Verlängerung Arbeitszeit

Mitglied seit
19.09.2004
Beiträge
2.199
Reaktionen
65
Ich finde 10h geht noch klar, aber da drüber wird es wirklich kontraproduktiv. Die Wochen wo ich 12h+/6 Tage arbeiten muss (auf Grund dämlicher Planung der Chefetage) könnte man sich echt sparen, da ist man am Ende nochmal die selbe Zeit bei Fehler auszubessern
 

Celetuiw

StarCraft: Brood War
Mitglied seit
01.04.2008
Beiträge
1.633
Reaktionen
214
Das ist natürlich auch schon ne Ansage. 12 Stunden mal ist was anderes als 6 Tage. Lass dich nich verheizen (;
 
Mitglied seit
03.10.2005
Beiträge
2.023
Reaktionen
78
Mein Arbeitgeber hat das Anfang des Jahres für alle Mitarbeiter als Option so eingeführt: Ein fester Tag pro Woche frei bei 85% Gehalt. Die meisten machen nach wie vor fünf Tage.

In der Regel muss die Arbeit ja trotzdem erledigt werden. Ist also ein Tausch gleiche Arbeit bei 15% weniger, oder?
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
17.820
Reaktionen
692
Ort
Hamburg
Je nach Branche hast du aber durchaus auch ein bisschen Leerlauf. Als ich noch noch als externer Berater Stunden geschrieben habe, war die Orientierung >120h Billing hours pro Monat. Da kann sowas durchaus Sinn ergeben, wenn sich die anderen Grenzen ebenfalls verändern.
Gleiches gilt wohl für alle Berufe die eine Tätigkeit am Mensch erfordern.
 
Mitglied seit
25.09.2014
Beiträge
3.654
Reaktionen
522
Ich bin eher der Typ 6-Tage-Woche. Wenn die Kita samstags offen wäre, würde ich das wohl nutzen und sie dafür an zwei Tagen früher abholen. Ich bin meistens freitags noch voll im Feuer und oft genervt, dass das WE mich aus dem Rhythmus bringt. Kindern tun die zwei Tage Pause imo auch nicht immer gut.
 
Mitglied seit
09.02.2021
Beiträge
769
Reaktionen
479
ich hab auf 4 tage reduziert. ist vielleicht ne frage des alters, aber das war so ein qualitätsgewinn, ich würde nicht mehr zurück zur 5 tage-woche. 3 tage am stück frei zu haben, beste entscheidung meines lebens. es gibt ja auch noch ein leben neben der erwerbsarbeit und das, obwohl ich behaupte, einen absoluten traumjob zu haben: aber selbst der ist eben "fremdbestimmt" und "fremdgetaktet", d.h. mit drei tagen kann ich mehr eigenen kram machen, am haus arbeiten, holz im wald machen, mehr zeit mit den kids verbringen, bin flexibler um auch mal einen lehrgang abzufedern oder nen mini-urlaub in den alpen spontan zu machen oder mit dem dachzelt an einen see zu fahren.

bin tatsächlich am schauen, ob ich nicht auf 60% reduzieren kann :ugly: HR bekommt dann wahrscheinlich nen herzinfakt.
 
Mitglied seit
18.08.2002
Beiträge
2.314
Reaktionen
67
Ich habe noch nie in meinem Leben Vollzeit gearbeitet, insofern kann ich nur begrenzt mitreden. Immer nur 20 bzw. 30h/Woche. Aktuell bin ich bei 30 (effektiv eher bei 25 :troll: ) und ich habe keine Ambitionen daran was zu ändern. Zeit ist gerade einfach viel wertvoller als mehr Geld.

Im Rentenalter könnte ich mir aber vorstellen mehr zu arbeiten. Wenn man körperlich eh mehr oder weniger limitiert ist und Kinder (und Enkel) nur noch gelegentlich da sind, gibt es sicher viel Zeit zu füllen.
 
Mitglied seit
17.10.2006
Beiträge
5.762
Reaktionen
288
Ort
Köln
Ich frag mich bei solchen Arbeitszeiten sowieso immer, ob diese Leute außer quatschen oder Sachen von a nach b schubsen überhaupt was intellektuell anspruchsvolles machen. Im Eurocontrol Tower ist eine Schicht nicht länger als 4 Stunden, das ist offensichtlich die maximale Dauer für absolute Konzentration. Wenn ich anspruchsvolle Arbeit hab (technische Konzepte erstellen z.B.) merke ich auch, dass ich spätestens dann mal ne Pause brauche und Arbeitstage über 8 Stunden kann ich nur machen, wenn ich draußen auf der Autobahn unterwegs bin oder viel mit Kleinkram beschäftigt bin, den zum Teil auch ne Hilfskraft machen könnte.
Für mich persönlich ist jeder, der behauptet er könne dauerhaft 10 Std. am Tag produktiv arbeiten, entweder Lügner oder macht sich kaputt. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur verweichlicht. :deliver:
 
Mitglied seit
07.04.2003
Beiträge
22.722
Reaktionen
1.159
Sagte er und schrieb den schriftsatz um dem BAAINBW noch mehr Steuermittel abzupressen. Du bist netto volkswirtschaftlich doch n Schaden Junge :deliverofant:
Du kannst es auch so sehen, dass ich verhindere, dass das BAAINBw noch mehr Steuergelder versenkt :deliver:

Ich frag mich bei solchen Arbeitszeiten sowieso immer, ob diese Leute außer quatschen oder Sachen von a nach b schubsen überhaupt was intellektuell anspruchsvolles machen. Im Eurocontrol Tower ist eine Schicht nicht länger als 4 Stunden, das ist offensichtlich die maximale Dauer für absolute Konzentration. Wenn ich anspruchsvolle Arbeit hab (technische Konzepte erstellen z.B.) merke ich auch, dass ich spätestens dann mal ne Pause brauche und Arbeitstage über 8 Stunden kann ich nur machen, wenn ich draußen auf der Autobahn unterwegs bin oder viel mit Kleinkram beschäftigt bin, den zum Teil auch ne Hilfskraft machen könnte.

Obviously ist nicht 100% der Arbeit hochkomplex und erfordert höchste Konzentration. Wir haben zum Beispiel gerade nen Monat keinen WiMi und nur einen Referendar, da muss man auch total stumpfen Kram wie Übersetzungen selbst durch DeepL jagen.

Für mich persönlich ist jeder, der behauptet er könne dauerhaft 10 Std. am Tag produktiv arbeiten, entweder Lügner oder macht sich kaputt. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur verweichlicht. :deliver:

Ist auch so, das kann kein Mensch, glaube ich. Wobei kA vielleicht irgendwelche Neurochirurgen die 12h am offenen Gehirn operieren, aber selbst die wechseln sich ja ab.
 

Benrath

Community-Forum
Mitglied seit
19.05.2003
Beiträge
18.457
Reaktionen
324
Naja ist das total productivity oder Labour productivity growth?


60h die Woche ohne Kids fände ich jetzt nicht so extrem. Wenns jetzt brutto die Anwesenheit mit Mittagspause und mal Pause zwischendurch ist. Aber das wäre ja bei den 40h auch meistens drin.

Auf sechs Tage verteilt machbar.


Langfristig würde ich auch auf 90 Prozent reduzieren wollen. Je nachdem dann auch 80 wenn ich denken würde, dass es für meiner langfristige Entwicklung keine Rolle mehr spielt. Schwierig ob man das wirklich erkennt, vielleicht wäre es jetzt schon egal :deliver:
 

Das Schaf

Tippspielmeister WM 2018
Mitglied seit
27.06.2002
Beiträge
13.037
Reaktionen
1.833
Ort
Suppenland
Obviously ist nicht 100% der Arbeit hochkomplex und erfordert höchste Konzentration. Wir haben zum Beispiel gerade nen Monat keinen WiMi und nur einen Referendar, da muss man auch total stumpfen Kram wie Übersetzungen selbst durch DeepL jagen.
Alter dafür solltest du eher Gehalts Abzug kriegen....
 
Mitglied seit
07.04.2003
Beiträge
22.722
Reaktionen
1.159
Wer Jemanden dafür bezahlt sachen in DeepL einzutippen hat das anrecht auf Bezahlung generell verloren
Und Du nimmst jetzt an das wäre deren einzige Aufgabe oder wie? Ich verstehe irgendwie dein Problem nicht. WiMis machen auch haufenweise anderen Kram aber wenn wir zB einen Brief der französischen Kartellbehörde entziffern müssen, soll man das nicht mit DeepL machen? Oder lieber einen Anwalt für 500€ pro Stunde machen lassen statt nen WiMi für 200 oder was ist der Punkt?
 

Das Schaf

Tippspielmeister WM 2018
Mitglied seit
27.06.2002
Beiträge
13.037
Reaktionen
1.833
Ort
Suppenland
Und Du nimmst jetzt an das wäre deren einzige Aufgabe oder wie? Ich verstehe irgendwie dein Problem nicht. WiMis machen auch haufenweise anderen Kram aber wenn wir zB einen Brief der französischen Kartellbehörde entziffern müssen, soll man das nicht mit DeepL machen? Oder lieber einen Anwalt für 500€ pro Stunde machen lassen statt nen WiMi für 200 oder was ist der Punkt?
:rofl:
 

parats'

Tippspielmeister 2012, Tippspielmeister 2019
Mitglied seit
21.05.2003
Beiträge
17.820
Reaktionen
692
Ort
Hamburg
Hast du da wirklich ein Problem mit oder trollst du gerade?
 
Mitglied seit
15.08.2000
Beiträge
9.256
Reaktionen
330
Wer Jemanden dafür bezahlt sachen in DeepL einzutippen hat das anrecht auf Bezahlung generell verloren

Ich vermute Du bist auch schonmal zum Kopierer gegangen, ohne gleich eine Gehaltskürzung zu erhalten, obwohl Du in diesem Moment einer unqualifizierten Tätigkeit nachgehst
 
Mitglied seit
03.08.2002
Beiträge
2.112
Reaktionen
27
Der Vorschlag die Wochenarbeitszeit zu erhöhen geht mE völlig am Problem vorbei und ist komplett unrealistisch. Das würde sich ja nur in Berufen lohnen, in denen eh zu viel Arbeit auf zu wenige Arbeitnehmer kommt. Diese würden sich dann aber ganz schnell nach anderen Berufen umsehen und das Problem noch zusätzlich verschärfen. Mal ganz abgesehen davon, dass das auch kein Arbeitgeber mitmachen würde, da ihm die Problematik durchaus bewusst ist und er auf keinen Fall seine noch vorhandenen Arbeitskräfte an ein anderes Unternehmen, welches noch reguläre Arbeitszeiten anbietet, verlieren will.
 
Mitglied seit
13.06.2005
Beiträge
18.561
Reaktionen
712
Ort
Baden/Berlin

Ich denke das passt hier am besten.
Studie aus Schweden zeigt, schlaue Männer gehen tendenziell in Teilzeit wenn ihr Gehalt an einer bestimmten Landestypischen Steuergrenze liegt.

Eventuell käme die Stundenerhöhung netto nie im Lande wirklich an, wenn als Reaktion all die cleveren Jungs Stunden reduzieren
 
Oben