• Liebe User, bitte beachtet folgendes Thema: Was im Forum passiert, bleibt im Forum! Danke!
  • Hallo Gemeinde! Das Problem leidet zurzeit unter technischen Problemen. Wir sind da dran, aber das Zeitkontingent ist begrenzt. In der Zwischenzeit dürfte den meisten aufgefallen sein, dass das Erstellen von Posts funktioniert, auch wenn das Forum erstmal eine Fehlermeldung wirft. Um unseren Löschaufwand zu minimieren, bitten wir euch darum, nicht mehrmals auf 'Post Reply' zu klicken, da das zur Mehrfachposts führt. Grußworte.

US President 2024

Scorn4

Servitor
Mitglied seit
13.02.2003
Beiträge
6.304
Reaktionen
1.072
Ort
Münster
Jetzt mal ganz abgesehen von der inhaltlichen Seite: Ich wüsste gerne mal, wer Merz politisch berät, dass er glaubt solchen Schwachsinn immer wieder verlautbaren zu müssen. Es gibt Null Anhaltspunkte dafür, dass es irgendeinen politischen Nutzen hat. Dafür macht man sich mit 100% Sicherheit unglaubwürdig und unpopulär. Geiler Tausch.
 
Mitglied seit
09.02.2021
Beiträge
3.582
Reaktionen
3.391

haben nicht trump vertraute hier irgendwie die zoll-kosten der unternehmen aufgekauft und bekommen jetzt die refunds? war da nicht howard lutnick hier federführend?

edith sagt:

yap.
 
Mitglied seit
10.05.2001
Beiträge
17.144
Reaktionen
3.886
edith sagt:

yap.
Alter, deren Bereicherungsphantasien kennen echt keine Grenzen :kotzerle:

Schlimm genug, dass die Verbraucher über die Preise zunächst die Zölle gezahlt haben und dann durch das Gerichtsurteil die verkaufenden/importierenden Firmen die Refunds abgreifen, was für sich gesehen ja bereits eine Verteilung von unten nach oben ist.
Jetzt wurde das auch noch gehedgt, z.T. von Regierungsinsidern.

Draining the swamp = Liquidität abfließen lassen? :stupid3:
 
Mitglied seit
30.06.2007
Beiträge
7.810
Reaktionen
1.726

Gustavo

Doppelspitze 2019
Mitglied seit
22.03.2004
Beiträge
7.390
Reaktionen
2.866
Ich komme mir ja ein bisschen seltsam vor in der Rolle "US-Politik-Optimist", aber um auch mal zumindest etwas Positives einzubringen:


tl;dr: Missouri ist ein konservativer Staat, in dem es seit langer Zeit nur zwei Regierungskonstellationen gibt. Entweder (1) die Republikaner haben die Mehrheit in der staatlichen Legislative und der Gouverneur ist Republikaner, dann können sie machen was sie wollen, oder (2) die Republikaner haben die Mehrheit in der staatlichen Legislative und der Gouverneur ist Demokrat, dann kann zumindest der größte Mist mit einem Veto verhindert werden, zumindest solange bis wieder (1) zutrifft.

Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, durch ein Referendum die Verfassung des Staates zu ändern und das mit einfacher Mehrheit der Wähler. Wichtig dabei: Das Referendum kann sowohl von der Legislative als auch von den Wählern selbst (durch Sammeln von Unterschriften) initiiert werden. In den letzten 10 Jahren wird das vermehrt genutzt, um Themen auf die Agenda zu bringen, die Republikanern ein Dorn im Auge sind, die aber in der Bevölkerung Rückhalt haben. Da geht es um so Dinge wie Mindestlohn, Marijuana-Legalisierung, Wahlkreis-Zuschnitt ("Gerrymandering" verhindern), Abtreibungsrechte etc.

Weil die konservative Seite die meisten dieser Abstimmungen verliert (meistens mit irgendwas zwischen 51-49 und 65-35) hatte sich die Legislative Folgendes überlegt: Man setzt einfach ein Referendum an, bei dem die Hürde für ein "Ja" angehoben wird. Statt dass eine einfache Mehrheit der Stimmen reicht sollte es jetzt so sein, dass* nicht nur eine einfache im Bundesstaat erzielt werden muss, sondern eine Mehrheit in jedem der acht Wahlbezirke fürs (föderale) House of Representatives. Unter der Regel wäre kein einziges Referendum angenommen worden, denn in den erzrepublikanischen Wahlbezirken gibt es auch für (gesamtstaatlich) 65-35 Referenden keine Mehrheit. Somit hätten die Republikaner das Beste aus beiden Welten: Populäre Referenden der Demokraten würden de facto immer scheitern, sie könnten aber weiterhin selbst Referenden ansetzen die dann mit einfacher Mehrheit durch die Wähler angenommen werden können. Dazu hatte man es noch statt am Wahltag der Zwischenwahlen im November am Wahltag für die Vorwahlen (diesen Dienstag), weil man erwartet hat dass da die Chancen besser sind. Ergebnis: 80-20 Ablehnung durch die Wähler, die mit Sicherheit nicht weiterhin mehrheitlich konservativ denken und wählen, wenn es darum geht welche Politiker sie wählen. Aber einfach alles mitmachen ist auch bei den republikansichen Wählern mehrheitlich nicht drin.




*übrigens NUR, wenn das Referendum durch die Wähler selbst beantragt wurde, für Referenden der Legislative hätten immer noch die alten Regeln gegolten
 
Oben