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Tenet

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Nolans neuer, ab heute im deutschen Kino. War gerade drin. Eh. kA ob Meisterwerk oder Mülleimer, muss i ch noch drüber nachdenken. Auf jeden Fall fetter Sound, alleine dafür würde ich reingehen^^
 
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Der Klangkulisse ist tatsächlich das Beste am ganzen Film. Erster Eindruck ist aber mehr so geht so. Coole Prämisse, größtenteils solide umgesetzt, aber auch irgendwie dann doch nichts besonderes. 6-7/10?
 
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wie komplex/verwirrend ist denn die story? lohnt sich der besuch?
 
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Die Story ist eigentlich relativ simpel, trotzdem ist es streckenweise verwirrend. Grade am Anfang bekommt man recht viel an den Kopf geworfen wo irgendwie noch unklar ist, was das jetzt genau sollte. An der Stelle ist der Film mMn einfach handwerklich nicht besonders gut gemacht. Gegen Ende kommt dann der Aufhänger des ganzen Films zum tragen, was auch wieder etwas verwirrend ist, da sozusagen zwei Handlungen gleichzeitig ablaufen und man halt irgendwie den Überblick behalten muss.
 
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Vorhin auch drin gewesen. Hat mir schon ziemlich gut gefallen, mag Nolan’s Zeug einfach fast immer. Gehört nach dem ersten anschauen aber imho nicht zu seinen besten Streifen, trotzdem ziemlich gelungen insgesamt fand ich.
 
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An sich gefiel mir der Film auch, bin aber auch erst so nach 30min erst richtig warm geworden. Paar mal im Film wollte mein Kopf einfach nicht die Szenen verstehen, da kam ich dann nicht hinterher.

Insgesamt fiel mir dann auf: Der Film könnte ein Bond Ersatz mit dem gewissen Extra sein. Keine Ahnung wer den Protagonisten finanziert, ständig over the top gut gekleidet, luxusstyle, hin und her reisen (sprich, die ganze Logistik die dahinter steckt) wirft für mich irgendwie fragen auf. Da fehlte dem Film ziemlich tiefe. Abgesehen vom Zeitreise Universum mit dem ich recht konform bin weils in der form einfach mal ne frische Idee ist, störten mich so ein paar "einfach" Logikfehler.

So wie ich es in verschiedenen Foren lesen konnte, haben wir mit der deutschen Synchro echt Glück gehabt. Im OV scheinen Dialoge viel zu leise zu sein.
 
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Ich finde Action, Musik und Story ziemlich gut, auch wenn es keine einfache Kost darstellt. Nur der Anfang war etwas öde und der Schluss macht den Film auch etwas kaputt...
 
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Hab ihn jetzt auch noch gesehen. Rein technisch natürlich super, aber hat für mich doch einige Mängel. War auch froh die Logik hinter der Mechanik im Film schon gewusst und verarbeitet zu haben (aka hab mich da bewusst spoilern lassen).

Einige Details der Mechanik werden einem einfach hingeknallt und die sind dann so ohne Begründung/Erklärung
Diese Scheiben mit der man die andere Zeitrichtung beobachten kann. Das ist halt so, weils so ist und die hat einfach jeder bei seiner Einrichtung mit eingebaut.

Auch "3. Weltkrieg verhindern" teils auch "kalter Krieg", was gern in Storyzusammenfassungen genannt wird, macht nur bedingt Sinn. Denn eigentlich geht es ja nur um ein Weltuntergangsszenario. Welches auch nur theoretisch angenommen wird, denn so ganz genau weiß ja keiner was dann eigentlich passiert. Man nimmt nur an, dass es dann wohl irgendwie direkt vorbei ist. Warum man dann nicht einfach "Benjamin Button"-mäßig lebt, wird auch nicht vernünftig begründet.

Auch gibt es viele Actionsszenen die einfach nur da dafür da sind um sich an der Mechanik des Film abzuarbeiten, in der großen Endkampfszene ballern größtenteils Menschen eher so aus Prinzip auf einander. Weder gibt es grandiose inszenatorische Highlights, denn ist ja viel "more of the same", nahezu alles gab es weiter vorn im Film schon und auch die Story wird nur minimal vor ran getrieben.

Die "Twists" haben nicht begeistert, das hat Nolan schon wesentlich besser hingekriegt, grade bei diesen vermeintlich konplexen Stories.
Als das 1. mal die Mutter grad wieder auf die Yacht zu fährt und zu dem Zeitpunkt vermeintlich eine andere Frau vom Boot springt, dachte ich mir schon irgendwie "die sieht ihr verdammt ähnlich, war sie das selbst?" und als es wieder auf Oslo zu ging, hab ich schon 10-20 Minuten vorher gecallt, dass er da ja gegen sich selbst gekämpft hat.
Auch da übrigens wieder er kriegt vorher erklärt "berühr dich nicht selbst, sonst Annihilation", dann kämpft er gegen sich selbst, ist aber wurscht, wird auch nicht weiter thematisiert, dass da ja doch kein Raum-Zeit-Paradoxon entsteht. Genauso auch keine Erklärung, warum der rückgespulte nicht locker gegen sein "normales" Ego gewinnt, denn er weiß ja eigentlich was er für Moves gemacht hat. Die gesamte Szene gab von der optischen Wahrnehmung weder vor- noch rückwärts konsistent Sinn, mal fallen beide vorwärts mal rückwärts, mir ist aber in keinster Weise klar warum grad so rum. Würde mir jemand sagen die haben vor jeder Teil-Szene einfach ne Münze geworfen, würd ich das auch sofort glauben.
 
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Gestern noch mal angeschaut, an meinem ersten Eindruck hat sich aber nicht viel geändert. Alles an sich sehr gut inszeniert wie von Nolan gewohnt, jedoch im Endeffekt auch nur eine sehr klassische James Bond Geschichte mit „Sci-Fi“/Zeitreise-Elementen. Und halt viel komplizierter/konfuser erzählt. Für mich insgesamt schon ein guter und unterhaltsamer Film, aber dennoch imho in der unteren Hälfte seiner bisherigen Streifen.
 
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Ja, fand den auch nicht so geil. Jetzt nicht schlecht aber halt auch nicht toll.
 
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