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Haustechnik

Benrath

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Passt das hier oder eher im Technik Forum? Wir bauen auch nächstes Jahr und befinden uns in der Planung. Aktuell erste Gespräche.

Was würdet ihr? Full smart home? Überall Datenboxen etc.?
 
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Smart home nur wenn's diy ist oder nicht nach Hause telefoniert. Eine Glühbirne die einen Server irgendwo braucht geht ja Mal gar nicht, wenn der Server abgeschaltet wird hat man wieder eine normale Glühbirne für die man zuviel bezahlt hat. Gibt ja immer wieder solche Geschichten für alles möglich smart Home zeuchs
 
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Baut Ihr neu oder Umbau eines bestehenden Hauses?

Ich ratter hier einfach mal ein paar Sachen herunter - Du musst am Ende eh selber sehen was für Dich passt und was nicht.
- Smart Home: ich habe aktuell in der Mietwohnung ein Smart-Home mit Licht, Rolläden + Heizung. D.h. ich kann das vom Handy / Tablet aus die Sachen bedienen. Der Server steht hier im Keller. Das ganze System ist von "Loxone" und funktioniert auch ganz gut. Hin und wieder klemmt mal ein Relais und ein Licht bleibt an - dann muss man nochmal an + aus schalten, dann geht es. Bei dem System sind die Schalter per KNX Bus angeschlossen, d.h. da liegen keine 230V sondern nur ein Buskabel mit 24V. Funktioniert sicher - Du musst aber natürlich bei dem Hersteller bleiben dann - falls mal ein Schalter kaputt geht kannst Du quasi nur dort sinnvoll ersetzen - der muss in der Steuerung ja angelernt werden mit Adresse etc. Falls Loxone mal pleite geht dann musst du auf ein anderes System wechseln.
Letzteres und meine mangelnde Erfahrung waren der Grund auf ein anderes System zu gehen: Homematic. Homematic gibt es über Funk und auch Wired. Und eine Kombination ist auch möglich. Ich habe bei mir jetzt das "wired" genommen, d.h. ich ziehe NYM-Kabel zu meinen Schaltern und Lampen etc. und unten in der Verteilung geht das dann auf die Eingangs- und Ausgangskarten. Vorteile hierbei: Ich kann ein Standard-Schalterprogramm nehmen (ich habe jetzt Gira) - das macht die Schalter günstiger. Falls mir irgendwann irgendwo ein Schalter fehlt kann ich diesen über Funk einbinden - d.h. ich bin sehr flexibel. Auch den Dämmerungssensor werde ich über Funk einbinden und die Außenlampen darüber anmachen / die Rolläden senken etc.
Fazit: wenn man Lust hat sich etwas mit den Möglichkeiten zu beschäftigen macht das mittlerweile durchaus Sinn mit Smart Home.
- Ich mag die Fußbodenheizung sehr. Damit kann man niedrigere Vorlauftemperaturen als bei Heizkörpern fahren = weniger Energieverbrauch. Zudem finde ich das auch so angenehm
- wir haben einen Ofen im Wohnzimmer um mit Holz hin und wieder mal zu heizen. Wenn da irgendwann mal Interesse daran da ist, dann definitiv von Anfang an klären wo der Kamin hin kommt dafür.
Ich habe 20 Duplex Cat7a Kabel gelegt und 10 mal TV. TV kommt mir viel vor - Netzwerk würde ich definitiv nicht weniger machen! Wir haben das in unserer Mietwohnung auch - leider sind da von 6 Dosen 2 kaputt (wir haben schon durchgemessen, muss am Kabel liegen). Daher direkt Duplex nehmen, das erhöht die Chance auf mindestens einen funktionierenden Anschluss dann
- pass auf, dass die Türen breit genug sind. 86cm sind ok, 1m ist noch besser! Allgemein: fürs Alter mit planen. Wir haben unser Erdgeschoss so gestaltet, dass wir zur Not alles unten haben: Dusche ebenerdig, Küche, Arbeitszimmer mit Schiebetür kann zum Schlafzimmer werden. Terrassentür mit Möglichkeit eine Rampe in den Garten zu legen falls Rollator oder Rollstuhl. Schiebetür mit Schlüssel auch zum außen aufmachen --> Der Zugang ist in jedem fall möglich.
- wir haben unter dem Dach einen Gästebereich. Vielleicht kommt da mal meine Tochter rein, oder ein Au-Pair, oder oder oder. Schadet nicht sowas zu haben
- Keller... Keller in einem Neubau ist teuer. Also das teuerste Stockwerk quasi. Trotzdem möchte ich den Platz davon nicht vermissen. Ohne Keller brauchst Du einen großen Hauswirtschaftsraum. Am besten zusätzlich noch 1 großen Abstellraum.
- Wir haben Waschmaschine und Trockner nicht mehr im Keller geplant sondern im 1. OG. Da fällt die Wäsche an - da kann man auch schnell mal eine Wäsche anstellen.
- bei einem gebrauchten Objekt ggf. über Einblasdämmung nachdenken - das spart ebenfalls Energie. Bei einem neuen Haus direkt KFW40 oder so nehmen.
- Wenn Ihr renoviert: auch wenn noch keine Photovoltaik / Solaranlage geplant ist - zieht schon einmal Lehrrohre bis unters Dach damit man das leicht nachrüsten kann. Bei Solar würde ich einen großen Wasserspeicher empfehlen. Bei Photovoltaik eine Wärmepumpen-Heizung. Wobei man immer bedenken muss: im Sommer braucht man die Heizung nicht - im Winter bringt Photovoltaik weniger...

Edit: bzgl. Smart Home: ich glaube die meisten Systeme laufen Zentral und können von außen angesteuert werden - wenn man das will. Ich persönlich sehe das Steuern von draußen als ein Gimmick an was nicht unbedingt nötig ist. Systeme die nur mit Internetverbindung laufen sollte man nicht einsetzen.

- WLan sollte man direkt "Stationen" mit planen in den Etagen und dort Duplex hinlegen. Haben wir beispielsweise im HWR 1. OG, im Büro und in der Küche ggf. auch noch.
- Bei Garten / Garage direkt auch an ausreichend Power für eine E-Auto-Ladestation denken. Also 3 Phase mit 32A oder mindestens 16A dahin legen.
-
 

Benrath

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Danke für den ausführlichen Post.

Bei uns ist es Neubau. Daher ist Luft-Wärme Pumpe und Fußbodenheizung geplant, was zur Zeit wohl fast jeder Macht. Heizkörper macht man nicht mehr. Photovoltaik wollte wir auch im Blick behalten bzw. auch das man genug Platz im Keller für einen Speicher hat und nicht den Technik Raum zu klein plant.. Wir planen nur KFW 55, bzw. noch nicht sicher. Scheinbar kommt man heute neue Schimmelprobleme, weil die Häuser zu dicht sind. Und Raumklima sei dann auch nicht mehr das schönste, wenn man zu krass isoliert.

Sonst hab ich mir noch so viele Gedanken gemacht. Bussystem werden wir wohl brauchen, aber muss jetzt auch nicht mit allen möglichen Funktionen sein. Heizung steuern und Licht wäre nett und auch mit Alarm(Magnet)sensoren an den Fenstern. Aber darüber hinaus weiß ich auch nicht.

Das mit den Duplex Cat 7 Kabeln hatte ich mal gehört und da würde ich auch lieber mehr als weniger haben. Für TV ist halt heute fast die Frage, ob man überhaupt noch ein Kabel neben Strom braucht, oder?

Wir wollen uns demnächst auch konkreter Gedanken machen wo genau alles steht. Das haben wir bisher nur grob gemacht. Damit man z.B. vielleicht auch jetzt schon an Kabel für Boxen denkt.

E-Auto Ladestation ist noch ein guter Gedanke.

Ofen habe wir uns dagegen entschieden, weil es uns nichts gibt und dann sinnlos Geld kostet und Platz verbraucht.
 

parats'

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Bzgl. des Punktes Schimmel weil zu "dicht":
Schaut euch ggf mal aktive Lüftungsanlagen mit etwaiger Wärmerückgewinnung an. Die sorgen eigentlich durchweg dafür, dass feuchte warme Luft durchgetauscht wird und die Wärmerückgewinnung ist nochmal ein Baustein zum Energiehaushalt.
 
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Bei einen Neubau mit geplanter Aufrüstung der Haustechnik könnten ev. Einbringungsmasse für Speicher etc. ein Thema werden. Bei Altbauten kriegt man mit Platzschweissungen alles hin, klar. Aber wenn man ohnehin neu baut und mit wenig Bauchschmerz eine grössere Tür hinkriegt? Why not?

# an para bzgl Lüftung.

Internetbasierte Automation sehe ich auch kritisch...
 
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Ofen ist im KFW55 (ode besser) Haus auch nur ein Spielzeug - brauchen tut man das da nicht wirklich.
Bzgl. Lüftungssystem: haben wir aktuell in der Mietwohnung auch - Raumklima ist eigentlich sehr gut. Hat sonst noch jemand Erfahrung hier damit? Ich habe das Gefühl, dass es mehr Staubentwicklung gibt - das kann aber auch an der Verarbeitung des Vermieters hier liegen... Wir haben ein System wo unten im Boden Luftzulässe sind und oben dann abgesaugt wird. Und zudem dann ein Luft / Luft Wärmetauscher. Bei der Belüftungsanlage muss man glaube ich bedenken, dass die Türen 1cm Luftspalt unten haben müssen damit die Luft zirkulieren kann.

Hier sind noch ein paar Ideen meiner Verlobten:
- Falls die Waschmaschine und Trockner im Keller stehen ist ein Wäscheschacht (oder 3 Schächte, jeweils getrennt schon mit 3 Körben unten) ein Luxus. Muss man natürlich den Platz für haben...
- Wir haben aktuell Küche / Wohnzimmer / Arbeitsbereich als einen großen Raum - und daran angrenzend Kinderzimmer und Schlafzimmer. Ist sehr offen und hell - aber es ist eben auch laut und man kann sich nicht so aus dem Weg gehen.
- Bei Kellertür die nach außen in den Garten geht ist eine kleine Dusche / ein einfaches WC im Keller eine schöne Sache - dann muss man nicht immer mit dreckigen Schuhen rein laufen
- Elternschlafzimmer ins Erdgeschoss - dann stört man die Kinder nicht und umgekehrt kann man vielleicht auch noch eher in Ruhe sex haben...
- Kinderzimmer nicht zu klein planen - Sie hatte damals 10 oder 12qm - das war schon als Jugendliche dann zu klein.
 

Shihatsu

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Okay, wenn es hier doch ums Haus an sich geht und nicht die (IT-)Technik (danach sah der Eingangspost aus) gehört das nicht ins Technik, sondern ins DIY, mea culpa.
 
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Ich hab auch ein KfW 55 gebaut und da ich mit Schimmel aus meiner letzten Mietwohnung gebranntes Kind war, hab ich da natürlich großen Wert drauf gelegt, dass das nicht nochmal passiert. Ich hab eine dezentrale Lüftungsanlage. Das bedeutet auch, dass die Türen nicht nen Spalt drunter haben müssen, weil jeder Raum einzeln belüftet wird. Das funktioniert (toi, toi, toi) ziemlich gut. Man kann das Ding auf Automatik stellen und braucht sich um gar nichts mehr zu kümmern. Ich kann lüften so oft ich will, muss aber nicht zwingend.

Kleiner positiver Nebeneffekt im Sommer im 1. OG: Jalousien runter und Lüftungsanlage auf "Sommerlüftung" stellen. Dann wird nur die warme Luft abgeleitet, aber man holt sich nicht direkt die heiße Luft wieder rein wie beim Lüften per Fenster auf.

Im Bad und in der Küche hab ich zusätzlich noch eine Art "Powerschalter". Da kann man in den beiden Räumen richtig Stoßlüften. Im Bad mache ich trotzdem manchmal noch zusätzlich das Fenster auf (alte Gewohnheit), aber in der Küche ist es sehr angenehm, wenn man schon beim Kochen die Gerüche auf ein Minimum reduzieren kann.

Für die dezentrale Lüftungsanlage gibt es auch Zuschüsse. Informier dich mal bei der KfW und bei mir wars das Land NRW. Ich hab pro Raum mit Lüftungsanlage damals 200 Euro bekommen. Also haben oder nicht haben....
 

parats'

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Ofen ist im KFW55 (ode besser) Haus auch nur ein Spielzeug - brauchen tut man das da nicht wirklich.
Bzgl. Lüftungssystem: haben wir aktuell in der Mietwohnung auch - Raumklima ist eigentlich sehr gut. Hat sonst noch jemand Erfahrung hier damit? Ich habe das Gefühl, dass es mehr Staubentwicklung gibt - das kann aber auch an der Verarbeitung des Vermieters hier liegen... Wir haben ein System wo unten im Boden Luftzulässe sind und oben dann abgesaugt wird. Und zudem dann ein Luft / Luft Wärmetauscher. Bei der Belüftungsanlage muss man glaube ich bedenken, dass die Türen 1cm Luftspalt unten haben müssen damit die Luft zirkulieren kann.

Eigentlich sollte es quasi keine Staubentwicklung geben. Die Idee ist ein aktiver Lufttauscher, der neben verbrauchter Luft auch Partikel entfernt. Durch die Filter sollte von außen fast keine Partikel mehr reinkommen. Raven hat es ansonsten gut zusammengefasst und ich würde versuchen an eine Förderung zu kommen, sofern noch ein Topf dafür aufgelegt ist.
An die Umstellung, dass man nicht mehr lüftet muss man sich aber auch erstmal gewöhnen.
 

Benrath

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Okay, wenn es hier doch ums Haus an sich geht und nicht die (IT-)Technik (danach sah der Eingangspost aus) gehört das nicht ins Technik, sondern ins DIY, mea culpa.

Kein Problem. Es geht mir schon mehr um die Technik im Haus. IT, Energie, und auch Lüftung.

Haus ist eigentlich schon durchgeplant. Wir machen WAMA im EG und eventuelle ein Fallrohr von oben. Der Raum ist quasi auch die Eingangsschleuße von der Garage aus. GLeiche Intention um weniger Dreck reinzubringen und da gleich Schuhe zu lassen etc.

Wir haben einen "Elternbereich" oben der ist von den getrennt und die Kizis sind groß genug.

Die Kühlfunktion der Luft-Wärme Pumpe ist ein Plusspunkt. Lufttheme sind wir mal gespannt auf die Vorschläge vom Planer. Türen sollten groß genug sein und Räume auch eher hoch.
 
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Für die Hausautomation kann ich eigentlich nur KNX empfehlen. Ist ein offener Standard, es gibt hunderte Hersteller und es lässt sich nahezu unendlich erweitern (auch Funk/BT zB.). Nachteil für Privat ist, dass man, wenn man selber programmieren will, sich die teure Software (ETS, 1000€) besorgen muss, ansonsten ist man bei Änderungen auf den Fachbetrieb angewiesen.
Verbaue das Privat viel bei Bekannten, bei denen ich die Elektrik in den Häusern gemacht habe (plane/programmiere normal eher für die Industrie mit 200+ Geräten), man hat halt echt alle Möglichkeiten, da es zu nahezu jeder Nischenanwendung auch was von irgendeinem Hersteller gibt (zB. Sprachsteuerung im Haus über Alexa und solche Späße).
Man muss natürlich im Gegensatz zu einer handelsüblichen Installation mit nicht ganz unerheblichen Mehrkosten rechnen (~50%-60% würde ich schätzen, natürlich je nach Außmaß der Spielereien)
 
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Wer das liest und noch nicht auf einen Bauträger festgelegt ist: Geht (am besten im Sommer, wenn es heiß ist) in einen Musterhauspark, in dem es auch ein diffusionsoffenes Haus mit "ökologischer" Dämmung gibt (zB Zellulose, Stroh oder Holzspäne). In den Parks sind die je nach Region zB von 1s0w00d oder B4ufr1tz. Den ganzen Esokram (Anti-"Elektrosmog"-Hülle, entmagnetisierte Stahlträger usw bei BF :doh:) kann man natürlich ignorieren, aber das Wohnklima ist einfach der Wahnsinn. Anschließend suche man sich einen kleineren regionalen Anbieter, der günstiger und schneller ist. Schimmelrisiko ist so diffusionsoffen auch deutlich geringer. (Ohne Lüftungsanlage will ich als Allergiker aber trotzdem nicht bauen.) Wir haben 1 Jahr zur Miete in einem Guss3k-Neubau ohne Lüftungsanlage von 2018 gewohnt und haben es insbesondere im Sommer nicht erträglich gekriegt, hatten von Herbst bis Frühjahr richtig nasse Fenster trotz sinnvollem Lüften, und allgemein fanden wir es einfach stickig. Würden uns so etwas niemals selber bauen. In den Neubauten von Freunden jeweils mit dez. Lüftungsanlage finden wir es besser, aber längst nicht so gut wie bei den ökologisch gedämmten

Smarthome: Ich habe keine Ahnung, aber von allen seriösen beratungen (vbz und Co) aus den genannten Gründen ebenfalls durchweg knx empfohlen bekommen.

Keller: Darüber streiten sich ja die Geister. Bei einem Wohnkeller mit Dämmung, hohen Decken (Achtung, Gefahr für kfw-Standard), richtigen Fenstern usw ist man ja schnell 100.000 Euro (oder rund 70.000 Euro mehr als bei Bodrnplatte only) los. "Das teuerste Stockwerk" ist es aber wohl kaum. Der Luxuskeller kostet ganz grob 1000 Euro den Quadratmeter (weniger Luxus rund 700), der Rest oberirdisch 2300-3000 bei üblicher Qualität. Falls(!) man dafür einen großen HWR, Abstellraumfläche/Küchenfläche (für Lebensmittel) und Homeoffice oben weniger einplanen kann, ggf. noch den Geräteschuppen spart, kann es sich sogar finanziell lohnen - zumindest sieht die Aufpreisrechnung dann deutlich anders aus.
Allerdings auch zu bedenken: Keller ist eine riesige Kkimasünde wegen Beton/Zement.

Nochmal Edit:
Halbwissen (siehe Ravens Anschlusspost): Als Selbständiger kann man alle (Bau-/Ausstattungs)Kosten vom Arbeitszimmer wohl [ggf.] absetzen und es sogar abschreiben - aber nur dann, wenn es [u.a., s.u.] ein gänzlich abgetrennter Raum ist, mit Tür und so.
 
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Nochmal Edit:
Halbwissen: Als Selbständiger kann man alle (Bau-/Ausstattungs)Kosten vom Arbeitszimmer wohl absetzen und es sogar abschreiben - aber nur dann, wenn es ein gänzlich abgetrennter Raum ist, mit Tür und so.
Würde ich nochmal mit dem Steuerberater absprechen. Das geht nur, wenn das Arbeitszimmer der absolute Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit ist. Außerdem gibt es beim Verkauf evtl. Nachteile. Also auf jeden Fall nochmal die individuelle Situation mit dem StB klären :catch:
 

Benrath

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Welche Anwendungsfälle von Smart Home nutzt ihr denn in der Realtität?

- Heizung runterregeln, wenn Fenster auf?
- Wäsche an, wenn Solarenergie kommt?
- Generell Heizung über Zeitprofil stellen?
- Zeitschaltungen für Beleuchtung?

Mir fällt irgendwie nicht so viel ein, was wirklich viel ausmacht und große Mehrausgaben rechtfertigt.
 

Shihatsu

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Ich hab das noch nicht, plane aber gerade, und ich will vor allem folgende Dinge:
-Komplette Klimaüberwachung und Warnung sämtlicher Räume
-Rolläden automatisieren
-Katzenüberwachung :ugly:
-Anwesenheitsfake im Urlaub
-Überwachung im Urlaub
 

parats'

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Welche Anwendungsfälle von Smart Home nutzt ihr denn in der Realtität?

- Heizung runterregeln, wenn Fenster auf?
- Wäsche an, wenn Solarenergie kommt?
- Generell Heizung über Zeitprofil stellen?
- Zeitschaltungen für Beleuchtung?

Mir fällt irgendwie nicht so viel ein, was wirklich viel ausmacht und große Mehrausgaben rechtfertigt.

Smart Home ist ja ein Sammelbegriff der zwar die Energieeffizienz einschließt, aber auch primär die Wohn und Lebensqualität steigern soll.
Insofern lässt sich das "rechtfertigen der Mehrausgaben" nur relativ subjektiv bearbeiten.
Wie hoch ist dein Preisschild für "der Raum ist schon vorgeheizt"? Rein monetär wirst Du kaum eine Rechtfertigung finden. ;)
 

Benrath

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Ne klar, aber mich würde interessieren was es jenseits von "der Raum ist schon vorgeheizt" noch eine Rolle spielt und auch wirklich genutzt wird.

z.B. diese ganzen Lichtgeschichten. Klar ist es toll, wenn ich jeden Spot im Wohnzimmer einzeln steuern kann, aber mach ich das dann wirklich?
 

parats'

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Das ist eben die Frage.
Ich würde ja annehmen, dass allein aufgrund der Tatsache, dass man es kann, es auch am Anfang tun wird.
Allerding tritt wohl mit der Zeit eine Art Abnutzungseffekt ein, denn es begeistert zwar am Anfang, wird aber schlussendlich zu einem pre set abgespeichert was allgemein tauglich für die relevanten Zeitfenster ist.
Ich persönlich halte von sowas nur wenig, sofern es nicht klar die Energieeffizienz steigert.
Ob man bei bspw. automatisch regelnden Gasthermen oder Heiz-/Lüftungskreisläufen allerdings diesen ganzen anderen Firlefanz braucht und eine App um die Therme vom Sofa zu konfigurieren halte ich für fraglich.

Den Bereich von Shi bzgl. surveillance sehe ich nicht im Smart Home Bereich aber erachte es für deutlich wichtiger als per app dimmbare Leuchtmittel.
 

Shihatsu

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Surveillance tritt bei mir halt immer in Kombination mit Reaktionen auf (z.B. untereinander vernetzte Rauchmelder, die ÜBERALL warnen, das Licht anmachen und die Fenster schließen), daher trenne ich das nicht.
 

parats'

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Rauchmelder waren jetzt nicht mein primärer Gedanke, guter Punkt.
 
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Ob man bei bspw. automatisch regelnden Gasthermen oder Heiz-/Lüftungskreisläufen allerdings diesen ganzen anderen Firlefanz braucht und eine App um die Therme vom Sofa zu konfigurieren halte ich für fraglich.
Das ist bei mir ein dickes Plus. Wenn mal was mit der Heizung ist, hat der Handwerker meines Vertrauens (!!) Fernzugriff und kann Probleme mit der Steuerung sofort beheben ohne lästige Anfahrt und ich muss dazu auch nicht vor Ort sein.
 

parats'

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Das ist bei mir ein dickes Plus. Wenn mal was mit der Heizung ist, hat der Handwerker meines Vertrauens (!!) Fernzugriff und kann Probleme mit der Steuerung sofort beheben ohne lästige Anfahrt und ich muss dazu auch nicht vor Ort sein.
Ist dir bei einem Fernzugriff auf deine Heimautomation nicht ein bisschen unwohl?
Shi hat es da gerade schon anklingen lassen mit physisch getrennten Netzen, aber das ist ja nicht der Standard.
Seine Lösung ist halt so die "Shihatsu"-Lösung und das meine ich nicht despektierlich, sondern wissend, dass er da sehr viel Wert auf Sicherheit legt und wenn man es eh selbst macht, dann halt richtig.

Aber mal von der Sicherheitsschiene abgesehen, ist es glaube ich auch ein Punkt, wie viel man selbst machen kann und auch möchte.
Ich habe im Familien/Freundeskreis unzählige Sanierungen/Teil-/Vollmodernisierungen mitgemacht und es gab immer das "Rudel" im Umfeld.
Bei amtlichen Installationen (Stromzähler + Verplombung bspw.) kommt man um eine Firma kaum herum aufgrund der Zertifizierung, aber 90% aller Arbeiten am Eigentum kriegt man auch ohne Firma hin, wenn das Umfeld was hergibt.

Wobei das natürlich auch nicht der Standard sein dürfte, insofern ist es wohl einfach eine individuelle Sache. Fernwartung ist definitiv ein Pluspunkt, der dann zum tragen kommt, wenn man auf Hilfe von Firmen angewiesen ist.
 
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Hängen sich denn die Haustechnikfirmen idR einfach ins private Netz? :eek:
In der Industrie sind da eigene Netzzugänge via Mobilfunknetz der gängige Standard, Kosten sind äusserst überschaubar, kP wie die das mit den Mobilfunkgesellschaften regeln...
 

Shihatsu

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Ja nu, ich kenne auch wirklich niemanden der für privat nen CoreSwitch einplant :ugly:
Das lässt sich also in keinster Form übertragen. Die Regel ist tatsächlich das sich die Haustechnikfirmen direkt ins Netz hängen, oder noch besser: Das Netz hängt "in der Cloud". Das führt dann zu nicht mehr funktionierenden "Smarten" Tüschlössern oder anderen "IoT" Geräten weil die cloudserver abgeschaltet werden. :doh:
Dann geh ich lieber meinen Weg des Schmerzes. Aber wir derailen glaube ich gerade das Thema hier, sorry Benrath.
 
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Ist dir bei einem Fernzugriff auf deine Heimautomation nicht ein bisschen unwohl?
Shi hat es da gerade schon anklingen lassen mit physisch getrennten Netzen, aber das ist ja nicht der Standard.
Seine Lösung ist halt so die "Shihatsu"-Lösung und das meine ich nicht despektierlich, sondern wissend, dass er da sehr viel Wert auf Sicherheit legt und wenn man es eh selbst macht, dann halt richtig.

Aber mal von der Sicherheitsschiene abgesehen, ist es glaube ich auch ein Punkt, wie viel man selbst machen kann und auch möchte.
Ich habe im Familien/Freundeskreis unzählige Sanierungen/Teil-/Vollmodernisierungen mitgemacht und es gab immer das "Rudel" im Umfeld.
Bei amtlichen Installationen (Stromzähler + Verplombung bspw.) kommt man um eine Firma kaum herum aufgrund der Zertifizierung, aber 90% aller Arbeiten am Eigentum kriegt man auch ohne Firma hin, wenn das Umfeld was hergibt.

Wobei das natürlich auch nicht der Standard sein dürfte, insofern ist es wohl einfach eine individuelle Sache. Fernwartung ist definitiv ein Pluspunkt, der dann zum tragen kommt, wenn man auf Hilfe von Firmen angewiesen ist.
Also der Handwerker meines Vertrauens ist ein guter Freund von mir, der mich auch beim Hausbau zum Thema Technik immer beraten hat. Das ist wohl noch etwas spezieller.
Aber auch jeder 08/15-Handwerker hier auf dem Dorf wird sich nicht in mein System hacken können. Mein Bekannter ist schon mit der Fernwartung ganz weit vorne hier. Daher hab ich da eher weniger Bedenken.

Aber wenn man es mal umdreht. Angenommen ich hab keine Fernwartung und bin vor Ort und der Handwerker ist an der Heizung... Ich hab keine Ahnung was der da macht und auch dann könnte er den größten Scheiß veranstalten. Ich bin nur einfach zu doof es zu merken :deliver:
 
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Welche Anwendungsfälle von Smart Home nutzt ihr denn in der Realtität?

- Heizung runterregeln, wenn Fenster auf?
- Wäsche an, wenn Solarenergie kommt?
- Generell Heizung über Zeitprofil stellen?
- Zeitschaltungen für Beleuchtung?

Mir fällt irgendwie nicht so viel ein, was wirklich viel ausmacht und große Mehrausgaben rechtfertigt.

Ich wohne gerade in einer Mietwohnung mit Smart Home und ziehe bald ins Eigenheim - ebenfalls mit Smart Home.
Was wir benutzen:
- Licht an und ausmachen per App
- Temperatur nachschauen / überwachen
- Rolläden steuern per App

Im Eigenheim kommen noch ein paar Punkte dazu:
- Rolläden über Dämmerungsschalter herunterfahren
- Außenlampen Zeitgesteuert anmachen / kombiniert mit Dämmerungsschalter
- Flurbeleuchtung Zeitgesteuert ausschalten (quasi Treppenhausschalter)
- Außensteckdosen nur anschalten wenn benötigt, sonst aus
- Kontaktschalter für das Küchenfenster in Verbindung mit der Dunstabzugshaube
- ggf. ein Schalter bzw. eine Klick-Kombination mit der man alle Lichter an macht innen und außen, so eine Art "Panik" Schalter für die Frau ;)

Generell mag ich die Option die Lampen auch anders ansteuern zu können etc. Wenn ich mal irgendwann die Räume umplane, neue Trockenbauwände ziehe,..., kann ich Funkschalter nachrüsten und die Lampen entsprechend schalten ohne große Änderungsarbeiten.

Die Option auf Wetterstationen, Tür und Fensterkontakte etc. ist auch noch da.

Rauchmelder sind untereinander vernetzt aber nicht mit dem Smart-Home. Da muss ich nochmal überlegen ob ich das nicht mit mache und dann die Rollläden hoch mache bei Alarm, das macht definitiv Sinn.
 

Benrath

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Als oder Planer schlägt KNX vor. Mal gucken wie genau.

So richtig flashen mich die Anwendungsbeispiele des Smart Home nocht nichts, aber vielleicht kommt es noch. Bisher habe ich auch ganz gut ohne gelebt.

Bei mir ist eher die Frage wie ich im Wohnzimmer den Sound plane, weil die Couchrückseite von der wir aus gucken in den Raum steht.
Das wäre für die Rearboxen irgendwie doof, besonders die Recht. Hat hier jemand Erfahrungen mit Boxen aus der Decke?

wohnzimmer.PNG
 

Shihatsu

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Rears vernünftig positionieren ist oftmals richtig doof. Wenn man keine Wand im Rücken hat, ist es eigentlich unmöglich, so man denn keine Abstriche irgendwo machen will. Decke geht, ist aber eher so lala. Mir würde es nicht reichen, ich finde gut "ortbare" Rears wichtig wenn sie denn eingesetzt werden - sonst stört das ganz schnell. Würde eher 3.1 gehe als schlechte Rears.
Bei sowas würd ich tatsächlich im HiFi-Forum fragen. Die haben da zwar ne Total-Meise, aber eben auch viel Ahnung.
Ich plane btw nicht, ich warte nur das das Wohnzimmer eingerichtet werden kann und mache dann. Ist bei mir aber auch einfach das ich das Wohnzimmer von vornerein darauf einrichte geilen Sound zu haben. Offen sind bei mir nur die Farben der Schallabsorber (und ob ich nun ne Whisky-Bar einbaue oder nicht). Grund: Ich hab kein Boxck auf solche Fragen wie sie sich Berath gerade stellt, denn die Antworten darauf sind immer unbefriedigend.
 

Benrath

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Ja leider fehlt die Wand im Rücken, dachte Decke wäre eine Alternative für die Recht Rearbox. Die Link könnte man stellen.
Hifi Forum Thread ist quasi gestern zur gleichen Zeit aufgemacht worden :)
 

Benrath

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Haha typisch HiFi-Forum: Die erste Antwort "Surround muss so sonst Tod", die zweite irgendwas mit Außerirdischen aka total an den Anforderungen vorbei. Ich weiß schon warum ich da nicht poste... :ugly2:
 

Benrath

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19.05.2003
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Ehrlicherweise baut man sein Haus auch um den Sound herum auf.

Je nachdem gibts Leute die sagen, dass man sein Haus um die Möbel rum aufbaut. Fand ich schwachsinnig. Klar kann bischen an die vorhanden Möbel denken, aber Möbel kann ich jederzeit neu kaufen. Den Schnitt meines Hauses passe ich wahrscheinlich nie wieder an.
 

zoiX

Mathe/Physik/Chemie
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Ist das ein Fenster rechts hinter dem Fernseher? Deinen Sound kannst vergessen. Tageslicht und Sound im selben Zimmer geht einfach nicht.
 
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