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Vorstellungsgespräch: Stärken - Schwächen

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Hey,
hab morgen n Vorstellungsgespräch für ne Ausbildung als Krankenpfleger.
Hatte vor einigen Tagen schon Eins, in dem mir die berühmte "Nennen sie mir 3 Stärken und 3 Schwächen"-Frage gestellt wurde. Da kam ich etwas ins schleudern. Hab die Stelle dann zwar schlussendlich doch bekommen, aber die morgen sind anspruchsvoller, vermute ich ( Morgen Uniklinik, letztens "nur" konfessionelles Provinzkrankenhaus ). Deshalb will ich da nen etwas besseren Eindruck hinterlassen. Nun wollte ich euch mal fragen, wie man sich bei so ner Frage am besten selbst darstellt, damit man auf einer Seite nicht ZU selbstbewusst wirkt, auf der anderen Seite aber auch nicht aussieht wie ein Idiot, der nichts kann.
Danke schonmal für die Hilfe
Gruß
Nils
 
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lololololol

Davon abgesehen würde ich dir dazu raten auf die Frage mit der Nennung von drei Stärken und drei Schwächen zu reagieren, das wird sie aus dem Konzept bringen!
 
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hast dus mal mit google probiert? wenn ich nach stärken schwächen bewerbungsgespräch suche finde ich massig seiten die darüber auskunft geben. sind bestimmt nicht schlechter als was du hier zu hören kriegst.
 
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lololoolol.
Auf keinen Fall richtig fiese Schwächen erwähnen, wie "Och ich bin ja total faul."
eher was in die Richtung "ungeduldig" oder "zu perfektionistisch" o.Ä.

Bei den Stärken fällt dir ja sicher genug ein: Offenheit, Team-orientiert, Flexibel, blablabla
 

Chnum

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die kunst auf die frage nach den eigenen schwächen ist: man muss eigenschaften nennen, die gleichzeitig auch als stärken gelten können. mackia hat ja schon was genannt: zu perfektionistisch kann "schlecht" sein, aber von einer anderen seite betrachtet auch gut...
 

Moranthir

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vor allem ist "zu perfektionistisch" sowas von 1995.
 
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also ich glaube kaum das so nen quatsch von wegen "zu perfektionistisch" etc noch irgendwas anderes als zu nem müden lächeln des gegenübers führt.
imo gabs hier mal nen ähnlichen thread indem smarty vorgeschlagen hat mit echten schwächen zu anworten diese aber als kompensiert zu bennenen. war dann das beispiel von motivationsschwierigkeiten für prüfungen zu lernen die aber mithilfe von lernplänen und dem aufbau von übungsgruppen überbrückt werden konnten.

find den ansatz irgendwie geiler, man macht sich nich zum affen mit antworten die eh schon jeder bewerber davor gemacht hat und gleichzeitig stellt man sich selbstkritisch und problembewusst dar ohne sich ins schlechte licht zu rücken.

hier der thread:
http://starcraft2.ingame.de/forum/showthread.php?t=161072&highlight=bewerbung,+schwächen
 
Zuletzt bearbeitet:
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also bei meinem letzten bewerbungsgespräch hab ich meine schwächen ganz klar genannt, darauf kam die rückfrage, wie ich damit umgehe und dann hab ich das ebenso beantwortet.
ich denke, wenn die rückfrage nicht kommt, weil man ja so cool "total perfektionistisch und so, alles bis ins kleinste detail!" sagt, kann man im prinzip auch gleich die hand geben und nach hause gehen.
 

Didier

Guest
bescheuertste Frage ever...

Es gibt im Prinzip drei Möglichkeiten, darauf zu reagieren.
1. Schwächen zu nennen, die eigentlich keine Schwächen sind.
z.Bsp.: perfektionistisch, ehrgeizig, ungeduldig, zuviel Respekt vor Vorgesetzten, nicht loslassen können

2. Humoristisch darauf zu reagieren/
z.Bsp.: eine meiner Schwächen ist meine Schwächen nicht zu erkennen, in Vorstellungsgesprächen bin ich immer so nervös, mit Kopfrechnen tue ich mich immer schwer

3. Tatsächliche Schwächen zu nennen, die der Interviewer sowieso schon kennt und die völlig irrelevant sind:
z.Bsp.: nehmen wir an, du willst Kundenberater im Außendienst werden: dann sagt man idealerweise, Schreibtischarbeit ist nicht so mein Ding.
Umgekehrt kann der IT Nerd, der sich für eine Programmiererrolle bewirbt durchaus zugeben, dass ihm Smalltalk und Verkaufsgespräche nicht so liegen.
 
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Nachteile die eigentlich Vorteile sind nennen ist heutzutage absolutes Nogo. Den Rest hat Valhalla schon genannt.
 
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als ich bei nem Bewerbungsgespräch nach Stärken und Schwächen gefragt wurde, habe ich da als Schwäche angegeben: Ich kann mir schlecht Namen merken.
Das war ehrlich (ist bei mir echt schlimm), und es kam auch ehrlich rüber. Und ich glaube darauf kommt es viel mehr an, als sich da irgendwas aus den Fingern zu saugen um als noch geilere Sau dastehen zu wollen. Haben ja auch einige schon geschrieben, dieses: Ich bin zu akribisch, zu perfektionistisch... damit wird doch wirklich allen Beteiligten am Tisch klar, das man sich darauf vorbereitet hat, und denen ganz sicher nicht die Wahrheit erzählt bzw. sich garnicht mit seinen wirklichen Schwächen befasst hat.
Sag denen ne Antwort, die die noch nicht so oft gehört haben, was ehrliches. Dann müssen die sich auf dich einstellen, und du kannst das Gespräch dann etwas in deine Richtung lenken.
 
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also wer wirklich noch sagt, "mein hang zu perfektion, meine übertrieben Pünktlichkeit und meine Ungeduld" hat den schuss noch nciht gehört.

das was volta sagte find ich ok, das problem hab ich auch :)
 

parats'

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Schwächen müssen so beschrieben werden, dass diese auch durchaus als Stärke durchgehen.
Mackia nannte oben ja schon ein paar wie z.B. Perfektionismus.
 
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Schwächen müssen so beschrieben werden, dass diese auch durchaus als Stärke durchgehen.
Mackia nannte oben ja schon ein paar wie z.B. Perfektionismus.

und du glaubst wirklich nachdem nen personaler das zum 50. mal am tag gehört hat gibts dafür was anderes als minuspunkte? ^^
 
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"Ich könnte jetzt sagen, dass meine Schwächen übertriebener Perfektionismus, krasse Überpunktlichkeit und extreme Ungeduldigkeit wären - da das aber sowas von 1995 ist, sage ich's Ihnen wie es ist: ich bin stinkfaul, saufe während der arbeit und kacke die bude voll!" :top2:
 

parats'

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und du glaubst wirklich nachdem nen personaler das zum 50. mal am tag gehört hat gibts dafür was anderes als minuspunkte? ^^

Schon einmal Einstellungsgespräche geführt?
Ich hab mir unsere letzte Reihe von potenziellen neuen Azubis gegeben und wenn jemand sowas bringt, ist das durchaus kein Minuspunkt.
 
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also ich glaube kaum das so nen quatsch von wegen "zu perfektionistisch" etc noch irgendwas anderes als zu nem müden lächeln des gegenübers führt.
imo gabs hier mal nen ähnlichen thread indem smarty vorgeschlagen hat mit echten schwächen zu anworten diese aber als kompensiert zu bennenen. war dann das beispiel von motivationsschwierigkeiten für prüfungen zu lernen die aber mithilfe von lernplänen und dem aufbau von übungsgruppen überbrückt werden konnten.

find den ansatz irgendwie geiler, man macht sich nich zum affen mit antworten die eh schon jeder bewerber davor gemacht hat und gleichzeitig stellt man sich selbstkritisch und problembewusst dar ohne sich ins schlechte licht zu rücken.

hier der thread:
http://starcraft2.ingame.de/forum/showthread.php?t=161072&highlight=bewerbung,+schwächen

Klingt gut. Danke.

@Wut)volta
Sehr gut. Namensgedächtnis ist bei mir auch ganz schwach. Ich glaube das übernehm ich :)

@PeterSilie
:top2:
 
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gut, dass das thema hier auftaucht, muss nächsten monat auch zu roche diagnostics und zur BASF mit denen n wörtchen reden :ugly:
ich hab aber auf dem gebiet (zumindest gespräche) keinerlei erfahrung bisher und das einzige was ich dazu weiß, ist, was damals die stufenstreberin erzählt hat. und die hat es so ähnlich formuliert wie einige hier:
sie hat schwächen genannt, diese dann aber relativiert und umgekehrt... "ich bin perfektionistisch bzw bearbeite meine aufgaben immer akribisch, brauch dann meist etwas länger für sie, aber dafür sind sie immer sehr ordentlich, vollständig usw". ich denke so in der art gepaart mit dingen, die auch wirklich auf einen zutreffen, dürfte die eleganteste lösung sein.
wenn ich mir vorstell, man ist eh nervös und nennt dann 3 dinge, die man sich im voraus rausgesucht hat und die schiene à la "dinge, die keine nachteile sind" und der sagt dann "meinen sie nicht, das ist garkein nachteil?".. omg.. also ich für meinen teil könnte dann direkt tschüss sagen :ugly:
 

Chnum

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aber beim namensgedächtnis wäre ich vorsichtig:
was ist, wenn die personen, die dir gegenüber sitzen dann auf einmal fragen, ob du deren namen noch weißt? also nach meinem empfinden kommt das ziemlich scheiße, wenn du dann antwortest, dass du dir die namen von den personalern nicht merken konntest...
 
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Ihr dürf natürlich nicht so doof sein das eure "Nachteile" zu krass zu beschreiben.

Wenn du sagst, dass du ungeduldig bist, dann musst du halt erwähnen, wie du dich immer selbst dazu zwingen musst genau und ordentlich zu arbeiten etc.

Das es sonst too much ist, dürfte jedem klar sein.
 

[fN]Leichnam

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ich denke, ein paar ehrliche schwächen zu benennen und im gleichen zug zu erklären wie man mit ihnen umgeht, kann nicht schaden. so perfektionismus und ähnliches ist doch wirklich total lächerlich.

bei den stärken genauso. ehrlichkeit ist trumpf. deine halbe seelengeschichte brauchste ja nicht zu erzählen. aber wenn du dir irgendwelchen müll aus den fingern saugst, wird das ein halbwegs guter personalchef merken.
 
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@ chnum

naja das zeigt doch dann eher, das du nicht gelogen hast, wenn du den Namen nur einmal kurz gehört hast und ihn dir dann nicht merken konntest.
Die Personaler wissen ja auch das man Nervös ist.
Wenn mir einer sagt, er kann sich Namen schlecht merken, dann bin ich auch direkt weniger böse, wenn er auf meinen dann nichtmehr kommt ;)
 
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die kunst auf die frage nach den eigenen schwächen ist: man muss eigenschaften nennen, die gleichzeitig auch als stärken gelten können. mackia hat ja schon was genannt: zu perfektionistisch kann "schlecht" sein, aber von einer anderen seite betrachtet auch gut...

Und wenns auswendig gelernt klingt kriegt er die Stelle garantiert :stupid:
 

Chnum

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was heißt schon auswendig gelernt? auf die frage nach stärken und schwächen gibt es doch wahrscheinlich eh keine antwort, die ein personaler noch nie gehört hat...
 

Entelechy

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I loled.

wenn man bei nem ernsthaften bewerbungsgespräch (nicht für irgendne dumme azubi scheiße) sowas wie "perfektionismus","arbeitsgier" oder sonstige schwuchtelscheiße ablässt, wird lachend ausm gespräch eskortiert.
 
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Schon einmal Einstellungsgespräche geführt?
Ich hab mir unsere letzte Reihe von potenziellen neuen Azubis gegeben und wenn jemand sowas bringt, ist das durchaus kein Minuspunkt.

Firma?

Ich kann da_dave und vielen anderen nur zustimmen. Diese Pseudo-Schwächen sind dum². Ehrlichkeit ist Trumpf. Meint ihr nicht, dass ihr in so einer Situation immens schnell durchschaut werdet. Vor allem, wenn so simpel auswendig gelernte Scheiße.

Ich kann mich Smartys Vorschlag im anderen Thread und dem, was Didier hier gesagt hat, nur anschließen. Dinge, die für den Job nicht so relevant sind, sind gut (wobei man aufpassen sollte, z.B. bei seiner ersten Stelle "Delegationsfähigkeit" o.ä. anzugeben - das wird vermerkt). Ansonsten IMMER - wenn man sich schon drauf vorbereitet - ein Beispiel in der Hinterhand haben, wo man gut mit zeigen kann, wie die Schwäche wirkt und wie man damit umgeht. Ein guter Personaler wird bei sowas immer konkret. Mit "Perfektionismus" fliegt man damit relativ schnell auf die Schnauze.
 
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Es soll Leute gegeben haben, die geantwortet haben "meine linke Vorhand im Tennis ist eine meiner Schwächen".
 

dARRRRRk lord

Pirat ehrenhalber
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Als ich das das letzte mal gefragt wurde hab ich sowas gesagt wie "Jeder hat schwächen, aber meine fallen mir gerade nicht ein" oder so nen scheiß hat damals mal meine Lehrerin zu mir gesagt... Es war btw für ne Ausbildungsstelle. Und ich hab die auch bekommen aber ich glaub nicht da da ein Zusammenhang zu der Frage bestand ;)
 

Noel2

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Ehrlich sein und sagen, dass die Frage ziemlich bescheuert ist und von niemanden ehrlich beantwortet wid
 
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du bewirbst dich als krankenpfleger und dann so eine frage? ROFL

jetzt mal ganz im ernst:
draußen vor der tür haben wahrscheinlich 500 frauen und 5 männer gewartet.
wen glaubst du nehmen sie dann?
 
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Warum stellen die Interviewer so ne Kack Frage eigentlich? Mit ehrlichen Antworten ist ohnehin nicht zu rechnen, manche Schwächen sind schon aus den Unterlagen klar. (Wer fragt sowas dämliches überhaupt noch, die Frage selber is doch 20 Jh. :()

Also, ich glaube ja immernoch das es im Bewerbungsgespräch nicht zu letzt darum geht, die Bewerber en bissel unter Druck zu setzen - um zu schauen, wie sie damit umgehen. Also auch, wie sie auf unangenehme Fragen "nach den Schwächen" reagieren.

Also meine These: Antwort scheiß egal, aber nicht aus dem Konzept bringen lassen

Just my two cents...
 
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Warum stellen die Interviewer so ne Kack Frage eigentlich? Mit ehrlichen Antworten ist ohnehin nicht zu rechnen, manche Schwächen sind schon aus den Unterlagen klar. (Wer fragt sowas dämliches überhaupt noch, die Frage selber is doch 20 Jh. :()

Ich glaub kein vernüftiger Personaler stellt diese Frage weil er auf ehrliche Antworten wartet, sondern nur um einen Ansatzpunkt für weitere Gesprächsthemen zu haben. Sowas wie: "Sie sagten ihre Schwäche sei X, stellen Sie sich vor Sie seinen in folgender Situation, wie reagieren sie dann darauf?" Die Situation ist dann natürlich so gewählt, dass dich deine Schwächen dort behindern würde.
Desweiteren zeigt solch einfache Standardfragen wer sich auf eine Gespräöch gut vorbereitet hat und wer nicht. Wenn du z.B. bei der Schwächenfrage ins schleudern kommst ist das für den Personaler immer ein Zeichen dafür, dass du dich schlecht vorbereitest hast.
 
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Jemand der ein Bewerbungsgespäch führt will normalerweise sehen ob sein Gegenüber sich auf das Gespräch vorbereitet hat. Meistens mit Fragen über den Betrieb und auch mit dieser Stärken/Schwächen frage.

Ich glaube man kann bei dieser Frage nicht wirklich verlieren. Einerseits kann man wahrheitsgemäß antworten wie zB "Fällt mir schwer mich zum lernen zu motivieren, aber ich beiße mich da immer durch" oder sowas. Andererseits kann man mit so Dingen kommen wie "ich bin ja so darauf bedacht dass das was ich mache perfekt ist".

Das Erste zeigt dem Gegenüber das man ehrlich ist, gleichzeitig aber auch das man obwohl man eine Schwäche hat die eine Ausbildung erschwert selbstsicher genug ist sich dieser Aufgabe zu stellen. Ein Pluspunkt.

Das Zweite zeigt dem Gegenüber das man sich auf das Gespräch vorbereitet hat und willens ist diese Stelle zu bekommen, auch wenn man übertreiben muss (mal ehrlich, wer von uns ist denn schon wirklich so extrem perfektionistisch). Auch ein Pluspunkt.

Das ist zumindest wie ich es aus meiner Sicht sehe, aber ich bin auch nur ein normaler Angestellter *G*
 
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Hab in der letzten Zeit zwei professionelle Bewerbungstrainings gemacht die von der Uni aus gemacht wurden da ich auch bald fertig bin. Es geht definitiv um erstere Variante. Man antwortet mit einer ehrlichen Schwäche aber hat sofort ein Konzept parat mit dem man sie wieder ausgleichen kann. So sammelt man die Pluspunkte.
Ist doch auch klar, daß jemand mit so einer Antwort sich besser aufs Gespräch vorbereitet hat, als derjenige, der die Standartfloskel "zu perfektionistisch" verwendet. Denn sich eine echte Schwäche klar machen aber auch wie man sie überwindet zeigt einen reflektierteren Menschen.
 
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Stgt
Das wurde jetzt hier schon ein paar mal geschrieben, aber man kann es nicht häufig genug schreiben: Auf keinen Fall Schwächen sagen die auch als Stärken ausgelegt werden . Das ist heutzutage ein absolutes no go. Leider denken immer noch viele sie müssten das machen und dann bekommt der Personaler zum 30.Mal an dem Tag zu hören "Ich bin zu perfektionistisch, ich versuche immer alles richtig zu machen". Man soll Schwächen nennen die:

1. Wirklich Schwächen sind die man auch besitzt
2. Die ein mögliches Entwicklungspotential aufzeigen
 

The_Company

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Bessere Frage: Beschreben Sie eine Situation, wo Sie total geownt worden sind und wie sind Sie damit umgegangen?

Da steckt die Frage nach den Schwächen schon mit drin und es ist viel einfacher ne Antwort zu finden, weil die Frage nicht so abstrakt ist. Ausserdemhat man gleich die Chance es wieder gutzumachen.
 
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Ok, Gespräch war heute, ich glaube ich habe mich gut geschlagen. Und direkt die Nummer von ner netten Krankenschwester abgestaubt :)
Danke für die Hilfe. Hab ehrlich auf die Fragen geantwortet, aber auch direkt dargelegt, wie ich damit umgehe. Ich glaub das kam ganz gut an.
 
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