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SSD und Dateisystem für Linux/Windows 2TB Datenplatte

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Ich habe zur Zeit eine recht wirre Kombination aus drei Platten mit jeweils grob 200 GB. Mit Weihnachten vor der Tür würde ich das gerne etwas entwirren und dabei etwas mehr Speicher kaufen.

Ich habe vor, mir eine kleine SSD als Systemplatte zuzulegen und eine riesige 2 TB Platte für Daten zu verwenden.

Ich nutze Windows und Linux parallel. D.h. ich brauche eine Bootpartition, grob 20 GB für die Windows Systemplatte, nochmal 15 GB für die Linux Systemplatte, 4 GB für die swap Partition plus nochmal ein wenig für Linux home.

Dabei habe ich zwei Probleme:

1. Wie groß sollte die SSD sein?
Grob 40 GB brauche ich für die Systempartitionen, die natürlich auf der SSD liegen sollten. Für Linux home kann ich auch eine kleine Partition auf der SSD nutzen und alle Daten auf der Datenplatte lassen (d.h. einfach /home/download auf die Datenplatte symlinken oder sowas in der Art). Das Problem ist, dass dann eine 60GB SDD schon quasi voll ist und kein Platz mehr für Spiele darauf ist. So eine SSD lohnt sich auf jeden Fall weil sie das System richtig schön schnell macht aber wie sehr wirkt sich das tatsächlich auf Spiele aus? Lohnt es sich, die 100€ extra zu investieren um eine 120GB Platte zu kaufen, auf der dann mehr als genug Platz für eine Spielepartition ist?

2. Welches Dateisystem kann ich sinnvoll für die Datenplatte nehmen?
NTFS lässt sich ja schon recht problemlos unter Linux nutzen, allerdings würde ich zumindest Teile von /home auf die Datenplatte legen müssen, da fühle ich mich mit NTFS nicht wirklich wohl. Der ext3 Treiber für Windows hingegen funktioniert nicht vernünftig mit Windows 7 soweit ich weiß. Gibt es da irgendwelche Optionen, ein von beiden Systemen gut unterstütztes Dateisystem, oder habe ich einfach keine Wahl und muss NTFS nehmen? Hat jemand Erfahrungen mit NTFS auf einer Linux home Partition?

Bzgl. der Platten selbst:
SSD: Corsair Force 60GB / Corsair Force 120GB je nachdem für welche Größe ich mich entscheide.
HDD: WD Caviar Green 2TB, groß, leise und für eine reine Datenplatte wohl auch ausreichend schnell.
Sind die gut oder gibt es deutlich bessere Modelle?
 
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Was die Größe der SSD angeht: Richte dich nach deinem Geldbeutel. ;)

Ich habe seit ein paar Tagen die OCZ Vertex 2 als 60GB Version im Einsatz. Schön schnell! ;) Habe nur Windows 7 x64 installiert und das alleine benötigt schon ~15GB. Dazu noch die Auslagerungsdatei + die Datei für den Ruhezustand und ein paar Programme lassen den restlichen Platz ziemlich schnell schrumpfen.

Als Datenfestplatte habe ich auch die von dir genannte. Dazu noch das gleiche Modell allerdings in der 1TB Version. Sind beide ausreichen schnell (beim Kopieren zwischen den beiden Platten komme ich auf 83MB/s!), leise und halt schön kühl.
 
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20 gb ist ein wenig knapp für windows... zumindesz für win7. bei xp ist das natürlich erstmal ausreichend, wenn du aber was über xp haben willst, wirds knapp. ich glaub meine win7 installation allein ohne irgendwelche zusatzprogramme hatte knapp 20gb!

die frage ist auch, was willst du dabei erreichen? was für programme brauchst du, die eine derartige perfomance brauchen. zum zocken ok, ist ne ssd sicher nicht verkehrt aber wenn du jetzt zb unter linux nur 0815 anwendungen benutzt, dann brauchst du sicher keine ssd. wenn du ubuntu nutzt ist der systemstart allein durch upstart dermassen fix, dass es zum booten nicht wirklich eine ssd brauch.

just my 2 cent
 
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Naja auch eine 25GB Windows-Partition würde zusammen mit Linux noch auf die 60GB SSD passen, solange ich da keine Spiele unterbringe geht das mit der kleineren auf jeden Fall. Zudem werden ja keinerlei Programme unter Windows installiert, das ist ein reines Spielesystem, jegliche produktive Software (insb. LaTeX, OpenOffice etc.) wird ausschließlich unter Linux genutzt.
SSDs als Systemplatten habe ich schon im Einsatz gesehen und ich bin von der Geschwindigkeit einfach begeistert. Ich "brauche" sie sicher nicht, immerhin arbeite ich nur normal an meinem PC - aber ich will es trotzdem ;) Ein Rechner mit SSD als Systemplatte fühlt sich einfach so wunderbar schnell an, alles startet sofort etc.
Allerdings habe ich noch nie eine SSD als Spieleplatte im Einsatz gesehen, eben nur als Systemplatte. Deshalb bin ich in dem Punkt unsicher, es wird sich wohl auf die Ladezeiten auswirken aber wie signifikant der Unterschied in der Praxis ist weiß ich nicht.

Die Dateisystemfrage bitte nicht vergessen ;) Optimal wäre eigentlich ein guter Ext4 oder XFS Treiber für Windows 7, da gibt es aber nichts vernünftiges, oder?
 
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ich stand vor einer ähnlichen wahl, und habe mich dazu entschlossen mangels geld für riesige SSDs einfach eine ordentlich große WD Raptor zu nehmen, immerhin die schnellste verfügbare Standardfestplatte soweit ich weiß.
war auch ein gewisser Quantensprung in der Geschwindigkeit.

Dateisysteme die unter Win und Lin gemeinsam problemlos laufen gibt es meines Wissens nach nicht. Allein schon die unterschiedlichen genutzten Encodings sorgen immer wieder für Stress. Ich würde beides sauber trennen, und wenn notwendig von Lin auf die Win-Partition zugreifen, was unkompliziert möglich ist - andersrum nicht so sehr.

Mein Setup nutzt Win nur für die 2 Spiele die ich habe, und Linux als Produktivsystem, ist für mich okay, ob's dir so passt musst du wissen.


€: gleichzeitig gepostet...
 

parats'

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Ich überlege auch schon länger mir eine SSD als Sys-Platte zu holen.
Atm hindert mich nur der Preis. Würde aber zu 60 GB+ tendieren.
 
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Danke für die Informationen, ich habe mich für folgene Lösung entschieden:
Die Systemplatte wird eine 60GB SSD (Corsair Force F60), unterteilt in je 30GB für Windows 7 und Linux (das sollte für beides locker reichen).
Dazu kommen zwei WD Caviar Green, die ich mit dem Bios Raid das ja mittlerweile so ziemlich alle Mainboards bieten zu einem Raid1 zusammschalte und als Datenplatten nutze (sowohl Linux als auch Windows haben Zugriff auf das Bios raid, anders als z.B. mit den reinen Software raid Lösungen die es jeweils unter Windows und Linux gibt). Raid1 bietet mir eine gute Datensicherheit für alles mögliche auf der Datenplatte (dank 2TB muss ich dann nie mehr DVDs brennen ;) ) und verdoppelt nebenbei auch noch die Lesegeschwindigkeit, so dass die Ladezeiten bei Spielen (die zwangsläufig auch auf der Datenplatte untergebracht werden müssen) etwas angenehmer werden.
Dieser Raid wird dann mit NTFS formatiert und von /home aus zeigen Symlinks darauf, so dass der eigentlich viel zu geringe Platz auf /home gar nicht auffällt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich dann auch von Windows aus Zugriff auf alle meine Daten habe (ist nicht wirklich nötig, aber schadet auch nicht), die momentan so ziemlich alle in Unterverzeichnissen von /home abgelegt sind.

Dazu habe ich aber noch 2 Fragen:
1. Automounting mit einer NTFS-Partition funktioniert, Symlinken darauf auch. Hat jemand Erfahrungen mit einem NTFS-Raid? Gibt es da evtl. irgendwelche Komplikationen?
2. Was passiert mit dem Bios-unterstützten Software-Raid, wenn ich das Mainboard wechsle? Muss ich den dann komplett neu aufsetzen? Googeln sagt, dass es da beim Raid0 auf jeden Fall Probleme gibt, ein Raid1 ist aber ja einfach nur gespiegelt, die Daten müssten bei einem Board-Wechsel also noch recht leicht zugänglich sein, oder?
 
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parats'

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Beim Raid1 sollte es so oder so keine Probleme geben, da auf beiden Platten der gleiche Inhalt vorzufinden ist. Deine Datenkonsistenz ist im Mainboardwechsel also gewährleistet.
Beim Stripen sieht es eben anders aus, da dann keine Zuordnung mehr besteht.
 
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Noch eine SSD-Frage:
Mir wurde gesagt, dass Partitionierung einer SSD generell eine schlechte Idee ist, da sich dann die verschiedenen Partitionen unterschiedlich schnell abnutzen.
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der controller die Daten gleichmäßig über die ganze Platte verteilt und sich nicht um Partitionsgrenzen kümmert, d.h. dass Partitionierung (auch mit unterschiedlichen Dateisystemen) vollkommen irrelevant ist. Was stimmt nun? SSD Partitionieren, ja oder nein?

Außerdem überlege ich, ob ich den swap-Speicher nicht evtl. auf die HDDs legen soll. Prinzipiell wäre swap auf der SDD schon toll da es dort am schnellsten ist, andererseits verursacht das doch wahnsinnig viele unnötige Schreibzugriffe, oder?
 
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Und wieder ein Thread den ich hijacken kann :D

Ich habe die SSD ins Auge gefasst

2.5" KINGSTON 30GB SSDNow V-Series

für Win7 und die Auslagerungsdatei. So wie ich hier aus dem Thread mitbekomen habe wars dass dann aber schon mit dem Platz, oder? Oder bekomme ich da dann noch Starcraft2 irgendwie mit drauf? Hatte ich mir vorher noch keine Gedanken zu gemacht, aber das scheint ja doch einiges an Performance zu bringen...
 
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Ich habe gerade heute eine Win7-Installation abgeschlossen, das saubere System ohne irgendwelche großen Softwarepackete schluckt grob 15GB. Damit wäre auf einer 30GB Partition theoretisch noch gerade so Platz für SC2, empfehlenswert ist das aber wohl nicht.

Sind die 60GB Platten nicht sowieso kaum teurer als die 30GB Versionen?
 
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Warte ab, bis du mehr Spiele hast, die ihre Savegames or whatever auf der Systempartition lassen. Da sind die 30 GB recht schnell erreicht.
 

parats'

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15 GB ist in der Tat recht wenig für SC2, lieber auf eine andere HDD packen.
 
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Mit den Expansionen alleine wird SC2 ja selber schon mehr als 15 GB einnehmen (okok, dauert noch ne Weile bis die (beide) raus sind).
 
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15 GB ist in der Tat recht wenig für SC2, lieber auf eine andere HDD packen.

Das ist der Punkt. Lohnt es sich da dann doch gleich ein eine größere Platte zu investieren oder kann man auch ohne Probleme die SSD nur fürs OS nehmen (mit Auslagerungsdatei) und die zweite Platte dann für die Spiele und Apps (habe ne 0,5TB WD, keine Ahnung welche genau, muss ich mal im BIOS schauen, aber besonders ist die nicht. War eher günstig).
Für die Daten habe ich eh' nochmal ne ältere.


Danke und Ciao
Bollo
 

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SSD nur für OS (+ Systemfiles wie Auslagerungsdatei und die für den Ruhezustand) und gut.
 
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Dieses Eve-Online (was immer das ist) interessiert mich ja nicht ;), mir gehts am PC spielen eigentlich nur um SC2, ich denke ich werde dann mal Morphiums Ratschlag Folge leisten! Danke!
 
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Das ist der Punkt. Lohnt es sich da dann doch gleich ein eine größere Platte zu investieren oder kann man auch ohne Probleme die SSD nur fürs OS nehmen (mit Auslagerungsdatei) und die zweite Platte dann für die Spiele und Apps (habe ne 0,5TB WD, keine Ahnung welche genau, muss ich mal im BIOS schauen, aber besonders ist die nicht. War eher günstig).

Genau das ist mein Plan ;) Nur halt mit dem Raid1 aus zwei 2TB Platten (doppelte Lesegeschwindigkeit für Spiele, hohe Datensicherheit für alles andere) statt einer alten Platte.

was weiss ich, ich spiels ja nicht. aber bei eve-online bringts zb eine menge.

Kannst du "eine menge" evtl. etwas quantifizieren? Faktor 2/3/5/32952 bei den Ladezeiten? Oder doch eher "nur" 20% schneller laden?
Oder anders ausgedrückt: Würdest du 100€ Aufpreis für eine 120GB SSD gegenüber einer 60GB SSD zahlen um eine Spielepartition unterbringen zu können?

Bzgl. Partitionen: Die Frage von oben ist leider noch unbeantwortet. Kann man eine SSD gefahrlos partitionieren oder erhöht man dadurch die Abnutzung?
Der Controller verteilt die Schreibzugriffe ja über alle freien Blöcke je nach Abnutzungsgrad derselben. Falls er nur auf die Blöcke der jeweiligen Partition schreibt wäre das ja ziemlich doof, dann würden sich verschiedene Partitionen unterschiedlich schnell abnutzen. Falls er aber auf alle freien Blöcke auch über die Partitionsgrenzen hinweg Zugriff hat müsste die Partitionierung ja vollkommen irrelevant sein. Stimmt das so? Also: Partitionieren, ja oder nein?
 
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Shihatsu

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Nicht die C300 wegen:
Keine verlässlichen Infos über Firmwareupdates und Probleme
Schlechter in rdm writes als sandforce
marvell chipsatz

Und vielleicht mal was zu SC2 und SSDs - es startet gefühlt doppelt so schnell, Maps laden gefühlt 10fach so schnell. Schon nen derb spürbarer Vorteil. Das mit den 20% ist übrigens eine ziemlich veraltete Info.
 
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Dem Wear Leveling ist es egal wieviele Partitionen auf der SSD drauf sind, da die Daten auf Hardware Ebene verteilt werden.
Eine Swap Partition würde ich heute wenn überhaupt nur noch aus Kompatibilitätsgründen verwenden. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, auch nicht auf der SSD anlegen, da nur unnötig geschrieben wird.
Das einzige was du bei deiner Linux Distribution vielleicht beachten musst ist das richtige Alignment. Windows 7 macht es von Haus aus richtig - unter Linux musst du bestimmt frickeln (sonst wärs auch kein Linux^^).
Die verbesserten Ladezeiten in SC2 lassen sich sich ganz gut durch die sequentiellen Transferraten ermitteln (soweit genügend CPU Power vorhanden ist). Eine SSD hat im Schnitt gute 250MB/s, bei einer HDD liegst du irgendwo zwischen 60 - 120MB/s (je nachdem wie alt die Platte ist und wo die Dateien liegen).
Mehr darf man aber nicht erwarten, da SC2 praktisch nur aus Dateien >64MB besteht. Hier trumpfen die Random Zugriffe der SSD nicht.
 
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socram

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wie sieht es denn mit der aus? überlege grad ob ich mir auch son teil anschaffe und die geht vom kurs noch so einigermassen

http://www.alternate.de/html/produc...ten&l2=Solid+State+Drives&l3=SATA&l4=3,5+Zoll

Die Platte ist schön schnell. Ich habe sie seit etwa einem Monat. Allerdings hat sie ein paar Kinderkrankheiten: Im Moment kämpfen etliche User mit Bluescreens nach dem Aufwachen aus dem Standby. Außerdem haben viele (inklusive mir) das Problem, dass die Performance, wenn alle Blöcke ein Mal benutzt wurden, stark einbricht (von 250 MB/s auf 120 MB/s). Irgendwie haut es da mit dem Trim nicht richtig hin. Da hilft dann ein Secure Erase und Rückspielen des System-Images. Nicht wirklich Anwenderfreundlich.
 
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danke für die info. standby wäre jetzt nicht wirklich ein problem, findet nämlich nicht statt. das zweite ist allerdings schon ein problem ... ich glaub dann warte ich lieber noch was.
 
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Eine SSD hat im Schnitt gute 250MB/s, bei einer HDD liegst du irgendwo zwischen 60 - 120MB/s (je nachdem wie alt die Platte ist und wo die Dateien liegen).
Mehr darf man aber nicht erwarten, da SC2 praktisch nur aus Dateien >64MB besteht. Hier trumpfen die Random Zugriffe der SSD nicht.

Danke. D.h. wenn ich SC2 auf meinem Raid1 installiere (doppelte Lesegeschwindigkeit) ist dann gar kein so riesiger Unterschied (also maximal Faktor 2, eher weniger) zur SSD mehr zu erwarten. Das ist beruhigend ;)

Bzgl. swap auslagern:
Unter Linux geht das ja recht problemlos, ich kann sogar auf beiden Raid Platten anfangs etwas swap-Speicher freilassen der dann vollkommen automatisch im Raid0 betrieben wird.
Wie würde ich unter Windows den swap-Speicher von der SSD runter kriegen? Oder ist es da einfach egal?
 
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In der ct Nummer 22 ist auf Seite 80 ein Bericht über SSDs. Diese hier schneidet ganz gut ab:
http://www.schottenland.de/preisver...875/40GB-CORSAIR-Force-Series-F40-CSSD-F40GB2

und ist preislich echt ok... mal schauen ob ich mir die zu Weihnachten noch gönne. Aber eigentlich will ich noch einen Monitor und ein Notebook... himmel, nur wegen SC2 Kurbel ich die Hardwareindustrie wieder an.

Fann würde ich aber schon die F60 nehmen (genau die will ich mir ja auch holen, siehe mein Amazon Link weiter oben). Die kostet nur unwesentlich mehr und hat 50% mehr Speicherplatz.
 
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Edit sagt: ich kann net rechnen :(
 
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Shihatsu

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hört mal bitte auf, euch die hersteller der ssd anzuschauen und tests von chip, ct oder ähnlichen massenmedien als verlässlich zu benutzen. hersteller sind egal, was zählt ist der chipsatz! sowohl die schon erwähnte vertex2 als auch die force basieren beide auf dem sandforce 1200 chipsatz, sind also letzendlich das selbe.
zu den tests: wenn ihr nur die werte bzw das fazit und die endwertung solcher tests lest, erlebt ihr das blaue wunder! alle tester testen die ssds als multipurpose platten. sequentielle lese- und/oder schreibrate spielt dann immer ne gaaanz grosse rolle, klar, mit den 250mb/s kann man ja so toll geld verdienen. das ist aber, mit verlaub, schwachsinn. wie wenig das ne rolle spielt, zeigt der vergleich intel und sandforce bei solchen sachen wie office-ladezeiten, spiele-ladezeiten und booten. da sind beide gleichauf, macht man 2 dinge davon gleichzeitig rennt die intel plötzlich davon. und die intel hat nur 100nochwas statt 250 mb/s.
Und: Das raid1 wird deutlich langsamer sein als ne ssd, raid1 erhöht erstmal grundsätzlich die mitlere zugriffszeit (der controller braucht halt auch zeit). mein sc2 startet von ner ssd sehr viel schneller als von 2 raptoren, und die sind schon ne wucht im raid.
 

Shihatsu

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ocz vertex2 oder intel g2. ich habe letztere im einsatz, ende januar kommt ne vertex2 dazu. auf schaffe hab ich ne vertex2. der rechner auf schaffe kennt kein s3, weil desktop, der rennt und rennt und rennt. das mit den allen blöcken woll -> leistung weg habe ich noch nicht beobachtet, und von der platte sind ca 80% voll.
letztendlich ist die entscheidung recht einfach: sowohl intel als auch sandforce haben ihre neuen controller fertig - also entweder warten oder bei heavy multitasking intel und bei weniger heavy multitasking sandforce.
 
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hört mal bitte auf, euch die hersteller der ssd anzuschauen und tests von chip, ct oder ähnlichen massenmedien als verlässlich zu benutzen. hersteller sind egal, was zählt ist der chipsatz! sowohl die schon erwähnte vertex2 als auch die force basieren beide auf dem sandforce 1200 chipsatz, sind also letzendlich das selbe.
zu den tests: wenn ihr nur die werte bzw das fazit und die endwertung solcher tests lest, erlebt ihr das blaue wunder! alle tester testen die ssds als multipurpose platten. sequentielle lese- und/oder schreibrate spielt dann immer ne gaaanz grosse rolle, klar, mit den 250mb/s kann man ja so toll geld verdienen. das ist aber, mit verlaub, schwachsinn. wie wenig das ne rolle spielt, zeigt der vergleich intel und sandforce bei solchen sachen wie office-ladezeiten, spiele-ladezeiten und booten. da sind beide gleichauf, macht man 2 dinge davon gleichzeitig rennt die intel plötzlich davon. und die intel hat nur 100nochwas statt 250 mb/s.
Und: Das raid1 wird deutlich langsamer sein als ne ssd, raid1 erhöht erstmal grundsätzlich die mitlere zugriffszeit (der controller braucht halt auch zeit). mein sc2 startet von ner ssd sehr viel schneller als von 2 raptoren, und die sind schon ne wucht im raid.

Du willst doch nicht allen ernstes die CT mit Chip und Konsorten auf eine Stufe stellen. Interessanterweise gehts in dem von mir angesprochenen Artikel u. a. auch um die von Dir angesprochenen Themen. Hast Du den Artikel überhaupt gelesen bevor Du über die CT lästerst?
 

Shihatsu

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Naja, doch, will ich - das letzte Mal das ich aktiv CT gelesen habe ist 2 Jahre her, und da war das Kraut und Rüben aka die Quali auf Chip Niveau. KP ob das besser geworden ist - ich habe den Test tatsächlich nicht gelesen, sollte ich aber offenbar tun. Vielen Dank für die Korrektur, mal schaun o ich das Dingen irgendwo finde :wave2:
 
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Wenn Du bis heute abend warten kannst, dann kann ich ganz schleimerisch, kriecherisch :deliver:
 
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Verstehe nicht, warum Shi hier so gegen die Crucial C300 wettert. Computerbase zB kommt zum Ergebnis, dass die C300 mit dem Marvell Chipsatz (auch unter Realbedingungen) oftmals viel schneller läuft (lädt) als die Sandforcechip betriebenen. Und zusätzlich nicht unter dem beschriebenen Schreibrate- (Leserate?) Verlust bei vollgeschriebenen Platten leidet wie die Sandforce SSD.
http://www.computerbase.de/artikel/laufwerke/2010/test-ssd-roundup/#abschnitt_einleitung
 

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SandForce hat dafür die höhere Lebenserwartung.
;)

@Topic
Ich werde meine im November gekaufte OCZ Vertex 2 am Freitag zurückschicken und auf eine neue hoffen. Die SSD wird bei jedem zweiten Booten nicht gefunden. Ich muss die SSD dann von SATA1 auf SATA6 stecken, kann dann wieder von der SSD booten und alles ist gut. Beim nächsten Booten wird sie wieder nicht gefunden. Dann stecke ich sie wieder von SATA6 auf SATA1 und alles ist gut. Laut dem Shop ist die SSD defekt. Naja, mal gucken. Zum Glück habe ich noch einen Laptop für die Übergangszeit. Trotzdem doof. :(
 
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Ich verstehe nicht allzuviel davon, daher zitiere ich bezüglich der These der Lebenserwartung mal einen User ausm CB-Forum:

"...Das kann ich jetzt überhaupt nicht nachvollziehen. Ohne TRIM ist die Lebenserwartung bei voll beschriebenen Blöcken erheblich geringer, da, wie du ja selbst schreibst, bei jedem Schreibvorgang in volle Blöcke diese zuerst gelöscht werden müssen. Bei TRIM wird ein Mal gelöscht und zusammengefasst (sehr vereinfacht...)...

Oder:
"...Eines versteh ich bei den Sandforce SSDs nicht ganz. Wieso soll es von Vorteil sein, die Flash Zellen erst bei Bedarf zu löschen?
Es sollte doch, was die Anzahl der Löschvorgänge betrifft ziemlich egal sein, da Zellen mit veraltetem Inhalt in jedem Fall gelöscht werden müssen (sofern man weiterhin Daten auf das Laufwerk schreibt(bei mir fallen laut Aktivitätsanzeige in 7 Tagen von ner normalen Arbeitswoche ca. 140GB geschriebene Daten an) und falls dieses Löschen eben über Trim passiert, ist man im schlimmsten Fall einen einzelnen Löschvorgang voraus, welcher aber ohnehin nötig ist, falls man neue Daten abspeichern will.
Die einzige Erklärung, welche mir dazu einfällt ist, dass der Sandforce Controller noch Teile der Daten benötigt (interne Fehlerkorrektur, Komprimierung, Caching) und deshalb erst löscht wenn ohnehin neue Daten geschrieben werden müssen. Das würde aber bedeuten, dass der Controller hier eine Designschwäche besitzt..."

Keine Ahnung, was nun stimmt. Da aber alle mind. 3 Jahre Garantie gewähren und die Marvell an diesem Problem nicht leiden, SSDs eh meist "nur" das OS beheimaten und ich im Gegensatz zu den Sandforce-Platten kaum (weder bei alternate noch hier) über berichtete andere Krankheiten gelesen habe, spricht für mich viel mehr für die C300.
 
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