für oder wider Linux kann ich nicht sprechen), aber für "Menschen wie uns bw.de-Technikforumuser", die ihr System richtig tweaken möchten, ist ein Mac mitunter sehr frustrierend.

Gäbe es einen Mac mit Tablet-Funktionen, auf den man auch WinXP Tablet PCE installieren kann, würde mein nächstes Notebook aber sicher ein Mac werden.
 

RRA^StArFiRe

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Original geschrieben von Atron
ich bemitleide jeden, der noch nie vor einem aktuellen mac gesessen ist und daher noch nicht einmal wissen kann, wie benutzerfreundlich ein betriebssystem sein kann

wozu wurden früher DOS-emulatoren unter macos programmiert, und heutzutage mac-hardware windowsfähig?

... aber nicht andersrum? wenn macOS ja soooo toll ist.

(macOS is schon schick, nur hats nix, was man nicht kopiern könnt)
 
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sehr schöner Text Smarty
Ich habs ja schon so erwartet und mir keinerlei Gedanken um einen Umstieg auf Vista gemacht.
Wie siehtn das bei Vista eigentlich mit der Arbeitsspeicherauslastung nachm Booten aus? Also wenn das System gerade gestartet wurde und keine Programme laufen.
Vermutlich deutlich höher als bei XP? (bei mir 140MB)

Ich würd ja auch gern auf eine Linux-Distri umsteigen, aber leider ists da ja etwas problematisch mit Games.
 
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Original geschrieben von =Starfire=
wozu wurden früher DOS-emulatoren unter macos programmiert, und heutzutage mac-hardware windowsfähig?

... aber nicht andersrum? wenn macOS ja soooo toll ist.
weil es Leute gibt, die Mac OS benutzen WOLLEN aber das ein oder andere Windows-Programm benutzen MÜSSEN?
(macOS is schon schick, nur hats nix, was man nicht kopiern könnt)
warum macht's M$ dann nicht? Vista ist ja der neueste Versuch, nur von der Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit ist es immer noch ein sehr deutlicher Unterschied. Kopie und Original ist nicht dasselbe.
 

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Hui ein MacOS - Windows Streit. Mal was neues und nicht immer Linux - Windows. Jetzt fehlt nur noch MacOS - Linux...
Aber nicht in diesem Thread. Danke.
 
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Begründung, Herr Moderator? Wenn Linux hier nicht OT ist, ist Mac es auch nicht.
 

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Falls es Ihnen entgangen sein sollte, Herr User, enthält mein Post sowohl das eine, als auch das andere. Ende der Durchsage.
 
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doch, in genau diesem thread, weil dieser thread in keine andere richtung gehen kann. user a sagt: vista ist scheiße wegen erstens zwotens. nu gibts drei möglichkeiten: user b sagt ne stimmt nicht, vista ist voll toll, oder er sagt ja da hatter recht da hatter recht, oder er sagt benutz doch was anderes. da varianten 1 und 2 wenig diskussionsstoff bieten, ist es legitim, über alternativen nachzudenken, sonst hat die erkenntnis, daß ein produkt nichts taugt, keinen wert.
und ja ihr habt recht, für die harten tweaker und overclocker und was es alles gibt (kenn mich da nich mehr aus) bietet windows mehr optionen. wer seinen rechner einfach nur streßfrei benutzen will und nicht explizit auf windows-programme angewiesen ist, kriegt mac os empfohlen. daß man auf macs nun auch windows laufen lassen kann, liegt nicht die bohne daran, daß windows besser wäre, sondern daß sich im softwarebereich in der breiten masse fast grundsätzlich nie das beste, sondern das am besten vermarktete durchsetzt.
 
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Die Linux vs Mac vs Windows FlameWars führen aber auch zu nichts. Letztendlich muss jeder mit dem System arbeiten, mit dem er am besten zurecht kommt.

Mit Vista habe ich bisher auch durchwachsene Erfahrungen gemacht. Meiner Tante habe ich Vista dazugekauft und es funktioniert einwandfrei. In der Arbeit haben wir aber noch öfter mal Probleme mit Vista. Von daher erstmal bei XP bleiben.
 
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@Pikkart: Der Netzwerkstack hatte zu Anfang die selben Probleme wie der XP-Netzwerkstack (der auch schon von BSD geklaut wurde) auch mal. Das wurde in Teilen allerdings wohl mit irgendwelchen Patches gefixed. Trotzdem haben wir auch immer wieder Probleme mit dem Netzwerkkram.

also mir fiel da ehrlich nix auf. weder zuhause wo 3 weitere xp rechner rumgammeln, noch auf privatlans mit ner handvoll bis 32 leuten - noch an der uni wo nen paar mehr leute da sind. nutz vista nun schon seit 3.1.07 in der business version - ka inwieweit es vielleicht bei home & co probs gab (wobei ich mir da net vorstellen kann dass es da nen großartig anderen code gab). allerdings auch bei deaktivierter uac.
aber wenn ich mir mal die hotfix logs angucke laufen die meist immer nur in die richtung "fixed exploit dass böse user in ihr system eindringen lassen könnte"
 
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Dann vielleicht noch kurz zu meiner Netzwerksituation:
- ADSL2+ ein Modem. Alle folgenden Rechner wählen sich einzeln per DFÜ ein.
- Dahinter ein Gigabit-Switch für meinen Desktop-PC (Vista Ultimate), mein Notebook, den Zweitanschluss fürs Notebook im anderen Zimmer und den Rechner von Mitbewohner 1 (beide XP Pro)
- Hinter dem Gigabit-Switch ein 100MBit-Switch fürs Notebook von Mitbewohner 2 (XP Pro) und Gäste.

Alle in der Workgroup. Vista beizubringen, dass die Verbindung zum Modem eine öffentliche Verbindung ist und jeglicher sonstiger Netzwerkverkehr privat ist schonmal so gut wie unmöglich. Die DSL-Verbindung kommt dann einfach nicht mehr zustande.
Alle XP-Rechner finden sich immer sofort untereinander, auch wenn ein neuer hinzugefügt wird. Der Vista-Rechner versteckt sich gerne auch dann, wenn alle Verbindungen auf "privates Netz" gestellt sind. Oder er taucht in der Netzwerkverbindung auf, aber der Zugriff auf \\<vista client>\<laufwerk>$ funktioniert gar nicht, oder nur unter "anderem Namen" oder nur ohne "anderen Namen", wenn die Account-Daten vom Vista-PC und dem XP-Client exakt gleich sind. Der Vista-PC findet die XP-Clients oft auch erst nach über einer Stunde, wie in schlechten alten Win 9x-Zeiten.
Alle Probleme erscheinen sehr, sehr random.
 

Das Schaf

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Wo auf den Bergen Schlösser wachsen
Original geschrieben von Smarty
Alle Probleme erscheinen sehr, sehr random.

diese rnd probleme kann ich auch bescheinigen, Alle pcs im lan fanden meinen ubuntu rechner, Vista fand ihn mal, mal nicht,

smb://vista ging in ca 50% der Fälle
mit gleichen einstellungen gings 10 minuten später nicht mehr.

sehr amüsant wenn man daten rumschieben will -.-
 
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